Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Rechtschreibung, Orthographe, Orthography
A
Agovis, Deppenleerzeichen (W3)
(E2)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Agovis
(E?)(L?) http://www.agopunktion.de/
(E?)(L?) http://www.deppenleerzeichen.de/
(E?)(L?) http://www.kolumnen.de/sick-210605.html
(E?)(L?) http://www.niederelbe.de/noranetz/bindestrich.htm
"Deppenleerzeichen", hier auch "Agovis" genannt, bezeichnet ein überflüssiges, falsch gesetztes Leerzeichen innerhalb eines Kompositums.
Der Ausdruck "Agovis" ist ein von einem Website-Betreiber erfundenes Kofferwort aus dem griech. "agora" = "freier Platz" und dem lat. "divis" = "Bindestrich".
Beispiele dieser falschen Schreibweise: "Tomaten Suppe", "Deppen Leer Zeichen" oder "Diplom Volkswirt". Diese Schreibung ist sowohl nach alter als auch nach neuer deutscher Rechtschreibung falsch.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Nachteile des Deppenleerzeichens
- 2 Vorkommen
- 3 Ursachen
- 4 Siehe auch
- 5 Weblinks
...
Apostrophitis, Apostrophose, Kapostroph (W3)
(E2)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis
"Apostrophitis" ist eine polemische Bezeichnung für die falsche Verwendung des "Apostrophs"; der auf solche Weise falsch gebrauchte Apostroph wird zuweilen als "Kapostroph" oder "Deppenapostroph" bezeichnet.
Richtig müsste es eigentlich "Apostrophose" heißen. Die Endung "-itis" bezeichnet im medizinischen Sprachgebrauch eine Entzündung. Ein degenerativer Zustand, wie hier der Fall, verlangt aber fachsprachlich die lateinische Endung "-ose".
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ausprägungen
- 2 Geschichte
- 3 Der englische Genitiv als Ausnahme im Deutschen
- 4 Kritik
- 5 Weblinks
(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Typografie
B
C
canoo - Rechtschreibung-Wörterbuch
Neue Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.canoo.net/services/Search/ueberblick/index.html?lang=de
(E?)(L?) http://www.canoo.net/services/GermanSpellingRules/ueberblick/index.html?lang=de
Überblick | Rechtschreibung | Flexion | Wortbildung | LEO
Dieser Suchdienst umfasst Spezialwörterbücher für die Rechtschreibung, Flexion, Wortbildung, Grammatik und Morphologie sowie das Deutsch-Englische Übersetzungswörterbuch von LEO.
Die deutschen Spezialwörterbücher basieren auf dem Morphologischen Wörterbuch von Canoo mit über 250'000 Einträgen und rund 3 Millionen Wortformen.
Verschiedene Wörterbücher und Erklärungen zur Grammatik sind hier in einer Web-Anwendung dynamisch verknüpft. Eine Suchfunktion generiert Verweise in die Wörterbücher und die Grammatik.
(E?)(L1) http://www.canoo.net/services/GermanSpellingRules/ueberblick/index.html?MenuId=GermanSpellingRulesIntro
Die neuen Regeln der Rechtschreibung
Einleitung | Stammprinzip | Fremdwörter | Getrennt/Zusammen | Bindestrich | Groß/Klein
Die neuen Regeln der Rechtschreibung sind eine Zusammenfassung derjenigen offiziellen Rechtschreibregeln, durch die es nach der Reform von 1998 zu Neuschreibungen kommt. Es handelt sich also NICHT um eine Gesamtdarstellung der amtlichen Regelung der deutschen Rechtschreibung (siehe dafür: Deutsche Rechtschreibung - Amtliche Regelung).
Jede der hier gezeigten Regeln umfasst
- eine kurze Beschreibung der Neuregelung,
- eine Liste aller Wörter, die davon betroffen sind. Beispiel mit Stammprinzip-Regel Umwandlung von -ti zu -zi
Jedes Wort steht mit all seinen Schreibvarianten (alt und neu) in der Liste. Mit Hilfe von zwei Filtern (Schreibweise, Region) können Sie sich anzeigen lassen, welche Schreibvarianten für die gewählte Schreibweise und Region korrekt sind.
Beispiele mit Stammprinzip-Regel Konsonantenverdoppelung:
- Schreibweise alt und Region Deutschland
- Schreibweise neu+progressiv und Region Deutschland
- Schreibweise neu+NZZ und Region Schweiz
Die Regeln sind nach Art des Rechtschreibeproblems eingeteilt:
- Stammprinzip
- Fremdwörter
- Getrennt- und Zusammenschreibung
- Bindestrich
- Groß- und Kleinschreibung
Die folgenden Rechtschreibeprobleme werden hier nicht behandelt:
- Abkürzungen (z.B. u.Ä. für und Ähnliche[s])
- Zeichensetzung (Kommaregeln)
- Worttrennung am Zeilenende
D
diepresse
Rechtschreib-Varianten und Etymologie
(E?)(L?) http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=k&ressort=k%20%20%20&id=66268&archiv=true
...
So werden "Thermos-tat", "Res-pekt", "Sy-nergie" sinnwidrig getrennt, bei "Mikro-" oder "Horo-skop" wurde der Etymologie Rechnung getragen.
...
Leider ist der Artikel nicht mehr auffindbar.
(E?)(L?) http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=m&ressort=g&id=438207&archiv=false
...
Die alte deutsche Rechtschreibung folgte immer noch im wesentlichen vier Prinzipien: dem phonologischen, etymologischen, semantischen und grammatischen Prinzip.
...
Leider ist der Artikel nicht mehr auffindbar.
dpa
Rechtschreibreform
(E5)(L1) http://www.dpa.de/info/rechtschr/rs_index.htm
Beschluss zur Umsetzung der Rechtschreibreform - Arbeitsgruppe der deutschsprachigen Nachrichtenagenturen
(Mit ergänzendem Hinweis zur Einführung ab 31. Juli 1999)
Die Rechtschreibreform in Beispielen (Die Liste der Beispiele kann alphabetisch aufgerufen werden.)
Aktualisierte und endgültige Fassung zur Einführung der Reform am 1.8.1999.
Feststehende Begriffe
Adjektiv-Substantiv-Fügungen
duden - Rechtschreib-Tipps - Neue Rechtschreibung - Rechtschreibung-Geschichte
Wortgeschichten - Newsletter
Duden-Wörterquiz von A bis Z - Rechtschreibtest
(E?)(L1) http://www.duden.de/
(E?)(L1) http://www.duden.de/schreibung/schreibung.html
(E?)(L?) http://www.duden.de/newsletter
Da durch die Schreibweise oftmals falsche etymologische Zuordnungen "vorgetäuscht" werden, ist die Rechtschreibung im weitesten Sinne auch eine Fragestellung der Etymologie.
Der Duden ist immer noch Spezialist in Sachen deutscher Rechtschreibung.
Der Duden erläutert sowohl den Hintergrund der Reform der deutschen Schriftsprache als auch die Änderungen im Regelwerk, und gibt eine Liste mit Wörtern, die anders geschrieben werden.
Crashkurs:
Die Laut-Buchstaben-Zuordnung | Die Fremdwortschreibung | Die Getrennt- und Zusammenschreibung | Die Schreibung mit Bindestrich | Die Groß- und Kleinschreibung | Die Zeichensetzung | Die Worttrennung am Zeilenende (Silbentrennung) | Rechtschreibtest interaktiv | Allgemeine Fragen zur Neuregelung | Wozu eine Neuregelung? | In wessen Auftrag? | Wissenschaftlicher Hintergrund ... | Für wen verbindlich? | Welche Ziele? | Worum geht es? | Das Unbehagen ... | Beispiele A-Z | Beispiele der Neuschreibungen | Neuregelung der Rechtschreibung | Laute und Buchstaben | Groß- und Kleinschreibung | Getrennt- und Zusammenschreibung, Schreibung mit Bindestrich | Zeichensetzung | Worttrennung am Zeilenende | Amtliches Regelwerk | Laut-Buchstaben-Zuordnung | Getrennt- und Zusammenschreibung | Schreibung mit Bindestrich | Groß- und Kleinschreibung | Zeichensetzung | Worttrennung am Zeilenende | Geschichte der Rechtschreibung | Die jüngere Geschichte der deutschen Rechtschreibung | Die ältere Geschichte der deutschen Rechtschreibung | 100 Jahre deutsche Einheitsschreibung
(E6)(L?) http://www.duden.de/rechtschreibtest
Ab dem 3. Mai 2004 heißt es auf www.duden.de spielend gewinnen beim neuen Wörterquiz von A bis Z. Nach dem Motto »entweder - oder« gilt es zu entscheiden, welche von jeweils zwei Schreibweisen die richtige ist, beispielsweise "skurril" oder "skurill".
Der Rechtschreibtest ist seit Mitte Dezember 2003 online. Rund 90 000 Menschen haben bis heute teilgenommen. Ergänzt wird das Fitnessprogramm in Sachen neue deutsche Orthographie durch eine umfassende Liste mit Beispielen von A bis Z für neue Schreibungen.
Der neue "Rechtschreibtest interaktiv" auf der Duden-Homepage macht fit in neuer Orthographie. Wer überprüfen möchte, wie sicher er bzw. sie die neuen Rechtschreibregeln schon beherrscht, nutzt am besten diesen Test mit automatischer Korrektur und persönlichem Erfolgsprofil. Alles, was man dazu braucht, sind etwa zehn Minuten Zeit.
Ergänzt wird das Fitnessprogramm in Sachen neue deutsche Orthographie durch eine umfassende Liste mit Beispielen von A bis Z für neue Schreibungen.
Die Demoversionen zeigen nur die Inhalte zum Buchstaben A an, können aber in Vollversionen umgewandelt werden, wenn der Nutzer einen Freischaltcode erwirbt.
E
e-write
Korrekturzeichen nach DIN 16511
(E6)(L?) http://e-write.de/mg/downloads/data/pdf/ewrite/korrekturzeichen.pdf
F
G
gsi
Deutsche Rechtschreibreform 1996
(E?)(L?) http://www-aix.gsi.de/~giese/rsreform95/
Erläutert Hintergründe und Konzepte der Reform von 1996.
- Seltsame neue Schreibungen ? ...
- Wirkliche Probleme
- Geschichte der Rechtschreibung
- Die neuen Rechtschreibregeln
- Laut- Buchstaben - Zuordnungen
- Getrennt- und Zusammenschreibungen
- Schreibung mit Bindestrich
- Groß- und Kleinschreibung
- Zeichensetzung
- Worttrennung am Zeilenende
- Meinungen
- Zusammenfassung
- Literatur
- Anhang
- Diskussion
- Rechtschreibreform-Resolution
(E?)(L?) http://clri6f.gsi.de/~giese/rsreform95/seltsam.html
Rechtschreibreform - Seltsame Schreibungen und Trennungen (;-))
H
heise
Geschichten aus dem orthografischen Märchenwald
(E?)(L?) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18106/1.html
heise
Unlguailbch aebr whar
(E?)(L?) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15701/1.html
Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs. Smtimt's?
I
ids-mannheim
Kommasetzung
(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/reform/regeln2006.pdf
ids-mannheim
Deutsche Rechtschreibung
Regeln und Wörterverzeichnis
Amtliche Regelung
(E6)(L1) http://www.ids-mannheim.de/grammis/reform/
(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/reform/
Die offizielle Veröffentlichung von Regeln und Wörterverzeichnis in der amtlichen Fassung, verfügbar als Webseiten und in verschiedenen Textformaten. Außerdem amtliche Dokumente, ein Pressespiegel und Diskussionsbeiträge.
Dokumente zu den Inhalten der Rechtschreibreform
Überarbeitetes Regelwerk (Fassung 2006)
- •Regeln
- •Wörterverzeichnis
- •Sprachreport 2006 (Extra-Ausgabe): Zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung ab 1. August 2006
Das überarbeitete Regelwerk "Deutsche Rechtschreibung. Regeln und Wörterverzeichnis" ist Mitte August 2006 als Textausgabe im Gunter Narr Verlag Tübingen erschienen.
Amtliches Regelwerk 2004
- •Regeln
- •Wörterliste der geänderten Schreibungen
(E?)(L1) http://www.ids-mannheim.de/reform/inhalt.html
Wörterverzeichnis mit Links zu den regelnden Paragraphen
Vorwort
- Geltungsbereich und Grundsätze der neuen Rechtschreibregelung
- Grundlagen der deutschen Rechtschreibung
- Die Beziehung zwischen Schreibung und Lautung
- Die Beziehung zwischen Schreibung und Bedeutung
- Regelteil und Wörterverzeichnis
- Zum Aufbau des Regelteils
- Zum Aufbau des Wörterverzeichnisses
A Laut-Buchstaben-Zuordnungen
- Vorbemerkungen
- Vokale
- Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen
- Besondere Kennzeichnung der kurzen Vokale
- Besondere Kennzeichnung der langen Vokale
- Umlautschreibung bei [E]
- Umlautschreibung bei [OY]
- Ausnahmen beim Diphthong [aI]
- Besonderheiten beim e
- Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern
- Konsonanten
- Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen
- Auslautverhärtung und Wortausgang -ig
- Besonderheiten bei [s]
- Besonderheiten bei [S]
- Besonderheiten bei [N]
- Besonderheiten bei [f] und [v]
- Besonderheiten bei [ks]
- Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern
- Liste der Paragraphen zur Laut-Buchstaben-Zuordnung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich Laut-Buchstaben-Zuordnung (Sprachreport-Extra)
B Getrennt- und Zusammenschreibung
- Vorbemerkungen
- Verb
- Adjektiv und Partizip
- Substantiv
- Andere Wortarten
- Liste der Paragraphen zur Getrennt- und Zusammenschreibung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich Getrennt- und Zusammenschreibung (Sprachreport-Extra)
C Schreibung mit Bindestrich
- Vorbemerkungen
- Zusammensetzungen und Ableitungen, die keine Eigennamen als Bestandteile enthalten
- Zusammensetzungen und Ableitungen, die Eigennamen als Bestandteile enthalten
- Liste der Paragraphen zur Bindestrichschreibung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich der Schreibung mit Bindestrich (Sprachreport-Extra)
D Groß- und Kleinschreibung
- Vorbemerkungen
- Kennzeichnung des Anfangs bestimmter Texteinheiten durch Großschreibung
- Anwendung von Groß- oder Kleinschreibung bei bestimmten Wörtern und Wortgruppen
- Substantive und Desubstantivierungen
- Substantivierungen
- Eigennamen mit ihren nichtsubstantivischen Bestandteilen sowie Ableitungen von Eigennamen
- Feste Verbindungen aus Adjektiv und Substantiv
- Anredepronomen und Anreden
- Liste der Paragraphen zur Groß- und Kleinschreibung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich Groß- und Kleinschreibung (Sprachreport-Extra)
E Zeichensetzung
- Vorbemerkungen
- Kennzeichnung des Schlusses von Ganzsätzen
- Gliederung innerhalb von Ganzsätzen
- Komma
- Semikolon
- Doppelpunkt
- Gedankenstrich
- Klammern
- Anführung von Äußerungen oder Textstellen bzw. Hervorhebung von Wörtern oder Textstellen
- Anführungszeichen
- Markierung von Auslassungen
- Apostroph
- Ergänzungsstrich
- Auslassungspunkte
- Kennzeichnung der Wörter bestimmter Gruppen
- Punkt
- Liste der Paragraphen zur Zeichensetzung
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich der Zeichensetzung (Sprachreport-Extra)
F Worttrennung am Zeilenende
- Liste der Paragraphen zur Worttrennung am Zeilenende
- Übersicht über die wichtigsten Änderungen im Bereich Worttrennung am Zeilenende (Sprachreport-Extra)
Das Wörterverzeichnis: A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Z
(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/reform/regeln2006.pdf
Deutsche Rechtschreibung
Regeln und Wörterverzeichnis
Entsprechend den Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung
Überarbeitete Fassung des amtlichen Regelwerks 2004
München und Mannheim – Februar 2006
Einführung zu Teil 1
Die hier vorgelegte Ausarbeitung des Regelwerks zur deutschen Rechtschreibung geht von der Darstellung und Struktur aus, die im Regelwerk 2004 vorgegeben waren. Es enthält daher einen Regelteil und ein Wörterverzeichnis.
In den Regelteil sind die Änderungsvorschläge des Rats an entsprechender Stelle eingearbeitet. Das betrifft in Sonderheit die Paragrafen 33 E, 34, 36(2), 37 E4 (Getrennt- und Zusammenschreibung), 56, 58(3.1), 58 E2, 63 E, 64 E, 66 (Groß- und Kleinschreibung), 73, 75 (Zeichensetzung) und 107 E (Worttrennung am Zeilenende). Darüber hinaus sind die Stellen modifiziert, an denen sich als Konsequenz dieser Vorschläge Änderungen ergeben haben. Das betrifft vor allem die Anpassung von Beispielen.
Das Wörterverzeichnis wurde ebenfalls an die vorgenommenen Änderungen angepasst, möglicherweise kritische Fälle wurden gemeinsam mit den im Rat vertretenen Wörterbuchverlagen überprüft und sind nun im Wörterverzeichnis umfänglich dokumentiert. Das Wörterverzeichnis enthält nunmehr auch alle Beispielfälle, die im Regelteil eine Rolle spielen.
In dem gemeinsam mit diesen Texten vorgelegten Teil 2 der Empfehlungen werden die Einzelvorschläge herausgelöst aus dem Gesamtkontext dargestellt und erläutert.
Weggelassen wurden in der vorliegenden Fassung die allgemeinen Vorbemerkungen der Versionen von 1996 und 2004.
Inhalt
- Vorwort 7
- 1 Geltungsbereich der neuen Rechtschreibregelung 7
- 2 Grundlagen der deutschen Rechtschreibung 7
- 2.1 Die Beziehung zwischen Schreibung und Lautung 7
- 2.2 Die Beziehung zwischen Schreibung und Bedeutung 8
- 3 Regelteil und Wörterverzeichnis 9
- 3.1 Zum Aufbau des Regelteils 10
- 3.2 Zum Aufbau des Wörterverzeichnisses 11
- Teil I: Regeln 13
- A Laut-Buchstaben-Zuordnungen 15
- 0 Vorbemerkungen 15
- 1 Vokale 17
- 1.1 Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen 17
- 1.2 Besondere Kennzeichnung der kurzen Vokale 18
- 1.3 Besondere Kennzeichnung der langen Vokale 20
- 1.4 Umlautschreibung bei [] 23
- 1.5 Umlautschreibung bei [] 24
- 1.6 Ausnahmen beim Diphthong [a] 24
- 1.7 Besonderheiten beim e 24
- 1.8 Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern 25
- 2 Konsonanten 27
- 2.1 Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen 27
- 2.2 Auslautverhärtung und Wortausgang -ig 28
- 2.3 Besonderheiten bei [s] 29
- 2.4 Besonderheiten bei [ ] 29
- 2.5 Besonderheiten bei [] 30
- 2.6 Besonderheiten bei [f] und [v] 30
- 2.7 Besonderheiten bei [ks] 30
- 2.8 Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern 31
- B Getrennt- und Zusammenschreibung 33
- 0 Vorbemerkungen 33
- 1 Verb 33
- 2 Adjektiv 37
- 3 Substantiv 39
- 4 Andere Wortarten 41
- C Schreibung mit Bindestrich 45
- 0 Vorbemerkungen 45
- 1 Zusammensetzungen und Ableitungen, die keine Eigennamen als Bestandteile enthalten 45
- 2 Zusammensetzungen und Ableitungen, die Eigennamen als Bestandteile enthalten 49
- D Groß- und Kleinschreibung 53
- 0 Vorbemerkungen 53
- 1 Kennzeichnung des Anfangs bestimmter Texteinheiten durch Großschreibung 54
- 2 Anwendung von Groß- oder Kleinschreibung bei bestimmten Wörtern und Wortgruppen 57
- 2.1 Substantive und Desubstantivierungen 57
- 2.2 Substantivierungen 61
- 2.3 Eigennamen mit ihren nichtsubstantivischen Bestandteilen sowie Ableitungen von Eigennamen 67
- 2.4 Feste Verbindungen aus Adjektiv und Substantiv 70
- 2.5 Anredepronomen und Anreden 71
- E Zeichensetzung 73
- 0 Vorbemerkungen 73
- 1 Kennzeichnung des Schlusses von Ganzsätzen 73
- 2 Gliederung innerhalb von Ganzsätzen 77
- 2.1 Komma 78
- 2.2 Semikolon 89
- 2.3 Doppelpunkt 89
- 2.4 Gedankenstrich 91
- 2.5 Klammern 93
- 3 Anführung von Äußerungen oder Textstellen bzw. Hervorhebung von Wörtern oder Textstellen: Anführungszeichen 95
- 4 Markierung von Auslassungen 97
- 4.1 Apostroph 97
- 4.2 Ergänzungsstrich 99
- 4.3 Auslassungspunkte 99
- 5 Kennzeichnung der Wörter bestimmter Gruppen 100
- 5.1 Punkt 100
- 5.2 Schrägstrich 102
- F Worttrennung am Zeilenende 103
- 1 Trennung zusammengesetzter und präfigierter Wörter 103
- 2 Trennung mehrsilbiger einfacher und suffigierter Wörter 103
- 3 Besondere Fälle 105
(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/reform/woerterverzeichnis2006.pdf
- Teil II: Wörterverzeichnis 107
- Zeichenerklärung 109
- Wörterverzeichnis 111
J
K
Klempen (W3)
(E1)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Klempen
"Klempen" ist das Gegenteil des "Plenkens". Der Ausdruck stammt ebenfalls aus der Kultur des deutschsprachigen Usenets.
"Klempen" bezeichnet das Weglassen von Leerzeichen an Stellen, an welchen sie hingehören, insbesondere nach Satzzeichen oder zwischen abgekürzten Wörtern. Letzteres ist bei Verwendung von Festbreitenschriften zulässig, da andernfalls gerade zwischen einzeln stehenden Buchstaben ("z. B.") eine unangenehme Lücke entsteht; bei Proportionalschriften ist es jedoch falsch.
...
Etymologie
"Klempen" ist eine Zusammenziehung aus "plenken" (was wiederum eine Verballhornung der englischen Wortes "blank" = "Leerzeichen" ist) und "klemmen", wobei das "K" und "P" vertauscht wurden; so soll auch phonetisch und orthografisch angedeutet werden, dass "klempen" das Gegenteil von "plenken" ist. Im Gegensatz zu "plenken" wird "klempen" im englischensprachigen Raum wenig verwendet.
korrekturen - Rechtschreibung der deutschen Sprache
(E?)(L1) http://www.korrekturen.de/
- Service: Leistungen | Preise | Preisrechner | Datei hochladen | Auftrag
- Infos: Essays | Errata | Wortliste
- Kursus: Aktuell | Rechtschreibquiz | Beliebte Fehler | Zeichensetzung | Literatur | Empfehlungen
- Forum
- Links: Allgemeines | Sprachberatung | Rechtschreibreform
Herzlich willkommen zum Webangebot und Korrekturservice korrekturen.de. Auf diesen Seiten finden Sie ein umfassendes Informationsangebot rund um die Rechtschreibung der deutschen Sprache.
Der Bereich Kursus bietet Ihnen einen Online-Lehrgang zur Zeichensetzung sowie unser Rechtschreibquiz fürs schnelle Training. Außerdem finden Sie hier ein ausführliches Verzeichnis, welches alphabetisch beliebte Fehler auflistet. Bitte beachten Sie auch unsere Rezensionen zu Wörterbüchern und Nachschlagewerken in der Rubrik Literatur sowie unseren Amazon-Shop mit Wörterbuch-Empfehlungen.
Im Bereich Infos sind allerlei interessante Informationen rund um die deutsche Sprache abgelegt, etwa Statements und erklärende Texte, aber auch unsere erheiternde Fehlersammlung Errata sowie eine ausführliche Wortliste Neu! zur neuen Rechtschreibung. Der Bereich Links gibt Ihnen Surf-Empfehlungen zu den Themen Orthografie, Stil und Grammatik. In unserem Forum schließlich können Sie Zweifelsfälle der Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik und Stilistik diskutieren.
(E?)(L?) http://www.korrekturen.de/infos.html
- Prof. Dr. Theodor Ickler: Kurze Bilanz der sogenannten Rechtschreibreform - Vortrag (2001) - [PDF-Datei, 30 KB]
- Prof. Dr. Theodor Ickler: Tief greifend, aber nicht zufrieden stellend - Zur Neuauflage von Dudens deutscher Rechtschreibung (2000) - [PDF-Datei, 54 KB]
- Prof. Dr. Theodor Ickler: Wem gehört die deutsche Sprache? - Vortrag (2001) - [PDF-Datei, 38 KB]
- Dr.-Ing. Jürgen Langhans: Wir schreiben für die, die lesen
- "Ger Manicus": Akadämliches Deutsch
- Dr. Wolfgang Näser: Wider die sprachliche Apartheid!
- "Orthographicus": Wir wollen die gewohnte Schreibung behalten! Oder?
- Rat für deutsche Rechtschreibung: Regeln (Februar 2006) [PDF-Datei, 3,8 MB]
- Rat für deutsche Rechtschreibung: Wörterverzeichnis (Februar 2006) [PDF-Datei, 1,8 MB]
- Michael Schneider: Die Neuregelung der deutschen Orthographie - Erläuterungen und Kommentare zum amtlichen Regelwerk - [PDF-Datei, 420 KB]
- Christian Stang: Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung. Informationen zur REGELUNG – STAND 2004 - [PDF-Datei, 22 KB]
- Prof. Dr. H. Zimmermann: Memorandum zur Rechtschreibreform
(E?)(L?) http://www.korrekturen.de/wortliste.html
Wortliste zur neuen Rechtschreibung
Unsere Wortliste bietet Ihnen eine vergleichende Gegenüberstellung der Schreibweisen ausgewählter Wörter, Begriffe und Wendungen vor 1996, von 1996 bis 2004/2006 und seit 2004/2006. Um die Liste übersichtlich zu halten, wurde auf eine Differenzierung der Änderungen zwischen 2004 und 2006 verzichtet.
...
L
lexikonverlag - Bertelsmann - Wörterverzeichnis zur Reform der deutschen Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.lexikonverlag.de/sprachberatung/
M
N
nensch
(E?)(L?) http://www.nensch.de/
Diskussionsplattform ohne Plattitüden, ohne Abkürzungen und ohne Anglizismen.
Nensch ist eine Diskussionsplattform, die mehr will als beliebige Themen, Meinungen und Pseudonyme. Nensch will konstruktive Gespräche zwischen echten, ehrlichen Menschen, die selbst entscheiden, welche Themen diskutiert werden sollen. Auf Umgangsformen und Rechtschreibung wird Wert gelegt. ...
neue-rechtschreibung
Deutsche Rechtschreibung
Neue Rechtschreibung
Rechtschreibungs-Check
(E?)(L?) http://www.neue-rechtschreibung.de/
Wörterbuch - Regelwerk - Wörterlisten - Regeln - Links
Gesuchtes Wort eintippen - die Schreibweise wird sofort überprüft.
Die Vorschriften findet man auch auf dieser Site.
Herzlich willkommen auf unseren Seiten zur neuen deutschen Rechtschreibung!
...
am 1. August 2006 trat die neue Rechtschreibung in Kraft. Seit dem 1. August 2007 sind die Regeln nun für alle Schulen verbindlich. Ein guter Anlass, sich mit der Thematik noch einmal intensiver zu befassen:
- Was genau hat sich eigentlich geändert? zu den Änderungen
- Wie lauten die Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung? zu den Empfehlungen
- Welche Wörter haben sich konkret verändert und aufgrund welcher Regeln? zu den Wörterlisten
- Welche Übungen helfen dabei, sich im Rechtschreibdschungel zurechtzufinden? zu den Übungen
- Mit welchen Materialien lassen sich die Änderungen gut üben? zu den Materialien
Wir hoffen, mit diesen Seiten einen Großteil Ihrer Fragen beantworten zu können.
Ihr Team "Deutsche Rechtschreibung"
...
O
P
Plenk, Plenken (W3)
(E1)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Plenk
(E?)(L?) http://rainer-seitel.onlinehome.de/plenk.html
(E?)(L?) http://www.sockenseite.de/usenet/plenken.html
Das Wort "Plenk" bezeichnet im Netzjargon ein Leerzeichen vor einem Satzzeichen (zum Beispiel Komma, Punkt, Ausrufezeichen) oder Wortzeichen (Bindestrich, Abkürzungspunkt), das dort nach den Regeln für den Schriftsatz (oder für das Maschinenschreiben) nicht hingehört. Das Setzen eines solchen falschen Leerzeichens wird als "Plenken" bezeichnet.
Das Wort "Plenk" ist eine Verballhornung des engl. "blank" (= "Leerzeichen"). Es wurde ca. 1988 von Johannes »Jödel« Leckebusch im MausNet eingeführt. Seit Mitte der 1990er Jahre ist "Plenk" auch im deutschsprachigen Usenet ein feststehender Ausdruck.
Das Gegenstück, also das Weglassen von Leerzeichen nach dem Satzzeichen, nennt sich Klempen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Herkunft
- 2 Hinweis
- 3 Plenken und Microsoft Word
- 4 Sonderfall Französisch
- 5 Weblinks
P*rn0 (W3)
Andere Werbemethoden erfordern eine andere Rechtschreibung:
Bald wird unsere Orthografie verraten, wieviel fleischhaltiger Spam unsere Mailboxes verstopft. Denn die Mailversender dieser Branche erfinden immer neue Schreibweisen, damit ihre Mails nicht in unseren Spamfiltern hängen bleiben. Angenommen, Essen wäre auch unanständig, es würde so geschrieben: "Äsen", "F*ttern", "Exxen", "Es/s5n", "Mäkd0nels".
pons
Deutsche Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.pons.eu/dict/search
(E?)(L?) http://www.pons.eu/dict/search?l=dede
(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/Deutsche-Rechtschreibung-von-Pons-gratis-im-Internet--/meldung/142522
Pons bietet sein Nachschlagewerk "Deutsche Rechtschreibung" ab sofort in einer kostenlosen Internet-Version an. Unter www.pons.eu (dort sind seit März (2009) bereits Fremdsprachen-Wörterbücher online) lassen sich 140.000 Stichwörter "nach den amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung" nachschlagen, wie der Verlag mitteilt. Im Wochenrhythmus wird eine Redaktion das Nachschlagewerk aktualisieren – und dabei Vorschläge für Neuaufnahmen von Wörtern durch Nutzer prüfen und gegebenenfalls berücksichtigen.
...
Q
R
rechtschreibrat
Rat für deutsche Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.rechtschreibrat.com/
Unsere Ziele
- Bewahrung der Einheitlichkeit der Rechtschreibung im deutschen Sprachraum
- Beobachtung der Entwicklung der Sprachpraxis
- Weiterentwicklung des orthografischen Regelwerks im notwendigen Umfang
Sitemap
Der Rat
- Die Mitglieder
- Die Mitgliedsländer
Rechtschreibung
- Das amtliche Regelwerk
- Zusammenfassung der Änderungen
- Erläuterungen
Dokumentation
- Die orthografische Zeitrechnung von 1996 bis heute
- Die Entstehungsgeschichte der amtlichen Regelung
- Die Grundlagen unserer Arbeit
Bibliografie
Download
Links
Kontakt
Impressum
Sitemap
(E?)(L?) http://rechtschreibrat.ids-mannheim.de/download/bericht2006.pdf
Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung
Teil 2:
Erläuterungen und Materialien
München und Mannheim – Februar 2006
Einführung zu Teil 2
Der vorliegende zweite Teil der „Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung“ umfasst drei Punkte.
- Im ersten Kapitel findet sich ein Bericht über die Arbeit des Rats für deutsche Rechtschreibung seit seiner Einsetzung im Dezember 2004. Dieser Bericht enthält auch eine knappe Charakteristik der Änderungen am Regelwerk 2004, die vom Rat vorgeschlagen werden. Diese Änderungsvorschläge sind in die Ausarbeitung des Regelwerks, die Teil 1 dieser Empfehlungen darstellen, eingearbeitet.
- Um die Veränderungen im Einzelnen besser sichtbar und überprüfbar zu machen, werden sie im zweiten Kapitel der vorliegenden Erläuterungen einzeln in synoptischen Übersichten dargestellt. Es werden dort auch kurz die Gründe und Intentionen, die mit den Änderungsvorschlägen verbunden sind, genannt. Gemäß der Abfolge im Regelwerk beginnt dieses Kapitel mit der Darstellung der Getrennt- und Zusammenschreibung (2.1), gefolgt von der zur Groß- und Kleinschreibung (2.2), zur Zeichensetzung (2.3) und letztlich zur Worttrennung am Zeilenende (2.4).
- Das dritte Kapitel liefert Informationen zu zwei ergänzenden Punkten. Dabei werden im ersten Unterkapitel (3.1) die Ergebnisse der auftragsgemäß durchgeführten Anhörung erläutert, in zweiten Unterpunkt (3.2) wird der Text präsentiert, der in Zusammenarbeit mit den Wörterbuchverlagen und der Arbeitsgruppe Getrennt- und Zusammenschreibung des Rats erstellt wurde, um den Anwendern Entscheidungshilfen bei nicht eindeutigen Fällen an die Hand zu geben.
Inhaltsverzeichnis Seite
- 1 Bericht über die Arbeit des Rats für deutsche Rechtschreibung von Dezember 2004 bis Februar 2006 .. 1
- 2 Übersichten zu den Empfehlungen
- 2.1 Getrennt- und Zusammenschreibung .. 6
- 2.2 Groß- und Kleinschreibung .. 16
- 2.3 Zeichensetzung .. 20
- 2.4 Worttrennung am Zeilenende .. 23
- 3 Anhang
- 3.1 Auswertung der im Rahmen des Anhörungsverfahrens eingegangenen Voten zu den Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung .. 25
- 3.2 Handreichung zur Umsetzung der Getrennt- und Zusammenschreibungs-Regeln aus der Anwenderperspektive .. 31
(E?)(L?) http://rechtschreibrat.ids-mannheim.de/download/
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Dokumente zu den Inhalten der Neuregelung
- Regeln 2006 (PDF-Datei, 709 KB)
- Wörterverzeichnis 2006 (PDF-Datei, 826 KB)
- Sprachreport-Extraausgabe (PDF-Datei, 182 KB)
- Bericht des Rats (PDF-Datei, 662 KB)
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- Gesamtbibliografie (PDF-Datei, 1,4 MB)
rechtschreibreform - Rechtschreibreform
(E?)(L?) http://www.rechtschreibreform.com/Woerterliste/peiliste.htm
Peil: Ein kritischer Vergleich bisheriger und reformierter Schreibweisen
siehe auch unter "Etymologie": 5. Etymologisch unrichtige Ableitungen
Rechtschreibung (W3)
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtschreibung
Manchmal fragt man sich ja, was ein Wort mit einem hergeleiteten idg. Stamm zu tun haben soll. Und man hat Mühe, die ganzen Lautveränderungen nachzuvollziehen. Oft gelingt dies nur, wenn man sich die vielen Lautvarianten der sogenannten Umgangssprache vergegenwärtigt - newoor? (saarl. = nicht wahr? = Abk. für "ist es etwa nicht wahr?")
Aber auch die Art und Weise der schriftlichen Fixierung hat im Laufe der Zeit sicherlich einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Worten gespielt. Und so sind Rechtschreibreformen nicht nur zeichenrelevante Aktionen, sondern können langfristig auch das Verständnis von Worten verändern.
Wobei (vor Allem im Nachhinein) nicht immer nachvollziehbar ist, ob die Änderung der Schreibweise eine Anpassung an geänderte Sprachgewohnheiten sind/waren oder ob es Normierungsversuche waren, die die Sprachgewohnheiten verändert haben.
Der Verein deutscher Sprache hat einige Beispiele gesammelt, wonach die Rechtschreibreform sogenannte volksetymologische (= unkorrekte, vermeintliche) Erklärungen, zur Grundlage von Änderungen der Rechtschreibung genommen hat.
Diese Überlegungen haben mich bewogen, auch die Rubrik "Rechtschreibung" auf dieser Site aufzunehmen.
Frage: kommt nun "bewogen" von "wiegen" oder von "wagen" oder von "bewegen"?
Oder können Sie sich auch vorstellen, dass alle aufgeführten Begriffe einen gemeinsamen Ursprung haben: idg. "*uegh" = "sich bewegen", "schwingen", "fahren", "ziehen"? Und damit sind auch verwandt "Vehikel", "Weg", "Woge", "Wagen" und "Wiege".
S
schriftdeutsch - Schriftdeutsch
Geschichtlicher Abriß der Rechtschreibung
Rechtschreibung und Rechtschreibreform
Rechtschreibreform und Etymologie
Rechtschreibreform: "Stammschreibung"
(E?)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/
von Hans-Jürgen Martin
Seit Jahren brodelt in deutschen Händen, Herzen und Hirnen unterschwellig und manchmal ganz offen ein Konflikt: Wie halte ich's mit der neuen "Rechtschreibung"?
Die Hälfte bis dreiviertel aller Deutschen sind eindeutig gegen die Reform, der Rest teilt sich in Anhänger der Reform (2004 bis 13%), Befürworter einer Reform der Reform und Gleichgültige. Dennoch halten Politiker und Bürokratie eisern an dem ungeliebten Monstrum fest: Die geringste gezeigte Schwäche, die geringste Nachgiebigkeit, fürchten sie wohl zu Recht, könnte die Dämme zum Einsturz bringen.
Die Rückkehr der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) am 1. August 2000 und des Hochschulverbandes war ein vielbeachtetes Warnsignal für die sogenannten Reformer, aber es war längst nicht stark genug: Noch konnten Politiker und Bürokraten auf die Willfährigkeit vieler Verlage vertrauen, die ohne Not und wirkliche Veranlassung auf die zwangsreformierte Schreibweise umgestellt hatten und den Kultusministern den Vorwand lieferten, an der "Reform" festzuhalten. Nachdem diese im Sommer 2004 die Verbindlichkeit der "Reform" ab 01.08.2005 bestätigt hatten, erklärten fünf Ministerpräsidenten das Projekt für gescheitert, und mit den zahlreichen Springer-Zeitungen und -Zeitschriften ist seit dem 03.10.2004 ein weiterer Großverlag zur konventionellen Rechtschreibung zurückgekehrt. Am 1. August 2005 wurde die "Reform" in den Schulen von 14 Bundesländern (alle außer Bayern und NRW) eingeschränkt verbindlich.
(E?)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/orthogra.htm
Geschichtlicher Abriß der Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/ortregel.htm
"Rechtschreibreform": "Stammschreibung" – Etymologie
- 1. Umlaut ä statt e
- 2. Vollständige Wortbestandteile (siehe auch Doppel-s)
- 3. Verdoppelung von Konsonanten (siehe Doppel-s)
- 4. Scheinetymologie: Analogie
- 5. Reine Analogien (keine Etymologie)
- 6. Empfehlung
(E?)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/info-map.htm
(E2)(L?) http://www.schriftdeutsch.de/ortr-ety.htm
Rechtschreibreform: "Stammschreibung" – Etymologie
Dieser Artikel führt einige Beispiele an, die im Zuge der Rechtschreibreform auf Grund einer falschen etymologischen Zuordnung - auf staatliche Anordnung hin - eine "falsche" neue Schreibweise erhalten. Der Autor spricht in diesem Zusammenhang auch von einer "falschen Staatsetymologie" statt von einer "falschen Volksetymologie".
- So steckt in "belemmert" / "belämmert" nicht das "Lamm" sondern Niederdeutsch "belemmern" = "hindern", "hemmen", "beschädigen".
- Ein "Quentchen" / "Quäntchen" ist kein kleines "Quantum" ("quantus" = "wieviel") sondern "ein Fünftel" ("quintus" = "der fünfte Teil").
- "verbleuen" / "verbläuen" und "einbleuen" / "einbläuen" hängen mit der "Pleuelstange" = "Schlagstange" zusammen. Auch wenn es in diesem Zusammenhang zu einem "blauen" Auge kommen kann, ist die Schreibweise "verbläuen" etymologisch falsch.
Als weitere Beispiele führt der Autor an:
- "aufwendig" / "aufwändig"
- "behende" / "behände"
- "Bendel" / "Bändel"
- "Gemse" / "Gämse"
- "Greuel" / "Gräuel"
- "schneuzen" / "schnäuzen"
- "Stengel" / "Stängel"
- "überschwenglich" / "überschwänglich"
- "Schenke" / "Schänke"
1. Umlaut ä statt e
konventionell: behende · belemmert · Bendel · Gemse · Greuel · Quentchen · schneuzen · Stengel · überschwenglich · verbleuen · aufwendig · Schenke
zwangsreformiert: behände · belämmert · Bändel · Gämse · Gräuel · Quäntchen · schnäuzen · Stängel · überschwänglich · verbläuen · aufwendig oder aufwändig · Schänke
konventionell differenziert: gräulich und greulich
zwangsreformiert jetzt nur noch: gräulich (siehe auch die Rätselecke)
Stammschreibung soll bedeuten, daß ein Wort von einem anderen, zugrunde liegenden Wort abgeleitet wird und deshalb so wie dieses zu schreiben ist. Das wird als Erleichterung ausgegeben, aber gleich wieder mit bewußt falschen (weil nicht etymologischen) Schreibungen bzw. Volksetymologien konterkariert:
...
2. Vollständige Wortbestandteile (siehe auch Doppel-s)
...
3. Verdoppelung von Konsonanten (siehe Doppel-s)
...
4. Scheinetymologie: Analogie
...
5. Reine Analogien (keine Etymologie)
...
6. Empfehlung
...
sprache
Bund für vereinfachte Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.sprache.org/
Erläutert seine Ziele, insbesondere die gemäßigte Kleinschreibung, bietet kommentierte Presseartikel und Texte über sich.
udoklinger - Rechtschreibung
(E?)(L1) http://www.udoklinger.de/
Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung - Fabeln - Märchen der Gebr. Grimm
T
U
Uni Düsseldorf
Schreibwerkstatt
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/schreibwerkstatt/trainer/trainer/start.html
Herzlich willkommen im Schreibtrainer, der elementaren Arbeitshilfe für alle, die in Hochschule und Beruf schreiben. Von der Vorbereitung bis zur Textüberarbeitung wird das ganze Spektrum des Schreibens in acht Kapiteln behandelt:
- 1 Einleitung: Über den Schreibtrainer und das Schreiben - Hier erfahren Sie alles über die Bedienung des Schreibtrainers sowie über den typischen Verlauf von Schreibprozessen.
- 2 Textsorten und Schreibanlässe - In diesem Kapitel lernen Sie typische Textsorten des beruflichen und wissenschaftlichen Schreibens kennen.
- 3 Sich orientieren und recherchieren - Gegenstand dieses Kapitels sind Wege und Phasen der Einarbeitung in ein Thema.
- 4 Argumentieren und gliedern - Wie gelangt man von der Struktur eines Themas zu einem linearen Text? Antworten finden Sie hier.
- 5 Schreiben und formulieren - Hier wird das eigentliche Schreiben als das Verfassen von Texten unter die Lupe genommen und näher erläutert.
- 6 Kleine stilistische Grammatik - Dieses Kapitel informiert Sie über wesentliche Züge der deutschen Sprache.
- 7 Grundkurs neue Rechtschreibung - Hier werden Sie in Form eines Überblicks mit der neuen Rechtschreibung vertraut gemacht.
- 8 Wörterbücher: Ein wichtiges Hilfsmittel beim Schreiben - Dass und wie Sie in verschiedenen sprachlichen oder fachlichen Zusammenhängen mit Wörterbüchern erfolgreich arbeiten können, zeigt Ihnen dieses Kapitel.
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/schreibwerkstatt/trainer/trainer/Inhalt.html
Inhaltsverzeichnis
V
vein
Rechtschreibreform im Deutschunterricht
Wissenschaftliche Artikel zur deutschen Sprache, insbesondere zur Umsetzung der Orthographiereform im Unterricht Deutsch als Fremdsprache und in der Auslandsgermanistik, vom Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur der Universität Veszprém.
(E?)(L?) http://www.vein.hu/www/tanszekek/german//reform.html
Csaba Földes (Veszprém)
Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung im Kontext von Deutsch als Fremdsprache und Auslandsgermanistik
Erschienen in: Deutsch als Fremdsprache 37 (2000) 4. – S. 199-209.
...
(E?)(L?) http://www.vein.hu/www/tanszekek/german//online.html
- DREWNOWSKA-VARGÁNÉ, Ewa/FÖLDES, Csaba: Überlegungen zur Umstellung auf die neue deutsche Orthographie aus der Perspektive von Deutsch als Fremdsprache und Auslandsgermanistik.
- FÖLDES, Csaba: Deutschunterricht und Germanistik in Ungarn. Geschichte - Stand - Ausblicke.
- FÖLDES, Csaba: Ortsnamen im Spannungsfeld von Öffentlichkeitssprache und sprachlichem Wandel. Germanistisch-linguistische Bemerkungen anhand der Kosovo-Krise.
- FÖLDES, Csaba: Zur Begrifflichkeit von "Sprachenkontakt" und "Sprachenmischung".
- FÖLDES, Csaba: Neue Medien in der linguistischen Lehre: Überlegungen zu multi- bzw. hypermedialen CD-ROMs.
- FÖLDES, Csaba: Was ist die deutsche Sprache wert? Fakten und Potenzen.
- FÖLDES, Csaba: Wo die Boys noch Jungen, die Girls noch Mädchen und die Kids noch Kinder heißen. Anmerkungen zur Sprache der Rubrik 'Jugend' in einem Minderheitenblatt.
- FÖLDES, Csaba: Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung im Kontext von Deutsch als Fremdsprache und Auslandsgermanistik.
- FÖLDES, Csaba: Konzepte der kontrastiven Phraseologie.
- FÖLDES, Csaba: Rechtschreibunterricht in der Lernsprache Deutsch — nach der Orthographiereform.
- FÖLDES, Csaba: Die deutsche Sprache in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa: gestern, heute — und morgen?
- FÖLDES, Csaba: Was gilt als Großwörterbuch? Zur Problematik der Größenklassen von Sprachlexika.
- FÖLDES, Csaba: Orthographische Assimilation von Familiennamen deutschsprachigen Ursprungs in Ungarn.
- FÖLDES, Csaba: Kontaktsprache Deutsch: Das Deutsche im Sprachen- und Kulturenkontakt.
- FÖLDES, Csaba: Deutsch als Sprache mit mehrfacher Regionalität: Die diatopische Variationsbreite.
- FÖLDES, Csaba: Deutsche Phraseologie kontrastiv: Intra- und interlinguale Zugänge.
- FÖLDES, Csaba: Erwerb der reformierten Orthographie im Deutschen als Muttersprache und als Fremd- bzw. Zweitsprache.
- FÖLDES, Csaba: Deutschunterricht und Deutschdidaktik in Ostmitteleuropa.
- FÖLDES, Csaba:Deutsch als leichte und sympathische Sprache?
- FÖLDES, Csaba: Zur Problematik sprachlicher und kommunikativer Normen im Kontext von Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit und Transkulturalität.
- FÖLDES, Csaba: Interkulturelle Linguistik. Vorüberlegungen zu Konzepten, Problemen und Desiderata.
- FÖLDES, Csaba: Dialektalität und Variation des Deutschen unter Mehrsprachigkeitsbedingungen.
- FÖLDES, Csaba: Kulturgeschichte, Kulturwissenschaft und Phraseologie: Deutsch-ungarische Beziehungen.
- FÖLDES, Csaba: Die deutsche Sprache und ihre Architektur. Aspekte von Vielfalt, Variabilität und Regionalität: variationstheoretische Überlegungen.
- FÖLDES, Csaba: Wissenschaftssprache und Wissenschaftskommunikation im Spannungsfeld zwischen Deutsch, Nationalsprache und Englisch.
- FÖLDES, Csaba: Grammatische Zweisamkeit. Morphosyntax im Sprachen- und Kulturenkontakt.
- FÖLDES, Csaba: Areallinguistik, Sprachgeographie, Sprachbundtheorie, Kontaktlinguistik, interkulturelle Linguistik: Zur Untersuchung transkultureller Kontakträume.
- FÖLDES, Csaba: Kisebbségi közösségek nyelvének kutatása és a kontaktusnyelvészet mint insztrumentárium.
- FÖLDES, Csaba: Synkretismus und Hybridität in Sonderbereichen zweisprachiger Redeweise: Notizen zum deutsch-ungarischen Sprachenkontakt.
- FÖLDES, Csaba: 'Sprachinsel'-Paradigma auf dem Prüfstand: Konzept, Terminologie und Forschungsmethodologie.
- FÖLDES, Csaba: Kontaktdeutsch: Zur Theorie eines Varietätentyps unter transkulturellen Bedingungen von Mehrsprachigkeit.
- FÖLDES, Csaba: Interkulturális nyelvészet: problémavázlat.
- FÖLDES, Csaba: Interkulturelle Kommunikation: Positionen zu Forschungsfragen, Methoden und Perspektiven.
- FÖLDES, Csaba: Phraseologismen und Sprichwörter im Kontext von Mehrsprachigkeit und Transkulturalität: Eine empirische Studie.
- FÖLDES, Csaba: Prolegomena zu einer inter- bzw. transkulturellen Linguistik: Gegenstandsfeld, Leitbegriffe und Methoden.
- FÖLDES, Csaba: "Interkulturális kommunikáció": koncepciók, módszerek, kérdõjelek.
- FÖLDES, Csaba: Kommunikation in einem Spagat zwischen (zwei) Sprachen und Kulturen. Kode-Umschaltung als bilinguale sprachkommunikative Praktik.
- FÖLDES, Csaba: Jeder spricht auf eine andere Weise gleich: Zur Architektur der Kommunikation unter Zweisprachigkeitsbedingungen.
- FÖLDES, Csaba/HÉCZ, Andrea: Deutsche Rundfunksprache in mehrsprachiger Umwelt. Am Beispiel der Verwendung von Phraseologismen.
- FÖLDES, Csaba/DREWNOWSKA-VARGÁNÉ, Ewa: Interkulturalität als Paradigma in Germanistik und Deutschlehrerausbildung. Dargestellt am Beispiel eines germanistischen Studiengangs.
- FÖLDES, Csaba/UZONYI, Pál: Großwörterbücher mit Deutsch als Ausgangs- bzw. Zielsprache: Zur Problemlage in der Relation Deutsch-Ungarisch und Ungarisch-Deutsch.
W
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BERTELSMANN Wörterbuch
WAHRIG Rechtschreibung
(E?)(L?) http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/suche/wbger/index.html
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Rechtschreibreform
Informationen zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung
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Die wichtigsten Neuerungen, Liste neuer Wörter, Arbeitsblätter, Übungen und Tests, Problemfälle, Pressespiegel und Forum.
(E?)(L?) http://www.wuerzburg.de/rechtschreibreform/ortho_98.html
Regeln | Wörter | Übungen & Tests | Arbeitsblätter | Ziele | Kosten | Zeitplan | Bundesländer | Beschlüsse | amtliche Regelung | Problemfälle | Kommission | Meinungen | Publikationen | Leserbriefe | IDS | Software | Österreich Schweiz | Duden - Bertelsmann | BVerfG | Schulprojekte | Schularten | Linkliste | Vermischtes
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Etymologie, Étymologie, Etymology
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"Das Wort besitzt eine Aura, die aus seinem Schriftbild, seinem Klang und den Assoziationen besteht, die es in uns hervorruft, und je wichtiger und gebräuchlicher ein Wort ist, desto intensiver und prägender ist diese Aura. Wer sie zerstört, zerstört etwas in uns, er tastet den Fundus unseres Unbewußten an. Wird man also ständig mit Wörtern konfrontiert, deren Aura zerstört ist, weil sie zerschnitten sind (»weit gehend« statt »weitgehend«), weil sie so, wie sie jetzt geschrieben werden, anders klingen (»Anders Denkende« statt »Andersdenkende«) oder weil man ihnen eine Packung von drei »s« verpaßt und ihnen dann eine Spreizstange eingezogen hat (»Fluss-Senke«), dann ist die Wahrnehmung dieser Zerstörung jedesmal ein Mikrotrauma, eine winzige psychische Läsion, was auf Dauer entweder zu Sprachdesensibilisierung, Abstumpfung und Resignation oder zu zunehmend unfreundlicheren Gefühlen denen gegenüber führt, die das alles ohne Not verursacht haben."
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Erscheinungsdatum: Oktober 2005
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Kurzbeschreibung
In der erbitterten und gelegentlich ermüdenden Diskussion um die Rechtschreibreform wird Sachkenntnis oft durch argumentativen Eifer ersetzt. Die Rechtschreibung muß vereinfacht werden, sagen die einen. Die deutsche Orthographie gehört zur Eigenart der deutschen Sprache, meinen die anderen. Horst Haider Munske erläutert in diesem Buch Schritt für Schritt, wie die deutsche Rechtschreibung im Verlauf von Jahrhunderten entstanden ist. Er stellt ihre Grundstrukturen dar und erklärt ihre Eigenheiten. Das Buch ist ein kleiner, kompakter Reiseführer durch die deutsche Sprache und ihre Orthographie.
Über den Autor
Horst Haider Munske war bis zu seiner Emeritierung ordentlicher Professor für germanische und deutsche Sprachwissenschaft und Mundartkunde an der Universität Erlangen- Nürnberg.
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Gebundene Ausgabe: 1216 Seiten
Verlag: Bertelsmann Lexikon Verlag (20. Juli 2009)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Drei Jahre, nachdem die neue amtliche Rechtschreibregelung in Kraft getreten ist, haben sich die Regeln etabliert, doch viele neue Wörter sind entstanden, neue fremdsprachliche Begriffe haben in den deutschen Wortschatz Eingang gefunden. Das Standardwerk "WAHRIG Die deutsche Rechtschreibung" erscheint jetzt topaktuell um zahlreiche Neologismen erweitert - und mit den Empfehlungen der deutschsprachigen Presseagenturen bei Schreibvarianten.
(E?)(L?) http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090720_OTS0033
"WAHRIG Die deutsche Rechtschreibung" neu erschienen (mit Bild) / Die Rechtschreibung bleibt - die Wörter ändern sich
"Exoplanet", "Kopfnote", "skypen"®, "Speeddating", "Whiteboard" oder "Public Viewing" - immer neue Wörter ziehen in den deutschen Wortschatz ein. WAHRIG Die deutsche Rechtschreibung spiegelt diesen Sprachwandel umfassend wider. Topaktuell und um zahlreiche Neuaufnahmen erweitert, erscheint das bewährte Standardwerk heute in 7. Auflage. Die Neubearbeitung wurde zudem um ein Komplettverzeichnis der empfohlenen Schreibvarianten der deutschsprachigen Presseagenturen ergänzt.
"Der WAHRIG ist am Puls des aktuellen Schreibgebrauchs. Erstmals sind die Ergebnisse der Sprachbeobachtung durch den Rat für deutsche Rechtschreibung in die Neuausgabe eingeflossen. Dieser analysiert, welche neuen Wörter und welche Variantenschreibungen sich letztendlich durchsetzen", erläutert Dr. Sabine Krome, Leiterin der WAHRIG-Redaktion. Seine Aktualität und Übersichtlichkeit machen den WAHRIG zum optimalen Arbeitsmittel, auch an Schulen. Hierfür garantiert die Zusammenarbeit mit dem Cornelsen Verlag.
WAHRIG Die deutsche Rechtschreibung enthält rund 130.000 Stichwörter und Schreibweisen. Zusätzlich bietet das 1.216 Seiten starke Werk mehr als 750 Tipp- und Infokästen. Sie zeigen die wichtigsten Regeln auf einen Blick und geben Sicherheit bei typischen orthografischen Zweifelsfällen.
Umfang: 1.216 Seiten
Format: 13,4 x 19 cm
HC, zweifarbig
ISBN/Privatbestellungen:
(wissenmedia VERLAG)
ISBN/Schulbestellungen:
978-3-06-060140-0
(Cornelsen Verlag)
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