Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
VA Staat Vatikanstadt, Estado de la Ciudad del Vaticano, État de la Cité du Vatican, Stato della Città del Vaticano, State of the Vatican City
Sprache, Lengua, Langue, Lingua, Language

Amtssprache, Langue Officielle, Official Language:
Latein und Italienisch, Latin, Latin

Anmerkung

(E1)(L1) http://www.etymologie.info/
Wörter haben wie Menschen und Völker ihre eigene Geschichte. Und dieser Geschichte und den vielen Geschichten nachzuspüren ist spannender als alle Geschichten von Siegern und Besiegten. Wobei natürlich auch Sprachgeschichte eine Geschichte von Machtübernahmen widerspiegelt. Man denke nur an "Latein", worin viele europäische Sprachen ihre Wurzel eingeschlagen haben. Und Latein war eben zu seiner Zeit die Sprache der Sieger.

Da der Vatikan der einzige Staat der Welt ist, in dem "Latein" als offizielle Amtssprache benutzt wird, habe ich mich entschlossen, hier alle Beiträge zum Lateinischen zusammenzutragen.

Griechisch und Lateinisch

Da in allen etymologischen Erörterungen zuerst 'mal überprüft wird, welche Wurzeln ein Wort evtl. im Lateinischen oder auch Griechischen besitzt, sind diese beiden Sprachen schon "a priori" der Etymologie zuzuordnen.

Viele Nachforschungen enden auch im Nachweis des "Ursprungs" in einer dieser Sprachen. Ungeachtet dessen, dass es auch eine prälateinische und prägriechische Zeit gibt. Dennoch ist die Kenntnis dieser Sprachen eine unerschöpfliche Quelle der Worthistorie.

A

va-medizi

aerztelatein

(E?)(L?) http://www.aerztelatein.de/Inhalt/aerztelatein_zum_verschweig.htm
Wirft auch Ihr Arzt mit Abkürzungen und Fachchinesisch um sich, ohne eine Erklärung zu liefern? Oder stehen auf Ihrer Karteikarte merkwürdige Kürzel, die Ihnen niemand erklären will? Ob Ihr Arzt Sie nun heimlich als c.p.i. [grenzenlos faulen Sack], C.M. [cervesia multiplex = Bierdimpfel] oder O.S. [Oral-Sau = putzt sich nie die Zähne] bezeichnet: auf dieser Website finden Sie Antworten.

amici-online
Amici Linguae Latinae
Latein-Links

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/de/menue.htm

Die "Amici Linguae Latinae" haben sich zusammengefunden, um Aktivitäten zur Förderung des Dialogs rund um Latein zu organisieren und zu unterstützen. Sie suchen das Gespräch und arbeiten daran, das Bewusstsein für Latein als die Wurzel und Muttersprache der europäischen Kultur zu wecken. Es werden Kontakte geschlossen, Veranstaltungen und verschiedene Aktivitäten organisiert, die Zeitschrift "Cursor" herausgegeben und viele weitere Mittel der Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt. Insbesondere die vom Humanismus geprägte Kunst, Literatur, Architektur, Philosophie und Musik soll einem breiten Publikum näher gebracht werden.

Vor allem sind die "Amici Linguae Latinae" ("ALL") jedoch eine Gemeinschaft von Europäern, die gemeinsam Interessen rund um Latein und Humanismus pflegen. Dabei werden Meinungen und Ideen ausgetauscht und neue Bekanntschaften geschlossen.


(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_01.pdf
Die erste Mitgliederzeitschrift erschien im September 2003.

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_02.pdf
Dezember 2004

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_03.pdf
Dezember 2005

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_04.pdf
September 2006

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_05.pdf
März 2007

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_06.pdf
Juni 2008

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_07.pdf
Dezember 2008

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_08.pdf
August 2009

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_09.pdf
Februar 2010

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_10.pdf
Die letzte Mitgliederzeitschrift erschien im Juni 2011.

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/de/menue.htm

Europa Geschichte Mythologie Texte Nuntii Latini Bildmaterial Museen Onlinewörterbücher Interaktives Fixfertiges


Erstellt: 2011-12

Amtssprache von VA
Amtssprache von Staat Vatikanstadt

Amtssprache(n) von VA - Staat Vatikanstadt ist / sind

Erstellt: 2012-07

va-lingui

ancientetymologies

(E?)(L?) http://www.ancientetymologies.org/
a website that collects ancient Greco-Roman etymologies

B

berlin1
Latein ist keine tote Sprache, sondern sehr lebendig

(E?)(L?) http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/jugend/story681548.html
Ein Artikel von Schülerinnen des Gymnasium Steglitz.

va-zitate

biopsych

(E?)(L?) http://www.biopsych.net/latin_phrases_for_all_occasions.htm
Latin Phrases for all occasions

C

va-rhetor

circulus vitiosus (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(lat. 'fehlerhafter, falscher Kreis')
(© blueprints Team)

D

E

va-ismen_

e.g.

= "for example" = "zum Beispiel"; von lat. "exempli gratia" = "for the sake of example" in etwa = "um ein Beispiel zu nennen".

eduhi
Latein

(E?)(L?) http://latein.eduhi.at

Unterrichtsmaterial Geburtstagseinladung auf römische Art und Weise Informationen zu einem klassischen Thema Latein-Übersetzungswettbewerb neulateinisches Bücher Über 3500 Einträge


Erstellt: 2012-09

va-suchen

edu-search

(E?)(L?) http://www.edu-search.de/
Linksammlungen, Referatesammlungen, Geisteswissenschaften, Geschichte, Philosophie, Politik, Psychologie, Recht, Religion, Sozialkunde, Wirtschaft, Künste/Sport, Musik, Kunst, Sport, Naturwissenschaften, Astronomie, Biologie/Medizin, Geographie, Informatik, Physik, Sprachen, Alt-Griechisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Einrichtungen, Behörden, Fachhochschulen, Privatschulen, Schulen, Sprachschulen, Universitäten

va-ismen_

eo ipso (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
lat. "eben dadurch", "von selbst", "selbstverständlich"
(© blueprints Team)

va-tiere_

equalis, equus (W3)

(E?)(L?) http://fr.wikipedia.org/wiki/Cheval


(E?)(L1) http://la.wikipedia.org/
Es würde mich interessieren, ob eine Verwandtschaft der beiden lateinischen Wörter "equalis" = "gleich" und "equus" = "Pferd" nachzuweisen ist.
(A: josc)

Zu dieser Frage konnte ich bisher leider keine Hinweise finden.

va-ismen_

et

lat. für "und", "darüber hinaus", "ferner", "sogar"

ethnologue - Languages of / Sprachen von Vatican State (Europe)

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_country.asp?name=VA


ethnologue - Anglo-Saxon Monastic Sign Language - Language of VA

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=mzg


ethnologue - Augustinian Sign Language - Language of VA

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=mzg


ethnologue - Cistercian Sign Language - Language of VA

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=mzg


ethnologue - Italian - Language of VA

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=ita


ethnologue - Latin - Language of VA

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lat


ethnologue - Latina - Language of VA

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lat


ethnologue - Monastic Sign Language - Language of VA

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=mzg


ethnologue - Trappist Sign Language - Language of VA

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=mzg


F

G

getwords
English words that are derived from Latin and Greek

(E?)(L?) http://www.getwords.com/
A rich source of links to English words that are derived from Latin and Greek elements with definitions and several self-scoring quizzes which function as valuable vocabulary resources for home schooling, public schools, life-learning, colleges, and universities. leider kostenpflichtig

va-wissen

GFA - GÖTTINGER FORUM FÜR ALTERTUMSWISSENSCHAFT

(E?)(L?) http://www.gfa.d-r.de/


H

heinrich-tischner
Heinrich Tischner
Lateinisch, Romanisch

(E1)(L3) http://www.heinrich-tischner.de/anlag/verz/22spra.htm
Lateinisch, Romanisch: De pronuntiatu Romanico in Germania

I

va-ismen_

i.e.

= lat. "id est" = "that is" = "in other words" = "das heisst".

imperiumromanum
Latein

(E?)(L?) http://www.imperiumromanum.com/sprache/sprache_index.htm
Altlatein | klassisches Latein | Altgriechisch | INSCHRIFTEN | SENTENZEN | Mittellatein | Neulatein | ZAHLEN | SPIELFILME

J

K

va-zeiche

Kaiser Claudius

Am 21. April im Jahre 47 gab es auch schon eine Rechtschreibreform. Kaiser Claudius führte ein paar neue Zeichen ins römische ABC ein.
Er führte für das konsonantische V das Diagramma inversum (ein umgedrehtes F), für einen lateinischen Laut zwischen I und U gab es ein liegendes T und für die Doppelkonsonaten PS oder BS kam das Antisigma, ein umgedrehtes C.

L

Latein (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Latein
Dass Latein in vielen Lehnübersetzungen im Deutschen zu finden ist und dass viele Wörter direkt oder indirekt auf lateinische Würzeln zurückzuführen sind, wird auf dem Etymologie-Portal an vielen Beispielen gezeigt. Es gibt aber auch viele lateinische Begriffe oder Redewendungen, die noch mehr oder weniger wörtlich in der Alltagssprache auftauchen. Und hinter einigen dieser Begriffe steckt auch eine kleine Wortgeschichte.
Kirche, Politik und Juristerei sind Bewahrer dieser Redewendungen. Aber auch Schriftsteller haben zum Erhalt einiger lateinischer Redewendungen beigetragen.

Latein, Latin, Latium (W3)

Als "Latein" (engl. "Latin") bezeichnet man die Sprache, die ursprünglich vom Volksstamm der "Latiner" gesprochen wurde, nach denen die Region "Latium" mit Rom als Zentrum in Italien ihren Namen hat. Es gehört somit zu den italischen Sprachen, die zu den Centum-Sprachen gehören, die zu der indoeuropäischen Sprachfamilie zählen. Es bildete die Grundlage für alle heutigen romanischen Sprachen.

Seit der Völkerwanderung und der Katholisierung der (vorher arianischen Germanenvölker wurde Latein im Westen des früheren Römischen Reiches und in den römisch-katholischen Folgestaaten die Sprache des Klerus (Kirchenlatein), der Rechtswissenschaft (Glossatoren) und der sich bildenden Hochschulen (studia generalia). Es bildete somit die Schriftsprache, vor allem für das kirchliche und weltliche Urkundenwesen (Diplomatik) im frühen Europa.

In völkerrechtlichen Verträgen (z.B. der Westfälische Friede von 1648) dominierte Latein bis in das 17. Jahrhundert hinein. Es bildet noch bis ins 20. Jahrhundert den Affixvorrat für die Fachterminologie in den Wissenschaften, und verliert durch die fortschreitende Absorption in die Englische Sprache und andere Sprachen lediglich an direkter, nicht jedoch an indirekter Bedeutung.

Der Wikipedia-Artikel "Latein" enthält die Abschnitte:
Entwicklung | Antike Schreibweise | Antike Aussprache | Gegenwart | Latein als Amtssprache | Latein in der Kirche | Latein in den Wissenschaften | Modernes Latein | Computerfachbegriffe | Referenzlisten | Weblinks

(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Centum-Sprachen


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Indoeuropäische_Sprachen


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Italische_Sprachen


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Latein


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Lateinische_Sprache


(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Latin


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Latiner


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Latium


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Romanische_Sprachen


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Sprache


lateinforum
Lateinforum
Unterrichtsmaterialien rund um die Antike

(E?)(L?) http://www.lateinforum.at/
Unterricht, Quizvergnügen, philosophische Texte, Wortgeschichten, Kreuzworträtsel, „Fußball“ auf Lateinisch, Übersicht über Fernsehsendungen zu antiken und kulturgeschichtlichen Themen, Medien/Bücher mit Literatur zur Antike.





(E?)(L?) http://www.lateinforum.de/myth.htm

An dieser Stelle werden wir versuchen, nach und nach immer mehr Figuren aus lateinischen und griechischen Mythen vorzustellen:


Erstellt: 2012-05

va-sprach

latein-griechisch

(E?)(L1) http://www.latein-griechisch.gmxhome.de/
Hier finden Sie neben einigen Hinweisen zu Latein und Griechisch, zu Beruf und persönlichen Interessen auch eine Reihe Praktisches: Links, Pressetexte und Hinweise.

va-sprach

lateinonline

(E?)(L?) http://www.lateinonline.de/


lateinservice
Latein-Service
Hilfe zur lateinischen Sprache
S.P.Q.R. (W3)

(E?)(L?) http://www.lateinservice.de/


(E6)(L?) http://www.lateinservice.de/links/links.htm
S.P.Q.R. Lateinservice ist ein Online-Service rund ums Lateinische, den Peter Welskop im April 1999 ins Leben gerufen hat.

Informative Sites rund um die Antike und das Fach Latein
Da viele Begriffe auf einen lateinischen Ursprung zurückgeführt werden, ist "Latein" schon a priori ein etymologisches Thema.

S.P.Q.R. ist die antike Abkürzung für "Senatus Populusque Romanus" und bedeutet "der römische Senat und das römische Volk".
Dieses Kürzel war bereits in der römischen Antike der Inbegriff für den römischen Staat, dessen Verfassung die Machtteilung zwischen dem Senat auf der einen und dem Volk auf der anderen Seite vorsah. Der Schriftzug S.P.Q.R. befand sich als Symbol römischer Herrschaft nicht nur auf den Feldzeichen des Heeres, sondern auch auf den Münzen und den Denkmälern des Imperium Romanum. Was liegt also näher, als dieses Symbol in die Zeiten des Cyberspace hinüberzuretten, wenn es um Römisches und Lateinisches geht...

Auf dieser Site findet man u.a.:

S.P.Q.R. aktuell | Über S.P.Q.R. | Forum | Mailingliste | Grammatik | Testforum | NEWSLETTER - Newsletter und Mailingliste | Surftipp des Monats | Referate | AUTOREN | Caesar | Cicero | Horaz | Nepos | Ovid | Properz | Sallust | Seneca | Tacitus | Vergil | RES ROMANAE | Sklaven in Rom | Die römische Verfassung | Die römischen Namen | RELIGION & MYTHOLOGIE | Apoll | Bacchus | Ceres | Diana | Die Unterwelt | Janus | Juno | Juppiter | Mars | Minerva | Neptun | Pluto | Priester in Rom | Saturn | Venus | Vesta | Vulkan | LITERATUR & SPRACHE | Briefliteratur | Literaturepochen | Downloadforum | Klassenarbeiten | Linkforum | Eigener Link | Egregia Dicta | Anthologie

Latin (W3)

(E?)(L?) http://www.wikipedia.org/wiki/latin


va-orte__

Latin Place Names (weltweit)

(E?)(L1) http://www.lib.byu.edu/~catalog/people/rlm/latin/names.htm


Lingua Latina (W3)

(E?)(L?) http://la.wikipedia.com/wiki.cgi?lingua_latina


M

de-marken

minimal, miniMAL, Minimax, mini, Miniatur, Minister, Ministrant (W1)

(E?)(L?) http://www.minimal.de/


(E?)(L?) http://www.textbased.com/~minimalist/
Das Adjektiv "minimal" ist die neulateinische Ableitung der lat. Entlehnung "minimum" = "das Geringste".

Die Supermarktkette "miniMAL" hat den Namen wohl gewählt, um die Assoziation "minimale Preise" hervorzurufen.
Weiterhin könnte eine Anspielung auf engl. "mall" = "Allee, Einkaufszentrum" bezweckt worden sein, was die besondere Schreibweise erklären würde. Demnach wäre es ein "kleines Einkaufszentrum".

Die miniMAL-Maxime lautet:

Unsere oberste Maxime ist, dass Sie sich bei uns wohl fühlen und zufrieden sind. Dies gilt sowohl für unser Sortiment, aber auch für unsere Mitarbeiter. Haben Sie Fragen oder Wünsche, wir sind gerne für Sie da und beraten sie gern. Sprechen Sie uns einfach an.


Passend hierzu findet man in der Literatur den Hinweis, dass anscheinend die erste Bildung mit "mini" die Bezeichnung für einen Handfeuerlöscher "Minimax" war (1920). Dies sollte für "minimaler Aufwand, maximaler Erfolg" stehen.

Und nun wird es richtig interessant:
Das nach dem "Minimax" florierende "mini" ist eine Rückbildung des engl. "miniature", das zunächst im Übergang von "miniature camera" zu "minicamera" in Erscheinung trat, dann aber viele Neubildungen hervorbrachte ("Minirock", auch nur einfach "Mini", "Minigolf", "Minibikini" und noch kürzer und weniger, der "Minikini", "Minipizza", "Minidisk" und was sonst noch alles klein sein kann.

"Miniatur" allerdings hat mit "klein" zunächst gar nichts zu tun, sondern geht auf lat. "miniare" = "rot bemalen" zurück und hängt mit "Mennige" zusammen, das von einem iberischen Wort über das lat. "minium" = "Zinnober" zum ahd. "minig" wurde. Die "Miniatur" war also zunächst ein "mit Zinnober gemaltes Bild". Dass es später zu einem "kleinen Bild" wurde hängt mit der Lautähnlichkeit zu lat. "minor" = "kleiner" zusammen; auch die kunstfertigen roten Initialen in Manuskripten, die ja eine gewisse Grösse nicht überschreiten konnten, beförderte die Bedeutungsverschiebung zu "kleinem Bild" und später dann auch zu kleinem Gegenstand.

Dass die "Miniatur" noch einen kleinen Umweg über das Französische machte ist dabei nur noch eine Bemerkung "en miniature".

Interessant ist auch, dass der "Minister" ursprünglich kein geringerer als ein "Diener" war, ein "Kleiner, Geringer" sozusagen. Das kann man noch an Bildungen wie "administrieren" = "bedienen, ausführen" oder "Ministrant" = "Messdiener" erkennen. Und eigentlich sollte er auch heute noch eine "Diener" sein - ein "Staatsdiener". Aber die meisten fühlen sich wohl doch eher als "Verwalter".

Der Link "textbased" führt zu einer Linksammlung mit minimalistischen und textbasierten Websites.

Minimal Art (W3)

(E?)(L?) http://www.arsmundi.de/


Minimalart (W3)

(E?)(L?) http://www.artcyclopedia.com/history/minimalism.html
Links zu Werken von Künstlern wie A. Reinhardt, F. Stella, D. Flavin, C. Andre und R. Serra (in Englisch).

Minimalism (W3)

(E?)(L1) http://www.artlex.com/
Das "artlex" führt u.a. den Begriff "Minimalism" auf.

va-tiere_

mumm
Vogelnamen
Terminologiedatenbank

(E5)(L1) http://www.mumm.ac.be/~serge/birds/search_de.html
Ornithologische Terminologiedatenbank, Vogelnamen auf Latein und in acht weiteren Sprachen.
enthält keine etymologischen Erklärungen, aber die Angaben über die Vogelnamen in verschiedenen Sprachen kann sehr hilfreich sein;

va-litera ???

mun
Alciato's Book of Emblems
The Memorial Web Edition in Latin and English

(E?)(L?) http://www.mun.ca/alciato/test1.html


N

it-geschi

nanet

(E?)(L?) http://www.nanet.at/Imperium_Romanum
Bauwerke, Politik, Militär, Alltagsleben, Römer, Lyrik, Prosa, Zitate, Sprüche

O

orbilat.com
Orbis Latinus
Latin Language

(E?)(L?) http://www.orbilat.com/




Erstellt: 2017-08

P

pp (W3)

"pp" = lat. "per procurationem" = "through the agency of" = "durch"; can also be used as a verb: "Could you pp these letters, please?"

prolatein

(E?)(L?) http://www.prolatein.de/
Latein in der Schule und an der Uni
Legitimation, Anregungen, Tipps, Übersetzung, Grammatik, Übungen, Texte, Links, Quiz, Hilfen für die Lektüre (Texte und Links: Cäsar, Cicero, Seneca, Sallust, Ovid, Vergil, ...)

Neulateinisches Wörterbuch

PS

= "postscript", lat. "postscriptum" ("post" = "nach" und "scribere" = "schreiben").

PS

"Pferdestärke": Physikalische Einheit für die Kraft (Masse x Beschleunigung). Jene Kraft, die 75 kg in einer Sekunde 1 Meter hoch hebt [ist das richtig, weiß ich noch aus meiner Schulzeit?]. Heute ersetzt durch KWh (Kilowattstunde), welche ungefähr 1,36 PS entspricht.
(A: roge)

Q

R

va-enzykl

Rabanus Maurus (ca. 780-856): "De rerum naturis"

(E?)(L?) http://www.mun.ca/rabanus
also known as "De universo", is an encyclopedic compilation which he assembled between 842 and 846. The earliest edition was edited and printed by Adolf Rusch (the so-called "R-Printer") about 1466. This edition was reprinted by George Colvener in his collected edition of Rabanus's works in 1627, and again by J.-P. Migne in the series Patrologia Latina in 1851.

va-ismen_

re

Lat. "re" = "about", "concerning", "in the matter of" = "Betreff", "betrifft", "bezüglich"; von lat. "res" = "thing", "Gegenstand".

va-geschi

Roman Emperors
DIR - De Imperatoribus Romanis: An Online Encyclopedia of Roman Emperors

(E?)(L1) http://www.roman-emperors.org/
WHAT IS DIR?
DIR is an on-line encyclopedia on the rulers of the Roman empire from Augustus (27 BC-AD 14) to Constantine XI Palaeologus (1449-1453). The encyclopedia consists of: these materials are cross-referenced by live links.
These contents are supplemented by an ancient and medieval atlas, a link to a virtual catalog of Roman coins, and other recommended links to related sites. The contents of DIR have been prepared by scholars but are meant to be accessible to non-specialists as well. They have been peer- reviewed for quality and accuracy before publication on this site.

va-geschi

Romanisierung

Im ersten Jahrhundert eroberten die Römer das westliche Europa vom Rhein bis zur Atlantikküste. Dabei verdrängten sie die Kultur der dort lebenden Kelten und ersetzten sie durch die römisch-italische Kultur. Auch die keltische Sprach wurde durch die "Lingua Latina" verdrängt. Die verschiedenen resultierenden Sprachmischungen werden heute als romanische Sprachen bezeichnet (Spanisch, Französisch). Den Prozess bezeichnet man entsprechend als "Romanisierung".

Im 4./3.Jh. v.u.Z. machten sich die Kelten nördlich der Alpen auf den Weg nach Süden. 387 bedrohten sie sogar Rom, zogen sich dann aber wieder bis in die Poebene zurück wo sie sich für 150 Jahre niederliessen. Den Römern war das "diesseits der Alpen" gelegene Gallien nicht geheuer. Im Jahre 222 v.u.Z. waren die Römer stark genug, dieses "Gallia Cisalpina" unter Druck zu setzen und brachten es in den kommenden hundert Jahren unter römische Herrschaft. Gaius Julius Caesar (100-44 v.u.Z.) wurde 58 Statthalter in Südfrankreich. Zu diesem Zeitpunkt war das nordliche Gallien (das transalpine Gallien) noch "unbefriedet" und wurde von den Römern "Gallia comata", das langhaarige, barbarische Gallien bezeichnet (lat. "como" = "mit Haaren versehen"; "comatus" = "langhaarig").

va-???

rostra
Vademecum in opus Saxonis

(E?)(L?) http://www.rostra.dk/latin/saxo.html
et alia opera Danica compendium ex indice verborum

S

schule
Die lateinische Sprache

(E?)(L?) http://home.schule.at/cometo/latein-griechisch/html/lateinische_sprache.html

Die lateinische Spache wurde ursprünglich nur vom Stamm der Latiner im westlichen Mittelitalien (Latium) gesprochen. Das in Latium gelegene Rom dehnte im Laufe der Jahrhunderte seinen Machtbereich immer weiter aus, bis es ganz Italien beherrschte. So wurden die vielen anderen italischen Dialekte und ebenso im Norden das Etruskische und Keltische und allmählich auch im Süden das Griechische der Kolonien durch das Lateinische verdrängt und ersetzt.
...


va-sprach

snafu
Lingua Latina Vivat

(E?)(L?) http://www.snafu.de/~christian.goerlitz


va-zitate

spide

(E?)(L?) http://www.spide.de/webmaster.html
Zitate zum Einbau in die Homepage; lateinische und moderne Zitate; (auf "Integration" klicken)
Lateinisches Zitat


it-geschi

S.P.Q.R. (W2)

(E?)(L?) http://www.lateinservice.de/

"S.P.Q.R." ist die antike Abkürzung für "Senatus Populusque Romanus" und bedeutet "der römische Senat und das römische Volk". Dieses Kürzel war bereits in der römischen Antike der Inbegriff für den römischen Staat, dessen Verfassung die Machtteilung zwischen dem Senat auf der einen und dem Volk auf der anderen Seite vorsah. Der Schriftzug S.P.Q.R. befand sich als Symbol römischer Herrschaft nicht nur auf den Feldzeichen des Heeres, sondern auch auf den Münzen und den Denkmälern des Imperium Romanum. Was liegt also näher, als dieses Symbol in die Zeiten des Cyberspace hinüberzuretten, wenn es um Römisches und Lateinisches geht.
...


schule
Latein und Griechisch am Gymnasium

(E?)(L?) http://home.schule.at/cometo/latein-griechisch/default.htm

Hier geht es um Latein und Griechisch am Gymnasium, um Sprache, Sprachgeschichte, Lehrplan, Inhalte, Bildungsziele, ebenso um die Frage, wie weit es heute (noch) vertretbar ist, diesen Gegenständen in den Stundentafeln des Gymnasiums einen Platz sichern zu wollen.

Einen Schwerpunkt bilden Materialien und Online-Übungsprogramme, und zwar allgemein zu den lateinischen Deklinationen sowie zu einzelnen Lektionen der österreichischen Lehrbücher Prima, Felix und Veni vidi didici, die auch für eine systematische Grundlagenwiederholung (Syntax, Formenlehre und Wortschatz) und Training geeignet sind, außerdem einige Kreuzworträtsel zum Ludus.


schule
Bartels, Klaus
Latein und Griechisch am Gymnasium
Latein - und was springt dabei heraus?

(E?)(L?) http://home.schule.at/cometo/latein-griechisch/default.htm


(E?)(L?) http://home.schule.at/cometo/latein-griechisch/html/bartels_latein_was_springt_heraus.html

Latein lernen, Griechisch lernen: darüber kann die Schulglocke leicht fünfhundertmal, leicht tausendmal läuten, vom Schädelbrummen bei den Hausaufgaben einmal ganz abgesehen. Latein oder nicht Latein, das ist heute die Frage. Über den Luxus einer modernen humanistischen Bildung.
...


T

va-zitate

Tabula rasa (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
= lat. "glattgemachte Tafel". Der Ausdruck "tabula rasa" geht auf Aristoteles zurück: "Wie auf einer Tafel, auf der nichts geschrieben steht."
Heute wird "tabula rasa" in zwei Zusammenhängen benutzt: (© blueprints Team)

U

Uni München
Germania Latina

(E?)(L?) http://www.phil-hum-ren.uni.muenchen.de/GermLat


va-litera

Uni Tübingen

(E?)(L?) http://www.jura.uni-tuebingen.de/kaiser/rrgquellen4.htm
Beispiel für Etymologie: Cicero, Topica, 8, 36

Uni Wien
lateinische Einflüsse

(E?)(L?) http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20050404064959/http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm
Die lateinischen Einflüsse auf die germanischen Sprachen vollzogen sich in erster Linie in drei sog. "lateinischen Wellen". 1. Die "Erste lateinische Welle" (ca. 50 v. Chr. - 500 n. Chr.)

Der Kontakt zwischen Römern und Germanen findet hauptsächlich durch die Romanisierung Galliens am Niederrhein, an den Flüssen Mosel und Maas, statt. Kultur- und Verwaltungszentrum ist die Stadt Trier. Weitere Kontakte passieren an der Donau, am Oberrhein und im Alpengebiet. Die Verbindungen im Alpengebiet sind jedoch sehr spärlich, weil die Alpen-Barriere auch den Sprachkontakt und -austausch be- oder sogar gänzlich verhindert. Der Kontakt bewirkt einen immensen Kulturumbruch bei den germanischen Völkern. Aus dem neuen Vokabular geht hervor, dass auch vielerlei Tätigkeiten von den Römern auf die Germanen übergingen. Z. Bsp. ausgeklügelterer Hausbau, besser strukturierte Verwaltung usf. (s. u.). Die Entlehnungen der ersten lateinischen Welle werden noch von der Zweiten Lautverschiebung und dem i-Umlaut verändert. Sie geschehen daher noch in gemeingermanischer Zeit. Die übernommenen Wörter lassen sich wieder bestimmten Bereichen zuordnen. Diese sind: Hausbau (mit Stein), Gemüse und Obst, Weinbau, Handel, Zeiteinteilung, Kochkunst, Küche, Tiere, Verwaltung und Recht und christlicher Glauben.

Beispiele (siehe Internet) (Link suchen): Zu dieser Zeit findet auch ein Sprachkontakt im süddeutschen Raum mit dem Gotischen statt (Wulfila-Bibel). Wörter sind beispielsweise Pfaffe, Pfarre, Engel, Teufel. Der Ursprung der gotischen Wörter liegt im Griechischen. Bsp.: Pfaffe < griech. páppas "ehrwürdiger Vater", "Papst". Weitere Beispiele: bair. Ergetag "Dienstag", Pfinstag "Donnerstag", Kirche, Bischof. Vermutlich gelangten diese frühen christlichen Lehnwörter von den Goten (dem ersten germanischen Stamm, der zum Christentum konvertierte) über die Bayern in das Rheingebiet. Der Kontakt könnte jedoch auch durch die Römer erfolgt sein.

2. Die "Zweite lateinische Welle (ca. 500 - 800 n. Chr.)

Dieser Kontakt ist geprägt durch die angelsächsisch-fränkische Mission. Dementsprechend fallen die Lehnwörter großteils in den liturgischen Bereich. Bsp.: Priester, Probst, Pfründe, Küster, Dom, Münster, Kapelle, Kloster, Abt, Mönch, Nonne, Prälat (= Klosterwesen), Beichte < ahd. bi-jiht (jehan "sagen"; daher eine Lehnübersetzung aus lat. confessio), Gewissen < lat. conscientia (Lehnübersetzung), Samstag < ntl-griech. "sábbton" < hebr. "sabbat" = (andere Formen: Satertag < Lehnübersetzung von lat. Saturni dies, Sonnabend < Lehnübersetzung).

Im liturgischen Bereich dominiert jedoch nach wie vor das Latein als amtliche Sprache der Kirche. Bis heute erhalten haben sich daher die biblischen Termini Absolution, Diakon, Chor, Sakristei, Talar, Testament usf. In der zweiten Hälfte des 15. Jh. untersagt der Mainzer Erzbischof die Bibelübersetzung, da die dt. Übersetzung nie die gesamte Tragweite des Werkes transportieren könne. Damit bestärkt er sowohl die Vormachtstellung des Lateinischen als auch die der des Lateins mächtigen.

Humanismus - "Dritte lateinische Welle"

Die frühesten humanistischen Tendenzen machen sich in Italien bemerkbar. Der eigentliche Frühhumanismus beginnt jedoch in Wien. Als bedeutende Persönlichkeit ist Enea Silvio Piccolomini zu nennen, der 1437 im Dienst des Kaisers nach Wien kommt. Er wird später als Pius II. Papst werden. Zentren des Humanismus in der zweiten Hälfte des 15. Jh. sind Straßburg, Basel und v. a. Heidelberg. Während des Humanismus wird das Deutsche vielfältig durch andere Sprachen beeinflusst und modifiziert:

1. Latein (und Griechisch)

Das Latein ist die Sprache der Humanisten. Zudem ist sie institutionalisiert als Sprache der Verwaltung und der Rechtssprechung, wodurch sie über die Jahrhunderte erhalten blieb. In der Literatur erlebt das Latein im 15. Jh. einen Höhepunkt. Um 1500 sind 90 Prozent der Bücher in lat. Sprache abgefasst, 1570 sind es immerhin noch 70 Prozent. (1680 beträgt der Anteil nur noch 50 Prozent und sinkt in der Folge weiter auf 28 Prozent 1740 und 17 Prozent 1770.) Latein dient als Unterrichtssprache und wird für die gebildete Schicht beinahe eine zweite Muttersprache. (NB: Bis zur Jahrhundertwende 19./20. Jh. finden sich in Wien vereinzelt lateinische Dissertationen!) Mit der Einführung des Latein als Gelehrtensprache grenzt sich die gebildete Schicht (homines literati) von den Ungebildeten (homines illiterati) ab. Die Sprache dient der sozialen Differenzierung und als Prestigesymbol.

Die intensive Beschäftigung mit und Hochstilisierung des Latein(s) motiviert aber auch eine große Anzahl von Übersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche, um den ungebildeten Nichtlateinern die humanistischen Grundideen zu vermitteln. Je nachdem ob die jeweilige Übersetzung eine sinngemäße (de sensu) oder eine wörtliche (de verbo) ist, entstehen aus den lat. Fachtermini Lehnwörter (lat. Wörter werden samt Flexion übernommen, also eigentlich Fremdwörter nach Polenz) oder Lehnübersetzungen. Teilweise kommt es zu Zwillingsformen wie Red - Oration. Wegen der grundsätzlichen Annahme der Wortarmut und der sprachlichen Schwäche des Deutschen sowie der Tendenz zur Originaltreue überwiegt die wörtliche Übersetzung. Auch der Satzbau des Lateinischen wird z. T. auf das Deutsche übertragen. Im Hintergrund dieser Aktivitäten steht also eine Sprachpflege- und eine bildungspolitische Absicht. Besonders deutlich erscheint die Sprachmischung bei den Tischreden Luthers: "spiritus sanctus setzt mortem ein ab poenam." Auch satirische Texte zur Sprachmischung werden verfasst.

Peter von Polenz charakterisiert das humanistische Neulatein als Folge einer sprachpuristischen Erstarrung. Die Fremdwörter und die zugehörige, beibehaltene Fremdflexion werden zur akademischen Statussymbolik. Auch heute noch sind sie Teil des bürgerlichen Prestigedenkens. Bsp.: Thema - Themata, Atlas - Atlanten, Tempus - Tempora, Index - Indizes, Rhema - Rhemata, Schema - Schemata. Dieses bildungsbürgerliche Privileg blockiert heute die Aufnahme und die Eingliederung neuer Fremdwörter ins Deutsche.

Zurück zum Humanismus: Bei manchen (lat.) Wörtern kam es zu Mehrfachentlehnungen: So wurde lat. marmor bereits im 8. Jh. zu ahd. marmul, murmel später mhd. marmel (heute "Murme") entlehnt. Im 16. Jh. fand eine Relatinisierung statt zu Marmor. Ähnliches gilt für Meister - Magister und Pfalz - Palast - Palais (in dieser Reihenfolge; > lat. palatium "fürstliche Wohnung auf dem röm. Hügel palatin"). Man spricht von Dissimilation. Eine andere Erscheinung des Latein-Euphorismus ist die etwa bei Wimpfeling anzutreffende lat. Flektierung dt. Substantive (Ende 15. Jh.). Nicolas von Wyle stellt fest, dass nur lat. Formen im Stande seien, Zierlichkeit, Höflichkeit usf. wiederzugeben.

Weil die lat. Sprache ein Statussymbol ist, werden auch Namen latinisiert bzw. graecisiert: Claudius, Julius, Cornelia, Hector, Desiderius, Erasmus von Rotterodamus, aus Jost wird Justus, Martin > Martinus. Wenn es möglich ist, wird übersetzt: Weber > Textor, Bauer > Agricola, Hund > Canisius. Teilweise werden auch nur lat. Suffixe angehängt: Busch > Buschius, Vogelius, Käskorb > Cascorbi. Hie und da schleichen sich Fehler ein: Schwarzer wird (fälschlich) interpretiert als Schwarz-Erd(e) und übersetzt als Melanchthon.

V

W

wikipedia
Vatikanstaat
Stato della Città del Vaticano
Status Civitatis Vaticanae

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Vatikanstaat
Latein als Amtssprache
Latein ist neben Italienisch die Amtssprache des Vatikanstaats.
Geschichte | Politik | Geographie | Wirtschaft/Finanzen | Bevölkerung | Literatur | Weblinks

wikipedia
Latin

(E?)(L?) http://fr.wikipedia.org/wiki/Latin

Le latin est une langue italique de la famille des langues indo-européennes, aujourd'hui considérée comme éteinte, même si elle continue d'être utilisée et développée comme langue écrite. Utilisée par les Romains, elle resta jusqu'au XVIIe siècle la langue principale de la diplomatie européenne, puisqu'elle était la seule langue commune à toutes les parties.

Langue liturgique et officielle de l'Église catholique (textes doctrinaux ou disciplinaires, droit, etc.), elle est toujours une des quatre langues officielles de l'État du Vatican. Elle est encore partiellement une langue d'enseignement dans les universités pontificales romaines. Même là, la seule matière où une bonne maîtrise du latin est exigée pour les cours est le droit canon. Son enseignement au futur clergé en tant que langue parlée est généralement abandonné dans les séminaires locaux.

Le latin reste étudié et utilisé comme langue de culture. Il possède en effet une grande valeur pédagogique et intellectuelle, et de nombreuses personnes le pratiquent couramment, c'est le « latin vivant » dont le mouvement ne cesse de croître. (voir Vicipædia : cette version latine de Wikipédia compte plus de 12000 articles, témoignant du nombre et de la passion des locuteurs).

Le latin est la langue-mère des langues romanes.

Sommaire ...


va-ismen_

wordsources

(E?)(L?) http://www.wordsources.info
A rich source of specialized and not-so-specialized English words, most of which are derived from Latin and Greek elements.

X

Y

Z

va-orte__

zetnet

(E2)(L?) http://www.users.zetnet.co.uk/djshaw/bibsoc/cathlibs/towns
Cathedral Libraries Catalogue: Names of printing towns
Leider ist die Liste nur nach den lateinischen Ortsnamen geordnet. Es fehlt eine Liste, die nach den heutigen Ortsnamen geordnet ist.

Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
VA Staat Vatikanstadt, Estado de la Ciudad del Vaticano, État de la Cité du Vatican, Stato della Città del Vaticano, State of the Vatican City
Sprache, Lengua, Langue, Lingua, Language

Latein, Latin, Latin

A

B

Bloemendal, Jan
Latijn

(E?)(L?) https://onzetaalwebwinkel.nl/boeken/latijn

Uitgever: Athenaeum
ISBN: 9789025302399

Het Latijn is eeuwenlang voertaal geweest, eerst van een groepje boeren in en rond Rome, later van een heel wereldrijk, van de kerk en van literatuur en wetenschap. Hoe komt het dat de taal het zo lang, ruwweg van 750 vóór tot 1750 ná Christus, heeft volgehouden, en hoe konden op een gegeven moment volkstalen het Latijn verdringen? In dit boek zoekt Jan Bloemendal naar antwoorden op die vragen.

Zijn zoektocht voert langs culturen en tijden die met Latijn verbonden waren zoals de klassieke cultuur van de oudheid, de Karolingische cultuur in de middeleeuwen en de humanistische cultuur van de renaissance, langs schrijvers, denkers en kerkvaders, langs docenten, monniken en kopiisten, en langs wetenschappers, reizigers en kunstenaars. Er rijst een beeld op dat Latijn van wezenlijk belang is voor de cultuurgeschiedenis van Europa.

Onmisbaar voor elke gymnasiast of leerling Latijn, voor iedereen met interesse voor de taal of voor de cultuur van Europa.


Erstellt: 2016-10

C

D

E

F

G

H

Eisenhut, Werner - DlS
Die lateinische Sprache

(E?)(L?) https://www.froelichundkaufmann.de/index.php?stoken=16D4F5A5&force_sid=&lang=0&cl=search&searchparam=Die+lateinische+Sprache#

Mannheim 2013.
11,5 x 19 cm, 360 Seiten, pb.

Latein ist und bleibt die Grundlage aller humanistischen Bildung! Wer Freude an der lateinischen Sprache hat, sein Latein auffrischen oder ganz neu damit anfangen möchte, für den ist dieser Band genau richtig. Man lernt nicht nur die Grammatik, sondern bekommt darüber hinaus einen Überblick über die Fortentwicklung des Lateins und über lateinische Spuren in unserer heutigen Sprache.

Dieses Buch ist für alle Interessierten geschrieben, die Freude an der lateinischen Sprache haben. Werner Eisenhut legt hier eine anregende, geistreiche Sprachschule vor, die auf lockere Weise einen fundierten Einstieg in die große Basissprache der romanischen Sprachen Europas bietet. Anhand sorgfältig ausgewählter Textproben gelingt es Eisenhut überdies, die stilistischen Eigenarten der berühmten klassischen Autoren zu vermitteln und die Entwicklung der lateinischen Sprache zu dokumentieren. Also spannende Literaturgeschichte, klassische Bildung und Sprachlehrgang in einem einzigen Buch.


Erstellt: 2017-05

I

J

Janson, Tore
Latein - Die Erfolgsgeschichte einer Sprache

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3875484002/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3875484002/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3875484002/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3875484002/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3875484002/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 261 Seiten
Verlag: Buske; Auflage: 1 (21. März 2006)
Sprache: Deutsch, Latein

K

Kautzky, Wolfram (Autor)
Hissek, Oliver (Autor)
Medias in Res! Texte: Europa, Politik, Philosophie und Fachliteratur

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3060251096/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3060251096/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3060251096/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.it/exec/obidos/ASIN/3060251096/etymologporta-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3060251096/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3060251096/etymologpor09-20
Broschiert
Verlag: Veritas (August 2010)
Sprache: Latein

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_09

(158 Seiten)
Erscheinungsdatum: Februar 2010

Die beiden Lektüre-Bände sind als Fortsetzung des Anfangslehrgangs Medias in Res! konzipiert und decken insgesamt sieben Module der Oberstufe ab.

Merkmale:


Erstellt: 2012-09

Kautzky, Wolfram (Autor)
Medias in Res! Texte: Mythos, Liebe und Humor

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3060255423/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3060255423/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3060255423/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.it/exec/obidos/ASIN/3060255423/etymologporta-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3060255423/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3060255423/etymologpor09-20
Taschenbuch: 120 Seiten
Verlag: Veritas (Mai 2010)
Sprache: Latein

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_09

(118 Seiten)
Erscheinungsdatum: Jänner 2010

Die beiden Lektüre-Bände sind als Fortsetzung des Anfangslehrgangs Medias in Res! konzipiert und decken insgesamt sieben Module der Oberstufe ab.

Merkmale:


Erstellt: 2012-09

L

Leonhardt, Jürgen (Autor)
Latein: Geschichte einer Weltsprache

(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Leonhardt-Latein/productview.aspx?product=22452

2. Auflage 2011. 340 S.: Mit 20 Abbildungen und 3 Karten. Gebunden
ISBN 978-3-406-56898-5
Erschienen: 31.08.2009

Latein erfreut sich heute wieder zunehmender Beliebtheit. Lehrer, Eltern, Schüler und manche Politiker haben die Bedeutung dieses kulturellen Erbes Europas für die heutige Zeit erkannt. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Lateinischen von der Antike bis zur Gegenwart. Jürgen Leonhardt beschreibt in seinem anregenden Buch den Aufstieg des Lateinischen vom Regionaldialekt zur Kultursprache der antiken Welt, die Ausprägung seiner klassisch gewordenen Formen sowie seine wechselvolle Geschichte in Spätantike und Frühmittelalter. Besondere Beachtung erfährt das Verhältnis des Lateinischen zu den Volkssprachen und seine Wertschätzung seit den Tagen der Karolingischen bis zur Italienischen Renaissance. Der Umgang mit der antiken Literatur seit der Frühen Neuzeit, die aktuelle Frage nach der Bedeutung der Sprache in den verschiedenen Bildungssystemen und der Vergleich des Lateinischen als Wissenschaftssprache mit dem Englischen bilden weitere Schwerpunkte der Darstellung.

Jürgen Leonhardt lehrt als Professor für Klassische Philologie an der Universität Tübingen. Er ist ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.




M

Maier, Friedrich
Warum Latein?
Zehn gute Gründe

(E?)(L?) http://www.reclam.de/detail/978-3-15-019256-6

80 S.
ISBN: 978-3-15-019256-6

Latein – was bringt es einem, das zu lernen? Diese Frage stellen sich Jahr für Jahr Tausende: Eltern, die entscheiden müssen, ob ihre Kinder im Laufe des Schullebens Latein lernen sollen, Lateinlehrer, die für das Fach Werbung machen wollen, bis hin zu Studienanfängern, die plötzlich das Latinum nachholen müssen. Gründe dafür, diese »tote« Sprache zu lernen, die mehr mit unserem Leben zu tun hat, als man meinen sollte, gibt es viele – die zehn besten liefert Friedrich Maier in knapper und verständlicher Form.

Inhaltsverzeichnis


Erstellt: 2014-08

N

O

P

Q

R

Roelcke, Thorsten
Latein, Griechisch, Hebräisch
Studien und Dokumentationen zur deutschen Sprachreflexion in Barock und Aufklärung

(E?)(L?) http://www.degruyter.com/view/product/212438

Reihe: Studia Linguistica Germanica 119
DE GRUYTER MOUTON

Produktinfo

Wie denken deutsche Sprachgelehrte im 17. und 18. Jh. über das Lateinische als internationaler Lingua franca der Wissenschaft und über die beiden anderen alten Bildungssprachen Griechisch und Hebräisch? In dem vorliegenden Werk wird die zeitgenössische Diskussion über Genealogie und Typologie der drei Sprachen, deren Merkmale und ihre Bewertung, Entlehnung und Purismus sowie Gebrauch und Didaktik von Fremdsprachen aufgearbeitet. Diese Aufarbeitung erfolgt zum einen anhand einer ausführlichen Dokumentation zahlreicher Quellen und Belege und zum anderen mittels einer textnahen Interpretation, welche einen Anschluss der Ergebnisse an weitere Befunde und Fragen der deutschen Sprach- und Kulturgeschichte erlaubt. Auf diese Weise wird eine wichtige Lücke der Germanistik geschlossen und gleichzeitig eine Grundlage für weitere Forschungen geschaffen.


(E?)(L?) http://www.degruyter.com/view/supplement/9783110341003_Inhaltsverzeichnis.pdf

Inhalt


Erstellt: 2014-06

S

Stotz, Peter
Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters
Reihe: Handbuch der Altertumswissenschaft

(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Stotz-Handbuch-Altertumswissenschaft-Griechische-Grammatik-Lateinische-Grammatik-Rhetorik-Band-II_5-1-Handbuch-lateinischen-Spra/productview.aspx?product=15998

Stotz, Peter
Handbuch der Altertumswissenschaft
Griechische Grammatik - Lateinische Grammatik - Rhetorik. Band II, 5.1
Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters
Bd. 1: Einleitung, Lexikologische Praxis, Wörter und Sachen, Lehnwortgut

2002
XXXI, 723 S.
In Leinen
ISBN 978-3-406-49355-3

Mit diesem Handbuch soll eine oft beklagte Lücke geschlossen werden: Zur Geschichte der lateinischen Sprache im Mittelalter wird hier erstmals ein Gesamtüberblick geboten. Das Ziel ist, die bisher erarbeiteten Forschungsergebnisse zu inventarisieren und mit der nötigen Behutsamkeit zu Linien auszuziehen. Angestrebt ist eine Darstellung in übersichtlicher und lesbarer Form, die auch dem Nichtphilologen möglichst weit entgegenkommt. Das Werk gliedert sich in zwei Hauptteile, Lexikologie und Grammatik, und ist auf vier Bände aufgeteilt. Hinzu kommt ein fünfter Band, der eine Bibliographie, eine Quellenübersicht und einen ausgebauten Wortindex enthält.

Der vorliegende erste Band umfaßt vier Abschnitte:

An der Spitze steht, als Einleitung zu dem Gesamtgebiet wie auch zu dieser Darstellung, ein entwicklungsgeschichtlicher Überblick, der die Voraussetzungen und näheren Bedingungen beim Gebrauch des Lateinischen im Mittelalter klärt.

Sodann wird der wortkundliche Teil eröffnet, der sich in Band 2 fortsetzt. An der Spitze steht hier ein Abschnitt über die lexikologische Praxis. Darin werden zunächst die verschiedenen Wörterbuch-Unternehmungen nach ihrer Eigenart und Zielsetzung charakterisiert. Anschließend werden systematische Gesichtspunkte zur lexikographischen Arbeit und zu deren Nutzung erörtert. Unter dem Titel „Wörter und Sachen“ folgen Beiträge zur Kenntnis des spezifischen Wortschatzes von 24 ausgewählten Sachbereichen, dies jeweils in Form einer Bibliographie raisonnée, woran sich in der Regel eine Reihe kurzgefaßter Wortgeschichten anschließt. Darin werden Wörter und Wortfamilien behandelt, die in dem betreffenden Fachvokabular von Bedeutung und wegen der Komplexität ihrer Anwendung von besonderem Interesse sind. Der Band schließt mit einer Darstellung der Wortentlehnungen aus dem Griechischen, aus dem Hebräischen und Aramäischen, aus dem Arabischen und anderer orientalischen Sprachen – von besonderem Interesse sind die griechischen und germanischen Einflüsse. Dabei wird jeweils eine allgemeine Einführung geboten, und es werden die wichtigsten Hilfsmittel vorgestellt.

Eingebaut ist auch hier je eine Reihe von Wortgeschichten; hinzu kommt nach Bedarf die Erörterung spezifischer historischer und formaler Probleme.

Peter Stotz, geboren 1942, ist Ordentlicher Professor für Lateinische Philologie des Mittelalters an der Universität Zürich.


(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Stotz-Handbuch-Altertumswissenschaft-Griechische-Grammatik-Lateinische-Grammatik-Rhetorik-Band-II_5-2-Handbuch-lateinischen-Spra/productview.aspx?product=15796

Stotz, Peter
Handbuch der Altertumswissenschaft
Griechische Grammatik - Lateinische Grammatik - Rhetorik. Band II, 5.2:
Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters
Bd. 2: Bedeutungswandel und Wortbildung

2000
XXVI, 482 S.
In Leinen
ISBN 978-3-406-45836-1

Einleitend wird ein knappes entwicklungsgeschichtliches Gesamtbild entworfen. Im Dienste lexikologischer Praxis wird sodann eine Würdigung der einzelnen Wörterbuch-Unternehmungen, gegeben; daran schließt sich Grundsätzliches zur Aufbereitung des lexikalischen Materials an. Zum Wortschatz ausgewählter Sachbereiche werden spezifische Hilfsmittel vorgestellt, auch werden ausgewählte Wortsippen erörtert. Es folgt ein Blick auf den Beitrag anderer Sprachen, vorab den des Griechischen und der germanischen Sprachen.

Im erstgenannten Bereich werden zahlreiche Typen des Bedeutungswandels im Latein der Spätantike und des Mittelalters herausgearbeitet. Die Erfassung der einzelnen Erscheinungen geschieht zum Teil unter historisch-sozialem Blickwinkel; ins Gewicht fallen Einflüsse des Christentums, der Wandel der außersprachlichen Umwelt, parallele Entwicklungen im Romanischen, die Entlehnung von Bedeutungen, die Herausbildung von Fachtermini und Ergebnisse gelehrter Spekulation. Manche Veränderungen lassen sich besser nach formalen Gesichtspunkten gruppieren, wieder andere werden in einer Reihe inhaltlich umschriebener Tyoen des Bedeutungswandels eingeordnet. Der Abschnitt über die Wortbildung wird mit einer ausgiebigen Erörterung grundsätzlicher Aspekte eröffnet. Der Reihe nach werden hierauf behandelt: die Ableitung mit Suffixen, die naturgemäß den größten Raum einnimmt, sodann verschiedene Typen von Zusammensetzungen und Zusammenrückungen, schließlich Rückläufige Wortbildung, Hypostatisierung und Verwandtes. Zwar hat man zur Erzeugung neuer Wörter vielfach die hergebrachten Verfahren genutzt, doch zeigen sich erhebliche Gewichtsverlagerungen sowie zahlreiche Einflüsse des Romanischen.


(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Stotz-Handbuch-Altertumswissenschaft-Griechische-Grammatik-Lateinische-Grammatik-Rhetorik-Band-II_5-3-Handbuch-lateinischen-Spra/productview.aspx?product=15797

Stotz, Peter
Handbuch der Altertumswissenschaft
Griechische Grammatik - Lateinische Grammatik - Rhetorik. Band II, 5.3
Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters
Bd. 3: Lautlehre

1996
XX, 352 S.
In Leinen
ISBN 978-3-406-40362-0

Der vorliegende Band ist der Lautlehre gewidmet. Geboten wird darin eine differenzierende Beschreibung der mannigfach sich überkreuzenden Entwicklungen im lautlichen und graphematischen Bereich. Ordnungsprinzip in der Behandlung der Änderungen sind die den Ausgangspunkt bildendenden Laute bzw. Grapheme, in der Reihenfolge: einfache Vokale, Diphothonge, Halbvokal, Konsonanten. Dazu treten Kapitel über Anaptyxe, Prothesis, Synkope, Aphärese, Akzentwechsel, Assimilation, Dissimilation, Metathese, Haplogie sowie Rekomposition.


(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Stotz-Handbuch-Altertumswissenschaft-Griechische-Grammatik-Lateinische-Grammatik-Rhetorik-Band-II_5-4-Handbuch-lateinischen-Spra/productview.aspx?product=15798

Stotz, Peter
Handbuch der Altertumswissenschaft
Griechische Grammatik - Lateinische Grammatik - Rhetorik. Band II, 5.4
Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters
Bd. 4: Formenlehre, Syntax und Stilistik

1998
XXVI, 510 S.
In Leinen
ISBN 978-3-406-43447-1

Der vorliegende Band ist zwei Kerngebieten der Grammatik gewidmet: der Formlehre und der Syntax; es folgt die Behandlung ausgewählter Elemente und der Stilistik. In dem verhältnismäßig materialreichen morphologischen Teil wird – unter Rückgriff auf die vielgestaltige Praxis der Antike – die Flexion der Nomina, der Pronomina und der Verben behandelt. Zudem kommt der Wechsel des Genus, ferner die Bildung von Steigerungsformen sowie Zahlwortreihen zur Sprache. In dem etwas knapper gehaltenen Abschnitt über die Syntax geht es um die Handhabung der einzelnen Kasus, um die sog. Analytische Flexion, um gewisse Besonderheiten bei den Pronomina sowie um neuartige Anwendungen der Steigerung. Weitere Themen sind der Gebrauch der Tempora und der Genera verbi, Erscheinungen der Synesis (Constructio ad sensum), unterschiedliche Typen von Ellipse sowie das Verhältnis zwischen Acc. C. inf. Und Konjunktionalsätzen. Im Bereich der Stilistik werden Verfahren der Verknappung und solche der Anreicherung des Ausdrucks erörtert, sodann Schmuck- und Gliederungsformen, schließlich der Status hergebrachter Sonderstile.


(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Stotz-Handbuch-Altertumswissenschaft-Griechische-Grammatik-Lateinische-Grammatik-Rhetorik-Band-II_5-5-Handbuch-lateinischen-Spra/productview.aspx?product=16062

Stotz, Peter
Handbuch der Altertumswissenschaft
Griechische Grammatik - Lateinische Grammatik - Rhetorik. Band II, 5.5
Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters
Bd. 5: Bibliographie, Quellenübersicht und Register

2004
1059 S.
In Leinen
ISBN 978-3-406-52215-4

Der fünfte Band dient der Erschließung und Abrundung des Ganzen. Zunächst werden die verwendeten Abkürzungen und Siglen aufgelöst. Mit dem Literaturverzeichnis ist über die große Zahl der herangezogenen Forschungsarbeiten noch weit hinausgegriffen: Mitberücksichtigt sind auch ältere Werke, deren Ergebnisse nur mehr mittelbar eingeflossen sind, sodann aber auch neuere Detailuntersuchungen, welche zur weiteren, vertieften Behandlung der erörterten Themen dienlich sein werden. Dieses Verzeichnis ist nach Wörtern, Sachbegriffen und Verfassernamen aufgeschlüsselt. In der Quellenübersicht werden alle zitierten Primärtexte mit biographischen Kurzangaben zu den Autoren geboten. Die Editionen selber sind größtenteils in den Zitierlisten dreier allgemein verbreiteter Wörterbücher nachgewiesen. In allen übrigen Fällen werden hier die vollständigen bibliographischen Angaben bereitgestellt. Weitaus am umfangreichsten ist das Wortregister, das alle in den vier Textbänden behandelten Wörter und Wortformen erfaßt. Jede Wortwendung wird dabei nochmals näher charakterisiert. Enthält ein Lemma mehrere Einträge, sind diese in der Regel zu einem gegliederten Artikel verarbeitet.


(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Stotz-Handbuch-Altertumswissenschaft-Griechische-Grammatik-Lateinische-Grammatik-Rhetorik-Band-II_5-1-II_5-5-Handbuch-lateinisch/productview.aspx?product=20489

Stotz, Peter
Handbuch der Altertumswissenschaft
Griechische Grammatik - Lateinische Grammatik - Rhetorik. Band II, 5.1 - II, 5.5
Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters
Gesamtwerk in 5 Bänden

In Leinen
ISBN 978-3-406-52419-6

Dieses in seiner Art bahnbrechende Handbuch gibt eine umfassende und übersichtliche Orientierung über die sprachlichen und lexikalischen Belange des Lateins, wie es im Mittelalter verwendet worden ist.

Band 1 enthält eine allgemeine Einführung in den Gegenstandsbereich mit einem entwicklungsgeschichtlichen Überblick, sodann eine detaillierte Einweisung in die lexikologische Praxis, spezifische Angaben zum Wortschatz ausgewählter Sachbereiche sowie eine Darstellung der Wortentlehnungen aus fremden Sprachen.

Band 2 umfaßt die Behandlung der Haupttypen des Bedeutungswandels im mittelalterlichen Latein und eine Darstellung der gebräuchlichen Verfahren der Wortbildung wie auch der dahinter stehenden Motivationen.

Band 3 hat die Lautlehre zum Thema: er gibt eine differenzierende Beschreibung der sich überkreuzenden Entwicklungen im Bereich von Lautform und Schreibung der Wörter.

Band 4 ist der Behandlung der Formenlehre und ausgewählten Kapiteln der Syntax gewidmet; abgeschlossen wird er durch ein Kapitel über Stilistik.


Erstellt: 2016-11

Stroh, Wilfried
Latein ist tot, es lebe Latein
Kleine Geschichte einer grossen Sprache

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3471788298/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3471788298/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3471788298/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3471788298/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3471788298/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 414 Seiten
Verlag: List (März 2007)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Wilfried Stroh bricht ein pilum für die Sprache Ovids und Ciceros. Lebendig und unterhaltsam erzählt er die Geschichte des Lateinischen, von Romulus und Remus bis zu Benedikt XVI., und erklärt, warum Lateinkenntnisse auch heute noch das non plus ultra für eine umfassende Bildung sind. Das oftmals totgesagte Latein erfreut sich wachsender Beliebtheit, und das aus gutem Grund: Lateinschüler sind die besseren Schüler. Die lateinische Sprache zu lernen bedeutet auch, die Grundlagen der abendländischen Kultur zu verstehen. Wilfried Stroh berichtet von den Ursprüngen des Lateinischen, seinem Siegeszug im römischen Imperium, seinem Niedergang und seiner Karriere als Sprache der Wissenschaft und Philosophie. Nicht unerwähnt bleibt auch, dass Latein im wahrsten Sinne des Wortes bereichernd sein kann: Mit guten Lateinkenntnissen hat man die besten Chancen, bei »Wer wird Millionär?« zu gewinnen. Doch man muss nicht unbedingt das Latinum haben, um als schlauer Kopf zu gelten: Mit lateinischen Redewendungen, die Wilfried Stroh ganz nebenbei vermittelt, kann man in jeder Unterhaltung brillieren.

Über den Autor
Prof. Dr. Wilfried Stroh, geb. 1939, war bis 2005 ordentlicher Professor für Klassische Philologie in München. Seine Schwerpunkte im Bereich der antiken Literatur sind Rhetorik und Erotik. Besonders engagiert sich Wilfried Stroh für Latein als gesprochene und gesungene Sprache; er organisierte zahlreiche Theateraufführungen, Konzerte und sogar Talkshows in lateinischer Sprache.


T

U

V

Varro, Marcus Terentius
De lingua Latina. Buch 5
Über die lateinische Sprache

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/B0000BOUU3/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0000BOUU3/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/B0000BOUU3/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/B0000BOUU3/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/B0000BOUU3/etymologpor09-20
Unbekannter Einband: 35 Seiten
Verlag: [Selbstverl. d. Übers.] (1961)

DE LINGUA LATINA (Über die lateinische Sprache)
ursprünglich 25bändig angelegt: Abhandlungen über die Etymologie (2–7); Der Aufbau der etymologischen Hexade lautet »Gegen die Etymologie«(2), »Für die Etymologie« (3), »Über die Etymologie« (4) als theoretisches Fundament; darauf drei Kategorien lateinischer Etymologien, lokal geprägte Wörter (5), temporal geprägte Wörter (6; die Einteilung ist stoisch), poetische Vokabeln (7).

(E?)(L?) http://www.orbilat.com/Encyclopaedia/A/
Varro, Marcus Terentius

W

X

Y

Z