Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Farbe, color, Couleur, Colore, Color

A

about.com
Color Meanings in German

(E?)(L?) http://german.about.com/library/weekly/aa072699.htm

Farbenfroh: Colorful Expressions
Color Meanings in German
German Color Symbolism and Expressions

Every language has its own colorful expressions and symbolism, including German. But here we're talking about colorful (bunt, farbenfroh) in a literal sense: expressions that contain grün, rot, blau, schwarz, braun, and other colors.

In English we can "feel blue," "be yellow," or "see red." In German these colors may or may not have the same meaning. In an earlier feature, Idioms: Talk like a German, I mentioned several blau idioms, because "blau" can have numerous meanings in German, including "drunk" or "black" (as in "black eye"). You may also want to look at our German Colors (Farben) page and its complete color chart.
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Erstellt: 2012-06

aliceblue (W3)



alpina-farben
ColorDesigner

(E?)(L?) http://www.alpina-farben.de/colordesigner/

Sehen Sie vorher, wie es nachher wirkt.

Sie wollen Ihr Wohnzimmer neu streichen, sind sich aber nicht sicher, welche Farben passen könnten? Dann hilft Ihnen Alpina jetzt mit dem neuen, interaktiven ColorDesigner weiter. Damit sehen Sie vorher, wie die Farbe nachher wirkt. Wenn Sie möchten, sogar auf Ihren eigenen Fotos.


Erstellt: 2012-11

alvit
Color Blender
Farbreihen-Generierung

(E?)(L1) http://www.alvit.de/vf/de/color-blender-adapted.html

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"Color Blender: Adapted" Schritt für Schritt ...


antikweiss = antiquewhite (W3)



Anthocyan, Anthocyanin (W3)

Die Bezeichnung "Anthocyan", engl. "Anthocyanin" setzt sich zusammen aus griech. "anthos" = "Blüte", "Blume" und "kyáneos" = "dunkelblau". Es handelt sich um wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die in nahezu allen höheren Pflanzen vorkommen und den Blüten und Früchten die rote, violette, blaue oder blauschwarze Färbung geben.

(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/anthocyane


(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/anthocyanine


(E?)(L?) http://www.presse-kostenlos.de/Medizin-und-Gesundheit/pressemitteilung_534072.htm


(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/
anthocyanin

(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/A.htm
Anthocyane

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Anthocyane

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Namenshinweis: "Anthocyanin" gibt es nur im Englischen, im Deutschen muss es anstelle von "Anthocyanine" ausschließlich "Anthocyane" heißen.
...


(E?)(L?) http://www.yourdictionary.com/anthocyanin
anthocyanin

(E?)(L1) http://www.zusatzstoffe-online.de/
E 0163 - Anthocyane

aquamarin = aquamarine (W3)



Azur, Lasur (W3)

"Azur" = "Himmelsblau" entstand aus "Lasur", nachdem "l-" in mlat. "lazur" als ursprünglich arabischer bestimmter Artikel aufgefasst und in ital. "azzurro", frz. "azur" weggelassen worden war (arab. "lazaward", pers. "lagward" = "Lasurstein", "Lasurfarbe").

(E?)(L?) http://www.farbimpulse.de/artikel/liste.html
20.11.2008 - » Lernen von der Lasur - Dem Museum Brandhorst in München verleihen 36.000 Stäbe aus Keramik Farbigkeit

(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/70.0.html?&tx_simpleglossar_pi1[headerList]=L&tx_simpleglossar_pi1[showUid]=95
Lasur

B

Baby Farben Königin - Rose

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/gardening/l.php?l=2.42061


Erstellt: 2013-10

baer-coach
Sprachen tragen keine Farbe

(E?)(L?) http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/76

Donnerstag 30 November 2006
Sprachschützer schmücken sich mit gerne mit der Nationalflagge, der Verein Deutsche Sprache trägt Schwarz-Rot-Gold im Logo, manche Sprachfreunde verbünden sich im Überschwang mit Initiativen wie Du bist Deutschland (der ein schwarzrotgoldenes Hundehäufchen als Logo dient). Stehen die deutschen Farben für die deutsche Sprache?
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(E?)(L?) http://www.baer-coach.de/deutsch/06/sprachen-tragen-keine-farbe_04.htm


beige = beige (W3)



blau (W3)

Blau wirkt kühl, distanziert; spricht nicht das Gefühl sondern den Verstand an; steht für Klarheit und Sachlichkeit;
Woher kommt diese Zuordnung?

blau machen, blaumachen (W2)

Wollten Färber Stoffe mit Indigo färben, mußten sie eine Farbstofflösung mit einem bestimmten pH-Wert anrühren. Dieser pH-Wert wurde durch Anreichern der Färbelauge mit Urin erreicht. Um die erforderlichen Mengen an Urin zu erhalten, mußten bzw. durften die Färber große Mengen Alkohol trinken. Mit der Konsequenz, daß an diesen Tagen sonst nicht mehr viel lief. Es wurde eben "blau gemacht".

Eine Auslegung besagt:
Die Blaufärberei erforderte sonniges Wetter. In der Sonne gärt die Urinbrühe, wobei Alkohol entsteht. Der zu färbende Stoff wurde in die stinkende Urinbrühe gelegt. Heraus kam aber kein blauer Stoff, sondern ein gelblich-grüner. Blau wurde der Stoff erst im Laufe des Tages. An der Luft reagierte das Indigo mit Sauerstoff und wurde blau. Und in dieser Zeit, meist montags, ruhte die Weiterverarbeitung. Die Färber hatten nichts zu tun, sie "machten blau". Hier hat auch der Begriff "blauer Montag" seinen Ursprung.

Das "Blaumachen" fängt meist in der Schule an. Mathe, Physik, Geschichte, zu so ungeliebten Fächern gehen viele Schüler mehr oder weniger oft einfach nicht hin. Doch was hat das mit der Farbe "Blau" zu tun- und hat es überhaupt damit zu tun? Warum machen Menschen ihr Leben lang immer wieder blau, ohne rot zu werden? Woher kommt der Ausdruck "blaumachen"?
"Blaumachen" ist sozusagen "Desertieren light": ein Kavaliersdelikt, aber nicht wirklich ehrenrührig. Früher war das ganz anders. Schlecht angesehen waren diejenigen, die wirklich im wahrsten Wortsinn blaugemacht haben - die Färber.
Zum "Blaumachen" brauchten sie zuerst einmal den eigentlichen Farbstoff, den Indigo. Der stammte aus Pflanzen wie dem Färberwaid oder dem "Indigofera Tinctoria" aus Indien.

Indigo ist ein Material, das in Pulverform metallisch schimmert und in allen möglichen Tönen von Blau über Violett bis Kupferrot schillert. Das Problem für die Färber: Indigo ist nicht in Wasser löslich. Um damit färben zu können, braucht man ein Löse-, genauer gesagt ein Reduktionsmittel. Vereinfacht gesagt, wird der Indigo löslich, indem man ihm Sauerstoff entzieht. Dazu wurde früher verfaulter Urin benutzt. Das brachte den Färbern ihren schlechten Ruf ein.
Heute stinkt Blaumachen nicht mehr so fürchterlich, denn jetzt wird Natriumdithionit benutzt. Wenn man Indigo in Wasser und Natriumdithionit löst, entsteht eine schmutzig-gelbliche Flüssigkeit, das Indigweiss, in dem der zu färbende Stoff gekocht wird. Auch er wird dabei gelblich. Dann wird der Stoff an die Luft gehängt, und dort oxidiert der Indigo wieder und wird wieder blau - das dauert aber sehr lange. Früher mussten die Färber einen ganzen Tag warten, bis sich der Stoff wirklich vollständig blau gefärbt hatte. In dieser Zeit, meistens montags, hatten sie nichts zu tun, sie "machten blau".


...
..., der sogenannten Küpe. Diese ist gelb; erst wenn die Stoffe aus dem Bad genommen werden, verfärben sie sich durch Oxidation mit dem Luftsauerstoff zuerst grün und dann schließlich blau - daher erlebt der Färber sein "blaues Wunder", beziehungsweise wenn er den Prozess beschleunigt, indem er mit Holzlatten auf den Stoff schlägt (bringt mehr Sauerstoff ins Gewebe), hat er ihn "grün und blau geschlagen".


(E?)(L?) http://www.christoph-moder.de/lexikon/


(E?)(L?) http://homepages.compuserve.de/loehhof/Lage_und_Umgebung/Verbandsgemeinde/Blaufarberei_1/blaufarberei_1.html


(E?)(L?) http://www2.karriere.t-online.de/dyn/karr/wiss/allt/ar/ar-06-2003-blau-machen.html


(E?)(L?) http://www.kuschelkatzen.de/portalblaudivers.htm


(E?)(L?) http://www.textilgestaltung-schule.de/pflanzenfarbstoff-indigo.htm


(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm


(E1)(L1) http://www.wispor.de/wp-red-f.htm


Blauäugigkeit (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Farbe Blau als Augenfarbe ist bekannt als Sinnbild der Treue, Durchsichtigkeit und Unverstelltheit.
Wenn ein Kind zur Welt kommt, ist die Entwicklung seiner Regenbogenhaut noch nicht abgeschlossen. Da für die Farbe blau am wenigsten Farbpigment nötig ist haben Neugeborene zunächst immer blaue Augen. So verband man mit der blauen Augenfarbe zugleich die Vorstellung von "naiv" und "unschuldig".
Wenn uns jemand als "blauäugig" bezeichnet, dann ist er der Meinung wir seien "naiv", "unerfahren", "harmlos", "gutgläubig" bzw. "unkritisch".
Unverhohlener Spott liegt hingegen in der Wendung "Man hat ihn (sie) nicht seiner (ihrer) schönen blauen Augen wegen genommen" (z.B. bei der Auswahl von Bewerbern).
(© blueprints Team)

(E?)(L?) http://www.redensarten.net/ubs.html
Blauäugig

blaublütig (W3)

In "DAMALS 2-2019" ist im Bilderrätsel Seite 78 / 81 zu lesen:


Den spanischen Adligen des Mittelalters verdanken wir einen Begriff, mit dem bis heute AAngehörige der Aristokratie bedacht werden. Von Bedeutung ist hierbei, dass die Familien der früheren spanischen Elite meist westgotische Vorfahren hatte und sich daher durch eine etwas hellere Haut von ihren Untergebenen unterschieden.

Bereits unter maurischer Herrschaft sprach man in Kastilien vom "sangre azul", dem "azurblauen Blut" der Noblen. Bald wurden alle Adligen Spaniens als "blaublütig" bezeichnet. Ein blasser Teint, bei dem die Adern durchschimmern, galt über Jahrhunderte als Markenzeichen der Aristokratie.

Im Deutschen tauchte der Begriff erst um 1800 auf und wird spätestens seit dem 20. Jahrhundert in leicht spöttischer Weise verwendet.


(E?)(L?) http://www.besserwisserseite.de/firlefanz2.phtml

Die Legende, dass der Adel "blaublütig" sei, hat seinen Ursprung bei den Arabern. Diese sahen bei den europäischen Rittern (meist Adelige) die blauen Adern durch die helle Haut.

Echtes "blaues Blut" haben z.T. Krebse und Weichtiere. Das Hämocyanin hat im Eiweißkomplex Kupfer anstelle von Eisen und ist im oxigenierten Zustand blau.

Mr. Spock hat übrigens grünes Blut.


(E?)(L?) https://www.dw.com/de/das-blaue-wunder/a-5532844

...
Das Bedeutungsspektrum der Farbe Blau ist breit. Nicht nur von der unbestimmbaren Weite bis zur Trunkenheit reicht es. Auch edle Herkunft wird so verdeutlicht, und einem Lebensgefühl verleiht es Farbe, denn die Adeligen sind die "Blaublütigen", und wer romantisch schwärmt, dem wird die Suche nach der "blauen Blume" nachgesagt.
...
Die "blaue Blume", zuerst von Novalis verwendet, ich glaub im Heinrich von Ofterdingen, ein Symbol der Romantik, das eventuell - zumindest nach einem Herkunftswörterbuch - wiederum zurückzuführen ist auf eine Blume, die wir bereits in den alten deutschen Sagen finden und die dort die Wunderschlösser öffnete und die nichts anderes als das allseits bekannte Vergissmeinnicht war.

Eine ziemlich klar aufweisbare Geschichte hat der Ausdruck "blaues Blut", der aus dem Spanischen stammte und ursprünglich verwendet wurde zur Bezeichnung der Adligen gotischer Herkunft, deren dunkle Venen durch die hellhäutige Haut sichtbar war und so zur Bezeichnung des Adels führten als "blaublütig" und das "blaue Blut" des Adels.
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(E?)(L?) https://www.dw.com/de/eine-blutige-angelegenheit/a-19281849

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Die Blaublütigen

Als blaublütig gelten die Adligen, auch wenn durch ihre Adern dasselbe rote Blut fließt wie durch die Körper anderer Menschen, nämlich so bis zu sechs Liter pro Minute.

Blau deshalb, weil Adlige früherer Jahrhunderte sehr darauf achteten, keine Sonne abzubekommen.

Braun wurden nur die einfachen Menschen bei der täglichen Arbeit auf dem Felde. Durch diese blasse weiße Haut der Hochwohlgeborenen schienen die Adern bläulich hindurch und erweckten so den Eindruck, dass "blaues Blut" in ihnen fließt. Unfug, aber in der Sprache hat sich’s gehalten.
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(E?)(L?) https://www.dw.com/de/bunte-sprache/a-19249635

...
Blaublütig ins Blaue hinein

Ach, "blaublütig" müsste man sein wie die Adeligen, ein Graf oder Fürst oder so etwas – mit guter Erbschaft, Schloss und Pferdekoppel. Dann müsste man nicht ständig auf den Silberstreif am Horizont warten und von goldenen Zeiten nur träumen, könnte einfach mal "blau machen" und nicht im Büro erscheinen – und wenn die anderen sich "grün und blau ärgern", ruhig seinen Milchkaffee im Bistro schlürfen.

Andererseits „von Müller“ würde auch ziemlich doof klingen. Und die „von und zu’s“ sind ja auch nicht alle reich. Wenn man reich ist und "bekannt wie ein bunter Hund" wie zum Beispiel der Fürst von Monaco, dann kann das ja auch ziemlich anstrengend sein. Aber man wird ja wohl mal träumen dürfen, so "ins Blaue hinein".
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(E?)(L?) https://www.dw.com/de/wir-sind-unzertrennlich/a-17244252

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Untrennbar verbunden

Auch dieses Adjektiv gehört zur großen Gemeinde der untrennbar verbundenen Wörter. Dort tummeln sich dann Wörter wie "kleinkariert", "strohdumm", "blaublütig", "eilfertig", "zaghaft".
...


(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html#Anchor_resource3

Der Ausdruck "blaublütig" kommt aus dem Spanischen. "Sangre Azul", "blaues Blut", nahmen die aristokratischen Familien Kastiliens im Mittelalter für sich in Anspruch. Damit wollten sie betonen, dass sie rein spanischer Abkunft, ohne maurische oder jüdische Ahnen seien. Wahrscheinlich beruht dieser Ausdruck darauf, dass die Venen hellhäutiger Menschen bläulich wirken.


(E?)(L?) https://www.wissen.de/synonym/blaubluetig

"blaublütig": adlig, von Adel, von blauem Blut, hochgeboren, erlaucht, feudal, aristokratisch, von hohem Rang/Stand


(E?)(L?) https://www.wissen.de/rechtschreibung/blaubluetig

"blaublütig": Der Ausdruck "blaublütig" stammt aus der Zeit der maurischen Herrschaft in Spanien (711–1492). Den dunkelhäutigen Mauren fiel die helle Haut der ursprünglich westgotischen Oberschicht auf, durch die die Adern blau schimmerten. Daraus schlossen sie, dass in deren Adern "sangre azul", "blaues Blut", fließen müsse. Der Begriff wurde später auf die obersten Adelsfamilien und namentlich die Königsfamilie des Landes bezogen, die durch Heiraten mit Angehörigen anderer europäischer Höfe im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung hellhäutiger waren. "Blaublütigkeit" galt als germanische Eigenschaft, so spricht der französische Schriftsteller Alphonse de Lamartine (1790–1869) beispielsweise noch vom "roten Blut" der Franzosen und dem "blauen Blut" der Germanen.

Als Synonym für "adlig" taucht die Bezeichnung "blaublütig" erstmals in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts in Deutschland auf. Dabei wurde unterstellt, dass Adlige sich durch Handschuhe oder Sonnenschirme besonders vor Bräunung schützten, ihre Haut mithin hell blieb. Hier hat auch der Ausdruck "vornehme Blässe" seinen Ursprung.

Die Wendung "blaues Blut haben" bedeutet "adelig sein", "zum Adel gehören". Heute wird "blaublütig" eher ironisch verwendet.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=Meyers&mode=Vernetzung&lemid=IB05937#XIB05937

"Blaues Blut" ("Blaublütigkeit"), soviel wie "altadliges Blut". Der Ausdruck "azurblaues Blut" ("sangre azul") soll zuerst in Spanien zur Maurenzeit aufgekommen sein, wo die weiße Haut der westgotischen Edlen mit ihren blau hindurchschimmernden Adern von der dunkeln Gesichtsfarbe der Mauren stark abstach. Die "Blaublütigkeit" ist daher ein Rassenmerkmal des blonden Germanen, und in diesem Sinne spricht Lamartine vom "roten Blute" der Franzosen und dem "blauen Blute" der Germanen. Zum Merkmal nichtarbeitender Menschenklassen wird das "blaue Blut" infolge der Hautverfeinerung durch Handschuhe und Sonnenschirm.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=blaublütig
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "blaublütig" taucht in der Literatur um das Jahr 1870 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2019-07

blauer Brief (W2)

(E?)(L?) http://www.geo.de/GEO/community/frage_der_woche/
Die Frage der Woche vom 21.12.2003 lautete:

Woher stammt die Redewendung, einen "Blauen Brief" zu verschicken?

Im 19.Jh. erhielten preussische Offiziere die Aufforderung, ihren Abschied einzureichen in "blauen Briefen/Kuverts". Für viele war dies eine schlechte Nachricht. Wie viele militärische Begriffe ging dies in den Alltagswortschatz über. Heute können nicht nur Soldaten sondern auch Schüler, Arbeiter und Angestellte "blaue Briefe" erhalten.

Blauer Montag (W3)

Eine Auslegung besagt:

Die Blaufärberei erforderte sonniges Wetter. In der Sonne gärt die Urinbrühe, wobei Alkohol entsteht. Der zu färbende Stoff wurde in die stinkende Urinbrühe gelegt. Heraus kam aber kein blauer Stoff, sondern ein gelblich-grüner. Blau wurde der Stoff erst im Laufe des Tages. An der Luft reagierte das Indigo mit Sauerstoff und wurde blau. Und in dieser Zeit, meist montags, ruhte die Weiterverarbeitung. Die Färber hatten nichts zu tun, sie "machten blau". Hier hat auch der Begriff "blauer Montag" seinen Ursprung.

Eine andere Erklärung lautet:

"Blauer Montag" geht zurück auf einen Begriff aus dem 16.Jh. Jede Zunft feierte einmal im Jahr an einem Sonntag ein Jahresfest. Der darauf folgende Montag war in der Regel arbeitsfrei. Allerdings wurde an diesem Tag für die Toten der Zunft eine "blaue Messe" gefeiert. Der Pfarrer trug dazu ein blaues Messegewand. Das brachte diesem Montag die Kennzeichnung "blau" ein. Mittlerweile wird ein "blauer Montag" auch zu anderen Anlässen "zelebriert".

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

Eine Variante besagt:
Wenn die Handwerker am Montag nicht arbeiteten und stattdessen den blauen Feiertagsrock anzogen, sprach man vom "blauen Montag". Er stand damit im Gegensatz zum "grauen Alltag".

Wenn wir heute einen "blauen Montag machen", dann gehen wir nicht arbeiten bzw. lassen wir die Arbeit ruhen.
(© blueprints Team)


(E?)(L?) http://www.farbimpulse.de/artikel/liste.html
13.10.2004 - » Am "Blauen Montag" waren viele Färber "blau" - Die mittelalterliche Färberei beeinflusst die Sprache bis heute mit ihren Redensarten

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Blauer_Montag

Der "blaue Montag" ist eine Bezeichnung für den arbeitsfreien Montag, blau machen umgangssprachlich für Müßiggang im Allgemeinen oder Absentismus im Berufsleben.
...
Eine Erklärung bezieht sich auf die Sitte, an Montagen in der Fastenzeit die Kirchen mit blauem oder violettem Tuch zu schmücken. Die Arbeitsfreiheit des Fastenmontags wurde bald auf die anderen Montage des Jahres ausgedehnt.

1520 befahl Herzog Georg der Bärtige von Sachsen, dass kein Handwerker guten Montag halten, ihm auch in der Woche kein Feiertag verlohnt werden sollte. 1531 erneuerte er das Verbot, da sich niemand daran hielt. 1726 veranlasste das Verbot des Blauen Montags in Augsburg einen Aufstand der Schuhknechte, auch die Gesellen in anderen Städten (z. B. in Dresden) wurden aufgefordert, sich anzuschließen. 1731 wurde ein Reichstagsedikt mit einem Verbot erlassen, das 1764 und 1771 erneuert wurde.

Auf den Brauch geht das Sprichwort "Montag blau, Dienstag Hunger" zurück.

Im Friseurhandwerk sowie vielfach in der Gastronomie ist es auch heute noch üblich, das Geschäft nach dem arbeitsreichen Wochenende am Montag geschlossen zu halten. Ebenso haben die meisten Museen montags geschlossen. In der DDR waren die Bäckereien grundsätzlich montags geschlossen, als Ausgleich für den Samstag, an dem sie geöffnet hatten.
...


blauer Peter (W2)

ist eine scherzhafte Bezeichnung für die "Signalflagge P" ("blau mit weissem Spiegel") des Internationalen Signalbuches. Sie zeigte an, dass alle Mann an Bord waren und das Schiff seeklar gemacht wurde.
Man vermutet, dass es auf den "heiligen Petrus, den Schliesser des Himmels" Bezug nimmt.

Blaues Blut (W3)

Blaues Blut (W2)

Die Bezeichnung dt. "Blaues Blut", engl. "Blue Blood", für dt. "adelig" geht auf das span. "Sangre Azul" zurück. 1810 tauchte der Begriff zum ersten Mal in Deutschland auf. In England sagt man eng. "to be blue-blooded" für dt. "blaues Blut in seinen Adern haben".

Die aristokratischen Familien Kastiliens im Mittelalter legten Wert darauf rein spanischer Abkunft, d.h. von den Westgoten, ohne maurische oder jüdische Ahnen, zu sein. Ihre hellere Haut ließ die blauen Venen deutlicher hervortreten. Daraus erwuchs die Vorstellung, daß blaues Blut durch die Adern der Adligen fließe.

Unterstützt wurde diese Erscheinung eventuell noch durch die Bluterkrankheit in den europäischen Adelshäusern relativ häufig auftritt.

Eine andere Erklärung zieht in Betracht, dass in früheren Zeiten eine blasse Haut erkennen ließ, dass man nicht in der Sonne auf dem Feld arbeiten mußte und also "besserer Herkunft" war. - Heute deutet eine gebräunte Haut darauf hin, dass man nicht acht Stunden am Tag in Büros vor dem Computer sitzen muss, sondern sich am Strand oder zumindest im Sonnenstudio bräunen lassen kann.

In der Natur soll "Blaues Blut" allerdings wirklich vorkommen. Ein Krake hat nicht nur acht Arme, sondern auch drei Herzen und soll ausserdem "blaues Blut" haben.

(E?)(L?) http://www.besserwisserseite.de/firlefanz2.phtml

Die Legende, dass der Adel "blaublütig" sei, hat seinen Ursprung bei den Arabern. Diese sahen bei den europäischen Rittern (meist Adelige) die blauen Adern durch die helle Haut.

Echtes "blaues Blut" haben z.T. Krebse und Weichtiere. Das Hämocyanin hat im Eiweißkomplex Kupfer anstelle von Eisen und ist im oxigenierten Zustand blau.

Mr. Spock hat übrigens grünes Blut.


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/blauesblut.htm

Blaues Blut - der blaublütige Adel


(E?)(L?) https://www.fernsehserien.de/blaues-blut

Blaues Blut - D/GB 1990 (Blue Blood)


(E?)(L?) https://www.fernsehserien.de/blaues-blut-und-gruener-daumen

Blaues Blut und grüner Daumen - D 2013


(E?)(L?) https://www.fernsehserien.de/blaues-blut-und-bleiche-knochen

Blaues Blut und bleiche Knochen - D 1991


(E?)(L?) http://www.g-buschbacher.de/A_ha/Mensch.htm

Warum haben Adlige "blaues Blut" ?

Elisabeth II.,Juan Carlos, Caroline, Silvia & Co. Sie sind anders als andere. Sie umgibt die Aura des Königlichen, sagt man. Stimmt. In ihren Adern fließe "blaues Blut", das sagt man auch. Es ist aber nicht wirklich wahr. Der Lebenssaft der Fürsten, Prinzessinnen, Könige und sonstiger Durchlauchten ist nicht besser oder schlechter als der jedes anderen Menschen. Von blauer Färbung keine Spur. Die Legende darüber kommt aus dem Spanien des Mittelalters. Herrscher und Adel stammen oft den nordeuropäischen Ländern, hatten eine hellere Haut als die Südländer selbst. Und während bei den Hellhäutigen die Adern bläulich durch die Haut schimmern, ist bei den Dunkelhäutigen nichts zu sehen. Für die einfache Bevölkerung hieß das: Das "sangre azul", das "blaue Blut", muß wohl ein typisches Merkmal der Adligen sein. Davon waren nicht nur die Spanier, sondern auch die Franzosen überzeugt. Und der Adel seinerseits achtete tunlichst darauf, diesen Klassenunterschied zu erhalten. Bloß nicht in die Sonne gehen!


(E?)(L?) https://www.geo.de/geolino/redewendungen/6332-rtkl-redewendung-blaues-blut-den-adern-haben

...
Jemand, der "blaues Blut in den Adern hat", ist von adeliger Herkunft. Bei den Adeligen, die niemals bei glühender Sonne auf dem Feld arbeiten mussten, waren die Adern unter der blassen Haut nämlich deutlicher sichtbar, als bei den Bauern. Deshalb galt Blässe damals auch als vornehm!


(E?)(L?) https://www.handlungsreisen.de/buch.php?id=8856

Handlungsorte: Cannes, Monte Carlo, Montpellier
Titel: Blüten, Koks und blaues Blut
Untertitel: Die Ermittlungen des Nestor Burma
AutorIn: Malet, Léo
Kategorie: Krimi / Thriller von 1945


(E?)(L?) https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Blaues_Blut

"blaues Blut in den Adern haben" (= "von adliger Abkunft sein"). Die Redewendung stammt aus dem Spanischen ("sangre azul") und war auf die aus dem Norden eingewanderte Herrscherschicht der Westgoten gemünzt, durch deren weiße Haut die Adern bläulich schimmerten – im Gegensatz zu den dunkelhäutigen Mauren, die von Afrika herübergekommen waren.


(E?)(L?) https://www.redensarten-index.de/

blaues Blut (in den Adern) haben

Die Redensart ist wohl eine scherzhafte Übertragung aus dem Spanischen. Der spanische Adel hatte eine hellere Haut als die übrige Bevölkerung, weil er keine Feldarbeit leistete. Dadurch schimmerte das Blut dunkel durch die Adern, und es entstand der Eindruck (und die Redensart) vom dunkleren (blauen) Blut ("sangre azul").


(E?)(L?) https://www.spektrum.de/raetsel/blaues-blut-im-quadrat/780656

Mathematische Knobelei - 03.06.2005

Blaues Blut im Quadrat

Sie können sich bekanntermaßen nicht gut riechen. Trotzdem müssen sie bei besonderen Anlässen charmant lächelnde Miene machen zum intriganten Spiel hinter den Kulissen, damit die Boulevardpresse ihren Lesern in Vielfarbdruck präsentieren kann, dass auch die Reichen und Schönen mit der Zeit vom Leben immer reicher mit geschönten Fältchen gezeichnet werden. Um so einen besonderen Anlass handelt es sich bei dieser Hochzeit allemal. Nach unbegrenzten Querelen und schrankenlosem Tratsch ehelicht heute Prinz Camillo endlich seine Charlotte. Wir schalten live in die Limes-Kathedrale, wo just die ersten Gäste aus dem höheren Knobeladel eintreffen.
...


(E?)(L?) https://www.sprichwoerter-redewendungen.de/redewendungen/blaues-blut-in-den-adern-haben/

"Blaues Blut in den Adern haben" – "von adliger Herkunft sein"

Diese Redensart stammt aus der Zeit, als die Adligen niemals bei glühender Sonne auf den Feldern arbeiten mussten. So waren, im Gegensatz zu den Bauern, deren Haut deshalb tief gebräunt war, bei den Adligen die Adern unter der blassen Haut deutlich sichtbar. Blässe galt damals als vornehm, denn wer blass war, hatte genug Vermögen und es nicht nötig, auf dem Feld zu arbeiten.


(E?)(L?) https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/kultur/1000-Antworten-Warum-haben-Adelige-blaues-Blut,1000-antworten-1406.html

Es gibt dafür verschiedene Erklärungen. Klar scheint, dass der Ausdruck „blaues Blut“ seinen Ursprung in Spanien hat ("sangre azul"). Er hat mit den Adern zu tun, die bläulich durch die Haut schimmern. Und das erklärt wohl auch, warum Spanien: Die Spanier haben ja im Schnitt etwas dunklere Haut als die Mittel- und Nordeuropäer. Allerdings hat der spanische Adel viele nordeuropäische Einflüsse. Das ging los mit den westgotischen Königen, später kamen dann die Habsburger. Und dieser Adel war somit schon etwas blasser als der Rest der Bevölkerung. Und er tat ja auch einiges, um blass zu bleiben. Blässe galt ja früher als etwas Nobles. Also mieden die Adligen das Sonnenlicht. Die Folge dieser betonten Blässe war wiederum, dass die Adern der Adeligen besonders auffallend – und eben blau - durch die Haut schimmerten. Manche Adelsforscher behaupten auch, dass gerade nach der Reconquista – der Vertreibung der Mauren – viele Adlige darauf geachtet hätten, dass man ihre blauen Adern auch schön sieht, damit klar ist, wie „reinblütig“ sie sind, dass sie nicht irgendwelche maurischen, dunklen Einflüsse haben – die Welt war damals ja doch noch etwas rassistischer als heute.

Und welche anderen Erklärungen gibt es?

Eine zweite Erklärung geht in eine ähnliche Richtung, und bringt die Bluterkrankheit ins Spiel, die in den europäischen Adelshäusern relativ häufig auftritt. Vor allem in der Erbfolge von der berühmten Königin Victoria von England. Bei ihr ist belegt, dass sie Trägerin des Bluter-Gens war. Ihr Sohn Leopold war Bluter, und er und zwei weitere Töchter haben es ihrerseits weitergegeben. Und in der Nachkommenschaft von Victoria geht ja ein Zweig nach Spanien. Victorias Enkelin Eugenie vermählte sich mit dem Spanischen König Alfonso XIII und ist somit auch Großmutter des heutigen spanischen Königs Juan Carlos. Zumindest von Juan Carlos‘ Vater weiß man, dass er ebenfalls Bluter war. D.h. in diesem ganzen verzweigten victorianischen Adelsgeschlecht, das von Spanien bis zu den russischen Zaren reichte, tritt die Bluterkrankheit relativ gehäuft auf. Nun ist das Blut von Blutern auch nicht „blauer“ als anderes, aber: Bluter sind gelegentlich blasser, auch deshalb, weil sie – vor allem früher - sich weniger draußen aufhielten, um sich vor möglichen Verletzungen zu schonen. Und so könnte auch bei ihnen die durchschimmernden Adern ein besonders auffallendes Merkmal gewesen sein.

Der Haken an dieser Erklärung ist allerdings der Zeitpunkt: Die Hochzeit von Eugenie mit Alfonso erfolgte 1906. Aber der Ausdruck "blaublütig" oder "blue blood" im Englischen hatte sich offenbar schon knapp hundert Jahre zuvor etabliert. Insofern hätte der „Blutereffekt“ allenfalls das Bild vom „blaublütigen“ Adel unterstützt.

AUTOR/IN: Gabor Paal

STAND: 11.4.2019, 14:17 Uhr


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=Meyers&mode=Vernetzung&lemid=IB05937#XIB05937

"Blaues Blut" ("Blaublütigkeit"), soviel wie "altadliges Blut". Der Ausdruck "azurblaues Blut" ("sangre azul") soll zuerst in Spanien zur Maurenzeit aufgekommen sein, wo die weiße Haut der westgotischen Edlen mit ihren blau hindurchschimmernden Adern von der dunkeln Gesichtsfarbe der Mauren stark abstach. Die Blaublütigkeit ist daher ein Rassenmerkmal des blonden Germanen, und in diesem Sinne spricht Lamartine vom "roten Blute" der Franzosen und dem "blauen Blute" der Germanen. Zum Merkmal nichtarbeitender Menschenklassen wird das "blaue Blut" infolge der Hautverfeinerung durch Handschuhe und Sonnenschirm.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Blaues Blut
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Blaues Blut" taucht in der Literatur um das Jahr 1820 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2019-07

blaues Wunder (W3)

Wieso ist das Wunder immer blau?

Blauhelme (W3)

... Als Kennzeichen, dass es sich um Truppen mit einem Mandat der Vereinten Nationen handelt, tragen die Soldaten einen blauen Helm mit weissem UN-Schriftzug.
24.02.2003


Blaustrumpf (W2)

Dt. "Blaustrumpf" ist eine Lehnübersetzung von engl. "bluestocking" = dt. "Blaustrumpf" (engl. "stocking" = dt. "Strumpf"). Auch frz. "bas-bleu" wurde danach gebildet.

Vor der Übernahme der englischen Lehnübersetzung konnte man dt. "Blaustrumpf" auch in der Bedeutung "Polizeidiener", "Spitzel" finden.

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

(von engl. "blue-stocking"); "Blaustrumpf" ist eine Spottbezeichnung für gelehrte aber unweibliche Frauen.

Es geht zurück auf eine Gesellschaft in London, die seit 1750 bei Lady Montagu dem Kartenspiel eine geistvolle Unterhaltung vorzog. Man trug dort mitunter blaue Wollstrümpfe statt der üblichen schwarzen Seidenstrümpfe (the blue-stocking society).

(© blueprints Team)


(E?)(L?) http://www.europeana.eu/portal/record/03486/urn_resolver_pl_urn_urn_nbn_de_bvb_12_bsb00043364_7.html

Pisani, Vittore: Die Etymologie: Geschichte, Fragen, Methode

S.78


(E?)(L?) http://www.phil.muni.cz/german/mediaev/histsem/index.htm

Lehnübersetzung: Blaustrumpf


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/b.php

ein Blaustrumpf


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/

Blaustrumpf: Polizeidiener
Meier,Stud. 52


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Redewendungen

Ein "Blaustrumpf" sein — Spottname für eine gelehrte (intellektuelle, „emanzipierte“) Frau, die ihre (biologischen) „weiblichen Vorzüge“ in den Hintergrund stellt. Die Blaustrümpfe waren eine Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts die den Grundstein der "Suffragetten", einer Organisation in den USA und Großbritannien die sich für das Frauenwahlrecht einsetzten, legten.

Satirische Zeichnung von Thomas Rowlandson (1756-1827), Zusammenbruch des Blaustrumpfklubs (1815)


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemid=GB08074

"blaustrumpf", m. diabolus, der unvermerkt den schwarzen bocksfusz sehn läszt und überall sonst der schwarze heiszt, dann aber häufig ein verleumder, angeber: da hast du (glück) deine schöne titel, du wetterhahn, du blindes weib, du blaustrumpf, du verderbungs mittel!

Günther 204;

bald kehrt der blaustrumpf um und wird ein wetterhahn. 502;
der höllische blaustrumpf musz ihnen verträtscht haben. Schiller 121a.
heute, nach "bluestocking", "gelehrtes frauenzimmer".


(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/Wander

Blaustrumpf


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Blaustrumpf
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Blaustrumpf" taucht in der Literatur um das Jahr 1720 / 1820 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-04

blauviolett = blueviolet (W3)



blau-weiss als Marinefarben (W3)

blau-weiss als Marinefarben (W3)

Die Farben der Marine sind traditionell "Blau und Weiss". Diese Tradition begann angeblich am 17. April 1748. An diesem Tag erging der offizielle Uniformbefehl für die britische Marine.
Der König hatte eine Herzogin bei einem Ritt im Park in einem "blauen Kostüm mit weissen Aufschlägen" gesehen. Diese Kombination hatte es dem König angetan, der sie daraufhin als Farben der Marineuniform bestimmte.

brown = braun (W3)



C

colorsystem
Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft

(E?)(L?) http://www.colorsystem.com/?page_id=572

Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft

Sie kennen die Farbtheorie von Newton? Vielleicht auch die Farbenlehre von Goethe? Wir stellen Ihnen aber 59 Farbtheorien von der Antike bis in die Gegenwart vor, leicht verständlich und reich illustriert: eine Kulturgeschichte der Farbe von Prof. Narciso Silvestrini und Prof. Dr. Ernst Peter Fischer.

Farben und Kulturen

Wir stellen Ihnen die Bedeutung der Farben in verschiedenen kulturellen Systemen vor: Astrologie, Symbolik der Farben, Ars Magna, Antroposophie, Farben in der indischen (Chakras), islamischen, chinesischen, indischen und hebräischen (Kabbala) Tradition, der christlichen Liturgie und dem eigenartigen Archéomètre.

Virtuell begehbarer Farbenraum

Farbsysteme sind reine Vorstellungswelten. Wir haben beispielhaft der Vorstellungswelt des Malers Philipp Otto Runge eine Form gegeben und ermöglichen Ihnen, in seiner Farbenkugel Aussichten zu genießen.

Pythagoras, Aristoteles, Platon | Robert Grosseteste | Leon Battista Alberti | Aron Sigfrid Forsius | Franciscus Aguilonius | Robert Fludd | Athanasius Kircher | Richard Waller | Isaac Newton | Tobias Mayer | Moses Harris | Johann Heinrich Lambert | Ignaz Schiffermüller | James Sowerby | Johann Wolfgang von Goethe | Philipp Otto Runge | Charles Hayter | Michel Eugène Chevreul | George Field | James Clerck Maxwell | Hermann von Helmholtz | William Benson | Wilhelm von Bezold | Wilhelm Wundt | Ewald Hering | Charles Blanc | Nicholas Odgen Rood | Charles Lacouture | Alois Höfler | Hermann Ebbinghaus | Robert Ridgway | Albert Henry Munsell | Wilhelm Ostwald | Michel Jacobs | Max Becke | Arthur Pope | Edwin G. Boring | CIE - 1931-System | R. Luther, N. D. Nyberg | CIE - S. Rösch | CIE - Douglas L. MacAdam | CIE - Walter S. Stiles | Faber Birren | Tryggve Johansson | Aemilius Müller (I) | Alfred Hickethier | Sven Hesselgren | DIN - System | ISCC-NBS- System | OSA-System | Aemilius Müller (II) | NCS-System | Coloroid-System | J. Frans Gerritsen | CIE LAB-System | ACC-System | HLS-System | | Michel Albert-Vanel | CMN-System | Farben und Kulturen | Astrologische Verbindungen | Ars magna | I Ging | Chinesische Tradition | Indische Tradition | Hebräische Tradition | Islamische Tradition | Liturgische Tradition | Symbolik | Heraldik | Anthroposophie | L'Archéomètre | logi | Bibliographie | Chronologische Bibliographie 1. Teil (380 v.Chr. bis 1949) | Chronologische Bibliographie 2. Teil (1950 bis 1999) | Virtuell begehbarer Farbenraum | Das Farbsystem von Philipp Otto Runge | Der virtuell begehbare Farbenraum nach Philipp Otto Runge | Panorama I (Java) | Panorama II (Java) | Panorama III (Java) | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht I | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht II | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht III | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht IV | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht V | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht VI | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht VII | Die virtuelle Farbenkugel: Ansicht VIII


D

Dasselbe in Grün (W3)

Der Opel "Laubfrosch" war eine Kopie eines französischen Citroen. Die einzige Änderung war die grüne Lackierung. Für Kunden war es also "dasselbe in Grün".

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

Der Ausdruck "dasselbe in Grün" für etwas, das wenig neues darstellt, geht zurück auf ein Fahrzeug der Firma Opel.

Der Wagen mit dem schönen Namen "Laubfrosch", der 1924 erstmals verkauft wurde, war eine Kopie des französischen Citroen 5CV bzw. 5HP (1921). Die einzige Änderung war die grüne Lackierung. Man konnte also mit Recht behaupten: der Wagen war "dasselbe in Grün"!

(© blueprints Team)


(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/deutsch


desig-n
Farben-Glossar

(E?)(L?) http://www.desig-n.de/farben.htm


desktopfarben - Desktopfarben - Farben des Desktops

(E?)(L?) http://www.desktopfarben.de/
mit "captiontext" kann man die Textfarbe der aktiven Titelleiste einstellen.
mit "activecaption" erhält man die Hintergrundfarbe der aktiven Titelleiste, z.B. in folgender Weise:


<h3 style="color:captiontext; background-color:activecaption;">desktopfarben</h3>

Und diese Farben müssten jetzt auch in dieser Überschrift benutzt werden! (Zumindest sollte es der Fall sein, wenn Sie den IE ab V5.x bzw. den Netscape ab 6.x benutzen.)

CSS2 enthält noch viele weitere Parameter, um die aktuellen Browser-Farbwerte abzufragen und das eigene Homepagedesign aktuell an die Usereinstellungen anzupassen.

digitalefolien
Kleines Lexikon der Färbepflanzen

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/faerbe.html
Alphabetisches Verzeichnis | Lateinische Namen | Das Färben

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/alpha.htm

Alphabetisches Inhaltsverzeichnis
Färberginster | Färberkamille | Färbermädchenauge | Färbermeister | Färbersumach | Färberwaid | Echte Goldrute | Kermesbeere | Krapp | Rainfarn | Reseda | Safran | Schafgarbe


(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/latein3.html

Lateinische Namen
Achillea millefolium | Alkanna tinctoria | Anthemis tinctoria | Asperula tinctoria | Baptisia australis | Calendula officinalis | Chrysanthemum vulgare | Coreopsis tinctoria | Cotinus cogyggria | Crocus sativus | Genista tinctoria | Isatis tinctoria | Phytolacca americana | Punica granatum | Reseda luteola | Rubia tinctorum


dunkelblau = navy (W3)



dunkelrot = maroon (W3)



E

F

Fahrt ins Blaue (W3)

Die dt. "Fahrt ins Blaue" soll auf Zeiten zurück gehen, in denen im Juni zwei Wochen lang blühender Lein große Landschaften in Blau tauchten.

Möglich iat aber auch, dass "die Fahrt ins Blaue" symbolhaft mit "Blau" als etwas "Unbestimmtes" oder "Nebelhaftes" in Zusammenhang gebracht wurde.

Nachdem bereits Zelter am 08.09.1829 an Goethe schrieb: "... weil ich den Tag noch nicht bestimmen kann und ins Blaue einfahre ...", trug die Bahn zur Verbreitung der Redewendung bei. Am 29.06.1932 startete vom Essener Hauptbahnhof eine Zugfahrt mit unbekanntem Ziel, die von dem begleitenden Reporter mit "Fahrt ins Blaue" beschrieben wurde und sich in der folgenden Zeit als Werbemotto durchsetzte.

(E?)(L?) http://www.gfds.de/sprachberatung/fragen-und-antworten/uebersichtsseite/fahrt-ins-blaue/

Fahrt ins Blaue


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Fahrt ins Blaue
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Fahrt ins Blaue" taucht in der Literatur um das Jahr 1860 / 1910 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2014-06

Farbe (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Farbe
Bei den Farben ist nicht nur interessant, wo ihre Bezeichnungen herkommen, sondern auch dass sie mit ganz bestimmten Eigenschaften assoziiert werden und wie entsprechend in andere Bezeichnungen aufgenommen wurden; z.B. "grau-sam", "blau sein" oder "schwarz tragen".

Das Wort "Farbe" wird von "Kluge" mit einem indoeuropäischen Stamm mit der Bedeutung "machen", "gestalten" in Verbindung gebracht. Der Übergang von der Bedeutung "Gestalt", "Körper" zur heutigen Bedeutung soll über eine Zusammensetzung "rosen-faro" = "rosenfarbig" gelaufen sein. Eine Zwischen form könnte entsprechend "färben" = "rosenfarbig machen" gewesen sein. Eine Ähnlichkeit des ahd. "farawa" mit frz. "faire" ist ja nicht abzustreiten, aber ... ?

Farbenkönigin - Rose

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=12934


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/duftrosen.htm

Farbenkönigin Hinner / Welter (DE) 1902 Teehybride, ....


Erstellt: 2013-10

farbenundleben.de
Farben in unserer Sprache
Farben und Farbwirkung
Redewendungen und Redensarten zu Farben

(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/

| Autofarben | Blumen & Garten | Ernährung | Esoterik & Astro | Farbwirkung | Feng Shui | Film | Kleidung | Kultur & Religion | Kunst | Lust & Liebe | Lieblingsfarben | Sprache | Tiere | Träume | Webdesign | Wellness | Werbung | Wohnen | BLOG | Links



Farben gehören zum Leben wie die Luft zum Atmen. Leben und Farben sind untrennbar miteinander verbunden - weit mehr als es uns bewußt ist. Es gibt wohl kaum Bereiche in denen das »Phänomen Farbe« keine Rolle spielt.

Bei Farben und Leben-Online finden Sie Informationen zum Thema Farben und ihren Wirkungen - aus allen Bereichen des Lebens. Tipps, unterhaltsames, lustiges, Anregungen und Denkanstöße für ein bewußtes Leben mit Farben. Viel Freude bei Farben und Leben-Online.


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/titel/sprache.htm


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_blau.htm


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_rot.htm


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/redewendungen_gruen.htm


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/blaumachen.htm


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/kultur/blauesblut.htm


(E?)(L?) http://www.farbenundleben.de/titel/indexA_Z.htm




farben-welten.de
Goethes Farbenlehre

(E?)(L?) http://www.farben-welten.de/

Goethes Farbenlehre: zur Farbenlehre (1810) | Enthüllung der Theorie Newtons | Historischer Teil | weitere Texte Goethes zur Farbenlehre


(E?)(L?) https://farben-welten.de/weiteres/

Weiteres


(E?)(L?) https://farben-welten.de/goethes-farbenlehre/




Erstellt: 2019-02

farbimpulse.de
Farb-Glossar
Farb-Newsletter
Farb-Theorie
Farbe in Wissenschaft und Praxis

(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/
Wissenswertes rund um das Thema Farbe.

Was ist Farbe? Wie nehmen wir sie wahr? Und warum beeinflusst sie uns?

Antworten, Hintergrundwissen und regelmäßige News rund um das Thema Farbe. - Von den neuen Erkenntnissen der Farbforschung über den Einblick in die Geschichte der Farben bis zur Analyse von Farbtrends. Mit seinem wissenschaftlichen Ansatz und leicht verständlichen Texten liefert farbimpulse.de sowohl Laien als auch Praktikern wertvolles Wissen für den Alltag und die tägliche Arbeit.

Ein Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über Neuigkeiten rund um das Thema Farbe.

(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/service/ueber_farbimpulse/liste.html

Diese vielfältige Faszination von Farbe zu vermitteln, ist Aufgabe und Ziel von farbimpulse.de. Jede Woche aktuell berichtet farbimpulse.de über neue Erkenntnisse der Farbforschung, vermittelt Einblicke in die Geschichte der Farbe von den Anfängen der Menschheit bis heute, analysiert Farbtrends und öffnet den Blick auf zukünftige technische Entwicklungen. farbimpulse.de stellt Prinzipien und Ideen der Farbgestaltung vor, erklärt, wie Farben im Raum wirken und berichtet von großen Architekten, die den Umgang mit Farbe geprägt haben. Mit diesem Ansatz will farbimpulse.de alle Menschen ansprechen, die mit Farbe arbeiten oder von Farbe fasziniert sind. Nicht zuletzt will farbimpulse.de auch dem Praktiker wertvolles Hintergrundwissen liefern für die tägliche Arbeit. Hinter der Redaktion von farbimpulse.de steht das Redaktionsteam des Nachrichtendienstes wissenschaft.de - seit Jahren einer der führenden Anbieter täglich aktueller Wissenschaftsnews im deutschsprachigen Raum.


(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/glossar/liste.html?suche=a




(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/service/tools/liste.html




(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/Farbe-und-Wissen.17.0.html

Farbe und Wissen


(E?)(L?) http://www.farbimpulse.de/Farbe-und-Kultur.16.0.html

Farbe und Kultur


(E?)(L1) http://www.farbimpulse.de/Artikel.45.0.html

Farbe und Wissen


Erstellt: 2016-09

Farbrasterfilm (W3)

Dt. "Farbrasterfilm", frz. "film à réseau chromatique", "film en couleurs à réseau trichrome", gibt es seit 1932.

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm9.html

Die Firma Agfa AG, Leverkusen, brachte 1932 den ersten Farb-Diapositivfilm (Agfacolor-Farbrasterfilm für Dias) auf den Markt.


Erstellt: 2010-09

Farbrasterplatte (W3)

Dt. "Farbrasterplatte", frz. "plaque à réseau chromatique", gibt es spätestens seit 1907.

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm9.html

Im Jahre 1903 entwickelten die Brüder Auguste Marie Louis Nicolas Lumière (* Besançon 1862, † Lyon 1954) und Louis Jean Lumière (* Besançon 1864, † Bandol [Dép. Var] 1948), die Erfinder des ersten brauchbaren Kinematographen (1895), das erste praktisch verwertbare Farbphotoverfahren. Ihr 1907 vorgestelltes Autochrome-Verfahren war ein additives Rasterverfahren, das mit Glasplatten arbeitete, die unter ihrer lichtempfindlichen Schicht mikroskopisch kleine Körner aus Kartoffelstärke, zu gleichen Teilen rot, grün und blau gefärbt, enthielten. Beim auftreffenden Licht ließ jedes einzelne dieser Körner jeweils nur das ihm komplementäre Licht durch. Eine solche Autochrome-Platte lieferte nach Belichtung ein Diapositiv. Die Autochrome-Farbrasterplatten wurden ab 1907 in der 1882 in Lyon von Vater Antoine Lumière gegründeten Fabrik für photographische Platten hergestellt.

(Die Firma Agfa AG, Leverkusen, brachte 1916 eine Farbphotoplatte heraus, deren Raster aus gefärbten Harzpartikeln bestand, und die brillantere Farbbilder als die Lumière-Autochrome-Platte lieferte.)


Erstellt: 2010-09

Farbwahl in 33-er-Schritten

Color Name in
FONT COLOR
Color Name in
TABLE BGCOLOR
ANTIQUEWHITE

AQUA  S 

AQUAMARINE

AZURE

BEIGE

BISQUE

BLACK  S 

BLANCHEDALMOND

BLUE  S 

BROWN

CADETBLUE

CHARTREUSE

CHOCOLATE

CORAL

CORNFLOWERBLUE

CORNSILK

CYAN  S 

DARKCYAN

DARKGOLDENROD

DARKGREEN

DARKKHAKI

DARKOLIVEGREEN

DARKORANGE

DARKORCHID

DARKSALMON

DARKSEAGREEN

DARKSLATEBLUE

DARKSLATEGRAY

DARKTURQUOISE

DARKVIOLET

DEEPPINK

DEEPSKYBLUE

DIMGRAY

DODGERBLUE

FIREBRICK

FLORALWHITE

FORESTGREEN

FUCHSIA  S 

GAINSBORO

GHOSTWHITE

GOLD

GREEN

HONEYDEW

HOTPINK

INDIANRED

IVORY

KHAKI

LAVENDER

LAVENDERBLUSH

LAWNGREEN

LEMONCHIFFON

LIGHTBLUE

LIGHTCORAL

LIGHTCYAN

LIGHTGOLDENRODYELLOW

LIGHTPINK

LIGHTSALMON

LIGHTSEAGREEN

LIGHTSKYBLUE

LIGHTSLATEGRAY

LIGHTSTEELBLUE

LIGHTYELLOW

LIME  S 

LINEN

MAGENTA  S 

MAROON

MEDIUMAQUAMARINE

MEDIUMBLUE

MEDIUMORCHID

MEDIUMPURPLE

MEDIUMSEAGREEN

MEDIUMSLATEBLUE

MEDIUMSPRINGGREEN

MEDIUMTURQUOISE

MEDIUMVIOLETRED

MIDNIGHTBLUE

MINTCREAM

MISTYROSE

MOCCASIN

NAVAJOWHITE

NAVY

OLDLACE

OLIVE

ORANGE

ORCHID

PALEGOLDENROD

PALEGREEN

PALETURQUOISE

PALEVIOLETRED

PAPAYAWHIP

PEACHPUFF

PERU

PINK

PLUM

POWDERBLUE

PURPLE

RED  S 

ROSYBROWN

ROYALBLUE

SANDYBROWN

SEAGREEN

SEASHELL

SIENNA

SILVER

SKYBLUE

SLATEBLUE

SLATEGRAY

SNOW

SPRINGGREEN

STEELBLUE

TAN

TEAL

THISTLE

TOMATO

TURQUOISE

VIOLET

WHEAT

WHITE  S 

YELLOW  S 



festjahr
Farben in der Lithurgie

(E6)(L?) http://www.festjahr.de/farben/


fraunhofer
Farbentheorie und Farbgestaltung

(E?)(L?) http://www.ipsi.fraunhofer.de/~crueger/farbe/index.html

Farben haben die Menschen seit jeher fasziniert. Farben machen unser Leben lebendiger und freundlicher. Oder wie es in einem Zitat heißt: "Farben sind das Lächeln der Natur" (J. Hunt).
Farbe bestimmt unser Leben in einem weit größeren Maße, als wir es uns bewußt machen. Jede Information, die wir visuell aufnehmen, enthält auch Informationen über Farben.
Für diejenigen, die im Umgang mit Farben unsicher sind oder einfach mehr darüber wissen wollen, habe ich hier eine kurze Einführung in die Farbentheorie und in die Farbgestaltung zusammengestellt.

Inhalt


fuchsia = pink (W3)



G

garten-literatur.de
Botanische Farbbezeichnungen

(E?)(L?) http://www.garten-literatur.de/Pflanzen/farbega.htm




Erstellt: 2013-10

gartentechnik
Wie man[n] sich das Leben rosarot macht!

Auch Farben erfahren ihre Uminterpretation.

(E?)(L?) http://www.gartentechnik.de/News/2008/08/19/wie_mann_sich_das_leben_rosarot_macht/

Nein Jungs, so einfach ist das nicht: Rosa ist nicht nur was für Barbies und kleine Mädchen! Zwar spielen Rosa und Hellblau heute eine wichtige Rolle bei Babykleidung und Spielzeug, wobei Rosa, trotz aller Emanzipation, seit den 1920er Jahren den Mädels zugesprochen wird. Früher wurden die Farben jedoch genau umgekehrt verwendet: Rot stand für Stärke, Kampfesmut und Männlichkeit. Rosa, das 'kleine Rot', wurde deshalb Jungen zugeordnet. Blau assoziierte man lange Zeit als die Farbe Mariens, die darum den Mädchen vorbehalten blieb.
...


Erstellt: 2012-05

gelb = yellow (W3)

wirkt freundlich und leicht; und steht für Kreativität und Sinnlichkeit
Woher kommt diese Zuordnung?

grau = grey (W3)



grün (W3)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,509614,00.html

...
In der Tat war die ursprüngliche Bedeutung von grün "wachsend", "sprossend".
...
... "grüne Heringe" sind noch nicht gesalzen, nicht mariniert. Sie sind jung und frisch. Wie es die grünen Blattsalate auch sein sollten.
...
Die "Frankfurter Grüne Soße" wird selbstverständlich nur mit ganz frischen Kräutern hergestellt.
...
Der "grüne Junge" ist ebenso wenig grün wie der Hering, aber in gewisser Weise ebenfalls frisch.
...
Besonders wenn man sich über sie ärgert, werden die jungen Leute auch gerne "Grünschnäbel" genannt.
...
Als "greenhorns" wurden zur Zeit der Besiedelung des amerikanischen Kontinents die neuen Einwanderer bezeichnet. Später wurde "greenhorn" zum Synonym für jeden unerfahrenen Menschen.
...
Mit der Wendung "grünes Licht für eine Sache geben" haben wir allerdings keinen Erklärungsnotstand. Das ist wie bei der Verkehrsampel.
...
Grünes Licht bedeutet freie Fahrt, die sogar über mehrere Kreuzungen führen kann, wenn die Ampeln auf 'grüne Welle' geschaltet sind.
...
Und jetzt, wenn wir schon vom Autoverkehr reden, muss ein Wort zur "grünen Minna" gesagt werden. Das ist das Gefängnisauto. Tatsächlich sehr oft in grüner Farbe gestrichen. Aber: "Grün" bedeutet im Rotwelsch "unangenehm", "nicht geheuer".
...
Aus dieser Sprachecke mag "grün" seine negative Bedeutung bekommen haben. Die Umkehrung der positiven Bedeutung von "grün" findet sich auch in "jemandem nicht grün sein". Da ist man schon ein wenig misstrauisch. Besser Abstand halten. Ganz im Gegensatz zu "Komm an meine grüne Seite".
...
Michael Utz


Daß "grün" in "jemandem nicht grün sein" negativ besetzt ist, läßt sich allerdings logisch nicht herleiten. Genau das Gegenteil trifft zu. Wenn "jemandem nicht grün sein" = "jemandem nicht gut gesonnen sein" heißt, dann muß zwangsläufig "jemandem grün sein" = "jemandem gut gesonnen sein" bedeuten.

grün, green, Greenhorn, Grünschnabel, grünen (W2)

(E?)(L?) http://www.gruener-punkt.de/
Das altgerm. "grüene" ist eine Bildung zu dem untergegangenen Verb "grüejen" = "wachsen", "grünen" .
Vgl. hierzu engl. "grow" = "wachsen", "gedeihen", "zunehmen" und "Greenhorn" bzw. "Grünschnabel" für "Neuling".
Auch heute schwingt in dem Ausspruch "es fängt an zu grünen" die Bedeutung "es fängt an zu wachsen" mit.
Das altgerm. Wort ist eng verwandt mit der Wortgruppe um "Gras" und der Bedeutung "hervorstechen", "keimen".

grün wirkt beruhigend, entspannend, positiv;
Woher kommt diese Zuordnung?

grün sein
Jemandem nicht grün sein (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Grün" ist Inbegriff des Lebens bzw. der sprießenden Natur. Unsere "grüne Seite" ist die linke Seite, denn dort sitzt unser Herz. Es ist die lebendige, bejahende und fröhliche Seite.

Wenn wir "jemandem nicht grün sind", ist es ein höflicher Ausdruck für den Umstand, dass wir jemandem nicht gewogen sind. Wenn wir jemanden mögen, dann sind wir ihm also grün.

(© blueprints Team)

grün und blau schlagen
Jemanden Grün und Blau schlagen (W2)

grün und blau schlagen
Jemanden Grün und Blau schlagen (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Wenn mit Indigo gefärbte Stoffe aus der Färberlauge kommen sind sie zuerst grün. An der Luft oxidiert der Farbstoff und wird langsam blau. Um diesen Prozess zu beschleunigen, schlug man mit Holzlatten auf die Stoffbahnen ein, dadurch kam mehr Sauerstoff in das Gewebe. Man hatte den Stoff Grün und Blau geschlagen.
(© blueprints Team)

grüner Zweig
auf keinen grünen Zweig kommen (W3)

Der Ausdruck "auf keinen grünen Zweig kommen" soll auf einen mittelalterlichen Brauch zurück gehen. Der Verkauf von Land wurde symbolisch mit der Übergabe eines grünen Zweigs vom Verkäufer an den Käufer besiegelt.

Der "grüne Zweig" zeigt in der Natur Wachstum und Gedeihen an. Dieser Vorgang wurde (anscheinend bereits im 15.Jh.) auf das Handeln der Menschen übertragen.

Und dann gibt es noch eine etwas mystischere Deutung:

Früher lebten in immergrünen Bäumen noch die "guten Geister". Diese holte man sich seit dem 16.Jh. in Form von Tannenbäumen in die Häuser. Wer sich den aber nicht leisten konnte, kam zu keinem grünen Zweig und damit auch zu keinem guten Geist.

Eine weitere Theorie besagt, dass der grüne Zweig einen religiösen, mythologischen Hintergrund hat. Der Prophet Jesaja, der 700 Jahre vor unserer Zeitrechnung gelebt haben soll, berichtete von einer Frau, die den Retter Isreals gebären wird. Dem Volk würde eine Licht aufgehen, wenn sich der Geist des Herrn auf einem austreibenden Zweig des letzten geschlagenen Baumes niederlasse.

Bei Adelung findet man:


Grün, -er, -ste, adj. et adv.

1. Eigentlich, ein Nahme einer Farbe, welche die fünfte Hauptfarbe ausmacht, aus der Vermischung der blauen und gelben Farbe entstehet, und am häufigsten in dem Gewächsreiche angetroffen wird. "Grasgrün", "spangrün", "berggrün", "äpfelgrün", "lauchgrün", "zeisiggrün", "glasgrün", "meergrün", "stahlgrün" u. s. f. bezeichnen die verschiedenen Abänderungen dieser Farbe. Die grüne Farbe. Eine grüne Tinte. Grün gekleidet gehen, in einem grünen Zeuge. Auch als ein Hauptwort, das Grün, subst. indeclin. plur. car. die grüne Farbe zu bezeichnen; dagegen das Grüne ordentlich decliniret wird, S. "Grau". Ein schönes, ein lebhaftes Grün. Und ein höheres Grün belebet die saftigen Zweige, Zach. Ingleichen einen Körper, welcher grün färbet. Braunschweigisches Grün. So auch in den Zusammensetzungen "Berggrün", "Saftgrün", "Schiefergrün", "Spangrün" u. s. f.

2. Figürlich.

1) Mit grünem Laube, mit Grase, mit Gewächsen bewachsen. Der grüne Wald, dessen Bäume mit grünem Laube geschmücket sind. Eine grüne Wiese. Die grüne Flur. Die Bäume werden grün, bekommen Laub. So auch das Hauptwort das Grüne, und in der höhern Schreibart das Grün, grünes Laub, grüne Gewächse, zu bezeichnen. Willkommen im Grünen! Im Grünen spazieren, sitzen, schlafen. Seht der Wiese junges Grün, Raml. Entzückung und Vergnügen Sah ich mit ihr im Grünen liegen, Gell. Die Laube prangt mit jungem Grün, Utz. S. die Grüne.

2) Voller Saft, im Gegensatze des getrockneten oder verdorreten.

(a) Eigentlich, von Gewächsen und deren Theilen. Grüne Kräuter, im Gegensatze der getrockneten. Grünes Gemüse, frisches. Die Blätter sind noch grün, noch unverwelkt. Ein grüner Baum, im Gegensatze eines verdorreten. Grünes Holz, im Gegensatze des trocknen oder verdorreten. Grüne Waare, Gartengewächse, frisches Gemüse; daher derjenige Markt, wo solche verkauft werden, an einigen Orten der grüne Markt heißt. "Er wird auf keinen grünen Zweig kommen", nichts vor sich bringen, zu keinem bürgerlichen Wohlstande gelangen.

(b) Nach einer noch weitern Figur, im gemeinen Leben einiger Gegenden, auch für frisch, im Gegensatze des geräucherten, eingesalzenen oder getrockneten. Grünes Fleisch, frisches, welches vor kurzen geschlachtet worden, und weder geräuchert noch eingesalzen ist. Grüner Ahl, grüner Lachs, grüne Fische. Grünes Obst, im Gegensatze des gedörreten. Eine grüne Haut, bey den Gärbern, welche erst abgezogen, noch nicht zubereitet ist.

3) Unreif, von der gewöhnlichen Farbe unreifer Früchte. Grünes Obst, unreifes. Die Nüsse sind noch grün. Etwas zu grün abbrechen, figürlich, nicht die rechte Zeit abwarten, eine Sache nicht zur Reife kommen lassen. Eh' ihm das Milchhaar noch das grüne Maul bezogen, Günth. Im Dithmarsischen bedeutet grün nach einer noch weitern Figur auch grob, ungeschickt.

4) Günstig, gewogen, doch nur in einigen Ausdrücken des gesellschaftlichen Lebens. Stax ist mir noch niemahls grün gewesen, gewogen. Wohin vermuthlich auch die R. A. an jemandes grüner Seite sitzen, wodurch bald die rechte, am häufigsten aber die linke Seite, der Sitz des Herzens, verstanden wird.

5) Der grüne Donnerstag, oder zusammen gezogen im gemeinen Leben Gründonnerstag, der Donnerstag in der Charwoche, der in Oberdeutschland auch der hohe, und von den weißen Kleidern der Geistlichen in der Römischen Kirche auch der weiße, in Niedersachsen aber der gute Donnerstag genannt wird, an welchem der gemeine Mann grüne Gartengewächse, als die Erstlinge des Frühlinges zu essen pfleget. Frisch vermuthet sehr wahrscheinlich, daß grün hier aus dem mittlern Lat. Carena, Franz. Careme, die Fasten, verderbet worden; woher auch die in vielen Gegenden der Römischen Kirche übliche Benennung der krummen Mittwoche, der Mittwoche in der Charwoche, in welche sich Haltaus nicht zu finden weiß, ihren Ursprung haben kann; da denn alle erbauliche Erklärungen des Wortes grün von sich selbst wegfallen. Der Gebrauch an diesem Tage grünes Gemüse zu essen, kann, so wie der mittlere Latein. Nahme Dies viridium, aus Unwissenheit der wahren Abstammung entstanden seyn. Indessen verdienet doch auch die vorige vierte Bedeutung mit in Betrachtung gezogen zu werden.

Anm. Bey dem Ottfried "gruan", bey dem Notker "gruon", im Nieders. "grön", im Angels. "grene", im Engl. "green", im Schwed. "grön", im Dän. "gröe", im Isländ. "graen". Ohne Zweifel, von dem alten "gro", "wachsen", Nieders. "grojen", Holländ. "groeyen", Dän. "groe", Engl. "to grow", weil die grüne Farbe die gewöhnlichste Farbe der Gewächse ist. Auf ähnliche Art stammet das Latein. "viridis" von "virere" her. S. auch "Grob" und "Groden".


(E?)(L?) http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/911-die-drei-gra-nen-zweige.htm

Brüder Grimm - Die drei grünen Zweige


(E?)(L?) http://www.dw.com/de/farbige-sprache/a-5610116

Sprecherin:

Bei soviel Informationen möchte ich auch einmal mein Wissen an die Frau oder an den Mann bringen, sonst kommen wir ja nie auf einen grünen Zweig hier. Und auch das ist natürlich wieder ein Spruch mit Hintergrund.

Sprecher:

Der Ursprung des grünen Zweigs liegt in einem alten Rechtsbrauch aus der Zeit des Lehenswesens. Wollte ein Gutsbesitzer ein Grundstück verkaufen, übergab er dem Käufer eine Rasenscholle mit einem kleinen Zweig eines Baumes von diesem Grundstück als rechtswirksame Vertragsunterzeichnung. Wer also keinen grünen Zweig sein Eigen nennen kann, hat kein Eigentum erworben, ist ein armer Schlucker.

O-Töne:

"Das ist jemand, der im Leben nicht zurecht kommt, mindestens finanziell nicht zurecht kommt. Wie auch immer, ob nun beeinflussbar oder nicht, aber er kommt eben nicht dahin, wo er hingehen möchte eigentlich. Ich würde sagen, das ist mehr finanziell gedacht, materiell. / Der kann sich anstrengen wie er will, der schafft nichts im Leben, ne. Manche Menschen, die machen alles spielend, und der andere rackert sich ab und schafft doch nichts. / Das ist, wenn einer ewig Schulden hat und kommt aus seinen Schulden nicht raus und kommt nicht auf einen grünen Zweig. / Es nicht zu schaffen, auf den richtigen Weg zu kommen / Nicht aus 'ner bestimmten finanziellen Misere rauskommen. / Wenn man kein Glück hat. / Dass einem nichts Sinnvolles einfällt."


(E?)(L?) http://www.dw.com/de/fehlerteufel/a-441777

Sprecherin:

Wenn der Fehlerteufel zuschlägt, ist es gar nicht so einfach, beim Schreiben auf einen grünen Zweig zu kommen. Man bringt es einfach zu nichts. Diese Redensart spielt auf einen alten Rechtsbrauch an: Hatte jemand ein Grundstück gekauft, überreichte ihm der Vorbesitzer bei der Übergabe eine kleine Rasenscholle, in der ein grüner Zweig steckte. Wer also arm und ohne Besitz blieb, kam nie auf einen grünen Zweig. Wahrscheinlich hatte er auch keinen Grund, auf die Pauke zu hauen, ein rauschendes Fest zu feiern oder sich einer Sache überschwänglich hinzugeben. "Pauke" stammt vom mittelhochdeutschen Wort "puken" ab: "drauflosschlagen", "trommeln". Aber lassen wir einen Pauker zu Wort kommen, wie Schüler den Lehrer oft despektierlich nennen, denjenigen nämlich, der in früheren Zeiten den Hosenboden paukte, auf ihn schlug. Eine Sitte, die Gott sei Dank, der Vergangenheit angehört. Und weniger pauken die Schüler deswegen auch nicht: Sie lernen nicht weniger angestrengt.


(E?)(L?) http://www.ettinger-phraseologie.de/pages/buchinhalt/f/f.9.php#22

auf keinen grünen Zweig kommen (ugs.) F.9,22


(E?)(L?) http://www.folklore.ee/rl/date/saksa/teil08.htm

Nicht alle kommen auf den grünen Zweig
Kõik ei jõua haljale oksale
EV 800 - 2 Var.


(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942


(E?)(L?) http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_213942&action=jump&entryid=1104137003

Die Redewendung "auf keinen grünen Zweig kommen" soll auf einen deutschen Rechtsbrauch hindeuten, bei dem bei der Übertragung von Grundeigentum dem Erwerber ein Rasenstück überreicht wurde, in das ein grünender Zweig gesteckt war. Wer also "auf keinen grünen Zweig kommt", dem fehlt die Befähigung zum Grundeigentum.


(E?)(L?) http://www.g-buschbacher.de/Weltgeschichte/chronologisch/1501_1600.html

1539: Erste Erwähnung eines Weihnachtsbaumes der im Straßburger Münster aufgestellt wird.

Seit dem ersten Weichnachstfest der Römer im Jahre 314 n.Chr., holten sich die Menschen einzelne grüne Zweige ins Haus, diese gaben ihnen Hofnung in der düsteren Winterzeit denn die grünen Zweige der Tanne galten damals als Sinnbild des Lebens. Fruchtbarkeit und Heilkräfte sollten sie bringen. Im Mittelalter fingen die Menschen damit an einen ganzen Weihnachtsbaum in´s Haus zu holen. Sie schmückten ihn mit Lebkuchen und Goldstreifen, erst 300 Jahre später steckten sie auch Kerzen an den Baum. Die Kirchen lehnten den Lichterbaum zuerst als heidnisch ab, doch seit dieser Zeit schmücken auch sie sich mit dem Christbaum.


(E?)(L?) http://www.g-buschbacher.de/Lyrik/chin_weisheiten/Liebe_Inhalt.htm

Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trag, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen


(E?)(L?) https://www.geo.de/geolino/redewendungen/5240-rtkl-redewendung-auf-keinen-gruenen-zweig-kommen

Redewendung: Auf keinen grünen Zweig kommen

Habt ihr schon einmal von der Redewendung "Auf keinen grünen Zweig kommen" gehört? Wir erzählen euch, wie diese Redewendung entstand und was sie bedeutet
...
Allgemein ist ein grüner Zweig im deutschen Volksglauben ein Symbol der Fruchtbarkeit und ein immergrüner Zweig somit etwas Besonderes. Die Redewendung stammt von dem heidnischen Brauch, nach dem der Verkäufer den neuen Besitzern eines Grundstückes oder eines Hauses einen Zweig der immergrünen Bäume überreichte, zum Beispiel einen Ast vom Buchsbaum, einer Eibe oder eines Nadelbaums.

Die guten Geister, die in den immergrünen Bäumen wohnten, zogen mit diesem geschenkten Zweig gleich mit ins Haus ein. Blöd nur, wer zu arm war, um sich ein Haus zu kaufen. Der kam also nie auf einen grünen Zweig und somit an keinen guten Geist, der einem Glück und Erfolg bringen konnte.
...


(E?)(L?) http://www.gutenberg.org/ebooks/43759

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes by Georg Büchmann et al.

Aus Hiob 15, 32: "und sein Zweig wird nicht grünen" ist die Redensart: "auf keinen grünen Zweig kommen" wahrscheinlich entstanden.—


(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/bib.ansicht

Schlagwort: Idiomatik

Filatkina 2009 Auf keinen grünen Zweig kommen


(E?)(L?) https://www.oldphras.net/olui/result/Form_wu06190_1/

auf keinen grünen Zweig kommen


(E?)(L?) http://www.phraseo.de/phrase/5559078/

"Auf keinen grünen Zweig kommen"

Keinen Erfolg haben; es zu nichts bringen.

Der grüne Zweig steht für das Wachstum der Natur im Frühling.

Umgangssprachlich.


(E?)(L?) https://www.redensarten-index.de/liste/2002/148-0.php

Um eine Erklärung zu erhalten, klicken Sie auf den Begriff
auf keinen grünen Zweig kommen

umgangssprachlich; Der grüne, sprießende Zweig ist natürlich per se ein Sinnbild des Wachstums und Gedeihens. Man hat zur Erklärung dieser Redensart wohl vielleicht auch an den alten Rechtsbrauch zu erinnern, wonach dem Käufer eines Grundstücks vom Vorbesitzer ein Stück Rasen mit einem hineingesteckten Zweig - beides vom übereigneten Grundstück - überreicht wurde. Die Redensart ist seit dem 15. Jahrhundert belegt, der Rechtsbrauch selbst bis ins 17. Jahrhundert. Die Wendung könnte durch eine Stelle in der Bibel angeregt worden sein. In der Lutherübersetzung (Hiob 15, 29-30) heißt es: "Er wird nicht reich bleiben, und sein Gut wird nicht bestehen, und sein Glück wird sich nicht ausbreiten im Lande. Unfall wird nicht von ihm lassen. Die Flamme wird seine Zweige verdorren, und er wird ihn durch den Odem seines Mundes wegnehmen"


(E?)(L1) http://www.sagen.at/texte/maerchen/maerchen_deutschland/brueder_grimm/diedreigruenenzweige.html

DIE DREI GRÜNEN ZWEIGE
...
Am Morgen aber fand man ihn tot, und aus dem trocknen Holz, auf welchem sein Haupt lag waren drei grüne Zweige hoch emporgewachsen. Also hatte ihn der Herr wieder in Gnaden zu sich aufgenommen.
...


(E?)(L?) http://www.sprichwoerter-redewendungen.de/redewendungen/auf-keinen-gruenen-zweig-kommen/

...
Herkunft:

Der grüne Zweig ist von jeher ein Symbol der Fruchtbarkeit und ein immergrüner Zweig somit etwas besonderes. Entstanden ist die Redewendung aus dem Brauch, bei dem Haus- oder Grundstücksverkäufer den neuen Besitzern einen Zweig von immergrünen Bäumen überreichten, wie ein Ast vom Buchsbaum, einer Eibe oder eines Nadelgewächses. Laut Volksglauben zogen die guten Geister, die in den immergrünen Bäumen wohnten, mit in das neue Haus ein. Wer aber zu arm war, sich ein Haus zu kaufen, kam nie „auf einen grünen Zweig“ und somit nicht an einen guten Geist, der einem Glück und Erfolg bringen konnte.
...


(E?)(L?) http://etymologie.tantalosz.de/

"Auf keinen grünen Zweig kommen" heutzutage Menschen, die sich keine solide Lebensgrundlage schaffen können oder keinen Erfolg haben. Das Sinnbild der Fruchtbarkeit und des Gedeihens finden wir schon in der Bibel. Im Buch Hiob (15:32) beschreibt Elifas das Schicksal dessen, der sich von Gott abwendet: "Antequam dies eius impleantur peribit et manus eius arescet". - "Er wird ein ende nemen wens jm vneben ist vnd sein Zweig wird nicht grunen". Abgeleitet von dem heidnischen Brauch, sich mit einem Zweig von immergrünen Bäumen die "guten Geister", die darin wohnen sollen, ins Haus zu holen, stellen wir seit dem 16. Jahrhundert einen Tannenbaum auf.

Eine andere Erklärung der Redensart führt auf einen Rechtsbrauch des 15. Jahrhunderts zurück: Kaufte damals jemand ein Grundstück, wurde ihm zur Übertragung ein grüner Zweig von einem Baum, der darauf wuchs, überreicht. Wer arm und erfolglos war, kam also "auf keinen grünen Zweig".


(E?)(L?) http://www.textlog.de/grimm-maerchen.html
(E?)(L?) www.textlog.de/40226.html

Die drei grünen Zweige


(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm

auf keinen grünen *Zweig kommen: der gr.Z. (vgl. auch den Zunamen Grünzweig) ist Sinnbild der Fruchtbarkeit, des Gedeihens; RA existiert lt. KÜPPER 8(1984) bereits seit Ende des 15. Jhds.(c)


(E?)(L?) https://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/1233/wie-kommt-es-zu-der-formulierung-sich-nicht-ganz-gruen-sein-bzw-dasselbe-in-gruen/

Wie kommt es zu der Formulierung "sich nicht ganz grün sein" bzw. "dasselbe in Grün"?

von Rolf-Bernhard Essig am 02.02.2009, Kommentar hinzufügen

Die Farbe Grün ist erstens eine wunderbare Farbe, die ich jetzt "über den grünen Klee loben" könnte. Oder ich könnte sagen: "Ach, du grüne Neune" oder "auf keinen grünen Zweig kommen". Das Grün steht eigentlich grundsätzlich eher für etwas Positives. Für das Grünen im Frühjahr, wenn die Natur wieder ausschlägt. Das ist alles sehr positiv.

"Das Gleiche in Grün" oder "dasselbe in Grün" hat einen anderen Hintergrund, und zwar geht es da um Kleidung. Wenn man den Rock und die zugehörige Hose oder die Weste und den Rock aus dem gleichen Stoff hatte, sagte man: "Das ist das das Gleiche in Grün." Warum nun gerade Grün? Das war einfach eine der beliebten Farben und man sagte dazu, "das ist Jacke wie Hose", also eigentlich das Gleiche, es ist ununterscheidbar.

"Jemandem grün sein" kommt auch von dieser positiven Bedeutung der Farbe. Wenn ich jemandem grün bin, dann bin ich ihm gegenüber sozusagen wachstumsorientiert, es ist in einen positiven Bereich hineingehend.

"Komm an meine grüne Seite" sagt man ja auch. Das kommt wirklich aus dieser landwirtschaftlich geprägten Zeit, in der das Grünen eine unglaublich starke Wirkung hatte, gerade auch im Vergleich zu heutigen Zeiten, wo uns das nicht mehr so wichtig ist. Aber wenn man bedenkt, dass gerade im Mittelalter und dann etwas später noch mal sogar Zwischeneiszeiten existierten - da war das Grünen ein ganz wunderbarer Vorgang und deswegen fast durchweg positiv besetzt.

Verbundene Medien

Audio: 1000 Antworten Essig (13) - Wie kommt es zu der Formulierung "sich nicht ganz grün sein" bzw. "dasselbe in Grün"?

Beantwortet von Rolf-Bernhard Essig in Kategorie/Thema Natur und Umwelt, Redewendungen,

Stichworte: Farbe, Grün, Kleidung, Mittelalter, Ökologie.


(E?)(L?) https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr4/wdr4-redensarten/audio-auf-keinen-gruenen-zweig-kommen-100.html

Diese Redensart geht zurück auf einen uralten Rechtsbrauch: Wer im Mittelalter sein Haus oder sein Grundstück verkaufte, überreichte dem neuen Eigentümer den Zweig eines immergrünen Baumes. Autor: Tenhaven/Meissner.


(E?)(L?) https://de.wiktionary.org/wiki/auf_keinen_grünen_Zweig_kommen

auf keinen grünen Zweig kommen


(E?)(L?) http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060704090858AAcTyGO

Woher stammt die Redensart: „Auf keinen grünen Zweig kommen“ ?


(E?)(L?) https://www.zeitblueten.com/news/auf-keinen-gruenen-zweig-kommen/

Auf keinen grünen Zweig kommen?


(E?)(L?) http://www.zweideutig.de/alte_redewendungen.htm

Auf einen grünen Zweig kommen

Der grüne Zweig war ein Symbol bei der Übergabe von Grundbesitz. Der bisherige Eigentümer überreichte dem neuen Eigentümer einen grünen Zweig und übergab ihm damit das Besitzrecht an einem Grundstück. Mit einer Besitznahme wird man natürlich reicher, und man kommt auf einen grünen Zeig. Wenn man nichts erreicht, kommt man natürlich auf keinen grünen Zweig. Diese Redewendung wird vielfach gebraucht und stammt ebenfalls aus dem Mittelalter.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=auf keinen grünen Zweig kommen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "auf keinen grünen Zweig kommen" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

Erstellt: 2003-06 / 2018-04

H

hellblau, aqua (W3)



hellgrau = silver (W3)



hellgrün = lime (W3)



FH Augsburg
Runge, Philipp Otto 1777 - 1810
Farbenlehre

(E?)(L?) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Runge/run_intr.html

Die "Farbenlehre" und zwei literarische Werke von Philipp Otto Runge in der Bibliotheca Augustana an der FH in Augsburg.


(E?)(L?) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Runge/run_kind.html




I

Indigo (W3)

"Indigo" geht zurück auf lat. "Indicum", griech. "Indikón" und bedeutet "das Indische", da es aus Ostindien stammt.

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/indigo.html
Indigo | Falscher Indigo | Indigofera tinctoria

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/Indigo.htm
Indigo | Indigolith

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Minerale/1indigol.html
Indigolith

J

janaszek.de
Farben und anderes

(E?)(L?) http://www.janaszek.de/




Erstellt: 2015-06

K

knorrpage
ColorMatch 5K
Farbkombinationen-Berater

(E?)(L?) http://www.knorrpage.de/colormatch.html
Der Farbberater empfiehlt zu einer vorgegebenen Farbe passende Farbkombinationen.

This utility will help you select a matching 6-color palette for your website. Define a single color that you like. Matching colors will be calculated. Click a color in the palette to promote it to the primary color.

korall = coral (W3)



kuepperscolor
Farbentheorie

(E?)(L?) http://www.kuepperscolor.de/


(E?)(L?) http://www.ipsi.fraunhofer.de/Kueppersfarbe/de/themen.html

Themenübersicht


L

Lila
lila
purple (W3)

Die Farbbezeichnung dt. "lila" (frz. "lilas" = dt. "Flieder", engl. "lilac" = dt. "Flieder") geht zurück auf türk. "Lilac" = "Blau", "Flieder" und weiter auf arab. "lilak", pers. "lilak", "nilak" = dt. "Flieder" und aind. "nilas" = dt. "schwärzlich", "bläulich".

Als Frauenname geht "Lila" zurück auf die Bedeutung "Nacht", "Schwarzhaarige".

Aus Kohle kann man Farbe gewinnen. Bei der Oxidation von aus Steinkohleteer gewonnenem Anilin tritt ein purpurvioletter Farbstoff hervor, "Mauvein", bzw. "Anilinpurpur" - heute sagen wir dazu "Lila", "Violett", "Mauve", "Magenta", "Aubergine" oder "Framboise".

(E1)(L1) http://www.babynamewizard.com/namipedia/girl/l


(E1)(L1) http://etimologias.dechile.net/?L


(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/flieder.htm

...
Sein türkischer Name "Lilac" wurde im deutschsprachigen Raum zu "lila", denn für die hellviolette Farbe gab es vorher noch gar keine eigene Bezeichnung.
...


(E?)(L?) http://www.meilleursprenoms.com/site/Filles/L.htm

"Lila" - "lys" (latin), ce qui m'appartient est à Elle (hébreu).
...


(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


(E?)(L?) http://www.zoope.com/

"Lila" : arabic "night"


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Lila
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Lila" taucht in der Literatur um das Jahr 1740 / 1790t auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2013-05

lohfarben <---> lodern (W3)

Am 24.02.2003 wurde im Etymologie-Forum die Frage nach der Herkunft von "lohfarben" (in Hinblick auf "loh") gestellt.

(was genau bedeutet "lohfarben" (gibt es eine DIN-Farbe "loh"?), woher kommt der Name)


Mir ist dieser Ausdruck jedoch nicht bekannt. Ich kenne "loh" nur in der Wendung "lichterloh" oder noch in dem fast untergegangenen Verb "lohen". Die Suche in den entsprechenden etymologischen Wörterbücher ergab zunächst auch kein Ergebnis. Dort ist nur "die Lohe" = "Flamme" mit der gleichen Wortwurzel wie "leuchten" aufgeführt.
Im Englischwörterbuch ist "lohfarben" dagegen aufgeführt und die englische Entsprechung "tan" gibt es sogar als Farbangabe für die HTML-Formatierung, die in dieser Wortbeschreibung in der Überschrift angewandt wurde. Die Rückübersetzung von "tan" führt denn auch zu "(gelb)braun" oder auch als Verb "bräunen", auch "(Fell) gerben".
Und damit erklärt sich evtl. auch die Herkunft von "lohfarben" als "bräunen" eines Gegenstandes mit Hilfe einer Flamme (vgl. auch "ansengen"). Da die Bräunung allerdings abhängig von Hitzegrad und Dauer ist, würde ich zunächst vermuten, dass "lohfarben" zumindest ursprünglich keine fest definierte Farbe war.

Auf der Suche nach "lohfarben DIN" bin ich auf das "Wörterbuch der Weltsprache" gestossen.
Dort sind im Zusammenhang mit "loh" und "tan" folgende Begriffe aufgeführt: Das "Lohe" das hier zum Tragen kommt wird von "Kluge" allerdings als "Gerbemittel" widergegeben, das auf "Laub" und "Lauge" zurückzuführen ist, da "Laub" und "abgelöste Baumrinde" wohl in früheren Zeiten als "Lauge"-mittel zum "Gerben" benutzt wurden.

Und dann gibt es noch das Verb "lodern". Dieses hängt mit "Lode" = "Zweig", "Schößling" zusammen, das auch als "das Abgerupfte" bedeuten kann. Das läßt nun vermuten, dass in "abgelöste Baumrinde" das "abgelöst" die eigentliche Verbindung zu "Lohe" ergibt.

Weitere Untersuchungen an dieser Stelle übersteigen meinen Wissensstand. Jedenfalls kommen in diesem Umfeld nach "Kluge" vermutlich auch noch viele Bedeutungsübertragungen auf Grund ähnlicher Lautbildungen ins Spiel und so kommt man von "Lode" zu "Loden" = "grober Wollstoff" und weiter zu "liederlich" und "Loddel" = "Zuhälter" über "lottern", "liederlich", "schleudern". Aber auch da kann man sich einen Zusammenhang zu "ablösen" vorstellen.

Der letzte Linktipp zum Eintrag in Meyer's Konversationslexikon stammt von Dörte. Er behandelt das Stichwort "Lohe" sehr umfangreich!
(A: do__)

(E?)(L?) http://filip.ouvaton.org/vp/foev/foevots.html


(E?)(L2) http://farbe.com/din01.htm


(E?)(L2) http://www.colorsystem.com/projekte/dt/!47DIND.HTM (E?)(L2) http://frankhoeft.com/beispiele/farbbezeichnungen.htm


(E?)(L?) http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110517


M

malerbetrieb-brach
Farb-Lexikon
Farbenlehre

(E?)(L?) http://www.malerbetrieb-brach.de/
Informationen für den Malerbereich - Techniken, Verkaufssortiment, Maler-Workshops...

Der Malerbetrieb informiert über sich und sein Leistungsspektrum und macht Angaben zu Referenzen. Details zu Arbeitstechniken und dem Verkaufssortiment. Mit verarbeitungstechnischen Tipps für den Heimwerker und etwas Know-how zur Farbenlehre.

(E?)(L1) http://www.malerbetrieb-brach.de/infothek/malerlexikon.html
Farb-Lexikon

(E?)(L?) http://www.malerbetrieb-brach.de/infothek/farbenlehre/farbenlehre.html
Farbenlehre

meerblau = teal (W3)



metacolor
Tutorial: Farben im Webdesign
Farbwähler
Farben und assoziierten Begriffe

(E6)(L1) http://www.metacolor.de/
Welche Farben in die Homepage? | Farbenlehre | Farbsymbolik | Harmonielehre | Farbwähler für Harmoniekontraste | Design von Flächen | Die Grundregeln der Farbenlehre: | Additive Farbmischung | Subtraktive Farbmischung | | Primär- und Sekundärfarben | Der Farbenkreis | Verschiedene Farbkreise | Komplementärfarben und Simultanwirkung | Der harmonische Farbkreis | Grafik: Vergleich aller Farbenkreise | Die Tertiärfarben | Perspektiveffekt durch Farben | Farbsymbolik | Allgemeine Bestimmung der Assoziationen | Beliebteste und unbeliebteste Farben | Aufstellung aller assoziierten Begriffe | Die Harmonielehre Nach Roman Liedl | Der Winkelkontrast | Die Winkelharmonie | Farbreihen | Wiederholungen | Der Mengenkontrast | Der Hell-Dunkel-Kontrast | Der Bunt-Unbunt-Kontrast | Der Kalt-Warm-Kontrast | Die Harmoniekontraste | Die schöne Webseite | Schnellstartseite

(E6)(L1) http://www.metacolor.de/farbwaehlerOLD.htm


(E6)(L1) http://www.metacolor.de/farbwaehler_AuffaecherungenOLD.htm


(E6)(L1) http://www.metacolor.de/assoziierte_begriffe.htm
Begriffe und Farben: Aufstellung aller assoziierten Begriffe

Abweisend | Aggressivität | Aktivität | das Alte | das Alter | das Altmodische | der Anfang | Angeberei | das Angenehme | das Angepasste | das Anziehende | das Aromatische | das Attraktive | Aufdringlichkeit | Aufregung | Ausdauer | das Außergewöhnliche | Bedrängnis | Bedrohung | Begierde | das Beruhigende | Bescheidenheit | das Biedere | das Billige | das Bittere | das Böse | Brutalität | Charme | Dummheit | Dynamik | das Eckige | Egoismus | Ehrlichkeit | Eifersucht | Eindeutigkeit | Einfachheit | Einsamkeit | Eitelkeit | Eleganz | Empfindsamkeit | Ende | Energie | die Enge | Entspannung | das Erfrischende | Erholung | Erotik | Ewigkeit | das Extravagante | das Extrovertierte | Fantasie | Faulheit | Ferne | zwischen Nah und Fern | Festlichkeit | Freude | Freundschaft | Freundlichkeit | die Frische | Frömmigkeit | Frühling | Funktionalität | Geborgenheit | Gefahr | Gefühllosigkeit | Geiz | Gleichgültigkeit | Gemütlichkeit | Genauigkeit | Genuss | Geselligkeit | das Gesunde | das Giftige | Glaube | Glück | das Große | das Gute | Härte | Harmonie | Hass | Heimlichkeit | das Herbe | Herbst | Hilfsbereitschaft | Hitze | Höflichkeit | Hoffnung | das Ideale | Impulsivität | das Introvertierte | Jugend | Kälte | Kindheit | das Kleine | Klugheit | das Konservative | Konzentration | Kraft | Kühle | das Künstliche | Lärm | Langeweile | das Laute Lebendigkeit | Lebensfreude | Leere | das Leichte | Leidenschaft | das Leise | Leistung | Liebe | das Liebliche | Lüge | das Lustige | Luxus | Macht | das Männliche | Magie | das Milde | das Mittelmäßige | das Moderne | das Modische | Mut | Nachdenklichkeit | Nähe | zwischen Nah und Fern | Naivität | Natürlichkeit | Neid | das Neue | Optimismus | das Originelle | Phantasie | Pracht | Reichtum | Reinheit | Romantik | Ruhe | etwas Rundes | das Salzige | Sachlichkeit | Sanftheit | Sauberkeit | das Saure | Schnelligkeit | Schuld | Schwärmerei | Schweres | Sehnsucht | Selbständigkeit | Sensibilität | Sexualität | Sicherheit | Sommer | das Spießige | Sportlichkeit | Stärke | Stille | Stolz | das Süße | Sympathie | das Teure | Toleranz | Trauer | Träumerei | Treue | Überfluss | Unendlichkeit | Unerlaubtes | Das Unerotische | Unfreundlichkeit | das Ungeniessbare | das Unkonventionelle | Unmäßigkeit | das Unmoralische | das Unnatürliche | das Unsachliche | die Unschuld | Unsicherheit | das Unsympathische | Untreue | das Verbotene | das Verdorbene | das Verführerische | Vergnügen | das Verlockende | Verlogenheit | Vertrauen | Völlerei | das Vollkommene | Wärme | Wahrheit | das Weibliche | das Weiche | die Weite | Winter | Wissenschaft | Wollust | Wut | Zart | Zärtlichkeit | Zorn | Zuverlässigkeit | Zuversicht | das Zweideutige

Muffelfarbe, Muffel, Muff (W3)

"Muffelfarben" sind Dekorfarben, die keine hohen Brenntemperaturen vertragen und deshalb beim Brand in einer Kapsel, "Muffel" genannt, geschützt sind.

Die "Muffel" ist ein feuerfestes (von außen beheizbares) Gefäß das u.a. auch zum Emaillieren eingesetzt wird.
Ihren Namen verdankt sie ihrer Form, die einem "Muff" gleicht.

Der "Muff", ein beidseitig offener Pelz-Zylinder zum Wärmen der Hände, der früher auch "Muffel" genannt wurde, geht über ndl., frz. "moufle" = "Pelzhandschuh" auf lat. "muffula" (und mäglicherweise auf einen germanischen Ursprung) zurück.

N

nerchaufarbe
ABC der Farben

(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/


(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/70.0.html?&tx_simpleglossar_pi1[headerList]=A
22.03.2008:





noris-color
Lexikon der Stempelfarben

(E?)(L?) http://www.noris-color.de/


(E?)(L?) http://www.noris-color.de/homepage_DE/gate_lexikon.html




Erstellt: 2010-12

Norita-Schwarze Rose - Rose

Die Rosenbezeichnung erinnert an frz. "noir" = dt. "schwarz".

Edelrose - rot (schwarz-rot, samtig) - schwach - öfterblühend - Combe-Vilmorin - 1966 - Rosen Union, Ingwer J. Jensen

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/gardening/l.php?l=2.23404


(E?)(L?) http://www.rosengarten-forst.de/sixcms/list.php?page=rg_rosen

Norita-Schwarze Rose - Tee-Hybride - Combe-Vilmorin


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/duftrosen.htm

Norita ® COMsor, Selbar 0115, Norita-Schwarze Rose ®, Magia Nera, Combe / Vilmorin (FR) 1966 Teehybride, ...

Vielleicht etwas weit hergeholt - aber bei der Suche nach der Rosennamensgebung stieß ich darauf, daß Norita, ein japanischer Hersteller von Kameras, die auch in Frankreich verkauft wurden, für die neue "Norita 66" (siehe Einführungsjahr) die Palette von Objektiven erweiterte. (Quelle Wikipedia bzw. Norita, eine Kameralegende). Es gibt ja die unmöglichsten Anlässe zur Rosenbenennung, warum also nicht einmal nach der geliebten Kamera des Züchters?


Erstellt: 2013-10

O

oliv = olive (W3)



orange (W3)

(E?)(L?) http://science.orf.at/science/ays/74666
Warum es kein deutsches Wort für "Orange" gibt.
Die rötlichgelbe Zitrusfrucht findet sich heute in jedem Supermarkt, auch ihre Farbe wird danach bezeichnet: Die "Orange" und das "Orange". Das Wort kommt allerdings ursprünglich aus dem Französischen. Ein deutsches Wort für "Orange" gibt es nicht, denn letztlich hat die Farbbezeichnung erst über die Frucht Eingang in den deutschen Sprachgebrauch gefunden.
...

Orange wirkt beschwingt, lebendig; steht für Vergnügen, Energie, Wärme
Woher kommt diese Zuordnung?

P

Phönizier (W2)

Neben der Seefahrerkunst beherrschten die Phönizier auch die Produktion von Purpurstoffen. Dem griech. "phoinos" = "rot" verdankt die Kultur ihren Namen.

Q

R

RAL
Reichsausschuß für Lieferbedingungen (W3)

(E?)(L?) http://www.ral.de/farben/de/farbvorlagen/index.html?content2.shtml


(E?)(L1) http://www.schlaufuchs.at/
Dort gab es eine Farbskala, damit man bei Unstimmigkeiten sofort der Farbe eine Zahl zuordnen konnte. Und das hat bis heute Bestand! "RAL 3000" ist z.B das klassische Feuerwehr-Rot und "RAL 3003" jenes Krankenwagen-Rot, wo's wehtut, wenn man zu lange hinschaut.

Rechts unten findet man den Link zur Übersicht aller RAL CLASSIC Farbnamen in

die Welt durch eine rosa Brille sehen
to see the world through rose colored glasses

Der dt. Ausdruck "durch eine rosa Brille sehen" lautet engl. "to see things through rose-colored glasses".

(E?)(L?) http://german.about.com/library/weekly/aa072699.htm

Color Meanings in German

Every language has its own colorful expressions, including German. But here we're talking about colorful (bunt, farbenfroh) in a literal sense: expressions that contain grün, rot, blau, schwarz, braun, and other colors.

In English we can "feel blue," "be yellow," or "see red". In German these colors may or may not have the same meaning. In an earlier feature, Idioms: Talk like a German, I mentioned several blau idioms, because "blau" can have numerous meanings in German, including "drunk" or "black" (as in "black eye"). You may also want to look at our German Colors (Farben) page and its complete color chart.

Below, we expand on the color(ful) vocabulary theme to include a mix of several colors. This is a representative collection and is not meant to be exhaustive. It also leaves out expressions that are similar or the same in English, i.e., "rot sehen" (to see red), "die Welt durch eine rosa Brille sehen" ("to see the world through rose colored glasses"), etc. But it includes words that contain a color (eine Farbe), especially when the meaning varies from the English.
...


(E?)(L1) http://www.top40db.net/Find/Songs.asp?By=Year&ID=1978

Rose Colored Glasses - by John Conlee


Erstellt: 2013-10

rot, red
Etymologische Beschreibung des Farbadjektivs 'rot' (W3)

Uber den Farbnamen dt. "rot", engl. "red", ist nur wenig zu finden. Über ahd. "rot" wird "rot" zurückgeführt auf vorgerm. "*randho-", "*rheudho-" = dt. "rot".

Rot wirkt allarmierend. - Woher kommt diese Zuordnung?

(E?)(L1) http://www.foto-net.de/net/stichw.html


(E?)(L?) http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Rot.htm


(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/seminare/LexikalischeSemantik/ThemenTermine/Dateien/Lexikalische%20Semantik%20SS%202004/PDF-Semantik/05_Farbwoerter.pdf


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


rote Karte (W3)

gelbe Karte (W3)

(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Aus dem "Klugscheisser-Archiv"
Wer hat eigentlich die roten und gelben Karten beim Fussball erfunden?
Das war Ken Aston. 1966 war er Vorsitzender der FIFA-Schiedsrichterkommission. Beim Viertelfinal-Spiel England Argentinien kam er dann in's Grübeln, weil zwei Engländer verwarnt wurden und keiner es mitbekommen hatte. Bei einer Fahrt durch London sah er dann eine Ampel und kam auf die Idee mit den Karten.

roter Faden (W2)

(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/goethe/wahlverw/wahlv048.htm
Wenn Sie auf dieser Site den roten Faden suchen sollten: Hier ist er!
Die englische Marine kennzeichnete ihre Schiffstaue mit einem durchgehend eingflochteen "roten Faden". Dadurch konnten abhanden gekommene Taue leicht identifiziert werden. Goethe zitierte diese Bezeichnung in den "Wahlverwandtschaften" und machte ihn damit zum Symbol.
"Manches Eigene von innigererem Bezug wird an dem roten Faden wohl zu erkennen sein."

Roter Teppich, Teppich, Tapete, etwas aufs Tapet bringen, Gobelin (W3)

(E?)(L?) http://www.christoph-moder.de/lexikon/


(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie1.html
Gobelin

Der Farbstoff "Purpurrot" aus dem Drüsensekret der "Purpurschnecke" war besonders teuer. Deshalb war ein roter Mantel das Privileg und das Zeichen der herausragenden Stellung von Monarchen oder Kirchenfürsten.

Nach einer kriegerischen Auseinandersetzung war es üblich, dass der Besiegte ein Zeichen der Unterwürfigkeit und des Respekts setzte. Als solches diente das Ausbreiten des "roten" Mantels vor dem Sieger.

Heute dient es noch als Zeichen der Ehrerbietung für hohen Besuch. Aber man hat den Mantel durch einen Teppich ersetzt.

Weshalb ist der rote Teppich rot?
Wahrscheinlich aus Ehrerbietung. Schon im alten Ägypten war Rot eine machtvolle, eine kostbare Farbe. Rote Gewänder trugen die Götter. Im römischen Imperium durfte nur der Kaiser einen Mantel um seine Schultern legen, der mit Hilfe des Drüsensekrets der Pupurschnecke vollständig rot gefärbt war.

Ein wahrer Schatz, denn 12 000 Schnecken waren zur Gewinnung von nur 1,5 Gramm Purpur-Farbstoff notwendig. Da der Besitz von Gewändern dieser Couleur noch im 5. Jahrhundert unserer Zeit Privatleuten strikt untersagt blieb, ehrt man vielleicht hohe Staatsgäste nicht mit grünen, blauen oder weißen, sondern mit roten Teppichbahnen.

Der "Teppich" selbst ist orientalischen Ursprungs. Es kommt aus dem Persischen "tapes". Die Franzosen machten diese "Decke" hoffähig, nannten sie "tapis", die "Tischdecke", legten diese auf die Tische ihrer Amtszimmer, Salons und Entrees. Seitdem lassen wir uns nicht mehr auftischen, sondern bringen etwas aufs "Tapet" (lat. "tapetum").

"Tapeten" waren ursprünglich wirklich "Teppiche" und zwar nicht erst seit den Zeiten der Renaissance, nicht einmal seit der Gotik. Seit Tausenden von Jahren werden solche "Tapeten" / "Teppiche" an die Wände in den Jurten und Zelten der Beduinen gehängt.

Im 15. Jahrhundert lebte in Paris ein Wollfärber, der einem Teppich mit eingewebten Figuren seinen Namen gab: "Jean Gobelin". Da man den Teppich mittlerweile auf den Boden legte, brauchte man einen neuen Namen für die Wandteppiche.
Der Name "Gobelin" wiederum bedeutet "Kobold".

(E?)(L?) http://rubens.anu.edu.au/htdocs/bytype/textiles/bayeux/
Hier findet man den berühmten "Teppich von Bayeux" in voller Länge.

(E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Paulus.htm
Als Patron der Teppichweber muss Paulus herhalten.

(E?)(L?) http://www.slogans.de/
Teppich

Der Teppich kommt auch immer wieder in der Werbung vor:

S

schokolade = chocolate (W3)



schwarz, Nigger, Neger (W3)

(E?)(L?) http://www.darkromance.de/Dark_Site/Die_Farbe_schwarz/body_die_farbe_schwarz.html
"Schwarz" ist nicht die Farbe der Trauer sondern der Angst. Die Trauergäste wollten dem Sensemann bzw. dem Geist des Toden nicht allzu sehr auffallen und hüllten sich in schwarze Kleidung. Die Tradition wurde mittlerweile umgedeutet.

"Schwarz" geht zurück auf ein ahd. "swarz", das soviel wie "schmutzfarbig" bzw. "im Dunkeln", "im Verborgenen liegend" bedeutete (vgl. "lat. "sordere" = "schmutzig sein"). Die weitere Herkunft scheint im Dunkeln zu liegen.

Unter dem Link "darkromance" findet man einen längeren Artikel, der verschiedene Aspekte von "schwarz" beleuchtet:
Seit der Antike werden die Schwarzafrikaner "Nigger", "Neger" genannt, nach dem lat. Ausdruck "niger" = "Schwarz". Doch diese Bezeichnungen wurden sehr vom Sklavenhandel und der Rassendiskriminierung geprägt, so dass sie heute nicht mehr gern gehört werden und man sie auch nicht mehr verwenden sollte.

Assoziationen (zu "schwarz"):

Schwarze Rose - Rose

Die total schwarze Rose gibt es nicht. Die dunkelste Rose, die ich kenne heißt "Nigrette" und steht im Rosengarten Zweibrücken. Sie ist ganz dunkel rot mit samtig schwarz schimmernden Blütenpedalen, die auch duften. Sie wurde 1934 von Krause gezüchtet und es ist anzunehmen, daß sie seit dieser Zeit im Rosengarten Zweibrücken steht. Sie ist nicht mehr im Handel.

Sollten sie den Rosengarten besuchen fragen Sie nach der schwarzen Rose. Man wird sie Ihnen gerne zeigen.

Es gibt auch eine grüne Rose. Seit Langem versucht man auch eine blaue Rose zu züchten. Bei David Austin in England habe ich auf seinem Versuchsfeld eine gesehen, die sehr blau leuchtet. Sie ist aber noch nicht im Handel.

Hanne Stauch

(E?)(L?) http://www.biermap24.de/bierliste.php

5773. Schwarze Rose Pössneck Sterne für Schwarze Rose 57 % P-2582


(E?)(L?) http://www.derkleinegarten.de/blumen-und-pflanzen/rosen/schwarze-dunkelrote-rosensorten/ballade-die-dunkelrote-teehybride.html

"Schwarze" Rosensorten

'Ballade' - die dunkelrote Teehybride

Es gibt zwei Rosensorten, die den Namen 'Ballade' tragen.
...


(E?)(L?) http://oami.europa.eu/CTMOnline/RequestManager/
Schwarze Rose in Markenbezeichnungen: SEIDENSTICKER: die schwarze Rose

(E?)(L?) http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schwarze_rose.htm


(E?)(L?) http://www.kordes-rosen.com/faq

06 Was sind Schwarze Rosen?


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/schwarze_rosen.htm


(E1)(L1) http://www.welt-der-rosen.de/schwarze_rosen.htm


Erstellt: 2013-10

screenexa.net
Farbtabelle
Farbmischer nach RGB-Werte
RGB-in %
HEXA

(E?)(L1) http://www.screenexa.net/html/farbtab.htm

Und so geht's:


seelenfarben
Seelenfarben

(E?)(L?) http://www.seelenfarben.de/

Seelenfarben - die Inspirations-, Wohlfühl- und Grußkartenseite

die Geschenkidee | Kalenderblatt | gemeinsam umblättern | Lichtblick | Grußkarten | Tagebuch | Wallpaper Desktopmotive | Fotogalerie | Suche | Oase | proSeelenfarben | Gedichte | Spaziergänge | Traumreisen | Foto-Links | Links | ADD | Terragen | Newsletter | Logos / Impressum


seilnacht
Farben-Lexikon
Farbstoffe-Lexikon

(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/


(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/farbe.htm


(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/Start.htm




(E?)(L?) http://www.seilnacht.com/Lexikon/FLexikon.htm

Lexikon der Farbstoffe und Pigmente
andere Lexika | Literatur | Versuche | Farbenprojekt | Phänomen Farbe | Farbenbetriebe | Ägyptisch Blau | Curcuma | Impressionismus | Preußisch Blau | Azurit | Eisenoxidpigmente | Purpur | Bindemittel | Erdfarben | Krapp | Reseda | Farbe Blau | Expressionismus | Lapislazuli | Farbe Rot | Blauholz | Farbe | Leinöl | Safran | Casein | Farbstoffe | Licht | Smalte | Chromoxidgrün | Farbe Gelb | Manganschwarz | Titandioxid | Cobaltpigmente | Farbe Grün | Malachit | Ultramarinblau | Cochenille | Höhlenmalerei | Pigmente | Zinnober


T

Tinte (W3)

von ahd. "tincta" und weiter von mlat. "tincta (aqua)" = "gefärbtes (Wasser)"; von: "tingere" = "färben".

U

Uni Trier
Melzer, André
Farbinformationen in impliziten und expliziten Gedächtnistests

(E6)(L?) http://ub-dok.uni-trier.de/diss/diss11/20020227/20020227.pdf

DISSERTATION ZUR ERLANGUNG DES DOKTORGRADES DER NATURWISSENSCHAFTEN IM FACHBEREICH I DER UNIVERSITÄT TRIER

Von roten Autos und blauen Töpfen:
Farbinformationen in impliziten und expliziten Gedächtnistests
vorgelegt von
André Melzer


256-seitiges PDF-Dokument.

V

W

webforall
Farbkontrast-Analyzer zum Download
Farbhelligkeits-Kontrast-Formel nach W3C
Farb-Kontrast-Formel nach W3C

(E6)(L?) http://www.w3.org/TR/AERT#color

Der Farbkontrast-Analyzer ist ein Werkzeug, mit dem Kombinationen von Vorder- und Hintergrundfarben überprüft werden können, um festzustellen, ob die farbliche Sichtbarkeit gewährleistet ist. Der Begriff "farbliche Sichtbarkeit" wird durch Algorithmen definiert, die vom World Wide Web Consortium (W3C) vorgeschlagen wurden.

Formel für die Helligkeit von Farben

Die Farbhelligkeit wird durch die beiden folgenden Formeln bestimmt:

((Rot-Wert x 299) + (Grün-Wert x 587) + (Blau-Wert x 114)) / 1000

Anmerkung: Diese Berechnungsmethode ist von einer Formel abgeleitet, mit der RGB- in YIQ-Werte umgerechnet werden. Dieser Helligkeitswert bedeutet die 'empfundene Helligkeit' für eine Farbe.

Der Unterschied zwischen der Helligkeit des Hintergrundes und des Vordergrundes sollte größer sein als 125.

Formel für den Farbunterschied

Der Farbunterschied wird durch die folgende Formel bestimmt:

(Maximum (Rot-Wert1, Rot-Wert2) - Minimum (Rot-Wert1, Rot-Wert2)) + (Maximum (Grün-Wert1, Grün-Wert2) - Minimum (Grün-Wert1, Grün-Wert2)) + (Maximum (Blau-Wert1, Blau-Wert2) - Minimum (Blau-Wert1, Blau-Wert2))

Die Differenz zwischen der Hintergrundfarbe und der Vordergrundfarbe sollte größer als 500 sein.



Two colors provide good color visibility if the brightness difference and the color difference between the two colors are greater than a set range.

Color brightness is determined by the following formula:

((Red value X 299) + (Green value X 587) + (Blue value X 114)) / 1000

Note: This algorithm is taken from a formula for converting RGB values to YIQ values. This brightness value gives a perceived brightness for a color.

The range for color brightness difference is 125.

Color difference is determined by the following formula:

(maximum (Red value 1, Red value 2) - minimum (Red value 1, Red value 2)) + (maximum (Green value 1, Green value 2) - minimum (Green value 1, Green value 2)) + (maximum (Blue value 1, Blue value 2) - minimum (Blue value 1, Blue value 2))

The range for color difference is 500.


weiss, white (W3)

geht auf ig. "kweit" = "glänzen", "hell sein", "weiß sein" zurück.

Weissbuch (W2)

Ein "Weissbuch" enthält normalerweise Übersichten (Dokumente und Statistiken) zu einem bestimmten Thema, die von Regierungsstellen zusammengetragen und herausgegeben werden. Die Bezeichnung "Weissbuch" hat es dem weissen Einband zu verdanken, der bereits im ehemaligen Deutschen Reiche verwendet wurde.

Weißes Gold (W3)

"Weißes Gold" ist ein Synonym für "weiße Stoffe", die wegen ihrer Kostbarkeit "Gold", im Sinne von etwas Wertvollem, genannt werden. Einige Stoffe, die man "Weißes Gold" nennt, haben den Namen aus anderen Gründen erhalten, wie z. B. "Porzellan". Dahinter steht der ernsthafte Versuch, im Auftrag von August dem Starken Gold "herzustellen". Dabei soll die Herstellung von Porzellan entdeckt worden sein. Wenn also schon kein echtes Gold, dann wenigstens "Weißes Gold".

(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_1167.html

"Weißes Gold": Sammelbezeichnung für künstliche (Porzellan), natürliche organische Materialien (Elfenbein) oder Minerale (Salz), die für den Menschen von Bedeutung sind.


(E?)(L?) http://www.deutschlandfunk.de/kalenderblatt.870.de.html?cal:month=3&cal:year=2011&drbm:date=2011-03-25

Deutschlandfunk / Kalenderblatt - 25.03.2011

"Weißes Gold" aus Europa

Vor 200 Jahren: Napoleon ordnet den Anbau von Zuckerrüben an

1806 erklärte Kaiser Napoleon dem englischen Königreich, Hauptlieferant des Rohrzuckers, den Wirtschaftskrieg. Auf der Suche nach Alternativen wird er auf die Runkelrübe aufmerksam. Damit legte er den Grundstein für die Entstehung der europäischen Zuckerindustrie. Von Ulrich Breitbach


(E?)(L?) http://www.deutschlandfunk.de/weisses-gold-fuer-august-den-starken.871.de.html?dram:article_id=125775

Weißes Gold für August den Starken

Vor 325 Jahren wurde Johann Friedrich Böttger geboren

1707 gelang der Brand des ersten europäischen Hartporzellans. Maßgeblich daran beteiligt war der Apothekerlehrling Johann Friedrich Böttger. Er legte die Wurzeln für die bis heute währende Porzellantradition im sächsischen Meißen.

Von Kay Müllges
...


(E?)(L?) http://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2007/1/20000-tonnen-weisses-gold.php#.WGf19uQixHY

Die Alte Salzstraße von Lüneburg nach Lübeck

20.000 Tonnen "Weißes Gold"

Die Stadt Lüneburg kann mit einer merkwürdigen Reliquie aufwarten. Köln hat seinen Dreikönigsschrein, Aachen seinen Karlsschrein - und Lüneburg ein paar Schweineknochen.

Zwar haben diese keine religiöse Bedeutung und zogen auch nie Pilgerströme an. Und doch sind die tierischen Überreste, die in einer barocken Laterne an der Decke der Alten Kanzlei im Rathaus hängen, eng mit der Bedeutung der Stadt verbunden, deren enormer Reichtum ganz auf Salz gegründet war.
...



(E?)(L?) http://www.scinexx.de/dossier-222-1.html

Salz - Weißes Gold im Zwielicht?

Jahrtausendelang war Salz einer der seltensten und begehrtesten Rohstoffe auf der Erde. Wer Salz besaß, hatte Macht, um Salz entbrannten blutige Kriege, Salz machte aus einfachen Kaufleuten reiche und einflussreiche Handelsbarone.
...


(E?)(L?) http://etymologie.tantalosz.de/

Ein Synonym für weiße Stoffe, die wegen ihrer Kostbarkeit "Gold" genannt werden, jedoch nicht zu verwechseln mit "Weißgold".

Früher wurde von vielen Menschen behauptet, Gold herstellen zu können, auch von Johann Friedrich Böttger (1682-1719), den August der Starke (1670-1733) in die Festung Königstein einsperren ließ, um dies zu beweisen. Wenn es ihm nicht gelänge, sollte er exekutiert werden. Böttger gab sich als Erfinder des Porzellans aus, in Wirklichkeit stellte 1708 Ehrenfried Walther von Tschirnhaus (1651-1708) das erste europäische Porzellan her.

In der Frühzeit hatte man Silber für die weiße Abart von Gold gehalten.

Kreide wird auf Rügen seit fast 200 Jahren abgebaut, wurde einst sogar mit Edelsteinen verglichen.

Schon im Altertum galt Elfenbein als kostbarer Stoff, Papier war selten und teuer, Angora-Wolle gilt als eine der edelsten Wollarten.

Kokain wird in südamerikanischen Ländern als "Weißes Gold" bezeichnet, Zucker war früher ein kostbares Genußmittel für Reiche, Spargel wird seit dem 16. Jahrhundert angebaut und verzehrt.

Salz galt schon in der Antike bei den Griechen und Römern ein Geschenk der Götter. Die Steinsalzkristalle wurden bis ins 19. Jahrhundert mit Edelsteinen aufgewogen.


(E?)(L?) https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/weisses-gold-vom-meeresgrund-100.html

"Weißes Gold" vom Meeresgrund

Die Geschichte der Dschunke "Lena"
...


(E?)(L?) https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/haenke-im-atacama-fieber-100.html

Haenke im Atacama-Fieber

Landschaft im Urzustand
...
Die Untersuchung hilft nicht weiter. Der Ehrgeiz raubt ihm den Schlaf: Noch unterwegs unterzieht er den Fund in seinem Reiselabor chemischen Versuchen. Er versetzt das Pulver mit kalihaltiger Asche, um es auszulaugen. Das Ergebnis ist überwältigend: Kalisalpeter. Im Filter kristallisiert magischer Grundstoff für Düngemittel und Schießpulver. Thaddäus Haenke ist auf "Weißes Gold" gestoßen.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Weißes Gold
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Weißes Gold" taucht in der Literatur um das Jahr 1890 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Weißes Gold

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-12

X

Y

Z

Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Farbe, color, Couleur, Colore, Color

A

B

Bruns, Margarete
Das Rätsel Farbe
Materie und Mythos

incl. etymologischer Betrachtungen
320S.

(E?)(L?) http://www.reclam.de/

Rot, Gelb, Grün, Blau, Purpur, Weiß, Schwarz und Gold - diesen acht Farben widmet sich Margarete Bruns in ihrem "Klassiker der Farbenlehre". So fundiert wie unterhaltsam erklärt sie Herkunft und Herstellung der Farben, beleuchtet ihre vielfältigen Bedeutungen und verfolgt ihre Rolle in der Geschichte.

"Wenn die Darstellung mit hohem Tempo von der Malerei Franz Marcs über Goethes Farbenlehre, den tibetischen Buddhismus, die Alchimie, Vincent van Gogh und die Physik des Regenbogens zu etymologischen Betrachtungen springt, kann Langeweile kaum aufkommen."


C

Cruz Smith, Martin
Lutze, Kristian (Übersetzer)
Die schwarze Rose

Taschenbuch: 447 Seiten
Verlag: Goldmann; Auflage: 1 (August 2005)
Sprache: Deutsch


Nach seinem Welterfolg "Gorki Park" hat der Autor Martin Cruz-Smith die Handlung seines neuen Romans ins England des Jahres 1872 verlagert. Herausgekommen ist ein überzeugendes Sittengemälde des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

In Wigan, einer schmutzigen und trostlosen Kohlebergwerk-Stadt, verschwindet von einem Tag zum anderen der Geistliche John Maypole. Da er mit der Tochter des Bischofs verlobt ist, beauftragt dieser den Bergbauingenieur Blair, den Verschollenen zu suchen. Blair würde eigentlich viel lieber wieder nach Afrika reisen, um dort erneut an einer Expedition durch den noch unerforschten Kontinent teilzunehmen. Es reizt ihn mehr, die neu zu erschließenden Gebiete an der Goldküste zu vermessen. Von Malaria-Anfällen geschüttelt und von notorischem Geldmangel geplagt, bemüht sich Blair widerwillig, mit den verschlossenen Bergarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Ein gutgemachter historischer Roman, der alles hat, was einen spannenden Krimi ausmacht.

Manuela Haselberger

Kurzbeschreibung
England, ausgehendes 19. Jahrhundert: Jonathan Blair, Goldsucher aus Afrika, soll in einem kleinen Bergarbeiterdorf das mysteriöse Verschwinden eines Geistlichen aufklären. Dort verliebt er sich in Rose, eine der Minenarbeiterinnen. Doch die schöne junge Frau umgibt ein Geheimnis, das eng verwoben ist mit dem Schicksal des verschwundenen Reverends ...


Erstellt: 2013-10

D

E

F

Finlay, Victoria
Das Geheimnis der Farben
Eine Kulturgeschichte

Broschiert: 463 Seiten
Verlag: List Tb.; Auflage: 1 (Januar 2005)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Woher kommen das Tizianrot oder das berühmte Blau eines Vermeer? Mit welchen Farben bemalten die Neanderthaler ihre Höhlen? Warum ist Ultramarin eine der teuersten Farben der Welt? Eine äußerst unterhaltsame Kulturgeschichte voller wundersamer Anekdoten und Berichte über den Ursprung der Farben. Und ein Buch für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Verzaubert von den berühmten blauen Glasfenstern der Kathedrale von Chartres, fragte sich Victoria Finlay schon als Kind, woher solche Farben kommen und wie sie hergestellt werden. So begann ihre aufregende Reise in die Welt der Farben: In einem entlegenen afghanischen Tal stieß sie auf den kostbaren Lapislazuli, der dort abgebaut und für die Herstellung von Ultramarin benötigt wird, das teuerste Pigment der Renaissance. Nach Mexiko begab sie sich auf der Spur des Karmesinrot, der Farbe der Könige und Kardinäle, die aus dem Blut der Dactylopius cacti, einer nur dort vorkommenden Schildlaus, gewonnen wird. Dazu weiß sie von dem ersten Koschenillelausfarmer der Welt, aber auch vom berühmten William Turner zu berichten, der zu ungeduldig war, um haltbare Farben zu verwenden - mit dem Effekt, dass seine Bilder regelmäßig verblassten.

Ob Ocker, Rot, Gelb, Grün oder Violett: Hinter jedem Farbton verbergen sich ungeahnte Geschichten und erstaunliche Fakten, die Victoria Finlay mit viel Liebe zum Detail erzählt - und die uns die Augen öffnen.

Der Verlag über das Buch
Von Seeschnecken, grünen Salons und Bildern: Eine Reise in die Welt der Farben


(E?)(L?) http://www.froelichundkaufmann.de/

München 2005.

Woher kommen das Tizianrot oder das berühmte Blau eines Vermeer? Mit welchen Farben bemalten die Neanderthaler ihre Höhlen? Warum ist Ultramarin eine der teuersten Farben der Welt? Eine äußerst unterhaltsame Kulturgeschichte voller wundersamer Anekdoten und Berichte über den Ursprung der Farben. Und ein Buch für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen.

(SA) 12,5 x 18,5 cm, 460 S., pb. Sonderausgabe.


(E?)(L?) http://www.jokers.de/
691674


Eine Kulturgeschichte. Woher kommt das Ultramarinblau oder das Karmesinrot? Ob Gelb, Rot, Blau, Grün, Schwarz oder Weiß. Hinter jeder Farbe verbergen sich ungeahnte Fakten, wundersame Geschichten und Geheimnisse. Victoria Finlay ist ihnen bei ihrer Reise durch die Welt der Farben auf den Grund gegangen. Und sie hat daraus eine Kulturgeschichte entworfen, die nicht nur Kunstliebhaber und Farbfreunde in den Bann zieht. »Ein herrlicher Schmöker - reich an staunenswerten Fakten und Anekdoten.« (GEO)
461 S., 13 x 19 cm, Tb.
List Verlag


G

Gage, John (Autor)
Die Sprache der Farben

Gebundene Ausgabe
Verlag: Urania, Freiburg; Auflage: 1 (1999)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Ist die Farbe lediglich eine physiologische Erscheinung, eine Gesichtsempfindung, die durch die Einwirkung von Lichtstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge auf Rezeptoren im Auge hervorgerufen wird? Wirkt sich Farbe auf die Gefühle aus? Und in welchem Zusammenhang steht die reine, vom Gehirn verarbeitete Empfindung zur Sprache? Dem vorliegenden bahnbrechenden und anschaulich geschriebenen Buch liegt die Überzeugung zugrunde, dass die Farbe ein kontingentes, historisches Phänomen ist, dessen Bedeutung, wie bei der Sprache, in den spezifischen historischen Zusammenhängen beschlossen liegt, in denen es erlebt und gedeutet wird. John Gage knüpft an die lebendigen Ausführungen in seinem Buch "Kulturgeschichte der Farbe" an, wobei er Themen und Fragen aufgreift, die sich dort bereits angedeutet fanden. Bei aller Vertrautheit des Terrains jedoch betrachtet er seinen Gegenstand immer wieder aus neuen und originellen Blickwinkeln. Er geht offen Fragen in den verschiedensten relevanten Bereichen auf den Grund und beleuchtet etwa die Methoden der optischen Mischung im Mosaik, die mittelalterliche Farbensymbolik, die Arbeitsmaterialien des Buchmalers, die Farbensprache Lateinamerikas zur Zeit der spanischen Eroberung, die Frühgeschichte des Prismas, die Farbentheorien von Goethe und Runge, Blake und Turner, Seurat und Matisse sowie die Farbpraxis in den Anfängen der abstrakten Malerei. Ein zentrales Kapitel dokumentiert die für das Verständnis des historischehn Kontextes der Farbe in der Kunst maßgebliche Literatur.

Für Kunsthistoriker und Kulturgeschichtler, für Künstler und Designer, für Psychologen und Wissenschaftler mit einem besonderen Interesse am Thema, ja berhaupt für jeden, der für die Faszination dieses facettenreichen Phänomens empfänglich ist, hat John Gage eine fesselnde Studie über die Bedeutung der Farbe durch die Jahrhunderte vorgelegt.


(E?)(L?) http://www.jokers.de/3/14708838-1/buch/die-sprache-der-farben.html?wea=8058120

Bedeutungswandel der Farbe in der Wissenschafts- und Kunstgeschichte.
Farbe ist weit mehr als nur eine physiologische Erscheinung. Der Kunsthistoriker John Gage war einer der ersten, die den Facettenreichtum des Phänomens Farbe beschrieben haben. Seine preisgekrönte »Kulturgeschichte der Farbe« setzte Standards.

Wie hat sich die Bedeutung der Farbe über die Jahrhunderte gewandelt? Auch in dem vorliegenden Werk führt Gage den Leser mit großer Detailkenntnis durch die Farbgeschichte: 320 S., 137 Farb- und s/w-Abb., 20 x 27 cm, kart.
E.A. Seemann Verlag
Autoren-Porträt von John Gage:
Prof. Dr. John Gage ist Professor der kunsthistorischen Fakultät der Cambridge University. Er veröffentlichte u. a. Bücher zum Thema der Geschichte der Farbe und zur Kunst William Turners.


Erstellt: 2010-12

Gage, John
Kulturgeschichte der Farbe - Von der Antike bis zur Gegenwart

(E?)(L?) http://www.froelichundkaufmann.de/Aktueller-Newsletter/Kulturgeschichte-der-Farbe-Von-der-Antike-bis-zur-Gegenwart.html

Der Autor untersucht nicht allein die Malerei, die Farbentheorien der Maler und ihre Anwendung im Bild, sondern die gesamte Beschäftigung mit Farbe als Material und Symbol in der abendländischen Kulturentwicklung. Nicht nur die Entwicklung der Maltechnologie und Farbenlehre von der Antike bis zur Moderne und ihre Anwendung in der Malerei, im Mosaik, in der Glasmalerei oder im textilen Bereich wird verfolgt. Der Autor untersucht auch bestimmte Leitmotive, wie das Verhältnis von Farbe und Musik bei der Entstehung der abstrakten Malerei oder die Bedeutung bestimmter Farbgruppen und Farbtöne. Alle wichtigen klassischen Farbtheorien von Platon, Aristoteles, Newton, Goethe, bis zu den Klassikern der Moderne werden vorgestellt. Der Band ist hervorragend illustriert.

26 x 29 cm, 336 S., 223 Abb., davon 120 in Farbe, pb. Sonderausgabe.


(E?)(L?) http://www.jokers.de/3/20199885-2/buch/kulturgeschichte-der-farbe.html

Ausgezeichnet mit dem Mitchell-Preis für Kunstgeschichte: das reich illustrierte Standardwerk in einer günstigen Sonderausgabe.

30 Jahre Forschungsarbeit stecken in diesem Werk von John Gage. Es beleuchtet den Umgang mit Farbe so umfassend wie kein zweites. Das Spektrum reicht von der Antike bis zur Moderne, von den Vorstellungen über Farbe bis zu ihrer Anwendung.

Aus dem Inhalt: Mit über 220 Abbildungen anschaulich illustriert.
334 S., zahlr. Farb- und s/w-Abbildungen, 25 x 28 cm, kart.
E. A. Seemann Verlag


Erstellt: 2013-09

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Silvestrini, Narciso (Autor)
Fischer, Ernst Peter (Autor)
Stromer, Klaus (Herausgeber)
Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 3 (7. Oktober 2005)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Präzise und verständlich beschreibt Ernst Peter Fischer die wichtigsten Theorien und entwickelt dabei den Spannungsbogen, den die Geschichte der Farbsysteme zwischen Kunst und Wissenschaft schlägt. Zusammen mit der gelungenen grafischen Umsetzung der Theorien durch Narciso Silvestrini ensteht ein anschauliches Kompendium unterschiedlicher Farbordnungen, aus dem sich ein kulturgeschichtlicher Diskurs zwischen Kunst und Wissenschaft entwickelt

Über den Autor
Ernst Peter Fischer, geboren 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik, Physik und Biologie, promovierte 1977 am California Institute of Technology. Er habilitierte sich 1987 für Wissenschaftsgeschichte. Dieses Fach lehrt er als apl. Professor an der Universität Konstanz. Als Wissenschaftspublizist schreibt er für "GEO", "Bild der Wissenschaft", "Die Weltwoche" und die "FAZ". Fischer war bis 1999 Herausgeber des "Mannheimer Forum", er ist Autor zahlreicher Bücher und lebt in Konstanz.


(E?)(L?) http://www.jokers.de/3/13727326-1/buch/farbsysteme-in-kunst-und-wissenschaft.html?wea=8058120

Welche Farben passen zueinander? Welche sind komplementär? Wie wirken Farben auf den Menschen? Maler, Innenarchitekten, Fotografen, Designer und Lehrer finden hier alles Wissenswerte zu einem faszinierenden Thema.

Seit der Antike versuchen Philosophen, Wissenschaftler und Künstler die unendliche Vielfalt der Farben zu ordnen und zu erklären.

In 70 Monografien beschreibt dieser Band erstmals die ganze Breite der Farbsysteme: angefangen bei dem linearen Farbmodell von Aristoteles über die Farbkugel des Malers Philipp Otto Runge bis hin zum genetischen Farbsystem unserer Zeiten.

170 Abbildungen visualisieren anschaulich die Modelle von der Antike bis heute. Die Illustrationen von Design-Professor und Farbtheoretiker Narciso Silvestrini wurden eigens für die Biennale '86 gefertigt. Hier liegen sie erstmals in Buchform vor.

Eine anschaulich geschriebene und spannend zu lesende Universalgeschichte der Farbe.

Autoren-Porträt von Narciso Silvestrini, Ernst P. Fischer:
Ernst P. Fischer, geb. 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik und Physik in Köln, Biologie am California Institute of Technology in Pasadena (USA) (Promotion 1977), war Habilitationsstipendiat der DFG im Bereich Wissenschaftsgeschichte (Habilitation 1987) und lehrt heute als apl. Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz Für seine Arbeit erhielt er mehrere Preise, u. a. den Sartorius-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Fischer ist Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher.


Erstellt: 2010-12

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Verdegen, Ingrid
Auf der Suche nach der schwarzen Rose

(E6)(L?) http://shop.ulmer.de/T9pd3GIR3EZJ1G1x0JIB6GIExAn2rBWNBGIExAHYqC+++.HTML
Ingrid Verdegem, Anne Ronse, Anne Sophie Rondeau
Gebundene Ausgabe - 128 Seiten - Ulmer (Eugen)
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
ISBN: 3800147319


Prachtvolles Buch in aufwändiger Ausstattung!

Rosenzüchter versuchen seit Jahrhunderten, Schwarze Rosen zu züchten: die Symbolik der Farbe ist genauso reizvoll wie die züchterische Herausforderung. Dieses Buch berichtet über die ersten Beschreibungen Schwarzer Rosen in der botanischen Geschichte zur Zeit von Clusius und Lobelius, es stellt die Werkstücke englischer Zeichner wie z.B. Mary Lawrance vor, und es berichtet von "Scharlatanen", Betrügern und begnadeten Züchtern.

Im zweiten Teil stellt das Buch die modernen Schwarzen Rosen vor, die seit 1965 gezüchtet wurden - die extravaganten Rosensorten werden in wunderschönen Porträts und auch in floristischen Kompositionen gezeigt. Interviews mit den Rosenzüchtern lassen die Entstehungsgeschichte der einzelnen Garten-, Schnitt- und Miniaturrosensorten lebendig werden und bringen Spannung in dieses außergewöhnliche Buch.


Erstellt: 2013-10

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Wanzeck, Christiane
Zur Etymologie lexalisierter Farbwortverbindungen
Untersuchungen anhand der Farben Rot, Gelb, Grün und Blau

Sprache: Deutsch
Taschenbuch - 428 Seiten - Rodopi Bv Editions
Erscheinungsdatum: 2003
Auflage: 1




Dieses Buch bietet zum erstenmal eine zusammenhängende Darstellung der Etymologie von historischen und gegenwartssprachlichen lexikalisierten Farbwortverbindungen. Untersuchungsgegenstand sind Phraseologismen wie "blauer Montag" = "freier Montag", "Fastnachtstag", "Karmontag", "Gründonnerstag" = "Donnerstag der Karwoche", "blau sein" = "betrunken sein", "rot sehen" = "wütend werden", satzförmige Phraseologismen wie "Grün ist die Hoffnung", Phraseologismen anderer Sprachen wie ndl. "Iem. eene blauwe huik omhangen" = "jmd. betrügen", ndl. "Blauwboekjes" = "Schmähschriften", frz. "conte bleu" = "Lüge", Lehnübersetzungen wie "blaues Blut" aus span. "sangre azul" = "Adel" oder "Blaustrumpf" aus engl. "blue stocking" = "intellektuelle Frau" und ausgestorbene Phraseologismen wie "blaue Ente" = "Lüge". Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie das Farbadjektiv, ausgehend von der Gesamtbedeutung der Farbwortverbindung, zu seiner Bedeutung gekommen ist. Weshalb bedeutet "blau" in "blauer Montag" "arbeitsfrei" und "blau" in "blaues Blut" "adelig"? Um die Motivation von Benennungen zu erschließen, wird zunächst ermittelt, wann und in welcher Quelle sich die Bezeichnung zum erstenmal nachweisen läßt und welche Bedeutung sich aus dem Belegkontext ergibt. Anhand kulturgeschichtlicher und sprachlicher Angaben ist schließlich die Klärung der Herkunft undurchsichtig gewordener Benennungen möglich. Durch ein Wortregister kann die Arbeit als Nachschlagewerk für Farbwortverbindungen dienen. Da neben der linguistischen Analyse kulturgeschichtliche Zusammenhänge miteinbezogen werden, ist dieses Buch nicht nur für die Sprachwissenschaft, sondern auch für die Literaturwissenschaft, Volkskunde, Kunst- und Rechtsgeschichte interessant".


(E?)(L?) http://linguistlist.org/pubs/reviews/get-review.cfm?SubID=12389

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Aufbau und Inhalt des Buches:

Wanzecks Buch bietet lt. Aussage der Autorin erstmals eine zusammenhängende Dokumentation von vor allem deutschen Phraseologismen mit den Farblexemen "Rot" (S. 49-74), "Gelb" (S. 75-92), "Grün" (S. 93-130), "Blau" (S. 130-342) und deren Etymologisierung. Daneben behandelt sie Lehnübersetzungen wie "blaues Blut" (S. 290-313) aus dem Spanischen "sangre azul" ("Adel") oder "Blaustrumpf" (S. 322-340) aus dem Englischen "blue stocking" ("intellektuelle Frau"). Gerade das Farbadjektiv blau gibt zunächst besonders viele Rätsel auf, da dessen Bedeutung je nach Kollokation variiert zwischen "adelig", "frei" ^Ö in "blauer Montag" (S. 156-207) -, oder gar "lügnerisch" wie in "blaue Ente" (S. 248-267). überhaupt bilden phraseologische Zusammensetzungen mit dem Farbadjektiv "blau" den mit Abstand umfangsreichsten Teil von Wanzecks Arbeit, da "Blau" einerseits die sprachlich vielschichtigste aller Farben ist und andererseits über die grösste Bedeutungsvielfalt verfügt.

Weitere Gegenstände in Wanzecks Untersuchung sind heute seltener verwendete bis nahezu verschwundene Farbphraseologismen wie "grüner Brief" ("Brief ärgerlichen Inhalts") (S. 112), satzförmige Farbwortverbindungen wie "Grün ist die Hoffnung" (S. 112) oder parömiologische Farbphraseologismen in anderen Sprachen als dem Deutschen, etwa das niederländische "iemand eene blauwe huik omhangen" ("jmdn. betrügen") (S. 235-240). Wanzeck unterteilt die Farbphraseologismen unter syntaktisch-morphologischen Aspekten in zunächst zwei Grundkategorien: 1. als Nominalphrase, bei der das Farblexem die Funktion eines spezifizierenden Adjektivs übernimmt, wie z.B. in "blauer Montag" in der Bedeutung von "arbeitsfreier Montag"; 2. als Verbalphrase, in der das Farblexem als Objektprädikativ (Bsp.: "rot sehen" für "in Rage geraten") (S. 56) oder als Prädikativ (Bsp.: "blau sein" für "betrunken sein") (S. 145) fungiert. Bei der Gruppe der Präpositionalphrasen gibt es lt. Wanzeck mitunter Überschneidungen mit den Verbalphrasen (Bsp.: "vom grünen Tisch aus") (S. 122).

Die zentrale Frage in Wanzecks Untersuchung ist, wie ein Farblexem seine jeweils unterschiedliche Wortbedeutungsfiguration annimmt und ob sich daraus eine bestimmte Regularität ableiten lässt. Dazu entschlüsselt Wanzeck in überzeugender Weise die Motivation von Farblexemen in bestimmten Kollokationen, indem sie das zugrunde liegende Benennungsmotiv auf seine Funktion als Formmerkmal untersucht, d.h. ob es sich um die Farbe in ihrer Hauptbedeutung handelt. Im weiteren Verlauf ihrer Analyse geht sie der Frage nach, ob das entsprechende Bezugsnomen oder möglicherweise ein anderes Nomen Träger dieses Formmerkmals ist und welche Rolle dabei der Farbensymbolik zufällt. Dabei stösst Wanzeck auf Zweifelsfälle bei Phrasen, in denen das Farblexem als solches zwar kein Problem generiert, sehr wohl jedoch die Gesamtphrase hinsichtlich ihrer Bedeutungsentwicklung, wie beispielsweise in "auf keinen grünen Zweig kommen" (S. 117-122) oder "jmdm. blauen Dunst vormachen" (S. 274-286).

In ihrer Untersuchung findet ebenfalls die Onomastik Berücksichtigung mit der etymologischen Analyse von Ortsnamen (Bsp.: "Grünes Gewölbe" in Dresden) (vgl. Nopitsch 1801), von im Niederdeutschen verwendeten Strassennamen ("Rotes Meer") (Mielke 1930: 182-188) oder Personennamen (Bsp.: "Blaubart" von frz. "Barbe-Bleue" oder "Rotkäppchen"). In diesem Zusammenhang bedarf gerade Wanzecks Motivationsanalyse von in Ortsnamen verwendeten Farbbezeichnungen einer minutiösen sprachhistorischen Betrachtung, da diese "häufig Relikte archaischer Sprachzustände" (Seebold 1995: 606) enthalten. Weitere der Namenforschung zuzurechnende Untersuchungsgegenstände sind Klassennamen (Bsp.: "roter Hund" ^Ö Krankheitsbezeichnung), Tiernamen (Bsp.: "Grünspecht") und Pflanzennamen (Bsp.: "grüner Salat").
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(E?)(L?) http://www.rodopi.nl/senj.asp?BookId=AMPU+149


Welsch, Norbert
Liebmann, Claus Chr.
Farben. Natur - Technik - Kunst

von Norbert Welsch, Claus Chr. Liebmann
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 434 Seiten - Spektrum Akademischer Verlag
Erscheinungsdatum: April 2004
Auflage: 2., Aufl.

ELSEVIER Spektrum Akademischer Verlag
434 Seiten


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Wie sind die einzelnen Farben zu ihrer Bedeutung gekommen? Warum "sehen wir rot" und warum "sind wir manchmal noch grün hinter den Ohren"? Mit Farben in der 2. Auflage gehen Norbert Welsch und Claus Chr. Liebmann der Realität der Farben auf den Grund und erklären Wahrnehmung, Gebrauch, Chemie, Physik und Mythos der Farbwelt um uns herum.
Der faszinierende Aspekt des mehr als 400 Seiten umfassenden Großformatbuchs ist die Vielfalt der Themen, die die Autoren zu Farben zusammengetragen haben: Geschichte, Farben in Sprache, Kunst, Kultur, Farbpsychologie und Symbolik, Ordnung der Farben, Farben in Natur und Chemie, Farbwahrnehmung und Farben in Physik und Technik - das ganze Spektrum unter dem man die Wirkung, Entstehung und Verwendung von Farben betrachten und analysieren kann. Mit Bildern an denen man sich nicht satt sehen kann, Tabellen, Zeichnungen und Fotos. Und Farbgeschichten aus dem Leben. Das alles angenehm luftig und angemessen großformatig layoutet ohne komplizierte Beschreibungen. Ein schönes Buch. Ein professionelles Buch. Zum Durchblättern, lernen, zitieren und nachschlagen.
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Warum ist der berühmte Teppich, über den die Prominenz bei der Oscar-Preisverleihung flaniert, rot und nicht grün?
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Warum gilt Blau und nicht Purpur als Farbe der Sehnsucht in der Malerei? · Sind nachts alle Katzen grau?
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Sie erklären die naturwissenschaftlichen Phänomene klar und anschaulich, erläutern die Farbpsychologie und ihre Symbolik und erklären die Bedeutung von Farben in den Kulturen verschiedener Epochen und Länder. In der Kunst gilt Blau als Farbe der Ferne, des Geistigen und Göttlichen. So ist die "Blaue Blume" Symbol für die Sehnsucht nach der unerreichbaren Ferne in der deutschen Romantik, für das Streben nach Verbundenheit mit der Natur und die unstete Wanderung auf der Suche nach einem geliebten Menschen. Rot hingegen hat Signalcharakter - rote Lippen ebenso wie rote Ampeln oder rote Fuchsien, die von Vögeln bestäubt werden. Doch das Rot der Capote im spanischen Stierkampf reizt nicht den farbenblinden Stier, sondern suggeriert allein uns Menschen Blut und Nervenkitzel.
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Man Sollte erwähnen, dass es von diesem Buch auch eine Sonderausgabe in einfacher Ausstattung gibt, die ich allerdings bei Amazon nicht gefunden habe.

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