Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Rose, Rosa, Rose, Rosa, Rose
Hagebutten Rosen, Rosas Escaramujo, Roses Églantine, Rose Coccola, Rose-Hip Roses

A

B

Butte (W3)

Sowohl dt. "Butte" ("Hagebutte") als auch dt. "Bütte" gehen wohl über mhd. "büte", "bütte", "büten", ahd. "butin", "butinna" zurück auf mlat. "butina" = dt. "Flasche", "Gefäß" und griech. "bytíne" (vgl. frz. "bouteille"). Die "Butte", die "Frucht der Heckenrose" kann man sich durchaus als kleine Flasche vorstellen.

Bei Adelung findet man:


2. Die "Beute", plur. die -n, ein Nahme, welcher im gemeinen Leben noch einer doppelten Art von hölzernen Gefäßen beygeleget wird.

1) Bey den Bäckern, einem großen "Backtroge", worin der Teig geknetet wird, der in der Mitte einen Unterschied hat, und zweyen an einander gestoßenen Mulden gleicht. Bey einigen wird nur der Deckel dieses Troges "Beute" genannt, und weil er oft die Stelle eines Tisches vertreten muß, so heißt auch wohl ein jeder "Backtisch" eine "Beute".

2) Einem "hölzernen Bienenstocke". Bestehet er aus einem ausgehöhlten Klotze, so heißt er eine "Klotzbeute", ist er aber aus Bretern zusammen gesetzet, eine "Bretbeute". Daher die "Beutenheide", ein Wald, worin Bienenstöcke mit wilden Bienen angetroffen werden; das "Beutenhonig", Honig von wilden Bienen, im Gegensatze des Gartenhonigs; die "Beuthacke", eine Art, womit die Beuten ausgehauen werden; der "Beutner", der die Aufsicht über die wilden Bienen in einem Walde hat, u. s. f. S. auch Zeidler.

Anm. "Beute" in der zweyten Bedeutung lautet in Preußen "Büte" und "Büten". Schon bey dem Raban Maurus, ist Piutta, und in Leibnitzens Collectan. "Byda", alvearium. Da dieses Wort nur in den Gegenden üblich ist, wo die Slavonische Sprache ehedem geredet wurde, oder noch geredet wird, so leitet Frisch es von dem Slavon. "byti", "wohnen", her. Es scheinet aber, daß dieses Wort zu "Butte" gehöret, und ein jedes "hölzernes Gefäß" bedeutet. In einigen, besonders Oberdeutschen Gegenden, ist dieses Wort männlichen Geschlechtes, und lautet daselbst "der Beuten", des -s, plur. ut nom. sing.

Der "Bottich", des -es, plur. die -e, ein großes, rundes, hölzernes Gefäß mit Einem Boden, dessen man sich vornehmlich bey dem Bierbrauen bedienet; ein "Gährbottich", "Meischbottig", "Stellbottich", "Weichbottich", u. s. f. S. diese Wörter. Daher, der "Bottichmacher", S. "Böttcher"; der "Bottichreif", der Reif um einen Bottich; die "Bottichshefen", singul. inus. diejenigen Hefen, welche bey dem Bierfassen in dem Gährbottiche sitzen bleiben, Bierhefen. In Böhmen wird der "Bottich" ein "Stock" genannt.

Anm. Im Oberdeutschen lautet dieses Wort auch "Bodding", "Podding". Es gehöret zu dem Worte "Both" und "Butte", welches in allen Sprachen eine fruchtbare Mutter einer zahlreichen Nachkommenschaft geworden ist. Bey dem Hornegk bedeutet "Pottich" einen "Bauch". Die Endsylbe ich findet sich schon in dem mittlern Latein. "Butica", "Butticus", eine "Kufe", ein "Bottich". S. du Fresne v. Butta.

Die "Bouteille", plur. die -n, (sprich "Butelie") eine gläserne Flasche mit einem dicken Bauche und langen Halse; aus dem Franz. "Bouteille", welches aber auch von "Butte" abstammet und eigentlich eine "kleine Butte" bedeutet, im mittlern Lateine "Buticula", "Butilia". Daher "Bouteillenbier", Bier, welches in zugepfropften Bouteillen aufbehalten wird, und daher stark schäumet, Nieders. und Oberdeutsch "Buttelbier".

Anm. Das Nieders. "Buttel" und "Buddel", eine "Bierflasche" oder "Weinflasche", ist dem Deutschen Ursprunge getreuer geblieben, In eben dieser Mundart bedeutet "butteln", "schäumen", "sprudeln", wie das Bouteillenbier zu thun pfleget, welches Wort auch in den gemeinen Oberdeutschen Mundarten, besonders der Baierischen, bekannt ist. In Niedersachsen und den verwandten Mundarten hat man noch ein anderes Wort, eine gläserne Flasche mit einem dicken Bauche auszudrucken, nehmlich "Pulle", Angels. "Bolla", Engl. "Bowl", Schwed. "Bolle", ein Becher, welches mit "Ampulla" überein kommt, aber wohl von "bol", "rund" abstammet. S. "Bolle" und Ihre Gloss. v. Bolle. In der Schweiz heißt eine "Bouteille" ein "Gutter".

1. Die "Butte", oder "Bütte", plur. die -n, Diminutivum "Büttchen", ein hölzernes Gefäß, welches in verschiedenen Gegenden Deutschlandes von verschiedener Gestalt und Bestimmung ist. In Thüringen, Franken und Oberdeutschland ist die "Butte" ein hohes hölzernes Gefäß, etwas darin auf dem Rücken zu tragen, statt dessen in Obersachsen Tragekörbe gebraucht werden. Der Weinleser wird eins nach dem andern in die Butten werfen, Jev. 6, 9; indem unter andern auch die Weintrauben in solchen Butten zur Kelter getragen werden. Bey den Papiermachern ist die "Bütte" ein großes rundes hölzernes Faß, mit einer küpfernen Blase an der Seite, den gemahlnen Zeug zu erwärmen; daher das "Büttbrett", die Breter, womit diese Bütte umgeben ist. S. "Büttgefell". "Büttkrücke". In einigen Niedersächsischen Gegenden ist die "Bütte" so viel wie ein "Bottich" oder "Zuber", wie denn beyde Wörter Eines Ursprunges sind. In Bremen ist es eine Art kurzer dicker Tönnchen, welche Bedeutung es auch in dem zusammen gesetzten, aber auch nur Nieders. "Theerbutte", das hölzerne Gefäß zur Wagenschmiere, hat. Im gemeinem Leben einiger Gegenden ist der "Butten" der "Magen"; ein "Freßbutten", ein "gefräßiges Kind". S. auch "Schöpsbutten".

Anm. Man wird dieses Wort wohl in allen Europäischen und in den meisten Asiatischen Sprachen antreffen. Schon im Hebr. bedeutete "Bath" ein gewisses Gefäß. Das Griech. "???", das Angels. "Bytte", das Schwed. "Bytta", das Franz. "Boute", ein "Lägel", und "Boutte", ein "großes Faß", in Guienne, Das Ital. "Botta", das Engl. "Butt", das Holländ. "Botte", "Butte", das Dän. "Botte", das Böhmische "Pudny", und andere mehr, bedeuten alle entweder ein "faß", oder einen "Eimer", oder auch eine "Tragebutte". S. "Beute", "Both", und "Bottich".

2. Die "Butte", oder "Bütte", plur. die -n, eine Art Seefische mit Bauchfinnen unter den Brustfinnen, welche zu dem Geschlechte der Schollen gehören, und deren es wieder verschiedene Unterarten gibt. Diejenigen, welche unter dem Nahmen der "Rigaischen Bütte" bekannt ist, ist nichts anders als eine geräucherte Scholle, welches aus Liefland und Preußen zu uns kommt. Pleuronectes-Platessa, L. Rhombus omnium minimus, Kl. Zuweilen wird auch der Flünder eine Butte genannt. Beyde haben ihre Augen auf der rechten Seite. Allein die eigentlich so genannte Butte, welche auch der "Buttfisch" und "Steinbutte" heißt, Pleuronectes maximus, L. und einen scharfen Körper hat, und die "Meerbutte", Rhombus, L. und die "Steinbutte", Passer, L. haben die Augen auf der linken Seite. S. auch Flunder.

Anm. Dieser Fisch heißt im Nieders. "Botte", "Butte", "Bütte", im Holländ. "Bot", "Bot-visch", im Engl. "Butt". Der Nahme ist von dem Nieders. "butt", "stumpf", weil dieser Fisch einen sehr stumpfen Kopf hat.

3. Die "Butte", in dem Worte "Hagebutte", S. dieses Wort.

Die "Faulbutte", plur. die -n, bey den Papiermachern, eine "Butte" oder "hölzernes Gefäß", in welchem die Lumpen faulen und sich erhitzen müssen.

Die "Rußbutte", plur. die -n, ein kleines aus Spänen bereitetes, oben weites und unten engeres hölzernes Behältniß von verschiedener Größe, worin der Kienruß aufbehalten und verkauft wird.

Die "Wasserbutte", plur. die -n, eine Butte, oder hohes, hölzernes Gefäß, Wasser darin auf dem Rücken zu tragen.

Die "Weinbutte", plur. die -n, eine Butte, die gelesenen Weintrauben darin in die Kelter zu tragen.


(E?)(L?) http://www.dw.de/rose/a-276052-1

... "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen.
...
Die "Rose" wird gar zum Frauennamen. "Rosa", "Rosamunde", "Rosalinde", "Rosalie". "Das Röslein auf der Heiden" im Volkslied ist ein Mädchen, die "Rose meines Herzens" die Geliebte.
...


(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/B.list.html




(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Butte | Faulbutte | HängeButte | HahnButte | HainButte | Hambutte | Hanbutte | HaynButte | HellButte | Hilbutte | Hillbutte | KernButte | Rußbutte | Schierbutte | Schmeerbutte | Schurbutte | Seebutte | Speisebutte | Steinbutte | Talgbutte | Theerbutte | Träufelbutte


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Butte
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Butte" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1770 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

C

D

E

F

G

*gart (W3)



(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahdt. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


Erstellt: 2014-01

H

*hag (W3)

Die Etymologie des Namens "Hagen" (bzw. "Hagano", "Haki", "Hacco" etc.) führt uns zu dem Stamm "*hag", im Sinne von "Gehege" (ahd. "hag", "hagan" = dt. "Einhegung", "Hag"). Die ahd. Bedeutung des Wortes "*hagen" entsprach genau genommen tatsächlich der des "Dornbusches" ("hagan paliurus", "ligna spinosa") und führt uns letztendlich zum "Rosenhag".

(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
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Erstellt: 2014-01

Hagebuche (W3)

Die Bezeichnung "Hagebuche" kann man durchaus mit "Heckenbuche" übersetzen. Und so wird dieses Laubgehölz, das sehr oft für Hecken verwendet wird, auch "Heckenbuche" genannt.

Die mittelhochdeutsche "hagenbuochen" = "Hagebuche" bzw. "hanbuchen" = "Hainbuche" hatte ein derbes, knorriges Holz. Was lag näher, Menschen, die aus solchem "Holze geschnitzt" waren, als "haynbüchen", und ihre oftmals "unverständlichen" Handlungen eben auch als "hanebüchen" zu bezeichnen.

"Hainbuche", "Weissbuche" oder "Hagebuche" - Carpinus - Die gewöhnliche Hainbuche, bei uns oft auch als Gegensatz zur Rotbuche als Weissbuche bezeichnet, gehört zu den wichtigsten Waldbäumen Europas.

Adelung schreibt dazu:


Die "Hagebuche", oder "Hagebüche", plur. die -n, die kleinere Buche, welche gemeiniglich in Gestalt eines Strauches wächset, und von Alters sehr häufig zu "Hagen" oder "Hecken" gebraucht worden; "Carpinus Betulus L." "Weißbüche", zum Unterschiede von der "Rothbüche". Nach Verschiedenheit der Mundarten wird der Nahme "Hagebuche", bald in "Hainbüche", bald aber auch in "Hambüche", "Hahnbüche" u. s. f. verderbt. An manchen Orten wird sie auch "Buchäsche", "Rauhbüche", "Rauchbüche", "Steinbüche" und "Zwergbüche", in der Monseeischen Glosse "Haganpuocha", Schwed. "Hafwenbok", an einigen Orten auch "Hornbüche", vom Lat. "Ornus", Engl. "Hornbeam", genannt. Das Franz. "Hestre", "Hetre", stammt von dem Nieders. "Hester", ein junger Buch- oder Eichbaum, her.

Der "Hornbaum", des -es, plur. die -bäume, in einigen Gegenden, ein Nahme der gemeinen "Hagebüche" oder "Hainbüche", "Carpinus Betulus L." wo sie auch "Hornbüche" genannt wird; welche Nahmen mit dem Engl. "Hornbeam" und Franz. "Charme" überein kommen, und vielleicht insgesammt aus dem Lat. "Carpinus" verderbt sind. S. "Hagebuche".

Die "Hornbüche", plur. die -n, S. "Hornbaum".

Die "Rauhbüche", plur. die -n. S. "Rauchbüche" und "Hagebuche".

Die "Waldbuche", plur. die -n, an einigen Orten ein Nahme der "Rothbuche"; zum Unterschiede von der "Hainbuche" oder "Hagebuche".


(E?)(L1) http://www.holzwurm-page.de/holzarten/abisz.htm

Buche, Weiß- - Hainbuche, Hagebuche, Steinbuche - Carpinus betulus -


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/h.php

etwas ist hanebuechen


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/

HAGEBUCHE, f. | HAGEBUCHENZAUN, m.


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Hagebuche | Raupe (Hagebuchen-) | Spinner (Hagebuchen-)


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagebuche
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagebuche" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Hagebutte (W3)

Die "Hagebutte" ist eine Scheinfrucht oder auch Sammelfrucht. Die eigentlichen Früchte, die zahlreiche Nüsschen, die mit feinen Härchen umgeben sind, befinden sich im Innern der im Spätherbst rot und reif erscheinenden Hagebutte. Diese Nüsschen bildeten sich aus den Fruchtknoten der Blüte und senkten sich während der Vegetationsperiode in den Blütenboden hinein, der sie nun umhüllt und sich zur reifen Hagebutte rot färbt.

Der Name der "Hagebutte" weist auf das Vorkommen der Pflanzen an Hecken ("Hag") sowie die dicke runde Gestalt ("Butz", "Butzen") hin.

"Hagebutten": ("Hainbutten", lat. "Fructus cynosbati", frz. "Fruit du rosier sauvage", engl. "Hips") sind die reifen, roten, getrockneten Früchte der "Hundsrose", "Rosa canina", die, von den zahlreichen Samenkörnchen befreit, in der Küche zu Tunken und Suppen sowie medizinisch gebraucht werden.

Die Samen (lat. "Semen cynosbati", frz. "Semences de fruit du rosier sauvage", engl. "Wild-dogrose-seeds") werden medizinisch als harntreibendes Mittel sowie als Kaffee- und Tee-Ersatz benutzt.

Die dt. "Hagebutte" (eine Sammelnussfrucht) setzt sich zusammen aus mhdt. "Hagen" = dt. "Dornbusch" und mhdt. "butte" = dt. "Frucht der Heckenrose".

Die dt. "Hagebutte" setzt sich zusammen aus "Hage", das zur Familie um dt. "hegen" gehört und dt. "Butte", das zur großen Familie der "Bausen"-Wörter gehört, wie etwa "Busen", "Böschung", "Busch", u.a., etwa auch frz. "bouteille" = dt. "Flasche".

Die mhdt. "butte" gehört mit dt. "Butzen" (15. Jh.), "Butz" = dt. "Klumpen", "Unreinigkeit", "Kerngehäuse des Obstes", "Kerzenschnuppe", zur Verwandtschaft von nddt. "butt" = dt. "stumpf", "plump" (auch der Name eines Fisches "Butt") und in die größere Sippe um mhdt. "bozen", ahdt. "bozan" = dt. "schlagen", "stoßen", "klopfen" und bedeutet eigentlich "abgeschlagenes Stück", "kurzes Stück". In der Verwandtschaft findet man auch den dt. "Amboss", den "Gegenschläger", die dt. "Butzenscheibe" (bestehend aus den abgeschlagenen Mittelstücken beim früheren Herstellen von Flachglas) und auch die "bossierte Betonsteine".

Auch frz. "bosse" = dt. "Beule", "Anschwellung" findet man in dieser Familie. Und damit stellt sich auch dt. "bosseln" ein, das aus frz. "bosseler" (mit galloromanischer, germanischer Herkunft) = dt. "erhabene Arbeiten machen", "Beulen schlagen", - mit negativer Konnotation - übernommen wurde.

Ein weiterer Verwandter ist auch dt. "putzen", das in früheren Zeiten vorwiegend im Entfernen von Schmutzklümpchen, also von "Butzen", bestand.

Gemeint ist demnach mit dt. "Hagebutte", (ursprünglich) die kugeligen, "ausgebeulten" Samen von zur Einfriedung verwendeten wilden Rosen ("Heckenrosen", "Hundsrosen").



Synonyme: "Butterfäßlein", "Dornapfel", "Hainbutten", "Heckenrose", "Hetscherln", "Hindsrose", "Rosenbeere"

In der "Landidee September & Oktober 2016" findet man folgende kleine Zusammenstellung "Früchte tragender Wildrosen":





Justin Seamus Heaney, Dichter, Übersetzer (13.04.1939 (Castledawson (Nordirland)), Nobelpreis für Literatur 1995 - Werke:

Bei Adelung findet man:


Die "Buttelhiefe", plur. die -n, eine Niedersächsische Benennung der Früchte des Hagenbuttenstrauches. S. "Hagebutte".

Die "Buttelrose", plur. die -n, S. "Hagebutte".

Der "Butz", des -es, plur. die -e, oder der "Butzen", des -e, plur. ut nom. sing. ein im Hochdeutschen größten Theils veraltetes Wort, welches nur noch bey einigen Handwerkern vorkommt, im Oberdeutschen aber noch gänge und gebe ist. Es bedeutet überhaupt etwas hervorragendes, die Spitze, das Äußerste eines Dinges. Der "Butz", oder "Butzen" in einem Geschwüre, ist im Oberdeutschen der verdickte Theil im Innern desselben. Die Feuchtigkeiten, welche sich in der Nase und den Augen sammeln, und sich daselbst verhärten, führen in dieser Mundart eben derselben Nahmen. Eben so heißt daselbst auch das Kerngehäuse in dem Obste, welches an andern Orten der "Kriebs", der "Popel", Böhm. "Pupecek" genannt wird, und wo es auch zuweilen "Bütschze" lautet. Im Österreichischen ist "Boze" eine "Knospe". Bey den Buchdruckern heißt ein Kleks von der Farbe, oder wenn die Farbe auf einen Buchstaben zu häufig zu liegen kommt, ein "Butzen". Bey den Uhrmachern ist der "Putzen" oder "Butzen" eine Hülfe, welche auf der Welle des Bodenrades angelöthet wird. An dem Pfundleder wird die Stelle an der Hülfe, wo es am dicksten ist, der "Butz" genannt, weil der Ochse darauf gleichsam mit einem Größe niederfällt; von dem im gemeinem Leben üblichen "butzen", mit einem dumpfigen Laute niederfallen, und "Butz", ein solcher Fall.

Anm. So fern der Begriff des Hervorragens oder des Äußersten in diesem Worte der herrschenden ist, kommt es mit dem Franz. "Bout", das "Ende", "Bouton", Ital. "Bottone", "Bozzo", "Boccio", ein "Knopf" oder eine "Knospe", überein. Im Schwed. ist "Bota" die "Hüfte". Unser altes "boß", "rund", gehöret vermuthlich auch hierher, S. "Bößeln" und "Bossiren"; noch gewisser aber der in den niedrigen Sprecharten übliche Ausdruck "Bietz", die "Brüste" des andern Geschlechtes auszudrucken. S. "Hagebutte", ingleichen "Putz", und "Putzen", welche ohne Zweifel auch zu dem Geschlechte dieses Wortes gehören, ob sie schon seit langen Zeiten ihr "B" mit einem "P" vertauscht haben.

Der "Hagapfel", des -s, plur. die -äpfel, in einigen Gegenden, ein Nahme der wilden Äpfel, weil sie in "Hagen", oder "Hecken", oder auch in den Wäldern zu wachsen pflegen. Daher der "Hagapfelbaum", der solche Äpfel trägt. An andern Orten führen die "Hagebutten" diesen Nahmen. S. "Hag" 2 und 5.

* Der "Hag", des -es, plur. die -e, ein im Hochdeutschen wenig mehr gebräuchliches Wort, welches indessen um der vielen davon gemachten Ableitungen und damit gemachten Zusammensetzungen willen nicht übergangen werden kann. Es bedeutete. 1) einen jeden "Zaun", und eine jede einem Zaune ähnliche "Befriedigung um einen Raum". So wurde es in dem ehemahligen Kriegswesen auch von einem "Walle", ingleichen von einem "Pallisadenwerke" gebraucht, wovon Frisch Beyspiele anführet. Im Oberdeutschen ist es noch hin und wieder in diesem Verstande üblich, und im Hochdeutschen kommt "Gehäge" noch zuweilen in dem Verstande einer "Einfriedigung mit Stangen" u. s. f. vor. 2) In engerer Bedeutung, ein "Zaun" oder eine "Einfriedigung von lebendigem Buschwerke", ein "lebendiger Zaun", wofür im Hochdeutschen das davon abstammende "Hecke", im gemeinen Leben Ober- und Niedersachsens aber auch "Knick", üblich ist. In diesem Verstande ist der "Hagen" noch in Niedersachsen üblich, so wie im Englischen "Hedge", und im Franz. "Haye", gleichfalls eine solche "Hecke" bedeuten. Das Schwed. "Hag" kommt mit dem Deutschen völlig überein. 3) Figürlich, ein "Busch", ein "Strauch"; eine im Hochdeutschen gleichfalls veraltete Bedeutung. Theuerdank fiel mit dem Pferd in einen Hag, Theuerd. Noch mehr, 4) ein mit einem "Hage" eingeschlossener Ort, wofür jetzt "Gehäge" üblich ist. So wurde ehedem so wohl im Deutschen, als in den verwandten Sprachen, ein jeder eingefriedigter Acker, ein eingeschlossener Raum, ja oft ein Haus, ein Hof auf dem Lande, oder ein Dorf selbst, ein "Hag" genannt; welche Bedeutung auch die letzte Hälfte so vieler eigenthümlichen Nahmen der Orter auf "-hagen" hat, die in Niedersachsen so zahlreich sind, und welche Endung in Obersachsen in "-hain" und "-hahn" übergegangen ist. Indessen kann in vielen auch die Bedeutung eines Waldes Statt finden. Denn "Hag" wurde ehedem, 5) auch sehr häufig von einem Gehölze, einem Walde gebraucht, vermuthlich, so fern man die Hölzer zum Behuf der Jagd von Alters her zu "hägen" pflegte; so wie das Wort Forst von einigen auf eine ähnliche Art abgeleitet zu werden pfleget. S. "Hain", welches noch in dieser Bedeutung üblich ist. Im Böhm. bedeutet "Hag" gleichfalls einen Wald.

Anm. In einigen Oberdeutschen Gegenden ist dieses Wort ungewissen Geschlechtes, "das Hag". Die mittlern Latein. "Haga", "Haia", "Haya", "Heya", "Haycium", u. s. f. kommen in allen obigen Bedeutungen, selbst eines Hofes, Hauses und Waldes, sehr häufig vor. S. "Hägen", "Hain", "Hecke" u. s. f.

Die "Hagebutte", plur. die -n, die beerartige, harte und rothe Frucht der "Hagerosen" oder wilden Rosen, worin der rauche steinichte Same befindlich ist. Daher der "Hagebuttenstrauch", der wilde Rosenstrauch, der sie trägt und gern in "Hagen" oder "Hecken" wächset; Rosa canina L. "Hagerose", "Hagedorn". Die letzte Hälfte des Wortes gehöret zu "Butz", "Butzen", die dicke runde Gestalt auszudrucken. Der Nahme "Hagebutte" lautet in manchen Gegenden "Hahnbutte", "Hainbutte", "Hambutte", "Haynbutte", "Hahnböttchen", "Butten", in Hamburg "Hahnepoten", in Baiern gar "Hätschepätsch", um Wien "Hetscherl", welches gleichfalls daraus verderbt ist. An andern Orten heißen sie "Wiepen", "Wiebchen", in Osnabr. "Weepken", (Böhm. "Ssipek",) "Hefen", "Hüfen", "Hagehiften", "Hiften", (Engl. "Haw", "Hips", Angels. "Hagan", "Heopa", Norw. "Hybe", "Klunger", Dän. "Hyven",) "Kunz", "Schlafkunz", "Arschkitzeln", Franz. "Gratecul", im Bremischen "Hissen", an andern Orten "Buttelhiefe", so wie der Strauch der sie trägt daselbst die "Buttelrose" genannt wird. Schon Ottfried nennet sie "Hiafon".

Die "Hagerose", plur. die -n, die "wilde Rose", "Rosa canina L." S. "Hagebutte".

Die "Hahnbüche", "Hahnbutte", S. "Hagebüche", "Hagebutte". Das Beywort "hahnebüchen", wird in den niedrigen Sprecharten für grob gebraucht.

Die "Hahnenhode", plur. die -n, oder das "Hahnenhödlein", des -s, plur. ut nom. sing.
1) Eine Art kleiner Pflaumen, welche eine Abänderung der gemeinen Pflaumen sind; "Pruna amygdalina L." Der "Hahnenhodenbaum", der sie trägt.
2) An andern Orten sind die "Kornellen" oder "Cornelkirchen", unter diesen Nahmen bekannt; daher der "Hahnenhödleinstrauch", "Cornus mascula L."
3) An auch andern verstehet man darunter die rothen Beeren des "Spindelbaumes", "Euonymus Europaeus L." welche auch wohl "Hahnenhütchen" und "Hahnenpfötchen" genannt werden; so wie
4) noch an andern auch die "Hagebutten" unter diesem Nahmen bekannt sind. Alles um der entweder wahren, oder eingebildeten Ähnlichkeit mit den Hoden eines Hahnes.

Die "Hainbuche", "Hainbutte", S. "Hagebuche", "Hagebutte".

Die "Hainhecke", plur. die -n, an einigen Orten, ein Nahme des wilden Rosenstrauches, oder der "Hagerose", S. "Hagebutte".

Die "Hambutte", S. "Hagebutte".

Die "Hanbutte", S. "Hagebutte".

Die "Haynbüche", "Haynbutte", S. "Hagebüche", "Hagebutte".

Die "Heckenrose", plur. die -n, ein Nahme der gemeinen wilden Rose, weil sie gerne in Hecken und Zäunen wächset, siehe "Hagebutte".

Das "Heinzerlein", des -s, plur. ut nom. sing. eine in einigen Gegenden, z. B. im Hennebergischen, übliche Benennung der Frucht des Hagedornes, der um deßwillen daselbst auch "Heinzerleinsdorn" genannt wird. Hier ist es ohne Zweifel aus "Hein", "Hain", "Wald"; verderbt, S. "Hagedorn". Aus einer vermuthlich ähnlichen Verderbung heißen die "Hagebutten" an andern Orten "Kunze" und "Schlafkunze".

Die "Hiefe", plur. die -n, im gemeinen Leben, besonders Oberdeutschlandes, eine Benennung der "Hagebutten". S. dieses Wort.

Die "Hifte", S. "Hiefe" und "Hagebutte".

Die "Hüfe", S. "Hagebutte".

2. Der "Kunz", des -es, plur. die -e, in einigen Gegenden, ein Nahme der "Hagebutten", welche in andern "Heinzerlein" heißen, S. dieses Wort und "Hagebutte".

1. Die "Puppe", plur. die -n, Dimin. das "Püppchen", Oberd. "Püpplein", eine cylinderförmige, zusammen gebundene oder zusammen gewickelte Masse, und was der ähnlich ist; ein nur noch in einigen Fällen übliches Wort. 1) In einigen Gegenden werden die walzenförmigen Rohr- oder Schilfkolben "Puppen" genannt. 2) Bey den Fischern ist die "Puppe" ein senkrecht auf dem Wasser schwimmendes walzenförmiges Holz, oder auch ein Büschel Binsen, woran man den Köder zu binden pflegt. ( S. "Aalpuppe".) Daher das Zeitwort "puppen", auf solche Art anködern und fangen. Die "Fischerpuppen". 3) Bey den Insecten ist die "Puppe" das Insect in seinem zweyten Zustande, wo es einem leblosen cylinderförmigen Körper gleicht; die "Nymphe", in der Pfalz die "Dattel". Aus dem Eye kriecht die Raupe, diese verwandelt sich, wenn sie ihre völlige Größe erhalten hat, in eine "Puppe", und aus dieser wird hernach das Insect. Bey den Seidenwürmern pflegen einige auch das Gespinst oder Gehäuse der Puppe, den Cocon, die Puppe zu nennen.

Anm. Die ey- oder walzenförmige Gestalt ist hier ohne Zweifel der Grund der Benennung, so daß dieses Wort als ein Geschlechtsverwandter von dem Nieders. "Wiepe", "Hagebutte", "Pfebe", Angels. "Popaeg", "Feifel", dem Lat. "Faba", die "Bohne", und andern dieses Geschlechtes betrachtet werden muß, (S. die jetzt gedachten Wörter.) Indessen kann es in allen obigen Bedeutungen auch eine Figur des folgenden seyn.

Der "Rosendorn", des -es, plur. die -en, ein Nahme des wilden Rosenstockes, oder der gemeinen "Hundsrose" und "Feldrose", "Rosa canina L." deren Blume eine weißliche, einfache Rose ist, und deren Samenkapseln unter dem Nahmen der "Hagebutten" bekannt sind.

Die "Wiepe", plur. die -n, ein nur in den gemeinen Sprecharten übliches Wort, die Samenkapsel des Rosenstrauches, oder eine "Hagebutte" zu bezeichnen, S. dieses Wort.


(E?)(L?) http://german.about.com/od/vocabularytips/a/Hagebutte.htm

Hagebutte


(E?)(L?) http://www.apotheken-umschau.de/Hagebutte

Hagebutte: Nicht nur als Tee beliebt

Die Hagebutte enthält viel Vitamin C. Die Früchte schmecken süßsäuerlich und sind beliebt in Früchtetees und Konfitüren
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Botanik: Die Frucht der Wildrosen

Die "Hagebutte" ist die Frucht verschiedener Wildrosenarten. Schätzungsweise gibt es über 150 Arten davon. Wildrosensträucher werden je nach Art unterschiedlich hoch. Die kleinsten erreichen weniger als einen halben Meter, die größten schießen gleich mehrere Meter hoch. Die in Europa sehr häufig vorkommende Hundsrose gedeiht bevorzugt auf Lehmböden an Waldrändern und in Gebüschen. Ihre überhängenden Zweige sind dicht mit Stacheln besetzt. Die gefiederten Blätter sind kahl. Ihre Oberseite ist dunkler als die Unterseite. Zu Beginn des Winters verliert die Wildrose ihre Blätter. Im Mai und Juni erscheinen die weißen bis rosafarbenen Blüten mit den typisch goldgelben Staubblättern. Im Sommer entwickeln sich aus den Blüten die roten Früchte.

Die Hagebutten reifen bis in den Oktober hinein. Die Samen in ihrem Inneren werden auch als "Nüsschen" bezeichnet. In jeder Hagebutte befinden sich einige dieser Nüsse umschlossen von einem fleischigen Blütenboden. Beim Kontakt mit Hagebutten vor den Borsten der Nüsschen in Acht nehmen. Die Härchen können Juckreiz auslösen.
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(E?)(L?) http://www.denkstroeme.de/heft-4/s_216-220_kozianka

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Es handelt sich in Band IV z. B. um Dialektwörter wie die Substantive bairisch, schwäbisch, rheinisch "grand" = dt. "Trog", "Eimer" (althdt. "grant"), bairisch, schwäbisch, rheinisch, pfälzisch, obersächsisch, thüringisch "grindel" = dt. "Pflugbaum" (althdt. "grintil"), bairisch, schwäbisch, badisch "grüsch" = dt. "Kleie" (althdt. "grusko"), bairisch, schwäbisch, badisch, hessisch, obersächsisch, thüringisch "hiefe" = dt. "Hagebutte" (althdt. "hiofa", "hiofo") oder die Verben schwäbisch, hessisch, obersächsisch "gleifen" = dt. "mit einer Schräge versehen" (althdt. "gleifen") und mecklenburgisch, niedersächsisch "gnieden" = dt. "glätten" (althdt. "gnîtan").
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(E?)(L?) http://www.dw.de/rose/a-276052-1

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In Alltag und Kunst

Rose. Das ist die Blüte, aber auch die ganze Pflanze. Der Rosenstock oder der Rosenstrauch. Rosen blühen in überwältigender Vielfalt. Allein von der Heckenrose gibt es in Europa mehr als vierzig Arten. Die Frucht der Heckenrose, die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen.

"Hagen" ist das alte Wort für Dornenstrauch, und "butte" heißt die Frucht der Heckenrose.

Der "Rosenhag", die Rosenhecke oder der Rosenbogen, ist ein altmodisches Wort.

In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt. Die Rose ist immer schon etwas ganz Besonderes, Mystisches gewesen; ein vielfältiges Sinnbild. Homer nennt die Göttin der Morgenröte "die rosenfingrige Eos". Die ersten Sonnenstrahlen: rosenfarbige Finger.
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(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,276052,00.html

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Die Frucht der Heckenrose, die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen. "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt.
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(E?)(L?) http://www.gartendatenbank.de/wiki/rosa-canina

Inhalt: Hundsrose, Hagebutte (Rosa canina) | Besonderheiten | Pflege: Schneiden, Vermehren, Samen aus Hagebutten aussäen (Ansprüche, Kultur) | Erfahrungen | Kennzeichen zur Identifizierung, ähnliche Arten | Natürlicher Lebensraum | Wert für Tiere | Verwendungen | Taxonomie | Schöne Bilder, Fotos


(E?)(L?) http://www.garten-literatur.de/Pflanzen/Rezepte/rosen_rezepte.htm

Rezepte mit Hagebutten


(E?)(L?) http://www.geo.de/GEO/interaktiv/frage-des-tages/archiv.html?p=4

30.9.2015: Hagebuttenkerne werden von Kindern gern als "Juckpulver" benutzt. Jucken die Dinger wirklich?


(E?)(L?) http://www.handlungsreisen.de/katalog.php

Das Hagebutten-Mädchen

Kommissarin Tydmers aus Aurich muss einen Mord während des großen Insulanertreffens aller ostfriesischer Inseln auf Juist aufklären.


(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/hagebutt.htm

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wissenschaftlicher Name: "Rosa canina"
Pflanzenfamilie: "Rosengewächse" = "Rosaceae"
englischer Name: "Rosehip"
volkstümliche Namen: "Heckenrose", "Wildrose", "Zaunrose", "Weinrose", "Apfelrose"
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(E?)(L?) https://www.heilpflanzen.info/steckbrief/hagebutte/

Hagebutte ("Rosa canina L")

Die Hagebutte ist zu finden in Europa, Nordafrika und Vorder-, sowie in Mittelasien. Der Strauch wächst bis zu 5 Meter hoch und besitzt rosafarbene Blüten. Charakteristisch sind die, nach dem Verblühen nach unten geschlagenen Kelchblätter. Sie werden mit und ohne Kerne verwendet. Von einer anderen Rosen Art, der Essigrose (Rosa centifolia L.), wird aus den Blütenblättern, Rosenöl und Rosenwasser gewonnen. Die Essigrose ist ein niedrig wachsender Strauch, der weit verbreitet kultiviert wird.

Rosa canina L

Im Volksmund findet der Name Hagebutte doppelte Verwendung. Zum einen für die Frucht und zum anderen für den gesamten Strauch, der Hundsrose (Rosa canina L). Der Strauch gehört der Familie der Rosengewächse an und ist fast überall zu finden.
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Synonyme: "Butterfäßlein", "Dornapfel", "Hainbutte", "Heckenrose", "Hetscherln", "Hundsrose", "Rosenbeere"
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(E?)(L?) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/h/hiefe.htm

Etymologie "Hiefe" - änhd. "Hagebutte"
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germ. "*heup-", ahd. "hiufo", nhd. "Hiefe" "Hagebutte"


(E?)(L1) http://www.helpmefind.com/rose/gl.php?n=49

"Hips" ("Hagebutten")


(E?)(L?) http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Heiderose_Tuk

"Hagebutte Tuk"

"Heiderose Tuk" (original "Eglantine Banks") (Krege: "Hagebutte Steilhang") gebürtige "Hang", ist im Legendarium ein Hobbit aus dem Auenland.
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Etymologie

Heideroses Originalname "Eglantine" bezeichnet im Deutschen die "Wein-Rose". Wolfgang Kreges Übertragung des Namens als "Hagebutte" ist nicht völlig korrekt, da die umgangssprachliche Bezeichnung einer "Hagebutte" eigentlich die "Hecken-Rose" und nicht die "Wein-Rose" bezeichnet. Die "Hecken-Rose" heißt nämlich im Englischen "dog rose" oder umgangssprachlich auch "rose hip" oder "wild brier". Margaret Carrouxs Übersetzung "Heiderose" ist ein durchaus heute noch gebräuchlicher deutscher Vorname, obschon etwas näher am Original, gibt diese Übersetzung ebenfalls nicht exakt die eigentliche Namensbedeutung wieder.
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(E?)(L2) http://u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Rose

Hagebutten - Rose
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Die Frucht der Rosen, die Hagebutte, eine sog. Sammelnussfrucht, enthält die behaarten Einzelfrüchte (Nüsschen, Kerne).
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Als blutstillender, stopfender und harntreibender Arzneistoff wurden auch die Scheinfrüchte ("hiufal", "hiefal", "hiefe"; "Hanbutten", "Hagebutten") verschiedener Rosenarten (z.B. Heckenrose) verwendet.
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(E?)(L?) http://www.kordes-rosen.com/faq

Hagebutten sind die Früchte der Rose. Vor allem bei den einmalblühenden Rosen bilden viele mit den Hagebutten einen zweiten Schmuck. Hagebutten enthalten mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte.


(E?)(L?) https://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/hagebutte.htm

Hagebutte - Wildrose - Hundsrose

Die Hagebutten (Rosa canina) stammen vom Strauch der Heckenrose, die die Urform unzähliger verschiedener Zuchtrosen darstellt.
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Viele kennen die "Hagebutte" aus dem Kinderlied “Ein Männlein steht im Walde“, auch wenn viele tatsächlich die Auflösung nicht kennen - denn dort steht „das Männlein dort auf einem Bein mit seinem roten Mäntelein und seinem schwarzen Käppelein kann nur die Hagebutte sein.“ Und so wie viele Kinder die "Hagebutte" durch das Kinderlied kennen, so kennen Sie auch die besonderen und auffälligen roten Früchte.
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(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/warenkunde/hagebutten

Als Hagebutten bezeichnet man die Früchte verschiedener wild wachsender Rosenarten, von denen es in den nördlichen gemäßigten und subtropischen Breiten mehr als 200 geben soll.
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(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/zutaten/hagebutten-113

Hagebutten-Rezepte


(E?)(L?) http://www.lambertus-apotheke.de/leistungen/heilpflanzen

Hagebutte

Als "Hundsrose" gehörte die "Hagebutte" schon zum Arzneischatz der Ärzte des Altertums. Im Mittelalter wurde sie zur Herzstärkung, bei Kopfschmerzen und bei tränenden Augen eingesetzt. Später wurde ihre Wirkung als steintreibendes Mittel und gegen Geschlechtskrankheiten (Gonorrhöe) geschätzt. In der Homöopathie wird die Pflanze ebenfalls verwendet, insbesondere auch die Rosengalle oder der Schlafapfel.
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(E?)(L?) http://www.lecker.de/hagebutte-49876.html

Als Hagebutte bezeichnet man die Früchte verschiedener Rosenarten. Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die viele kleine Nüsse enthält. Die Nüsschen der Hagebutte sind mit feinen, widerhakenbestückten Härchen bedeckt, welche bei Hautkontakt Juckreiz hervorrufen. Genutzt wird deshalb nur das Fruchtfleisch der Hagebutte.
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(E?)(L?) http://www.owid.de/artikel/198313

Hagebutte| Hagebuttentee


(E?)(L?) http://www.pitopia.de/
Nach "Hagebutte" suchen.

(E6)(L1) http://www.pixelio.de/
Nach "Hagebutte" suchen.

(E?)(L1) http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Sammlungen/Wissenswertes_ueber_die_Rosen.pdf

Wissenswertes über die Rosen

Zusammengestellt von Peter Godzik
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Bei den Hagebutten handelt es sich um Schein- oder Sammelfrüchte, die aus den Blüten entstehen und in denen die Samen der Rosen heranreifen. Zur Bildung von Hagebutten kommt es vorwiegend bei Wild-, Strauch- und Parkrosen. Die Färbung der Früchte reicht von Grün über Gelb und Orange bis hin zu einem leuchtenden Rot. Im Herbst, wenn die Blüten allmählich vergehen, sind sie ein herrlicher Schmuck am Rosenstrauch und bei den Vögeln als Nahrung sehr begehrt. Manche Wildrosen zieren sich bis in den Winter hinein mit den bunten Früchten.

Abschließend noch ein paar Anmerkungen zur botanischen Namengebung:

Um Mißverständnisse zu vermeiden, erhielt jede Pflanze eine wissenschaftliche, international gültige Bezeichnung. So trägt zum Beispiel die "Essigrose" den botanischen Namen "Rosa gallica". Das erste, groß geschriebene Wort benennt die Gattung, also "Rosa", der klein geschriebene Namensteil steht für die Art. Spezielle Züchtungen oder Mutationen erhalten zusätzlich einen Sortennamen in einfachen Anführungszeichen, etwa "Rosa gallica ‘Versicolor’".

Wenn verschiedene Arten oder Sorten gekreuzt werden und neue Pflanzen daraus entstehen, spricht man von Hybriden. Solche Kreuzungen haben häufig ein x im Namen: Rosa x paulii = R. arvensis x R. rugosa.

Bei den meisten modernen Gartenrosen handelt es sich um Kreuzungen, an denen mehrere Arten und Sorten beteiligt waren. Deshalb verzichtet man hier auf immer neue Artnamen und teilt sie stattdessen in Gruppen bzw. Klassen wie Teehybriden oder Floribunda-Rosen ein. Die Sortenbezeichnung, beispielsweise "Gloria Dei", gibt dann zweifelsfrei an, welche Rose gemeint ist.

Von der Wildrose zur modernen Gartenrose

Wie eingangs beschrieben, kamen schon vor langer Zeit auf der gesamten nördlichen Halbkugel Rosenarten vor. Dabei handelte es sich um Wildrosen, wie wir sie heute noch kennen. Aus den Wildrosen entwickelten sich über viele Stationen unsere modernen Gartenrosen. Es ist umstritten, ob alle Vorfahren der heutigen Rosen nur einfache Blüten, also mit weniger als 10 Petalen hatten. Sicher ist jedenfalls, daß schon vor Tausenden von Jahren natürliche Befruchtungen stattgefunden haben. Der Wind oder auch Insekten und Schmetterlinge trugen Blütenstaub von einem Strauch zum anderen. In den "Hagebutten" entwickelten sich dann Samen, die oft von Vögeln oder anderen Tieren über weite Entfernungen getragen und fallengelassen wurden. Hieraus wuchsen neue Rosensträucher, die - als Ergebnis der Kombination verschiedener Pflanzen bzw. Erbanlagen - auch neue Blütenformen und -farben zeigten. So entstanden neue Arten und Varietäten, gleichzeitig verbreitete sich die Gattung Rosa immer weiter.
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(E?)(L?) http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=66059

Marmelade aus Hagebutten


(E?)(L1) http://www.rosenfoto.de/


(E?)(L?) http://www.rosenfoto.de/Merkmal_Hagebutten.html

Hagebutten bei Rosen


(E?)(L?) https://schnelleinfachgesund.de/hagebutte/

Hagebutte – Die gesunde Geheimwaffe gegen Arthritis!

geschrieben von Martin Auerswald, M.Sc. 29. September 2019

Die Hagebutte ist die essbare Frucht einiger Rosengewächse, insbesondere der Hundsrose, und sie ist eines meiner absoluten Lieblings-Superfoods. Sie bietet weit mehr als eine Verarbeitung im Früchtetee – die Hagebutte ist vollgepackt mit Nährstoffen und in der Naturheilkunde seit Jahrtausenden etabliert. Ihre Vorteile entdeckt mittlerweile auch die Wissenschaft.

Die roten Früchte sind bei Gelenkerkrankungen (Arthritis und Arthrose) absolute Geheimwaffen, enthalten massig Vitamine und Antioxidantien, und Hagebuttenöl ist der große Newcomer in der Kosmetikindustrie.

Hagebutten werden gerne Nahrungsergänzungsmitteln zugesetzt, weil sie erhebliche Mengen Vitamin C enthalten, darüber hinaus Polyphenole (Ellagsäure), Lycopen (Pro-Vitamin A), Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren. Sie hemmen sehr wirkungsvoll Entzündungen im Körper, besonders in den Gelenken. Und das ist erst der Anfang einer Reihe von Vorteilen, die diese kleinen, unscheinbaren Früchte bereithalten.

Hier erhälst Du einen Überblick über Hagebutten und warum Du von ihnen profitierst!
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(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/de/res?word=Hagebutte&corpusId=deu_newscrawl_2011

Hagebutte


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

HageButte | Hagebutte, (wälsche) | HagebuttenBirn | Marmelade, (Hagebutten-) | Rose (Hagebutten- oder Hage-) | Sauce (Hagebutten-) | Suppe (Hagebutten-) | Torte (Hagebutten-)

"Hagebutte", die beerartige, harte und rothe Frucht der Hagerosen oder wilden Rosen, worin der rauche steinichte Same befindlich ist. Daher der "Hagebuttenstrauch", der wilde Rosenstrauch, der sie trägt und gern in "Hagen" oder "Hecken" wächset; "Dornrose", "Feldrose", "Feldhagebutte", "Hagedorn", "Hagerose", "Heckrose", "Hornrose", "Hundsrose", "Zaunrose", "Rosendorn", "Rosenstrauch", "Cynosbatus", "Cynorrhodos" s. "Rosa syluestris", floribus subrubris Thal. Rosa canina Camer. Rosa canina odorata et syluestris Lobel. Rosa syluestris vulgaris, flore odorato incarnato C. Bauh. Rosa syluestris altior Caesalp. Rosa syluestris asperior punicea Fuchs. Rosa spinis aduncis, foliis septenis, calycibus tomentosis, segmentis pinnatis & semipinnatis, tubis breuissimis Hall. Rosa canina germinibus ouatis pedunculisque glabris, caule petiolisque aculeatis Linn. Sentis canina, Rubus caninus, Canirubus, Fr. "Rosier sauvage", "Rose de chien", Engl. "Dog Rose", "Hep Tree", the "wild Rose", the "wild Briar".

Die letzte Hälfte des Wortes gehört zu "Butz", "Butzen", die dicke runde Gestalt auszudrucken. Der Nahme "Hagebutte" lautet in manchen Gegenden "Hahnbutte", "Hainbutte", "Hambutte", "Haynbutte", "Hahnböttchen", "Butten", in Hamburg "Hahnepoten", in Baiern gar "Hätschepärsch", welches gleichfalls daraus verderbt ist. An andern Orten heißen sie "Hahnenhoden", "Hahnenhödlein", "Wiepen", "Wiebchen", im Osnabrück. "Weepken", (Böhm. "Ssipek") "Hüfen", "Hiefen", "Hagehiften", "Hiften", (Engl. "Haw", "Hippes", Angels. "Hagan", "Heopa", Norw. "Hybe", "Klunger", Dän. "Hyven") "Kunz", "Schlafkunz", im Brem. "Hiffen", an andern Orten "Buttelhiefe", so wie der Strauch, der sie trägt, daselbst die "Buttelrose" genannt wird. Schon Ottfried nennet sie "Hiafon".
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(E?)(L?) https://www.von-fallersleben.de/ein-maennlein-steht-im-walde/
Das bekannte Volkslied "Ein Männlein steht im Walde" (Hoffmann von Fallersleben) meint entgegen landläufiger Meinung nicht den "Fliegenpilz", sondern die "Hagebutte". Dies geht aus der letzten Strophe des Liedes hervor.


Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um. Sagt, wer mag das Männlein sein, Das da steht im Wald allein Mit dem purpurroten Mäntelein. Das Männlein steht im Walde auf einem Bein Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein, Sagt, wer mag das Männlein sein, Das da steht im Wald allein Mit dem kleinen schwarzen Käppelein? Das Männlein dort auf einem Bein mit seinem roten Mäntelein und seinem schwarzen Käppelein kann nur die "Hagebutte" sein !

Text Hoffmann von Fallersleben im Dezember 1843 -> Noten zu diesem Lied


(E?)(L?) http://www.weleda.de/produkt/w/wildrosenoel

Hagebuttenkernöl (Rosa Mosqueta-Öl)

(Rosa Moschata Seed Oil)
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(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/rosa_canina.html

Rosen - Namensgebung: Rosa canina Hundsrose

"Friggadorn", "Friggas Dorn", "Heckenrose", "Heiderose", "Zaunrose" und mehr Volksnamen

Ihre vielen Volksnamen zeigen ihren Bekanntheitsgrad und die weite Verbreitung:

"Buttelhiefen", "Dornapfel", "Dornrose", "Feldrose", "Hundsrose", "Hagrose", "Hagebutte", "Hagedorn", "Hagehotten", "Hagehüften", "Hagehüttchen", "Hagerose", "Hahnebödgen", "Hahneklöschen", "Hainhecken", "Hanbutbutten", "Haynbutten", "Hainrose", "Heckenrose", "Heinzerlein", "Hetschepetsch", "Hiefen", "Hiefenstrauch", "Hornrose", "Hüfften", "Hundsdorn", "Rosendorn", "Schlafkauz", "Schlafkunz", "Schlafdorn", "Wilde Heiderose", "Wiegenstrauch", "Wiepken", "Wipen", "Wirgen", "Zaunrose", "Wildhips".
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(E1)(L1) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/latein.htm




(E6)(L?) http://www.woerterbuch.info/?query=hagebutte&s=dict




(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/

HAGE, m. | HAGE, f. | HAGE, f. | HAGENBUCHE, f. | HAGEBÜCHEN, adj. | HAGENBÜCHEN, adj. | HAGEBUSCH, m. | HAGENBUSCH, m. | HAGEBUTTE, f. | HAGENBUTTE, f. | HAGEBUTTDORN, m. | HAGEBUTZ, m. | HAGENBUTZ, m. | HAGEDRÜSE


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/GWB/

Hag | Hagebutte | Hagebuttenhecke


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/Wander/?sigle=Wander&mode=Vernetzung&lemid=WH00116#XWH00116

Hagebutte


(E?)(L?) http://pflanzenfundgrube.zum.de/glossar.html

Hagebutte - Scheinfrucht der Rosaceae. Der Blütenboden bildet die rote Hülle der Hagebutte. Innen sind die eigentlichen Früchte, die Nussfrüchte sind.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagebutte
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagebutte" taucht in der Literatur um das Jahr 1790 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2020-01

Hagebutten-Rosen (W3)

"Hagebutten-Rosen", "Hagebuttenrosen" sind Rosen, die nach der Blüte Früchte, "Hagebutten" genannt, bilden.

(E?)(L1) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/hagebutten_abc.htm
Als "Hagebutten-Rosen" werden aufgelistet (15.01.2006):

Abbotswood | Achburensis | Ännchen von Tharau | Agatha | Aischa | Albéric Barbier | Altaica | Altissimo | Amelia | American Pillar | Amy Robsart | Andersonii | Andrewsii | Angel Face | Anne of Geierstein | Apfelblüte | Apple Blossom | Ardoisée de Lyon | Assemblage des Beautés | Auguste Gervais | Ayrshire Queen | Basye`s Blueberry | Belle Amour | Belle des Jardins | Belle Poitevine | Bishop Darlington | Blanc Double de Coubert | Blossomtime | Bobbie James | Bolero | Bonn | Bordeaux | Bourgogne | Brenda Colvin | Buff Beauty | Californica plena | Calocarpa | Canary Bird | Cantabrigiensis | Caporosso | Capriolata | Captain Hayward | Carefree Beauty | Catherine Seyton | Centenaire de Lourdes | Charles Albanel | Cherry Meidiland | Christine Wright | City of Belfast | Clytemnestra | Clou | Complicata | Conditorum | Cornelia | Coup d` Hébé | Crimson Rambler | Cupid | Dagmar Hastrup | Dainty Bess | Daisy Hill | Danae | Dart`s Dash | Don Juan | Double White | Eddie`s Crimson | Edith Bellenden | | Fargesii | Felidae | Fenja | Flammentanz | Flora McIvor | Foxi | Francis E. Lester | Fred Streeter Fritz Nobis | Frühlingsanfang | Frühlingszauber | General McArthur | Gloire des Rosomanes | Grand Hotel | Griseldis | Großherzogin Viktoria Melitta | Hansa | Harvest Fayre | Heather Muir | Heideröslein | Heideschnee | Henri Martin | Henry Hudson | Herbstfeuer | Hibernica | Hiawatha | Highdownensis | Honorine de Brabant | IGA 83 München | Ilse Krohn Superior | Jeanne d`Arc | John Clare | Katharina Zeimet | Kathleen | Kew Rambler | Kiese, Rosa canina Kiese | La Belle Sultane | La Sevillana | Lac Majeau | Lady Curzon | Lady Mary Fitzwilliam | Lady Penzance | Lichterloh | Lucy Ashton | Lykkefund | Märchenland | Magnifica | Maréchal Niel | Marguerite Hilling | Mary Queen of Scots | Master Hugh | Maxima | Meg Merrilies | Menja | Mme de Tartas | Mme Ernest Calvat | Mme Grégoire Staechelin | | Moje Hammarberg | Monte Casino | Moonlight | Morden Centennial | Morlettii | Mrs Colville | New Dawn | Nuits de Young | Nymphenburg | Nyveldt`s White | Old Blush | Open Arms | Ormiston Roy | Parfum Liffreen | Peach Blossom | Persetosa | Pierette | PiRo 3 (Pillnitzer Vitaminrose) | Play Rose | Pleine de Grace | Polareis | Polarsonne | Polstjärnan | | Prinz Hirzeprinzchen | Quatre Saisons | Radio Times | Red Meidiland | Red Nelly | Red Rugostar | Ricarda | Rosa acicularis | Rosa arvensis | Rosa bella | Rosa blanda | | Rosa britzensis | Rosa californica | Rosa caudata | Rosa carolina | Rosa collina | Rosa damascena | Rosa davidii | Rosa davurica | Rosa fedtschenkoana | Rosa filipes | | Rosa foliolosa | Rosa forrestiana | Rosa gallica | | Rosa gigantea | Rosa glutinosa | Rosa gymnocarpa | Rosa helenae | Rosa hemsleyana | Rosa hugonis | Rosa holodonta, | Rosa hugonis | Rosa inodora | Rosa jundzillii | Rosa Kamtchatka, | Rosa koreana | Rosa longicuspis | Rosa longicuspis var. sinowilsonii | Rosa macrophylla | Rosa majalis | Rosa marretii | Rosa maximowiczianan | Rosa micrantha | Rosa mohavensis | Rosa mollis | | Rosa mulliganii | | Rosa Mundi | Rosa nitida | Rosa nutkana | Rosa nutkana var. hispida | Rosa omeiensis pteracanta | Rosa orientalis | Rosa palustris | Rosa pendulina | Rosa pendulina var. oxyodon | Rosa phoenicia | Rosa pisocarpa | Rosa prattii | Rosa primula | Rosa pyrifera | Rosa reversa | Rosa roxburghii | Rosa rubiginosa | Rosa rubus | | Rosa sancta | Rosa sericea pteracantha atrosanguinea | Rosa sericea var. omeiensis var. pteracantha | Rosa sempervirens | Rosa sertata | Rosa setigera | Rosa setipoda | Rosa sherardii, | Rosa sicula | Rosa setipoda | Rosa sherardii | Rosa soulieana | Rosa stellata, | Rosa stellata mirifica | Rosa suffulta | Rosa sweginzowii | Rosa sweginzowii Macrocarpa | Rosa tomentella | Rosa ultramontana | Rosa villosa | Rosa villosa Duplex | Rosa virginiana | Rosa virginiana plena | Rosa vosagiaca | Rosa webbiana | Rosa webbiana var. microphylla | Rosa wichuraiana | | Rosa woodsii | Rosa woodsii var. fendleri | Rosa x macrantha | | Rosa x polliniana | Rosa Zwerg | Rose à Parfum de l` Hay | Rose des Maures (Sissinghurst Castle) | Rosenwunder | Rotes Meer | Royal Bassino | Rubricaulis | Russelliana | Scabrosa | Scharlachglut | Schloß Balthasar | Schnee Eule | Schneelicht | Schneewittchen | Sealing Wax | Semiplena | Shropshire Lass | Single Cherry | Sir Cedric Morris | Snowflake | | St. Nicholas | Staffa | Stanwell Perpetual | Sternenflor | | Super Dorothy | Taunusblümchen | The Alexandra Rose | The Garland | The Queen Elizabeth Rose | Therese Bugnet | Trier | Trigintipetala | Triolet | Ulrich Brunner Fils | Una | Vanity | Venusta Pendula | Vièrge de Clery | White Hedge . | Wilhelm | Will Scarlet | William III | Wintoniensis | Zéphirine Drouhin

Erstellt: 2013-06

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagebutten-Rosen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagebutten-Rosen" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Hagebuttenrosen (W3)

"Hagebutten-Rosen", "Hagebuttenrosen" sind Rosen, die nach der Blüte Früchte, "Hagebutten" genannt, bilden.

(E?)(L?) http://www.rosenhof-schultheis.de/Informatives/Produkt-Infos/Hagebuttenrosen/index.html

Hagebutten-Rosen - Rosen mit besonderem Fruchtschmuck


(E?)(L?) http://www.rosenversand24.de/storefront/category/23_Hagebuttenrosen.html


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/rosenwelt/vitaminrosen.htm

"Hagebuttenrosen" ("Rose Hips"), "Vitaminrosen", "Fruchtrosen"

Volksnamen: "Hiefe", "Hifte", "Hetschepetsch", "Hetscherln"

Hagebuttenrosen sind Rosen, die nach der Blüte Früchte = "Hagebutten" bilden.

Hagebutten entwickeln sich bei Rosen mit einfachen oder halbgefüllten Blüten die Staubgefäßen haben, die von Insekten befruchtet werden. Sobald die Blüte verwelkt ist, bildet sich aus der kleinen grünen Verdickung unterhalb der Blütenblätter - dem Fruchtknoten - eine Hagebutte mit Samen, die man aussäen kann. (Da die Rosensorten meist aus Kreuzungen entstanden sind, fallen auch die Sämlinge unterschiedlich aus!)

Man kann die "Hagebutten" der "Hundsrose" ("Rosa canina") verwenden, leichter verarbeiten lassen sich aber die die weichen und dickfleischigen "Hagebutten" der Kartoffelrose ("Rosa rugosa").
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(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagebuttenrosen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagebuttenrosen" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Hagedorn (W3)

"Hagedorn" könnte man auch als "Dornenhecke" bezeichnen. Eine solche "Hecke" kann von (meist) Wild-Rosen aber auch von anderen Gewächsen mit "Dornen" gebildet werden.

"Hagedorn" ist als Familienname ein Herkunftsname zum Ortsnamen "Hagedorn" oder als Wohnname "am Weißdorn", "am Hagedorn", "am Heckbaum". Varianten des Namens "Hagedorn (um 1266/1325)" sind "Hagendorn" (um 1274), "Haghedorn" (um 1325), "Heydorn" (um 1344), "Hagedorn" (um 1367).

Anja Kling, Schauspielerin (22.03.1970 (Wilhelmshorst (bei Potsdam))
Filme:

Bei Adelung findet man:


Die "Hagebutte", plur. die -n, die beerartige, harte und rothe Frucht der "Hagerosen" oder wilden Rosen, worin der rauche steinichte Same befindlich ist. Daher der "Hagebuttenstrauch", der wilde Rosenstrauch, der sie trägt und gern in "Hagen" oder "Hecken" wächset; Rosa canina L. "Hagerose", "Hagedorn". Die letzte Hälfte des Wortes gehöret zu "Butz", "Butzen", die dicke runde Gestalt auszudrucken. Der Nahme "Hagebutte" lautet in manchen Gegenden "Hahnbutte", "Hainbutte", "Hambutte", "Haynbutte", "Hahnböttchen", "Butten", in Hamburg "Hahnepoten", in Baiern gar "Hätschepätsch", um Wien "Hetscherl", welches gleichfalls daraus verderbt ist. An andern Orten heißen sie "Wiepen", "Wiebchen", in Osnabr. "Weepken", (Böhm. "Ssipek",) "Hefen", "Hüfen", "Hagehiften", "Hiften", (Engl. "Haw", "Hips", Angels. "Hagan", "Heopa", Norw. "Hybe", "Klunger", Dän. "Hyven",) "Kunz", "Schlafkunz", "Arschkitzeln", Franz. "Gratecul", im Bremischen "Hissen", an andern Orten "Buttelhiefe", so wie der Strauch der sie trägt daselbst die "Buttelrose" genannt wird. Schon Ottfried nennet sie "Hiafon".

Der "Hagedorn", des -es, plur. inus. 1) Ein wilder mit Stacheln versehener Strauch, welcher gern in "Hagen" oder "Hecken" wächset; "Crataegus L." Im gemeinen Leben führet nur der "Crataegus Oxyacantha L." diesen Nahmen, der wegen der Farbe seiner Rinde auch "Weißdorn", wegen der mehlichten rothen Beeren auch "Mehldorn", "Mehlfäßchen", "Mehlbeerstrauch", "Unser lieben Frauen Birnlein", heißt. Schon Stryker nennt diesen Strauch "Hagendorn", ingleichen ein "Hagen", womit auch das Angels. "Haeghthorn", das Engl. "Hawthorn", das Norweg. und Dän. "Hagetorn", und "Hyventorn", und das Schwed. "Hagtorn" überein kommen. Im Hennebergischen heißt er "Heinzerleinsdorn". 2) In einigen, besonders Oberdeutschen Gegenden wird auch der "wilde Rosenstock", die "Hagerose", "Hagedorn" genannt. S. das vorige.

Das "Hainerholz", des -es, plur. inus. an einigen Orten, eine Benennung des "Hagedornes", S. dieses Wort.

Das "Heinzerlein", des -s, plur. ut nom. sing. eine in einigen Gegenden, z. B. im Hennebergischen, übliche Benennung der Frucht des Hagedornes, der um deßwillen daselbst auch "Heinzerleinsdorn" genannt wird. Hier ist es ohne Zweifel aus "Hein", "Hain", "Wald"; verderbt, S. "Hagedorn". Aus einer vermuthlich ähnlichen Verderbung heißen die "Hagebutten" an andern Orten "Kunze" und "Schlafkunze".

Die "Lazerole", plur. die -n, eine Art "Weißdorn" oder "Hagedorn", welcher in Italien und Tirol wächset; "Crataegus Azarolus L." Ital. "Lazerola", Franz. "Lazarole", woher auch der Deutsche Nahme entlehnet ist.

Der "Mehlbaum", des -es, plur. die -bäume, der Nahme verschiedener Staudengewächse, welche mehlichte Früchte oder Beeren tragen.

1) Einer Art des "Hagedornes", welche in der Schweiz und den nördlichen Gegenden Europens einheimisch ist, und rothe, süße und unschmackhafte Beeren träget; "Crataegus Aria L." "Mehlbeerbaum", "Meerkirschbaum", "Atlaßbaum", "Speyerlingsbaum", "Weißläuben", "Sperberbaum". Seine Beeren sind unter dem Nahmen der "Mehlbeeren", und "Mehlfäßchen" bekannt.

2) Des "Weißdornes", "Crataegus Oxyacantha L." welcher auch "Hagedorn" und "Mehldorn" heißt. Seine mehlichten Beeren sind gleichfalls unter dem Nahmen der "Mehlbeeren", "Mehlfäßchen", "unsrer lieben Frauen Birnlein" bekannt.

3) Des "Schlingbaumes", "Viburnum Lantana L." welcher gleichfalls "Mehlbeerbaum", und "Faulbaum" heißt, so wie seine Beeren "Mehlbeeren", "Schlingbeeren" oder "Schlungbeeren", "Haubeeren", "Kaulbeeren", "Schießbeeren", "Patschernen", "Scherpken" genannt werden.

4) Der "Amerikanische Mehlbaum" und "Afrikanische Mehlbaum", "Lantana Camara" und "Lantana Africana L." trägt eine mehlichte Steinfrucht, welch eine zweyfächerige Nuß enthält.

Der "Weißdorn", des -es, plur. die -en, ein Nahme des "Hagedornes", "Crategus Oxyacautha Linn." S. "Hagedorn".


(E?)(L?) http://www.biografiasyvidas.com/biografia/h/index0001.htm

Hagedorn, Friedrich von


(E?)(L2) http://www.britannica.com/




(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/blaetternNDB_H.html




(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/blaetternADB_H.html




(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/nibelung/sagasued/waltari/waltari.html

...
Der "Hagen" des Waltharius wird ebenfalls nicht mit der Rose, sondern nur mit den Dornen in Zusammenhang gebracht. So wird er einmal als "Hagedorn mit den grünen Blättern", ein anderes Mal als "dorniger Hagen" bezeichnet.
...


(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=H

Hagedorns Tochter (D 1994)


(E?)(L1) http://www.gutenberg.org/browse/authors/h

Hagedorn, Hermann, 1882-1964


(E?)(L?) http://www.naturkundemuseum-kassel.de/wissenschaft/sammlungen/gefaesspflanzen/schildbach/schildbach-rs.php

389 - Rosa canina - gemeiner Hagedorn oder Hanebutte


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H


(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=18&autor=

Hagedorn, Friedrich von


(E?)(L?) http://www.tolweb.org/Life_on_Earth

Succinarthropterus hagedorni


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

hagedorn | hagedorngericht


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/

HAGEDORN, m. | HAGDORN, m. | HAGENDORN, m. | HAGEDORNHECKE, f.


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

| HageDorn | Mehlbeerhagedorn


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/rosa_canina.html

"Friggadorn", "Friggas Dorn", "Heckenrose", "Heiderose", "Zaunrose" und mehr Volksnamen

Ihre vielen Volksnamen zeigen ihren Bekanntheitsgrad und die weite Verbreitung - "Buttelhiefen", "Dornapfel", "Dornrose", "Feldrose", "Hundsrose", "Hagrose", "Hagebutte", "Hagedorn", "Hagehotten", "Hagehüften", "Hagehüttchen", "Hagerose", "Hahnebödgen", "Hahneklöschen", "Hainhecken", "Hanbutbutten", "Haynbutten", "Hainrose", "Heckenrose", "Heinzerlein", "Hetschepetsch", "Hiefen", "Hiefenstrauch", "Hornrose", "Hüfften", "Hundsdorn", "Rosendorn", "Schlafkauz", "Schlafkunz", "Schlafdorn", "Wilde Heiderose", "Wiegenstrauch", "Wiepken", "Wipen", "Wirgen", "Zaunrose", "Wildhips".
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagedorn
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagedorn" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1750 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Hagen
*hagen (W2)

Die Etymologie des Namens "Hagen" (bzw. "Hagano", "Haki", "Hacco" etc.) führt uns zu dem Stamm "*hag", im Sinne von "Gehege" (ahd. "hag", "hagan" = dt. "Einhegung", "Hag"). Die ahd. Bedeutung des Wortes "*hagen" entsprach genau genommen tatsächlich der des "Dornbusches" ("hagan paliurus", "ligna spinosa") und führt uns letztendlich zum "Rosenhag".

(E?)(L?) http://www.dw.de/rose/a-276052-1

... "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen.
...


(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,276052,00.html

...
Die Frucht der Heckenrose, die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen. "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt.
...


(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/nibelung/historie/hagen/hagen.html

HAGEN VON TROJA


(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/nibelung/sagasued/waltari/waltari.html

...
Der "Hagen" des Waltharius wird ebenfalls nicht mit der Rose, sondern nur mit den Dornen in Zusammenhang gebracht. So wird er einmal als "Hagedorn mit den grünen Blättern", ein anderes Mal als "dorniger Hagen" bezeichnet.
...


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/8namen/3pers/personen/0reg.htm


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenhagen

Rosenhagen bezeichnet


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hagen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hagen" taucht in der Literatur um das Jahr 1640 / 1740 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2013-06

Hetschepetsch (W3)

Die dt. "Hagebutte" wird auch bayr., ostöst., ugs. "Hetschepetsch", "Hetscherl" genannt

Ein möglicher Zusammenhang besteht zu, d.h. ist evtl. übernommen von tschech. "sipek" = dt. "Heckenrose", "Hagebutte".

(E?)(L?) http://gregor.retti.info/docs/retti1999/3.pdf

"Hetschepetsch" "Hagebutte", "Hetscherl", "Hollerbusch", "Holunderbusch"


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

"Hetschepetsch", "Dornose" oder "wilde Rose".


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/rosa_canina.html

"Friggadorn", "Friggas Dorn", "Heckenrose", "Heiderose", "Zaunrose" und mehr Volksnamen

Ihre vielen Volksnamen zeigen ihren Bekanntheitsgrad und die weite Verbreitung - "Buttelhiefen", "Dornapfel", "Dornrose", "Feldrose", "Hundsrose", "Hagrose", "Hagebutte", "Hagedorn", "Hagehotten", "Hagehüften", "Hagehüttchen", "Hagerose", "Hahnebödgen", "Hahneklöschen", "Hainhecken", "Hanbutbutten", "Haynbutten", "Hainrose", "Heckenrose", "Heinzerlein", "Hetschepetsch", "Hiefen", "Hiefenstrauch", "Hornrose", "Hüfften", "Hundsdorn", "Rosendorn", "Schlafkauz", "Schlafkunz", "Schlafdorn", "Wilde Heiderose", "Wiegenstrauch", "Wiepken", "Wipen", "Wirgen", "Zaunrose", "Wildhips".
...


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

"hetschepetsch", m. "hagebutte", in Baiern und Östreich; vergl. "hätschepetsch": wann es viel schlehen und hetschapetschen giebt (so folgt ein kaltes jahr). Hohberg 1, 104b.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hetschepetsch
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hetschepetsch" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2016-11

Hiefe (W3)

thüringisch "hiefe" = dt. "Hagebutte" (althdt. "hiofa", "hiofo")

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=briar

engl. "hip" (n.2) "seed pod" (especially of wild rose), O.E. "heope", "hiope" "seed vessel of the wild rose", from P.Gmc. "*hiup-" (cf. dialectal Norwegian "hjupa", O.S. "hiopo", Du. "joop", O.H.G. "hiafo", dialectal German "Hiefe", O.E. "hiopa" "briar, bramble").


(E?)(L?) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/h/hiefe.htm

Etymologie "Hiefe" - änhd. "Hagebutte"
...
germ. "*heup-", ahd. "hiufo", nhd. "Hiefe" "Hagebutte"


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

ide. "*keub-", Sb.: nhd. "Dorn", "Dornstrauch"; ne. "thorn";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 595 (914/146), germ., balt.;

Weiterleben:


(E?)(L?) http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Sammlungen/Wissenswertes_ueber_die_Rosen.pdf

...
Der unterständige Fruchtknoten schwillt während der Reifungsphase zur Hagebutte an und trägt in seinem „Krug“ harte Nüsschen, in denen jeweils ein Same heranwächst, eingebettet in feine, kurze Haare. Als Sammelfrucht oder auch Scheinfrucht bezeichnet der Botaniker die "Butte", die "Hiefe"; denn die Hagebutte ist in der Tat nur der Sammelbehälter für die vielen Früchtchen. Im Verlauf der Reife wird das Fruchtfleisch rot, weich, schmackhaft und reich an Vitamin C.
...


(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H

Hiefe


(E?)(L?) http://starling.rinet.ru/cgi-bin/response.cgi?root=config&morpho=0&basename=\data\ie\germet&first=1

Proto-Germanic: "*xiupo", "*xiupon", "*xiuponen"
Meaning: "a plant"

IE etymology: IE etymology

Proto-IE: "*keub-"
Meaning: "a kind of thorny plant"
Baltic: "*kau~b-r-"
Germanic: "*xiup-o(n-)" f., -an- m.
Russ. meaning: "???"

Root: "keub-"
English meaning: "thorn"
German meaning: "Dorn", "Dornstrauch"?
Material: Asächs. "hiopo" "Dornstrauch", ahd. "hiufo" ds., ags. "héopa" m., "héope" f., engl. "hip", norw. "hjupa" "Hagebutte"; apr. "kaaubri" "Dorn".

Old Swedish: "hiupon" n. "Hagebutte"
Old English: "heope", -an m. "hip", "seed-vessel of the dog-rose"; "the plant on which the hip grows"; "heopa", -an m. "briar", "bramble"
English: "hip"
Old Saxon: "hiopo" "Dornstrauch"
Old High German: "hiufo" "Dornstrauch"
Middle High German: "hiefe" wk./st. f. "hagebutte", "hagebuttenstrauch"; "hiefal-", "hiufal-ter" f. "hagebuttenstrauch", "hief-dorn" st. m. 'ds.'


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

"Hiefe", "Buttelhiefe", im g. L., besonders Oberdeutschlandes, eine Benennung der im XXI Th. S. 126, fgg. beschriebenen Hagebutte.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

BUTTELHIEFE, f. HAGENHIEFE, f. HAINHIEFE, f. HAINHIEFENBAUM, m. HIEFE, f. HIEFENBUTZE, m. HIEFENDORN, m. HIEFENKERN, m.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/RhWB/

Hiefe


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Hiefe
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Hiefe" taucht in der Literatur um das Jahr 1780 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Hiefe

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-11

I

J

K

L

M

N

O

P

pixelio.de
Hagebutten-Fotos

(E6)(L1) http://www.pixelio.de/
Nach "Hagebutte" suchen.

Pracht-Hagebuttenrose - Rose

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=30354
Synonym: "Rosa sweginzowii 'Macrocarpa'"

Q

R

rosenfoto.de
Hagebuttenrosen
Rosen, die Hagebutten bilden
Roses with hips

(E?)(L1) http://www.rosenfoto.de/Namen_Hagebutten.html

Rosen, die Hagebutten bilden - Roses with hips

Fotos Christine Meile (Stand 23. 08. 2014)




(E?)(L?) http://www.rosenfoto.de/Merkmal_Hagebutten.html

Hagebutten bei Rosen

Die Früchte der Rose heißen Hagebutte. Wildrosen vermehren sich außer durch Ausläufer auch durch diese Früchte, die in der Hülle Vitamin C enthalten und von Vögeln, wie auch von Menschen, als Nahrung genutzt werden können (z. B. Hagebuttenmarmelade, regional auch Hiftenmark genannt).
...
Die Rosenliste enthält die Auswahl von Rosen, bei denen ich Hagebutten habe finden können. Fotos mit Hagebutten dieser Rosen werden laufend ergänzt. (Christine Meile)


Erstellt: 2020-01

rosengart (W3)

(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=rosengart
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "rosengart" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Rosenhag (W2)

Die Etymologie des Namens "Hagen" (bzw. "Hagano", "Haki", "Hacco" etc.) führt uns zu dem Stamm "*hag", im Sinne von "Gehege". Die ahd. Bedeutung des Wortes "*hagen" entsprach genau genommen tatsächlich der des "Dornbusches" ("hagan paliurus", "ligna spinosa") und führt uns letztendlich zum "Rosenhag".

(E?)(L?) http://www.camerabotanica.de/pflanzen/rosa/rosa.html

...
Mittelalterliche Gemälde zeigen oft die Mutter "Maria im Rosenhag". Maria trägt eine Krone, in der Rosen zu sehen sind. Damit will der Künstler ausdrücken, dass sie wahrhaftig ist und rein. Nur die vollkommene Frau, die reinste Menschenseele konnte Mutter Gottes werden, und durch den beschützenden "Rosenhag" wird das in Ewigkeit so bleiben. Das ist die bildhafte Sprache des Künstlers.

Zur gleichen Zeit wurden manche Gehöfte mit so einem "Rosenhag" eingefriedet. Zum Schutz vor Raubtieren und Gesindel wäre auch eine Brombeerhecke geeignet gewesen, doch menschenfeindliche Dämonen konnten mit Rosenhecken besser abgehalten werden.
...


(E?)(L?) http://www.dw.de/rose/a-276052-1

...
Die Frucht der "Heckenrose", die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen. "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt. Die Rose ist immer schon etwas ganz Besonderes, Mystisches gewesen; ein vielfältiges Sinnbild. Homer nennt die Göttin der Morgenröte "die rosenfingrige Eos". Die ersten Sonnenstrahlen: rosenfarbige Finger.
...


(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,276052,00.html

...
Die Frucht der Heckenrose, die "Hagebutte", wurde schon von den Bewohnern der Pfahlbauten zu einem Mus verarbeitet und gegessen. "Hagen" ist das alte Wort für "Dornenstrauch", und "butte" heißt die "Frucht der Heckenrose". Der "Rosenhag", die "Rosenhecke" oder der "Rosenbogen", ist ein altmodisches Wort. In der abendländischen Malerei gibt es mehrere Bilder, die "Madonna" oder "Rosenhag" heißen. Auf ihnen ist die Mutter Gottes von Rosen umrankt dargestellt.
...


(E?)(L?) http://www.eichfelder.de/kulte/roseng/rosengart.html

...
Vor dem 9. Jh. gab es in unseren Breiten lediglich die "Heckenrose" ("rosa canina") und die hatte den ahd. Namen "*hagen" im Sinne von "Dornbusch". "*hagen" ist eine Ableitung von dem Stamm "*hag", was soviel heißt wie "Gehege", ähnlich wie "*gart" Umfriedung, eingehegter Platz oder Hof bedeutet, deshalb sind die Begriffe "rosenhag" / "rosengart" auch synonym zu gebrauchen.
...


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenhagen

Rosenhagen bezeichnet


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Rosenhag
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Rosenhag" taucht in der Literatur um das Jahr 1830 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-01

Rosenhag-Madonna (W3)

Die Darstellungen von "Maria im Rosenhag", "Madonna im Rosenhag" symbolisieren ihre Unschuld. Sie kamen im 13. Jh. auf und verwenden die Rose als Attribut Marias.

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_7661.html

Rosenhag-Madonna , * Madonna im Rosengarten, * Paradiesgarten.


(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_5626.html

Madonna im Rosengarten (auch Rosenhag), * Madonna umiltà, ...


(E?)(L?) http://www.camerabotanica.de/pflanzen/rosa/rosa.html

...
Mittelalterliche Gemälde zeigen oft die Mutter "Maria im Rosenhag". Maria trägt eine Krone, in der Rosen zu sehen sind. Damit will der Künstler ausdrücken, dass sie wahrhaftig ist und rein. Nur die vollkommene Frau, die reinste Menschenseele konnte Mutter Gottes werden, und durch den beschützenden "Rosenhag" wird das in Ewigkeit so bleiben. Das ist die bildhafte Sprache des Künstlers.

Zur gleichen Zeit wurden manche Gehöfte mit so einem "Rosenhag" eingefriedet. Zum Schutz vor Raubtieren und Gesindel wäre auch eine Brombeerhecke geeignet gewesen, doch menschenfeindliche Dämonen konnten mit Rosenhecken besser abgehalten werden.
...


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/rosenwelt/rosa.htm#madonna_rosenhag

Madonna im Rosenhag


Erstellt: 2013-06

S

T

U

Uni Trier - Krünitz
HageButte

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

"HageButte", die beerartige, harte und rothe Frucht der "Hagerosen" oder "wilden Rosen", worin der rauche steinichte Same befindlich ist. Daher der "HagebuttenStrauch", der "wilde Rosenstrauch", der sie trägt und gern in Hagen oder Hecken wächset; "Dornrose", "FeldRose", "Feldhagebutte", "Hagedorn", "Hagerose", "Heckrose", "Hornrose", "Hundsrose", "Zaunrose", "Rosendorn", "Rosenstrauch", "Cynosbatus", "Cynorrhodos" s. Fr. "Rosier sauvage", "Rose de chien", Engl. "Dog Rose", "Hep Tree", the "wild Rose", the "wild Briar".

Die letzte Hälfte des Wortes gehört zu "Butz", "Butzen", die dicke runde Gestalt auszudrücken. Der Nahme "Hagebutte" lautet in manchen Gegenden "Hahnbutte", "Hainbutte", "Hambutte", "Haynbutte", "Hahnböttchen", "Butten", in Hamburg "Hahnepoten", in Baiern gar "Hätschepärsch", welches gleichfalls daraus verderbt ist. An andern Orten heißen sie "Hahnenhoden", "Hahnenhödlein", "Wiepen", "Wiebchen", im Osnabrück. "Weepken", (Böhm. Ssipek) "Hüfen", "Hiefen", "Hagehiften", "Hiften", (Engl. "Haw", "Hippes", Angels. "Hagan", "Heopa", Norw. "Hybe", Klunger, Dän. "Hyven") "Kunz", "Schlafkunz", im Brem. "Hiffen", an andern Orten "Buttelhiefe", so wie der Strauch, der sie trägt, daselbst die "Buttelrose" genannt wird. Schon Ottfried nennet sie "Hiafon".

Dieser gemeine und überall bekannte Strauch wird in allerley Grunde unter allen wilden Rosen am meisten gefunden, ob er gleich, wie alle bekannte Gattungen der Rosen, in einem guten und lockern Boden, in einer freyen, offenen und etwas erhabenen Lage, besser gedeihet und länger ausdauern kann. Er vermehrt sich ferner bald an solchen Orten, die nicht bearbeitet werden, als unter andern in den Gebüschen zwischen andern Sträuchen und Dornen, sowohl im flachen Felde, wo er um die Dörfer, Vorstädte, Zäune, Mauern, Dämme, auch um die Gärten, Wiesen, Triften und Waldungen, an den Landstraßen, stark wuchert. Eben so gemein ist er auf Hügeln und Bergen, bis zu den steilsten Anhöhen derselben, auch zwischen den höchsten Klippen, und selbst auf alten Ruinen und Mauern. Eben diesen Strauch wird man sowohl in tiefen Thälern, schattigen Laub- und Tangel-Wäldern, wie auch in den Bruch- und Erlen-Wäldern, als auf Kalkbergen oder in dürren sandigen Heiden, wiewohl in sehr veränderter Gestalt, Farbe und Größe, gewahr. Denn wenn derselbe sehr nahe unter den Bäumen oder zwischen ihren Wurzeln entstanden ist, erlangt er öfters die Höhe von 12, 15 bis 18 Fuß, auch einen geraden, 4 bis 6 Daumen starken, Stamm, die er ganz im Freyen fast niemahls hat, wenn er nicht mit Fleiß besonders dazu gezogen wird, sondern aus seinen harten, holzigen und kriechenden Wurzeln mehr Brut und Sprossen treibt, daß die Stämme nach einer starken Blüthe leicht davon zurück gehen und absterben. Zuweilen bleibt er bey einer niedrigen, krummen und kriechenden Gestalt, wenn nicht andere zu nahe stehende Sträucher ihn zum Theil in die Höhe richten helfen, da er denn etwann in einem guten Grunde 4, 5 bis 6 Fuß hoch wird. Nach Unterschied der Stärke und des Alters der Wurzel, auch Beschaffenheit des Bodens und der Witterung, macht der wilde Rosenstrauch sehr hohe und starke Sommerschößlinge (Loden), dergleichen die Hauptstämme selbst häufig geben, daß davon ihre Wipfel zurück gehen müssen. Diese Triebe sind sehr schlank, auch mit krummen, unterwärts breiten, auf- und abwärts stehenden Stacheln besetzt. Die Blatt-Ansätze sind am Rande ausgezahnt und mit drüsichten Haaren eingefaßt, die Blätter selbst aber aus 7 oder 9 eyförmig zugespitzten, am Rande ausgezahnten, glatten, oberwärts hellgrünen, unterwärts mehr bläulichen, Blättchen zusammen gesetzt. Das zuletzt gestellte einzelne ist gemeiniglich größer. Die Blüthzeit fällt in den Junius. Die Blumen stehen einzeln, auch büschelweise bey einander, sind von mittlerer Größe, einfach, oder bestehen nur aus 5 blaßrothen Blumen-Blättern, und haben einen angenehmen Geruch. Die Einschnitte des wollichten Kelches sind schmahl und lang, wollicht, zurückgebogen, zween ohne Ansätze, zween führen dergleichen an beyden Seiten, und der fünfte auf der einen Seite. Der Blumenstiel ist gemeiniglich glatt, selten mit einigen Borsten, und noch seltener mit Stacheln besetzt.

Die Frucht, "L. Bacca cynosbati", ist eine besondere Art von eyförmigen glatten scharlachrothen Beeren, die man deshalb "KelchBeeren" nennt, weil der dicke zähe Kelch, nach seiner Verwandlung, ihre äußere Haut ausmacht. Bey der Reife im September wird diese Frucht eßbar fleischig, und angenehm weinsäuerlich. Unter der Rinde dieser Frucht liegen längliche, eckige, weiße, harte Samen oder Kerne, welche dicht mit einem wollichten stehenden Filze oder Borsten und harten Haaren umgeben sind, welche sich zwar leicht davon ablösen lassen, aber auch leicht an den Fingern hängen hleiben, in die Haut stechen, und ein sehr empfindliches und beschwerliches Jucken verursachen. Daher auch die französische Benennung dieser Frucht, "Gratte-cu" oder "Gratte-cul" rührt, und Lonicer dieselbe, wörtlich nach Inhalt des französischen Ausdruckes, "Arschkitzeln" oder "Arschklammern" nennet.

Eine andere Art der wilden Rose, ist die große "Hagebuttenrose", "Gartenhagebutte", große apfeltragende "Heckrose", großer rauchblätteriger "WiepenStrauch", "Rosenapfel", "Rosa syluestris pomifera major C. Bauh.", "Rosa pomo spinoso, folio hirsuto J. Bauh.", "Rosa syluestris, fructu maiori hispido Pluken.", "Rosa spinis rectis, foliis quinis tomenrosis, pinnis rotundis spinosis Hall.", "Rosa villosa, germinibus globosis pedunculisque hispidis, caule aculeis sparsis, periolis aculeatis, foliis tomentosis Linn." Fr. "Grand rosier sauvage à fruit épineux", Engl. "Apple-bearing Rose", "wild Briar" or "Dogs-Rose" with large prickly. Dieser dauerhafte, starke, an denen Orten aber, wo er aus dem Samen entstehet, außer der Verpflanzung niedrige Strauch liebt guten Grund, kommt aber in Feldern, Hecken, Gesträuchen, an Wiesen, Landstraßen, in allerhand Boden, auch an Hügeln, Bergen, und in trocknen Heiden bey uns vor. In Gärten wird er weit höher und ansehnlicher.

Die Wurzel kommt in allerhand Boden fort, außer in ganz nassem; sie ist hart und holzig, läuft weit aus, und treibt viele und starke hohe Schößlinge. Die Stacheln, welche an den Zweigen häufig zu 2 bis 3 Stück an einander sitzen, sind unten breit, krumm gebogen, und an den jungen öfters röthlich. Die Blätter bestehen gemeiniglich aus fünf eyförmigen, zugespitzten, auf der untern Fläche mit einer weißen Wolle überzogenen, und am ausgezahnten Rande mit drüsenartigen Haaren besetzten Blätterchen. Dergleichen mit drüsenartigen rothen Kügelchen besetzte Haare zeigen sich auch an dem stacheligen Blätterstiele und den borstigen Blüthstielen, imgleichen den Kelcheinschnitten. Die Blattansätze sind länglich, wellenförmig ausgebogen, und am Rande mit rothen Drüsen versehen. Die Blüthzeit fällt in den Junius. Die Blumen stehen einzeln, auch zwo und drey neben einander. Von den langen, inwendig wollichten, und mit langen, glatten Anhängen versehenen Kelcheinschnitten haben drey auf beyden Seiten kleinere Blätter. Die Blumenblätter sind hellroth, oben ausgeschnitten. Die kugelrunde Frucht hat feine und mit drüsenartigen Kügelchen sich endigende Stacheln, ist Anfangs hellroth, zuletzt schwarzroth, (zuweilen auf einer Seite dunkelroth, auf der andern aber gelb,) ungemein saftig, und übertrifft alle andere Arten an Größe, zumahl wenn der Strauch im Garten gebauet worden. Gemeiniglich findet man sie in der Größe der Kastanien.

Alle wilde Rosen blühen sehr häufig, deswegen ihre Hauptstängel oder Stämme öfters sehr bald vergehen; daher muß man die Sträuche und Hecken alle 5 oder 6 Jahre behauen, wenn sie viel Blumen geben sollen. Sie vermehren sich theils durch die Samen, welche etwas lange liegen, theils durch die häufige Wurzelbrut; sie ersticken aber unter sich das Gras und anderes Holz, wenn sie nicht gehauen werden. Man vermehrt sie auch durch Zweige und Ableger im Herbste. Die Verpflanzung geschieht vom October bis zum März.

Die zweyte Art läßt sich zu geraden mittelmäßigen Bäumen ziehen, und hat mit den meisten wilden und zahmen Rosen dieses gemein, daß sie von den Wurzeln ausläuft und sich genug vermehret, dergestalt, daß wenn man nur einmahl damit versehen ist, alle Jahre etliche davon abgenommen werden können; und gesetzt, man hätte nur einen solchen Rosenapfelstock im Garten, der nicht auslaufen wollte, so würde man ihn im Frühlinge auf der Erde nur abschneiden dürfen, und sich versichert halten können, daß er genug Ausläufer geben würde, ohne ihn zu verderben. Man kann diese Art Rosen auch auf andere wilde Rosensträuche oculiren. Es hat zwar im 54 St. der Hannov. nützl. Samml. v. J. 1757, Col. 863, ein Ungenannter vorgeben wollen, daß, wenn man "Hagebutten" auf Provinzrosen impfte, (es soll wohl heißen: oculirete, denn mit Pfropfen geht es unmöglich an,) so würden die Früchte fast so groß, als mäßige Birnen; und was das merkwürdigste dabey ist, so gewänne der ganze Stamm von solchen geimpften "Provinzrosen", auch so gar die Wurzelsprossen, eben solche Früchte, als aus dem eingesetzten Pfropfreise oder Auge zu gewarten wären; jedoch geschehe solches erst im folgenden Jahre. Allein, dieses Vorgeben ist in der Natur nicht gegründet, vielmehr wider die Natur. Es müßte hier eine gänzliche Verwandlung vorgehen, die sich auch bis in die Erde auf alle Wurzeln erstreckte, welches etwas unerhörtes seyn würde, da alle wilde Stämme, worauf man pfropfet oder oculiret, wild sind und bleiben, ob gleich von dem eingepfropften guten Reise auch gute Früchte erfolgen. Wie sollten also diese Ausläufer vor allen andern Gewächsen einen Vorzug haben? Die Erfahrung wird den Hrn. Angeber gewiß das Gegentheil gelehret haben. Gewisser fährt man, wenn man, wie oben gesagt habe, Rosenäpfel auf andere wilde Rosen oculiret. Die Art, wie man dabey verfahrt, ist ganz leicht. Man suche nur solche wilde Rosenstämmchen, dergleichen sich in Wäldern und an Zäunen genug finden lassen, dazu aus, welche fein gerade gewachsen, und eines guten Fingers stark sind; je höher je besser. Man hebe sie mit hinlänglicher Wurzel aus, verschneide sie etwas an ihren Zweigen, und setze sie an denjenigen Ort, wo sie stehen bleiben sollen. Wenn sie nun ein Jahr gestanden haben, kann man sie im Jun. oculiren; sie kommen gar leicht fort, und sind von Dauer.

Man oculiret gemeiniglich auf solche wilde Rosenstämme nicht nur "Rosenäpfel", sondern auch "Centifolien", gelbe und weiße Rosen, welche, wenn sie recht hohe Stämme haben, in Kronen gezogen und auf den Rabatten hin und wieder gesetzt werden, da sie denn, wenn sie blühen, ein prächtiges Ansehen machen. Hierbey aber muß ich erinnern, daß, wenn man rothe, gelbe und weiße Rosen auf einen Stamm zusammen setzt, wie manche Gärtner thun, dieses ein gar schlechtes Verfahren sey; denn da die weißen und gelben lebhafter, als die Centifolien, wachsen, so bleiben diese letztern zurück und verderben; und wenn sie auch grün bleiben, so bleiben es doch ungestalte Kronen, man möge sie schneiden wie man will. Man thut daher besser, nur Eine Sorte auf jeden Stamm zu bringen; oder, wenn man ja verschiedene auf einem Stamme zusammen haben will, solche zu erwählen, welche insgesammt stark ins Holz treiben; als: gelbe, weiße, und perlfarbige.

Mit den "Rosenäpfeln" geht es nun eben so leicht an, sie auf gleiche Art zu oculiren. Im Julius ist die Zeit, da man solches vornehmen muß. Man suche solche Schößlinge aus, welche in diesem Jahre gewachsen sind, und gebe darauf Achtung, daß sie nicht gar zu jung, oder schon zu alt sind, damit sie sich gut lösen lassen. Diese Reiser sind mit Dornen bewachsen. Um nun mit solchen bequemer umzugehen, muß man diese Stacheln mit einem Feder- oder OculirMesser, welches man umkehret, so daß man an statt der Schärfe den Rücken nimmt, sanft abstreichen, welches sich auf diese Art ganz leicht verrichten läßt, damit man hernach die Augen ohne Beschwerde, wie gewöhnlich, ablösen könne. Diese setzt man an die glatten Orte des wilden Stammes ein, und wenn der Stamm etliche Aeste hat, können auch selbige dazu gebrauchet werden. Man verbindet sie hernach gelinde mit Bast, und sieht nach 14 Tagen zu, ob das Auge noch grün ist. Wenn sich dieses also verhält, so löset man das Bastband auf, und macht es etwas weiter darum; denn sonst zieht es sich zu tief in die Rinde ein, und das Auge verdirbt. Uebrigens wird bey dieser Arbeit, wie beym Oculiren anderer Bäume, verfahren.

Daß die "Rosenäpfel" oder "Gartenhagebutten" sich auch durch den Samen vermehren lassen, ist keinem Zweifel unterworfen. Je größer sie sind, als die "Feld-Hagebutten", desto mehr Samenkörner haben sie. Sie gehen gar leicht auf, wenn sie nur zu rechter Zeit gesaet werden; ob man aber eben die großen Früchte dadurch erlangen würde, daran ist sehr zu zweifeln, indem es einerley Bewandtniß hat, wie bey andern Baumarten, die aus dem Samen gezeuget werden; zu geschweigen, daß es zu langsam hergehen dürfte, ehe man sie dahin bringen würde, daß sie Früchte trügen; daher die beyden ersten Arten der Vermehrung, durch die Ausläufer und das Oculiren, die bequemsten und gewöhnlichsten sind.

G. Rammelt von Rosenäpfeln, und vom Oculiren der Rosen, st. in Schrebers neuer Samml. etc. Bützow und Wism. 1762, gr. 8. S. 355--359, und in Rammelt vermischten öconom. Abhandl. etc. 1 Th. Halle, 1768, 8. S. 220--225.

Man erhält von den "Hagebuttensträuchen" und ihren Früchten vielerley Nutzen. Das harte, zähe und blaßgelbliche Holz, kann, wo es ohne Markröhre, nicht ästig, wimmerig und recht ausgewachsen ist, zu kleinen Sachen verarbeitet werden. Zu der Feuerung ist es, als Reis, ebenfalls keines der schlechtesten. Die Wurzel wurde in den ältern Zeiten, zum Theil auch noch jetzt in der Schweitz, wider den tollen Hundsbiß gerühmet, und, in dieser Absicht, zu gewissen Zeiten unter günstigen Mond-Aspecten gesammelt, und mit Beobachtung verschiedener Umstände getrocknet. Die Kamtschadalen pflegen die Wurzel und Stängel klein zu zerschneiden, mit Wasser abzukochen, und statt des grünen Thees zu trinken, dem sie auch am Geschmacke sehr gleich kommen sollen. Von mehrerm Werthe sind die Blumen und Früchte. Die Blumen von dieser gemeinen und andern wohlriechenden Arten werden, wegen des flüchtigen Wesens, vorzüglich in die Nerven wirken, ihre Kräfte erhalten, befördern und merklich stärken, können aber auch wegen dieses starken Geruches, besonders bey empfindlichen Nerven, den Kopf einnehmen und Ohnmachten verursachen. Man verfertiget daraus ein abgezogenes Wasser und ein Oehl, wovon im Art. Rose ausführlicher handeln werde.

Von den Früchten gebraucht man entweder den saftigen Kelch, als das Gehäuse der Samen, oder die Samen. Sowohl "Feld-Hagebutten" als "Garten-Hagebutten" werden nicht roh gegessen, noch auch frisch zum Kochen gebraucht, sondern entweder theils ganz, theils auch nur das ausgepreßte Mark, mit Zucker eingemacht, oder in Honig eingeleget, oder getrocknet aufgehoben, und alsdenn entweder zur Suppe gekocht, oder mit großen Rosinen und Wein gesotten, und als eine Compote zum Fleisch gespeiset, oder in Torten gebacken, oder zum Trank mit Wasser abgekochet, und mit Zucker versüßet.

Da die großen "Gartenhagebutten" durchgehends mit langen Stacheln besetzt sind, müssen sie vorher davon befreyet, und alsdenn getrocknet werden. Ein die Zeit ersparender Handgriff, sie in Menge auf einmahl davon zu reinigen, ist folgender. Wenn die Früchte ziemlich reif, aber noch nicht moll geworden sind, welches gemeiniglich zu Ende des Augusts und im Anfange des Septembers geschieht, werden sie gelesen, und, wenn man einige Metzen beysammen hat, in einen groben Sack geschüttet, welcher von zwo Personen an beyden Enden angefaßt, und schnell hin und her gezogen wird. Dieses Verfahren dient dazu, daß sich die "Hagebutten" die langen starken rauhen Haare einander abreiben, indem es allzu mühsam seyn würde, jeder Frucht mit einem Messer die Haare, womit sie über und über besetzt sind, abzunehmen. Das Hin- und Herschütteln in dem Sacke macht sie bald glatt, worauf sie aufgeschnitten werden, um die Samenkörner auszunehmen, wenn zuvor die Spitze, wo der Stiel gesessen hat, oben aber der Stern, abgeschnitten worden. Zum Ausklauben der Samenkörner bedient man sich am besten eines unten breit geschnittenen Hölzchens, welches das Geschäft sehr fördert. Die gereinigten und verputzten "Hagebutten" werden an der Sonne oder in einem mäßig warmen Ofen, getrocknet, und in Beuteln aufbewahret.

Zum Einmachen in Zucker, werden sowohl die "Feld-Hagebutten" als "Garten-Hagebutten" genommen. Mit jenen, oder den Früchten von wilden Rosen, (den eigentlich so genannten Wiepen) verfährt man folgender Maßen. Es werden dieselben, wenn sie hochroth, aber noch hart sind, gesammelt. Man pflücket sie mit den Stielen ab, und suchet solche aus, wo viele an einem Stiele sitzen. Jede Frucht wird der Länge nach aufgeschnitten, und nachdem die Samenkerne mit vorbeschriebenem Hölzchen heraus genommen worden, wieder zusammengedrückt. Alsdenn siedet man fünf Viertel Zucker zu einem Pfunde "Hagebutten" so dick, daß er, wenn man ihn im Löffel kalt bläset, dick zu werden anfängt; schüttet hierauf die Wiepen hinein, und läßt sie sieden, bis sie klar werden, und weichlich zu seyn anfangen. Hiernächst drückt man von anderthalb Citronen den Saft hinzu, läßt es zusammen noch ein wenig kochen, bis der Zucker, wenn er im Löffel erkaltet, dick genug ist. Frucht und Syrupp werden, wie gewöhnlich, in Gläser gefüllet und verwahret.

Die großen "Gartenhagebutten" werden zum Einmachen in Zucker also behandelt. Die reifen, aber noch nicht teigicht gewordenen Früchte werden nach kurz vorher angezeigter Vorschrift, von ihren Stacheln in einem Sacke entlediget. Alsdenn schneidet man sie, aber nicht, wie die vorigen, der Länge nach, auf, sondern es werden nur an jeder Frucht die Blätter oben weggeschnitten, und durch die gemachte Oeffnung alle Kerne nebst den dazwischen sitzenden Härchen heraus gehohlet. Hierbey muß man sich in Acht nehmen, daß diese Härchen nicht an die Haut kommen, weil sie, wie bereits erwähnet habe, ein empfindliches anhaltendes Jucken veranlassen. Die solchergestalt von den Kernen entledigten Früchte werden alsdenn auf gleiche Weise, wie die "Feldhagebutten", mit Zucker behandelt.

Die wilden oder "Feld-Hagebutten" kann man auch kalt einmachen. Man hat, in dieser Absicht, die wilden Rosenknöpfe zu kochen nicht nöthig, sondern man gießt nur, wie oben gelehrt worden, den warmen Zucker darüber, kläret ihn nach einigen Tagen ab, verdicket ihn, und wiederhohlt solches so lange, bis er dick genug bleibt. Die auf solche Art eingelegten Früchte behalten eine bessere Farbe und ein frischeres Ansehen. Man läßt an den Stielen auch wohl Laub sitzen, so sehen die Früchte aus, als wenn sie frisch gepflückt wären. Bey dieser Verfahrungsart thut man wohl, daß man die von den Kernen befreyten Wiepen noch ein Par Tage liegen läßt, damit sie ein wenig teigicht werden; indem es leicht geschehen kann, daß sie von dem zwar übergegossenen Zucker doch nicht weich genug werden möchten; es wäre denn, daß man die Früchte weniger weich haben wollte.

Hagebutten-Conserve, wird also verfertigt. Man thut aus reifen "Hagebutten" die Kerne heraus, läßt sie ein Par Tage liegen, daß sie teigicht werden, und reibet sie alsdenn durch ein Haarsieb. Hernach thut man so viel Zucker hinzu, als die durchgeriebenen Früchte wiegen, setzt sie in einer Pfanne über ein gelindes Kohlfeuer, und rührt sie beständig um, bis sie hart genug werden. Hierauf kann man den Teig in Formen drücken, und daraus machen was man will.

Das bekannte und sehr beliebte Hagebutten-Mark muß man nach folgender Anweisung bereiten. Da es bey dem Hagebutten-Marke nebst dem guten Geschmacke auch auf dessen rothe Farbe angesehen ist, und letztere eher von den Feld- als großen "Garten-Hagebutten" erhalten wird: so bedient man sich hierzu am liebsten der Früchte von wilden Rosen. Man pflücket daher die wilden Rosenknöpfe ohne Stiele, ritzet sie auf, reiniget sie, und setzt sie in einer Schüssel, mit einer andern zugedeckt, in den Keller, oder an einen kühlen Ort, bis sie durchaus weich (moll) geworden sind. Alsdenn werden sie durch einen englöcherigen Durchschlag, oder noch besser, durch ein Haartuch, gedrücket, daß das Mark sich von der Schelfe trenne. Wenn man sie rühret, muß man sich in Acht nehmen, daß solches nach einer Seite geschieht, sonst verliert sich die schöne rothe Farbe. Zu einem guten Pfunde Hagebuttenmark wird drey Viertelpfund weißer Canarien-Zucker fein gerieben und durchgesiebet, allmählich kalt darunter gerühret, aber immer nach der nähmlichen Seite. Hierauf füllet man das Mark in ein Glas oder in einen Steintopf, decket es mit Wachspapier zu, und verwahret es an einem kühlen Orte, wie andere Confitüren. Wenn man davon essen will, wird etwas Wein, Citronensaft und Zucker darunter gerühret; man reibet auch wohl vorher den Zucker auf der Citronenschelfe, macht ihn klein, und thut ihn darunter.

Remarque sur le Syrop de Grate-culs, dont les Allemande assaisonnent toutes sortes de potages & leuts ragouts, st. im Journ. oecon. Août 1767, S. 376.

Die "Hagebutten", sie seyn wilde oder große, können auch in Honig eingeleget und aufbewahret werden. Hierzu werden die Früchte in zwo Hälften von einander geschnitten, von Kernen befreyet, und ein Par Tage hingesetzt, daß die recht weich werden, worauf denn verbesserter, mit Zimmet und klein gestoßenen Nägelein gewürzter, Honig in dem Aufbewahrungsgefäße überher gegossen wird.

Eine trockne Confitüre bereitet man von den "Gartenhagebutten" auf folgende Art. Nachdem die Früchte von ihren auswendigen Stacheln und inwendigen Kernen befreyet worden sind, läßt man sie noch so lange stehen, bis sie weich zu werden anfangen. Hernach wird geläuterter Zucker lauwarm über die vorbereiteten Früchte in einer Schüssel ausgegossen, 24 Stunden darauf gelassen, alsdenn ohne Hinzuthuung frischen Zuckers abgegossen, aufgekochet, und abermahls lauwarm über die "Hagebutten" gegossen. Nach 24 Stunden wird das vorige Verfahren drey bis vier Mahl wiederhohlet, das letzte Mahl aber der Zucker ganz hart gekochet; und wenn die Früchte so eben, wie der Zucker vom Feuer genommen wird, hinein gethan sind, läßt man beydes kalt werden. Alsdenn nimmt man die Früchte heraus, und trocknet sie nach gewöhnlicher Weise.

Wenn man trockne Frucht-Confitüren bereiten, und den zurück bleibenden Zucker nicht etwann zur Bereitung gegenwärtiger Speisen, oder zu Essig gebrauchen will: so muß man sich mit dem Einmachen so einrichten, daß man den von trocknen Confitüren übrig bleibenden Zucker zum Einmachen weicher Confitüren anwende; welches geschieht, wenn man ihn mit frischem Zucker auf das Feuer bringt. Es versteht sich aber von selbst, daß man den übrig gebliebenen Zucker mit solchen einzumachenden Früchten, oder deren Säften, vereinige, die sich zu einander schicken, da es nicht immer gleichgültig ist, den Geschmack der einen Frucht zu der andern hinüber zu bringen, wenn es uns darum zu thun ist, daß eine gewisse Frucht ihren alleinigen Geschmack, und keinen vermischten, haben solle. Und wenn Früchte einen gemischten Geschmack haben sollen, so muß man auch den rechten zu treffen wissen. In dem gegenwärtigen Falle wäre es z. E. also nicht recht, wenn man den Hagebuttengeschmack in eingemachte Weintrauben hinüber brächte, da der den Weintrauben eigene Geschmack für besser, als der Hagebuttengeschmack geachtet wird, und also durch solche Vermischung herab gesetzet und erniedriget würde, da die "Hagebutten" überhaupt gemeiner gehalten werden. Umgekehrt hingegen würde es besser gehen, wenn Saft von Weintrauben zu den "Hagebutten" käme, wodurch der Geschmack der letztern gleichsam erhabener ausfallen würde, da es in der Kochkunst eine Hauptregel bleibt, matt schmeckende Sachen durch scharfe oder säuerliche zu erheben.

Es ist auch nicht ungebräuchlich, die wilden "Hagebutten" zu überzuckern, wie man mit den Johannis-Beeren und Kirschen zu thun pflegt. In dieser Absicht nimmt man Zweiglein, an welchen mehrere Wiepen sitzen; letztere werden der Länge nach aufgeschnitten, die Kerne herausgenommen und oben die Blumen abgeschnitten. Nach dieser Vorbereitung läßt man die Wiepen so lange liegen, bis sie moll werden, nachdem man zuvor jede Frucht wieder zusammen, und in ihre vorige Form gebracht hat. Alsdenn werden die Zweiglein mit den Wiepen in weißen, geläuterten und recht steif gekochten Zucker (welcher sogleich hart wird, wenn man einen Tropfen davon auf einen kalten Teller fallen läßt,) so hinein getunket, daß die einzelen Wiepen von einander gehalten werden, damit jede besonders von dem heißen Zucker überzogen werde. Man zieht sie geschwinde aus dem Zucker wieder heraus, und hängt sie an einem warmen Orte auf, damit sie trocken werden. Man muß sie alsdenn bald zur Tafel geben, weil sie nicht von Dauer sind. Besser aber schmeckt diese Confitüre, wenn kurz vor dem Steifwerden des Zuckers klein gestoßener Zimmet und abgeriebene Citronschale mit dem Zucker noch vereiniget werden; es wäre denn, daß man hierbey mehr auf das Auge, als auf den Geschmack sehen wollte, um den Zuckerüberzug, mit Nichts vermenget, dem Gesichte darzustellen.

Die getrockneten, insonderheit die großen "Garten-Hagebutten" werden entweder allein, oder mit großen Rosinen zugleich, gekochet. Man kochet sie entweder mit Wasser allein, oder mit halb Wasser und halb Wein, thut etwas Butter, die nicht sehr gesalzen ist, und zuletzt Zucker, und klein geschnittene Citronschale hinzu. Sollen aber große Rosinen darunter seyn, so muß man sie erst hinzu thun, wenn die "Hagebutten" halb gar sind, damit sie nicht aufplatzen und zu Mus werden. Beym Anrichten in der Assiette wird noch klein gestoßener Zimmet übergestreuet.

Es sieht wohl aus, wenn die großen "Hagebutten", die beym Trocknen in zwo Hälften zerschnitten werden, ihre völlige Gestalt haben, und nicht zu Mus gekochet werden. Man muß sie nicht mit dem Zucker zu süß machen; ihr natürlicher Geschmack würde leiden. Wenn Rosinen damit gekochet werden, muß gar kein Zucker dazu kommen. Es ist genug, wenn klein gestoßener Zucker nebst dem Zimmet, in der Assiette obenher gestreuet wird.

Die großen "Hagebutten" werden, statt der Brunellen, warm oder kalt, neben dem Braten, vornehmlich zu dem gebratenen zahmen und wilden Geflügel aufgesetzet. Man kann auch einen Brey daraus machen. Man kochet nähmlich die "Hagebutten", mit halb Wasser und halb Wein weich, und treibt sie mit zugegossenem Wasser durch ein Haarsieb, damit die Hülsen zurück bleiben, zerrührt dieses mit Eydotter, Citronensaft und Wein, und läßt es in einem irdenen Tiegel, nebst zerriebenem feinen Brod und Zucker, zu einem dünnen Brey werden. Hierzu kann man auch die eingemachten "Gartenhagebutten" aus den Conditoreyen gebrauchen.

Die kleinen "Feldhagebutten" werden mehr zu Suppen gebrauchet. Nachdem man die "Hagebutten" zuerst in Wasser hat weich kochen lassen, wird das Wasser abgegossen, und die "Hagebutten" werden in einem Haar-Siebe mit kaltem, weißen oder rothen, Weine durchgestrichen. Dieser Hagebuttenwein wird gesotten, mit Citronschale, Zimmet, Nelken und Zucker gewürzet, vermittelst einiger angequerlter Eyerdotter aber seimicht gemachet, und aufgegeben. Nachdem der Wein in die Terrine oder Schüssel gegossen worden, kann man guten Zwieback, der aber nicht zerbröckelt oder zerschnitten, sondern ganz gelassen wird, einlegen, welchen die Suppe durchziehen und erweichen muß. Beym Vorlegen der Suppe bey Tische, füllet man, auf jedem Teller Suppe, einen oder zwey Zwiebacke, nachdem sie groß oder klein sind, auf. Noch besser aber ist es, wenn man sich von Conditorn oder Kuchenbäckern, so genanntes Kleingebackenes von Biscuit hält, und diese kleinen Biscuite auch ganz in die Schüssel einleget.

Zu einer Hagebutten-Torte, werden getrocknete "Gartenhagebutten" mit Wein und großen Rosinen gekochet, durch ein Haarsieb, vermittelst der nach und nach aufzugießenden Brühe, getrieben, gestoßener Zwieback in der Maße aber hinzu gethan, daß eine mit Zucker, Zimmet und fein gehackten Citronschalen gewürzte Fülle steif und dick genug sey, sich mit einem Butterteige zur Torte zu vertragen. Man kann dieser Torte entweder einen ausgeschnittenen Deckel geben, oder, statt desselben, einen Deckel mit Striemeln auflegen. Diese Torte ist auch eine Gastspeise vom ersten Range, welche in heißer Jahrszeit lieber kalt, als warm, gegessen wird.

Den von den getrockneten "Hagebutten" mit Wasser abgekochten, und mit Zucker versüßten Trank gebraucht man vornehmlich in Blutflüssen und Durchfällen, wo man zusammen ziehen und stopfen will, wie denn überhaupt die "Hagebutten", auf verschiedene Art genossen, von einer gelinde anhaltenden und stärkenden Wirkung sind; auch soll davon der Abgang des Urins befördert, Sand und Gries abgeführet, auch der Stein selbst aufgelöset werden. Die letztern Wirkungen wollen Andere allein den Samen zuschreiben, und Viele noch ganz daran zweifeln. Den darüber angestellten Versuchen und untrieglichen Erfahrungen zu Folge, geben die "Hagebutten" wirklich wider den Stein ein kräftiges Mittel ab. Man läßt, in dieser Absicht, die im späten Herbste, oder auch im Winter gesammelten ganzen Fruchte, ohne sie zu öffnen und zu reinigen, auf dem Ofen trocknen, und hernach im Mörser fein zerstoßen, durchsieben, das Mehl in einer Büchse aufbewahren, und zum Gebrauch davon einen oder zwey Kaffelöffelchen voll in einem Nößel oder Quart Wasser gelinde abkochen, und dieses Decoct trinken. Es gleicht dasselbe einer gemeinen Mehlsuppe, hat auch fast eben solchen Geschmack. Das Hagebuttenmehl quillt stark, worauf man bey Bereitung dieser Suppe Bedacht nehmen muß, damit sie nicht zu dick werde. Ich behaupte zwar nicht, daß der Stein dadurch zermalmet werde; so viel aber ist gewiß, daß dadurch die kleinen Steine, der Sand und Gries ausgeführet werden, und der Abgang des Urins merklich befördert wird.

JO. HOFERI, fil. obs. de admirandis fructuum cynosbatos in calculo effectibus, st. in Actor. Helvet. Vol. II, Basil. 1755, 4. S. 47--49.

Die stacheligen Körner oder Samen sind auch in der Oekonomie zu gebrauchen. Hr. Past. Schirach meldet, daß sich ein gewisser Freund von ihm diese Körner (welche auf die Straße geworfen zu werden pflegten, damit solche nicht von ungefähr mit der Düngung auf das Feld kämen, und daselbst zu Sträuchen aufwüchsen,) seit einigen Jahren ausgebeten habe, um ein dienliches Hülfsmittel für das Hornvieh daraus zu bereiten; in den theuern Jahren 1770 und 1771 aber sey ihm eingefallen, zu versuchen, ob man nicht Mehl daraus machen könnte. Er ließ die Körner an der Sonne oder am warmen Ofen wohl abtrocknen, rieb und säuberte sie von den kleinen Stacheln, vermittelst eines Staubsiebes, und schickte sie alsdenn in die Mühle. Hier erhielt er ein ziemlich weißes Mehl, welches ungefähr wie das Mittelmehl von Weitzen aussah. Er ließ einen Wasserbrey davon kochen, und fand ihn wohlschmeckend. Aus Dankbarkeit schickte er etwas Mehl an Hrn. Schirach zu weitern Versuchen, welches dieser zu Milchsuppen und Eyer-Kuchen anwenden, auch Brodteig darin auswirken ließ, und in jeder Art gut befand. Zwar schmeckte die "Hagebutte" vor, aber gar nicht widrig; auch bemerkte er, daß das Mehl gar ungemein quoll. Im Lüneburgischen hat man ebenfalls aus diesem Mehle Brod, Kuchen und Zwieback gebacken, und dasselbe auch zu Suppen und Breyen nützlich befunden. Wenn man dieses Mehl auch nicht zum Genuß für Menschen anwenden wollte, könnte es doch mit Nutzen für das Vieh statt geschrotener Trespe gegeben werden.

No. 35 des Leipz. Int. Bl. v. J. 1771, S. 402.

Der Kön. Großbritt. Churf. Braunschw. Lüneb. Landwirthschaftsgesellschaft Nachrichten etc. 2 Band, Zelle 1772, 8 S. 690, fgg.

Die braune Farbe, welche das alte Holz des Feldrosen- oder wilden Hagebuttenstrauches annimmt, wenn man seine Rinde abgelöset hat, und, welche Wetter und Sonne gut aushält, verleitete Hrn. D. Sieffert, mit dieser Rinde, die er am Ende des Augustmonathes hatte sammeln lassen, Versuche in Absicht zum Färben anzustellen. Die Rinde des alten Holzes ist äußerlich braun, und bekommt beym Abtrocknen auch auf der innern Seite diese Farbe; die von den jüngern Aesten hingegen grün, und wird auf der Holzseite nur grau. Diese ließ sich um gedachte Zeit noch gut ablösen, jene aber lag schon ziemlich fest am Holze. Die Versuche, welche Hr. Sieffert im 1 St. seiner Versuche mit einheimischen Farbematerien, zum Nutzen der Färberey, Altenb. 1775, gr. 8. S. 188, fgg. erzählt, waren folgende.

1. Am Ende des Herbstmonathes machte er aus gedachter Rinde, welche anderthalb Pfund betrug, alte und junge unter einander gemischt, auf gewöhnliche Art eine Brühe, deren Farbe dem braunen Biere ähnlich sah, im Munde anfänglich zusammen zog, und bald darauf bitter schmeckte. Obgleich diese Brühe sehr dunkelbraun aussah, so färbte sie doch den wollenen Zeug ohne Zusatz viel zu schwach.

2. Ein Theil Kalkwasser, mit 4 Theilen dieser Brühe vermischt, machte sie trüber und brauner. Der in diesem Mengsel eingeweichte wollene Zeug kam nach zwo Stunden gelblich heraus, hatte trocken wenig Farbe, und von dieser nahm das Waschwasser noch so viel weg, daß ihm nichts beträchtliches übrig blieb.

3. Der vorige Versuch brachte ihn auf die Gedanken, die übrige mit heißem Wasser ausgezogene Rinde, von der er die beschriebene Brühe bekommen hatte, noch einmahl mit kaustischer Lauge auszuziehen, und diese Lauge mit der vorigen Brühe zu vermischen, um dadurch ein stärker und besser färbendes Mengsel zu erhalten. Die kaustische Lauge zog auch noch eine sehr dunkelbraunrothe Farbe aus der Rinde; und da er einen Theil dieser gefärbten Lauge unter 4 Theile Brühe goß, entstand ein blutrothes Mengsel, welches den Zeug zwar stark und dunkelbraun färbte, allein diese Farbe ward hernach vom Waschwasser so mitgenommen, daß er sehr blaß und schlecht braun blieb.

4. Ein Theil kaustische Arseniklauge, mit 8 Theilen Brühe vermischt, machte sie trüber und dunkelbraun. Der Zeug kam aus diesem Mengsel pomeranzengelb, und ward trocken hellbraun; er behielt auch nach dem Waschen mehr und bessere Farbe, als die vorigen, doch nicht so gut, als der mit Weißdornrinde gefärbte.

5. Ein Theil Alaunlauge mit 64 Theilen Brühe vermischt, machte sie trübe, ihre Farbe heller, und schlug weißliche erdichte Materie aus ihr nieder. Die Farbe, welche der Zeug von diesem Mengsel bekam, hielt das Waschen zwar gut aus, war aber an sich schlecht und fahl.

6. Ein Theil Lauge von gemeinem Vitriol, zu 8 Theilen Brühe, ward ein dunkelblaues und dickliches Mengsel, davon eingetunktes Papier anfänglich schön blau ward; auch der Zeug kam aus diesem Mengsel sehr dunkelblau; im Abtrocknen fiel diese Farbe immer mehr ins Schwarze; das Waschwasser aber nahm viel davon weg. Daher ward der Zeug noch einmahl in eben diesem Mengsel eingeweicht, und nun blieb er bläulichschwarz.

7. Wenn man gleich viel Vitriollange und Alaunlauge unter einander mischet, und davon einen Theil in 4 Theile Brühe gießt, so färbt dieses Mengsel das Papier nicht so gut blau, als das vorige; der Zeug hingegen nimmt davon eine dem vorhergehenden ähnliche Farbe an, die dem Waschwasser auch nicht viel mehr widersteht.

8. Ein Theil weinsteinige Grünspanlauge, mit 4 Theilen Brühe, wird schlackig und setzt bald nach der Vermischung grünen Niederschlag ab. Der Zeug bekommt von diesem Mengsel eine schmutzig graue Farbe, die nach dem Waschen nichts Grünes an sich hat, und dunkler ist als die von der Weißdornrinde und Grünspanlange.

9. Ein Theil weinsteinige Eisenlauge und 4 Theile Brühe, ward ein dunkles ins Violet fallende Mengsel, welches den Zeug auch so färbte; er behielt nach dem Waschen noch Farbe genug.

10. Zwey Theile weinsteinige Eisenlange, mit 1 Th. kaustischer Lauge vermischt, und davon einen Theil in 4 Theile Brühe gegossen, färbte sie dunkelblutroth. Der Zeug kam aus diesem Mengsel röthlichbraun, und verlohr im Waschen so viel von seiner Farbe, daß er noch einmahl eingeweichet werden mußte.

11. Drey Theile weinsteinige Eisenlauge, und 1 Th. kaustische Lauge mit einander vermischt, und davon 1 Th. zu 4 Theilen Brühe, färbte stärker, und hielt sich auch besser im Waschen.

12. Weinsteinige Eisenlauge und Pottaschlange zu gleichen Theilen unter einander gemischt, und von diesem Mengsel 1 Th. mit 4 Th. Brühe, färbte den Zeug stärker als die beyden vorhergehenden Mengsel, und sehr dunkelbraun; allein im Waschen hielt sich die Farbe nicht so gut, als die vorhergehende, und sein Braunes fiel jetzt etwas ins Bläuliche. Ein Theil von diesem Mengsel mit 6 Th. Brühe ward noch dunkler braunroth, und nach einigen Stunden ganz dick und schlammig.

13. Ein Theil weinsteinige Eisenlauge, mit 2 Th. weinsteinige Ocherlauge vermischt, und davon 1 Th. unter 4 Th. Brühe gegossen, ward nicht so dunkel blutroth, wie das Mengsel unter No. 10. Der Zeug hingegen bekam davon eine bessere, ins Kirschbraune fallende Farbe, die auch nach dem Waschen noch stark genug blieb.

14. Ein Theil weinsteinige Arseniklauge, mit 4 Th. Brühe, gab ein brauneres Mengsel als vorher die Brühe allein war, und bald nach der Vermischung gelblichen Niederschlag. Die Farbe, welche der Zeug davon bekam, hielt das Waschwasser gut aus, allein sie war an und vor sich nicht angenehm, und schmutzig gelb.

15. Ein Theil Küchensalzlauge mit 4 Th Brühe, ward ein trübes Mengsel, welches bald nach der Vermischung gelblichen Niederschlag hatte. Der Zeug ward davon stark und dunkel isabell.

16. Ein Theil Kobaltlauge mit 8 Th. Brühe, ward ein braunrothes Mengsel, welches bald nach der Vermischung bräunlichen Niederschlag fallen ließ. Der Zeug kam röthlichbraun heraus, hatte aber, da er trocken war, zu wenig Farbe; deswegen ward er noch einige Mahl eingeweicht. Von seiner röthlichbraunen Farbe ward das Waschwasser ziemlich stark gefärbet; dem ungeachtet behielt er noch genug übrig.

17. Zwey Theile Kobaltlauge und 1 Th. kaustische Lauge unter einander gemischt, und von diesem Mengsel 1 Th. unter 4 Th. Brühe, ward dunkelroth. Der Zeug ward davon, wie der unter No. 4. gefärbt.

18. Setzt man der Kobaltlauge, statt der kaustischen Lauge Pottaschlauge in eben der Proportion zu, so wird das Mengsel zwar nicht so gut roth als das vorige, es färbt aber den Zeug dunkler und stärker zimmetbraun.

19. Ein Theil grüne Kobaltlauge mit 4 Th. Brühe vermischt, ward trübe, und ließ bald nach der Vermischung bräunlichen Niederschlag fallen. Der Zeug bekam von diesem Mengsel eine helle zimmtbraune Farbe.

20. Zwey Theile grüne Kobaltlauge, und 1 Th. Pottaschlauge unter einander gemischt, und davon 1 Th. in 4 Th. Brühe gegossen, ward ein trübes, grünliches Mengsel, welches bald nach der Vermischung dunkelgrauen Niederschlag fallen ließ, von dem sich viel an dem eingeweichten Zeuge, welcher nach dem Waschen bräunlichgrau blieb, gehängt hatte.

21. Ein Theil gelbe Kobaltlauge, mit 4 Th. Brühe, machte sie gleich trübe und schlug sie bald meder. Der in diesem Mengsel gefärbte Zeug behielt nach dem Waschen eine dunkle erdgraue Farbe.

22. Gleich viel Lauge von weißem Vitriol und Alaun unter einander gemischt, und von diesem Mengsel 1 Th. unter 4 Th. Brühe gegossen, ward grünlichgelb, und setzte bald darauf gelblichen Niederschlag ab. Der Zeug blieb nach dem Waschen gelblich und schmutzig grau.

23. Nachdem sich der Niederschlag des Mengsels No. 2. zusammen gesetzt hatte, ward noch ungefähr 1/3 so viel Lauge von Arsenikvitriol als das vorher zugesetzte Kalkwasser betrug, hinein gegossen. Es veränderte aber dieser neue Zusatz die vorige Farbe des Mengsels fast gar nicht, und der nun eingeweichte Zeug ward auch wieder davon auf äbnliche Art, nur etwas lebhafter, gefärbt.

24. Was von dem Mengsel No. 6, nachdem schon einmahl daraus gefärbt worden, noch übrig war, ward mit kaustischer Lauge vermischt, bis es davon braunroth, dick und schlackig geworden; nun färbte es frischen eingeweichten Zeug röthlichbraun, und diese Farbe blieb nach dem Waschen dunkler, und besser, als die an dem zwey Mahl gefärbten Zeuge, unter No. 16.

25. Auch das übrige von dem Mengsel No. 9, ward mit kaustischer Lauge vermischt, bis es dunkel blutroth geworden war. Es ertrug die kaustische Lauge, ohne dick, noch schlackig zu werden. Der Zeug ward von diesem neuen Mengsel stark gefärbt, und hatte bey seinem Braunen mehr Rothes, als der vorige, fast wie der unter No. 10, nur im Waschen ging mehr Farbe verloren, als von dem vorigen.

26. Wenn man den in dem Mengsel No. 3. gefärbten Zeug noch einmahl in das Mengsel No. 5. bringt, bleibt er nun lehmfarbig.

27. Der in dem Mengsel No. 8 gefärbte Zeug, bekommt, wenn er noch einmahl in das Mengsel No. 3 gebracht wird, eine besondere braune Farbe.

28. Endlich ward der in dem Mengsel No. 6 gefärbte Zeug, noch einmahl in das unter No. 10 geweicht, und erhielt dadurch eine dunkel kaffebraune Farbe. Die meisten Farben von dieser Rinde hatten gar keinen Glanz; einige glänzten etwas. In der Sonne hatten sich die Farben unter No. 8, 19, 21, 24, 26 und 27, am besten gehalten, so daß man fast gar keine Veränderung an ihnen merken konnte. Die übrigen waren theils dunkler, theils blasser, geworden, und unter diesen No. 6, 7 und 18, noch am wenigsten von ihrem vorigen Ansehen abgewichen.

Die Blumen werden von den Bienen häufig besuchet.

An verschiedenen Arten von Rosenstöcken, vornehmlich den Heckrosen, und andern wilden Arten der Rosen, werden die Blüthzweige öfters an den zarten weichen Spitzen von einer kleinen langen Gallenfliege (Cynips rosae Linn Syst. nat. ed. X, p. 553, no. 1.) gestochen, welche sich im Jul. durchbohret, und eine blauschwarze, goldartige und damit vermischte Purpurfarbe hat, auch dabey einen Firnißglanz zeigt. Sie legt ihre Eyer in diese weichen Triebe, die davon in ein Mißgewächs, oder einen rauhhaarigen, zottigen und braunrothen Ballen, von der Dicke einer großen Nuß oder eines kleinen Apfels, verwachsen, welchen man den Rosenschwamm, Heckenrosenschwamm, L. Fungus oder Spongiola cynorrhodi oder cynosbati, Fr. éponge d' eglantier, nennet, auch mit dem barbarischen Nahmen Bedegar oder Bedeguar beleget. Er enthält öfters Steine und kleine Würme, und ward ehemahls in der Arzeney gebraucht. Man rieth denselben, wider die Kolik und den Stein, mit Verhaltung des Urins, gedörret, gepülvert in warmen Wein einzunehmen Das Extract und der Spiritus davon ward besonders wider den Stein gerühmet. Man pries ihn als ein herrliches Mittel wider die Geschwüre des männlichen Gliedes, und andere fressende Schäden. In rothen Wein gekocht und getrunken, sollte er die Brüche heilen. Ob die Asche desselben, mit der Asche des Badeschwammes vermischt und innerlich eingenommen, die Kröpfe zertheilen könne, ist gewiß sehr zweifelhaft; siehe MeerSchwamm. In ältern Zeiten war dieser Auswuchs auch ein berühmtes Mittel wider die Zauberey, und in Zufällen, welche auf den Biß wütender und anderer giftiger Thiere erfolgen. Die alten Weiber pflegten diesen Apfel den Kranken und Kindern unter das Kopfküssen zu legen, oder ließen sie davon trinken, um den Schlaf zu befördern; daher er auch die Benennungen Schlafapfel, Schlafkolbe, Schlafkunz und Siebenschläfer bekommen hat. Auch für die Pferde, welche Würmer im Leibe haben, sollen diese Rosenschwämme dienlich seyn, wenn man sie zwischen den zwey Marientagen einsammelt, und die rothbraunen den Hengstpferden, die bleichen aber den Stuten, und zwar, wenn sie groß sind, einen halben, und wenn sie klein sind, einen ganzen gibt; sie müssen aber erst gepülvert, mit Salz vermenget, und also früh vor Tage eingegeben werden, worauf man aber den Pferden nicht so bald zu fressen und zu saufen geben muß. Die Würmchen, welche in diesen Schwämmen befindlich sind, sollen auch ein kräftiges Mittel wider die Würme im Leibe, und gegen den Wurm an den Fingern, seyn. Einige geben sie den Kindern mit Milch wider die fallende Sucht ein. Ueberhaupt besitzt dieser Schwamm eine zusammenziehende Kraft; da es aber an ähnlichen Mitteln nicht fehlt, wird davon jetzt selten Gebrauch gemacht.

EHRENFR. HAGENDORNII obs. de vermiculis in furgis cynosbati inuentis, st. in den Misc. Nat. Cur. A. 1671, Obs. 189.

Eb. Dess. obs. de mira vermiculorum in spongiis cynosbati metamorphosi, st. eb. das. A. 1672, Obs. 217.

Von den Hecknestern gewisser Schlupfwespen, die an den wilden Rosen, so auf den Feldern und im Walde die Hage- oder Hanebutten tragen, ihre Brut einquartieren, oder den so genannten Schlaffunzen s. Mich. Cph. Hanows Seltenh. der Nat. und Oekon. 1 Band, Lpz. 1753, 8. S. 395--399, und 3 Band, 1755, 8. S. 168--174, nebst einer daselbst, Taf. 3. Fig. 4. befindlichen Abbildung.

EHRENFR. HAGENDORNII Cynosbatologia, ad normam Academiae Nat. Curios. adornata. Jen. 1681, 8.


Erstellt: 2020-01

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welt-der-rosen.de
Hagebuttenrosen
Rosen, die Hagebutten bilden
Fruchtrosen
Vitaminrosen
Fruchtschmuck der Rosen im Herbst

(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/hagebutten_abc.htm

Wildrosen bilden fast immer Hagebutten:


(E?)(L?) https://www.welt-der-rosen.de/rosenwelt/vitaminrosen.htm

"Hagebuttenrosen" ("Rose Hips")

Volksnamen: "Fruchtrose", "Hahnebutte", "Hainbutten", "Hetschepetsch", "Hetscherln", "Hiefe"

"Hagebuttenrosen" sind Rosen, die nach der Blüte Früchte = "Hagebutten" bilden.

Hagebutten entwickeln sich bei Rosen mit einfachen oder halbgefüllten Blüten, die Staubgefäße haben und so von Insekten befruchtet werden können. Sobald die Blüte verwelkt ist, bildet sich aus der kleinen grünen Verdickung unterhalb der Blütenblätter – dem Fruchtknoten – eine Hagebutte mit Samen, die man aussäen kann. (Da die Rosensorten meist aus Kreuzungen entstanden sind, fallen auch die Sämlinge unterschiedlich aus!)

Hagebutten stellen botanisch gesehen Scheinfrüchte dar; sie enthalten im Kelchbecher die Samen. Die Borsten innerhalb der Hagebutte sind als Juckpulver bekannt, denn sie sind mit feinen Widerhaken bestückt. Sie sollten deshalb nicht mitgegessen, das heißt nicht mitverarbeitet werden – es kann sonst zu Juckreizen kommen. Man entkernt also entweder die Hagebutten oder gibt sie in die "Flotte Lotte" (wobei die Härchen zerstört werden und ihren Juckreiz verlieren), ehe man sie verarbeitet.

Wer erinnert sich noch an die alten Kinderscherze, mit denen man Freunde und Bekannte überraschte, indem man ihnen die Hagebutten als Juckpulver in den Pullover steckte? Von daher haben sie auch Namen wie "Aschkitzl" oder "Hetschipetschi".
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(E?)(L?) https://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_a.htm

Wildrosen Rosa a - acicularis, arkansana, arvensis Plena, banksiae Lutea, blanda, bracteata, brunonii, caesia, californica plena, canina, Hundsrose, carolina, centifolia, cinnamomea plena, dupontii - Arktische Rose, Nadelrose, Arkansas Rose, Prairie Rose, Kriechrose, Feldrose, Wiesenrose, Eschenrose, Himalaya-Moschusrose,Lederrose, Lederblättrige Rose Dupont Rose, Heckenrose, Sandrose, Carolina-Rose, Krautrose, Kohlrose, Hundertblättrige Rose ...


(E?)(L?) https://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_e.htm

Wildrosen Rosa ssp. e - ecae, farreri persetosa, fedtschenkoana, foetida var. bicolor, forrestiana, gallica, glauca, glutinosa, helenae, hemisphaerica, holodonta, hugonis, inodora, jundzillii, lucens erecta, luciae - Türkische Rose, Ägyptische Rose, Persische Goldrose, Fuchsrose, Essigrose, Apothekerrose, Blaue Hechtrose, Rotblättrige Rose, Helen Wilson's Rose, Gold-Röschen, Keilblättrige Rose, Rauhblättrige Rose, Cherokee Rose ...


(E?)(L?) https://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_m.htm

Wildrosen Rosa ssp. m - majalis, moschata, moyesii, mulliganii, multibracteata, multiflora carnea, cathayensis, nitida, omeiensis pteracanta, Stacheldrahtrose, Kragen-Rose, Mairose, Zimtröschen, Zimtrose,Blutrose, Rote Büschelrose, Mandarin-Rose, Lotosrose, Moschus-Rose, Glanzrose, orientalische, vielblütige, weichhaarige, glanzblättrige Rose ...


(E?)(L?) https://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_p.htm

Wildrosen Rosa ssp. p - palustris, pendulina var. oxyodon, pimpinellifolia, repens, pruhoniciana, richardii, sancta, roxburghii, normalis, rubiginosa, rugosa, rugosa alba Sumpf-Rose, Alpenrose, Gebirgsrose, Bastard-Rose, Dünenrose, Bibernellrose, Weihrauchrose, Double Yellow, Kratzrose, Mumienkranz-Rose, abessinische, reichstachelige, japanische, schottische, hängende, kastanienfrüchtige Rose, Böschungsrose, Igelrose, Kartoffelrose, Kiska-Rose, Sweet Briar, Weinrose, Wein-Rose, Rostrose, Zaunrose Kamtschatka-Rose ...


(E?)(L?) https://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_s.htm

Wildrosen Rosa s... - setipoda, sicula, stellata mirifica, tomentella, tomentosa, villosa, virginiana, webbiana, willmottiae, woodsii var. fendleri - Stachelbeerrose, Borstenrose, Filzrose, Flaumrose, Apfelrose, Glanzrose, Mittelmeerrose, Spiegelrose, Virginia Rose, Mountain Rose, immergrüne, graugrüne, stumpfblättrige, zottige, virginische Rose, Sacramento-Rose, Waldrose, Mrs Willmott-Rose ...


Erstellt: 2020-01

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Lüttig, Angelika - HuC
Kasten, Juliane
Hagebutte & Co
Blüten, Früchte und Ausbreitung Europäischer Pflanzen

(E?)(L?) http://www.faunaverlag.de/epages/17820640.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/17820640/Products/8090

Rund 200 Blütenpflanzen Europas werden anhand ihres Blütenaufbaus, ihrer Bestäubung, Fruchtbildung und Ausbreitung beschrieben.

Erstmalig für den deutschsprachigen Raum werden hier jedoch nicht die Blüten, sondern die Früchte in den Vordergrund gestellt. Diese einzigartige, umfassende Betrachtung von Blütenpflanzen in ihrer Entwicklungsabfolge von der Blüte bis zur Samenreife wird durch zahlreiche SW-Zeichnungen und 455 makrofotografische Aufnahmen anschaulich illustriert.

Besonders an den botanisch interessierten Laien ist das Grundlagenkapitel gerichet. Hier werden mit Hilfe zahlreicher Abbildungen der Blütenaufbau und die Bestäubungsbiologie verständlich erläutert.

Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Thema „wie Pflanzen wandern” und damit auf der detaillierten Beschreibung der zahlreichen Fruchttypen und deren Ausbreitungsstrategien. Zusätzlich werden die Arten in ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung als Heilkräuter, Kulturpflanzen und Giftpflanzen betrachtet.

So richtet sich dieses populärwissenschaftliche Sachbuch in seiner Vielfalt an Lehrer, Studenten, Biologen, Gärtner, Naturfreunde und Pflanzenliebhaber gleichermaßen.

359 Seiten, 455 Farbfotos, 148 s/w Abb., Festeinband (Hardcover), Fadenheftung, 18,5 x 25,5cm, 1200 gr., ISBN 978-3-935980-90-6

Die Autorinnen sind studierte Diplom-Biologinnen und seit Jahren mit ihrem eigenen Berliner Kartierungsbüro im Bereich Naturschutz und Landschaftsplanung tätig. Nebenbei betätigt sich Dipl. Biol. Angelika Lüttig als begeisterte Sammlerin von europäischen Früchten. Die Ergebnisse jahrelanger Naturbeobachtungen und Recherchen in Fachpublikationen mündeten schließlich in dem vorliegenden Buch.

Dr. Juliane Kasten hat sich als leidenschaftliche Naturfotografin (Preisträgerin des Fotowettbewerbes der Bundesgartenschau Potsdam 2001) auf makrofotografische Aufnahmen spezialisiert. Sie ist für die zahlreichen Fotografien in diesem Buch verantwortlich.

Rezensionen:
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Erstellt: 2016-11

Lüttig, Angelika - RuH
Rosenrot und Hagebutten
Wild- und Gartenrosen

(E?)(L?) http://www.juliane-kasten-verlag.de/buch-kurzinfo.html

192 Seiten
234 Farbfotos
6 Zeichnungen
Hardcover, DIN-A5
ISBN: 3-9810978-0-7
ISBN: 978-3-9810978-0-1

Schon wieder ein Buch über Rosen - weit gefehlt! Denn nur wenigen Rosenliebhabern ist bewusst, dass der Großteil unserer heute etwa 12.000 Rosensorten letztendlich von etwa einem Dutzend Wildrosen abstammt.

So stehen rund 50 Wildrosen aus Europa, Asien, Afrika und Nordamerika im Mittelpunkt dieses Buches. Es gilt heimische Wildrosen wie Hecken-, Weinoder Alpen-Rose näher kennen zu lernen, aber auch exotische Vertreter wie Mandarin- oder Moschus-Rose, Mrs. Willmott‘s Rose oder gar die Stacheldraht-Rose zu entdecken. Darunter die für die Kultivierung unserer Rosen bedeutendsten Wildrosen wie die Damaszener Rose, die mit vielen ihrer Sorten in Wort und Bild porträtiert werden.

Der Leser erfährt Umfassendes zu Herkunft, Einführung und Züchtung. Bei der ausführlichen Beschreibung der Botanik unserer Rosen wird besonderes Augenmerk auf die erstaunliche Vielfalt der Hagebutten gelegt. Auch die Geschichte der Rosen von den Damaszener-Rosen bis zu den Englischen Rosen als Vertreter unserer Modernen Rosen wird, einschließlich aller wichtigen Rosenklassen, nachgezeichnet.


Erstellt: 2016-11

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Löser, Evemarie (Autor)
Löser, Frank (Autor)
Schlehen & Hagebutten
Herkunft, Anwendungen und Rezepte

(E?)(L?) http://shop.vggh.de/Demmler-Verlag/Natur/Naturprodukte-in-der-Kueche/Schlehen-Hagebutten.html

ISBN 978-3-910150-97-3
1. Auflage von 2013
Format (B x H): 14.8 x 21 cm
128 Seiten
Verarbeitung: Softcover
Gewicht: 264 g

Schlehen und Hagebutten (Wild- und Kartoffelrosen) sind in der freien Natur sehr häufig anzutreffen, oft wachsen sie auch gemeinsam an einem Standort. Im vorliegenenden Buch stellen wir die Gehölze in Geschichte, Herkunft, Namensgebung und Biologie vor. Zahlreiche Anregungen für die Verarbeitung von Schlehen und Hagebutten in der Küche und deren Anwendungsmöglichkeiten für die Hausapotheke werden im ausführlichen Rezeptteil beschrieben.


Erstellt: 2014-08

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