Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
IT Italien, Italia, Italie, Italia, Italy
Region, Región, Région, Regione, Region

Lombardei, Lombardie, Lombardy, Lombardia
(Mailand, Milan, Milan)

3

3d-pitoti.eu
3D acquisition, processing and presentation of prehistoric European rock-art

Im lombardischen Dialekt bezeichnet "Pitoti" eine "kleine Puppe".

(E?)(L?) http://3d-pitoti.eu/

This ambitious 3D-PITOTI project involves a multidisciplinary team of over 30 scientists from across Europe and focuses on rock art in the Valcamonica Valley, Italy. This UNESCO World Heritage site in the Lombardy region of northern Italy has the largest group of this ‘rock art’ in Europe. Tens of thousands of images span a period from many centuries BC into medieval times.

Unlike the famous prehistoric European art found protected from the elements deep in a handful of limestone caves, the simple open-air rock carvings have been left exposed to the elements for over 7000 years. They might be widespread across most European countries but they are now so badly eroded that they can only be seen when the light shines on them from a certain direction.

These "Pitoti" (meaning "little puppet" in the local dialect) are simple but beguiling carvings with extraordinary graphics and appearing in a vast range of forms and depictions. This wealth of Europe’s cultural heritage provides autobiographical stories from our ancient past. What European rock-art gives us is the world of prehistoric Europeans, as they themselves experienced it and understood it.

Project Goals

The 3D-PITOTI project will significantly advance both the state of the art in rock-art research methodology and the 3D recording of rock art in general. Moreover it will not only ‘take the rock-art to people’ for the first time but will convey Pitoti (the local term knowledge to a much wider audience in interactive and engaging ways.

The main goals of the project are:


(E?)(L?) http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140222_OTS0006/vom-stein-auf-den-schirm-bild

Sa., 22. Feb. 2014

Vom Stein auf den Schirm

Prähistorische Felskunst trifft auf Medientechnik

Eines von mehr als 50.000 Pitoti im norditalienischen Tal Valcamonica

St. Pölten (OTS/FH St. Pölten) - Im norditalienischen Tal Valcamonica haben Menschen prähistorischer Kulturen Petroglyphen, sogenannte Pitoti, in den Fels gemeißelt. Die meist Jahrtausende alten Darstellungen sind jedoch nur schwer zugänglich - und verletzlich. Das EU-Projekt 3D-Pitoti erfasst den Stand der mehr als 50.000 Figuren und Bilder und macht diese mit moderner Medientechnik für ein breites Publikum zugänglich.

Jäger und Sammler, Kämpfer und Reiter, Häuser, Tiere, Schriften in etruskischem Alphabet und abstrakte Symbole: Tausende in Stein gemeißelte Darstellungen überziehen die grauen Felsen des Tales Valcamonica in der Lombardei.

In die Flanken des Tales sind in der Zeit zwischen 4000 v.Chr. und dem Mittelalter mehr als 50.000 Petroglyphen in Stein geschlagen worden. Sie werden "Pitoti" genannt, was im lokalen Dialekt "kleine Puppen" bedeutet. Sie zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie zeigen Jagd-, Duell- und Tanzszenen, sowie Europas erste Landkarte.

Die Erforschung dieser wertvollen Artefakte gestaltet sich aufgrund schwer zugänglicher Hanglagen oft mühevoll. Durch das hohe Interesse an diesen Kunstwerken sind sie einem ständigen Besucherstrom ausgesetzt, der die anfälligen Malereien gefährdet und zerstört.

ArchäologInnen und MedientechnikerInnen aus England, Österreich, Deutschland und Italien arbeiten daran, die wertvollen Beispiele frühester Kunst dauerhaft zu erhalten. Durch Nutzung neuester Technologien werden diese digitalisiert. Dadurch können einerseits ArchäologInnen die Pitoti im Labor wetterunabhängig umfassend beforschen, ohne vor Ort sein zu müssen und die Steine weiterem Abrieb auszusetzen, und andererseits können die Pitoti der interessierten Öffentlichkeit, bspw. BesucherInnen in Ausstellungen, als Film, Animation oder Installation dauerhaft zugänglich gemacht.

Dritte Dimension der Felsgravuren

Im Rahmen des Projekts 3D-Pitoti wird erstmals die Dreidimensionalität der Petroglyphen untersucht und aufgezeichnet. In diesem Projekt arbeitet die FH St. Pölten unter der Leitung der Universität Nottingham an der Entwicklung intelligenter Datenverarbeitungstechnologien, um inhärente Strukturen in den 3D-Daten der aufgezeichneten Petroglyphen zu erkennen und nutzbar zu machen.

Aus der detaillierten Information zu den Spuren im Fels könnten Rückschlüsse auf die Produktion der Bilder geschlossen werden: etwa ob das Werkzeug aus Metall oder Stein war und auf welche Art gehämmert und gepeckt wurde. Über die Struktur der Schläge könnten sich bestimmte Stile klassifizieren und eventuell sogar einzelne KünstlerInnen identifizieren lassen.

Diese Analyse und Interpretation erfolgt durch am Projekt beteiligte ArchäologInnen. MitarbeiterInnen des Instituts für Creative/Media/Technologies (IC/M/T) der FH St. Pölten unterstützen diese dabei, indem sie die Daten und Muster zu den Figuren und Bearbeitungsspuren analysieren und klassifizieren. In den letzten Monaten wurde eine Datenbank einwickelt, auf deren Basis noch nicht erfasste Pitoti automatisch eingeordnet werden können.

"Wir haben gemeinsam mit den Archäologinnen und Archäologen als ersten Schritt eine Ground-Truth über die unterschiedlichen Formen und Pecking-Stile der Petroglyphen erhoben. Mit dieser werden wir nun Machine-Learning-Verfahren entwickeln und testen, mit denen wir in weiterer Folge jede neue 3D-Aufzeichnung eines Petroglyphen analysieren und klassifizieren können: Etwa ob diese eine anthropomorphe Gestalt zeigt, ein abstraktes Bild oder die Camunische Rose, die sich auch im Wappen der Lombardei findet, oder eines von vielen anderen Motiven", sagt Markus Seidl, stellvertretender Leiter des Instituts für Creative/Media/Technologies (IC/M/T) und Projektleiter für 3D-Pitoti an der FH St. Pölten.

Wesentlich ist auch das Aufzeigen von anderen Petroglyphen, die in Bezug auf Form, Pecking Stil und/oder Größe dem gerade aufgefunden ähneln. "Bei der Vielzahl von mindestens 50.000 Petroglyphen ist das eine unverzichtbare Unterstützung der Archäologinnen und Archäologen und eine Bereicherung des Erlebnisses von Betrachterinnen und Betrachtern der Pitoti", so Seidl.

Circa 1.500 Pitoti wurden zur Erhebung der Ground-Truth händisch erfasst und kategorisiert. Sie liefern die Typologie und die Trainingsdaten, anhand derer nun alle weiteren Steinbilder automatisch klassifiziert werden können.

Wissenschaftsvermittlung mit Medientechnik

Die Felsenkunst soll in ansprechender, interaktiver Art und Weise einem breiten Publikum vermittelt werden: Auf Touchscreens, in Multimedia-Installationen oder als dreidimensionale Strukturen sollen Menschen die Vielfalt der Felsbilder erfahren können.
...


Erstellt: 2014-02

A

Abrogans (W3)

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm2.html

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Das älteste bekannte Schriftwerk in deutscher Sprache ist der sogenannte deutsche "Abrogans", ein um die Mitte des 8. Jh. verdeutschtes spätlateinisches Synonymenlexikon aus dem Langobardenreich, benannt nach seinem ersten Stichwort "abrogans" (= "demütig", "bescheiden").
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Aistulf, Aistulph
König der Langobarden (756)
King of the Lombards (d. 756) (W3)

Zur Herkunft oder zur Bedeutung des Namens "Aistulf", "Aistulph" konnte ich leider keine Informationen finden.

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/a/aistulf_l_d_l.shtml

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Aistulf sah sich im Herbst 754 zum Frieden genötigt und versprach die Herausgabe Ravennas und einer Anzahl anderer Städte zwischen dem Appenin und dem Adriatischen Meer, hielt aber seine Zusagen nicht, sondern zog gegen Rom und belagerte die Stadt. Durch einen zweiten Feldzug zwang Pippin 756 A., die fränkische Oberhoheit anzuerkennen und die eroberten Gebiete abzutreten. Diese überließ Pippin dem Papst und stellte ihm eine Schenkungsurkunde aus. Damit wurde der Grund zum Kirchenstaat gelegt.
...


(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/a.htm


Alboin (W3)

Zur Herkunft oder zur Bedeutung des Namens "Alboin" konnte ich leider keine Informationen finden.

König Alboin der Langobarden, König (ab etwa 560), gestorben: 28.06.0572 (Verona)

(E2)(L1) http://web.archive.org/web/20120331173214/http://www.1911encyclopedia.org/Alboin


(E?)(L?) http://www.biografiasyvidas.com/biografia/a/alboino.htm
Alboino

(E?)(L?) http://www.boglewood.com/timeline/


(E?)(L?) http://www.boglewood.com/timeline/alboin.html
Alboin's Lombard invasion 568 Mainland settlements abandoned

(E?)(L?) http://www.britannica.com/EBchecked/topic/13066/Alboin


(E?)(L?) http://www.damals.de/damals_static/zeitpunkte/dms_zeitp_nach_chr.php?suche=1&suche_volltext=Alboin

Meuchelmord am Langobardenkönig

Wäre es kein Anachronismus, man müßte die Geschichte vom Mord am Langobardenkönig "Alboin" als eine rechte Räuberpistole bezeichnen. Der König des germanischen Stammes hatte einst im Auftrag des oströmischen Kaisers aufständische Völker an den Reichsgrenzen bekämpft. So rottete sein Heer im Jahr 567 die Gepiden aus. Alboin tötete deren König und nahm dessen Tochter, Prinzessin Rosimund, zur Frau. Aus dem Schädel seines getöteten Schwiegervaters, so heißt es, ließ sich der Barbarenfürst ein Trinkgefäß fertigen. Im folgenden Jahr lenkte der Heerführer sein Volk von Südosteuropa aus nach Westen. In Oberitalien eroberte sich Alboin sein eigenes Königreich. Eines Abends soll sich der Germane zu einer brutalen Tat verstiegen haben: "Trink mit deinem Vater!", soll er seiner Gattin zugerufen und ihr den Schädelbecher voll mit Wein gereicht haben. Die stolze Prinzessin habe ihren Schmerz sprichwörtlich hinunter geschluckt - und noch in dieser Nacht ihren Plan zur Ermordung des Gatten gefaßt. Dazu versteckte sich Rosimund im Bett der Geliebten eines Höflings, des tapferen Helden Peredo. Der Nichtsahnende kam, Rosimund verführte den jungen Krieger - und hatte ihn damit in der Hand. Als Alboin eines Tages Mittagsschlaf hielt, meuchelte der Verführte den wehrlosen König. Neue Studien behaupten, an der Geschichte sei nicht viel Wahres und Alboin einer schnöden Palastintrige zum Opfer gefallen. Doch damit wäre die Geschichte um eine spannende Episode ärmer - und auch die Gebrüder Grimm hätten den Stoff wohl nicht in ihre Sagensammlung aufgenommen.


(E1)(L1) http://dictionary.reference.com/browse/Alboin


Alpine Lombard - Language of IT

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
lmo	IT	D	Alpine Lombard


Altbairisch (W3)

(E?)(L?) http://www.ewetel.net/~lothar.ammermann/gl-b.htm

...
Baiern (Baioaren, Baiovaren, Baiwaren, Bajuwaren)
Das "Altbairische" ist offenbar mit dem Alemannischen und Langobardischen verwandt, weshalb man sie zu den Elbgermanen zählt. Zum ersten Mal wird der Name 565 genannt. Wenig später spielte Baiern seine erste politische Rolle zwischen den beiden Großmächten Westrom und Byzanz, als sich die Langobarden in Italien festsetzten und ihr König Alboin starb.
...


Arianismus (W3)

(E?)(L?) http://www.susas.de/MA3_2.htm#arianismus

Anfang des 4. Jh. in Alexandrien entstanden, vertreten von dem alexandrischen Presbyter "Arius" († 336), getragen vom hochintellektuellen Milieu des östlichen Mittelmeerraumes, erstmals verurteilt 325 in Nikäa (vgl. Reichskirche in der Spätantike - Nicaea).
Theologischer Streitpunkt ist die Christologie: Ist Christus mit Gott wesensgleich (kath. Lehre), geschaffen und daher ganz unähnlich (radikaler Arianismus) oder wenigstens ähnlich. Da die ersten Wellen der Völkerwanderung gerade zu der Zeit an das byzantinische Reich kamen, als die meisten Kaiser Arianer waren, lernten die Germanen das Christentum in dieser Form, leicht abgewandelt, kennen: die Lehre kam den Bedürfnissen und Anschauungen der Germanen stark entgegen. Der "Arianismus" verhinderte die Verschmelzung der Völkerwanderungsstämme mit den Resten spätantiker Kultur und Zivilisation. Das gelang dann erst den Franken, die von vornherein zur "reinen Lehre" übertraten. Auch die Westgoten und zuletzt die "Langobarden" folgten ihnen und wechselten das Bekenntnis.


ASL (W3)

"ASL" steht für "Archivo Storico Lombardo".

(E?)(L?) http://www.istitutodatini.it/biblio/riviste/a-c/asl17.htm


B

bnf.fr - Pertharite
Corneille, Pierre
Pertharite, Roy des Lombards (W3)

(E?)(L?) http://gallica.bnf.fr/


(E?)(L?) http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5458772q.r=Pertharite

Pertharite, roy des Lombards : tragédie / [par P. Corneille] - 1654

Informations détaillées


Bormio (W3)

Die Bezeichnung "Borbetomagus" teilte das alte "Worms" in Rheinland-Pfalz mit "Worbis" in Thüringen und dem alten "Bormio" in Norditalien. Damit geht die Bezeichnung "Bormio" wie bei "Worms" vermutliche auf einen Wassernamen kelt. "Borbeto" und kelt. "magos" = dt. "Feld", "Wiese". In kelt. "Borbeto" könnte kelt. "borm" stecken, vielleicht verwandt mit dt. "Born" = dt. "Bach", "Quelle", "Brunnen" und damit der Bedeutung von "Borbetomagus" = dt. "Wasserwiese".

Im hintersten Winkel des Veltlins öffnet sich ein breites Hochplateau, das die Adda und der Wildbach Frodolfo, der im Valfurva entspringt, durchfliessen.

An diesem romantischen Fleckchen am Fuss des Stilfserjochs, der Ortlergruppe und des Cevedale liessen sich zunächst Räten und Kelten nieder, dann die Römer (die wohl die unterirdischen Thermen von Bormio entdeckt hatten).

(E?)(L?) http://www.bgci.org/garden.php?id=1415&ftrCountry=IT&ftrKeyword=Bormio&ftrBGCImem=&ftrIAReg=

Giardino Botanico Alpino Rezia, Bormio
...
Plant Collections

Special Collections: Over 1,200 spp. including Linnaea borealis, Cypripedium calceolus, Cortusa matthioli, Trientalis europaea, Androsace alpina, Ranunculus glacialis, Primula glutinosa, Achillea atrata, Polemonium coeruleum, Primula daonensis, Gentiana punctata. Allium, Achi
...


(E?)(L?) http://www.bormio.it/deutsch/


(E?)(L?) http://www.columbia.edu/acis/ets/Graesse/orblatb.html




(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/

Bormio, Franz ==> Sermondi, Franz | Bormio


(E?)(L?) http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D26848.php

Sermondi, Franz, geboren um 1535 (Anton) Bormio, gestorben 23.4.1583 Altdorf (UR), kath., aus Bormio.
...


(E?)(L?) http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D7031.php

Bormio

Ortschaft in der nordital. Provinz Sondrio, mit Weilern und ausgedehnten Alpgebieten (dt. früher "Worms", rätorom. "Buorm").
...


(E?)(L?) http://encyclopedie.uchicago.edu/node/175

BORMIO, (Géog.) ville agréable & bien peuplée, au pays des Grisons; c'est la capitale du comté de ce nom, elle est située au confluent de l'Adda & de l'Issollaccia. Long. 27. 45. lat. 26. 45.


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bormio

"Bormio" (veraltete deutsche Bezeichnung: "Worms im Veltlin", rätoromanisch: "Buorm") ist eine Gemeinde in der norditalienischen Provinz Sondrio (Region Lombardei). "Bormio" ist der Hauptort des oberen Veltlins. Er befindet sich auf 1225 m s.l.m. und bedeckt eine Fläche von 41 km². In dem Ort leben 4066 Einwohner (Stand 31. Dezember 2013).
...


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Borbetomagus

...
Der lateinische Name der Ansiedlung ist keltischen Ursprungs, wenn auch der keltische Name verloren ging und nur die lateinische Form überliefert ist. In der Endung "-magus" hat sich das latinisierte keltische Wort für "Feld", "Ebene", "Markt" erhalten. Der Ortsname wurde daher vielfach mit "Feld an der Bormita" übersetzt.

"Borbeto-" ist nach einer möglichen Deutung auf den keltischen Wortstamm für "*borvo-", "*borbo-" zurückzuführen, der sich auch im Namen des Bädergottes "Borvo" bzw. "Bormo" wiederfindet. Der Ort wäre also nach einer Heilquelle oder dem entsprechenden Gott benannt. Der Wortstamm könnte "Flüssiges" oder "warme Quelle" bedeutet haben. Im keltischen Wort "*borba", das sich in verschiedenen Sprachen erhalten hat, sind auch Bedeutungen wie "Schmutz" und "Unrat" enthalten. Hier könnte ein Hinweis auf die Lage der Stadt in dem wasserreichen und sumpfigen Gebiet zwischen den Mündungen des Eisbachs und der Pfrimm in den Rhein gegeben sein.

Eine andere Deutung von "Borbeto-" geht dahin, den Ursprung in der indogermanischen Wortwurzel "*bher-" ("aufwallen") zu suchen, zu der auch "*bherm" ("sprudelndes Wasser") gehört. So könnte mit "Borbetomagus" ursprünglich auch "Quellenfeld" gemeint gewesen sein.

Durch einen späteren Lautwandel wurde das anlautende "B" zu "W". So wandelte sich "Borbetomagus" in der Sprache der germanischen Siedler im Frühmittelalter schließlich zu "Warmazfeld", "Warmazia" / "Varmacia", "Wormazia" / "Wormatia" und am Ende zu "Worms". Dass nur die erste Silbe übrig blieb, liegt an der Betonung auf dieser ersten Silbe im Germanischen, die im Gegensatz zur lateinischen Betonung stand.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=22&content=Bormio
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Ital. "Bormio" taucht in der Literatur um das Jahr 1620 auf.

Erstellt: 2014-11

Brescia (W3)

Der Name der Stadt stammt nicht von den ligurisch-keltischen Gründern der Stadt sondern von den Römern. Diese gabe der Stadt den Namen "Brixia". Daraus wurde im Laufe der Zeit "Brescia".

Die Geschichte von Brescia durch ihre wichtigsten Bauwerke entdecken: vom Broletto zur Loggia, vom Forum Romanum zum mittelalterlichen Schloss. Und dann die Kunstwerke der Pinakothek, die zahlreichen Kirchen und die alten Türme, das hervorragende Essen und die faszinierende Welt des Museums von Santa Giulia.

(E?)(L?) http://www.boglewood.com/timeline/


(E?)(L?) http://www.boglewood.com/timeline/brescia.html
1428 Brescia and Bergamo acquired

(E?)(L1) http://www.emmeti.it/Welcome/Lombardia/ProvBrescia/Brescia/index.de.html


(E?)(L?) http://www.ferriani.info/public/bsholiday/apt/tedesco/principale.htm

Brescia: Geschichte | Das römische Brescia | Vom Hochmittelalter zur Gotik | Die Renaissance | Das Kastell | Das 17. und das 18. jahrhundert | Vom Neuklassizismus zum 20. jahrhundert | Von den Toren der Stadt.. | info
Gardasee | Valsabbia | Idrosee | Valtrompia | Brescianer Ebene | Franciacorta | Iseosee | Valcamonica


(E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/BiographienF/Faustinus_von_Brescia.html
Faustinus von Brescia

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/


(E?)(L?) http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D7034.php


(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/02760a.htm


(E2)(L1) http://dictionary.reference.com/browse/Brescia


(E?)(L?) http://www.textlog.de/8783.html
Aragonese, Sebastiano, auch Luca da Brescia

(E?)(L?) http://www.textlog.de/10274.html
Bonvicino, Alessandro, il Moretto da Brescia

(E?)(L?) http://www.textlog.de/10411.html
Brescia, Giovanni Antonio da

(E?)(L?) http://www.textlog.de/10410.html
Brescia, Giovanni Maria da

(E?)(L?) http://www.textlog.de/10422.html
Brescia, Raffelo Fra

(E?)(L?) http://www.textlog.de/10421.html
Brescianino, Andrea del

(E?)(L?) http://artfl.uchicago.edu/cgi-bin/philologic31/getobject.pl?c.11:478.encyclopedie1108


(E?)(L?) http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/a/arnold.html
Arnold von Brescia

(E?)(L?) http://www.wga.hu/html/b/brescian/index.html
BRESCIANINO, Andrea del

(E?)(L?) http://www.wga.hu/html/m/moretto/index.html
MORETTO da Brescia

C

Cattaneo (W3)

(E?)(L?) http://surnames.behindthename.com/php/search.php?terms=Cattaneo


(E?)(L?) http://surnames.behindthename.com/php/search.php?terms=capitani
Der Name "Cattaneo" ist eine lombardische Variante von ital. "Capitani".
(vgl. lat. "capitaneus" = "Anführer")

Chopo lombardo (W3)

Warum diese Pflanze "Chopo lombardo" heißt konnte ich leider nicht herausfinden. Vielleicht vermutet man die Herkunft der Schwarzpappel in der Lombardei.

(E?)(L?) http://herbarivirtual.uib.es/cat-med/nom_popular/c.html
Chopo | Chopo | Chopo de hoja de peral | Chopo euroamericano | Chopo lombardo | Chopo peral | Chopo temblón

(E?)(L1) http://herbarivirtual.uib.es/cat/especie/3973.html


(E?)(L1) http://herbarivirtual.uib.es/eng/especie/3973.html
Populus nigra L.
Family: SALICACEAE
Genus: Populus
Catalan common name: Poll. Pollancre.
Spanish common name: Chopo. Chopo lombardo. Álamo negro.

Colombard, French Colombard (W3)

(E?)(L?) http://www.wein-plus.de/glossar/Colombard.htm


(E?)(L?) http://www.wein-plus.de/glossar/French+Colombard.htm
Auf Grund der weiteren Namen dieser weißen Rebsorte, wie "Colombar", "Columbard", "French Colombard", "Queue Tendre" und "Queue Vert") vermute ich, dass die Bezeichnung "Colombard" ursprünglich "Queue Lombard", also wohl etwa der "lombardische Weinstock" hieß. Möglicherweise wurde er aus der Lombardei nach Frankreich eingeführt.

(Da es jedoch viele italienische und französische Begriffe gibt, in denen "colomb" vorkommt, wie etwa "colomba" = "Taube" oder ital. "colombario" = "Urnenhalle", kann ich dies nur als eine Vermutung anfügen. - Vielleicht kennt ja jemand die "wahre" Geschichte dieser Rebsorte.)

D

Dave Lombardo (W3)

Dave Lombardo dürfte wohl Vorfahren aus der Lombardei gehabt haben.

(E?)(L?) http://www.drummerworld.com/drummers/Dave_Lombardo.html


duke, duchy, put up your dukes, Duke of York, Duke of Exeter’s daughter, dine with Duke Humphrey (W3)

(E?)(L?) http://www.takeourword.com/TOW121/page1.html
Das engl. "duke" = "Herzog" geht zurück auf lat. "dux" = "Führer" = "leader". Die ersten Herzöge waren Führer der Lombarden, einem teutonischen Stamm, der sich im frühen Mittelalter, im Zeitalter der Völkerwanderung (4. - 6. Jahrhundert), in Norditalien niederließ. Diese übernahmen lat. "dux" als Übersetzung des alt-teutonischen "herizogo" = "war leader".
Das Herrschaftsgebiet eines "Herzogs" heißt engl. "duchy". Die "Herzogin" heißt engl. "duchess".

Der amerikanische Slang-Ausdruck "put up your dukes" bedeutet "raise your fists" = "erhebe deine Faust".
Als Erklärung findet man, dass "Duke of York" einst ein Slang-Ausdruck für "Gabel" war und "fork" wiederum ein Slang-Ausdruck für "Hand". Und so erhielt 1874 der Ausdruck "put up your dukes", also Abkürzung für "put up your Duke of Yorks" die Bedeutung "put up your hands".

Weitere Ableger von "duke" sind engl. "the Duke of Exeter’s daughter" für eine Foltermaschine.
Dazu habe ich jedoch keine Erklärung gefunden.
Es gab jedoch einen Henry of Bratton, der im 13. Jh. als englischer Geistlicher und Jurist in Exeter 1268 wirkte und der unter König Heinrich III. Richter und Mitglied des Königlichen Rats war. Eventuell könnte er - zum "Duke" geadelt - der Namensgeber für diese Instrumente gewesen sein.

Und dann gibt es noch den Ausdruck engl. "to dine with Duke Humphrey" = "go without dinner".

Auch dafür fand ich keine Erklärung. Es gab jedoch seit 1385 einen englische Earls- und Herzogswürde "Gloucester", die an Mitglieder der königlichen Familie verliehen wurde. Eines dieser Familienmitglieder, der jüngste Sohn König Heinrichs IV., war "Humphrey, Herzog von Gloucester", also "Duke Humphrey" (1391 - 1447).

Vielleicht ließ er seine Gäste ja immer gehen, ohne ihnen etwas zu essen anzubieten.


(E?)(L?) http://www.cmgww.com/music/ellington/
Und dann gibt es da noch einen inoffiziellen "Duke", Edward "Duke" Ellington. Der amerikanischer Jazzmusiker (1899 - 1974) war Mitbegründer des modernen Bigbandstils. Er schuf einen eigenen, oft kopierten "Ellington-Klang".

E

Eastern Lombard - Language of IT

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
lmo	IT	D	Eastern Lombard


europa
Lombardia

(E?)(L3) http://europa.eu/abc/maps/regions/italy/lombard_de.htm


F

G

Galloitaliener (W3)


Die Galloitaliener leben in "Norditalien". Sprecher von Dialekten, die sich vom Italienischen unterscheiden. Zu den Galloitaliener gehören die "Bergamasker", "Genuesen", "Piemontesen", "Lombarden", "Romagnolen" (oder "Emilianer").
Hérault 1966: 239
Bibliographie: Hérault, Guy: Peuples et langues d'Europe
Editions Denoel 1966.


Ganza (W3)

Der ital. Name "Ganza" geht auf einen mittelalterlichen weiblichen Vornamen "Allegranza" oder "Alleganza" zurück und stammt aus der nördlichen Lombardei.

(Ob er mit ital. "allegare" = "anführen" zusammenhängt?)

Germanic Languages (W3)

(E?)(L?) http://www.loc.gov/marc/languages/lang_c2g.html

Germanic (Other) [gem] - Collective code for:


get cold feet, kalte Füsse bekommen, Aver freddo ai piedi (W3)

(E?)(L?) http://slate.msn.com/id/2117944/


(E?)(L?) http://www.bartleby.com/65/re/Reuter-F.html
Die ersten "cold feet" (entsprechend dem dt. "kalte Füße bekommen") findet man 1896 bei dem Schriftsteller Stephen Crane. Ab 1900 war es dann an allen Universitäten zu hören. Bald angewendet auf Soldaten, die nicht an die Front mussten, führte man es auf real erfrorene Zehen zurück, die diese Soldaten vor weiterem Fronteinsatz bewahrte.

Allerdings kommt der Ausdruck bereits in einer deutschen Novelle von Fritz Reuter, aus dem Jahre 1862, vor. Dort befürchtet ein Kartenspieler, dass sich sein Glücksträhne wendet und zieht sich mit dem Hinweis auf seine "kalten Füsse" zurück.

(E?)(L?) http://www.takeourword.com/Issue077.html


(E?)(L?) http://www.takeourword.com/Issue078.html
Andere Quellen besagen, dass das engl. "get cold feet" bereits bei "Ben Jonson" in seinem Schauspiel "Volpone" aus dem Jahre 1605 vorkommt: "Let me tell you: I am not, as your Lombard proverb saith, cold on my feet; or content to part with my commodities at a cheaper rate than I am accustomed."

McKenzie (Italienisch-Professor in Princeton) führt es in einer 1912 geschriebenen Abhandlung auf eine lombardische / italienische Redewendung "Aver freddo ai piedi" = "to be cold in the feet" zurück, im übertragenen Sinn "kein Geld haben" = "to have no money". Im Spielermilieu kann daraus die heutige Bedeutung "Angst haben" (vor einer schwierigen (Spiel-)Situation) entstanden sein.

Gegen die letztere Annahme spricht allerdings, dass es in den Jahren 1605 bis 1800 äußerst wenige Referenzen darauf gibt.

(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/reuter/stromtid/stromtid.htm
In einem Beitrag zur ADS-Mailingliste vom 04.05.2005 zitiert Ben Zimmer aus "Seedtime and Harvest", einer Übersetzung von Fritz Reuters "Ut mine Stromtid" (1862-64).

"Children, my feet are getting cold," said Bank, the shoemaker, "I am going home."
"What? You may as well wait till the business comes to a head," said Thiel, the cabinet-maker.
"What do you know about it?" said Bank. "It seems to me as if there was'nt a word of truth in the whole story."
"What? You told me the story, yourself, this morning," said Thiel.
"Yes, that is so, but morning talk is not evening talk. I have considered the matter since then."
"That is to say, you have got cold feet over it," said the tailor. All laughed.

Grappa (W3)

(E?)(L?) http://www.suntimes.co.za/2000/01/09/insight/in07.htm

...
It's a charge worth keeping in mind when one notes the lofty comments by one Luigi Odello, national secretary of Italy's National Grappa Institute. "Grappa," he reportedly pronounced, "is only Italian, both by tradition and etymology." Regarding the latter, he further stated the word is derived from "krappa", used by the medieval Lombard people of northern Italy.
...


H

I

J

K

Kauderwelsch, kauderwelsche Lamparter (W3)

(E?)(L1) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1897308,00.html

"Kauderwelsch" sagen wir heute noch, wenn jemand unverständliches Zeugs redet. Das Wort stammt aus dem rotwelschen "kaudern", was so viel wie "Zwischenhandel treiben" bedeutet. "Welsche" Geldwechsler und Zwischenhändler - beispielsweise aus der "Lombardei" - wurden im Mittelalter als "kauderwelsche Lamparter" bezeichnet. Ihre Sprache war "Kauderwelsch".


L

Langobard (W3)

Ein "Langobarde" war entweder ein "Langbart" oder einer mit einer "langbärtigen Waffe".
(Vgl. "Hellebarde" = "mhd. "helmbarte" = "Hiebwaffe", "langebarte" = "lange Hiebwaffe". Die "Waffen-Barte" verdankt ihre Bezeichnung allerdings wiederum der Ähnlichkeit mit einem "Bart".)

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/


Langobarden
Bardowick (W3)

Der Name des germanisches Stammes der "Langobarden" kennzeichnet sie als "Langbärte".

Eine mythologische Erklärung, wie die "Langobarden" zu ihrem Namen kamen findet man in dem Werk "Historia Langobardorum" (1,8) von Paulus Diaconus.

Ursprünglich hießen die "Langobarden" "Winniler" und sie lagen gerade im Kampf mit den Vandalen. Der Gott der Germanen Wodanversprach denen den Sieg, die er bei Sonnenaufgang zuerst sehen würde. Die Gattin Wodans stand anscheinend auf Seiten der Winniler. Jedenfalls gab sie den Frauen einen Rat. Da die Männer anscheinend keine Frühaufsteher waren sollten sich die Frauen die langen Haare so zurechtmachen, dass sie wie Bärte aussahen. Derart verwandelt sollten sie sich an einem nach Osten gewandten Ort (Fenster) aufstellen. Die List hatte Erfolg. Wodan sah die (als Männer verkleideten) Frauen als erstes und sprach den Winnilern den Sieg zu. Dabei stellte ersich jedoch die Frage: "Wer sind diese Langbärte?". Und so wurde aus den "Winnilern" die "Langobarden", die "Langbärtigen".

Nachdem die "Winniler" / "Langobarden" Skandinavien verlassen hatten siedelten sie zunächst an der Unterelbe um dann weiter zu ziehen und 167/168 in Pannonien (heute Ungarn, Slowenien, Teile von Österreich) ein Reich zu gründen.

Um 400 wanderten Teile des Stammes von der Unterelbe in Richtung Südosten. Seit dem Beginn des 5. Jahrhunderts gewann das Christentum in Form des Arianismus mehr und mehr an Boden. 425 wehrten sie die Hunnen ab; 489 vernichteten sie die Rugier in Noricum. Die Masse des Stammes wanderte nun nach Südosten ab. 526/27 gewannen sie Pannonien und gerieten damit in Konflikt mit dem Gepidenreich. 567 riefen sie die Awaren gegen die Gepiden zu Hilfe. Nach der Zerschlagung des Gepidenreiches verließen sie, einem Abkommen mit den Awaren gemäß, 568 Pannonien und eroberten zusammen mit Sachsen, Gepiden und anderen Volksteilen den größten Teil Italiens. (Es gelang ihnen aber nie, Rom einzunehmen.)

Dort gründeten sie um 568/569 unter König Alboin erneut ein Reich. Von diesem - einen Großteil Italiens umfassenden - Gebiet ist schließlich die heutige Lombardei übrig geblieben. In den Jahren 773/774 wurde das Langobardenreich von Karl dem Großen erobert, der sich daraufhin "Rex Francorum et Langobadorum" (König der Franken und Langobarden) nannte.

Anfang des 7. Jahrhunderts traten die Langobarden vom Arianismus zur katholischen Kirche über. 773 rief der Papst Karl d. Gr. (768-814) zu Hilfe, weil er den Verlust Roms an die Langobarden fürchtete. Im folgenden Jahr eroberte Karl die Königstadt Pavia und machte der Langobardenherrschaft ein Ende, indem er sich selbst die "eiserne Krone" des Langobardenreiches aufsetzte. Die Kernlandschaft der Langobarden trägt heute noch ihren Namen: "Lombardei". Reste der Langobarden in der alten Heimat haben sich den Sachsen angeschlossen. An sie erinnert der Ort "Bardowick" bei Lüneburg.

Das Langobardenreich überlebte in der "Lombardei" bis ins IX. Jhd.
Pounds 1973: 187; Bónq 1976

König Alboin der Langobarden, König (ab etwa 560), gestorben: 28.06.0572 (Verona)

Kaiser Karl des Heiligen Römischen Reiches (der Große (lateinisch: Carolus magnus; französisch: Charlemagne)), König der Franken (seit 768), König der Langobarden (seit 771), Kaiser (800-14), geboren: 02.04.0747, gestorben: 28.01.0814 (Aachen)

Um das Jahr 0 waren sie noch an der Unterelbe ansässig. Im 5. Jh. wanderten sie in den nördlichen Donauraum aus und nach einigen Umwegen entschlossen sie sich, in der "Lombardei" in Norditalien seßhaft zu werden.

Später zog es sie wieder als Finanzfachkräfte ins europäische Ausland. Dass sie sogar bis nach London kamen zeigt sich an der "Lombard Street", dem Bankenviertel Londons.

Die "Lombard Street" ist also die "Strasse der Langbärte".

(E?)(L?) http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?scsrc=g&tab=2&division=nano&source=/SCRIPTS/themen/themenframe.htm&red=nano
Langobarden

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/a/
Aistulf, König der Langobarden (756)

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/r/ratchis.shtml

Ratchis (Rachis) König der Langobarden (744-757) ...
RATCHIS (Rachis), König der Langobarden (744-749, 756/7), * um 710?, Sohn Herzog Pemmos von Friaul, + nach März 757. - R. wurde nach der Absetzung seines Vaters Pemmo durch König Liutprand in der zweiten Hälfte der 30er Jahre des 8. Jahrhunderts Herzog von Friaul und unterstützte den König 742 im Kampf gegen Spoleto, war aber eher den Gegnern der Dynastie zuzuordnen.
...


(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/t/
Theodelinde, Königin der Langobarden († 627)

(E?)(L?) http://www.damals.de/de/27/Zeitpunkte-Archiv.html


(E?)(L?) http://www.geschichte-online.info/
Ostgoten/Langobarden

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Langobarden | Langobardisches Recht

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm2.html

Aufgrund literarischer Quellen hat es schon im 4. Jh. reich mit Edelsteinen, Gold, Silber und Elfenbeinschnitzereien oder mit Emailschmelzarbeiten geschmückte Bucheinbände, sogenannte Prachteinbände, gegeben, die bei gottesdienstlichen Handlungen verwendet wurden.

Das älteste überlieferte Beispiel ist der Einband für das im Dom zu Monza aufbewahrte Evangeliar der Langobardenkönigin Theodelinde († um 626) vom Anfang des 7. Jh.


(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/
Langobarden | Stämme (german.) - Alamannen, Bayern, Franken, Friesen, Hessen, Langobarden, Sachsen, Thüringen | (slaw.) - Heveller, Lusizen, Lutizen, Obotriten, Ranen, Tschechen, Wenden, Wilzen

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Langobarden
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Langobarden" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1760 auf.

(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Langobarden


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Völkerwanderung

Etwa zur gleichen Zeit wie die Goten wanderten die Langobarden von der Unterelbe nach Mähren (heute Tschechien) und Pannonien (heute östl. Österreich.
...
568 fielen die Langobarden von Pannonien aus unter König Alboin in Norditalien ein und errichteten das "Langobardenreich", das bis zur Eroberung durch Karl den Großen bestand. Erst die neu entstandenen Staatswesen der Franken, Langobarden und Angelsachsen hatten Bestand und stabilisierten die Verhältnisse in Mitteleuropa wieder.


Erstellt: 2011-11

Langobardische Kunst (W3)

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_5343.html

...
Der germanische Volksstamm der Langobarden soll dem Ursprung nach aus Südschweden (Schone) oder Gotland stammen, ließ sich dann aber in Pannonien nieder.
...


Langobardo
Longobardo (W3)

Der Nachname ital. "Langobardo", "Longobardo" dürfte auf die Herkunft aus der Lombardei und auf die Abstammung von den Langobarden hinweisen.

(E?)(L?) http://www.bdcconline.net/en/stories/l/longobardo-nicolo.php


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Longobardo

Longobardo ist der Familienname folgender Personen:


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Longobardo

Niccolò "Longobardo" (manchmal auch "Longobardi" oder "Langobardo"; chinesischer Name: "Lóng Huámín", Großjährigkeitsname: "Jinghuá"; * 1565; † 1654) war einer der ersten Jesuiten der Chinamission des 16. und 17. Jahrhunderts. Bekannt ist der gebürtige Sizilianer vor allem aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber der Akkommodationsmethode Matteo Riccis, dem wohl berühmtesten Oberen der Jesuiten in China.
...


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Longobardo
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

"Longobardo" taucht in der Literatur um 1840 auf.

Erstellt: 2011-01

Lombard, LMO - Language of IT

Middle English "Lumbarde", from Old French "lombard", from Old Italian "lombardo", from Medieval Latin "lombardus", from Latin "Langobardus", "Longobardus".

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo


(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/codes/LanguageCodes.tab


(E3)(L1) http://www.ethnologue.org/show_language.asp?code=LMO
"LMO" = Language Code for "IT, Lombard"
lmo	CH	L	Lombard
lmo	IT	L	Lombard
lmo	US	L	Lombard


(E1)(L1) http://www.etymonline.com/index.php?search=Lombard


(E?)(L?) http://www.language-museum.com/l/index.php


(E?)(L?) http://www.language-museum.com/l/lombard.htm


(E?)(L?) http://www.language-museum.com/l/lombard-milanese.htm


(E?)(L2) http://www.orbilat.com/Languages/Lombard/
Lombard is a Western Romance language spoken by 8,670,000 in northern Italy (the region of Lombardy) and various places in Sicily (1976), and some other 303,000 in the cantons of Ticino and Grigioni (Graubünden) in Switzerland (1995).

According to H. Lausberg and G. Hull etc. there was a specific variety of Vulgar Latin from which the Gallo-Italic idioms (including Lombard), Venetan and Istriot evolved. In his study on "The Linguistic Unity of Northern Italy and Rhaetia" (published in 1982) Prof. G. Hull considered this ancestral protolanguage in the frames of the Gallo-Romance linguistic subgroup and gave it the techical name of "Padanian".

The numerous Lombard dialects are classified in two main groups:

CityId	CountryID	RegionID	City	Latitude	Longitude	TimeZone	DmaId	Code
8263	254		135		Lombard	41.8742		-88.0172	-06:00		602	LOMB


(E6)(L?) http://www.omniglot.com/writing/lombard.htm


(E?)(L?) http://www.logoslibrary.eu/pls/wordtc/new_wordtheque.wcom_literature.literaturea_page?lang=LM&letter=A&source=search&page=1
LOMBARD Languages - 200 documents online

(E2)(L1) http://www.epodunk.com/cgi-bin/genInfo.php?locIndex=6361
"Lombard" heißt auch ein Ort in Illinois, USA (Lombard (village) DuPage County).

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/


(E?)(L1) http://www.uebersetzung.at/twister


(E?)(L1) http://www.uebersetzung.at/twister/lombard.htm
Lombard 3

Lombard... (W1)

(E?)(L1) http://www.bartleby.com/65/lo/Lombards.html
Die Nachfahren der "Langobarden", die norditalienischen "Lombarden" hatten schon früh den Sinn für Geldgeschäfte entwickelt. Sie handelten europaweit mit Geld, das sie gegen Zins ausliehen. Seit dem 13. Jh. wurde der Begriff "Lombarden" allerdings bereits allgemein für "Kaufleute" (aus der Lombardei, aber auch allgemein aus Italien) benutzt.

An ihre große Zeit im Geldgeschäft erinnern aber immer noch viele Begriffe wie "Lombardkredit", "Lombard rate", "Lombardsatz", "Lombarddarlehen", "lombardfähig", "Lombardfenster", "Lombardgeschäft", "lombardieren", "Lombardierung", "Lombardkasse", "Lombardkredit", "Lombardliste", "Lombardsatz" = "Lombard rate", "Lombard Street" = "Strasse der Langbärte", die Strasse des Geldmarkts in London, "Lombardzinsfuß".

Der "Kredit gegen Verpfändung", der "Lombard" entstand in Frankreich als Verkürzung von frz. "Maison de Lombard" = "Leihhaus". Dort hatten im 13.-15. Jh. Kaufleute aus der Lombardei eine entsprechende Marktlücke entdeckt und zu einem Geschäft ausgebaut.
In Folge wurde "Lombarde" zum Inbegriff für "Geldwechsler" und "Lombardgeschäft" zum Begriff für "Kreditgeschäfte", "Lombardkredit" für "Kredit gegen Verpfändung" und "Lombardsatz" zur Bezeichnung für den "Zinsfuß für Lombardgeschäfte, der von der Notenbank festgesetzt wird".

Erstellt: 2006-03

Lombard, Peter (W3)

Der Familienname "Lombard" verweist auf die herkunft aus der Lombardei.

(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/09336a.htm
Lombard, Peter - Theologian (1100-1160)
Lombard, Peter - Archbishop (1555-1625)

(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/11768d.htm
Peter Lombard

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/


(E?)(L1) http://www.iep.utm.edu/l/lombard.htm


Lombard Renaissance (W3)

Eine Quelle in der für die "Lombardische Renaissance", "The Lombard Renaissance", "6th century to 774 A.D." ist nicht mehr erreichbar.

(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=%22The+Lombard+Renaissance


Lombard Street (W3)

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=Lombard


(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/placenames/L/LombardStreet.html


(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Lombard_Street%2C_London
Der Name des germanisches Stammes der "Langobarden" kennzeichnet sie als "Langbärte".
Um das Jahr 0 waren sie noch an der Unterelbe ansässig. Im 5. Jh. wanderten sie in den nördlichen Donauraum aus und nach einigen Umwegen entschlossen sie sich, in der "Lombardei" in Norditalien seßhaft zu werden.
Später zog es sie wieder als Finanzfachkräfte ins europäische Ausland. Dass sie sogar bis nach London kamen zeigt sich an der "Lombard Street", dem Bankenviertel Londons.
Die "Lombard Street" ist also die "Strasse der Langbärte".

Venezianer erobern im MA Stützpunkte in der Ägäis; Nur auf Kreta kommt es aber zu italienischer Besiedlung: Seit 1212 wurden 500 Militärlehen für italienische Söldner - meist aus Venedig und der Lombardei - auf Kreta geschaffen [Ploetz III: 42].

In verschiedenen Zuwanderungswellen kamen Italiener in der Frühen Neuzeit nach Deutschland [Schindling 1992: 289-290]:

Im 19. Jahrhundert kamen Italiener als Steinmetze und Ingenieure nach Großbritannien
... they have vanished into the general population through assimilation, migration und intermarriage"
[Coleman/Salt 1992: 474].

Vom Antirassismus inspiriert, förderte das "Urban Programme" der britischen Regierung die Identität von Gruppen wie den Italienern, die sich in Großbritannien schon weitgehend assimiliert hatten [Coleman/Salt 1992: 473ff].

Abruzzese | Apulisch | Bergamasker | Bourguignons | Carlofortino | Calabrisch | Emilianisch | Florentinisch | Francocomtois | Galloitaliener | Genovesisch | Genuesen | Istrisch | Ilatoschweizer | Korsen | Korsisch | Levantiner | Ligurisch | Lombarden | Lombardisch | Lukanisch | Marchigiano | Modern Roman | Neapolitanisch-Calabresisch | Norditalienisch | Nordlatinisch | Piemontese | Piemontesen | Pisaner | Savoyarden | Sizilianisch | Süditalienisch | Südtoskanisch | Ticinese | Toskanisch-Korsisch | Trentinisch | Umbrisch | Veneter | Veneti | Venetisch | Westtoskanisch | Zentralitalienisch

(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Lombard_Street%2C_San_Francisco
Auch in San Francisco gibt es eien "Lombard Street", die wohl eine der bekanntesten in San Francisco sein dürfte.

Lombardei (W3)

(E6)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Lombardei
Lombardei, Region von Italien

(E?)(L1) http://www.emmeti.it/Welcome/Lombardia/index.de.html
Informationen über die Provinzen/Regionen: Bergamo, Como, Cremona, Lecco, Lodi, Mantua, Pavia, Sondrio und Varese

Die "Lombardei" (ital. "Lombardia") ist benannt nach den "Langobarden". Diese errichteten nach dem Zerfall des weströmischen Reiches zwischen Alpen und Po ein "Langobardenreich".

(E?)(L?) http://www.wein-plus.de/glossar/Lombardei.htm
LOMBARDEI

lombardejo (W3)

(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/


Lombarden (W3)

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/65/lo/Lombards.html
Informationen zur Geschichte der Lombarden (in Englisch)

Untergruppe der Italiener. Kleine Gruppen siedelten sich im MA in Englandan. Sie waren hauptsächlich im Bankgewerbe tätig und standen unter königlichem Schutz [Coleman/Salt 1992: 473ff]. 8543657 Sprecher des L. (1976) [Grimes 1984: 320].

(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=l&link=Lombarden.htm


(E?)(L?) http://www.hp.uab.edu/image_archive/ujg/ujgm.html
Die Nachfahren der "Langobarden", die norditalienischen "Lombarden" hatten schon früh den Sinn für Geldgeschäfte entwickelt. Sie handelten europaweit mit Geld, das sie gegen Zins ausliehen. Seit dem 13. Jh. wurde der Begriff "Lombarden" allerdings bereits allgemein für "Kaufleute" (aus der Lombardei, aber uach allgemein aus Italien) benutzt.
An ihre große Zeit im Geldgeschäft erinnern aber immer noch viele Begriffe wie "Lombardkredit", "Lombard rate", "Lombardsatz", "Lombarddarlehen", "lombardfähig", "Lombardfenster", "Lombardgeschäft", "lombardieren", "Lombardierung", "Lombardkasse", "Lombardkredit", "Lombardliste", "Lombardsatz" = "Lombard rate", "Lombard Street", die Strasse des Geldmarkts in Londoner, "Lombardzinsfuß".

(E?)(L?) http://www.hp.uab.edu/image_archive/ujg/ujgm.html
Bebilderte Online-Ausstellung zu Kunst und Schmuck der Lombarden (in Englisch)

Lombardi (W3)

(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
Der Name "Lombardi" verweist (ursprünglich) auf jemanden, der aus der italienischen Region "Lombardei" stammt. Letztlich verweist es also (zumindest sprachlich) auf einen Nachkommen der germanischen Langobarden, die sich im 6. Jh. in Norditalien niederließen.

(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/


Lombardi, Riccardo (1908-1979) (W3)

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/l/lombardi.shtml


Lombardi, Vincent Thomas (W3)

Der Familienname "Lombardi" verweist auf die herkunft aus der Lombardei.

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/


Lombardia
Lombardía
Lombardie (W3)

(E?)(L1) http://www.emmeti.it/Welcome/Lombardia/index.de.html


(E?)(L?) http://europa.eu/abc/maps/regions/italy/lombard_de.htm


(E?)(L3) http://europa.eu/abc/maps/regions/italy/lombard_en.htm
Provinzen: Bergamo, Como, Cremona, Lecco, Lodi, Mantua, Pavia, Sondrio und Varese

Die "Lombardei" (ital. "Lombardia") ist benannt nach den "Langobarden". Diese errichteten nach dem Zerfall des weströmischen Reiches zwischen Alpen und Po ein "Langobardenreich".

RegionID	CountryID	Region		Code	ADM1Code
2246	119		Lombardia	LO	IT09


Lombardic
Lombardic language (W3)

(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Lombardic_language


Lombardischer Rhythmus (W3)

Warum dieser Rhythmus "Lombardischer Rhythmus" heißt konnte ich leider nicht herausfinden. Als Herkunft, dürfte jedoch die Lombardei gelten.

(E?)(L?) http://www.tonalemusik.de/lexikon/rhythmik.htm#Lombardischer


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Lombardischer_Rhythmus


lombardisto (W3)

(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/


Lombardkredit (W3)

(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=l&link=Lombardkr.htm


Lombardo - Language of IT

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo


(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
lmo	IT	LA	Lombardo


Lombardo, Guy Albert (W3)

Der Familienname "Lombardo" verweist auf die herkunft aus der Lombardei.

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/


Lombardoi (W3)

(E?)(L?) http://aquavisie.retry.org/Database/Etymologie/Etymologie.html
Der "Lombardoi" ist nach dem Importeur benannt: "naar de importeur John Lombardo".

Lombardsatz (W1)

(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=l&link=Lombards.htm


(E?)(L?) http://www.bartleby.com/65/lo/Lombards.html


(E?)(L?) http://www.hp.uab.edu/image_archive/ujg/ujgm.html
Die Nachfahren der "Langobarden", die norditalienischen "Lombarden" hatten schon früh den Sinn für Geldgeschäfte entwickelt. Sie handelten europaweit mit Geld, das sie gegen Zins ausliehen. Seit dem 13. Jh. wurde der Begriff "Lombarden" allerdings bereits allgemein für "Kaufleute" (aus der Lombardei, aber uach allgemein aus Italien) benutzt.
An ihre große Zeit im Geldgeschäft erinnern aber immer noch viele Begriffe wie "Lombardkredit", "Lombard rate", "Lombardsatz", "Lombarddarlehen", "lombardfähig", "Lombardfenster", "Lombardgeschäft", "lombardieren", "Lombardierung", "Lombardkasse", "Lombardkredit", "Lombardliste", "Lombardsatz" = "Lombard rate", "Lombard Street", die Strasse des Geldmarkts in Londoner, "Lombardzinsfuß".

Lombardsbrücke
Pfandhaus Lombard in Hamburg (W3)

(E?)(L1) http://www.abendblatt.de/daten/2002/06/25/39631.html

...
"Lombardsbrücke" - Die Bezeichnung der Brücke, die (in Hamburg) Binnen- und Außenalster teilt, geht auf ein Leihhaus zurück, in dem man gegen Hinterlegung eines Pfandes Geld pumpen konnte. Für dieses Pfandhaus, das 1651 auf der Bastion Diderus der Brücken-Festungsanlage errichtet worden war, verwendete man die italienische Bezeichnung "Lombard".
"Lombarden" waren im Mittelalter Kaufleute aus Italien, die derartige Geldgeschäfte vornehmen durften. Der Name wurde auf die Brücke übertragen.
...


Ironie der Geschichte ist, dass die Langobarden ja schon einmal an der Unterelbe siedelten. Dann zogen sie der Sonne entgegen und siedelten sich schließlich in Norditalien an um dann als Finanzfachleute wieder nach Norden zu gehen.

Erstellt: 2006-03

Lombardus, Petrus (1100-1160) (W3)

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/l/lombardus.shtml


Lombardy, Hellebarde (W3)

A region of northern Italy bordering on Switzerland. First inhabited by a Gallic people, it became the center of the kingdom of the "Lombards" in the sixth century a.d. and part of Charlemagne's empire in 774. The "Lombard League" of cities defeated Emperor Frederick I in 1176.

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/


(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/placenames/L/Lombardy.html

Lombardy: The country of the Longobardi, so called from a kind of weapon which they used.


Hier findet man auch den Hinweis, dass "Langobarden" auch, wie bei "Hellebarde" = "mhd. "helmbarte" = "Hiebwaffe", auf "langebarte" = "lange Hiebwaffe" zurückgehen könnte.
Die "Waffen-Barte" verdankt ihre Bezeichnung allerdings wiederum der Ähnlichkeit mit einem "Bart".

(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/09336b.htm


Lombardy poplar (W3)

A deciduous tree ("Populus nigra" var. italica) having upward-pointing branches that form a slender, columnar outline.
ETYMOLOGY: After Lombardy.

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/


Lombard-Zins (W3)

Der "Lombard-Zins" ist der höhere der beiden Leitzinsen. Die Bezeichnung geht zurück auf frz. "Maison de Lombard" = dt. "Leihhaus". Die Leihhäuser wurden im späten Mittelalter von lombardischen Geldverleihern geführt. Mit "Lombard" wurde der der Zins auf die Verpfändung beweglicher Sachen bezeichnet.

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Lombard
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Lombard" taucht in der Literatur um das Jahr 1750 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-02

M

Madame Lombard - Rose

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=4016


(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=27907


(E6)(L1) http://www.rosefile.com/RosePages/Galleries.html


Mailand (W3)

Dt. "Mailand", span. "Milán", frz. "Milan", ital. "Milano", engl. "Milan", wurde um -400 von keltischen Insubrern gegründet, -222 von den Römern erobert und hieß bei ihnen "Mediolanum" = dt. "in der Mitte der Ebene".

Mailand: Hauptstadt der Lombardei; FR: Milan, IT: Milano, UK: Milan

"Mailand" wurde von keltischen Insubrer als "Mediolanum" gegründet. Im Jahr -222 wurde Mailand von den Römern vereinahmt.

Der keltische Name bedeutet "Mittelpunkt der Ebene", was ja für die Po-Ebene ganz gut passt.

Bei der Gelegenheit taucht auch ein weiteres "Ampelwort" auf: Das kelt. "lanum" ist mit dem lat. "planum" = "Flachland" verwandt. Da mir jedoch nicht bekannt ist, wohin das "p" abgegeben wurde und sogar zu vermuten ist, dass es einfach nur weg gelassen wurde, sehe ich es eher als "unechtes Ampelwort".

(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/a/




(E?)(L?) http://www.columbia.edu/acis/ets/Graesse/orblata.html




(E?)(L?) http://www.derreisefuehrer.com/city/82/city_guide/Europa/Mailand.html


(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/suche/exponatephotoko.html

Photo: Kardinal Joseph Frings in Mailand, 1953


(E?)(L?) http://www.emmeti.it/Welcome/Lombardia/Milano/index.de.html

Mailand läßt sich schwer mit wenigen Worten beschreiben, zu vielschichtig und widersprüchlich ist die Stadt.
...


(E?)(L?) http://www.geschichte-online.info/


(E?)(L?) http://www.geschichte-online.info/path_inhalt/Mailand.htm


(E?)(L1) http://www.handlungsreisen.de/

Mailand wurde insgesamt in 38 Büchern gefunden: 38 x in gesamter Datenbank | 1 x im Titel | 36 x im Handlungsort


(E?)(L1) http://www.heiligenlexikon.de/Alphabet/A.htm




(E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Ambrosius_von_Mailand.htm


(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Mailand (Erzdiözese) | Mailand (Herzogtum) | Mailand (Stadt) | Mailänder Kapitulate | Mailänderkriege

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html

Erstdrucker von Mailand war Antonio Zarotto, der 1470 seine Buchproduktion, vor allem im Verlegerauftrag, begann.

Das erste völlig in Griechisch gedruckte Buch war die 1476 in Mailand erschienene Grammatik "Erotemata" (griech.= "Fragen") des byzantinischen Gelehrten und klassischen Philologen Konstantinos Laskaris (* 1434, † Messina 1501). Sie war zugleich die erste gedruckte griechische Grammatik.

Der Brauch, ein Bildnis des Verfassers seinem Werk voranzustellen, stammt aus der griechisch-römischen Antike und wurde vom Mittelalter übernommen. Im Buchdruck findet sich das früheste Autorenporträt (als Holzschnitt) in dem von den deutschen Druckern Ulrich Scinzenzeller und Leonhard Pachel in Mailand 1479 gedruckten "Breviarium decretorum" des Paulus Attavanti aus Florenz.


(E3)(L1) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm7.html

Als Palimpsest (griech.) wird eine Handschrift bezeichnet, deren ursprünglicher Text (bei Papyrus durch Abwischen, bei Pergament durch Radieren mit Bimsstein) getilgt und durch einen neuen ersetzt wurde. Die Wiederverwendung des kostbaren Schreibmaterials war schon bei den Römern üblich und wurde im Mittelalter in den Schreibstuben der Klöster geübt. Die Palimpsestforschung begründete der italienische klassische Philologe Angelo Mai (* Schilpario [Prov. Bergamo ] 1782, † Castel Gandolfo 1854) während seiner Tätigkeit an der Biblioteca Ambrosiana in Mailand und der Biblioteca Vaticana in Rom in den Jahren 1813 - 1838. Er entdeckte zahlreiche Klassiker- und Kirchenvätertexte, u.a. die bis dahin unbekannte Schrift Ciceros "De re publica".


(E?)(L?) http://www.jaganaud.de/capital/index.php/?content=search&query=Europa


(E?)(L?) http://www.mailand.diplo.de/

Benvenuti sul sito del Consolato Generale di Germania a Milano
Herzlich willkommen beim Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Mailand


(E?)(L?) http://www.mein-italien.info/geschichte/fuenf-tage-von-mailand.htm

Le cinque giornate di Milano (die fünf Tage von Mailand)
...


(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/
Johannes von Mailand (J. de Mediolano) - Diätetik, Zahnheilkunde

(E?)(L?) http://www.planet-schule.de/sf/php/02_sen01.php?sendung=7638

Sendung: Die Kanäle von Mailand - Wiederentdeckte Wasserstraßen

Im frühen Mittelalter entstand in Oberitalien ein dichtes Netz befahrbarer Kanäle, die "navigli". In der Mitte befand sich die mächtige Handelsstadt Mailand. Die Kanäle erstreckten sich bis zur Adria und den Alpen.
...


(E?)(L?) http://www.schaetze-der-welt.de/denkmaeler_a_z/index.php


(E?)(L?) http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=83
Abendmahl: Kirche und Dominikanerkonvent Santa Maria delle Grazie mit Leonardo da Vincis "Abendmahl" in Mailand

(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/suche?q=Mailand

Suche nach "Mailand" - 1000 Ergebnisse


(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/suche?q=Seume%3A+Spaziergang+nach+Syrakus+%2F+2.+Teil+%2F+Mailand

Seume: Spaziergang nach Syrakus / Mailand

7 Ergebnisse


(E?)(L?) http://de.structurae.de/structures/alpha/index.cfm?let=g


(E?)(L?) http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/philo/galerie/patristik/
Ambrosius von Mailand

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
mailandgemeinde | mailandgemeindeerkenntnis

(E?)(L?) http://www.welt-atlas.de/


(E?)(L?) http://www.welt-atlas.de/datenbank/karte.php?reg=1&kat=2&kartenid=1-119&back=reg%3D1%26kat%3D2
Mailand zu Italien

Mantovani (W3)

Der ital. Name "Mantovani" verweist auf die Stadt "Mantova", dt. "Mantua" in der Lombardei.

Marron, marrons de Lyon, maroon, *marr, marro, marrado, Marroc (W3)

(E1)(L1) http://www.etymologie-occitane.fr/


(E?)(L?) http://racamg.perso.sfr.fr/
Die frz. "marron" = "Eßkastanie" wurde dem it. "marrone" = "Edel-Kastanie" entliehen. Seit dem 12. Jh. ist es im Lombardischen und in der Region Venedig nachweisbar. Es wanderte über Lyon nach Frankreich ein. Jedenfalls waren die großen Exkastanien bis ins 19. Jh. unter dem Namen "marrons de Lyon" bekannt.

Nach England wurden sie im 16. Jh. als "maroon" weitergegeben.

Die ursprünliche Herkunft ist allerdings unsicher. Von Italien bis Portugal gibt es Wörter mit der Wurzel "*marr-" = "Kieselstein", "Felsen", "Gestein". Es liegt wohl eine pre-romanische Wurzel zu Grunde.

So gibt es ein provencalisches "marro" = "tuf" = "Tuff(stein)" (ein Trog, in dem sich der Mahlstein einer Ölmühle dreht", und "marrado", der (gemahlene) Inhalt dieses Trogs.

Der provencalische "Marroc" ist ein grosser "Felsblock".

Milan (W3)

Dt. "Mailand", span. "Milán", frz. "Milan", ital. "Milano", engl. "Milan", wurde um -400 von keltischen Insubrern gegründet, -222 von den Rmern erobert und hieß bei ihnen "Mediolanum" = "in der Mitte der Ebene".

(E?)(L?) http://welmilano.itcons.com/


(E?)(L?) http://welmilano.itcons.com/4history/411anci_totpage.htm

The city and its Celtic origins.
Milan was founded by the Insubres, a Celtic people of Northern Italy, around 400 B.C.
Starting about 225 B.C. the Insubres were constantly at war with the Romans who succeeded in conquering the city in 222, after which it became known as "Mediolanum", which means "in the middle of the plain".
Its inhabitants made an alliance with Hannibal and rebelled against the Romans but were reduced to obedience in 196 B.C. and compelled to pay allegiance to Rome.
Benefiting from the laws enacted by the capital of the Empire, it soon prospered and became the main industrial and commercial center of Northern Italy.


Milán (W3)

Dt. "Mailand", span. "Milán", frz. "Milan", ital. "Milano", engl. "Milan", wurde um -400 von keltischen Insubrern gegründet, -222 von den Rmern erobert und hieß bei ihnen "Mediolanum" = "in der Mitte der Ebene".

Milanese (W3)

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
One of the Lombard Dialects.

lmo	IT	D	Milanese


Milano (W3)

Dt. "Mailand", span. "Milán", frz. "Milan", ital. "Milano", engl. "Milan", wurde um -400 von keltischen Insubrern gegründet, -222 von den Rmern erobert und hieß bei ihnen "Mediolanum" = "in der Mitte der Ebene".

(E?)(L?) http://www.emmeti.it/Welcome/Lombardia/Milano/


Mme Lombard - Rose

Salmon, Tea, 7.8, 6, Strong, Antique Rose Emporium, Teas Nurseries, 12,13, op, Orange Pink, Tea (OGR), 1878

Mme Lombard (Lacharme 1878) Orange/salmon pink in very double fragrant flowers. Wonderful coloring with the petal reverse being deeper. A vigorous Tea rose with dark green leaves.

(E6)(L?) http://www.amityheritageroses.com/


(E6)(L?) http://www.amityheritageroses.com/TeasN.html


(E6)(L?) http://www.amityheritageroses.com/alphalistN.html


(E6)(L?) http://www.antiqueroseemporium.com/rose-433.html


(E6)(L?) http://www.classicroses.co.uk/roses/m/mme_lombard.html


(E?)(L?) http://www.everyrose.com/everyrose/roses/browse.lasso

Mme Lombard op Orange Pink, Tea (OGR) 1878


(E6)(L?) http://www.everyrose.com/EveryRose.lasso?-database=RoseDatabase.fp3&-layout=detail&-response=%2feveryrose%2froses%2fdetail.lasso&-recordID=38887&-search


(E?)(L1) http://www.justourpictures.com/roses/mmelombard.html


(E?)(L?) http://www.paulbardenroses.com/site_index.html


(E?)(L1) http://www.paulbardenroses.com/main.perryteas.html


(E?)(L1) http://www.rogersroses.com/gallery/chooserResult.asp


Erstellt: 2012-07

N

Novarese Lombard - Language of IT

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
One of the Lombard Dialects.

lmo	IT	DA	Novarese Lombard


O

P

Pavesi (W3)

Der ital. Name "Pavesi" verweist auf die Stadt "Pavia" in der Nähe Mailand in der Lombardei.

Petrus Lombardus (ca. 1095 - 1160) (W3)

(E?)(L1) http://www.bautz.de/bbkl/l/lombardus.shtml

...
Die aus "Langobardinus" wohl in Franzien kontrahierte Bezeichnung "Lombardus" betrifft nicht seine Herkunft, sondern die Rechtszugehörigkeit seiner Heimat.
...


(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/l/lombardo.html
Lombardo, Pietro

Pippinische Schenkung (W3)

(E1)(L3) http://www.damals.de/damals_static/zeitpunkte/dms_zeitp_nach_chr.php?suche=1&suche_volltext=Pippinische+Schenkung
Hilfe gegen die Langobarden

Papst Stephan II. war in Bedrängnis. Die Langobarden hatten den Exarchat (byzantinische Exklave in Italien) von Ravenna erobert und bedrohten nun Rom. Aus Byzanz war keine militärische Hilfe zu erwarten. So zog der Papst über die Alpen, um den Frankenkönig Pippin um Unterstützung zu bitten. An Epiphanias des Jahres 754 wurde er in Ponthion in der Champagne mit großem Zeremoniell empfangen. Am folgenden Tag erflehte Stephan II. militärische Hilfe vom Frankenkönig. Pippin setzte sich gegen den Widerstand der fränkischen Großen durch und gelobte seine Unterstützung. Auch wolle er alle Ländereien, die die Langobarden erobert hatten, nicht mehr an Byzanz zurückgeben, sondern "dem heiligen Petrus zu Händen des Papstes" übertragen.

Diese "Pippinische Schenkung" legte den Grundstein für den späteren "Kirchenstaat" und die weltliche Herrschaft des Papstes. Längst nicht alle dem apostolischen Stuhl gegebenen Versprechen konnte Pippin nach seinem militärischen Sieg über die Langobarden einlösen, nicht zuletzt, weil das langobardische Königtum sehr schnell wieder erstarkte. Dennoch war das Treffen von Ponthion ein Ereignis von großer Tragweite. Es markiert die enge Anbindung des Frankenreiches an das Papsttum und dessen Abkehr von Byzanz. Es brachte Pippin zugleich die endgültige Anerkennung der karolingischen Königsherrschaft: Zusammen mit seinen Söhnen Karl und Karlmann empfing er aus der Hand Stephans II. die Salbung und den Titel eines "Patricius".

Q

R

Romanen (W3)

Sammelbegriff für verschiedene romanischsprachige ethnische Gruppen.

Alpenromanen | Ampurdanesen | Aragonesen | Aromunen | Asturier | Auvergnaten | Bable | Balkanromanen | Bündnerromanen | Burgalesen | Cantabrer | Carlofortino | Dalmater | Fascheroten | Frankoprovenzalen | Franzosen | Friauler | Furlaner | Galicier | Genuesen | Gaumais | Galloitaliener | Istrorumänen | Italiener | Jersey | Karadjovaliden | Karagani | Kastilier | Katalanen | Korsen | Ladiner | Leonesen | Levantiner | Lombarden | Lothringer | Lugier | Luxemburger | Macedorumänen | Maurowalachen | Megleniten | Moldauer | Morlaken | Namurois | Occitaner | Peruleros | Picarden | Pieds Noirs | Piemontesen | Pisaner | Portugiesen | Provencalen | Ragusaner | Rätoromanen | Riojanos | Romagnolen | Rosellonesen | Rumänen | Rumunjevi | Sabir | Sarden | Savoyarden | Spanier | Toreser | Tschitschen | Veglioten | Venezianer | Walachen | Waldenser | Wallonen | Zejanci

S

Sacri Monti of Piedmont and Lombardy (2003) (W3)

(E6)(L1) http://whc.unesco.org/en/list/1068


(E?)(L?) http://whc.unesco.org/archive/decrec03.htm#dec8-c-35


(E?)(L?) http://whc.unesco.org/archive/advisory_body_evaluation/1068.pdf

...
The nine "Sacri Monti" ("Sacred Mountains") of northern Italy are groups of chapels and other architectural features created in the late 16th and 17th centuries and dedicated to different aspects of the Christian faith. In addition to their symbolic spiritual meaning, they are of great beauty by virtue of the skill with which they have been integrated into the surrounding natural landscape of hills, forests and lakes. They also house much important artistic material in the form of wall paintings and statuary.
...


T

Theodelinde, Königin der Langobarden (+ 627) (W3)

Der Name "Theodelinde" setzt sich zusammen aus ahd. "diot" = "Volk" und der Ortsangabe "(an der) Linde". Es ist die latinisiserte Form von "Dietlinde".

(E?)(L?) http://www.adalar.ch/geschichte/geschichtederwelt/geschichtederwelt.html


(E?)(L?) http://www.baby-vornamen.ch/maedchen_T.htm


(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/t/theodelinde.shtml

...
THEODELINDE, Königin der Langobarden, Selige, * um 570/75 als Tochter des bayerischen Herzogs und Agilolfingers Garibald und seiner Gemahlin Walderada, der Tochter des Langobardenkönigs und Lethingers Wacho († 540), die - zunächst mit Frankenkönig Theudebald († 555) und nach dessen Tod mit seinem Onkel und Nachfolger Chlotar verheiratet - aufgrund kirchlichen Widerstands von letzterem entlassen und mit dem Bayernherzog vermählt wird, † am 22.1. 627/28 bei Varenna am Comer See, begraben in S. Giovanni in Monza.
...


(E?)(L?) http://www.mittelalter-genealogie.de/agilolfinger/theodelinde_langobardenkoenigin_628.html


(E?)(L?) http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/28/html/indexliste.htm


Thurn und Taxis, Tassis (W3)

(E?)(L1) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html
Die Familie der "Thurn und Taxis" stammte auch aus der Lombardei und brachte ihren Namen "Tassis" mit, der später zu "Taxis" wurde und zum Synonym für die Briefpost wurde.


...
Ende des 15. Jh. übernahm die Familie "Taxis" (frühere Schreibweise "Tassis", später "Thurn und Taxis") die Trägerschaft des Nachrichtenwesens in weiten Teilen Deutschlands und Mitteleuropas.
Nachdem Angehörige des ursprünglich lombardischen Geschlechtes "Taxis" im 15. Jh. wiederholt im päpstlichen Kurierdienst tätig gewesen waren, richtete 1451 "Roger de Tassis" im Auftrag Friedrichs III. in Tirol und in der Steiermark für Heer und Verwaltung eine auf Stationen aufgebaute Briefbeförderung ein. Sein Sohn "Franz von Taxis" (* 1459, † 1517) schuf auf Veranlassung von Maximilian I. 1490 die erste durch Deutschland führende Postlinie von Innsbruck nach Mecheln (bei Brüssel), die sich schnell zu einem europaweiten postalischen Netz ausbreitete. Private Briefe wurden auf den staatlichen Postkursen spätestens ab 1506 befördert. Kaiser Rudolf II. erklärte 1597 die Post zu einem kaiserlichen Regal. Am 1. 7. 1867 übernahm Preußen gegen eine Entschädigung von 3 Mio. Talern die "Thurn und Taxis'sche" Postverwaltung. Dies war der erste Schritt zu einer einheitlichen deutschen Post (mit einheitlichem Postgesetz und einheitlichen Postgebühren).
...


U

V

W

Western Lombard - Language of IT

(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
lmo	IT	D	Western Lombard


X

Y

Z

zafie (W3)

(E?)(L?) http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/MEWD.pdf

zafie
[U] "nicht handliches Gerät", "ein schwerfälliger Mensch",
[O] "Polizist", "Spitzel", "Gerichtswächter", "Scherge", "Häscher"
Gemäß Mazzel stamme das Wort über das Trent. letztlich aus dem Langobardischen. Auch die Annahme expressiver Herkunft ist aber nicht zu verwerfen (Zanotti 1990: 199).
Möglicherweise liegen zwei unterschiedliche homonyme Lexeme vor.


Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
IT Italien, Italia, Italie, Italia, Italy
Region, Región, Région, Regione, Region

DE: Lombardei, ES: Lombardía, FR: la Lombardie, IT: Lombardia, UK: Lombardy

A

B

Bagehot, Walter
Lombard Street
A Description of the Money Market

(E?)(L1) http://www.gutenberg.org/etext/4359


(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/1406504394/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1406504394/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/1406504394/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/1406504394/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/1406504394/etymologpor09-20
Sprache: Englisch
Taschenbuch - 188 Seiten - Dodo Press
Erscheinungsdatum: Januar 2006
ISBN: 1406504394


I venture to call this Essay "Lombard Street", and not the "Money Market", or any such phrase, because I wish to deal, and to show that I mean to deal, with concrete realities. A notion prevails that the Money Market is something so impalpable that it can only be spoken of in very abstract words, and that therefore books on it must always be exceedingly difficult. But I maintain that the Money Market is as concrete and real as anything else; that it can be described in as plain words; that it is the writer's fault if what he says is not clear. In one respect, however, I admit that I am about to take perhaps an unfair advantage. Half, and more than half, of the supposed "difficulty" of the Money Market has arisen out of the controversies as to "Peel's Act", and the abstract discussions on the theory on which that act is based, or supposed to be based. But in the ensuing pages I mean to speak as little as I can of the Act of 1844; and when I do speak of it, I shall deal nearly exclusively with its experienced effects, and scarcely at all, if at all, with its refined basis.
...


C

Cerny, Thomas
Die Langobarden

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3800414511/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3800414511/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3800414511/etymologetymo-21


(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3800414511/etymologety0d-21


(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3800414511/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
Verlag: Universitas Verlag (März 2003)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Eine Sternschnuppe am Himmel der europäischen Geschichte -- Ein unbekanntes historisches Kapitel spannend und farbig erzählt

Klappentext
Am Ende einer langen Wanderschaft kamen sie aus Pannonien und übernahmen die Reste des römischen Kernlandes. Sie gaben der Lombardei den Namen, errichteten aber auch Königreiche im Benevent und Spoleto. Zuletzt von Karl dem Großen besiegt, gingen die Langobarden auf in dem Völkergemisch, aus dem sich die italienische Nation bilden sollte.

Die Langobarden betraten im Zeitalter der Völkerwanderung, als Europa neu gestaltet wurde, die Bühne der Geschichte. Jahrhundertelang befanden sie sich am Rande des Geschehens, wanderten von Skandinavien bis an die Niederelbe und die Donau, von den Römern nur am Rande wahrgenommen. Da gelang ihnen ein überraschender Coup: Das gesamte Volk zog von Ungarn aus über die Alpen und nahm fast ganz Italien in Besitz. Eine Tatsache, mit denen sich die gegnerischen Franken und Byzantiner - auch die Päpste - zähneknirschend abfinden mussten. Über zweihundert Jahre dauerte ihre Herrschaft, bis der Siegeszug Karls des Großen die Langobarden wieder in die Vergessenheit verbannte.

Hier wird die Geschichte der Langobarden aus Sicht der Zeitgenossen erzählt. Während eines Festes in einer herzoglichen Halle berichtet ein fahrender Sänger von den Ursprüngen dieses geheimnisvollen Volkes und seiner Wanderungen. Die Briefe eines römischen Gutsverwalters geben Einblick in die Ereignisse vor und nach der langobardischen Landnahme in Italien. Und das letzte Jahrhundert bis zur Eroberung durch Karl den Großen wird bei einem Festmahl im unabhängig gebliebenen Benevent lebhaft diskutiert.

Thomas Cerny lässt mit seiner unkonventionellen Erzählweise die Menschen von damals und ihre Geschichte, Traditionen und Mythen wieder lebendig werden. Bis heute ist der Einfluss der Langobarden auf Europa spürbar und es ist an der Zeit, ihnen einen Ehrenplatz in der europäischen Geschichte zuzuweisen.


D

Diaconus, Paulus
Schwarz, Wolfgang F. (Herausgeber, Übersetzer)
Geschichte der Langobarden
Historia Langobardorum. Lateinisch und deutsch

(E?)(L?) https://www.wbg-wissenverbindet.de/3368/Geschichte-der-Langobarden

Die ›Historia Langobardorum‹ des Paulus Diaconus ist die wichtigste Quelle zur Geschichte der Langobarden, darüber hinaus aber auch eine der bedeutendsten zur frühmittelalterlichen Geschichte überhaupt. Denn Paulus Diaconus, Gelehrter am Hofe Kaiser Karls des Großen, der seine ›Langobardische Geschichte‹ im Alter im Kloster Monte Cassino verfasste, verstand seine Aufzeichnung in einem ›welthistorischen‹ Kontext‹, was meint, dass er immer auch die Geschichte vor allem des Frankenreiches und von Byzanz mitreflektierte. Fast 200 Jahre umfasst seine Geschichte, den Zeitraum zwischen dem Einfall der Langobarden in Italien 568 und dem Tod König Luitprands 744. Erstmals liegt diese bedeutende Quelle nun in einer deutschen Übersetzung vor, die auch für den Laien gut zu lesen ist und durch ausführliche Erklärungen und Kommentare das Zeitpanorama verständlich werden lässt.

Hrsg. und übers. von Wolfgang F. Schwarz. 2009. 462 S., Fadenh., geb mit SU.

Wolfgang F. Schwarz, geb. 1937, studierte Klassische Philologie, Germanistik und Geschichte. Er war Gymnasiallehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Klassische Philologie der Universität Würzburg.


(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/FC2010-2.pdf

Wolfgang F. Schwarz, Paulus Diaconus. "Geschichte der Langobarden/Historia Langobardorum". Wissenschaftlich Buchgesellschaft: Darmstadt 2009. EUR 79,90 (ISBN 978-3-534-22258-2).

Der zu besprechende Band enthält eine Einleitung (7-22), die erste Einblicke in das Leben des Paulus Diaconus (ca. 725-795) sowie über die politischen Hintergründe der Epoche gewährt.

Diaconus, der am Ende seines Lebens die heutzutage wichtigste Quelle zur Geschichte der Langobarden verfasste, war Gelehrter am Hofe Karls des Grossen und verfasste die "Historia Langobardorum" im Kloster Monte Cassino. Nach der Einleitung beschreibt Wolfgang F. Schwarz die Leitgedanken des Textes, geht auf Quellen, Stoffe und Strukturen ein und liefert eine sehr nützliche Übersicht über die einzelnen Bücher (23-102), um daran anschließend dem Leser einige Informationen über Sprache, Überlieferung und Textgestalt zu bieten (103-110). Es folgt der Hauptteil mit dem Text und der Übersetzung (112-343). Im Schlussteil findet der Nutzer hilfreiche Anmerkungen (345-408), ein Verzeichnis der Eigennamen (409-438), Hinweise auf Ausgaben und Quellentexte (439-445), ein umfangreiches Literaturverzeichnis (447-457) sowie eine Zeittafel und Übersichten.

Schwarz beschreibt ausführlich die Quellenlage; so benutzt Paulus Diaconus das Breviarium des Eutropius, er greift auf Inschriften und mündliche Überlieferungen zurück; ihm sind auch die Briefe Gregors I. des Grossen, der Liber pontificalis und die Kirchengeschichte des Beda Venerabilis bekannt. S. liefert sehr detaillierte Informationen über die sechs Bücher, so dass der Leser gut vorbereitet an die Lektüre des Textes gehen kann. Er versteht den lateinischen Text als „Arbeitsfassung“ (109) und greift auf die Editionen von Migne, Crivellucci und Morghen zurück. Schwarz legt in diesem Buch die erste vollständige Übersetzung der "Historia Langobardorum" ins Deutsche vor, wobei er nach eigener Aussage darum bemüht ist, „Treue zum Original bei zeitgemäßem Ausdruck“ zu suchen (109). Insgesamt kann dem Übersetzer bescheinigt werden, seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

Das sehr umfangreiche Literaturverzeichnis enthält zahlreiche Publikationen sowohl zum Autor als auch zu dessen Werken. Ergänzend könnte man auf K. Langosch (Mittellatein und Europa. Führung in die Hauptliteratur des Mittelalters. WBG Darmstadt 1997, 2. Au?. , 16?.) und P. Orth (Mit Eugippius unterwegs. Ein Fund zur „Langobardengeschichte“ des Paulus Diaconus, in: D. Walz (Hrsg.), Scripturus vitam. Festgabe für Walter Berschin zum 65. Geburtstag. Mattes Verlag: Heidelberg 2002, 741-745. (dort auch neuere Literatur)) verweisen.

Die "Historia Langobardorum" kann auch mit großem Gewinn als Schullektüre eingesetzt werden. Ausgewählte Textpassagen eignen sich gut in der Phase der Übergangslektüre auch zum Einüben zügigeren Übersetzens. Die Schrift von Paulus Diaconus ist schon deshalb interessant, da sie Einblicke in das frühe Europa gewährt. Daneben gibt es aufschlussreiche Selbstbilder der Langobarden. Auch Beschreibungen der Römer durch andere Völker ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einen Perspektivwechsel, der bei der Lektüre zahlreicher lateinischer Texte notwendigerweise zu kurz kommt. Sprachlich gesehen können die Passagen nach der Lehrbucharbeit durchaus von den Schülerinnen und Schülern bewältigt werden, wenn entsprechende Hilfen und Erklärungen mitgeliefert werden.

Ebenfalls von Interesse ist das Thema der Migration. Hier ist auch ein Vergleich mit der heutigen Zeit naheliegend. Paulus Diaconus beschreibt an verschiedenen Stellen seines Werkes Naturkatastrophen, Phänomene, die bis heute zu beobachten sind und auch im Lateinunterricht berücksichtigt werden sollten. Es könnten etwa folgende Abschnitte in der Lektürephase behandelt werden: Bevölkerungsdichte als Grund für die Abwanderung zahlreicher Volksgruppen (Buch 1,1-3), die germanische Siebenschläferlegende (1,4), Herkunft des Namens Langobarden (1,9), Alboin verlässt mit den Langobarden Pannonien, zieht nach Italien und besetzt Venetien (2, 7-9), Überschwemmung und Pest sowie deren Folgen (3,24), Vesuvausbruch, Angriff der Sarazenen, Tod des Kaisers Konstantin (6, 9-11), Kriege zwischen den verschiedenen Völkern in Europa, Beziehungen zwischen Franken, Langobarden und Sarazenen (6, 52-54).

Bisher scheint mir die Schrift: "Historia Langobardorum" von Paulus Diaconus nicht genügend von der Fachdidaktik gewürdigt worden zu sein. Nur Hermann Schulz hat in seinem verdienstvollen Buch: Mittellateinisches Lesebuch (Paderborn 1978 (4. Druck)) einige Passagen aus der Schrift des Diaconus ausgewählt. Auch Manfred Fuhrmann hat in seinem bahnbrechenden Aufsatz: Über kleine Gattungen., im AU 18,5 (1975, 40f.) das Werk des Paulus Diaconus gewürdigt. Ansonsten kommt dieser Autor meines Erachtens zu Unrecht nur in kleineren Aufsätzen vor. Schwarz hat einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Frühzeit Europas geleistet und einen Anstoß geliefert, dass Vertreter von Universität und Schule sich wieder verstärkt der "Historia Langobardorum" zuwenden.

Dietmar Schmitz, Oberhausen


(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_12.pdf

I...
V. Die „dunklen“ Jahrhunderte

Kommen wir nun zum Latein des 7. und 8. Jahrhunderts: „Das 7. Jh. ist das ärmste in der Literatur, das schaurigste in bezug auf das Latein, vom klassischen Latein aus gesehen, aber das ergebnisreichste, vom romanischen Standpunkt aus“ (REICHENKRON 1965: 134). Es ist nun wirklich so, daß in der Zeit des Umbruchs, der Völkerwanderung und der ethnisch-politischen Irrungen und Wirrungen die gängigen literarischen Genera immer mehr verkümmern [9]. Am meisten ist noch bei den Westgoten in Spanien zu finden, so etwa die 61 recht sorgfältig gebauten Hexameter über Sonnen- und Mondfinsternis von König Sisebut, sodann die für das Mittelalter konstitutiven "Etymologiae" bzw. "Origines" von Isidor. In Gallien im Merowingerreich lebt eine Zeitlang noch die Chronistik weiter, Aethicus Ister hat um 630 eine "Weltchronik in 6 Büchern" geschrieben; dazu kommt dann noch das von mehreren Verfassern stammende Sammelwerk, das unter der Bezeichnung "Fredegars Chronik" läuft. Gerade in Gallien hatte die Geschichtsschreibung ein Jahrhundert zuvor eine Hochblüte, wenn man etwa an die "Historia Francorum" von Gregor von Tours denkt. Sie hält sich dann nur noch bei den Angelsachsen, repräsentiert vor allem durch Beda Venerabilis’ "Historia ecclesiastica gentis Anglorum" und mündet außerhalb davon in die karolingische Reform etwa mit der "Historia Langobardorum" von Paulus Diaconus. Dazu kommen zahlreiche hagiographische Texte (v.a. die "Vitae patrum und Passiones" und lokale Kirchenhistoriker wie z.B. Arbeo von Freising). Die literarische Ausbeute ist, gemessen an der bisherigen Vielfalt, eher gering.
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[9] Sisebut, Isidor von Sevilla, Aethicus Ister, ‘Fredegar’, Beda Venerabilis, Paulus Diaconus; Vitae patrum, Passiones, Arbeo v. Freising (Vita Haimhrammi, Corbiniani).
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(E?)(L?) https://www.britannica.com/biography/Paul-the-Deacon

Paul The Deacon, Italian historian

Alternative Title: Paulus Diaconus

"Paul The Deacon", Latin "Paulus Diaconus", (born c. 720, Cividale del Friuli, Lombardy [Italy]—died c. 799, Montecassino, Benevento), Lombard historian and poet, whose "Historia Langobardorum" ("History of the Lombards") is the principal source on his people.
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(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/

Paulus Diaconus


(E?)(L?) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost08/PaulusDiaconus/pau_intr.html

Paulus Diaconus (ca. 720 - ca. 799)

persona

Paulus Diaconus (Warnfridus) – theologus, historicus, poeta – natus est circa annum 720 ex genere Langobardo. Paviae eruditus magister diaconusque fuit Aquilae. annis 782-86 versatus est in aula Karoli Magni. anno 786 se recepit monachus in Casinense monasterium. ibi obiit circa annum 799.

opera opera attributa secundaria


(E?)(L?) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost08/PaulusDiaconus/pau_lan0.html

Paulus Diaconus ca. 720 - ca. 799

Historia Langobardorum - ca. 785/99

Textus:
Paulus Diaconus, Historia Langobardorum
(ed. Georg Waitz, MGH SS rerum Langobardicarum, Hannover 1878) 12-187
Digitale Version:
Quellen zur Langobardengeschichte
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters
(Leitung: Univ.Doz.Dr. Walter Pohl)




(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm1.html

Die mutmaßlich älteste alphabetische Enzyklopädie ist das um die Zeitwende von dem lateinischen Grammatiker der Augusteischen Zeit Marcus Verrius Flaccus verfaßte lexikalische Werk "De significatu verborum" (lat.Über die Bedeutung der[seltenen lateinischen] Wörter). (Von ihm ist nur der 2. Teil in der Fassung des römischen Grammatikers Sextus Pompeius Festus [ 2. Hälfte des 2. Jh. ] und ein Auszug von dem Geschichtsschreiber "Paulus Diaconus" [8. Jh.] erhalten.)


(E?)(L2) https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Historia_gentis_Langobardorum

"Historia gentis Langobardorum" ("Geschichte der Langobarden"). Von dem gelehrten Benediktiner-Mönch "Paulus Diaconus" um 790 verfasstes sechsbändiges Werk über die Geschichte seines Volkes von seinem sagenhaften Ursprung (568) bis zum Tod König Liutprands (744), über das byzantinische und das fränkische Reich. Der Autor schreibt aus der Sicht eines langobardischen Patrioten; er stützt sich auf die enzyklopädischen und historiographischen Werke von Beda Venerabilis, Gregor von Tours, Isidor von Sevilla u.a., sowie auf Quellen wie den "Liber pontificalis" (ab 6. Jh.) und die "Origo gentis Langobardorum" (7. Jh.). Paulus ist 799 oder 800 im Kloster Monte Cassino über der Abfassung der Historia gestorben, bevor er sie vollenden konnte. Das Werk ist in über 100 – teils fragmentarischen – Handschriften erhalten.


(E?)(L?) https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Paulus_Diaconus

"Paulus Diaconus" (um 720 – um 800) entstammte einem langobardischen Adelsgeschlecht, erhielt am Königshof von Pavia eine excellente Ausbildung in klassischer Literatur, christl. Theologie, Recht und Sprachen. Nach der Unterwerfung des Langobardenreiches durch Karl d. Gr. folgte er 774 seinem Gönner König Desiderius ins Exil nach Monte Cassino, wo er die Profess ablegte. Um seinen Bruder aus fränk. Geiselhaft freizubitten, ging Paulus 782 an den Hof Karls d. Gr. Karl entsprach seiner Bitte und konnte ihn dafür gewinnen, als Griechisch- und Grammatiklehrer zu bleiben. Er stieg zu einem der bedeutendsten Mitglieder der Hofakademie auf und schrieb um 784 eine Geschichte der Bischöfe von Metz („Liber de episcopis Mettensibus“, erste Bischofsgeschichte nördl. der Alpen) sowie mehrere didaktische Werke. Außerdem verfasste er eine Geschichte der Vorfahren Karls, ein Lateinlehrbuch sowie eine Mustersammlung von 244 Predigten, die für den Gebrauch durch den fränkischen Klerus bestimmt war. Nach seiner Rückkehr nach Monte Cassino (787) blieb er weiter in engem Kontakt mit dem karolingischen Hof. Vorrangig widmete er sich nun der Geschichtsschreibung. Es entstand sein Hauptwerk, die "Historia gentis Langobardorum", welche in sechs Büchern die Geschichte und Sagenwelt seines Volkes in weltgeschichtl. Zusammenhang darstellt. Außerdem stammen aus seiner Feder eine "Historia Romana" (bis zur Mitte des 6. Jh.) und eine Biographie Papst Gregors I. d. Gr.


(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/11591b.htm

Paul the Deacon - Paulus Diaconus - Historian (720-799)

("Paulus Diaconus"; also called "Casinensis", "Levita", and "Warnefridi").

Historian, born at Friuli about 720; died 13 April, probably 799. He was a descendant of a noble Lombard family, and it is not unlikely that he was educated at the craft of King Rachis at Pavia, under the direction of Flavianus the grammarian. In 763 we find him at the court of Duke Archis at Benevento, after the collapse of the Lombard kingdom, a monk in the monastery of Monte Cassino, and in 782 in the suite of Charlemagne, from whom he obtained by means of an elegy the release of a brother taken prisoner in 776 in consequence of the Friuli insurrection. After 787 he was again at Monte Cassino, where in all probability he died. His first literary work, evidently while he was still at Benevento, and done at the request of the Duchess Adelperga, was the "Historia Romana", an amplified and extended version of the Roman history of Eutropius, whose work he continued independently in Books XI to XVI, up to the time of Justinian. This compilation, now of no value, but during the Middle Ages diffused in many manuscript editions and frequently consulted, was edited with the work of Eutropius by Droysen in "Mon. Germ. Hist.: Auct. antiq. II (1879), 4-2224. Furthermore, at the instance of Angilram, Bishop of Metz, he compiled a history of this bishops of Metz "Liber de episcopis Mettensibus, or Liber de ordine et numero episcoporum in civitate Mettensi, extending to 766, in which he gives a circumstantial account of the family and ancestors of Charlemagne, especially Arnulf (P.L., XCV, 699-722).

The most important historical work which has come down to us from his pen is the history of the Lombards, "Historia gentis Langobardorum. Libri VI", the best of the many editions of this work being that of Bethmann and Waitz in Mon. Germ. Hist.: "Script. rerum Langobardarum", (1878), 45-187; school ed. (Hannover, 1878); Ger. tr. Abel (Berlin, 1849; 2nd ed., Leipzig, 1878); Faubert (Paris, 1603); It. tr. Viviani (Udine, 1826). Despite many defects, especially in the chronology, the unfinished work, embracing only the period between 568 and 744, is still of the highest importance, setting forth as it does in lucid style and simple diction the most important facts, and preserving for us many ancient myths and popular traditions replete with an enthusiastic interest in the changing fortunes of the Lombard people. That this work was in constant use until well into the fifteenth century is evident from the numerous manuscript copies, excerpts, and continuations extant. In addition to these historical works, Paulus also wrote a commentary on the Rule of St. Benedict, and a widely used collection of homilies entitled "Homiliarium", both of which have been preserved only in revised form. Several letters, epitaphs, and poems are still extant, and have been edited by Dümmler in "Mon. Germ. Hist.: Poetae lat. aevi Carolini", I, 1881.
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(E?)(L?) http://www.thelatinlibrary.com/pauldeacon.html

PAULUS DIACONUS (c. 720 - 800 A.D.)

HISTORIA LANGOBARDORUM HISTORIA ROMANA Carmina
Fabulae


(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Paulus_Diaconus

Paulus Diaconus oder Paul Warnefried (* zwischen 725 und 730 in Friaul; † zwischen 797 und 799 in Monte Cassino) war ein langobardischer Geschichtsschreiber und Mönch.

Als Sohn der Theodolinda und des Warnefried stammte er aus einer adligen Familie, die mit König Alboin nach Italien gelangte und gute Beziehungen zum Hof des Herzogs von Friaul unterhielt. Paulus genoss am Hof des langobardischen Königs Ratchis zu Pavia eine ausgezeichnete Ausbildung, unter anderem bei dem Grammatiker Flavianus. Auch in den Rechtswissenschaften erhielt er Unterricht, wandte sich bald aber dem theologischen Studium zu. Ob er sich noch unter Ratchis Nachfolgern am königlichen Hof aufhielt, ist unbekannt. Vor allem ist unklar, wann er in das Kloster Montecassino eintrat, wo er sehr produktiv tätig war (jedenfalls vor 774).
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(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Langobarden

Die "Langobarden" (lateinisch "Langobardi", griechisch "???", auch "Winniler") waren ein Teilstamm der Stammesgruppe der "Sueben", eng mit den "Semnonen" verwandt, und damit ein elbgermanischer Stamm, der ursprünglich an der unteren Elbe siedelte.
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Die langobardische Landnahme in Italien gilt als der letzte Zug der spätantiken Völkerwanderung und mithin als ein mögliches Datum für das Ende der Antike und den Beginn des Frühmittelalters in diesem Raum. Anhand der Gräberfelder lassen sich die wichtigsten langobardischen Siedlungsgebiete in Italien festmachen. Diese konzentrierten sich vor allem auf die Gebiete nördlich des Po von Piemont bis Friaul, in dem Gebiet zwischen Lago Maggiore und Gardasee (hier hatte sich bereits vor 550 die ostgotische Besiedlung konzentriert). Nach Süden hin stößt man auf bedeutend weniger Gräberfelder. Der Großteil der in Italien ansässigen Langobarden nahm das arianische Christentum an. Das Langobardenreich mit der Hauptstadt Pavia umfasste Norditalien und Teile Mittel- und Süditaliens. Es gliederte sich in mehrere Dukate (Teilherzogtümer).
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Erstellt: 2018-08

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Swinburne, Algernon Charles
Rosamund, queen of the Lombards

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Taschenbuch: 60 Seiten
Verlag: Lulu Pr (9. Januar 2009)
Sprache: Englisch


Kurzbeschreibung
Algernon Charles Swinburne (1837-1909) was a Victorian era English poet. His poetry was highly controversial in its day. He is considered a decadent poet. Many of his early and still admired poems evoke the Victorian fascination with the Middle Ages, and some of them are explicitly medieval in style, tone and construction, including The Leper, Laus Veneris, and St Dorothy. His mastery of vocabulary, rhyme and metre arguably put him among the most talented English language poets in history, although he has also been criticized for his florid style and word choices that only fit the rhyme scheme rather than contributing to the meaning of the piece. After the first Poems and Ballads, Swinburne's later poetry was devoted more to philosophy and politics. He did not stop writing love poetry entirely, but the content was less shocking. Amongst his other works are: A Century of Roundels (1883) and The Age of Shakespeare (1908).


(E?)(L1) http://www.gutenberg.org/etext/2137
a tragedy, by Swinburne, Algernon Charles
1837-1909


ALBOVINE: This is no matter of the wars: in war Thy king, old friend, is less than king of thine, And comrade less than follower. Hast thou loved Ever--loved woman, not as chance may love, But as thou hast loved thy sword or friend--or me? Thou hast shewn me love more stout of heart than death. Death quailed before thee when thou gav'st me life, Borne down in battle.
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