Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
VA Staat Vatikanstadt, Estado de la Ciudad del Vaticano, État de la Cité du Vatican, Stato della Città del Vaticano, State of the Vatican City
Zitat, Cita, Citation, Citazione, Quotation

A

abnihilo
Citations Latines

(E1)(L1) http://www.abnihilo.com/

La prose française est souvent émaillée de CITATIONS LATINES, désespoir de ceux qui n'ont pas été initiés aux mystères de la langue de Cicéron.

Fruit d'un parcours de tous les sentiers battus par les écrivains français, les citations et locutions rassemblées sur ce site sont traduites, classées, commentées, expliquées ; à la suite de chaque commentaire, les phrases françaises d'auteurs célèbres ayant employé l'expression analysée sont également fournies, vous permettant d'en saisir pleinement le sens.

Sont réunies ici, non pas toutes les citations latines, mais au moins celles qui se rencontrent le plus fréquemment et que nous avons extraites d'un ouvrage paru pour la première fois en 1894. Pour les moins usitées, seules la traduction et la définition sont mentionnées.


Erstellt: 2012-09

ad acta legen (W3)

Die Redensart "ad acta legen" beruht auf lat. "actum" = "Getanes", "Verhandeltes", von lat. "agere".

Aetate fruere! Mobili cursu fugit. (W3)

Der Rat lat. "Aetate fruere! Mobili cursu fugit." = dt. "Genieße das Leben! Es flieht in schnellem Lauf dahin." ist in dem Werk "Phaedra" (446) des römischen Schriftstellers Lucius Annaeus Seneca (-4 - 65) zu finden.

(E?)(L?) http://www.gottwein.de/Lat/phaedr/fab00.php

Aetate fruere! Mobili cursu fugit.

Genieße deine Jugend (dein Leben)! Sie entflieht in behendem Lauf.

Sen.Phaedr.446


(E?)(L?) http://tattoo-guide24.de/tatoo-sprueche-und-ihre-bedeutung/

Tattoo-Sprüche auf Latein

Aetate fruere, mobili cursu fugit.

Nutze das Leben, es ist so flüchtig.


(E?)(L?) http://latin.topword.net/?Phrase=226

Aetate fruere, mobili cursu fugit. - Enjoy life, it is so fleeting


Erstellt: 2018-03

alea iacta est
iacta alea est
Der Würfel ist gefallen (W3)

Lat. "Alea iacta est" = dt. "Der Würfel ist geworfen" findet man bei Sueton in seinem Werk "Divus Julius" (Julius Caesar). Das Sprichwort stammt bereits aus der Komödie "Arrhephoros" des griechischen Dichters Menander - und ist somit eine Lehnübersetzung des griechischen Originals.

"Iacta alea est." = "Der Würfel ist gefallen." (wörtlich: "der Wurf ist erfolgt", "der Würfel ist geworfen", zu lat. "iactare" = dt. "werfen") meinte Cäsar als er sich entschlossen hatte, den Grenzfluss Rubicon zu überschreiten und in Rom ein Bürgerkrieg begann.

Mit dem Überschreiten des Flüsschens Rubikon am am 10. Februar -49 hat der römische Feldherr Gajus Julius Cäsar gleich für zwei Redewendungen gesorgt. "Den Rubikon überscheiten" steht heute für "es gibt kein Zurück mehr". Der Rubicon war die südliche Grenze der Provinz Gallia cisalpina zu Italien. Cäsar hatte vom Senat die Auflage erhalten, als Statthalter von Gallien und Illyrien zurückzutreten, falls er Konsul werden wolle. Cäsar aber wollte seine Truppen dort nicht aus der Hand geben, widersetzte sich der Anordnung und marschierte nach Rom. Damit löste er einen Bürgerkrieg aus, der bis 48 v. Chr. dauerte. Letztendlich siegte er gegen seinen Widersacher Gnaeus Pompeius und sicherte sich bald darauf die Alleinherrschaft in Rom.

Vor dem Überschreiten des Rubikon soll er noch ein griechisches Sprichwort zum Besten gegeben haben, das übersetzt etwa lautet "Der Würfel ist geworfen". Die lateinische Übersetzung "Alea iacta est" bürgerte sich als Redensart im deutschsprachigen Raum ein (meist als "Die Würfel sind gefallen" widergegeben), um anzudeuten, dass soeben eine wichtige Entscheidung getroffen wurde.

(E?)(L?) https://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/FC2015-1.pdf

S.34

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Eine handlungsorientierte Doppelstunde stellt Otmar Kampert vor ("Alea iacta est" - "Spiel im antiken Rom", S. 21-27): An funf Stationen spielen Schuler antike Spiele mit Würfeln, Nüssen und Bällen nach. Die Spiele sind einfach und besonders für jüngere Schüler geeignet - eine praktikable Anregung (zu der jedes Lehrbuch an irgendeiner Stelle Anknüpfungspunkte bietet), da hier nicht nur interkulturelle Kompetenz vermittelt wird, sondern auch das spielerischmotorische Moment zu seinem Recht kommt.
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(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/FC2011-3.pdf

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Alea iacta est

Derart in die Irre geflogen ist auch Caesars Ruf am Rubicon "Alea iacta est", im Deutschen gewöhnlich "Der Würfel ist gefallen". Im Morgengrauen des 11. Januar 49 v. Chr. ist der Rubicon, ein schmales Flüsschen südlich von Ravenna, zum sprichwörtlichen Fluss of No Return geworden. Dieser Rubicon war die Grenze zwischen Caesars Provinz und dem freien Italien und an diesem Tag zugleich die Grenze zwischen kaltem Machtpoker und heißem Bürgerkrieg. Sueton berichtet in seiner Caesarbiographie: „Als Caesar die am Rubicon wartenden Kohorten erreichte, verharrte er einen Augenblick, und indem er überschlug, welche Umwälzungen er da auslöse, wandte er sich zu den Nächststehenden: ‚Selbst jetzt‘, sagte er, ‚können wir noch zurück; doch wenn wir dieses Brückchen überschreiten, wird danach alles mit den Waffen auszufechten sein.‘“ Sueton verklärt die Szene durch die Wundererscheinung eines Tubabläsers, der dem Zögernden siegverheißend über den Fluss voranschreitet. Darauf zitiert er Caesars Ruf – ein Zitat aus einer griechischen Komödie des Menander – mit diesen lateinischen Worten: "Iacta alea est", "Geworfen ist der Würfel!"
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(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_04.pdf

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Doch die meisten dieser Worte verdanken ihre Flügel keineswegs einer strenggefügten Prägung, sondern ihrer Lebensnähe, so zumal die sprichwörtlichen wie "Fortes Fortuna adiuvat oder Gutta cavat lapidem" oder Rechtsregeln wie "Audiatur et altera pars" oder "In dubio pro reo". Je besser ein Zitat zu einer schlagenden oder beziehungsreichen Erwiderung, einem erhellenden oder erlösenden Einwurf taugt, desto höher ist sein Quotation Index. Ein "Errare humanum est" lebt – und lebt gut – von der menschlichen Fehlerhaftigkeit, ein "In vino veritas" von der weinseligen, redseligen Offenherzigkeit, ein "Do, ut des" oder "Manus manum lavat" von dem nüchternen Sinn für Gegenseitigkeit. Die Turnerbewegung hat sich Juvenals "... mens sana in corpore sano" aufs Panier und an die Turnhallen geschrieben und für ihre Zwecke neu gedeutet; Drogenhandel und Geldwäscherei haben dem vespasianischen "Non olet" neue anrüchige Bezüge gegeben. Manche Worte profitieren von einem speziellen Veredlungs- und Verfremdungseffekt: Ein catonisches "Ceterum censeo" hat allemal mehr Gewicht als ein "Im-Übrigen-muss-ich-immer-wieder-sagen"; ein "Alea iacta est" erhebt jedweden Abstimmungsentscheid zum schicksalhaften Schritt über den Rubikon; ein "Veni vidi vici" verleiht jedem raschen Verhandlungserfolg einen Abglanz caesarischer Fortune. Und manch einer hört allenfalls doch lieber ein lateinisch chiffriertes "Si tacuisses ..." als unverblümten deutschen Klartext.
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(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_11.pdf

"Alea iacta est"

Im Morgengrauen des 11. Januar 49 v. Chr. ist der Rubikon an der Adriaküste - halbwegs zwischen Ravenna und Rimini - zum sprichwörtlichen Fluss of No Return geworden. Das schmale Flüsschen markierte die Grenze zwischen Caesars gallischer Provinz und dem freien Italien und an diesem Tag zugleich die Grenze zwischen kaltem Machtpoker und heißem Bürgerkrieg. Am 7. Januar 49 v. Chr. hatte der Senat das "senatus consultum ultimum", den "äußersten Senatsbeschluss", gegen Caesar verhängt: „Die Konsuln ... mögen sehen, dass der Staat keinen Schaden nehme.“ Diese Nachricht erreichte Caesar in Ravenna wohl am 10. Januar. Der Caesarenbiograph Sueton berichtet:

„Nachdem Caesar die Kohorten unverzüglich heimlich vorausgeschickt hatte, besuchte er, um keinen Verdacht zu erregen, scheinbar müßig ein öffentliches Schauspiel, betrachtete die Pläne zu einer Gladiatorenschule, die er bauen wollte, und widmete sich wie gewohnt einem Essen in großem Kreis. Dann, nach Sonnenuntergang, ließ er Maultiere aus einer nahen Mühle vor einen Wagen spannen und schlug mit kleinerem Gefolge einen versteckten Seitenweg ein. Da er die Lichter hatte löschen lassen, kam er vom Wege ab; nach langem Umherirren fand er endlich gegen Morgen, als sich ein Führer fand, auf schmalsten Trampelpfaden zu Fuß wieder hinaus. Als Caesar die am Rubikon haltenden Kohorten erreichte, verharrte er einen Augenblick, und indem er überschlug, welche Umwälzungen er da auslöse, wandte er sich zu den Nächststehenden: "Selbst jetzt", sagte er, "können wir noch zurück; doch wenn wir dieses Brückchen da überschritten haben, wird fortan alles mit den Waffen auszufechten sein."“

Sueton verklärt die Szene durch die Wundererscheinung eines unversehens am Ufer auftretenden über Menschenmaß großen Flötenspielers, der einem Signaltrompeter die Tuba entreißt und siegverheißend mit einem kräftigen Trompetenstoß zum anderen Ufer hinüberschreitet: „Darauf rief Caesar: "Gehen wir, wohin die Zeichen der Götter und das Unrecht der Feinde uns rufen: "Iacta alea est (esto)!" – "Geworfen ist (sei) der Würfel!"“

Auch Plutarch verweilt in seiner Caesarbiographie bei diesem Augenblick der Entscheidung: „Als Caesar den Rubicon erreichte, kamen ihn Bedenken an; er stand nun unmittelbar vor der ungeheuren Tat, und ihn schwindelte vor der Größe des Wagnisses. Er ließ den Zug anhalten; lange überdachte er, in sich selbst versunken, schweigend seine Entscheidung, das Für und Wider abwägend, und wendete seine Entschlüsse in dieser Zeit noch viele Male hin und her. Lange erörterte er sie auch mit den Freunden in seinem Gefolge und überschlug, wieviel Unglück für die Menschheit von diesem Schritt ausgehen werde, und welches Urteil darüber sie der Nachwelt wohl hinterlassen würden. Schließlich riss er sich mit einer leidenschaftlichen Aufwallung von den Bedenken los, dem Kommenden entgegen, und sprach das Wort all jener, die sich auf ungewisse Schicksale und Wagnisse einlassen: "Anerríphtho kybos!" – "Aufgeworfen sei der Würfel!"“

Mit diesem Wort zitierte Caesar einen geflügelten Halbvers seines Lieblingsdichters Menander, und dies, wie Plutarch in seiner Biographie des Pompeius ausdrücklich festhält, im griechischen Original. Um das Wort recht zu verstehen, müssen wir uns den Wandel des Würfelgestus vor Augen stellen: Wir werfen den Würfel, wenn wir mit den Enkeln „Fang den Hut“ spielen, ohne viel Theater aus der Hand auf den Tisch; der mittelalterliche Landsknecht schwenkte ihn im Knobelbecher herum, knallte ihn damit auf den Spieltisch und hob schließlich den Becher auf; der antike Würfelspieler warf den Würfel hoch in die Luft auf, so dass das Auge seinem Auffliegen und Herabfallen noch gespannt folgen konnte.

Durch Sueton ist Caesars Ruf in lateinischer und dann auch in deutscher Version zum geflügelten Wort geworden, doch dies in arger Entstellung, Verflachung und Verkehrung. Die Entstellung betrifft den Wortlaut: Die genaue lateinische Übersetzung des griechischen Ausrufs müsste ja statt des bei Sueton überlieferten "Iacta alea est", "Geworfen ist der Würfel", richtig "Iacta alea esto!", "Geworfen sei der Würfel!", lauten; so hat Erasmus in seiner Basler Sueton-Ausgabe von 1518 die Überlieferung berichtigt. Die Verflachung betrifft die Wortstellung: In unserem Zitiergebrauch hat sich die Suetonische, dem Griechischen nachgebildete Version "Iacta alea est (esto)!", "Geworfen ist (sei) der Würfel!", zu einem spannungslosen "Alea iacta est", "Der Würfel ist geworfen", abgeflacht. Und die Verkehrung betrifft die Übersetzung: Wider das simpelste Schullatein, wonach das lateinische Verb "iacere", "iacio", "ieci", "iactum" "werfen" und nicht "fallen" bedeutet, hat sich im Deutschen statt des korrekten "... ist (sei) geworfen" die platterdings falsche, das einprägsame Bild verfälschende Version "Der Würfel ist gefallen" durchgesetzt.

Menanders Vers und Caesars Ruf am Rubikon meinen ja nicht die unabänderliche Entscheidung des Zufalls über die Eins und die Sechs, über Scheitern und Gelingen, die buchstäblich mit dem Würfel „fällt“, sondern die voraufgehende geradeso unwiderrufliche, aber ganz und gar nicht zufällige Entscheidung des Spielers für das Wagnis des Wurfs, für das Spiel mit dem Glück. Das Wort gilt dem Moment, da der Spieler den Würfel aus seiner Hand entlässt, da er das Wagnis des Wurfs nicht mehr zurücknehmen kann. Gefallen sind die Würfel, die Caesar im Morgengrauen jenes 11. Januar 49 v. Chr. dort am Rubikon bis an die Sterne hoch emporgeworfen hat, erst Jahre später in den Bürgerkriegsschlachten bei Pharsalus, Thapsus und Munda, und einer noch fünf Jahre später an den Iden des März 44 v. Chr.


(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_13.pdf

Liber quinquagenarius

Klaus Bartels

Die längst zum Standardwerk gewordene Sammlung geflügelter Worte „Veni vidi vici“ ist mit ihrer 15., wiederum „durchgesehenen und ergänzten“ Auflage fünfzig Jahre alt geworden. Verba volant ... Ein „Carpe diem“ oder ein „Alea iacta est“, ein „Panta rhei“ oder ein „Heureka“: Derlei vielzitierte „geflügelte“ Worte sind das quicklebendigste, unverwüstlichste – und, "sit venia verbo": auch das strapazierfähigste – Latein und Griechisch und das einzige, das heute außerhalb der Schule, da draußen „im Leben“, allenthalben noch begegnet oder eher: herumfliegt. Man muss nicht mit Caesar auf und ab durch das dreigeteilte Gallien gezogen sein, um einmal auf einem "Ceterum censeo" zu beharren, den "Advocatus diaboli" zu spielen oder nach einem "Deus ex machina" Ausschau zu halten. Ein klassisches "Carpe diem" begrüßt den Gast über dem Eingang des Ferienhauses und oft genug schon auf der Fußmatte davor; ein Reisebüro firmiert mit der Frage des Petrus an Jesus "Quo vadis?"; ein prächtiges "PANTA RHEI" prangt in goldenen Lettern auf dem Bug des jüngsten Zürichseeschiffs; der Jubelruf "Heureka" hat mit seinem Vorderteil für einen landwirtschaftlichen Heuwender und mit seinem Hinterteil für die Büchersuchmaschine Libreka herhalten müssen. Aber diese geflügelten Worte sind durchweg zugleich entflogene Worte, und sie tragen kein Ringlein am Fuß, auf dem Autor und Werk, Buch und Kapitel, Flugrouten und Rastplätze säuberlich verzeichnet wären. Viele haben ihre alten Text- und Sinnbezüge verloren und neue Bezüge und neue Bedeutung gewonnen.

Caesars "Alea iacta est" bedeutete ja keineswegs, dass da am Rubikon ein Würfel "gefallen" sei; die Turnerdevise "Mens sana in corpore sano" war ursprünglich ein guter Rat für ein reueloses Beten; der "springende Punkt" ist einem Aristotelischen Forschungslabor und dort wirklich einem Ei entsprungen. Drogenhandel und Geldwäscherei haben dem Vespasianischen "Non olet" neue anrüchige Bezüge gegeben; die Mahnung "Principiis obsta" aus Ovids Hausapotheke gegen Liebesschmerz und Liebesqual und Juvenals hintersinnige Frage "Quis custodit custodes?" sind aus der erotischen Sphäre in die politische übergewechselt, und die letzte fragt neuerdings: "Wer späht die Ausspäher aus?" Und so fort, und so fort.
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(E?)(L?) http://www.blueprints.de/wortschatz/von-a-und-o-bis-buridans-esel/alea-iacta-est.html

Lat. "alea iacta est", "Der Würfel ist geworfen worden", geht auf den griechischen Dichter Menander zurück. Angeblich sagte es auch Julius Caesar, als er im Januar 49 v. Chr. mit seinen Truppen den Rubikon überschritt. Caesar war bewusst, dass diese Überquerung einen schrecklichen Bürgerkrieg heraufbeschwor.
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(E?)(L?) http://www.businessballs.com/clichesorigins.htm

"the die is cast" - "a crucial irreversible decision has been made" - Julius Caesar in 49 BC is said to have used the metaphor (in Latin: "jacta alea est", or "iacta alea est", although according to language expert Nigel Rees, Ceasar would more likely have said it in Greek) to describe a military move into Italy across the river Rubicon, which he knew would give rise to a conflict that he must then win. The metaphor, which carries a strong sense that "there is no turning back", refers to throwing a single die (dice technically being the plural), alluding to the risk/gamble of such an action. See also the expression "cross the rubicon", which also derives from this historical incident. See lots more Latin phrases (even though this one was perhaps originally in Greek..)


(E?)(L?) https://www.dailywritingtips.com/at-a-crossroads/

2. "casting the die"

According to Suetonius, once he had crossed the Rubicon, Caesar said "Alea iacta est!" The Latin is usually translated as "The die is cast." "Die" is the singular of "dice". In those days, "dice" were used for gambling, but also for determining the will of the gods. Either way, once the dice have been thrown, the outcome has been determined.

Example: "The Die is Cast: Russia’s Intentions in Ukraine"


(E?)(L?) https://www.dailywritingtips.com/one-die-two-dice/

First, Caesar’s frequently quoted statement is usually rendered as "The die is cast".

"Alea iacta est" (also "alea jacta est", Latin: "The die has been cast") is a Latin phrase attributed by Suetonius (as "iacta alea est") to Julius Caesar on January 10, 49 BC as he led his army across the River Rubicon in northern Italy. –Wikipedia
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(E?)(L?) http://www.dw.com/de/fall/a-901827

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"Alea iacta est"

Interessanter scheint uns zum Schluss des Stichworts, den Fall oder genauer das Fallen der Würfel zu erwähnen. "Die Würfel sind gefallen", lautet eine Redensart. Was ist gemeint? Übertrieben ausgedrückt könnte man sagen, das Schicksal hat entschieden, nun ist es so gekommen, nun haben wir uns alle danach zu richten. In der Tat hat das Bild der fallenden Würfel etwas Schicksalhaftes. Wer kann sagen, welche Zahlen oben liegen werden? Wird der Wurf zum Glücksfall für den Spieler, den drei Sechsen retten können? Zufall, Glücksfall, Unglücksfall – für den einen dies, für den anderen jenes. Das ist von Fall zu Fall verschieden.
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(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

Menanders Wort "???" ("der Würfel falle!" — Überl. v. Athenäus XIII, p. 559 c.) citierte Cäsar, als er 49 v. Chr. den Rubicon überschritt, in griechischer Sprache, wie Plutarch ("Pompeius", 60 und "Ausspr. v. Kön. u. Feldh.") ausdrücklich hervorhebt. Sueton hingegen lässt ihn lateinisch sagen ("Caesar" 32): [S. 358]

"Alea iacta est!" - "Der Würfel ist gefallen!"

(Erasmus verbessert: "Iacta esto alea!" "Der Würfel falle!") Huttens Wahlspruch (s. Kap. III) "Jacta est alea" hat hier seine Quelle.


(E?)(L?) http://blog.inkyfool.com/2013/06/jet-lag.html

Monday, 3 June 2013

"Jet Lag"

"Flotsam" is stuff that just floats about, "jetsam" is stuff that has been "jettisoned" from a boat, i.e. thrown over board. That's because it comes from the Latin "iacare" meaning to "throw". That's why, when Julius Caesar crossed the Rubicon and led his troops into Italy, he said "Alea iacta est". It means "The dice have been thrown".

If you throw out liquid or vapour, it forms a "jet of water or steam". (If you throw out a wooden structure from the shore, it forms a "jetty"). Newtonian physics insists that if you throw out a jet in one direction you will be pushed in the other. This is the principle of the "jet engine".

The first commercial "jet liner" was the de Havilland Comet, which first flew in 1949, but didn't start doing business until 1952. It's therefore a trifle surprising that the "jet set" was first recorded in 1949. However, that's because the "jet set" was originally just young people who lived fast. As fast as "jets".

The inevitable result of real, literal "jet-setting" is "jet lag", which was first recorded in 1965. It popped up in the New York Herald Tribune and is described thuslyly:

"Jet lag" strikes suddenly. The victim disembarks from the ... plane feeling gay as a sprite, dashes through customs, checks into home or a hotel, ... greets friends and in the course of the next few hours falls into a light coma.

Which is why I was up at 5am this morning. Australia was wonderful.

Decisions, decisions.

Posted by M.H. Forsyth at 10:22 8 comments:


(E?)(L?) http://www.latein.ch/live/sprichwoerter/index.php?item=0

Alea iacta est.

"Der Würfel ist geworfen" (ursprünglich in dem Sinne: "Das Wagnis ist eingegangen", nicht: "Die Entscheidung ist gefallen"). Sueton, Caesar 32 ("Iacta alea est").

Als Caesar am 10./11. Januar 49 v. Chr. den Grenzfluß Rubico nördlich von Ariminum (heute Rimini), überschritt und damit unwiderruflich den Bürgerkrieg gegen Pompeius eröffnete, rief er, ein verbreitetes griechisches Sprichwort aus Menanders Komödie "Arrhephoros" zitierend, in griechischer Sprache (so bezeugt bei Plutarch, Pompeius 60, 4): "???", "Aufgeworfen sei der Würfel!" (Plutarch, Caesar 32, 8; Pompeius 60, 4). Das Sprichwort bezeichnet den Augenblick des Wagnisses, da der Würfel aus der Hand "aufgeworfen", aber noch nicht zu Boden gefallen ist; die geläufige Übersetzung "Der Würfel ist gefallen" wird weder dem griechischen noch dem lateinischen Wortlaut gerecht.
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(E?)(L?) http://www.michas-spielmitmir.de/spieletests.php?id=alea_iacta_est

Alea iacta est


(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=alea iacta est

Limericks on "alea iacta est"


(E?)(L?) https://onzetaal.nl/taaladvies/alea-iacta-est-de-teerling-is-geworpen/

"Alea iacta est" - ndl. "De teerling is geworpen"

Het spreekwoord "Alea iacta est" (ook wel gespeld als "Alea jacta est") wordt toegeschreven aan Julius Caesar, die in het jaar 49 voor Christus lange tijd aarzelde of hij met zijn troepen de rivier de "Rubicon" (in het Latijn: "Rubico") zou oversteken. De Rubicon scheidde zijn ambtsgebied Gallië van Italië. Als proconsul mocht hij zijn legers niet buiten zijn ambtsgebied leiden. Aan de andere kant werd er in Rome aan zijn stoelpoten gezaagd: men wilde hem zijn provincie (Gallië dus) afnemen. Hij stond voor de keus: óf afwachten tot zijn tegenstanders in Rome in hun missie slaagden, óf toch met zijn leger de rivier oversteken naar Italië. Dat laatste kwam neer op een oorlogsverklaring aan de Romeinse staat. Uiteindelijk besloot hij het laatste te doen; hij stak met zijn leger de Rubicon over na ‘Iacta alea est’ of ‘Alea iacta est’ uitgeroepen te hebben. Hij bedoelde iets als ‘Op goed geluk dan maar!’, ‘Op hoop van zegen!’ Het is een gevleugelde uitspraak geworden, die gebruikt wordt wanneer iemand een besluit met mogelijk grote gevolgen heeft genomen, en niet meer terug kan.
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(E?)(L?) https://www.owad.de/word/cross-the-rubicon

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"The die is cast"

The Rubicon is perhaps most known as the place where Julius Caesar uttered the famous phrase "alea iacta est" - "the die is cast" - which like crossing the Rubicon refers to a process that is past the point of no return.
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(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/post-an-den-zwiebelfisch-der-fruehe-wurm-faengt-den-haken-a-353675.html

Post an den Zwiebelfisch

Der frühe Wurm fängt den Haken

"Alea iacta est" - "die Würfel werden neu gemischt!" Dein Ohr in Gottes Hand! Nein, so kommen wir auf keinen grünen Nenner! Lesen Sie hier eine Auswahl der lustigsten verdrehten Redewendungen und missglückten Sprichwörter, denen Zwiebelfisch-Leser begegnet sind.
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(E?)(L?) http://etymologie.tantalosz.de/index.php

Den Rubikon überschritten

Der Rubikon ist ein kleiner Fluß in Italien, den Cæsar mit seinen Truppen überquerte, um nach Rom zu ziehen. Ein unumkehrbarer Schritt, denn damit begann der Bürgerkrieg. Cæsar soll bei dieser Gelegenheit angeblich die Redensart: "Alea iacta est!" - "Der Würfel ist gefallen!" geprägt haben. Der Satz geht tatsächlich aber auf den griechischen Dichter Menander (342-291 a.C.) zurück.


(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/

"Alea iacta est(o)"

"Der Würfel ist (sei) geworfen." ("Die Entscheidung ist getroffen", das Ergebnis unumkehrbar: Diese Worte soll Gaius Iulius Cäsar [100-44 a.C.] ausgerufen haben, als er im Frühjahr des Jahres 49 A.C, mit seinem Heer den Rubikon, einen in den Apenninen entspringenden Fluß, nördlich von Ariminum (heute Rimini) überquert und damit ein Tabu gebrochen hatte. Kein römischer Feldherr hatte mit seinem Heer den römischen Staat betreten dürfen - dies kam einer Kriegserklärung gleich und markierte denn auch den Beginn des Bürgerkrieges zwischen Cæsar und Pompeius. Tatsächlich geht der Satz aber auf den griechischen Dichter Menander [342-291 a.C.] zurück.)


(E?)(L?) http://latin.topword.net/

"Alea iacta est" - "The die has been thrown" (Said by Julius Caesar when he crossed with his troops the Rubicon river in 49 BC, despite the refusal of the Roman Senate, thus provoking civil war)


(E?)(L?) https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Latin_phrases_(A)

"alea iacta est" - "the die is cast"

Or, in Greek, "???"; said by Julius Caesar upon crossing the Rubicon in 49 BC, according to Suetonius. The original meaning was similar to "the game is afoot", but its modern meaning, like that of the phrase "crossing the Rubicon", denotes passing the point of no return on a momentous decision and entering into a risky endeavor where the outcome is left to chance.


(E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-zitl.htm

"Alea iacta est" - "Der Würfel ist gefallen."

Als Julius Cäsar sich nach längerem Zögern dazu entschied, den Rubicon (Fluß) zu überschreiten, hat er ein Wort Meanders zitiert: "Der Würfel falle". Sueton soll die Umformung zu: "Der Würfel ist gefallen" geschaffen haben. Heute nutzen wir meist die Pluralform: "Die Würfel sind gefallen".

Meander: ???

Sueton: röm Schriftsteller, *um 70 n.Chr. +um 130, er schrieb u. a. eine Biografie Cäsars.

"Aleae iacta sunt" - "Die Würfel sind gefallen."


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=alea iacta est
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Lat. "alea iacta est" taucht in der Literatur um das Jahr 1900 auf.

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=iacta alea est
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Lat. "iacta alea est" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-04

Ave Caesar, morituri te salutant (W3)

Das Zitat "Ave Caesar, morituri te salutant" = dt. "Ave Cäsar, die Totgeweihten grüßen dich." stammt aus Sueton, "Vita Divi Claudii" (21,6).

Dieser Ausruf wird den Gladiatoren beim Einmarsch in die Arena nachgesagt. Allerdings findet man lediglich eine Belegstelle - und diese bezieht sich auf eine einzige Gelegenheit - als 19.000 zum Tode verurteilte Sträflinge im Jahre +52 einen Seekampf darbieten sollten.

(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/MDAV1996-3.pdf

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Häufig ist die - stets scherzhafte - Travestie: Umformung mit Umdeutung; bei deutschen Sprichwörtern noch zur DDR-Zeit, auf Politbürokraten gemünzt, etwa in folgenden Beispielen: "Der Axen im Haus erspart den Sindermann", "Erich währt am längsten", "Walter schützt vor Torheit nicht", "Stoph bleibt Stoph". -

Lateinisches: "In vino veritas" wird so zu "In vino feritas" oder im Hinblick auf die Darstellung eines Trinkers durch Harald Juhnke zu "In vino vanitas" („Der Spiegel“ 48/1995, 236). -

Begrüßten die Gladiatoren beim Einzug in die Arena den Kaiser "Ave, Caesar, morituri te salutant", so schrieben Gymnasiasten ihrem langweiligen Lehrer an die Tafel "Ave, magister, dormituri te salutant". -

Zu "Noscitur ex socio, qui non cognoscitur ex se" fand der Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg (der mit dem Bonmot "To bäh or not to bäh, this is the question"), noch aufschlußreicher sei oft, zumindest wenn es um Männer gehe, das "Noscitur ex socia...". -

Zu "Quod licet Iovi, non licet bovi" ("Was Jupiter darf, darf ein Ochse noch lange nicht") wurde im "Scheibenwischer" vom 18. 11. 95, als es um Machos ging, gebildet: "Quod licet Iovi, non licet Chauvi". -

"Ihre altehrwürdige Alma mater" wollte Egon Krenz, die einstige Nummer Eins der DDR, sagen, als er eine Rede zum Jubiläum der TH Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) hielt; er sagte aber, wohl weil ihm dies von Staatsbesuchen eher ein Begriff war: "Ihre altehrwürdige Alma Ata". -

Als Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in - nach ihren Maßstäben - finanzielle Schwierigkeiten geriet und einen Teil ihres Schmuckes verkaufen mußte, kommentierte dies „Der Spiegel“ mit der Umformung von "Sic transit gloria mundi" unter Rückgriff auf eine andere Bedeutung von "mundus" wie folgt: "Sic transit Gloriae mundus".
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(E?)(L?) www.amici-online.eu/Cursor_13.pdf

...
7. "Ave, imperator (nicht: Caesar), morituri te salutant" (Suet. Claud. 21, 6) – war das die übliche Begrüßungsformel der in die Arena eintretenden Gladiatoren?

Sicher nicht. Diese vermeintliche Normalität ist nur einmal für das Jahr 52 bezeugt (vgl. auch Dio Cass. LX 33, 3). Und die Reaktion des Kaisers spricht auch nicht gerade dafür, dass er mit diesem Gruß gerechnet hätte. Offenbar überrascht, antwortete Claudius mit einem "aut non" und wollte damit den unfreiwilligen Kombattanten seiner künstlichen Seeschlacht Mut machen. Die aber missverstanden diese Antwort als Begnadigung und begannen einen Streik. Es war äußerst mühsam, sie zum Kämpfen zu bewegen. Kaiser Claudius höchstpersönlich griff ein und machte dabei nicht die allerbeste Figur. Aber soll man auf das „geflügelte Wort“ wirklich zugunsten der nüchternen historischen Wirklichkeit verzichten? Die Legende lebt hartnäckig fort, obwohl man nicht in Quellenkritik besonders geschult sein muss, um die Exzeptionalität dieser Floskel zu erkennen.
...


(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/zitate/index.php

Morituri te salutant


(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=morituri te salutant

morituri te salutant

Latin, literally "those about to die salute you", words addressed to emperor by gladiators upon entering the arena. Third person singular is "moriturus te salutat", first person singular is "moriturus te saluto".


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

Ave, imperator, morituri te salutant.

Heil, dir Kaiser! Die dem Tode Geweihten begrüssen dich.

Als nämlich Kaiser Claudius (reg. 41-54) zur Feier der Vollendung des Abzugskanals aus dem Fucinersee ein blutiges Seegefecht gab, begrüssten ihn mit obigen Worten die Fechter. Des Kaisers Gegengruss: "Seid gegrüsst" nahmen sie irrtümlich für die Erlaubnis, nicht zu kämpfen, so dass Claudius sie drohend zum Kampfe antreiben musste. (S. Cassius Dio, 60, 50.)


(E?)(L?) http://www.michas-spielmitmir.de/spieletests.php?id=ave_caesar

Ave Caesar


(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/

Ave Cæsar, morituri te salutant

Heil, Cæsar, die, die sterben werden, grüßen dich. (Gaius Suetonius Tranquillus)

Morituri te salutant

Die Todgeweihten grüßen Dich.


(E?)(L?) http://latin.topword.net/

Ave Caesar! Morituri te salutant - Hail Caesar, those who are about to die salute you (Gladiator's Salute)


(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Ave_Caesar,_morituri_te_salutant

"Ave, Caesar, morituri te salutant" ("Heil dir, Caesar, die Todgeweihten grüßen dich!") ist eine lateinische Phrase. Sie gilt fälschlich als Gruß von Gladiatoren im Römischen Reich beim Betreten der Arena. Tatsächlich ist sie in der antiken Literatur nur für ein einziges Mal bezeugt, und gerade nicht für einen Gladiatorenkampf.

Morituri ist Partizip Futur Aktiv, es bedeutet also eigentlich diejenigen, die sterben werden.

Geschichte

Der Satz ist in den antiken Quellen ausschließlich bei Sueton, Claudius 21, sowie Cassius Dio, Römische Geschichte 60, überliefert. Im Jahre 52 n Chr. ließ Kaiser Claudius einen Kanal bauen, um den Fuciner See zwecks Landgewinnung trocken zu legen. Die Öffnung des Kanals sollte mit einer Naumachie auf dem See begangen werden, bei der 19.000 zum Tode verurteilte Sträflinge, die eben keine Gladiatoren waren, kämpfen mussten. Zur Begrüßung riefen sie: "Ave imperator, morituri te salutant!" Claudius erwiderte: "Aut non" ("Oder auch nicht"), um zum Ausdruck zu bringen, dass vielleicht einige den Kampf überleben würden. Die Sträflinge glaubten sich durch diese Worte aber begnadigt und waren nur mit Mühe dazu zu bewegen, den Schaukampf zu beginnen. Wahrscheinlich versuchten die Verurteilten mit diesen Worten, das Mitleid des Kaisers zu wecken. In der Forschung wird angenommen, dass dies die einzige Gelegenheit war, bei der diese Phrase verwendet wurde.
...


(E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-zitl.htm

Ave Caesar, morituri te salutant. ". Sei gegrüßt, Cäsar, die Todgeweihten grüßen dich."


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Ave Caesar, morituri te salutant
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Lat. "???" taucht in der Literatur um das Jahr 1870 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-03

B

Barba non facit philosophum (W3)

Das Zitat "Barba non facit philosophum" = dt. "Ein Bart macht (noch) keinen Philosophen" stammt aus Gellius, "Noctes Atticae" (9.2.4f).

(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/b.php

Barba non facit philosophum

Ein Bart macht keinen Philosophen


(E?)(L?) https://en.wikipedia.org/wiki/Barba_non_facit_philosophum

Barba non facit philosophum is a Latin phrase meaning “A beard does not constitute a philosopher.”


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Barba non facit philosophum
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Lat. "Barba non facit philosophum" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-03

C

D

Die Gedanken sind frei
Liberae sunt nostrae cogitationes (W3)

Die Redewendung "Die Gedanken sind frei" heißt bei Marcus Tullius Cicero schon "Liberae sunt nostrae cogitationes" = "Frei sind unsere Gedanken".

diem perdidi (W3)

Lat. "Diem perdidi" = dt. "Ich habe einen Tag verloren" findet man bei Sueton in seinem Werk "Divus Titus" (Kaiser Titus) (8).

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

"diem perdidi", (lat.), war der Ausruf des römischen Kaisers Titus, als er eines Abends daran dachte, dass er diesem Tag noch niemandem etwas Gutes erwiesen hatte. Er bedeutet soviel wie: "ich habe einen Tag verloren".


(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/db/diem_perdidi.php

Gleich zu Beginn des Abenteuers "Asterix und der Arvernerschild" erzählt die Vorgeschichte, wie der Schild des Vercingetorix nach der Niederlage bei Alesia von einem Legionär entwendet und alsbald beim Glückspiel wieder verloren wird. In der Enttäuschung über den Verlust zitiert der bis dahin unbenannte Legionär "Ich habe den Tag verloren!", was ursprünglich Kaiser Flavius Titus (39 - 81) zugeschrieben wird, als er einmal an einem Tag nichts Gutes getan hatte - überliefert ist dies von Sueton (70 - 140) in dessen Biographie Titus, 8.
...


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/files/43759/43759-h/43759-h.htm

Aus Sueton ("Leben des Titus", 8) kennen wir das, wie er sagt, "merkenswerte und mit Recht gelobte" Wort, das Kaiser Titus (reg. 79-81) einst bei Tafel ausrief, als ihm einfiel, dass er an jenem Tage noch Keinem etwas Gutes gethan habe:

(Amici,) diem perdidi.

(Freunde,) ich habe einen Tag verloren.

Nach Zincgref ("Apophth." Strassb. 1626, S. 137) [S. 462] führte Herzog Friedrich der Weise, Kurfürst von Sachsen, das deutsche Wort im Munde.


(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/

"Amici, diem perdidi" - "Freunde, ich habe einen Tag verloren / verschwendet / vertan." (Gaius Suetonius Tranquillus)

"Diem perdidi" - "Ich habe einen Tag verschwendet." (Kaiser Titus, als er daran dachte, daß er diesem Tag noch niemandem etwas Gutes erwiesen hatte)


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=diem perdidi
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "diem perdidi" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-02

divide et impera (W3)

Das Zitat lat. "divide et impera" = dt. "teile und herrsche" wird auf die Politik der Römer zurück geführt. Der römische Senat soll nach diesem Wahlspruch die Region um das Mittelmeer dominiert haben.

Allerdings gibt es einen Hinweis, der das Zitat Ludwig XI., König von Frankreich, (1461-83), (03.07.1423 (Bourges) - 30.08.1483 (Schloss Plessis-les-Tours (bei Tours))), in der Form frz. "diviser pour regné", zuschreibt.

Der englische Philosoph und Staatsmann Francis Bacon (22.01.1561 (London) - 09.04.1626 (London)) soll in einem Brief an Jakob I. von England die Variante "Separa et impera" benutzt haben.

Ein weiterer Hinweis weist "divide et impera" (engl. "Divide and reign") dem italienischen Politiker, Schriftsteller und Geschichtsschreiber Niccolò Machiavelli () zu.

Heinrich Heine soll die Maxime "divide et impera" in einem Brief aus Paris am 12. Jan. 1842 dem makedonischen König Philipp II. (-382 - -336) zugeschrieben haben.

(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/MDAV1996-3.pdf

...
Standardwerk für das Lateinische ist noch immer

A. Otto, "Die Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensarten der Römer", Leipzig 1890.

Dazu publizierte Reinhard Häussler „Nachträge [...]“ (Darmstadt 1968); Häussler bereitet mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Neufassung des „Otto“ vor.

Speziell für das Juristische gibt es Detlef Liebs, "Lateinische Rechtsregeln und Rechtssprichwörter", 4. überarb. Aufl. Darmstadt 1986, und

Rolf Lieberwirth, "Latein im Recht", 3. durchges. Aufl. Berlin, München 1993.

Mehr an den Nichtfachmann wenden sich

Klaus Bartels, "Veni vidi vici. Geflügelte Worte aus dem Griechischen und Lateinischen", 8. Aufl. Zürich und München 1990 (Neudruck der grundlegend erneuerten 7. Aufl. von 1989),

Karl Bayer, "Nota bene, Das lateinische Zitatenlexikon", Zürich 1993 (Neudr. 1994) und

Christian Helfer, "Crater dictorum. Lateinische Sprich- und Schlagwörter, Wahlsprüche und Inschriften des 15.-20. Jahrh.", Saarbrücken 1993, 2. Aufl. 1995.

Der Titel von Bartels’ Buch ist selbst ein Geflügeltes Wort: Mit "Veni vidi vici" berichtete Caesar über einen erfolgreichen Feldzug in Kleinasien in sprachlich und rhythmisch unüberbietbar einprägsamer Form: dreimal die gleiche grammatische Form (1. Sing. Ind. Perf. Akt.) und damit die gleiche Endung; gleiche Silbenzahl; Alliteration. (Die von Plutarch überlieferte griechische Fassung - das muß ich als Gräzist in diesem Fall leider sagen - ist längst nicht so eindrucksvoll: "???". Caesars lateinisches Diktum in italienischer Aussprache übrigens in einem Lied von Erika Pluhar, die einen italienischen Lover so zitiert: "Veni vidi vitschi".) Bartels, seinerzeit einer der Herausgeber des "Lexikons der Alten Welt", jetzt Publizist, bietet in diesem Büchlein wie in anderen Veröffentlichungen ("Eulen aus Athen", "Sokrates im Supermarkt") sachkundige, eingängige Information, in "Veni vidi vici" über ausgewählte antike Zitate. Das Buch von Bayer mit dem anspruchsvollen Untertitel ("Das lateinische Zitatenlexikon") hält nicht, was Umfang (ca. 600 Seiten) und Preis (ca. 100 DM) versprechen.

Hier sei kurz das Buch von Helfer vorgestellt, das besonders für die Neuzeit wichtig ist, für die uns Otto usw. meist im Stich lassen. Die in seinen Lemmata artikulierten Sachverhalte bzw. Gedanken stammen zwar vielfach schon aus dem Altertum, doch ist die von Helfer mitgeteilte Fassung durchweg nachantik. Helfer bietet an Zitaten in Satzform z. B.: ...


(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/von-canossa-gang-bis-dulzinea/

"divide et impera"

(lat., "teile und herrsche"), Diese zynische Formulierung für schlaue Machtpolitik geht zurück auf die damalige Politik der Römer. Die Idee ist durch Spaltung der Gegner die eigene Machtstellung zu verbessern.


(E?)(L?) https://www.dailywritingtips.com/latin-words-and-expressions-all-you-need-to-know/

"divide et impera": "Divide and reign". It was a theory proposed by Niccolò Machiavelli and used previously by the Roman Senate to dominate the Mediterranean.


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/files/43759/43759-h/43759-h.htm

Da nach Prosper Mérimée ("Chronique du règne de Charles IX", 1829, Vorr. S. 7) Ludwig XI. (1461-83) "Diviser pour régner" sagte, so mag auf diesen zurückzuführen sein:

"Divide et impera!"

"Entzweie und gebiete!"

Heinrich Heine freilich führte es weiter zurück, indem er aus Paris am 12. Jan. 1842 schrieb: "König Philipp hat die Maxime seines macedonischen Namensgenossen, das "Trenne und Herrsche!" bis zum schädlichsten Übermass ausgeübt" (Ges. W. X, 38).


(E?)(L?) https://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/5581/teile-und-herrsche/

"Teile und herrsche" – "divide et impera". Wie ist diese Redewendung zu interpretieren?

von Hans-Joachim Gehrke am 30.03.2010, Kommentar hinzufügen

Auf der einen Seite steht eine bedingungslose Unterwerfung nach dem Motto: „Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.“ Wenn man ein römischer Freund war, musste man mit den Römern auch durch dick und dünn gehen. Wenn man dagegen kein römischer Freund war, war das ziemlich ungemütlich.

Nachdem die Römer ihre Herrschaft aber wirklich etabliert hatten, blieb ihnen nichts andere übrig, als sehr vieles abzugeben und Aufgaben zu delegieren. Denn Sie müssen bedenken, dass das Römische Reich riesengroß war. Es reichte von Schottland bis in die arabische Wüste, nach Nordafrika usw. Dieses große Gebiet war mit vormodernen Mitteln nicht so einfach zu beherrschen. Darum mussten die Untertanen das Reich unterstützen. Und so haben die Römer quasi das Prinzip der Subsidiarität erfunden. Das heißt, sehr viele Dinge wurden an der Basis erledigt, und zwar von sich weitestgehend selbst organisierenden Gemeinden und Städten, von denen es heute ja noch sehr viele gibt. Und die Zentrale, der Kaiser oder die Statthalter, griffen eigentlich nur ein, wenn es Probleme gab.

Hat sich diese Subsidiarität bis in das moderne Europa erhalten?

Ja, durchaus. Man spricht ja in der EU vom Subsidiaritätsprinzip. Ich glaube, da könnte man von den Römern noch einiges lernen.

Verbundene Medien

Informationen zu dieser Antwort:

Beantwortet von Hans-Joachim Gehrke am 30.03.2010 in Geschichte

Stichworte: EU, Europa, Geschichte, Herrschaft, Politik, Regieren, Römisches Reich, Staat, Subsidiarität.


(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/

"Divide et impera" - "Teile und herrsche!" (Ludwig XI.)


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=divide et impera
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "divide et impera" taucht in der Literatur um das Jahr 1820 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-02

E

eleaston - Latin & English

(E1)(L1) http://www.eleaston.com/ln-ety.html
Hier findet man viele etymologische Links zu den Kategorien:

F

festina lente
Eile mit Weile (W3)

Lat. "festina lente" (engl. "make haste slowly") = dt. "Eile mit Weile" wird (von dem römischen Schriftsteller Sueton (70 - 150), "Vita divi Augusti", 25)) dem römischen Kaiser Augustus (-63 - 14) zugeschrieben.

Das Adjektiv engl. "festinate" = engl. "hasty", dt. "eilig", "hastig", "überstürzt" wird Shakespeare zugeschrieben in dessen Werk "King Lear" (III.vii.10: "Advise the Duke where you are going, to a most festinate preparation.") es im Jahr 1596 zum ersten Mal nachweisbar ist. Er nahm damit Bezug auf lat. "festinatio", "festinationis" = dt. "Eile", "Hast", "Ungeduld", "Eilfertigkeit". Auch das Adverb engl. "festinately" findet man zuerst bei Shakespeare in "Love's Labour's Lost", III. i. 6: "Bring him festinately hither".

Ausdrücke wie lat. "Festina lente", dt. "eile langsam" werden als "Oxymoron" bezeichnet - eine Kombination aus widersprüchlichen Wörtern.

(E?)(L?) http://www.biodiversitylibrary.org/bibliography/33706

Title: The horse, as comrade and friend : "festina lente" / By: Calthrop, Everard Richard. Genre: Book Material Type: Published material Publication info: New York : G.P. Putnam's Sons, 1921. Subjects: Horses , Training


(E?)(L?) http://www.biodiversitylibrary.org/item/78368

View Book


(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

Augustus soll auch dem Ausspruch "festina lente" = "Eile mit Weile" zu ewiger Kenntnisnahme verholfen haben. Das ursprünglich griechische Sprichwort "Festina lente" war ein Lieblingsausspruch des Kaisers Augustus (Sueton, Augustus 23).

(© blueprints Team)


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

"Festina lente" - "Eile mit Weile", führte Augustus auch oft im Munde, (vrgl. Sueton "Leben d. Aug.", 25 u. Polyaenus "Strateg." 8, 24.) Sophokles ("Antigone", v. 231) bringt schon einen ähnlichen Gedanken.


(E?)(L?) http://www.lateinlexikon.com/lexicon_latinum_hodiernum_07_uvwxyz.pdf

"Weile", f tempus, eris, n [vet.; LMG p.690,2]; spatium, i, n [vet.; LMG p.690,2]; mora, ae, f [LMG p.690,2]; "Eile mit Weile"! "Festina lente!" [LMG p.690,2] {sententia} "gut Ding will Weile haben" difficilia, quae pulcra [LEA p.613] {sententia}


(E?)(L?) http://etymologie.tantalosz.de/index.php

"Eile mit Weile" sagen wir, wenn jemand zwar mit der gebotenen Eile handeln, dabei aber nichts überstürzen soll. Diese sprichwörtliche Redensart geht wohl auf das lateinische "Festina lente" ("Eile langsam") zurück, laut Gaius Suetonius Tranquillus (um 70-140) Kaiserbiographien "De vita Cæsarum" (Kapitel 25) ein häufiger Ausspruch des römischen Kaisers Augustus.

Einen ganz ähnlichen Ansatz hat die alte chinesische Weisheit: "Wenn Du es eilig hast, mache einen Umweg".

Auch in William Shakespeares (1564-1616) Tragödie "Romeo & Julia" sagt der Protagonist: "O laß uns fort von hier! Ich bin in großer Eil!", worauf der Franziskaner Lorenzo antwortet: "Wer hastig läuft, der fällt; drum eile nur mit Weil!"


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=festina lente
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Lat. "festina lente" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-04

G

H

I

in medias res (W3)

In "in medias res" = "ohne Umschweife" steckt lat. "res" = "Sache". Man steigt also gleich mitten in die Sache.

J

Jucundi acti labores (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

In seiner Schrift "Über das höchste Gut und Übel" schreibt der römische Politiker und Schriftsteller Marcus Tullius Cicero "Jucundi acti labores" bzw. "Angenehm sind die getanen Arbeiten".

Das deutsche Sprichwort zu diesem Thema dürfte lauten: "Nach getaner Arbeit ist gut ruhn".


(© blueprints Team)

K

koeblergerhard.de
Köbler, Gerhard
Lateinisch-Germanistisches Wörterbuch
Abkürzungsverzeichnis
Siglenverzeichnis
lateinische Lemmata
lateinische Redewendungen

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/publikat.html


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/latgermwbhin.html

Köbler, Gerhard, Lateinisch-Germanistisches Wörterbuch, 3. Auflage, 2006

Die Beziehung zwischen lateinischer Sprache und germanistischer Volkssprache, der für die Erhellung sowohl des frühmittelalterlichen Lateins wie auch der frühmittelalterlichen germanistischen Sprachen größte Bedeutung zukommt, ist durch zahlreiche Verzeichnisse zu gotischen, althochdeutschen, altniederdeutschen, altenglischen, altnordischen und altfriesischen Texten besser zugänglich und verständlich gemacht worden. Das lateinisch-germanistische Lexikon bemüht sich um eine erste einfache Zusammenfassung dieser Ergebnisse.

Erfasst sind rund 18200 lateinische Lemmata und 12500 lateinische Redewendungen, für die das Lexikon auf jeweils eine Blick zeigt, mit welchen Interpretamenten sie in den jeweils ältesten Sprachstufen der germanistischen Einzelsprachen gleichgesetzt werden. Der beachtliche Zahl der - in der Auswahl durch die Vorlagen bestimmten Lemmata entsprechen die mehr als 100000 Interpretamente. Diese dürften auf einer Grundlage von vielleicht einer halben Million Belegen beruhen. Für das Gotische, Althochdeutsche, Altniederfränkische und Altsächsische sind die Übersetzungsgleichungen vollständig aufgenommen, für das Altenglische, Altfriesische und Altnordische bestehen leider noch Lücken.

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/lateinischgermanistischeswoerterbuch/Vorwort-lat-germ.doc
Vorwort

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z.

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/lateinischgermanistischeswoerterbuch/lat-germ-Abk.doc
Abkürzungsverzeichnis

Geordnet ist das Wörterbuch streng alphabetisch. Der einzelne Artikel besteht aus dem Lemma, dann folgen die germanistischen Übersetzungsgleichungen in der Reihenfolge: Gotisch, Althochdeutsch, Altniederfränkisch, Altsächsisch, Altenglisch, Altnordisch und Altfriesisch. In den jeweiligen Sprachen werden die wichtigsten neuhochdeutschen Bedeutungsangaben der germanistischen Übersetzungsgleichungen gegeben sowie daran anschließend die Sigle der Quelle, welcher die Übersetzungsgleichung entnommen wurde (außer in altenglischen, altnordischen und altfriesischen Übersetzungesgleichungen mit Ausnahme von Glossen). Die Bedeutung der Sigle ist in einem eigenen

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/lateinischgermanistischeswoerterbuch/lat-germ-Siglen.doc
Siglenverzeichnis erklärt.

Als für die Erstellung von Word-Dokumenten in meiner Schrift „Times German“ notwendige Sonderschriftarten können von jedermann jederzeit heruntergeladen werden

Tmsgerno.ttf Times German Normal
Tmsgerbd.ttf Times German Bold (halbfett)
Tmsgerit.ttf Times German Italic (kursiv)
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Times German Zip-Datei (enthält alle obigen Fonts).

Derzeit ist leider eine einwandfreie Umsetzung aller Zeichen dieser Schrift durch Acrobat Writer und Acrobat Distiller von Adobe noch nicht gewährleistet, so dass in den pdf-Dateien an einzelnen Stellen unrichtige Zeichen erscheinen.


L

latin-phrases - Latin Phrases

(E?)(L?) http://www.latin-phrases.co.uk/

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(E?)(L?) http://latin-phrases.co.uk/abbreviations/

Latin Abbreviations


(E?)(L?) http://latin-phrases.co.uk/mottos/

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Military Latin Mottos


(E?)(L?) http://latin-phrases.co.uk/terms/

Latin Terms
Latin Botanical Terms | Latin Censorship Terms | Latin Drinking Terms | Latin Family Terms
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Latin War Terms


(E?)(L?) http://latin-phrases.co.uk/dictionary/

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M

Manet in pectus domesticus (W3)

(E6)(L1) http://www.commtec.de/wb/


(E?)(L1) http://www.logos.it/dictionary/owa/sp?lg=LA
Leider habe ich diese lateinische Zitat weder online noch offline gefunden. Auch ein paar "alte Lateiner" kannten es nicht. Einzeln heisst "Manet" vohl "er bleibt" ("manere" = "bleiben"), "pectus" = ""Brust", "Inneres" und "domesticus" = "häuslich", "einheimisch".
Das ergibt also etwa "In seinem Inneren bleibt er häuslich". Ob das nun als "engstirnig" oder "heimatverbunden" oder "Im Grunde ist er ein häuslicher Typ" bedeuten soll, kann ich nicht ermessen.

Vielleicht kann hier ein Besucher weiter helfen.

manus manum lavat
eine Hand wäscht die andere (W3)

Der römische Schriftsteller Petron (Gaius Petronius Arbiter, gest. 66 n.u.Z.) schrieb in seinem Satyricon (45,13): "manus manum fricat et manus manum lavat" = "Eine Hand reibt die andere und eine Hand wäscht die andere."

In den deutschen Zitatenschatz wurde nur der zweite Teil "eine Hand wäscht die andere" übernommen.

(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/files/43759/43759-h/43759-h.htm

Das Gedicht: "Wie du mir, so ich dir" heisst:

Mann mit zugeknöpften Taschen,
Dir thut niemand was zu lieb;
Hand wird nur von Hand gewaschen;
Wenn du nehmen willst, so gieb!

vrgl.: "manus manum lavat".—

Ein Vers des Dichters und pythagoräischen Philosophen Epicharmus (5. Jahrh. v. Chr.) findet sich im pseudoplatonischen "Axiochus" 366 und in des Äschines "Dialogen" III, 6 also verstümmelt:

Die Hand wäscht die Hand: Gieb etwas und nimm etwas.

Liest man den Schluss mit C. Fr. Hermann ("Gesch. d. plat. Philos." S. 306) "???" "so magst du auch etwas kriegen", so ergiebt sich der gute Sinn des Goetheschen "Wie du mir, so ich dir". Schon bei den Griechen wurde "???" geflügeltes Wort (s. Menander "Monostich." 543 und die Stellen S. 274 im "Epicharm." von Lorenz Berl. 1884). Wir citieren es nach Senecas "Verkürbissung des Claudius" und Petronius c. 45 lateinisch in der Form:

"manus manum lavat"

und übersetzen:

"Eine Hand wäscht die andere".


(E?)(L?) http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/2006_2_3/agora_2_3_2006_bartels.html

Pegasus-Onlinezeitschrift VI/2+3 (2006), 84

Klaus Bartels

Geflügelt, entflogen
...
Doch die meisten dieser Worte verdanken ihre Flügel keineswegs einer strenggefügten Prägung, sondern ihrer Lebensnähe, so zumal die sprichwörtlichen wie "Fortes Fortuna adiuvat" oder "Gutta cavat lapidem" oder Rechtsregeln wie "Audiatur et altera pars" oder "In dubio pro reo". Je besser ein Zitat zu einer schlagenden oder beziehungsreichen Erwiderung, einem erhellenden oder erlösenden Einwurf taugt, desto höher ist sein Quotation Index. Ein "Errare humanum est" lebt - und lebt gut - von der menschlichen Fehlerhaftigkeit, ein "In vino veritas" von der weinseligen, redseligen Offenherzigkeit, ein "Do, ut des" oder ein "Manus manum lavat" von dem nüchternen Sinn für Gegenseitigkeit. Die Turnerbewegung hat sich Juvenals ... "mens sana in corpore sano" aufs Papier und an die Turnhallen geschrieben und für ihre Zwecke neu gedeutet; Drogenhandel und Geldwäscherei haben dem Vespasianischen "Non olet" neue anrüchige Bezüge gegeben. Manche Worte profitieren von einem speziellen Veredlungs- und Verfremdungseffekt: Ein Catonisches "Ceterum censeo" hat allemal mehr Gewicht als ein "Im-Übrigen-muß-ich-immer-wieder-Sagen"; ein "Alea iacta est" erhebt jedweden Abstimmungsentscheid zum schicksalhaften Schritt über den Rubikon; ein "Veni vidi vici" verleiht jedem raschen Verhandlungserfolg einen Abglanz Caesarischer Fortune. Und manch einer hört allenfalls doch lieber ein lateinisch chiffriertes "Si tacuisses" ... als unverblümten deutschen Klartext.
...
Aus: Veni vidi vici. Geflügelte Worte aus dem Griechischen und Lateinischen, zusammengestellt, übersetzt und erläutert von Klaus Bartels, 11., durchgehend erneuerte und erweiterte Auflage, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2006


(E?)(L?) http://www.swr.de/blog/1000antworten/thema/redewendungen/
(E?)(L?) https://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/2550/warum-sind-sprichworter-mal-mehr-mal-weniger-beliebt/

Warum sind Sprichwörter mal mehr, mal weniger beliebt? (13.08.2009)

Das ist jetzt sehr global formuliert. Ich kenne mich bei deutschen und europäischen Sprichwörtern ganz gut aus; weltweit allerdings nicht. Aber wenn wir Deutschland nehmen, kann man ganz klar sagen, dass es Hoch-Zeiten gibt. Das 15./16. Jahrhundert war ganz verliebt in Redensarten und Sprichwörter; Martin Luther hat sehr viele gesammelt und geprägt, die wir bis heute verwenden bzw. die durch seine Bibelübersetzung in Schwange gekommen. Es gibt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im sogenannten Bildungsbürgertum eine richtige Mode, mit geflügelten Worten und Zitaten von Schiller oder Goethe anzugeben oder mit mehr oder weniger verstandenen lateinischen Sprichwörtern. Ein Beispiel dafür ist "manus manum lavat", also "eine Hand wäscht die andere".
...
Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Redewendungen, Stichworte: Bildungsbürger, Konjunktur, Luther, Manipulation, Redewendungen, Sprichwort.


(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/

Manus manum lavat

(Eine) Hand wäscht (die andere) Hand. (Lucius Annæus Seneca, Apocolocyntosis, Gaius Titus Petronius Arbiter, satyricon)


(E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-zitl.htm

"Manus manum lavat" - "Eine Hand wäscht die andere."

Lat. Sprichwort nach Seneca und Petronicus.


(E?)(L?) https://literalminded.wordpress.com/page/17/

...
Anne’s story of learning Ancient Greek took me back to a late summer day in El Paso, Texas, just before I started my freshman year in high school. I walked to the Eastwood High gym that afternoon to pick up my textbooks for the coming year, including volume 1 of Living Latin. After two years of junior high school Spanish, I was eager to begin learning Latin, and as I walked back home, I opened the book to see what was in store for me.

Some pictures with Latin labels: “FEMINA”, “FLVMEN”, “CANIS”. A few sample sentences, the only one of which I remember is "Manus manum lavat": "One hand washes the other".

Then there was some stuff about noun declensions. Declensions? What’s a declension? That worried me a little. I flipped to the back and found the appendix, and my slight worry grew into moderate anxiety as I saw phrases like fifth declension, accusative case, and fourth conjugation. When I came across pluperfect tense, I knew I’d better do something before school began. Even if I didn’t know what declensions, cases, or conjugations were, I had thought I at least knew what a verb tense was. I knew about past, present, and future tense in English, and the present and preterite tense in Spanish. (That’s right: two years of Spanish; two verb tenses learned. At least for regular verbs.) But with this “pluperfect” tense staring back at me, I realized I needed an English grammar refresher (or more accurately, a fresher) before I started anything in Latin.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=manus manum lavat
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "manus manum lavat" taucht in der Literatur um das Jahr 1850 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-02

Mulus mulum (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Wenn Sie das "mulus mulum" spielen, dann loben Sie, um wieder gelobt zu werden. Dies ist eine veraltete, besonders zu Gotthold Ephraim Lessings Zeiten verbreitete Redensart. Heute bezeichnet man diese Haltung als "fishing for compliments".
(© blueprints Team)

N

Nec pluribus impar (W3)

Non inégal à plusieurs (soleils).
C'est-à-dire: Supérieur à tout le monde, au-dessus du reste des hommes. Orgueilleuse devise de Louis XIV, qui aviat pour emblème le soleil.

Noli turbare circulos meos!
Zerstöre meine Kreise nicht! (W3)

Der Mathematiker Archimedes soll selbst bei der Eroberung von Syrakus so in seine Studien vertieft gewesen sein, dass er einem Soldaten zurief "Noli turbare circulos meos!" = "Zerstöre meine Kreise nicht!". Dieser hatte jedoch kein Verständnis für die mathematischen Studien des Archimedes und zerstörte nicht nur seine Kreise sondern auch sein Leben.

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_04.pdf

...
Viele dieser Worte aus der antiken Welt haben sich früh aus ihren ursprünglichen Bezügen gelöst; viele haben sich aus einem längst verlorenen oder vergessenen Werk beizeiten in den rettenden Zitatenhimmel aufgeschwungen. Die geflügelten Worte sind zumeist entflogene, über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg zu uns zugeflogene Worte und sie tragen kein Ringlein am Fuß, auf dem Autor und Werk, Buch und Kapitel, Paragraph oder Vers fein säuberlich verzeichnet wären. Bei dem einen oder anderen Wort ist die Herkunft vollends in Vergessenheit geraten. Wer ein geflügeltes Wort zitiert, hört oder liest, weiß in der Regel nicht und fragt sich auch nicht lang, wer das wann wo in welchem Sinn einmal gesagt oder geschrieben hat, in welchem Kontext und in welchem Sinne. Die lächelnde Mahnung "Principiis obsta!" stammt aus Ovids literarischer Hausapotheke gegen Liebesschmerz und Liebesqual, die hintersinnige Frage "Quis custodit custodes?", mit leicht zu erratendem Bezug, aus Juvenals berüchtigter „Weibersatire“. Neuerdings sind diese Worte in die politische Arena übergewechselt und dort zu geschliffenen Hieb- und Stichwörtern geworden; von ihrem ursprünglichen Kontext, von Liebesschmerz und Eifersucht, klingt ihnen da kein leiser Seufzer nach.

Da kann es nicht verwundern, dass manche derart entflogene, zugeflogene Worte – wie jenes eingangs angeführte "Habent sua fata libelli" – mit ihren Bezügen auch ihre ursprüngliche Bedeutung verändert haben. Das archimedische "Noli turbare circulos meos!" gilt eigentlich den in feinsten Sand gezeichneten geometrischen Figuren und nicht, wie die geläufige Übersetzung "Störe meine Kreise nicht!" suggeriert, irgendwelchen persönlichen Sphären. Caesars "Alea iacta est(o)" heißt keineswegs "Der Würfel ist gefallen", sondern "Der Würfel ist (sei) geworfen"; der Ausruf meint nicht die Entscheidung, die mit dem Würfel fällt, sondern die für das Wagnis des Wurfs. Das vergilische "Labor omnia vincit ...", "Mühsal eroberte alles ..." deutete ursprünglich auf die Ablösung der Goldenen durch die Eiserne Zeit; erst die Schule, offenbar schon die antike, hat dem Wort eine simple Moral abgewonnen und Büchmann hat noch kräftig nachgedoppelt: "Unablässige Arbeit besiegt alles." Und wieder die „Schule“ hat irgendwann, irgendwo Senecas bittere Schulkritik "Non vitae, sed scholae discimus" in den goldenen Portalspruch "Non scholae, sed vitae discimus" verkehrt. "Difficile est satiram non scribere."


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

"Ich hab's gefunden!" rief (nach Vitruvius IX, im Anfang) Archimedes aus, als er bei der Untersuchung des Goldgehaltes einer für König Hiero II. von Syrakus (reg. 269-215) angefertigten Krone das Gesetz des specifischen Gewichts entdeckte. Zwei andere Aussprüche des Archimedes sind:
"???" (nach Pappos, ed. Hultsch, L. VIII, p. 1060), oder (nach Simplicius in Phys. ed. Brandis, S. 424 a):

"???" - "gieb mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde!"

oder (nach Tzetzes, hrsg. v. J. Bekker): [S. 452]

"???" - "gieb mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, so will ich mit meinem Werkzeug die ganze Erde bewegen",

und:

"Noli turbare circulos meos" - "Störe meine Kreise nicht",

womit er den auf ihn eindringenden Feind zurückwies, der ihn in mathematischen Betrachtungen störte.

Im Valerius Maximus (8, 7, ext. 7) lautet die alte Lesart: "noli, obsecro, istum circulum disturbare". In neueren Ausgaben ist nach den besseren Handschriften das Wort "circulum" weggelassen. Nach den Prolegomena eines ungenannten alten Autors zu dem Neuplatoniker Porphyrios (abgedr. in "Scholia in Aristotelem" von Brandis, Berl. 1836, S. 8) waren die Worte des Archimedes: "???" - "Nimm meinen Kopf, aber lass unberührt, was ich gezeichnet habe".


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Noli turbare circulos meos
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Lat. "Noli turbare circulos meos" taucht in der Literatur um das Jahr 1860 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-04

O

O dulce nomen libertatis! (W3)

Lat. "O dulce nomen libertatis!" = dt. "O süßer Name Freiheit" findet man bei Cicero in seinem Werk "In Verrem" (2,5,163).

Erstellt: 2010-10

Odi et amo (W3)

Lat. "Odi et amo" = dt. "Ich hasse und liebe (Lesbis) zugleich" findet man bei Catull in seinem Werk "Carmina" (85).

Erstellt: 2010-10

P

Pages Roses
Dans les Pages Roses (W2)

Die mir vorliegende Buchausgabe des "Petit Larousse en couleurs" (Ausgabe 1990) besteht im Wesentlichen aus zwei grossen Teilen. Der erste Teil heisst "Partie Langue", der zweite Teil heisst "Partie Noms Propres" (in dem z.B. Personen und Länder aufgeführt sind). Daneben gibt es ein paar einleitende Seiten zur Grammatik und am Ende ein paar blaue Seiten "L'Europe et le Monde".

Zwischen den beiden grossen Buchblöcken jedoch gibt es eine paar "rosa Seiten" mit der Überschrift: "Locutions Latines, Greques et Étrangères". Hier findet man also lateinische, griechische und sonstige eingewanderte Redewendungen.

Möglicherweise kann man unter "Pages Roses" auch noch andere Bedeutungen assoziieren. Aber hier wird genau auf diese "rosa Seiten" im "Petit Larousse" angespielt.

Beispiele:

ab imo tempore | ab irato | ab ovo | ab urbe condita | abusus non tollit usum | abyssus abyssum invocat | acta est fabula | ad augusta per angusta | ad honores | adhuc sub judice lis est | ad limina apostolorum | ad litteram | ad majorem Dei gloriam | ad referendum | ad rem | ad usum Delphini | ad vitam aeternam | aequo animo | aere perennius | age quod agis | alea jacta est | alma mater | anno aetatis suae | a novo | aperto libro | argumentum baculinum | ars longa, vita brevis | a sacris | asinus asinum fricat | audaces fortuna juvat | aura popularis | auri sacra fames | aut Caesar, aut nihil | ave Caesar, morituri te... | beati pauperes spiritu | beati possidentes | bis dat qui cito dat | bis repetita placent | bonum vinum laetificat cor... | carpe diem | castigat ridendo mores | caveant consules | cedant arma togae | compos sui | consensus omnium | contraria contrariis curantur | credo quia absurdum | cuique suum | de auditu | de gustibus et coloribus... | delenda Carthago | de minimis non curat praetor | deo gratias | de omni re scibili, et... | desinit in piscem | divide ut reges | dixi | doctus cum libro | donec eris felix, multos... | dulce et decorum est pro... | dura lex sed lex | ejusdem farinae | ense et aratro | errare humanum est | exegi monumentum aere... | exempli gratia | ex nihilo nihil | ex professo | facit indignatio versum | fama volat | felix qui potuit rerum... | festina lente | fiat lux | fluctuat nec mergitur | fugit irreparabile tempus | genus irritabile vatum | gloria victis | homo homini lupus | homo sum: humani nihil... | horresco referens | ignoti nulla cupido | in aeternum | in cauda venenum | in fine | in hoc signo vinces | in limine | in medias res | in medio stat virtus | in saecula saeculorum | intelligenti pauca | ira furor brevis est | is fecit cui prodest | ita diis placuit | ita est | ite, missa est | judicatum solvi | jure et facto | jus est ars boni et aequi | labor omnia vincit imrobus | lato sensu | laudator temporis acti | lex est quod notamus | loco citato | magister dixit | major e longuinquo reverentia | malesuada fames | margaritas ante porcos | medice, cura te ipsum | mens agitat molem | mens sana in corpore sano | minima de malis | mirabile visu | more majorum | morituri te salutant | mors ultima ratio | multi sunt vocati, pauci... | nascuntur poetae, fiunt... | naturam expelles furca... | natura non facit saltus | nec pluribus impar | ne quid nimis | nihil (ou nil) obstat | nil admirari | nil novi sub sole | nolens, volens | non bis in idem | non decet | non erat his locus | non licet omnibus adire... | non, nisi parendo, vincitur | non, nova, sed nove | non omnia possumus omnes | non possumus | nulla dies sine linea | nutrisco et exstinguo | oderint, dum metuant | odi profanum vulgus et arceo | o fortunatos nimium, sua si... | oleum perdidisti | omne tulit punctum, qui... | omnia vincit amor | omnis homo mendax | opere citato | o sancta simplicitas | o tempora! o mores! | panem et circences | Parcere subjectis et debellare... | par pari refertur | parturiunt montes; nascetur... | paulo majora canamus | per fas et nefas | perinde ac cadaver | per jovem! | plaudite cives! | post hoc, ergo propter hoc | potius mori quam foedari | primum vivere, deinde philosophari | primus inter pares | prolem sine matre creatam | pro memoria | pro rege saepe; pro patria semper | punica fides | qualis artifex pereo! | quandoque bonus dormitat Homerus | quia nominor leo | qui bene amat, bene castigat | quid novi? | qui habet aures audiendi, audiat | qui nescit dissimulare, nescit regnare | qui scribit, bis legit | quis, quid, ubi, quibus auxiliis... | quod erat demonstrandum | quo non ascendet | quos ego | quot capita, tot census | rara avis in terris | redde Caesari quae sunt Caesaris... | requiescat in pace! | res judicata pro veritate habetur | res, non verba | res nullius | retro Satana! | salus populi suprema lex esto | sapiens nihil affirmat quod... | scribitur ad narradum, non ad... | servum pecus | similia similibus curantur | sint ut sunt, aut non sint | sit tibi terra levis | si vis pacem, para bellum | sol lucet omnibus | spiritus promptus est caro autem... | spiritus ubi vult spirat | stans pede in uno | Suave mari magno | sublata causa, tollitur effectus | summum jus, summa injuria | suo tempore | sursum corda | sustine et abstine | sutor, ne supra crepidam | taedium vitae | tantae molis erat... | tarde venientibus ossa | tempus edax rerum | tenere lupum auribus | terminus ad quem... | testis unus, testis nullus | timeo Danaos et dona ferentes | timeo hominem unius libri | trahit sua quemque voluptas | tu es ille vir | tu Marcellus eris! | tu quoque , fili! | ubi bene, ibi patria | ubi solitudinem faciunt, pacem... | ultima forsan | una salus victis | unguibus et rostro | ut fata trahunt | uti, non abuti | ut supra | vade in pace | vade retro, Satana | vae soli! | vae victis! | vanitas vanitatum, et omnia vanitas | variorum | varium et mutabile | veni, vidi, vici | verba volant, scripta manent | veritas odium parit | vir bonus, dicendi peritus | vis comica | vitam impendere vero | vive valeque | vixit | volenti non fit injuria | vox clamantis in deserto | vulnerant omnes, ultima necat

(E1)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/203530203X/etymologiepor-21


(E?)(L?) http://www.cledut.net/pagesroses.htm

"Les pages roses" - Annexe au dictionnaire xyloglotte
Cette page est réservée aux faux proverbes latins ou aux traductions sauvages à la Desproges (exemple in Dictionnaire superflu à l'usage de l'élite et des bien nantis : alea jacta est, on est très bavard à la gare de l'Est ; ecce homo, voici la lessive). Ce n'est qu'un début, à vos contributions !


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=7&content=Pages Roses
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Frz. "Pages Roses" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2011-02

Q

Qualis dominus, talis et servus
Wie der Herr, so's G'scherr (W3)

Der Ausspruch "Wie der Herr, so's G'scherr" könnte bereits eine Lehnübersetzung aus der "Satyrica" (58,3) des römischen Schriftstellers Petronius (? - 66n.u.Z.) sein. Dort heißt es "Qualis dominus, talis et servus" = "Wie der Herr beschaffen ist, so ist auch der Diener Beschaffen". Und auch bei den Griechen findet man schon ähnliche Redewendungen.

(E?)(L?) http://www.deutschlandfunkkultur.de/ist-dir-eine-laus-ueber-die-leber-gelaufen.1306.de.html?dram:article_id=193525

"Wie der Herr, so’s Gescherr"

Ein wenig altmodisch ist der Ausdruck schon geworden, zumal das Wort "Herr" selbst nicht mehr so häufig zu hören ist und "Gescherr" nur noch in dieser Wendung überlebt hat. Es handelt sich um eine Lautvariante von "Geschirr". Im "Geschirr", den meist ledernen Zugvorrichtungen für Pferde oder Ochsen, war man abhängig von den Wünschen und Signalen des Herren, der das Gefährt leitete. Jedenfalls, wenn er die Zügel fest in der Hand hielt. Dementsprechend konnte sich das Sprichwort herausbilden, das in aller Regel abschätzig Untergebene oder Abhängige, die sich schlecht benahmen, gleichsam in Schutz nahm, indem man den Herrn, Auftraggeber dafür übertragen in die Pflicht nahm.


(E?)(L?) http://www.folklore.ee/~kriku/VSR/FRAMEGER.HTM

577. Der reiche und der arme Hausherr. Gute und schlechte Hausherren (Hausfrauen, Knechte)

599. Rechtsläufigkeit und Gegensätzlichkeit beim Reichtum u.ä. des Gutshofs und der Gemeinde

640. Die Lage der Untergebenen hängt von dem Herren ab. Wo der Herr hingeht, dort muß auch der Untergebene hingehen. "Wie der Herr, so die Untergebenen." Wie die Untergebenen, so der Herr.

BCE. Verschiedenartiges (meistens im Zusammenhang mit den Eigenarten der Haustiere)

111.


(E?)(L?) http://www.folklore.ee/rl/date/saksa/teil02.htm

"Das Schwein ist wie der Herr" (Am Abend lange auf, am Morgen schläft es lange)

Siga on nagu saks

EV 10383 - 1 Var.


(E?)(L?) http://www.folklore.ee/rl/date/saksa/teil06.htm

"Im Grabe ist der Bettler (eben)so groß wie der Herr"

Hauas on sant saksa suurune

EV 864 - 2 Var.


(E?)(L?) http://www.folklore.ee/rl/date/saksa/teil10.htm

Wie der Herr auf dem Gut, so die Nase der Gemeinde

Kuidas mõisan härrä, ninda vallarahva nõna

EV 6984 - 1 Var.

Wie der Mansch, so der Hund; wie der Herr, so das Futter

Kuidas lake, nõnda koer; kuidas peremees, nõnda ninaalune

EV 5415 - 1 Var.


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

Petronius Arbiter (1. Jhrh. n. Chr.) bringt die Sentenz: "qualis dominus, talis et servus", die wir also im Munde führen:

"Wie der Herr, so der Knecht."


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/g.php

Wie der Herr, so's G'scherr / Gscherr


(E?)(L?) http://www.sprichwort-plattform.org/sp/Wie%20der%20Herr%2C%20so%20s%20Gescherr

Wie der Herr, so s Gescherr
...
Bedeutung(en)

Sagt man dafür, dass Eigenschaften und Verhaltensweisen von Menschen zumeist von ihnen übergeordneten oder als Vorbild dienenden Personen beeinflusst werden. [Beleg 1] [Beleg 2] [Beleg 3]

In der Grundbedeutung vom Einfluss von Personen auf das Verhalten anderer ist das Sprichwort synonym zu "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" und "Wie der Vater, so der Sohn".


(E?)(L?) http://etymologie.tantalosz.de/index.php

"Wie der Herre, so 's Gescherre" sagt der Volksmund, um das Verhältnis zwischen Chef und Untergebenen zu charakterisieren und meint damit ursprünglich das "Geschirr" (von mittelhochdeutsch "geschirre", mitteldeutsch "Gescherre") - den Hausrat, zu dem einst auch das niedere Personal gezählt wurde. Vielleicht meinte man auch einfach nur das Werkzeug eines Handwerkers oder des Kochs. In Österreich gibt es außerdem auch das Pejorativum "G'scherte" für das gemeine Landvolk, das fälschlich von "Geschorene" abgeleitet und auf die Kurzhaarschur der Leibeigenen bezogen wurde.

Darüber hinaus kennt man auch die ledernen Zugvorrichtungen für Pferde oder Ochsen, die darin abhängig von den Wünschen und Signalen des Herren waren, der die Zügel fest in der Hand hielt. Übertragen auf Untergebene oder Abhängige, die sich schlecht benahmen, nahm man gleichsam den Herrn dafür in die Pflicht.

Nach einer anderen Deutung meint man Gesinde, Knechte und Dienstleute, die der Gutsherr auf seinem Hof "um sich schart" - wenn also der Dienstherr nix taugt, steht es auch um dessen Personal oft nicht viel besser.


(E?)(L?) https://static.uni-graz.at/fileadmin/_Persoenliche_Webseite/hofmeister_wernfried/ZWILLINGSFORMELN_Hofmeister_25-06-2010.pdf

...
(Elliptisch) Satzwertiges mit Zwillingsformel-Charakter (in Auswahl)
...
Wie der Herr, so das G’scher.
...


(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_griechischer_Phrasen/Delta

Liste griechischer Phrasen/Delta
...
"Despoin’ hopoia, toiai kai therapainides."

"Wie der Herrin Art, so auch ihre Mägde."

Der Humanist Erasmus von Rotterdam schreibt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia zu diesem Sprichwort, dessen deutsche Entsprechung "wie der Herr, so's Gscherr" ist:

„Heute sagt man gewöhnlich in Abwandlung einer Stelle des Athanasianums: "Wie der Vater, so der Sohn." Ganz ähnlich ist das alte Sprichwort im 5. Buch der Briefe an Atticus, Brief Dort heißt es: Wenn das Sprichwort recht hat: "Wie der Herr, so der Knecht."“

Erasmus verweist auch auf eine Stelle in Platons Politeia, wo es heißt:

„Ist es nicht so: gleich und gleich gesellt sich gern?“

Lateinisch: "Qualis Hera, tales pedisequae."
...


(E?)(L?) https://de.wiktionary.org/wiki/wie_der_Herr,_so’s_Gescherr

wie der Herr, so’s Gescherr
...
Bedeutungen:

Negative Eigenschaften der Eltern, des Chefs oder ähnlichen Personen lassen sich auch an Kindern, Mitarbeitern und sonstigen Untergebenen nachweisen

Herkunft:

Das Sprichwort geht vermutlich auf den Satz "Plane qualis dominus, talis et servus" "Wie der Herr, so auch der Sklave" aus der Episode "Das Gastmahl" des Trimalchio aus dem Roman Satyricon des Autors Titus Petronius zurück.

Es gab auch ein ähnliches griechisches Sprichwort, das "Wie die Herrin, so die Hündin" lautete. Im Deutschen wurde dann, vermutlich um einen Reim herzustellen, anstelle des Sklaven und des Haustiers das Gescherr benutzt, das für das Geschirr steht, in dem der Untergebene angeschirrt ist.


(E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-zitl.htm

"Qualis dominus, talis etiam servus." - "Wie der Herr, so auch der Sklave."


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Qualis dominus, talis et servus
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Qualis dominus, talis et servus" taucht in nicht signifikant auf.

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Wie der Herr
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Wie der Herr" taucht in der Literatur um das Jahr 1740 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-03

Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes
Was es auch ist, ich fürchte die Danaer (Griechen), selbst wenn sie Geschenke bringen (W3)

Lat. "Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes" = dt. "Was auch immer es ist, ich fürchte die Danaer (Griechen), auch wenn sie Geschenke bringen" findet man bei Vergil in seinem Werk "Aeneis" (Laokoon) (2,49).

Die Trojaner nannten die Griechen auch "Danaer". Und als die Griechen den Trojanern das hölzerne Pferd vors Tor stellten meinte der trojanische Priester "Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes." = "Was es auch ist, ich fürchte die Danaer (Griechen), selbst wenn sie Geschenke bringen."

(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

Berühmt ist der Warnungsruf des Laokoon, als er das Krieger bergende Riesenpferd vor Trojas Mauern sieht, "Aen." 2, 49:

Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.

Was es auch ist, ich fürchte die Griechen auch dann, wenn sie schenken.

Uns hat dieser Vers für eine verdächtige Gabe, die Vorteil verspricht und mit Nachteil droht, den Ausdruck: [S. 387] "Danaergeschenk" zugeführt, wohl nach des Seneca ("Agam." 624) "Danaum fatale munus". Vergil mag dabei des griechischen Sprichwortes gedacht haben, das Sophokles ("Ajax" 644) also überliefert: "??? ?d??a d??a, ??? ???s?µa", "Der Feinde falsche Gaben sind Nichts wert".


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/EDEL-HP/edel.htm

"Danaergeschenk", nhd., N., (19. Jh.): nhd. "Danaergeschenk"; ne. "timeo danaos et dona ferentes"; Vw.: -; Hw.: -; Q.: 1897; I.: z. T. Lw. lat. Danaus, Lbd. lat. "Danaum fatale munus" "unheilvolles Geschenk der Danaer"); E.: s. lat. "Danaus", M., "Danaer", "Grieche"; gr. ?a?a?? (Danaós), M., Danäer, Grieche; vgl. idg. "*da-", Adj., V., "flüssig", "fließen", Pokorny 175? (296/1) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., alb., kelt., heth.?); Herkunft des Hinterglieds s. nhd. "schenken"; L.: Kluge s. u. "Danaergeschenk", DW2 6, 200, Duden s. u. "Danaergeschenk"; GB.: "etwas was sich für den der es als Geschenk erhält als unheilvoll erweist"; BM.: Anspielung auf den aus der Aeneis Vergils (Vers II, 49) "Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes" ("Was immer es auch ist, ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen") als Hinweis auf das Tronjanische Pferd; F.: "Danaergeschenk", "Danaergeschenks", "Danaergeschenkes", "Danaergeschenke", "Danaergeschenken"


(E?)(L?) http://etymologie.tantalosz.de/index.php

"Danærgeschenk"

"Eine unheilbringende, hinterlistige Gabe, die zwar Vorteile, aber auch Gefahren in sich birgt", ist in Vergils (70-19 a.C.) "Æneis" zu finden:

Im letzten Jahr des Trojanischen Krieges bauten die Griechen ein großes hölzernes Pferd und gaben vor, es sei eine geweihte Opfergabe an die Göttin Athene - in Wirklichkeit waren in ihm griechische Soldaten versteckt. Laokoon, in der Mythologie Priester des Sonnengottes Apollon, fürchtete eine List und warnte die trojanischen Anführer mit dem Ruf: "Quidquid id est timeo Danaos et dona ferentes!" - "Worum immer es geht, ich fürchte die Danær, auch wenn sie Geschenke bringen!" Aber er drängte vergeblich, das Geschenk zu zerstören und wurde schließlich samt seiner Söhne von Schlangen erwürgt. Die Trojaner hielten es für ein Zeichen des Himmels, Laokoons Ratschlag zu mißachten, zogen das Trojanische Pferd in ihre Stadt und trugen somit nachhaltig zu ihrer eigenen Vernichtung bei.


(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/

Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes

Was es auch ist, ich fürchte die Griechen, auch wenn sie Geschenke machen. (Laokoon in Vergils Æneis mit Bezug auf das Trojanische Pferd)

Quidquid id est, timeo virgines et oscula dantes

Ich fürchte die (Jung-)Frauen, auch wenn sie Küsse geben.


(E?)(L?) http://latin.topword.net/?Phrase=1201

Equo ne credite, Teucri. Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes

Do not trust the Horse, Trojans. Whatever it is, I fear the Greeks even bearing gifts. (Virgil - Aeneid)


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/eieol/latol

Virgil: Equo ne credite, Teucri, Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentis.

Do not trust in the horse, Trojans, Whatever it is, I fear the Greeks also [when they] are bringing gifts.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Quidquid id est
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Quidquid id est" taucht in der Literatur um das Jahr 1820 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-04

R

S

Si tacuisses, philosophus mansisses
Hättest Du geschwiegen, wärst Du Philosoph geblieben (W3)

Diese fast 1.500 Jahre alte Bonmot stammt von dem Philosophen Boethius (ca. 475–525 n. Chr.) und bezeichnet damit die Tradition des Schweigens als potemkinsches Dorf.

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/s.php


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_geflügelter_Worte/S


stultorum plena sunt omnia
die Welt ist ein Irrenhaus (W3)

Das lat. "stultorum plena sunt omnia" des Marcus Tullius Cicero (Epistulae ad familiares 9,22,4) findet man als dt. "die Welt ist ein Irrenhaus" ("Alles ist voll Irren") wieder.

(E?)(L?) https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Valentin-Rathgeber-1682-1750-Augsburger-Tafelkonfekt/hnum/7866894
Es sei auch noch auf das "Augsburger Tafelkonfekt" von "Johann Valentin Rathgeber" hingewiesen.


Johann Valentin Rathgeber (1682-1750)

Augsburger Tafelkonfekt

Künstler: Consortium Canticum Leipzig, Kammermusikensemble Freiburg




(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/

Stultorum plena sunt omnia

Die Welt ist ein Irrenhaus. (Marcus Tullius Cicero, Ad familiares).


Erstellt: 2010-04

T

U

V

Vae victis!
Wehe den Besiegten! (W3)

Dem Gallierfürst Brennus wird vor seinem Abzug aus Rom - beim Erhalt hoher Lösegeldzahlungen - der Ausspruch zugeschrieben "Vae victis!" = "Wehe den Besiegten!".

(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/zitate/index.php

"Vae victis!" - "Wehe den Besiegten!"


(E?)(L?) www.e-stoire.net/article-evariste-vital-luminais-51115580.html

...
En -390, les Gaulois Sénons se présentent devant la ville étrusque de "Clusium" (aujourd'hui "Chuisi"), qui est dans la sphère d’influence romaine. Rome envoie une ambassade, chargée d’offrir sa médiation. Mais les ambassadeurs violent la neutralité en intervenant les armes à la main contre les Gaulois, qui demandent réparation à Rome. Devant son refus, les Gaulois marchent sur la ville. L’armée romaine se porte à leur rencontre et prend position, en avant de Véies, près du ruisseau de l'Allia. Il n’y a pas de combat. Effrayées par les cris des Gaulois et déconcertées par leur impétuosité, les troupes romaines se débandent et cherchent précipitamment un abri à Rome ou dans les villes voisines.

Les oies sacrées du Capitole auraient alors donné l'alerte, sauvant la ville d'une invasion menée par Brennus.

Dès lors, le reste des soldats présents à Rome se barricada dans le Capitole, laissant femmes, vieillards et enfants dans la ville à la merci des « barbares » qui les massacrèrent sous leurs yeux. Les barricadés virent également les Gaulois incendier leurs temples.

Pendant la nuit, les assaillants tentèrent d'escalader incognito les murs de la citadelle, mais les oies sacrées de Junon les en empêchèrent en criant à qui mieux mieux. Un civil honorable, ancien consul de la ville, avertit alors les soldats romains qui repoussèrent les envahisseurs en les faisant tomber des murailles.

Les Romains, affamés, demandèrent à Brennus de renvoyer ses troupes hors de la ville. Celui-ci accepta, mais leur demanda alors en échange une forte somme d'or.

La transaction eut donc lieu hors des murs de la cité : quelques poids furent posés sur une balance et, de l'autre côté, les Romains versèrent leur or, jusqu'à ce qu'ils découvrent qu'une épaisse plaque de plomb lestait l'un des plateaux de la machine. On cria à la supercherie et on demanda à Brennus de l'enlever immédiatement.

Celui-ci, hors de lui, jeta son épée sur les poids et hurla la phrase devenue désormais célèbre : « Vae Victis ! » (« Malheur aux vaincus ! »).
...


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/vae%20victis

"vae victis" - Latin, literally "woe to the vanquished", from Livy, "History" V.xlviii.9.


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

Rom.

Livius 5, 48, Florus 1, 13 und Festus S. 372 (Ausg. v. O. Müller) überliefern, dass der Gallierkönig Brennus (390 v. Chr.), als die besiegten Römer sich sträubten, die auferlegten 1000 Pfund Gold Kriegskontribution nach den zu schweren Gewichten der Feinde abzuwägen, höhnend auch noch sein Schwert in die Wagschale geworfen und dabei gerufen habe: "Wehe den Besiegten!" (Vae victis!) Danach sagen wir noch heute

"Sein Schwert in die Wagschale werfen", wenn von gewaltsamen Entscheidungen die Rede ist, und citieren das

"Vae victis!"

wie es bereits Plautus ("Pseudolus" 5, 2, 19) that.


(E?)(L?) https://www.histoiredumonde.net/Brennus.html

...
Episode des oies du Capitole

Le premier mène, au début du IVe siècle avant Jésus Christ, ses guerriers en Italie, s’illustrant notamment en rançonnant Rome, en 390 av. JC. ; c’est lors de cet événement que ce « Brennus » est l’auteur de la sentence "Malheur aux Vaincus!" ("Vae Victis" en latin), expression devenue célèbre par la suite : Tite-Live fut bien plus tard l’auteur de la formule contraire, "Gloria Victis" (V,48,9).
...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/BilderbuchderRechtsgeschichte/BilderbuchderRechtsgeschichte.htm

...
Wären nicht wachsame Gänse in Rom auf dem Kapitol gewesen, die mit ihrem aufgeregten Geschnatter die ermatteten Krieger weckten, so wäre Rom vielleicht im Jahre 387 v. Chr. von den Kelten nach siebenmonatiger Belagerung zur Gänze erobert worden und es wäre dann statt des römischen Weltreiches ein keltisches Weltreich errichtet worden. Ansätze hierzu waren an sich genügend vorhanden.

Die Kelten sind ein indogermanisches Einzelvolk, das bei seinem im 6. vorchristlichen Jahrhundert sichtbar werdenden Eintritt in die Geschichte zwischen Alpen und Mittelgebirgen (dem heutigen Süddeutschland) lebte und wohl Main, Rhein und Donau ihre Namen gegeben hat. Bald wurden sie von den Germanen allmählich aus dieser Landschaft verdrängt. Sie zogen deshalb nach Südwesten und unterwarfen die Bewohner des späteren Gallien. Um 5 50 v. Chr. drangen sie über die Pyrenäen und um 400 v. Chr. über die Alpen (Mailand, Bologna) vor. Wenig später konnten sie in Rom nur mit größter Mühe zurückgeschlagen werden. Dabei mußten die in das Kapitol geflüchteten Römer angeblich den 30000 blonden Riesen für die Freigabe des Restes ihrer geplünderten Stadt 1000 Pfund in Gold zahlen und sich beim Wiegen nicht nur die Verwendung der keltischen Gewichte, sondern auch die unter den Worten "vae victis" ("wehe den Besiegten") erfolgte Dreingabe des Schwertes des Keltenfürsten Brennus als Zusatzgewicht gefallen lassen. Im 3. vorchristlichen Jahrhundert zog ihr von den Griechen so genannter Stamm der Galater über den Balkan nach Kleinasien. Andere Kelten eroberten in drei Zügen die britischen Inseln.
...


(E?)(L?) http://regionalia-verlag.de/files/Katalog/Kat_komplett.pdf

Blechschild „Vae victis!“


(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/suche?q=Vae+victis

Suche nach "Vae victis": 62 Ergebnisse:


(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/buch/sagen-aus-rom-9842/5

Sagen aus Rom - Kapitel 5

...
Trotz dieser wundersamen Rettung konnte die tapfere Besatzung sich auf die Dauer nicht halten. Brennus, der Führer der Gallier, erklärte sich jedoch zum Abzug bereit, wenn man ihm tausend Pfund Gold auszahle. Die Römer mußten schweren Herzens solche Bedingungen annehmen. Als man nun daranging, das kostbare Metall abzuwiegen, bemerkten die Römer plötzlich, daß die Gallier falsches Gewicht verwendeten, und erhoben Einspruch gegen diesen Betrug. Doch da ergriff Brennus mit höhnischem Lachen sein Schwert und warf es mit auf die Waagschale, indem er ausrief: "Wehe den Besiegten!" Er wollte damit sagen, daß die Besiegten keinen Anspruch mehr auf eine gerechte Behandlung hätten.

Jetzt endlich zeigten die Götter ein Einsehen mit dem so schwer gedemütigten Römervolk. Sie ersparten ihm die Schande, von der Gnade der gallischen Barbaren leben zu müssen, denn gerade in diesem Augenblick zog das Entsatzheer in die verwüstete Stadt ein. »Mit Eisen, nicht mit Gold wollen wir die Freiheit zurückgewinnen!« rief der römische Feldherr Camillus und forderte die Gallier auf, sich zur Schlacht zu stellen.

Camillus zeigte sich als ein großer Feldherr: er errang für Rom einen herrlichen Sieg. Die Gallier wurden blutig geschlagen. Voller Dankbarkeit nannte ihn das Volk den zweiten Romulus, den Vater des Vaterlandes. Brennus aber, der lebend in die Hand der Römer fiel, wurde mit dem Schwerte gerichtet. So erfüllte sich auch an ihm das erbarmungslose Gesetz: "Vae victis!" "Wehe den Besiegten!"
...


(E?)(L?) https://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/13724/waren-die-kelten-eher-kriegerisch-oder-eher-friedliebend/

Waren die Kelten eher kriegerisch oder eher friedliebend?

von Markus Egg am 14.09.2012, Kommentar hinzufügen

Sie waren mit Sicherheit sehr aggressive Krieger, und sie expandierten – einmal im 4. Jahrhundert und dann noch mal im 3. Jahrhundert. Im 4. Jahrhundert stoßen sie nach Italien vor allem vor, erobern 387 sogar Rom, der Stamm der Senonen schlägt die römische Armee an der Allia zunächst vernichtend und plündert dann Rom aus. Die berühmte Geschichte mit "vae victis!" stammt ja daher. Ihr Anführer Brennus lässt sich dann von den Römern loskaufen: Sie müssen ihm Gold geben, damit er wieder abzieht. Und bei dieser Gelegenheit benutzt er falsche Gewichte. Und als sich die Römer darüber beschweren, sagt er: "Vae victis!": "Wehe dem Besiegten – wenn du verloren hast, hast du auch keine Anrechte auf irgendetwas".

Eine zweite Welle trifft die Balkanhalbinsel. Im 3. Jahrhundert stoßen die keltischen Stämme dahin vor. Das geht soweit, dass 283 Delphi von keltischen Stämmen bedroht wird. Sie greifen also Griechenland an. Eine Gruppe von keltischen Stämmen gelangt sogar – zunächst durch Einladung eines hellenistischen Königs aus Kleinasien, bis in die heutige Türkei. In der Gegend von Ankara sitzen dann die Galater, auch ein sehr unruhiger und kriegerischer Stamm, der viele hellenistische Staaten immer wieder bedroht hat, bis sie dann schließlich bezwungen wurden.

Verbundene Medien

Audio: Waren die Kelten eher kriegerisch oder eher friedliebend?

Beantwortet von Markus Egg in Kategorie/Thema Archäologie, Geschichte,

Stichworte: Archäologie, Asien, Europa, Frieden, Geschichte, Griechenland, Kelten, Krieg, Römer, Sieg, Stämme.


(E?)(L?) http://latin.topword.net/?Phrase=3801

Vae Victis - Woe to the conquered


(E?)(L?) https://en.wikipedia.org/wiki/Vae_victis

"Vae victis" is Latin for "woe to the vanquished", or "woe to the conquered". It means that those defeated in battle are entirely at the mercy of their conquerors and should not expect — or request — leniency.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Vae victis
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Lat. "Vae victis" taucht in der Literatur um das Jahr 1830 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-04

Veni, Vidi, Vici (W3)

Nach Sueton (70-150) (Vita divi Juli, 37,2) soll der Imperator Gaius Julius Cäsar (-100 - -44) die drei Worte "Veni, vidi, vici" = dt. "ich kam, ich sah, ich siegte", engl. "I came, I saw, I conquered", bei einem Triumphzug ausgesprochen haben. Heute will man damit auf einen schnell errungenen Sieg hinweisen.

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/81/17097.html

"Veni, Vidi, Vici": It was thus that Julius Cæsar announced to his friend Amintius his victory at Zela, in Asia Minor, over Pharnaces, son of Mithridates, who had rendered aid to Pompey. (Plutarch.)


(E?)(L?) https://bookofthrees.com/julius-caesar/

Quotations: Julius Caesar: "Veni, vidi, vici" - "I came, I saw, I conquered"


(E?)(L?) https://www.br.de/mediathek/podcast/das-kalenderblatt/veni-vidi-vici-julius-caesar-bereitet-sieg-vor-ueber-pharnakes-ii/45495

Das Kalenderblatt

Veni, vidi, vici - Julius Cäsar bereitet Sieg vor über Pharnakes II.

Manche Dinge sind nicht der Rede wert, bei anderen kommt es sehr wohl auf den Wortlaut an. Meisterlich "aufformuliert" hat dereinst Julius Cäsar. Sein Slogan simpel, aber gut: "Veni, vidi, vici".

Autorin: Susi Weichselbaumer


(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/zitate/index.php

Veni, vidi, vici! - Ich kam, sah siegte! ...

"Veni, vino, violi" - Ich kam, ich sah, ich baute einen Unfall (Hinweis im Keuchhustus-Reiseführer - Geburtstag/22)


(E?)(L?) https://www.deezer.com/en/album/9731668

Wolfgang Sauer: 8 Veni, vidi, vici 02:35


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

Den Ausspruch Cäsars: "Veni, vidi, vici", "Ich kam, ich sah, ich siegte", mit dem er seinen bei Zela (2. Aug. 47 v. Chr.) schnell errungenen Sieg brieflich dem Freunde Amintius in Rom anzeigte, überliefert Plutarch in seinen "Aussprüchen von Königen und Feldherren" (s. auch Plutarch "Cäsar", 50, Seneca "Suasoriae" II, § 22, Bursian, Cassius Dio 42, 48, Polyaenus "Strat." 1, 30). Nach Sueton ("Cäsar", 37) prangten diese Worte als Inschrift auf einer bei Cäsars pontischem Triumphzuge einhergetragenen Tafel.


(E?)(L?) https://www.infoplease.com/arts-entertainment/writing-and-language/foreign-words-and-phrases1

"veni, vidi, vici": [Lat.]: "I came, I saw, I conquered". After the takeover the business mogul gloated, "veni, vidi, vici".


(E?)(L?) http://michiganradio.org/post/veni-vidi-vici-how-latin-can-help-students-conquer-sat

Veni, vidi, vici: How Latin can help students conquer the SAT

By Michigan Radio Newsroom • Oct 20, 2013


(E?)(L?) http://www.npu.edu.ua/!e-book/book/djvu/A/iif_kgpm_The%20Facts%20on%20File%20Encyclopedia%20of%20Word%20and%20Phrase%20Origins.pdf

"veni, vidi, vici". The laconic words of Julius Caesar when he told his friend Amintius of his victory over Pompey’s ally Pharnaces at Zela in 47 b.c., the phrase is Latin for "I came, I saw, I conquered". So Plutarch says, but Suetonius doesn’t ascribe the words to Caesar, noting only that they were displayed before his title after his victories at Pontus.


(E?)(L?) http://www.oxfordreference.com/view/10.1093/acref/9780191735431.timeline.0001

47 BCE: Julius Caesar concludes a campaign in Asia Minor so speedily that he declares, succinctly, Veni, vidi, vici ('I came, I saw, I conquered')


(E?)(L?) https://www.perlentaucher.de/buch/wolfgang-will/veni-vidi-vici.html

Wolfgang Will: Veni, vidi, vici - Caesar und die Kunst der Selbstdarstellung

Primus Verlag, Darmstadt 2008, ISBN 9783896783332
...


(E?)(L?) https://www.pourquois.com/expressions_langage/pourquoi-veni-vidi-vici-sont-mots-relies-cesar.html

Pourquoi "veni, vidi, vici" sont des mots reliés à César ?

On pense que Jules César a prononcé ces mots "veni, vidi, vici" mais en fait c'est totalement faut. En juin 47, Pharnace, ennemi de Sylla, Lucullus et Pompée était à nouveau en révolte contre Rome.
...


(E?)(L?) http://latinum.tantalosz.de/

Veni, vidi, vici

"Ich kam, ich sah, ich siegte". (Nachricht von Gaius Iulius Cæsar (100-44 a.C.) an seinen Freund Gaius Matius im Römischen Senat, um seinen Sieg über König Pharnakes II. von Pontus am 21. Mai 47 a.C. zu beschreiben. Laut Gaius Suetonius Tranquillus ließ Cæsar auf dem anschließenden Triumphzug diesen Spruch auf einer Tafel vor sich hertragen.)


(E?)(L?) https://encyclopedia.thefreedictionary.com/Veni%2c+vidi%2c+vici

"Veni, vidi, vici", "I came, I saw, I conquered", is a Latin sentence phrase the etymology of which reportedly extends from Caesar's oral declaration respecting his campaign in Britain (55-54 BC) to his written comment in 47 BC on his short war with Pharnaces II of Pontus in the city of Zela (currently known as Zile, in Turkey), both abbreviations arising from singular victory in certain location. "Veni", "vidi", and "vici" are first person perfect forms of the three Latin verbs "venire", "videre", and "vincere".
...


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/eieol/latol

5. Examples of texts.

Proverbs or passages from literary figures are often cited, also in English works. A few will be given here to illustrate the use of forms and patterns of syntax.

Caesar: "Veni, vidi, vici." - "I came, I saw, I conquered." [three perfect forms]


(E?)(L?) https://en.wikipedia.org/wiki/Veni,_vidi,_vici

"Veni, vidi, vici" "I came; I saw; I conquered" is a Latin phrase popularly attributed to Julius Caesar who, according to Appian, used the phrase in a letter to the Roman Senate around 47 BC after he had achieved a quick victory in his short war against Pharnaces II of Pontus at the Battle of Zela. The phrase is used to refer to a swift, conclusive victory.

The phrase is attributed in Plutarch's Life of Caesar and Suetonius's Lives of the Twelve Caesars: Julius. Plutarch writes that Caesar used it in a report to Amantius, a friend of his at Rome. Suetonius states that Caesar displayed the three words as an inscription during his Pontic triumph.
...


(E?)(L?) https://www.wissenschaft.de/zeitpunkte/veni-vidi-vici-2/

September 47 v. Chr.

„Veni, vidi, vici“

Eigentlich war Julius Caesar gerade sehr in Eile. Obwohl er seine wichtigsten Gegner im Bürgerkrieg, allen voran Pompeius, gerade besiegt hatte, formierten sich schon wieder neue Parteien gegen ihn.
...
Bei Zela traf er auf den Gegner und stellte sofort seine Soldaten zum Kampf auf. Auch Pharnakes reagierte schnell, aber nicht schnell genug. Das Gefecht war in kürzester Zeit vorbei, der Sieg Caesars mehr als deutlich. Caesar selbst war außerordentlich zufrieden. Die gesamte Angelegenheit war so rasch erledigt, daß er auf seinem Weg nach Rom kaum Zeit verloren hatte. In einem Brief an seinen Freund Matius soll er darum auch folgende Worte verwendet haben: "Veni, vidi, vici". ("Ich kam, sah, siegte"). 30. August 2002


(E?)(L?) http://www.yourdictionary.com/veni-vidi-vici

veni, vidi, vici


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Veni, Vidi, Vici
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Lat. "Veni, Vidi, Vici" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1750 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2018-04

W

X

Y

yuni
Latin Quotes and Phrases

(E?)(L?) http://www.yuni.com/library/latin.html
Words of Wisdom
By Yuni Words of Wisdom.

Z

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Zitat, Cita, Citation, Citazione, Quotation

A

B

Bartels, Klaus
Geflügelte Worte aus der Antike
Woher Sie kommen und was sie bedeuten

(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/FC2007-3.pdf

S.221

K. Bartels: Geflügelt, entflogen, S. 84-87: "Geflügelte Worte aus der Antike" fehlen auch heute in keinem Zitatenschatz. Klaus Bartels zeigt unter anderem, dass Geflügelte Worte im Laufe ihrer Rezeption aufgrund neuer Bezüge ihre ursprüngliche Bedeutung verändert haben und die große Popularität ihrer Lebensnähe und auch ihrem Prestigewert verdanken.


(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/FC2013-3.pdf

S.237ff

Klaus Bartels: Geflügelte Worte aus der Antike. - Woher sie kommen und was sie bedeuten.

Mainz: Verlag Philipp von Zabern 2013. 167 S., (ISBN 978-3-8053-4637-5).

Ein Buch von Klaus Bartels zu geflügelten Worten aus der Antike in dieser Zeitschrift vorzustellen, bedeutet beinahe "Eulen nach Athen zu tragen". K. Bartels dürfte wohl allen Leserinnen und Lesern aus Vorträgen, Büchern und Aufsätzen und nicht zuletzt auch aus Beiträgen zum Forum Classicum wohlbekannt sein. Es bedarf also hier nur des Hinweises auf das neu erschienene Buch.

Die kurz und gut lesbar gehaltenen Kapitel dieses Bandes sind größtenteils zuvor in der Rubrik "Geflügelte Worte" in der Zeitschrift "Antike Welt" erschienen. Mit Ausnahme weniger Zitate stammen die Übersetzungen stets vom Verfasser. In 49 Beiträgen führt K. Bartels den Leser "ad fontes", er präsentiert die vergessenen Nistplätze dieser "Zugvögel" aus der Antike und verfolgt ihre Flugrouten in die Gegenwart. „Zu seinem Nachschlagewerk "Veni vidi vici" gesellt sich hier ein ‚Lesebuch‘ voller aufschlussreicher Durchblicke und vergnüglicher Aha-Erlebnisse, ein Buch für alle Freunde der Antike – und gerade für solche, die nicht fließend lateinisch träumen“, wie es auf dem Schutzumschlag heißt.

Es scheint das Einfachste zu sein, die behandelten Worte hier aufzuzählen, um dem Leser einen Eindruck zu geben, was er hier an Neuem oder Altem vorfindet. Sie sind im Buch alphabetisch geordnet:

Auf die Erklärung und Einordnung dieser Worte folgen ein Verzeichnis der Lebensdaten der zitierten Autoren (S. 151-154), ein Verzeichnis der Stellennachweise (155-163) und ein alphabetisches Register aller behandelten lateinischen, griechischen und deutschen geflügelten Worte. Hier findet man z. B. sowohl "Erkenne dich selbst!" als auch "Gnóthi seautón!" (Griechisches stets und nur in lateinischer Umschrift) oder "Amicorum communia sunt omnia", "Freundesgut Gemeingut", "Koiná ta ton phílon". Somit ist das Buch sowohl für Fachleute, Lehrer/innen und Schüler/innen als auch für nicht-professionelle Liebhaber der Antike nützlich und möglicherweise auch als Weihnachtsgeschenk geeignet.

Andreas Fritsch
...


(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_11.pdf

S. 30

Geflügelte Worte aus der Antike

Woher sie kommen und was sie bedeuten

Klaus Bartels

Aus dem Vorwort:

Geflügelte Worte, zumal diese Zugvögel aus der Antike, sind allemal ihrem Nistplatz entflogene Worte; sie tragen kein Ringlein am Fuss, auf dem ihre „Stelle“ mit Autor und Werk, Buch und Kapitel punktgenau verzeichnet wäre. Wer seine Rede nicht "ab ovo" beginnen, sondern gleich in "medias res" gehen will, denkt nicht daran und schert sich nicht darum, dass er Horazens Epistel „Über die Poetik“ zitiert; wer ein Diskussionsvotum mit einem taktvoll lateinisch chiffrierten „Si tacuisses ...“ quittiert, denkt nicht daran, dass dieser Zwischenruf dem Spätwerk des Boëthius und einem grausam harten Psycho-Test auf stoische Unerschütterlichkeit entflogen ist. Viele dieser geflügelten Worte haben sich früh aus ihren ursprünglichen Bezügen gelöst und in einem langen Zitiergebrauch neue, oft allgemeinere Bedeutung angenommen. Catos ständig wiederholtes „Ceterum censeo ...“ ist heute zum Wort für jede unbeirrbare Beharrlichkeit geworden; Horazens epikureischer Imperativ „Carpe diem!“ findet sich allenthalben im Sinne jedes gegenwartsfrohen Lebensgenusses zitiert. Bei einem „Heureka!“ denkt mancher noch an Archimedes – aber was hatte der geniale Gelehrte damals eigentlich gefunden, was war das für ein Geistesblitz, der ihn „nackt“ aus dem Bad nach Hause stürmen ließ?


(E?)(L?) https://www.hugendubel.de/de/ebook/klaus_bartels-gefluegelte_worte_aus_der_antike-22129123-produkt-details.html


(E?)(L?) https://www.wbg-wissenverbindet.de/11637/gefluegelte-worte-aus-der-antike

Bartels, Klaus

Geflügelte Worte aus der Antike - Woher sie kommen und was sie bedeuten

Ein »Heureka!« oder »Erkenne dich selbst!«, ein »Carpe diem!« oder »Ceterum censeo«: Jeder kennt diese geflügelten Worte, aber wer weiß, woher sie stammen? Viele sind ihrem Nistplatz vollends entflogen: Caesars »Alea iacta est« meinte durchaus nicht, dass da ein Würfel »gefallen« ist; das »Mens sana in corpore sano« galt nicht den Turnern, sondern den Betern; das »Non scholae, sed vitae ...« hat sich genau ins Gegenteil verkehrt. In 49 Kapiteln von »Ab ovo ... in medias res« bis »Vita brevis, ars longa« führt Klaus Bartels seine Leser ad fontes, zu den vergessenen Ursprungsstellen der bekanntesten Zitate. Zu seinem Nachschlagewerk ›Veni vidi vici‹ hat sich hier ein rechtes Lesebuch gesellt, voller aufschlussreicher Durchblicke und vergnüglicher Aha-Erlebnisse, ein Buch für alle Freunde der Antike – und gerade für solche, die nicht fließend lateinisch träumen.

2013. 168 S., Reg., 14 x 21,7 cm, geb. mit SU. Zabern, Darmstadt.

Prof. Dr. Klaus Bartels ist Klassischer Philologe. Für seine Kolumnen in großen deutschsprachigen Tageszeitungen und die Standardwerke "Veni vidi vici" und "Roms sprechende Steine" wurde er 2004 mit dem Preis der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur ausgezeichnet.


Erstellt: 2018-04

Bartels, Klaus (Autor)
Jahrtausendworte in die Gegenwart gesprochen

(E?)(L?) http://www.kohlibri.de/xtcommerce/product_info.php/products_id/667529

Ausgew., übertr. u. vorgest. v. Klaus Bartels
2011. 199 Seiten 215 mm
Gebunden

Klaus Bartels ist einer der feinsinnigsten und amüsantesten Philologen, seine Kolumnen in der NZZ sind moderne Klassiker. In seinem neuen Buch präsentiert er Jahrtausendworte Sätze, die in der Antike gesprochen wurden und durch die Epochen hindurch nichts von ihrer Kraft und Schönheit verloren haben. Er zeigt, wo sie herkommen, was sie einmal bedeuteten und warum sie uns noch immer ansprechen. Ein Buch für jeden, der mehr über Sprache und ihren geheimen Zauber erfahren möchte.

Autorenportrait:

Klaus Bartels, Jahrgang 1936, Dr. phil., Altphilologe und Philosoph, hat im Verlag gearbeitet, Latein unterrichtet und jahrzehntelang 'Streiflichter aus der Antike' und 'Wortgeschichten' in der 'Neuen Zürcher Zeitung' veröffentlicht. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, unter anderem 'Roms sprechende Steine. Inschriften aus zwei Jahrtausenden' (3. Aufl. 2004). 2004 wurde Klaus Bartels zusammen mit Reiner Kunze mit dem Jahrespreis der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur ausgezeichnet.


Erstellt: 2014-10

Bartels, Klaus (Autor)
Roms sprechende Steine
Inschriften aus zwei Jahrtausenden.

Inschriften an Obelisken, Brunnen, Tempeln, Basiliken, Triumphbögen, Brücken, Palästen, Bürgerhäusern, Statuen und Grabmälern.

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Gebundene Ausgabe: 308 Seiten
Verlag: Philipp von Zabern; Auflage: 4., Aufl. (26. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3-8053-2690-2


Kurzbeschreibung

4. durchgesehene und ergänzte Auflage! Roms Inschriften lassen Kaiser, Päpste und Künstler, ja selbst die Obelisken »live« zu uns sprechen. Klaus Bartels hat sie als erster gesammelt, zeilengetreu übersetzt und durchgehend erläutert. Sein allseits gerühmtes Standardwerk erschließt diesen steinernen Stadtführer gerade auch den Freunden der Ewigen Stadt, die nicht fließend lateinisch träumen. »Ein so sorgfältig komponiertes Buch, das mit hoher Präzision steinerne Zeichen zu neuem Leben erweckt, ist wahrhaftig ein Jahrhundertbuch.

Über den Autor

Klaus Bartels, Jahrgang 1936, Dr. phil., Altphilologe und Philosoph, hat im Verlag gearbeitet, Latein unterrichtet und jahrzehntelang 'Streiflichter aus der Antike' und 'Wortgeschichten' in der 'Neuen Zürcher Zeitung' veröffentlicht. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, unter anderem 'Roms sprechende Steine. Inschriften aus zwei Jahrtausenden' (3. Aufl. 2004). 2004 wurde Klaus Bartels zusammen mit Reiner Kunze mit dem Jahrespreis der "Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur" ausgezeichnet.


(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_05

...
Mit dem „Bartels“ hat die hermeneutische Not nun ihr Ende und sind alle neugierigen und hellhörigen Freunde der Ewigen Stadt eingeladen, in diesen Inschriften aus zwei Jahrtausenden einmal Senat und Volk, Kaiser und Päpste, Künstler und Literaten, sozusagen „Rom selbst“, sprechen zu hören.

In zweihundert Inschriften aus dem inneren Stadtbereich zwischen Porta del Popolo im Norden und Porta S. Paolo im Süden, Peterskirche im Westen und Lateranbasilika im Osten erschließt Bartels das Augenfällige, historisch, religionsgeschichtlich, baugeschichtlich, kunstgeschichtlich Interessante, Beziehungsreiche, auch einiges Versteckteres, das zu entdecken lohnt. Die Inschriften sind auf 14 „Gänge“ verteilt, die vom Kapitol und dem Forumsbezirk samt Kolosseum im Uhrzeigersinn über das Marsfeld, den Pincio, den Quirinal, den Esquilin, den Lateran und den Aventin schließlich nach Trastevere und zum Vatikan führen.
...


Erstellt: 2012-05

Bayer, Karl (Autor)
Expressis Verbis
Lateinische Zitate für alle Gelegenheiten

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Broschiert: 620 Seiten
Verlag: Patmos (15. Juni 2009)
Sprache: Deutsch, Latein


Kurzbeschreibung
Sie würden gerne mal so richtig fluchen, ohne dass Ihr Umfeld daran Anstoß nimmt und Sie zudem noch für einen sehr gebildeten Menschen hält? Wie wäre es dann mit einem herzhaften »Pro Iuppiter, tu homo adigis me ad insaniam!« Oder Sie möchten bei einem Geschäftsessen Ihren Chef beeindrucken? Dann weisen Sie ihn doch darauf hin, dass »Consilium rerum omnium sapiens, non exitum spectat.« Mit einem passenden lateinischen Zitat an der richtigen Stelle lässt sich so manche Unterhaltung würzen. Karl Bayers umfangreiche Sammlung lateinischer Zitate zu allen Lebenslagen ist eine wahre Fundgrube sinnreicher Sprüche von humorvoll bis philosophisch bietet sie eine Fülle von Aphorismen, so bunt wie das Leben selbst.


Bayer, Karl
Nota bene!
Das lateinische Zitatenlexikon

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Gebundene Ausgabe: 676 Seiten
Verlag: Patmos; Auflage: 1 (Juni 2003)
Sprache: Deutsch


Über das Produkt
Lateinische Zitate für alle Lebenslagen
3000 lateinische Zitate samt deutscher Übersetzung und genauen Quellenangaben aus allen Lebensbereichen. Eine faszinierende Lektüre für Freunde der Antike und eine Fundgrube für all jene, die das treffende lateinische Wort suchen. Karl Bayer ist Altphilologe und hat zahlreiche Publikationen zu Fragen der Didaktik und Klassischen Philologie verfasst. Mit 3000 Zitaten, Redewendungen, Aphorismen und Sentenzen zu allen Lebensbereichen bietet dieses Standardwerk ein buntes Gemenge von Geistesblitzen aus den verschiedensten Zeiten, Verhältnissen und Zusammenhängen. Schmunzelnd, belächelnd oder bedauernd, ratend oder warnend geben die berühmten antiken Autoren wie Caesar, Ovid oder Seneca ihre Lebensweisheiten zum besten.


Bury, Ernst (Hrsg.)
In medias res
Das Lexikon der lateinischen Zitate

(E?)(L?) http://www.humanitas-book.de/

Beschreibung

Sich treffend und überzeugend ausdrücken zu können, verschafft Einfluss und Bewunderung. Die lateinische Sprache stellt dafür einen gewaltigen Zitatenschatz bereit, der zu (fast) allen Lebenslagen prägnante Aussagen parat hat. Dieses Lexikon enthält 7.000 davon - sauber sortiert nach den verschiedensten Themenbereichen. 2013. 863 S., Reg., geb. Anaconda.


Erstellt: 2014-03

C

D

Digitale Bibl. DB000027
In Medias Res
(3., überarbeitete und erweiterte Ausgabe)
Herausgegeben von Ernst Bury

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3898531279/etymologporta-20


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898531279/etymologpor09-20


(E?)(L1) http://www.digitale-bibliothek.de/band27.htm

Das »Lexikon lateinischer Zitate und Wendungen« macht den großen Schatz lateinischer Sentenzen, Sprichwörter, Aphorismen, Rechtsregeln, Wahlsprüche und »geflügelter Worte« im Original und in deutscher Übersetzung zugänglich. Die um 8.399 Redewendungen erweiterte Neuausgabe enthält nun 26.005 Eintragungen und ist damit die bei weitem umfangreichste Sammlung ihrer Art. Erfasst sind Texte der römischen Antike, des Mittelalters und der Neuzeit - von Plautus und Martial bis hin zu Asterix-Zitaten. Ebenso wurden die Wahlsprüche von Staaten und Städten sowie juristische und kirchliche Formeln berücksichtigt.

Zeilengenaue Quellenangaben weisen die Herkunft jedes Zitats nach. Wo immer möglich, sind den wörtlichen Übersetzungen die entsprechenden deutschen Sprichwörter hinzugefügt. So ist das Lexikon eine nahezu unerschöpfliche Fundgrube für jeden, der lateinische Zitate benutzen will, und ein überaus nützliches Werkzeug für all jene, die ihre Herkunft und Bedeutung ermitteln möchten.

»Dank der Volltextsuche genügt es, sich an irgendein Bruchstück einer lateinischen Wendung zu erinnern, um das Original auf den Bildschirm zu bringen.«


E

F

Flaucher, Stephan (Herausgeber)
Martial - Epigrammata, Epigramme

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/315019802X/etymologporta-20


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/315019802X/etymologpor09-20
Broschiert: 133 Seiten
Verlag: Reclam, Ditzingen (15. November 2010)
Sprache: Latein, Deutsch


Kurzbeschreibung
Martials unübertroffene Kunst, die ihn zum Klassiker des Epigramms gemacht hat, geißelt witzig, ironisch und pointenreich menschliche Laster und altbekannte Typen - und ist ein Grund dafür, dass die kurzen und kurzweiligen Texte Eingang in den Lektürekanon des Lateinunterrichts gefunden haben. Die vorliegende Auswahl bietet einen repräsentativen Querschnitt aus dem umfangreichen Gesamtwerk des Dichters.

Über den Autor
Marcus Valerius Martialis war ein römischer Dichter. Er wurde etwa 40 n. Chr. in Bilbilis im heutigen Spanien geboren und starb dort etwa 102. Von 64 bis 98 lebte er in Rom.


(E?)(L?) http://www.reclam.de/trck/nl/1292/detail/978-3-15-019802-5


Erstellt: 2010-11

G

H

I

J

Jerphagnon, Lucien
Le petit livre des Citations Latines

(E?)(L?) https://livre.fnac.com/a1575678/Lucien-Jerphagnon-Le-petit-livre-des-citations-latines

Une introduction, naturellement…

Bienheureuses « Pages roses » du Larousse ! Aux temps lointains de ma sixième dans mon lycée bordelais, soucieux que j’étais alors d’avoir l’air plus malin que les autres, je cherchais là de quoi glisser en douce dans une dissertation. Ce qui, je dois dire, ne marchait pas à tous les coups. Le latin, comme chacun sait, est une langue morte, mais de mon temps, elle bougeait encore. Depuis, on l’a enterrée sans fleurs ni couronnes, bien que plusieurs ministres aient présidé les obsèques. Je n’ai toujours pas fait ce fameux travail de deuil dont en parle si souvent dans les journaux. Les pages roses sont maintenant un cimetière qu’on visite en touriste le plus souvent, rarement pour s’y recueillir. Certains même y vont piller quelque inscription, de quoi en mettre plein la vue au cours de quelque dîner de…

Comment déjà ? Je cherche le nom d’un film, cela me reviendra. C’est mon éditeur qui, un jour, me suggéra l’idée d’une visite guidée de cette nécropole. Mais à ma façon, insistait-il, je ne sais trop pourquoi. Sur le moment, j’ai refusé, comme d’habitude. Et puis, bon…

Alors, fatalement, exegi monumentum aere perenius.


(E?)(L?) https://www.lucienjerphagnon.com/

Lucien Jerphagnon


Erstellt: 2018-03

K

Kasper, Muriel
Reclams Lateinisches Zitaten-Lexikon

(E?)(L?) https://www.reclam.de/detail/978-3-15-019196-5/Kasper__Muriel/Reclams_Lateinisches_Zitaten_Lexikon

Lat./Dt., 432 S., Klappenbroschur, ISBN: 978-3-15-019196-5

Kein Redenschreiber kommt ohne Zitate aus dem Lateinischen aus und ein Hochstapler, der sich ihrer nicht bedient, um jene Bildung vorzutäuschen, die man ihm kreditiert, ist schlechterdings nicht vorstellbar. Diese bewährte Sammlung liefert den unverzichtbaren Grundstock für Anfänger und Fortgeschrittene.


Erstellt: 2018-03

Kudla, Hubertus (Herausg.)
Lexikon der lateinischen Zitate

(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Kudla-Lexikon-lateinischen-Zitate/productview.aspx?product=19891

3500 Originale mit Übersetzungen und Belegstellen
3., durchgesehene Auflage 2007. 603 S.: Paperback
ISBN 978-3-406-47580-1
Erschienen: 15.02.2007

Dieses moderne Lexikon umfasst mehr als 3.500 lateinische Zitate, Sprichwörter, Begriffe und Sentenzen einschließlich der deutschen Übersetzung; es bietet die Möglichkeit, unter deutschsprachigen Leitbegriffen wie etwa „Arbeit“, „Glück“ und „Liebe“ nach jenen lateinischen Wendungen zu suchen, die Eingang in unser kulturelles Gedächtnis gefunden haben. Natürlich findet man mit Hilfe des umfassenden Registers auch das eigene „Lieblingszitat“, seine deutsche Übersetzung und darüber hinaus sinnverwandte lateinische Formulierungen mit Erläuterungen und Belegstellen – ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Handbibliothek.


Erstellt: 2016-11

L

Leuthner, Roman (Autor)
Latein für Führungskräft
Die 500 berühmtesten Zitate

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3709300401/etymologporta-20


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3709300401/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Linde, Wien (2004)
Sprache: Deutsch, Latein


Kurzbeschreibung
Führungskräfte kommen nahezu tagtäglich in die Verlegenheit, eine Rede, ein Grußwort halten oder einen persönlichen Brief schreiben zu müssen. In diesem Buch finden sie die berühmtesten lateinischen Zitate, mit denen sich derartige Anlässe trefflich würzen lassen - logisch aufgegliedert nach den entsprechenden Situationen. Darüber hinaus wird der Leser mit den Zitaten nicht allein gelassen, sondern bekommt weiter führende Informationen, die sich ebenfalls geschickt in den jeweiligen Vortrag einbauen lassen. Das fördert das Vergnügen bei Vortragenden und Zuhörern um ein Weiteres.

Praesis, ut prosis, non ut imperes
Steh an der Spitze, um zu dienen, nicht um zu herrschen.
(Bernhard von Clairvaux, 1090-1153)

Über den Autor
Dr. Roman Leuthner, gelernter Wirtschaftsjournalist, arbeitet als Verlagsleiter "Redaktionen, DTP, Contents" in einem mittelständischen Verlag in der Region München. Als solcher ist er ständig damit konfrontiert, vor unterschiedlichem Publikum sprechen zu müssen. Latein gehörte innerhalb seines Studiums zu seinen Pflichtfächern, die Liebe zu dieser Sprache ist ihm jedoch erhalten geblieben.


Erstellt: 2012-05

M

Martial (Autor) / Williams, Craig A. (Herausgeber)
Martial's Epigrams Book Two

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/0195155319/etymologporta-20


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0195155319/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Oxford Univ Pr; Auflage: New Ed (1. Januar 2004)
Sprache: Englisch


Kurzbeschreibung
This edition provides an English translation of and detailed commentary on the second book of epigrams published by the Latin poet Marcus Valerius Martialis. The past ten years have seen a resurgence of interest in Martial's writings. But contemporary readers are in particular need of assistance when approaching these epigrams, and until now there has been no modern commentary dedicated to Book II. This new commentary carefully illuminates the allusions to people, places, things, and cultural practices of late first-century Rome that pervade Martial's poetry. It analyzes the epigrammatist's poems as literary creations, treating such topics as the structure of the individual poems and of the book as a whole, and the influence of earlier texts on Martial's language and themes.


(E?)(L?) http://www.vox-latina-gottingensis.de/origueb/martiue.htm
Original und Nachdichtung: Martials Epigrammata

Erstellt: 2010-04

Mylius, Marc
Die perfekten lateinischen Zitate
Sprüche und Sprichwörter

(E?)(L?) http://www.froelichundkaufmann.de/Aktueller-Newsletter/Die-perfekten-lateinischen-Zitate-Sprueche-und-Sprichwoerter.html
marixverlag
256 Seiten
12,5 x 20 cm
Gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch
Wiesbaden 2004.

Diese Sammlung lateinischer Redewendungen und Zitate stellt für alle Liebhaber einer gepflegten Konversation eine unübertroffene Fundgrube dar. Sie verfügt über eine repräsentative Auswahl bekannter Zitate, erklärt, wenn möglich, deren Herkunft und historischen Kontext.

(SA) 12,5 x 20 cm, 256 S., geb.

N

O

P

Q

R

S

Sellner, Alfred
Latein im Alltag
Sentenzen, Sprichwörter, Phrasen, Redewendungen, Formeln, Zitate

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/392812711X/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/392812711X/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/392812711X/etymologetymo-21


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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/392812711X/etymologpor09-20
VMA-Verlag , Wiesbaden
132 Seiten

T

U

V

W

Weeber, Karl-Wilhelm
Schlag nach bei Caesar
Das passende lateinische Zitat für alle Fälle

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3485009113/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3485009113/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3485009113/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3485009113/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3485009113/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
Verlag: Nymphenburger (September 2002)
Sprache: Deutsch


Aus der Amazon.de-Redaktion
"Carpe diem": Ja, hätte ich damals den Tag genutzt, sagt mancher Pennäler von einst - und blättert wehmütig in dieser hinreißenden Sammlung von 2.000 lateinischen Sprüchen und Lebensweisheiten. "Veni, vidi, vici"? Wohl nicht immer, sagt ernüchternd die Erinnerung an vergangene Lateinstunden. Aber: "Nemo potest omnia scire - Niemand kann alles wissen", und so ist es ein ausgesprochenes Vergnügen, sich von den sprachlichen Diamanten, die seit über 2.000 Jahren funkeln, höchst erfolgreich beeindrucken zu lassen.

Ob von Caesar, Cicero oder Horaz, Ovid, Tacitus oder Vergil: Die Aphorismen, Sentenzen und Motti kommen keineswegs aus der verstaubten Mottenkiste. Im Gegenteil, vieles klingt aktueller denn je: "Omnia venalia Romae - In Rom ist alles käuflich" oder "Nulla salus bello - Kein Heil liegt im Krieg". Früher wie heute wird Gewinn willkommen geheißen: "Salve lucrum!" Profit bringt gute Laune: "Lucrum gaudium". Und früher wie heute möchte man manchmal rufen: "O tempora, o mores".

"Omnia mutantur", gewiss, alles verändert sich, aber lateinische Sprüche in Texten und Gesprächen, waren und sind wie ausgesucht seltene Kräuter in gewohnter Alltagssuppe. Sie "verleihen dem Gesagten historische Gravidität und Dignität. Jeder weiß und spürt es, aber nur wenige geben diese Absicht und Wirkung zu", schreibt Autor Karl-Wilhelm Weeber.

Das 250-seitige Nachschlagewerk von A bis Z ist eine Fundgrube für alte und neue Lateiner, für Sprachgewaltige und Sprachgewandte. Nebenbei bietet das Werk auch einen Ausflug in die Geschichte und lateinische Literatur, in die Zeit sprachlicher Kunstwerke und rhetorischen Schliffs. Durch diese Zitate von Business bis Wellness kann der Leser nachempfinden, was die alten Römer meinten, wenn sie sagten: "Oratio cultus animi est" -- Die Rede ist die Zierde des Geistes.
Barbara Wegmann


(E?)(L?) http://www.humanitas-book.de/

Karl-Wilhelm Weeber: Schlag nach bei Caesar
Das passende lateinische Zitat für alle Fälle
Lateinische Redewendungen sind auch heute noch ein festes Bildungsgut. Diese Anthologie ist eine nahezu unerschöpfliche Fundgrube für alle, die lateinische Zitate benutzen wollen: mit über 2.000 berühmten Sprichwörtern, Aphorismen, Sentenzen und Motti im Original und in deutscher Übersetzung mit genauer Quellenangabe. Nicht nur Caesar kommt dabei zu Wort, sondern auch viel zitierte Klassiker wie Horaz, Seneca, Ovid oder Cicero. Auch ein ideales Nachschlagewerk zur Vorbereitung von Reden und Vorträgen.
2002. 256 S., Reg., geb. Nymphenburger.
Bestell-Nr.:68001212


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