Etymologie, Étymologie, Etymology
Wortgeschichte & Wortgeschichten
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  • L'aménagement linguistique dans Alaska (Uni Laval)
  • Langues dans Alaska (Uni Laval)
  • Uni Laval
    L'aménagement linguistique dans Alaska
    Langues dans Alaska

    (E1)(L1) http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/
    (E1)(L1) http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/amnord/alaska.htm
    (anglais) = USA

  • USA
  • USA (W3)



    (E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/UsaVereinigteStaaten.html
    Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs

  • Türkei
  • Türkei (W3)

    Dt. "Türkei", frz. "la Turquie", engl. "Turkey",

    (E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Tuerkei.html
    Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs

  • Afrikanische Goldkatze
  • Afrikanische Goldkatze (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/goldkatze2.html
    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/goldkatze.html


  • Afrikanischer Elefant
  • Afrikanischer Elefant (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikaelefant2.html
    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikaelefant.html


  • Afrikanischer Manati
  • Afrikanischer Manati (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikamanati2.html
    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikamanati.html


  • Afrikanischer Steppenelefant
  • Afrikanischer Steppenelefant (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs2/steppenelefant.html


  • Afrikanischer Waldelefant
  • Afrikanischer Waldelefant (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/waldelefant.html


  • Afrikanischer Wildesel
  • Afrikanischer Wildesel (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikawildesel.html


  • Afrikanischer Wildhund
  • Afrikanischer Wildhund (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikawildhund.html
    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikawildhund2.html


  • Ostafrikanischer Spiessbock
  • Ostafrikanischer Spiessbock (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/spiessbock.html


  • Republik Kongo
  • Republik Kongo (W3)

    Dt. "Republik Kongo", frz. "République du Congo", engl. "Republic of the Congo", trägt den Namen des früheren Königreichs "Kongo", dessen Name auf das Volk der "Bakongo" zurück geht.

    (E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/KongoRepublik.html
    Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs

    (E?)(L1) http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/land/afrika/kongo/index.html
    Link-Datenbank | Kommentierte Links | Pol. System & Botschaften | Währung | Klima, Flora & Fauna | Geographie & Fahne | Geschichte & Gegenwart | Bevölkerung | Wirtschaft & Militär | Industrie, Rohstoffe & Landw. | Außenwirtschaft | Verkehr, Umwelt & Energie | Wohlstand & Sicherheit | Außenpolitik | Innenpolitik | Entwicklungshilfe | Bildung, Soziales & Kultur | Essen & Trinken | Hintergrundberichte | Medien & Kommunikation | Literatur | Länderfotos | Nationalhymnen

    (E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Republik_Kongo


  • République du Congo
  • République du Congo (W3)

    Dt. "Republik Kongo", frz. "République du Congo", engl. "Republic of the Congo", trägt den Namen des früheren Königreichs "Kongo", dessen Name auf das Volk der "Bakongo" zurück geht.

  • Republic of the Congo
  • Republic of the Congo (W3)

    Dt. "Republik Kongo", frz. "République du Congo", engl. "Republic of the Congo", trägt den Namen des früheren Königreichs "Kongo", dessen Name auf das Volk der "Bakongo" zurück geht.

    (E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies


  • Kinshasa
  • Kinshasa (W3)

    Der Ort wurde 1881 von Henry Morton Stanley als Handelsposten gegründet und zu Ehren des damaligen belgischen Königs "Leopold II." "Léopoldville" genannt. Nach der Machtergreifung von Mobutu Sese Seko wurde Léopoldville 1966 umbenannt nach dem Namen eines ehemaligen Dorfes Kinshasa, das in der Nähe lag.

    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Kinshasa
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Morton_Stanley
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_II._%28Belgien%29
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A9opoldville
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Mobutu_Sese_Seko


  • Léopoldville
  • Léopoldville (W3)

    Der Ort wurde 1881 von Henry Morton Stanley als Handelsposten gegründet und zu Ehren des damaligen belgischen Königs "Leopold II." "Léopoldville" genannt. Nach der Machtergreifung von Mobutu Sese Seko wurde Léopoldville 1966 umbenannt nach dem Namen eines ehemaligen Dorfes Kinshasa, das in der Nähe lag.

    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Kinshasa
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Morton_Stanley
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_II._%28Belgien%29
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A9opoldville
    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Mobutu_Sese_Seko


  • Zaire
  • Zaire (W3)

    "Zaire" der frühere Name der "Demokratischen Republik Kongo" geht zurück auf "Nzere" = "Fluss", dem "Kongo Fluss".

  • Demokratische Republik Kongo
  • Demokratische Republik Kongo (W3)

    Dt. "Demokratische Republik Kongo", frz. "République démocratique du Congo", engl. "Democratic People's Republic of the Congo", trägt den Namen des früheren Königreichs "Kongo", dessen Name auf das Volk der "Bakongo" zurück geht.

    (E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/KongoDemokratischeRepublik.html
    Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs

    (E?)(L1) http://www.daserste.de/weltspiegel/archiv_land.asp?land=Demokratische+Republik+Kongo
    Archiv nach Ländern sortiert

    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Republik_Kongo


  • République démocratique du Congo
  • République démocratique du Congo (W3)

    Dt. "Demokratische Republik Kongo", frz. "République démocratique du Congo", engl. "Democratic People's Republic of the Congo",

  • Democratic Republic of the Congo
  • Democratic Republic of the Congo (W3)

    Dt. "Demokratische Republik Kongo", frz. "République démocratique du Congo", engl. "Democratic People's Republic of the Congo",

    (E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies


  • to pass with flying colours
  • to pass with flying colours (W3)

    Engl. "to pass with flying colours" = dt. "mit Bravour bestehen", ist seit dem 17. Jh. im übertragenen Sinn bekannt. Die Bedeutung basiert auf der Gleichsetzung von "Farben" mit "Farben der Fahnen" und mit "Fahnen", "Wimpel", "Kennzeichen". Und nun erinnert man sich an dt. "mit fliegenden Fahnen". Im Deutschen ist die Bedeutung nicht eindeutig positiv. So findet man den Ausdruck als "mit fliegenden Fahnen überlaufen" oder "mit fliegenden Fahnen untergehen". Im Englischen ist die Bedeutung anscheinend eindeutig positiv.

    Die Vergangenheit von engl. "to pass with flying colours" liegt jedenfalls auf dem Wasser. Schiffe hißten beim Überholen die Flagge(n). Diese Praxis geht weiter zurück auf das Hißen der Flaggen bei der siegreichen Rückkehr von Seegefechten.

    (E?)(L?) http://www.business-english.de/daily_mail_result.html?day=2009-11-12


  • Atomuhr
  • Atomuhr (W3)

    (E?)(L?) http://www.uhrzeit.org/atomuhr.html
    ...
    In Atomuhren wird die Eigenschaft von Atomen ausgenutzt, beim Übergang zwischen zwei Energiezuständen (Energieniveaus) elektromagnetische Wellen mit einer charakteristischen Schwingungsfrequenz f0 abstrahlen oder absorbieren zu können. Der Wert von f0 ergibt sich aus der Energiedifferenz beider Zustände, geteilt durch die Planck-Konstante. In Atomuhren werden Übergänge zwischen solchen Energieniveaus verwendet, die eine lange natürliche Lebensdauer besitzen und deren Lage nur wenig von elektrischen und magnetischen Feldern beeinflussbar ist. Geeignete Atome sind z. B. die Alkalien mit ihrer Hyperfeinstrukturaufspaltung des Grundzustandes.
    ...


  • Weltzeit
  • Weltzeit (W3)

    (E?)(L?) http://www.uhrzeit.org/weltzeit.php3
    Was ist die Weltzeit und warum gibt es sie?

    Unter Weltzeit ist die Zeitmessung zu verstehen, die auf der ganzen Welt in den jeweiligen Zeitzonen angewendet wird.
    ...


  • to knuckle down
  • to knuckle down (W3)

    Engl. "to knuckle down" = "sich auf den Hosenboden setzen", "sich reinknien", geht auf das Murmelspielen zurück. Die auf der Erde liegende Murmel wird mit dem Knöchel angestoßen, wobei man sich niederknien muß. Der seit dem 18. Jh. benutzte Ausdruck wird allerdings erst seit dem Mitte des 19. Jh. im übertragenen Sinn benutzt.

    (E?)(L?) http://www.business-english.de/daily_mail_result.html?day=2009-11-11


  • Etymologie im Radio (br-online)
  • br-online
    Etymologie im Radio

    (E?)(L?) http://www.br-online.de/
    11.11.2009: Treffer 1-10 von ca. 41 für "Etymologie" in BR-online



  • Tibet
  • Tibet (W3)

    Der Name des Landes dt. "Tibet", span. "Tíbet", frz. "Tibet", ital. "", engl. "Tibet", ??: "Bod" geht zurück auf

    (E?)(L?) http://www.nationsonline.org/oneworld/tibet.htm
    (E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies
    (E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Tibet


  • Tíbet
  • Tíbet (W3)

    Der Name des Landes dt. "Tibet", span. "Tíbet", frz. "Tibet", ital. "", engl. "Tibet", ??: "Bod" geht zurück auf

  • Bangla Desh
  • Bangla Desh (W3)

    Dt. "Bangla Desh", "Bangladesch", frz. "Bangladesh", engl. "Bangladesh" setzt sich (vermutlich) zusammen aus Bengali "bangla" = "Bengal"-Region (in der sie Sprache "Bengali" gesprochen wird) und Bengali "desh" = "Land", also "Bengali Land". Das Wort "bangla" geht dabei zurück auf den Namen des alten Königreichs "vanga" in der Region des heutigen "Bengal".

    "Bangladesh" hieß während seiner pakistanischen Exklave-Zeit "Ost Pakistan", engl. "East Pakistan".

    (E?)(L1) http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/land/asien/bangla/index.html
    Link-Datenbank | Kommentierte Links | Pol. System & Botschaften | Währung | Klima, Flora & Fauna | Geographie & Fahne | Geschichte & Gegenwart | Bevölkerung | Wirtschaft & Militär | Industrie, Rohstoffe & Landw. | Außenwirtschaft | Verkehr, Umwelt & Energie | Wohlstand & Sicherheit | Außenpolitik | Innenpolitik | Entwicklungshilfe | Bildung, Soziales & Kultur | Essen & Trinken | Hintergrundberichte | Medien & Kommunikation | Literatur | Länderfotos | Nationalhymnen

  • Bangladesch
  • Bangladesch (W3)

    Dt. "Bangla Desh", "Bangladesch", frz. "Bangladesh", engl. "Bangladesh" setzt sich (vermutlich) zusammen aus Bengali "bangla" = "Bengal"-Region (in der sie Sprache "Bengali" gesprochen wird) und Bengali "desh" = "Land", also "Bengali Land". Das Wort "bangla" geht dabei zurück auf den Namen des alten Königreichs "vanga" in der Region des heutigen "Bengal".

    (E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Bangladesch.html
    Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs

    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bangladesch


  • Bangladesh
  • Bangladesh (W3)

    Dt. "Bangla Desh", "Bangladesch", frz. "Bangladesh", engl. "Bangladesh" setzt sich (vermutlich) zusammen aus Bengali "bangla" = "Bengal"-Region (in der sie Sprache "Bengali" gesprochen wird) und Bengali "desh" = "Land", also "Bengali Land". Das Wort "bangla" geht dabei zurück auf den Namen des alten Königreichs "vanga" in der Region des heutigen "Bengal".

    (E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies


  • Dhaka
  • Dhaka (W3)

    Dhaka (bengali: "Dhaka"; früher "Dakka", "Dacca")

    (E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Dhaka


  • Bouvier-Halbzehergecko
  • Bouvier-Halbzehergecko (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/kapverden.html


  • Kapverdischer Riesengecko
  • Kapverdischer Riesengecko (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/kapverden.html


  • Vaillant-Skink
  • Vaillant-Skink (W3)



    (E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/kapverden.html


  • Kap Verde
  • Kap Verde (W3)

    Dt. "Kap Verde", frz. "Cap-Vert", engl. "Republic of Cape Verde Islands" geht zurück auf "Cap-Vert", einem Kap in West-Afrika, das als port. "Cabo Verde" = engl. "Green cape" genannt wurde.

    (E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/KapVerde.html
    Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs

    (E?)(L1) http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/land/afrika/kapverden/index.html
    Link-Datenbank | Kommentierte Links | Pol. System & Botschaften | Währung | Klima, Flora & Fauna | Geographie & Fahne | Geschichte & Gegenwart | Bevölkerung | Wirtschaft & Militär | Industrie, Rohstoffe & Landw. | Außenwirtschaft | Verkehr, Umwelt & Energie | Wohlstand & Sicherheit | Außenpolitik | Innenpolitik | Entwicklungshilfe | Bildung, Soziales & Kultur | Essen & Trinken | Hintergrundberichte | Medien & Kommunikation | Literatur | Länderfotos | Nationalhymnen

  • Cap-Vert
  • Cap-Vert (W3)

    Dt. "Kap Verde", frz. "Cap-Vert", engl. "Republic of Cape Verde Islands" geht zurück auf "Cap-Vert", einem Kap in West-Afrika, das als port. "Cabo Verde" = engl. "Green cape" genannt wurde.

  • Cape Verde
  • Cape Verde (W3)

    Dt. "Kap Verde", frz. "Cap-Vert", engl. "Republic of Cape Verde Islands" geht zurück auf "Cap-Vert", einem Kap in West-Afrika, das als port. "Cabo Verde" = engl. "Green cape" genannt wurde.

    (E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies


    Häm / angi / om = Hämangiom heißt (gutartige) Blutgefäßgeschwulst Wenn wir nun wissen, dass die Vorsilbe häm- immer etwas mit Blut zu tun hat, und -angi- Gefäß bedeutet, wir die Endung -om mit Geschwulst übersetzen müssen, können wir das Wort erkennen, ohne jemals davon gehört zu haben. Poly / arthr / itis = Polyarthritis heißt Entzündung mehrerer Gelenke Poly- ist die Vorsilbe und bedeutet viel im Sinne von mehreren, "-arthr-", "-arthro-", der Wortstamm, heißt Gelenk, -itis, die Nachsilbe, steht immer für Entzündung. Einführung Nehmen wir im ersten Beispiel nur das Gefäß Angi- und setzen die Endung -logie, also Angiologie, und schon haben wir die Lehre von den Gefäßen. Belassen wir im zweiten Beispiel die Vor- und Nachsilbe und streichen das Arthro (Gelenk), schieben dafür den Wortstamm neuro dazwischen, so haben wir jetzt den Fachausdruck Polyneuritis, was die Entzündung mehrerer Nerven bedeutet. Streichen wir die Vor- und Nachsilbe und hängen dem Wortstamm Arthro nur eine Nachsilbe an, z. B. -skopie, und wissen, dass die Endung -skopie immer etwas mit instrumentellem Sehen, Betrachten, zu tun hat, dann begreifen wir schnell, dass das Wort Arthroskopie das Besichtigen eines Gelenkes mit optischen Instrumenten heißen muss. Oder schauen wir die im ersten Beispiel erwähnte Endung -om an und setzen ein anderes Wort davor: Karzinom - Krebsgeschwulst (bösartig), Lipom - Fettgeschwulst (gutartig). Vorsilben a- an- ab- un-, nicht, weg, frei von, das Fehlen von (eine Verneinung) Ein bekanntes Beispiel ist sicher der Analphabet, ein des Lesens und Schreibens Unkundiger. In der Medizin gebraucht man das Wort afebril = fieberfrei. Manchen ist vielleicht das Wort Analgesie = Aufheben der Schmerzempfindlichkeit = Schmerzlinderung/-freiheit ein Begriff. Ebenso gebräuchlich ist das Wort Abusus, das wörtlich weg vom normalen Gebrauch, sinngemäß natürlich einen Missbrauch von Sachen bedeutet: Alkoholabusus, Medikamentenabusus etc. anti-, contra gegen Diese Vorsilbe ist häufig bei politischen Formulierungen anzutreffen; denken Sie an Antirassismus, Antifaschismus. Unsere terminologischen Beispiele sind: Antitoxine = Gegengifte (Toxin = Gift) oder eine Antikoagulation = Gegen die Blutgerinnung (Koagulum = Blutgerinnsel). Hier ist es interessant zu wissen, dass die griechische Vorsilbe anti- auf Lateinisch (c) kontra- = gegen heißt. Wir kennen alle das berühmte Pro und Kontra, das Für und Gegen, Kontrazeption gegen die Empfängnis, also Empfängnisverhütung oder Kontraindikation = die Gegenanzeige (Indikation = Anzeige). Ein Medikament, eine Therapie, darf bei bestimmten Situationen nicht angewendet werden, also ist es kontraindiziert. Bei Magenblutungen sind kortisonhaltige Medikamente kontraindiziert, hingegen kann eine Operation bei starken Magenblutungen dringend indiziert sein. auto- selbst Diese Vorsilbe gebrauchen wir in unserer Sprache täglich, wissen aber kaum, dass unser geliebtes Auto in der medizinischen Terminologie eine Vorsilbe darstellt und selbst bedeutet, das ganze Wort sich korrekterweise Automobil nennt und wörtlich selbst bewegend (Mobilität = Beweglichkeit) heißt. Ein anderes Beispiel ist die Autoaggression = Handlungen oder körpereigene Stoffe, die gegen den eigenen Körper gerichtet sind. Bekannt ist auch das Wort Automatismen = Bewegungen (schlucken, nicken etc.), über die der Mensch die Kontrolle verloren hat, die von selbst kommen. brady- langsam Brady(c)kardie heißt demzufolge verlangsamte Herztätigkeit (Kard(ia) = 1. Herz, 2. Magenmund), Bradypnoe = verlangsamte Atmung, (-pnoe = hauchen, atmen). (vergl. tachy-). de- von, weg, herab Dekompressiv = druckentlastend, degenerativ stammt von Degeneration und heißt wörtlich "von der Art weg", Entartung, dass eine vollwertige Substanz von einer minderwertigen ersetzt wird. dia- durch, hindurch, auseinander, zwischen (griechisch) (Wortelemente können mehrere Bedeutungen haben.) Diarrhoe = Durchfall (rhoe ist eine Endung und bedeutet immer fließen, Fluss). Diabetes = durchgehen lassen (wörtlich), medizinisch: die Zuckerkrankheit. Der exakte Krankheitsbegriff heißt Diabetes mellitus, wörtlich übersetzt: das Durchgehen oder Durchgehen lassen von Honig (Zuckerausscheidung im Harn). Ein schönes Beispiel von möglicher Differenz zwischen wortwörtlicher Übersetzung und Bedeutung eines Ausdrukkes. dis- auseinander, zwischen, hinweg Dis- mit i darf nicht verwechselt werden mit dem obgenannten dys-. Dislokalisation = Lageveränderung, wird meist im Zusammenhang mit Knochenbrüchen gebraucht und bedeutet, dass zwei Bruchteile verschoben sind. Dissemination = Aussaat (von Krankheitserregern). dys- Störung eines Zustandes, schlecht etc . Dieses dys- können wir vor sehr viele Wörter setzen, immer dann, wenn ein Organ eine nicht ganz spezifische Störung hat. Eine Atemstörung, wenn wir beim oben erwähnten Beispiel bleiben wollen, heißt dann Dyspnoe. (Den Begriff für "keine Atmung" erhalten Sie, indem Sie die verneinende Vorsilbe a- vor -pnoe setzen: Apnoe). ex-, extra- aus, heraus, außerhalb Extraktion kennen wir z. B. aus der Zahnheilkunde, man extrahiert, zieht den Zahn heraus. Ein Embryo kann extrauterin, außerhalb der Gebärmutter, wachsen; dies wäre dann z. B. die Eileiterschwangerschaft oder genauer die extrauterine Gravidität (Graviditas = Schwangerschaft). hetero- verschieden Hetero ist das Gegenteil von homo. Heterogen = verschiedenartig, anders (etwas Entgegengesetztes), heteromorph = von anderer Gestalt, anderem Aussehen, z. B eine Zelle kann heteromorph sein (vergl. iso-). homo- gleich (griechisch) Das wohl im Volk bekannteste Wortbeispiel ist die Homo- sexualität, die Gleichgeschlechtlichkeit, oder homogen = gleichartig hyper- über, zu viel hypo- unter, zu wenig Zwei in der Medizin häufig anzutreffende Vorsilben, welche ähnlich klingen, die aber keinesfalls verwechselt werden dürfen. Beim hyperglykämischen Koma muss man dem Patienten Insulin verabreichen, weil er zu viel Zucker im Blut hat, im hypoglykämischen Koma rettet man ihn mit Zucker und könnte ihn mit Insulin umbringen. Hypertonie = zu hoher Blutdruck, Hypotonie logischerweise zu niedriger Blutdruck. in- hinein Als Beispiel diene die beim Abszess (Eiteransammlung) häufig notwendige Inzision ((c)zision = schneiden), das Hineinschneiden resp. Eröffnen der Haut, damit der Eiter nach außen fließen kann und nicht z. B. weiter ins Gewebe oder gar ins Gelenk dringt. Sie können sich jetzt leicht den Ausdruck für das Herausschneiden ableiten. Nehmen Sie obige Vorsilbe ex- und fügen Sie -zision an: Exzision = Herausschneiden, das Verb heißt exzidieren. Wenn man etwas umschneidet heißt es Zirkumzision. Infarkt kennt jeder Laie, insbesondere den Herzinfarkt. Selten weiß aber jemand, was In-farkt wortwörtlich heißt, nämlich hineingestopft. Sinngemäß eine Nichtdurchblutung von bestimmten Bezirken der Herzkranzgefäße, meist wegen eines Blutgerinnsels, das "hineingestopft" ist. inter- zwischen Intervall = Zwischenzeit. Koliken zeichnen sich meistens durch krampfartige Schmerzen aus, die kommen und gehen, dazwischen sind schmerzfreie Intervalle. Intercostalraum als zweites Beispiel bedeutet eine anatomische Lagebezeichnung und heißt Zwischenrippenraum (Costa = Rippe, Küste). intra- innerhalb Intra können Sie mit den gleichen Wortelementen wie extra anwenden. Intraabdominal (Abdomen = Bauch) also innerhalb des Bauchraumes. Intravenös heißt somit innerhalb der Vene, des Gefäßes. iso- gleich (lateinisch) isochrom bedeutet gleichfarbig, isoton heißt von gleicher Spannung (Tonus = Spannung) (vergl. hetero). makro- groß Man gebraucht diese Vorsilbe in dem Sinn, dass etwas so groß ist, dass es mit bloßem Auge sichtbar ist. Makrohämaturie, ein schönes Beispiel eines aus verschiedenen Elementen zusammengesetzten Wortes, heißt mit dem Auge sichtbares Blut im Urin. Makroskopisch = mit dem Auge sichtbar. mega- groß Diese Vorsilbe ist bei den Jugendlichen sehr verbreitet. Sie nennen ihre Stars Megastars. Ob alle wissen, was mega genau heißt, sei dahingestellt. Bekannt ist auch das Megaphon (großer Ton). In der Medizin resp. in der Hämatologie (Lehre vom Blut) kennt man den Megalozyt, die abnorm große Blutzelle, in der Psy- chiatrie die Megalomanie, den Größenwahn. mikro- klein Mikroskopisch bedeutet dann, im Gegensatz zu makroskopisch, nicht mit bloßem Auge sichtbar. Mikrobiologie ist die Lehre von den Kleinstlebewesen. Von Mikromeli spricht man bei abnorm kleinen Gliedmaßen. mono- einzeln, alleine Allen bekannt ist die Monogamie, die Einehe. (Das Gegenteil von Einehe ist dementsprechend die Polygamie; s. a. poly = viel, mehrere). Monokular = ein Auge betreffend (Okular = mit dem Auge, fürs Auge). Der Begriff wird z. B. beim Monokelhämatom = Bluterguss um ein Auge verwendet. neo- neu Auch bei dieser Vorsilbe kommen dem Laien eher politisch gebrauchte Wörter in den Sinn wie z. B. Neonazi. Ein medizinisches Beispiel ist das Neoplasma = Neubildung von Gewebe (meist als Geschwulst, Tumor). ortho- gerade Sie kennen alle die Orthographie, das gerade Schreiben resp. die Rechtschreibung. Orthostatisch heißt aufrecht stehend. Das Wort Orthopädie setzt sich aus den Teilen ortho- und pedes (= Fuß) zusammen und heißt deshalb wörtlich übersetzt: gerader Fuß, was für dieses Spezialfach der Medizin logischer erscheint. para- neben, beiderseits, bei, hin, außer, gegen Diese Vorsilbe zeichnet sich durch vielerlei Bedeutungen aus. Wir kennen da Beispiele in nichtmedizinischem Zusammenhang, wie paradox = widersinnig. Parallel = nebeneinander, können zwei Straßen verlaufen. In der Medizin gibt es auch etliche Beispiele: Paraplegie = beidseitige Lähmung gleicher Extremitäten (z. B. beide Beine). Paravenös = neben der Vene (umgangssprachlich im Krankenhaus oft nur "para" genannt), d. h. wenn ein Medikament oder eine Infusion unbeabsichtigt neben die Vene gelangen. per- durch (lateinisch) Perforation = Durchbruch, ein Blinddarm oder ein Magen kann perforieren, durchbrechen. Percutan = durch die Haut (Cutis = Haut). Eine Salbe wirkt z. B. percutan. post- nach (örtlich und zeitlich) Postoperativ ist etwas, das nach der Operation geschehen ist. Postmortal = nach dem Tode, posttraumatisch (Trauma = Verletzung) = nach der Verletzung aufgetreten. prae- oder prä- vor (lateinisch) Präcoma = Vorstufe zu einer Bewusstlosigkeit. Präputium = Vorhaut des männlichen Gliedes. pro- vor (griechisch) Das lateinische pro haben wir bereits durchgenommen in pro und kontra. Interessant ist, dass im Griechischen pro nicht "für" heißt sondern vor. Prognose = Vorhersage. Prophylaxe = Vorbeugung (die Prävention wäre dann lateinisch die Vorbeugung). steno- eng Alle jene, welche je stenographiert haben, wissen um diese Kurz- oder richtiger Engschrift. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass diese Vorsilbe in der Medizin vergleichsweise sehr häufig gebraucht wird. Z. B. eine Stenose = Verengung kann an vielen Orten vorkommen. Die Harnröhre, der Darm, die Gefäße können stenosiert, also verengt sein, oder man kann eine Stenokardie haben, eine Verengung der Herzkranzgefäße, die auch Angina pectoris genannt wird. sub- unter Subc(k)utan = unter der Haut. Z. B. Insulin spritzt man in aller Regel subcutan, also unter die Haut. Subdural = unter der Hirnhaut. supra- über, oberhalb von Supraclavikulär ist eine Lagebezeichnung und heißt oberhalb des Schlüsselbeins (Clavicula = Schlüsselbein). Der Nervus supraorbitalis ist ein Nerv, der oberhalb des Auges liegt (Orbita = Augenhöhle). syn-, sym- zusammen Syndrom = Gruppe von Krankheitszeichen, Symptomenkomplex Wenn z. B. mehrere charakteristische Zeichen eines Krankheitsbildes vorhanden sind, spricht man von einem Syndrom. Ein einzelnes Krankheitszeichen nennt man Symptom. Symbiose = Zusammenleben, bedeutet ein Zusammenleben zweier Lebewesen zum gegenseitigen Nutzen. tachy- schnell Wahrscheinlich kennen Sie den Tachometer, den Geschwindigkeitsmesser (meter = messen). Falls Ihr Herz zu schnell schlägt oder Sie außer Atem sind, haben Sie eine Tachykardie oder eine Tachypnoe. Vor kard oder pnoe wird statt brady (s. o.) die konträre Vorsilbe gesetzt‚ (vergl. brady-). ultra- darüber hinaus, jenseits im Sinne von nicht mehr wahrnehmbar. Das Wort Ultraschall kennen viele Menschen. Ultraschall bedeutet einen Schall auf einer für uns nicht mehr hörbaren Frequenz, der jedoch im Körper eine Erschütterung erzeugt. Ultraviolett ist eine Farbe jenseits unserer Sichtbarkeit. Endungen, Wortstämme Wir haben die wichtigsten Vorsilben beendet und wollen uns nun die Bedeutung einiger Wortstämme und Endungen oder Nachsilben, terminologisch Suffixe genannt, aneignen. Im Folgenden einige Beispiele für die Verwendung medizinisch gebräuchlicher Endungen -aemie Blut, im Blut Anaemie = Blutarmut (die Vorsilbe A(n)- kennen Sie bereits). Uraemie = wörtlich: Harn im Blut. Als Uraemie bezeichnet man die kontinuierliche Vergiftung des Blutes durch harnpflichtige Stoffe, welche nicht mehr durch die Nieren ausgeschieden werden können. Bei nicht mehr funktionstüchtigen, also kranken Nieren sieht man dieses schwere Krankheitsbild. Heute ist es mit der sog. Hämodialyse (Blutwäsche) möglich, den betroffenen Patienten am Leben zu erhalten. Viele Urämiker warten jahrelang mit Hilfe der Hämodialyse auf eine transplantierfähige Niere. -algie/-algesie Schmerz Hyperalgesie = starke Schmerzempfindlichkeit. Neuralgie = Nervenschmerz. Auf jeder Arzneimittelpackung mit dem Inhalt eines Schmerzmittels steht: Analgetikum (Vorsilbe: A(n)- = kein, nicht), ergo gegen Schmerzen. -card, -kard Herz Myokard = Herzmuskel (Myo = Muskel) oder nochmals die Bradykardie. Die Übersetzung dieses Wortes ist sicher nicht notwendig. Oder? -graphie Schrift, Aufzeichnung Die Sonographie heißt wörtlich übersetzt, den Ton, Klang aufzeichnen. In der Medizin bezeichnet sie das Ultraschallverfahren, mittels dessen durch Schallwellen die inneren Körperstrukturen auf einem Bildschirm sichtbar gemacht und als Bilder ausgedruckt werden können. Elektrokardiographie, kurz EKG = die elektrische Aufzeichnung der Herzströme. Übrigens: Die -graphie bedeutet die eigentliche Aufzeichnung, das -gramm ist die gemachte Aufzeichnung, das, was man quasi in der Hand hält. -itis Entzündung Diese Endung ist beim Laien wohl die bekannteste und bedeutet immer eine Entzündung. Wir können alle Organe oder Körperstrukturen aufzählen und ein -itis hinten anstellen. Z. B. Gastritis = Magenschleimhautentzündung, Zystitis = Blasenentzündung, Hepatitis = Leberentzündung usw. Keine Regel ohne Ausnahme: die Lungenentzündung nennt man jedoch Pneumonie. Aber die Brustfellentzündung (Brustfell = Pleura) heißt wiederum Pleuritis. -logie Lehre Diese bekannte Endung können Sie selber hinter jede Fachrichtung setzen: Kardiologie = die Lehre vom Herzen, Psychologie = die Lehre von den normalen seelisch-geistigen Funktionsabläufen etc. -lyse Auflösung, Lösung Hämolyse = Auflösung der roten Blutkörperchen. Diesen Ausdruck gebraucht man oftmals im Blutlabor. Die roten Blutkörperchen können bei unsachgemäßer Behandlung platzen und auslaufen. Eine Hämolyse kann aber ebenso durch Gifte, Erkrankungen oder falsche Blutübertragung ausgelöst werden. -manie Trieb, Wahn(sinn), Sucht Megalomanie = Größenwahn; Kleptomanie bedeutet Stehltrieb. -meter, -metrie Messung, Maß Photometrie = Messung durch Photozellen. Bestimmte Blutwerte werden im Labor durch solche Messungen bestimmt. Thermometer = Fiebermesser. -om Geschwulst Hämatom = Bluterguss (siehe Beispiele Vorsilben). Zur Erinnerung: -om sagt nicht aus, ob eine Geschwulst gutartig oder bösartig ist. Ein Myom ist eine gutartige Muskelgeschwulst, ein Karzinom ist eine bösartige Geschwulst (Krebs). -ose Veränderung eines Organs, oft degenerativ Stenose = Verengung, Sklerose = Verhärtung. Diese zwei Beispiele sind an sich Endsilben. Das heißt, vor diese setzen wir ein Wort. Arteriosklerose = Gefäßverkalkung oder Ureterstenose = Verengung des Harnleiters. -penie Mangel an, Armut, zu wenig Leukopenie = zu wenig weiße Blutkörperchen. Eine Leukopenie ist wegen der dadurch fehlenden Infektionsabwehr gefürchtet. Eine Thrombopenie = zu wenig Blutplättchen kann ebenfalls kritisch werden, da das Blut nicht mehr gut gerinnt. -philie Neigung, Liebe zu Hämophilie = Bluterkrankheit (Neigung, Liebe zum Bluten). Ein Begriff, den man ebenfalls nicht wörtlich übersetzen kann. Diese Krankheit hat mit fehlenden Gerinnungsstoffen im Blut zu tun, weswegen die Betroffenen eine längere Blutungszeit insbesondere bei Verletzungen aufweisen und die Gefahr von inneren Blutungen groß ist. Pädophilie nennt man Unzucht mit Kindern, eine krankhafte sexuelle Neigung Erwachsener zu Kindern. -plasie Bilden (Vermehrung der Zellen) Hyperplasie nennt man eine Vergrößerung eines Organs. -plegie Lähmung Die Hemiplegie, die halbseitige Lähmung haben wir bei den Vorsilben schon gehört. Von der Paraplegie, der beidseitigen Lähmung, z. B. bei einer Querschnittsläsion des Rückenmarks, haben wir ebenfalls gesprochen. -rhagie Zerreißen Hämorrhagie = Blutung, Zerreißblutung. Es gibt z. B. den hämorrhagischen Schock, eine schwere Kreislaufstörung durch eine Blutung, im Gegensatz zum septischen oder allergischen Schock, bei denen die Kreislaufstörung durch eine Entzündung oder eine allergische Reaktion ausgelöst wird. Die Rhagade ist dagegen nur ein kleiner, schmerzhafter Hautriss, oft am Mundwinkel oder After gelegen. Regel: Wenn ein mit einem Vokal endender Wortteil von einem solchen gefolgt wird, der mit rh- beginnt, wird das "r" verdoppelt (Diarrhoe). -rhoe Fließen Gonorrhoe heißt wörtlich, das Fließen von Gonokokken (Gonokokken = Bakterienart). Es bedeutet in Deutsch die Geschlechtskrankheit Tripper. Diarrhoe kennen Sie bereits. -skopie sehen, betrachten Eine Gastroskopie = instrumentelles Betrachten der Magenschleimhaut. Eine Rektoskopie bedeutet Betrachten des Mastdarmes mit einem röhrenförmigen Instrument. -tomie Schnitt, schneiden Tracheotomie ist der Luftröhrenschnitt, mit dem man im Notfall Leben retten kann. Eine Episiotomie = Scheidendammschnitt. Dieser Schnitt wird oft während einer Geburt notwendig, damit kein Dammriss entstehen kann. -trophie Ernährung, Ernährungszustand Atrophie heißt Schwund, Schrumpfung von Muskeln, Geweben u. /o. Zellen als Folge von Ernährungsstörungen. Wenn z. B. ein Knochenbruch mit einem Gips fixiert wird, der wochenlang den Muskel "lahmlegt", entwickelt dieser Patient bestimmt an dieser Stelle eine Muskelatrophie. Eine Ernährungsstörung würde dann Dystrophie heißen. Erinnern Sie sich an das Dys? -urie Harnausscheidung Hämaturie = Blut im Harn. Wissen Sie noch, was umgekehrt Harn im Blut heißt? Richtig: Urämie. Wenn Sie die verneinende Vorsilbe A(n)- vor die Endung stellen, gibt es eine Anurie und bedeutet keine Harnausscheidung; ein ebenfalls häufiges Krankheitsbild. Ausdrücke aus der Anatomie Nachdem wir uns mit den Vor- und Nachsilben resp. deren Bedeutungen auseinander gesetzt haben, möchten wir Sie mit einer Auswahl von Fachausdrücken bekannt machen, welche unsere Organe und Körperteile, die Anatomie, bezeichnen. Interessant ist festzustellen, dass ein Organ anders heißen kann als die Erkrankung desselben, wobei sich die Unterschiede meist durch die abwechselnde Verwendung der griechischen und lateinischen Begriffe ergeben. (Beispiel: Die Harnblase heißt lateinisch Vesica, die Entzündung der Blase jedoch (griechisch) Cystitis. Dasselbe gilt für den Magen: lateinisch = venter, z. B. Ulcus ventriculi = Magengeschwür, die Magenschleimhautentzündung = Gastritis leitet sich jedoch vom griechischen Begriff für Magen = gaster ab.) Digitus Finger Duodenum Zwölffingerdarm Embryo Leibesfrucht bis dritter Monat Epiglottis Kehldeckel Femur Oberschenkel Fetus Leibesfrucht vom dritten Monat an Fibula Wadenbein Gaster Magen Genu Knie Gingiva Zahnfleisch Glossa Zunge Glutaeus Gesäßmuskel Hepar Leber Humerus Oberarmknochen Intestinum Darm, Eingeweide (vom Magenausgang bis Rectum) Iris Regenbogenhaut Kardia 1. Herz 2. Mageneingang Labium Lippe Labyrinth Innenohr (Schnecke und Bogengänge) Larynx Kehlkopf Lien oder Splen Milz Lingua Zunge Malleolus Fußknöchel Mamma Brustdrüse Mamilla Brustwarze Mandibula Unterkiefer Maxilla Oberkiefer Manus Hand Meninx, Meningen (pl.) Hirnhaut Molar Backenzahn Nephros o. Ren Niere Nervus Nerv Oesophagus Speiseröhre Opticus Sehnerv Orbita Augenhöhle Os, Ossa Knochen Ovarium Eierstock Pankreas Bauchspeicheldrüse Patella Kniescheibe Pericard Herzbeutel Periost Knochenhaut Peritoneum Bauchfell Pharynx Rachen Pilus Haar Pleura Brustfell Prostata Vorsteherdrüse Pulmo Lunge Radius Speiche Rectum Mastdarm Retina Netzhaut Sacrum Kreuzbein Salpinx Eileiter Scapula Schulterblatt Scrotum Hodensack Soma Körper Stoma, Os Mund Tendo Sehne Testis Hoden Thorax Brustkorb Thyreoidea Schilddrüse Tibia Schienbein Tonsilla Mandel (Hals) Trachea Luftröhre Ulna Elle Umbo Nabel Ureter Harnleiter Urethra Harnröhre Uterus Gebärmutter Vagina Scheide Ventrikel (Ventriculus) V. cordis: große Herzkammer, V. cerebri: Hirnkammer Vesica Harnblase Farbbezeichnungen Einerseits kennen wir Farben, für die weder im Griechischen noch im Lateinischen ein Wort existiert. Andererseits gibt es für gewisse Farben sowohl griechische als auch lateinische Wörter. Bestimmt kommen Ihnen gewisse Farbbezeichnungen, insbesondere als Vorsilbe, vertraut vor. Wie z. B.: Leukozyten = weiße Blutkörperchen, oder Candidiasis = weißer Pilz, oder der Fluor albus = der Weißfluss. Bekannt und gefürchtet ist auch das Melanom, der schwarze, sehr bösartige Hautkrebs. Livide Lippen kann ein Schockpatient bekommen. Zyanotisch wird jemand, der im höchsten Grade Atemnot hat. Oder Rubeolen sind Röteln, Erythrozyten heißen die roten Blutkörperchen. Bei der Farbe grau = polios wird das Erkennen des Farbzusammenhanges schwieriger. Wir kennen alle die Polio-Impfung gegen die Kinderlähmung. Was hat dies wohl mit grau zu tun? Poliomyelitis, die Erkrankung an Kinderlähmung, heißt eben wörtlich "Entzündung der grauen Rückenmarksubstanz". deutsch lateinisch griechisch weiß albus, candidus leukos schwarz niger melanos grau griseus polios blaugrün lividus - blau caerul(e)us zyaneos grün viridis - gelb flavus xanthos rot ruber erythros, pophyra rosa roseus rhodeo Orientierungsbezeichnungen in der medizinischen Fachsprache Die Medianebene oder Symmetrieebene Die Medianebene zerlegt den Körper in eine rechte und eine linke Hälfte: dexter = rechts sinister = links medial = gegen die Mitte lateral = seitlich Die Frontalebene Ebene parallel zur Stirn kranial = kopfwärts kaudal = fußwärts Bei Extremitäten (Gliedmaßen) kann man die Lage mit folgenden zwei Begriffen besser orten: proximal = näher dem Rumpf distal = vom Rumpf weiter entfernt Die Sagittalebene Die Sagittalebene zerlegt den Körper in eine vordere (ventrale, bauchseitige) und eine hintere (dorsale, rückenseitige) Hälfte dorsal = rückenseitig ventral = bauchseitig kranial kaudal proximal distal medial lateral ventral oder anterior dorsal oder posterior Klinische Terminologie Nach der Erläuterung von Vor- und Nachsilben, der Erklärung von einigen Wortstämmen, der Übersetzung der Namen verschiedener Fachgebiete, der Farb- und Lagebezeichnungen und einer Auswahl von Ausdrücken aus der Anatomie folgt nun die klinische Terminologie. Es werden einige der in der Medizin gebräuchlichen Fachausdrücke und Krankheitsbilder erklärt. Dabei werden viele der Ihnen bereits bekannten Vorsilben, Wortstämme und Endungen verwendet. Außerdem gibt es eine Reihe von Krankheiten, welche nach deren Entdeckern benannt sind. Bei solchen Eigennamen wird jeweils das Wort Morbus = Krankheit vorangestellt. Als Beispiel: Morbus Basedow (Herr Dr. Basedow hat dieses Krankheitsbild erstmals beschrieben und seither wird eine Form der Schilddrüsenüberfunktion mit den typischen Symptomen: Schilddrüsenvergrößerung (Struma), schnellem Herzschlag (Tachycardie) und hervorquellenden Augen (Exophthalmus) Morbus Basedow genannt. Wissen Sie, wie allgemein die Überfunktion der Schilddrüse heißt? Genau, es ist die Hyperthyreose (hyper = über, zuviel, Thyreoidea = Schilddrüse, ose = Veränderung eines Organs.) Wir beginnen nun alphabetisch, können allerdings nur eine Auswahl der Fachausdrücke aufführen. Es würde diesen Rahmen sprengen, wenn wir die Symptomatik und die Behandlung der einzelnen Krankheiten besprechen würden. Abnorm vom Normalen abweichend Wird in der Medizin häufig und vielfältig verwendet. Z. B. abnorme Blutung, abnorme Entwicklung, abnorme Reaktion etc. Abort (wörtlich: Abgehen, Zugrundegehen) Fehlgeburt innerhalb der ersten 28 Schwangerschaftswochen. Durch Adjektive kann man die verschiedenen Arten des Abortes näher beschreiben: febriler Abort (mit Fieber), septischer Abort (infektiöser) etc. Abszess lokale Eiteransammlung in einer durch Entzündung entstandenen allseitig abgeschlossenen Höhle Addison englischer Arzt Nach ihm ist ein Krankheitsbild mit Unterfunktion der Nebennierenrinde (Morbus Addison) benannt, auch bekannt unter dem Namen Bronzehautkrankheit. Adenom Drüsengeschwulst Z. B. das Schilddrüsenadenom oder das Prostataadenom. Die meisten Adenome sind gutartig (benigne), seltener bösartig (malinge). Adhäsion Verklebung, Verwachsung meist von bauchfellüberzogenen Eingeweiden untereinander, mit der Beckenwand o. ä., nach Operationen oder Entzündungen. Adipositas Fettleibigkeit, Übergewicht, Fettsucht Adnexitis Entzündung der Eileiter und Eierstöcke wörtlich übersetzt heißt es: Entzündung eines Anhängsels. Im medizinischen Sprachgebrauch wird es für die Entzündung der Gebärmutteranhängsel, der Eileiter und Eierstöcke, verwendet. Aerophagie Luftschlucken Angewohnheit nervöser Menschen, kann Magen- und Herzbeschwerden verursachen. Akne Hautveränderungen durch Pickel Durch vermehrte Talgproduktion und verstopfte Talgdrüsengänge kommt es zu Zersetzungsprozessen mit Bildung von Komedonen. Diese können sich sekundär entzünden und dann zu Eiterungen, Hautknötchen und Narben führen. Die häufigste Form ist die Akne vulgaris (vulgaris = alltäglich). alimentär durch die Nahrung hervorgerufen Z. B. alimentäre Diarrhoe, alimentärer Ausschlag etc. Amnesie Erinnerungsverlust Oft nach Schädelverletzungen auftretend. Amputation Entfernen von Gliedmaßen, Körperteilen Anamnese Krankheitsvorgeschichte Diese teilt man ein in: (PA) persönliche und (FA) familiäre Anamnese. Androgene Stoffe, die männliche Geschlechtsmerkmale fördern (Andros = Mann) Aneurysma Ausstülpung, Erweiterung einer Arterienwand Gehäuft vorkommend bei der Aorta und der Hirnarterien. Das erweiterte Blutgefäß kann platzen und zum Sekundentod (Aortenaneurysma) oder zu Gehirnblutungen (Hirngefäßaneurysma) führen. Angina Entzündliche Schwellung des Rachens inklusive der Mandeln (Tonsillen) und ihrer Umgebung. Angina stammt von dem Wort: angere = verengen ab. Anorexia/-ie Appetitlosigkeit Kann bei verschiedenen Krankheiten als Symptom vorkommen. Meist hört man den Ausdruck im Zusammenhang mit der Magersucht, welche exakt Anorexia nervosa heißt. Apoplexie Gehirnschlag, Schlaganfall Auch apoplektischer Insult genannt, kann durch eine Blutung oder durch eine Verengung der Hirngefäße (durch Blutgerinnsel oder Verkalkung) zustande kommen. Eine Apoplexie ist in jedem Falle eine Kreislaufstörung in einer Gehirnregion. Arthritis Gelenkentzündung Gelenkentzündungen können sowohl durch Keime ausgelöst werden, als auch nach Unfällen/Operationen, als Begleiterkrankung oder im Rahmen einer nicht-infektiösen Erkrankung entstehen. Arthrose degenerative Gelenkserkrankung mit Zerstörung der Knorpelschicht, Abnützung eines Gelenkes. Asthenie Schwäche, Kraftlosigkeit Durch entsprechende Vorsilben kann man bestimmte Asthenien spezifizieren: Neurasthenie = Nervenschwäche, Legasthenie = Lese- u. Rechtschreibschwäche etc. Aszites Bauchwassersucht Ansammlung von Flüssigkeit in der freien Bauchhöhle. Ein Aszites kann bei verschiedenen Grundkrankheiten vorkommen, vor allem bei Leber-, Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen, aber auch bei Störungen des Darms. Oft ist eine Punktion, ein Ablassen, von mehreren Litern Flüssigkeit notwendig. Atherom Balggeschwulst, Grützbeutel Entfernt man ein Atherom chirurgisch, kann man in der Regel die ganze Zyste herausschälen. Im Inneren der Zyste befindet sich ein gelber Talgbrei, den die alten Griechen athere = Grützbeutel (Mehlbrei) nannten. Atrophie Abnahme, Schwund Organschwund, Abnahme der Zahl oder der Größe der Zellen. Autopsie Eröffnung, Sezierung einer Leiche zur Feststellung der Todesursache (Obduktion heißt ebenfalls Leichenöffnung). Babinski krankhafter Reflex der Großzehe Benannt nach einem französischen Arzt. Zeichen für eine Nervenschädigung. Billroth Wiener Chirurg der zwei Methoden zur operativen Teilentfernung des Magens entwickelt hat, die noch heute angewendet werden. Magenresektion = teilweise Entfernung des Magens. Man nennt diese zwei Operationen Billroth 1 und Billroth 2. bougieren Erweiterung von verengten Hohlräumen unter Verwendung von stabförmigen Instrumenten mit steigendem Durchmesser, z. B. bei der Harnröhre. Bronchialkarzinom Bronchialkrebs Von den Bronchien (Luftwegen) ausgehende bösartige Geschwulst der Lunge, der eigentliche Lungenkrebs. Bronchiektasen Erweiterungen der Bronchialäste die nicht mehr rückbildungsfähig sind. Kann angeboren oder durch Krankheiten erworben sein. Bursitis Schleimbeutelentzündung Häufig an Ellbogen und Knie. Meist durch Druck resp. Überbeanspruchung hervorgerufen. Früher nannte man die Bursitis am Knie auch: Pastorenknie oder Dienstmädchenkrankheit. Carcinom bösartige Geschwulst, Krebs Cholangitis Entzündung der Gallenwege Cholelithiasis Gallensteinleiden Häufigste Erkrankung der Gallenblase und Gallengänge. Commotio Erschütterung Damit ist meistens die Gehirnerschütterung gemeint, exakter wäre dann der Ausdruck Commotio cerebri. (Sie wissen, dass man auch Kommotio zerebri schreiben kann.) C(K)onjunctivitis Bindehautentzündung des Auges Häufigste Augenkrankheit, welche durch chemisch-physik. Reize, allergische und infektiöse Ursachen entstehen kann. Debilität Geistesschwachheit im Sinne einer verminderten Intelligenz (leichter Grad). Dec(k)ubitus Druckbrand Wundliegen, das "Sichdurchliegen" bei Kranken und älteren Menschen - generell durch Druck auslösbare Hautschädigung (z. B. enger Gips, Pessar etc.). Führt häufig zu einem Geschwür. Delir veränderte Bewusstseinslage mit Halluzinationen (v. a. Bewegung kleiner Figuren), ängstlicher Unruhe und Verwirrtheit verbunden mit körperlichen Symptomen wie Zittern, Schweißausbrüchen und Blutdruckschwankungen. Diabetes mellitus Zuckerkrankheit Wörtlich übersetzt heißt es: Durchgehen von Honig. Die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig oder kein Insulinhormon, um Glucose (Zucker) aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. diffus ausgebreitet, ungeordnet z. B. diffuser Schatten auf der Lunge. Dilatation Erweiterung von Hohlräumen/-organen z. B. der Herzkranzgefäße, des Harnleiters etc. Diskusprolaps Bandscheibenvorfall Dislokation Lageveränderung, Verschiebung Disposition Veranlagung Bereitschaft, eine bestimmte Krankheit zu bekommen. Distorsion Verstauchung eines Gelenkes Divertikel Ausstülpungen an den Wänden eines Hohlorganes Meist im Darm, seltener in der Speiseröhre. Drainage Ableitung von Wundflüssigkeit Meist wird der Begriff für Kunststoffschläuche verwendet, die in Wunden u./o. Operationsgebiete eingelegt werden. Dyspepsie Verdauungsstörung Überbegriff ohne Spezifizierung der Erkrankung. Am häufigsten wird die Dyspepsie durch Magen-Darm-Entzündungen (Infektionen) ausgelöst. Embolie Gefäßverstopfung durch verschlepptes Material Am häufigsten findet ein embolischer Verschluss durch Blutgerinnsel statt, aber es gibt auch: Fett-, Fruchtwasser-, Luftembolien u. a. Emesis Erbrechen Emphysem Aufblähung durch Gase oder durch Luft von bereits luftgefüllten Geweben (z. B. Lungenemphysem) oder normalerweise luftfreien Geweben (z. B. Hautemphysem). Enteritis Dünndarmentzündung Enuresis Einnässen Enuresis nocturna = Bettnässen Epidemie Seuche Erythem Entzündliche Rötung der Haut bedingt durch eine verstärkte Durchblutung der Haut Exanthem Ausschlag auf größere Körperpartien ausgebreitet Exitus Tod Exitus letalis: tödlicher Ausgang einer Krankheit. Wörtlich übersetzt heißt Exitus: Ausgang. Exostose gutartiger Knochenauswuchs auf der Knochenoberfläche Extraktion Herausziehen z. B. eines Zahnes fakultativ freiwillig Febris Fieber 38° - 38,5°C = mäßiges Fieber, 39° - 40°C = hohes Fieber Fertilität Fruchtbarkeit Fibrom gutartige Geschwulst aus Bindegewebe Fissur Spalt, Einriss, Schrunde Schmerzhafter Einriss der Haut, besonders häufig am Mundwinkel oder dem After (Analfissur). Fistel röhrenförmiger Gang, der sowohl zwischen Organen und Körperhöhlen liegen als sich auch nach außen öffnen kann. Flatus Blähung, Wind Foetor übler Geruch Foetor ex ore = übler Mundgeruch Fraktur Knochenbruch fulminant schneller, plötzlicher Verlauf eines Geschehens Furunkel eitrige Entzündung eines Haarbalges und seiner Talgdrüse Gangrän Brand Zersetzung von abgestorbenen Gewebsteilen durch die Einwirkung der Außenwelt. Trockener Brand = Mumifikation, Vertrocknung; feuchter Brand = Zersetzung durch Fäulnisbak- terien. Gastritits Entzündung der Magenschleimhaut Gastroenteritis Magen-Darmentzündung Brechdurchfall, der durch infizierte Lebensmittel hervorgerufen wird. generalisiert verbreitet z. B. verbreitete Infektion auf alle Organe Genese Entstehung, Abstammung z. B. Pathogenese = Entstehung der Krankheit Glaukom Grüner Star Drucksteigerung im Auge durch Zirkulationsstörungen der Flüssigkeit im Augeninneren. Kann zur Erblindung führen. Gonorrhoe Tripper Wörtlich übersetzt: Fließen von Gonokokken. Durch Gonokokken hervorgerufene, häufigste Geschlechtskrankheit. Gravidität Schwangerschaft habituell gewohnheitsmäßig, öfter auftretend z. B. habituelle Schulterluxation Hämatom Bluterguss Hämaturie Blut im Urin Hämodialyse Blutwäsche, künstliche Niere Verfahren zum Entfernen der Substanzen (harnpflichtige Stoffe) aus dem Blut (bei Nierenisuffizienz), die normalerweise von gesunden Nieren ausgeschieden werden, oder die aufgrund von Vergiftungen schnell aus dem Blut entfernt werden müssen. Hämophilie Bluterkrankheit Fehlen eines Blutgerinnungsfaktors. Verursacht kaum stillbare Blutungen, besonders in Gelenkshöhlen. Erbkrankheit. Hämorrhoiden erweiterte Venen im Analbereich Als Komplikation können Blutungen und Thrombosen auftreten. Hallux valgus Abknickung der Großzehe nach lateral Die große Zehe ist im Grundgelenk zur Seite der kleinen Zehe abgeknickt. Tritt immer bei Spreizfüßen auf, ansonsten oft durch Tragen enger, spitzer Schuhe. Hemiplegie Halbseitenlähmung Hepatitis Leberentzündung Es gibt davon verschiedene Arten, die häufigsten sind: A, B und C. Hepatomegalie Vergrößerung der Leber Hernie Weichteilbruch Es handelt sich um das Vortreten, Ausstülpen eines Ein- geweides aus der üblichen Lage. Am häufigsten im Bauchraum mit Austreten des Darms in Bruchhöhlen (z. B. Leistenhernie, Nabelhernie, Zwerchfellhernie = Hiatushernie). Gibt es aber auch als Diskushernie = Bandscheibenvorfall oder Hernie cerebri = Hirnvorfall (angeborene Missbildung). Herpes simplex Virusinfektion der Haut mit Bildung von Bläschen (sog. Fieberbläschen) vor allem an den Lippen. Herpes zoster Gürtelrose, Virusinfektion wird durch das Windpockenvirus ausgelöst, das eine Entzündung der Nervenknoten hervorruft und zu Hautbläschen und oft sehr schmerzhaften Nervenentzündungen führt. Hydrozephalus Wasserkopf Hyperglykämie zu hoher Blutzuckerspiegel z. B. bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) Hyperplasie Vergrößerung eines Organs durch Vergrößerung der Einzelzellen sowie durch Zunahme der Gesamtzahl der Zellen. Hypertonie erhöhter Blutdruck Ab welchem Blutdruck ein Mensch unter ‚Hypertonie' leidet, hängt vom Alter des Betreffenden ab. Die Normalwerte für ältere Menschen sind höher als bei jüngeren. Im Alter von 20 - 50 J. werden dauerhafte Blutdrucksteigerungen über 140/80 (160/80) als Hypertonus (Hypertonie) bezeichnet. Hypertrophie Vergrößerung eines Organs lediglich durch Vergrößerung der Einzelzellen Hysterektomie operative Entfernung der Gebärmutter Vom griechischen Wort hystera = Gebärmutter wurde das Wort Hysterie abgeleitet, da früher angenommen wurde, dass dieser Gemütszustand mit einer Gebärmuttererkrankung in Zusammenhang steht (also nur bei Frauen auftreten kann). iatrogen vom Arzt verursacht iatrogener Schaden durch z. B. Fehlbehandlung Ikterus Gelbsucht durch Übertritt von Gallenbestandteilen ins Blut und dann in die Haut. Die Gelbsucht alleine stellt noch keine eigentliche Diagnose dar, ist mehr ein Symptom. Die Ursache muss geklärt werden (Gelbsucht durch Hepatitis etc.). Ileus Darmverschluss kann z. B. nach Bauchoperationen, aber auch spontan auftreten und stellt in jedem Falle einen lebensgefährlichen Notfall dar. immunisieren unempfänglich machen Kommt von dem Wort immun = unempfänglich. Es gibt zwei Arten zu immunisieren, d. h. eine Immunantwort vom Körper zu erhalten, um einen Schutz gegen Ansteckungen zu erreichen: 1. aktiv: Der Körper bildet selbst Abwehrstoffe, wie z. B. durch Impfen. 2. passiv: Abwehrstoffe werden zugeführt, z. B. durch Gabe von Serum. Indikation Heilanzeige Zwingender Grund zur Anwendung einer bestimmten Maßnahme bei einer Erkrankung. infantil kindlich Beschreibt entweder eine Störung bei Kindern oder das Stehenbleiben eines Organs, einer Funktion auf kindlicher Entwicklungsstufe. Infarkt Absterben eines Gewebes durch arteriellen Verschluss infolge von Sauerstoffmangel, resp. mangels Durchblutung Influenza Grippe Infusion Gabe von Flüssigkeit in die Vene selten auch unter die Haut oder in Knochen Inkubationszeit Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch einer Krankheit Insemination künstliche Befruchtung Wörtlich übersetzt bedeutet Insemination Besamung, von semen = Samen. Insuffizienz ungenügende Leistung eines Organs in dessen Funktion, z. B. Herzinsuffizienz Insulin Hormon der Bauchspeicheldrüse das für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist Intoxikation Vergiftung Intubation Einführen eines Schlauches in die Luftröhre zur Beatmung (z. B. Intubationsnarkose) irreversibel nicht mehr rückbildungsfähig Ischämie Blutleere eines Organs Kachexie Kräfteverfall, Auszehrung Kaverne krankhafter Hohlraum, bes. in der Lunge bei Bronchiektasen oder durch entzündliche Einschmelzung des Gewebes, meist bei Tuberkuloseerkrankung, verursacht. Koagulum Blutgerinnsel bestehend aus Fibrin und Erythrozyten Kolik krampfartige Leibschmerzen Krampfartiges, sehr schmerzhaftes Zusammenziehen eines Hohlorgans, z. B. Darm-, Gallen-, Nierenkolik. Meist verbunden mit Schweißausbruch, Übelkeit, Erbrechen und gelegentlich Kollaps. Kollaps Zusammenbruch, Zusammensinken Bedeutet meist einen Schwächeanfall infolge eines Kreislaufversagens, wird aber auch für einen Lungenkollaps verwendet, wenn die Lungenbläschen z. B. durch Verletzungen des Brustkorbs zusammensinken. kontagiös ansteckend Kontusion Quetschung Konzeption Empfängnis Befruchtung, die Vereinigung von Ei und Samenzelle. Das Verhindern der Befruchtung nennt man Antikonzeption. Kryptorchismus Zurückbleiben der Hoden in der Bauchhöhle oder im Leistenkanal (krypto = versteckt) Kyphose Buckel Abweichung der Wirbelsäule nach hinten Läsion Verletzung, Störung Laparoskopie Bauchspiegelung Mittels eines in die Bauchhöhle eingeführten Endoskops werden die Bauchorgane betrachtet. Laryngitis Kehlkopfentzündung latent verborgen, versteckt Eine Anlage oder Erkrankung, die im Körper vorhanden ist, aber nicht ausbricht, ohne Symptome bleibt. letal tödlich z. B. letaler Ausgang einer Krankheit, letale Dosis eines Giftes Leukozytose erhöhte Zahl der weißen Blutkörperchen z. B. bei Infektionen Ligatur Unter- oder Abbindung eines Gefäßes Lipämie erhöhte Fettwerte im Blut Lipom Fettgewebsgeschwulst (gutartig) Lumbago Hexenschuss Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Meist sind degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke u./o. Bandscheiben oder Muskelverspannungen die Ursache. Luxation Verrenkung, Ausrenkung z. B. Luxation des Schultergelenks meist mit Zerreißung des Kapsel-Bandapparates Malignität Bösartigkeit Ein Tumor kann benigne (gutartig) oder maligne (bösartig) sein. Meningitis Hirnhautentzündung Meteorismus vermehrte Luft-, Gasansammlung im Darm gelelegentlich auch in der freien Bauchhöhle. Kann verschiedene Ursachen haben, z. B. Darmverschluss, Verdauungsstörungen, Typhus, Bauchfellentzündung u. a. Metrorrhagie Blutung außerhalb der Menstruation Mobilität Beweglichkeit Gebräuchlich ist auch das Wort Mobilisation, d. h. in Bewegung bringen. Ein Mensch nach einer Erkrankung, oder ein Gelenk, eine Extremität nach einer Operation oder Gipsbehandlung wird mobilisiert. Morbilli Masern Myalgie Muskelschmerz Mykose Pilzinfektion von Haut und Schleimhäuten Myokarditis Herzmuskelentzündung Eine Myokarditis kann sowohl im Rahmen einer Vergiftung (selten) als auch einer Entzündung entstehen. Bei Infektionskrankheiten ist es eine gefürchtete Komplikation. Myom Muskelgeschwulst in aller Regel in der Gebärmutter (benigne) Naevus Muttermal Nausea Übelkeit Nephrektomie Entfernung der Niere Da es viele Erkrankungen der Niere gibt, existieren auch viele Begriffe mit dem Wortstamm Nephro (= Niere). Z. B. Nephritis, Nephrolithiasis, Nephrose, Nephrosklerose u. a. Neuralgie Nervenschmerz Ebenfalls sind etliche medizinische Begriffe mit dem griechischen Wort neuro(n) = Nerv bekannt, wie: Neuritis, Neurom, Neurasthenie etc. Obstipation Verstopfung Ödem Wasseransammlung im Gewebe Orchitis Entzündung eines oder beider Hoden Osteomyelitis Knochenmarkentzündung Bakterielle Entzündung meist in den langen Röhrenknochen durch Verschleppung von Eitererregern (bes. Staphylokokken) im Blut. Osteosynthese operative Knochenbruchbehandlung, bei der die Bruchstücke mittels Schrauben, Platten usw. vereinigt werden. Ostitis Knochenentzündung Otitis Ohrenentzündung Otosklerose Verhärtung des Innenohrs mit der Folge einer Schwerhörigkeit. Erbkrankheit, Beginn 20. - 40. Lebensjahr. Palpation Abtasten Untersuchung von dicht unter der Körperoberfläche liegenden inneren Organen durch Betasten. Das Adjektiv von Palpation heißt palpabel = tastbar. Panaritium eitrige Fingerentzündung vom Nagelbett ausgehend, Erreger sind meist Staphylokokken, kann zu Abszessen und Handvereiterungen führen. Gelegentlich auch für die Entzündung der Zehen gebräuchlich. Pankreatitis Bauchspeicheldrüsenentzündung In den meisten Fällen durch erhöhten Alkoholkonsum ausgelöst, aber auch durch Gallensteine u. a. Verschiedene Schweregrade bekannt, im schlechtesten Fall sehr schwerer Krankheitsverlauf mit ca. 10 - 20 % Sterberate. Paralyse Bewegungslähmung Parodontitis Zahnfleischentzündung Parotitis Ohrspeicheldrüsenentzündung Die Parotitis epidemica heißt Mumps und wird vom Mumpsvirus übertragen, umgangssprachlich: Ziegenpeter, Sauschädelkrankheit. Perforation Durchbruch Z. B. bei einem Magengeschwür kann die Magenwand perforieren. Periostitis Knochenhautentzündung Peritonitis Bauchfellentzündung Die Bauchfellentzündung wird meist durch Darmbakterien hervorgerufen und ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Wichtige, diagnostische Zeichen sind Bauchschmerzen mit einem "brettharten" Bauch. Perkussion Beklopfen der Körperoberfläche um durch die Deutung der verschiedenen Klopftöne die darunter liegenden Organe zu untersuchen (bes. Größe und Luftgehalt). Placebo Scheinmedikament "Medikament" ohne Wirkstoff Pleuritis Brustfellentzündung Pneumonie Lungenentzündung Pneumothorax Luft im Brustfellraum durch Platzen eines Lungenbläschens oder durch eine Verletzung des Brustkorbs von außen. Das Eindringen von Luft zwischen Brustfell und Lunge bedingt ein Zusammenfallen der Lunge und führt zu Atemnot. Polyp gestielte Schleimhautgeschwulst Proktitis Entzündung des Mastdarmes Pruritus Hautjucken Psoriasis Schuppenflechte Pyelonephritis Nierenbeckenentzündung Radiusfraktur Knochenbruch der Speiche Die Speiche ist einer der beiden Knochen des Unterarms, sie liegt auf der Daumenseite (der andere heißt Ulna = Elle und liegt auf der Seite des kleinen Fingers). Reanimation Wiederbelebung bei Herz- oder Atemstillstand regressiv rückbildend, rückschreitend rekonvaleszent genesend Reposition Zurückbringen in eine normale Lage Wiedereinrichten von Knochenbrüchen, ausgerenkten Gelenken und Hernien. Resektion Zurückschneiden Entfernen von kranken Organteilen, z. B. Magen-oder Darmresektion. Resistenz Widerstandsfähigkeit Resorption Aufnahme von Stoffen in die Blutbahn aus einem umgebenden Gewebe. Z. B. aus dem Darm oder aus dem Unterhautzellgewebe nach einer Injektion. Retention Zurückhaltung z. B. Harnretention Retinitis Entzündung der Netzhaut des Auges Rezidiv Rückfall (rezidivierend = rückfällig) z. B. Tumorrezidiv etc. Rhinitis Nasenschleimhautentzündung Schnupfen, Katarrh Rubeolen Röteln Ruptur Riss z. B. Gefäßruptur Salpingitis Eileiterentzündung Sectio Schnitt Wird in der Kurzform häufig für den Kaiserschnitt verwendet. Die korrekte Übersetzung heißt: Sectio caesarea. Sedativum Beruhigungsmittel sedativ = beruhigend sekundär in zweiter Linie Z. B. Sekundärheilung, d. h., dass eine Wunde nicht sofort verheilt, sondern aufgrund einer Wundinfektion oder Wundheilungsstörung verzögert heilt, häufig mit einem optisch schlechteren Ergebnis. senil greisenhaft, altersschwach Sepsis Blutvergiftung Sinusitis Entzündung einer Nasennebenhöhle S. frontalis = Stirnhöhlenentzündung, S. maxillaris = Kieferhöhlenentzündung. In der Neurologie wird damit auch die Entzündung der großen, venösen Hirngefäße bezeichnet. Skabies Krätze Hautinfektion durch Krätzmilben Skoliose seitliche Verbiegung der Wirbelsäule Somnolenz krankhafte Schläfrigkeit, Benommenheit Soor Pilzbelag vorwiegend der Mundschleimhaut Spasmus Krampfzustand von Muskeln Spondylitis Wirbelentzündung Eine bekannte Form der Spondylitis ist die S. ankylosans, der Morbus Bechterew. Spondylose Wirbelabnützung An den Wirbelkörpern entstehen Randzacken, die zu einer knöchernen Verbindung der Wirbelkörper führen, meist verändert sich auch die Bandscheibe. spontan ohne äußeren Antrieb z. B. Spontangeburt Status Zustand der oft länger anhält, wie z. B. beim Status asthmaticus, einem lang anhaltenden, schweren Asthmaanfall. Stenose Verengung, Enge angeboren oder erworben, wird meist für verengte Körperkanäle verwendet, wie z. B. Harnleiterstenose. Strabismus Schielen Abweichung der Augenachsen von der Normalstellung Striktur Hochgradige Verengung eines Körperkanals (z. B. Harnröhre), (stringere = schnüren) Struma Kropf Vergrößerung der Schilddrüse Stupor Erstarrung völlige körperliche und geistige Regungslosigkeit Suizid Selbstmord suspekt verdächtig Synkope plötzliche Ohnmacht meist kurzdauernd Tendinitis Sehnenentzündung Tendovaginitis Sehnenscheidenentzündung Tetraparese (Tetraplegie) Lähmung an allen vier Gliedmaßen Therapie Behandlung Thrombophlebitis Venenentzündung mit Thrombosebildung Tonsillitis Halsmandelentzündung Die Halsmandeln heißen Tonsillen und dementsprechend die operative Entfernung derselben Tonsillektomie. Tracheotomie Luftröhrenschnitt Meist als Notfallmaßnahme bei Behinderung der Atmung, aber auch auf Intensivstationen, wenn eine längere Beatmung eines Patienten/einer Patientin notwendig wird. Transsudate Ergüsse in Körperhöhlen nicht entzündliche Ulcus Geschwür Für viele Menschen ist die Definition eines Geschwürs unklar, selbst in Publikationen wird gelegentlich vom Krebsgeschwür geschrieben, obwohl es sich um eine Geschwulst handelt. Das Geschwür ist das Gegenteil einer Geschwulst. Das Geschwür (Ulcus) ist ein Gewebsdefekt, ein Substanzverlust der Haut oder Schleimhaut, also eine Art Wunde. Unbehandelt kann ein Geschwür zu einer Perforation, einem Loch, führen (z. B. Magenperforation durch ein Magengeschwür). Die Geschwulst (Tumor) entspricht einer Zunahme an Zellmasse, Gewebsvolumen. Aber: In seltenen Fällen kann ein Geschwür entarten und zu einer malignen Geschwulst werden, ebenso kann eine Geschwulst ulzerieren, d. h. im Inneren ein Geschwür bekommen. Urämie Harnvergiftung des Organismus durch Nierenversagen Urtikaria Nesselfieber stark juckende Quaddeln, meist im Rahmen einer allergischen Reaktion, aber auch durch Hautbeanspruchungen (Druck, scheuern etc.) oder Berührungen (z. B. Qualle, Brennnessel). Varizellen Windpocken Varizen Krampfadern Vasektomie Durchschneidung des Samenleiters zur Sterilisation des Mannes Verruca Warze Gutartige, durch ein Virus hervorgerufene Hauterkrankung. Ansteckend. Volvulus Darmverschlingung häufig bei Babys und Kindern, führt zum Ileus. zirkulär kreisförmig Zystitis Entzündung der Harnblase Medizinische Fachgebiete und Berufe Bei den Bezeichnungen der Fachgebiete trifft man häufig auf die Endung -logie, die von dem griechischen Wort ‚logos' abgeleitet wurde und Lehre, Wissenschaft bedeutet. Für den Menschen, der diese Tätigkeit ausübt, den Kundigen, Forscher oder Wissenschaftler wird die Endung -loge gebraucht. Diese Endungen sind auch außerhalb der Medizin gebräuchlich, z. B. die Philologie - der Philologe oder die Zoologie - der Zoologe. Aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. So heißt die Lehre von den Erkrankungen der Kinder: Pädiatrie und der/die entsprechende Arzt/Ärztin: Pädiater/Pädiaterin. Medizinische Fachgebiete und Berufe Fachgebiet deutsch Arzt/Ärztin Algesiologie Schmerztherapie Algesiologe, -login Anästhesiologie Anästhesie Betäubungslehre, Narkose Anästhesiologe, -login, Anästhesist, -sistin Angiologie Lehre der Blutgefäße Angiologe, -login Balneologie Bäderkunde Balneologe, -login Chiropraktik Methode, durch gezielte Griffe Verschiebungen speziell an der Wirbelsäule zu richten Chiropraktiker, -praktikerin Dermatologie Lehre von der Haut Dermatologe, -login Endokrinologie Lehre der inneren Drüsen und Hormone Endokrinologe, -login Gastro-Enterologie Lehre der Magen- Darmerkrankungen Gastro-Enterologe, -login Genetik Erbkunde Genetiker, -in Geriatrie Lehre der Krankheiten im Alter Geriater, -in Gerontologie Lehre und Forschung über das Altern Gerontologe, -login Hämatologie Lehre von den Blutkrankheiten Hämatologe, -login Histologie Gewebelehre Histologe, -login Kardiologie Lehre von den Herzerkrankungen Kardiologe, -login Neonatologie Neugeborenenlehre Neonatologe, -login Nephrologie Nierenheilkunde Nephrologe, -login Onkologie Lehre der Krebserkrankungen Onkologe, -login Ophthalmologie Augenheilkunde Ophthalmologe, -login Orthopädie Lehre der Erkrankungen des Bewegungsapparates Orthopäde, -pädin Oto-Rhino-Laryngologie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (wörtl.: Ohr-Nasen-Halskunde) Der Fachausdruck wird kaum gebraucht. Meist: HNO-Arzt, -Ärztin Pädiatrie Kinderheilkunde Pädiater, -in Pathologie Lehre von den Krankheiten; Untersuchung d. Leichen zum Feststellen der Todesursache Pathologe, -login Phlebologie Venenlehre Phlebologe, -login Physiologie Lehre von den normalen Vorgängen im Körper Physiologe, -login Pneumologie Lungenheilkunde Pneumologe, -login Proktologie Lehre der Erkrankungen des Mastdarms Proktologe, -login Radiologie Strahlenlehre, Röntgen Radiologe, -login Urologie Lehre der Erkrankungen der Harnorgane Urologe, -login Venerologie Lehre von den Geschlechtskrankheiten Venerologe, -login va-sprach

    Proserpina - Latein Service

    (E?)(L?) http://www.lateinservice.de/referate/inhalt/proserpinaref.htm


  • Tourenbeschreibungen (gpsies)
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    Tourenbeschreibungen

    (E?)(L?) http://www.gpsies.com/


  • to run the (whole) gamut (of something)
  • to run the (whole) gamut (of something) (W3)

    Engl. "gamut" setzt sich zusammen aus "gamma", der ersten Note, und "ut", der letzten Note der Notenskala von Guido d'Arezzo. Damit bedeutet "gamut" etwa "von A bis Z". Und wie "von alpha bis ommega" bezeichnet auch "gamut" "die ganze Bandbreite". Und engl. "to run the gamut" bedeutet "das gesamte Spektrum durchlaufen".

    (E?)(L?) http://www.business-english.de/daily_mail_result.html?day=2009-11-16