Etymologie, Étymologie, Etymology
Wortgeschichte & Wortgeschichten
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L'aménagement linguistique dans Alaska (Uni Laval)
Langues dans Alaska (Uni Laval)
Uni Laval
L'aménagement linguistique dans Alaska
Langues dans Alaska
(E1)(L1) http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/
(E1)(L1) http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/amnord/alaska.htm
(anglais) = USA
USA
USA (W3)
(E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/UsaVereinigteStaaten.html
Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs
Türkei
Türkei (W3)
Dt. "Türkei", frz. "la Turquie", engl. "Turkey",
(E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Tuerkei.html
Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs
Afrikanische Goldkatze
Afrikanische Goldkatze (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/goldkatze2.html
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/goldkatze.html
Afrikanischer Elefant
Afrikanischer Elefant (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikaelefant2.html
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikaelefant.html
Afrikanischer Manati
Afrikanischer Manati (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikamanati2.html
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikamanati.html
Afrikanischer Steppenelefant
Afrikanischer Steppenelefant (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs2/steppenelefant.html
Afrikanischer Waldelefant
Afrikanischer Waldelefant (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/waldelefant.html
Afrikanischer Wildesel
Afrikanischer Wildesel (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikawildesel.html
Afrikanischer Wildhund
Afrikanischer Wildhund (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikawildhund.html
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/afrikawildhund2.html
Ostafrikanischer Spiessbock
Ostafrikanischer Spiessbock (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/spiessbock.html
Republik Kongo
Republik Kongo (W3)
Dt. "Republik Kongo", frz. "République du Congo", engl. "Republic of the Congo", trägt den Namen des früheren Königreichs "Kongo", dessen Name auf das Volk der "Bakongo" zurück geht.
(E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/KongoRepublik.html
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(E?)(L1) http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/land/afrika/kongo/index.html
Link-Datenbank | Kommentierte Links | Pol. System & Botschaften | Währung | Klima, Flora & Fauna | Geographie & Fahne | Geschichte & Gegenwart | Bevölkerung | Wirtschaft & Militär | Industrie, Rohstoffe & Landw. | Außenwirtschaft | Verkehr, Umwelt & Energie | Wohlstand & Sicherheit | Außenpolitik | Innenpolitik | Entwicklungshilfe | Bildung, Soziales & Kultur | Essen & Trinken | Hintergrundberichte | Medien & Kommunikation | Literatur | Länderfotos | Nationalhymnen
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Republik_Kongo
République du Congo
République du Congo (W3)
Dt. "Republik Kongo", frz. "République du Congo", engl. "Republic of the Congo", trägt den Namen des früheren Königreichs "Kongo", dessen Name auf das Volk der "Bakongo" zurück geht.
Republic of the Congo
Republic of the Congo (W3)
Dt. "Republik Kongo", frz. "République du Congo", engl. "Republic of the Congo", trägt den Namen des früheren Königreichs "Kongo", dessen Name auf das Volk der "Bakongo" zurück geht.
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies
Kinshasa
Kinshasa (W3)
Der Ort wurde 1881 von Henry Morton Stanley als Handelsposten gegründet und zu Ehren des damaligen belgischen Königs "Leopold II." "Léopoldville" genannt. Nach der Machtergreifung von Mobutu Sese Seko wurde Léopoldville 1966 umbenannt nach dem Namen eines ehemaligen Dorfes Kinshasa, das in der Nähe lag.
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Kinshasa
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Morton_Stanley
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_II._%28Belgien%29
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A9opoldville
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Mobutu_Sese_Seko
Léopoldville
Léopoldville (W3)
Der Ort wurde 1881 von Henry Morton Stanley als Handelsposten gegründet und zu Ehren des damaligen belgischen Königs "Leopold II." "Léopoldville" genannt. Nach der Machtergreifung von Mobutu Sese Seko wurde Léopoldville 1966 umbenannt nach dem Namen eines ehemaligen Dorfes Kinshasa, das in der Nähe lag.
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Kinshasa
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Morton_Stanley
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_II._%28Belgien%29
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A9opoldville
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Mobutu_Sese_Seko
Zaire
Zaire (W3)
"Zaire" der frühere Name der "Demokratischen Republik Kongo" geht zurück auf "Nzere" = "Fluss", dem "Kongo Fluss".
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo (W3)
Dt. "Demokratische Republik Kongo", frz. "République démocratique du Congo", engl. "Democratic People's Republic of the Congo", trägt den Namen des früheren Königreichs "Kongo", dessen Name auf das Volk der "Bakongo" zurück geht.
(E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/KongoDemokratischeRepublik.html
Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs
(E?)(L1) http://www.daserste.de/weltspiegel/archiv_land.asp?land=Demokratische+Republik+Kongo
Archiv nach Ländern sortiert
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Republik_Kongo
République démocratique du Congo
République démocratique du Congo (W3)
Dt. "Demokratische Republik Kongo", frz. "République démocratique du Congo", engl. "Democratic People's Republic of the Congo",
Democratic Republic of the Congo
Democratic Republic of the Congo (W3)
Dt. "Demokratische Republik Kongo", frz. "République démocratique du Congo", engl. "Democratic People's Republic of the Congo",
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies
to pass with flying colours
to pass with flying colours (W3)
Engl. "to pass with flying colours" = dt. "mit Bravour bestehen", ist seit dem 17. Jh. im übertragenen Sinn bekannt. Die Bedeutung basiert auf der Gleichsetzung von "Farben" mit "Farben der Fahnen" und mit "Fahnen", "Wimpel", "Kennzeichen". Und nun erinnert man sich an dt. "mit fliegenden Fahnen". Im Deutschen ist die Bedeutung nicht eindeutig positiv. So findet man den Ausdruck als "mit fliegenden Fahnen überlaufen" oder "mit fliegenden Fahnen untergehen". Im Englischen ist die Bedeutung anscheinend eindeutig positiv.
Die Vergangenheit von engl. "to pass with flying colours" liegt jedenfalls auf dem Wasser. Schiffe hißten beim Überholen die Flagge(n). Diese Praxis geht weiter zurück auf das Hißen der Flaggen bei der siegreichen Rückkehr von Seegefechten.
(E?)(L?) http://www.business-english.de/daily_mail_result.html?day=2009-11-12
Atomuhr
Atomuhr (W3)
(E?)(L?) http://www.uhrzeit.org/atomuhr.html
...
In Atomuhren wird die Eigenschaft von Atomen ausgenutzt, beim Übergang zwischen zwei Energiezuständen (Energieniveaus) elektromagnetische Wellen mit einer charakteristischen Schwingungsfrequenz f0 abstrahlen oder absorbieren zu können. Der Wert von f0 ergibt sich aus der Energiedifferenz beider Zustände, geteilt durch die Planck-Konstante. In Atomuhren werden Übergänge zwischen solchen Energieniveaus verwendet, die eine lange natürliche Lebensdauer besitzen und deren Lage nur wenig von elektrischen und magnetischen Feldern beeinflussbar ist. Geeignete Atome sind z. B. die Alkalien mit ihrer Hyperfeinstrukturaufspaltung des Grundzustandes.
...
Weltzeit
Weltzeit (W3)
(E?)(L?) http://www.uhrzeit.org/weltzeit.php3
Was ist die Weltzeit und warum gibt es sie?
Unter Weltzeit ist die Zeitmessung zu verstehen, die auf der ganzen Welt in den jeweiligen Zeitzonen angewendet wird.
...
to knuckle down
to knuckle down (W3)
Engl. "to knuckle down" = "sich auf den Hosenboden setzen", "sich reinknien", geht auf das Murmelspielen zurück. Die auf der Erde liegende Murmel wird mit dem Knöchel angestoßen, wobei man sich niederknien muß. Der seit dem 18. Jh. benutzte Ausdruck wird allerdings erst seit dem Mitte des 19. Jh. im übertragenen Sinn benutzt.
(E?)(L?) http://www.business-english.de/daily_mail_result.html?day=2009-11-11
Etymologie im Radio (br-online)
br-online
Etymologie im Radio
(E?)(L?) http://www.br-online.de/
11.11.2009: Treffer 1-10 von ca. 41 für "Etymologie" in BR-online
- Ortsnamen: Sag mir, wo Du wohnst! | Einst & Jetzt | Bayern | BR ... längst vergangenen Zeiten. Etymologie. Bayern 1-Ortskunde : Örtlich mehr als wörtlich. Dr. Wolf Armin v. Reitzenstein Hätten Sie's ...
- Namen: Der Atlas der wahren Namen | Kult & Brauch | Bayern | BR Man kann "das Wesen gewöhnlich aus dem Namen lesen" heißt es in Faust I von Goethe. Das wird die Schwaben von der "Burg der Erhabenen" - vulgo: Augsburg - stolz ...
- Redensarten: Plauderei aus dem Nähkästchen | Bildung | Wissen ... ... Stand: 23.03.2009. Definition. Etymologie. Die Etymologie (griech.) ist die Lehre von der Ableitung der Wörter und ihrem wahren Ursprung. ...
- Weiß Blau - Unsere Namen: Mehr als Schall und Rauch | Bayerisches ... Nomen est Omen. Kevin, Lucas oder Sepp: Passt der Name, den ich trage? Ist er gut gewählt oder ein Zufall des Lebens? Jedenfalls ist er da, gleich nach unserer ...
- Redensarten: Nochmal dasselbe in Grün | Bildung | Wissen | BR BR-online (zur Startseite) Bayerischer Rundfunk 10.11.2009. ...
- Redensarten: Sich etwas hinter die Ohren schreiben | Bildung ... "Ein für alle Mal - Jetzt schreib's Dir endlich hinter die Ohren!" Täglich stoßen Eltern und Lehrer dieses Sprichwort gen Himmel. Zum Glück kennen sie meist den ...
- Redensarten: Jemandem einen Bären aufbinden | Bildung | Wissen ... Jemandem einen Bären aufbinden - das geht doch gar nicht! Ein Bär ist viel zu schwer für den menschlichen Rücken. Umgangssprachlich bedeutet die Redensart "eine ...
- Redensarten: Krokodilstränen weinen | Bildung | Wissen | BR Alles Schauspielerei! Wer Krokodilstränen weint, vergießt keine echten Tränen der Trauer oder Rührung. Vielmehr heuchelt er seinem Gegenüber Gefühle vor. Dabei ...
- Redensarten: Alles für die Katz! | Bildung | Wissen | BR Neulich im Büro: Ein Kollege schuftet wochenlang, um die Präsentation für den Chef fertig zu bringen. Er macht Überstunden, kommt am Wochenende rein, doch als er ...
- Redensarten: Heute mach ich blau! | Bildung | Wissen | BR Keine Lust, in die Arbeit zu gehen? Im Bett ist es viel gemütlicher als im Büro und ein Nachmittag im Garten klingt verlockender als einer am Schreibtisch. Machen ...
- Redensarten: Fisimatenten machen | Bildung | Wissen | BR Wer Unsinn oder Faxen lassen soll, der soll "keine Fisimatenten machen". Schon viele Gelehrte haben sich am Wort "Fisimatenten" den Kopf zerbrochen, ohne Erfolg ...
- Redensarten: Der springende Punkt | Bildung | Wissen | BR Sie sitzen in einem Geschäftsmeeting und ergreifen energisch das Wort: "Der springende Punkt ist doch: Wenn wir das Produkt nicht entwickeln, macht es die Konkurrenz ...
- Redensarten: Einen Stein im Brett haben | Bildung | Wissen | BR Wenn Sie bei jemandem einen Stein im Brett haben, dann haben Sie ganz gute Karten. Denn das bedeutet, dass Sie dieser Person sympathisch sind. Mit Kieselsteinen ...
- Redensarten: Wo drückt der Schuh? | Bildung | Wissen | BR Wir hoffen, dass Ihnen Ihre Schuhe passen und Sie keine Druckstellen oder Blasen davontragen. Oder drückt der Schuh doch irgendwo? Wenn ja, dann wissen Sie das ...
- Redensarten: Die Sache mit dem Hecht | Bildung | Wissen | BR Der Hecht ist ein Raubfisch und als Störenfried bekannt - da liegt nahe, woher die Redensart "den Hecht im Karpfenteich spielen" kommt. Aber warum wird ein Draufgänger ...
- Redensarten: Da liegt der Hase im Pfeffer | Bildung | Wissen | BR Normalerweise hoppeln Hasen über die Wiese oder mümmeln im Käfig vor sich hin. Aber dass sie sich im Pfeffer suhlen, ist doch eher ungewöhnlich. Warum sagt man ...
- Redensarten: Bloß nicht den Faden verlieren | Bildung | Wissen ... Die Redensart des Monats kommt diesmal im wahrsten Sinne des Wortes direkt aus dem Nähkästchen. Es geht um den roten Faden, den man stets verfolgen sollte, um das ...
- Redensarten: Bis in die Puppen tanzen, feiern, schlafen ... Ein typischer Eltern-Spruch: "Ok, du darfst heute Abend ausgehen. Aber bleib nicht bis in die Puppen!" Damit meinen Mama oder Papa ja nur, dass man nicht zu spät ...
- Redensarten: Alles in Butter? | Bildung | Wissen | BR Es ist ein grauer Märztag, die Sonne ist nirgendwo zu sehen. Die Mundwinkel hängen herunter, der Blick geht vom Arbeitsplatz ins Leere. Da kommt ein wohlmeinender ...
- Redensarten: Jemanden über den grünen Klee loben | Bildung ... Ihr Chef ist ganz begeistert von dem neuen Mitarbeiter. Überall erzählt er, welch tolle Arbeit er leistet. Dabei macht der Neue doch auch nichts anderes als Sie ...
- Redensarten: Wissen, wo der Barthel den Most holt | Bildung ... Die Gläser plingen aneinander, es herrscht heitere Gemütlichkeit - so ein Glaserl Most in geselliger Runde kann ganz köstlich schmecken. Doch was hat der Most mit ...
- Redensarten: Unsinnige Sinnbilder | Bildung | Wissen | BR Die verrücktesten sinnbildlichen Redensarten - stellt man sie sich wortwörtlich vor, entstehen folgende unsinnigen Sinnbilder. Wissen Sie, welche Redensarten sich ...
- Redensarten: Wer ist eigentlich ... | Bildung | Wissen | BR Wer ist eigentlich der alte Schwede oder der liebe Scholli? Bei vielen geläufigen Redensarten sprechen wir über Personen, die umgangssprachlich jedem bekannt sein ...
- Redensarten: Da liegt der Hund begraben | Bildung | Wissen | BR Bei der Recherche nach dem Ursprung deutscher Redensarten, haben wir uns auf folgende Literatur und Quellen gestützt.
- Redensarten: Wo ist eigentlich ... | Bildung | Wissen | BR Wo liegt eigentlich Wolkenkuckucksheim? Wohin führt der Holzweg? Und wie kommt man eigentlich dahin, wo der Pfeffer wächst? Die kuriosesten Erklärungen der bekanntesten ...
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- Redensarten: Da wird der Hund in der Pfanne verrückt | Bildung ... Eigentlich sind Hunde doch die besten Freunde der Menschen. Aber in der Sprache haben sie es nicht leicht: Man kommt auf den Hund, ist ein Lumpenhund, und Hunde ...
- Redensarten: Da wird der Hund in der Pfanne verrückt | Bildung ... Viele kommen einem spanisch vor. Bei manchen versteht man nur Bahnhof und trotzdem gibt jeder seinen Senf dazu. Obwohl Hinz und Kunz dauernd darüber reden, bleiben ...
- Redensarten: Sich eine Eselsbrücke bauen | radioWissen | Bayern 2 ... "Wer nämlich mit h schreibt ist dämlich." Dieser kurze Merksatz ist nicht nur wahr und leicht einzuprägen, sondern wegen seiner Bekanntheit wohl auch die Golden ...
- Redensarten: Nochmal dasselbe in Grün | Bildung | Wissen | BR BR-online (zur Startseite) Bayerischer Rundfunk 11.11.2009. ...
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- Fasching: "Oho, vaschang!" | Wissen | BR Kaum ein Narr weiß, was die Wörter Fasching oder Karneval bedeuten. Sprachwissenschaftler sind der Sache ernsthaft auf den Grund gegangen.
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- Professor Dr. Wolfgang Schulze Sprachwissenschaftler im Gespräch ... ... Es wird also traditionell begründet, warum wir sagen "der Tisch": Das begründet sich z. B. aus der Etymologie dieses Wortes. Im ...
- Ulrich Meyer Fernsehproduzent und Moderator im Gespräch mit ... ... gemacht. Die Etymologie des Wortes "meta" habe ich aus dem Lateinischen entwendet. Und zwar gab es diese Wendemarke im Circus Maximus. ...
- Eine Expedition in die Rätsel des Geldes Der Schein trügt ... ... Er jongliert brillant mit der Etymologie des Geldes, eröffnet seine magischen Aspekte, entdeckt die religiösen Implikationen. ...
- Jürgen Fliege Fernsehmoderator im Gespräch mit Klaus Kastan ... ... In solchen Fällen muss man sich wirklich mal um die Etymologie dieser Worte kümmern und schauen, was sie eigentlich mal bedeutet haben. ...
Tibet
Tibet (W3)
Der Name des Landes dt. "Tibet", span. "Tíbet", frz. "Tibet", ital. "", engl. "Tibet", ??: "Bod" geht zurück auf
(E?)(L?) http://www.nationsonline.org/oneworld/tibet.htm
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Tibet
Tíbet
Tíbet (W3)
Der Name des Landes dt. "Tibet", span. "Tíbet", frz. "Tibet", ital. "", engl. "Tibet", ??: "Bod" geht zurück auf
Bangla Desh
Bangla Desh (W3)
Dt. "Bangla Desh", "Bangladesch", frz. "Bangladesh", engl. "Bangladesh" setzt sich (vermutlich) zusammen aus Bengali "bangla" = "Bengal"-Region (in der sie Sprache "Bengali" gesprochen wird) und Bengali "desh" = "Land", also "Bengali Land". Das Wort "bangla" geht dabei zurück auf den Namen des alten Königreichs "vanga" in der Region des heutigen "Bengal".
"Bangladesh" hieß während seiner pakistanischen Exklave-Zeit "Ost Pakistan", engl. "East Pakistan".
(E?)(L1) http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/land/asien/bangla/index.html
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Bangladesch
Bangladesch (W3)
Dt. "Bangla Desh", "Bangladesch", frz. "Bangladesh", engl. "Bangladesh" setzt sich (vermutlich) zusammen aus Bengali "bangla" = "Bengal"-Region (in der sie Sprache "Bengali" gesprochen wird) und Bengali "desh" = "Land", also "Bengali Land". Das Wort "bangla" geht dabei zurück auf den Namen des alten Königreichs "vanga" in der Region des heutigen "Bengal".
(E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Bangladesch.html
Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bangladesch
Bangladesh
Bangladesh (W3)
Dt. "Bangla Desh", "Bangladesch", frz. "Bangladesh", engl. "Bangladesh" setzt sich (vermutlich) zusammen aus Bengali "bangla" = "Bengal"-Region (in der sie Sprache "Bengali" gesprochen wird) und Bengali "desh" = "Land", also "Bengali Land". Das Wort "bangla" geht dabei zurück auf den Namen des alten Königreichs "vanga" in der Region des heutigen "Bengal".
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies
Dhaka
Dhaka (W3)
Dhaka (bengali: "Dhaka"; früher "Dakka", "Dacca")
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Dhaka
Bouvier-Halbzehergecko
Bouvier-Halbzehergecko (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/kapverden.html
Kapverdischer Riesengecko
Kapverdischer Riesengecko (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/kapverden.html
Vaillant-Skink
Vaillant-Skink (W3)
(E?)(L?) http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/kapverden.html
Kap Verde
Kap Verde (W3)
Dt. "Kap Verde", frz. "Cap-Vert", engl. "Republic of Cape Verde Islands" geht zurück auf "Cap-Vert", einem Kap in West-Afrika, das als port. "Cabo Verde" = engl. "Green cape" genannt wurde.
(E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/KapVerde.html
Ländername | Klima | Lage | Größe des Landes | Hauptstadt | Bevölkerung | Landessprache | Religionen | Nationaltag | Unabhängigkeit | Regierungsform | Staatsoberhaupt | Regierungschef | Außenminister | Parlamentspräsident | Regierungspartei | Opposition | Gewerkschaften | Mitgliedschaft in internationalen Organisationen | Wichtigste Medien | Rundfunk | Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahe stehen | Oppositionsblätter und unabhängige Blätter | Nachrichtenagentur | Wechselkurs
(E?)(L1) http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/land/afrika/kapverden/index.html
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Cap-Vert
Cap-Vert (W3)
Dt. "Kap Verde", frz. "Cap-Vert", engl. "Republic of Cape Verde Islands" geht zurück auf "Cap-Vert", einem Kap in West-Afrika, das als port. "Cabo Verde" = engl. "Green cape" genannt wurde.
Cape Verde
Cape Verde (W3)
Dt. "Kap Verde", frz. "Cap-Vert", engl. "Republic of Cape Verde Islands" geht zurück auf "Cap-Vert", einem Kap in West-Afrika, das als port. "Cabo Verde" = engl. "Green cape" genannt wurde.
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_country_name_etymologies
Häm / angi / om = Hämangiom heißt (gutartige) Blutgefäßgeschwulst
Wenn wir nun wissen, dass die Vorsilbe häm- immer etwas mit Blut zu tun hat, und -angi- Gefäß bedeutet, wir die Endung -om mit Geschwulst übersetzen müssen, können wir das Wort erkennen, ohne jemals davon gehört zu haben.
Poly / arthr / itis = Polyarthritis heißt Entzündung mehrerer Gelenke
Poly- ist die Vorsilbe und bedeutet viel im Sinne von mehreren, "-arthr-", "-arthro-", der Wortstamm, heißt Gelenk, -itis, die Nachsilbe, steht immer für Entzündung.
Einführung
Nehmen wir im ersten Beispiel nur das Gefäß Angi- und setzen die Endung -logie, also Angiologie, und schon haben wir die Lehre von den Gefäßen.
Belassen wir im zweiten Beispiel die Vor- und Nachsilbe und streichen das Arthro (Gelenk), schieben dafür den Wortstamm neuro dazwischen, so haben wir jetzt den Fachausdruck Polyneuritis, was die Entzündung mehrerer Nerven bedeutet.
Streichen wir die Vor- und Nachsilbe und hängen dem Wortstamm Arthro nur eine Nachsilbe an, z. B. -skopie, und wissen, dass die Endung -skopie immer etwas mit instrumentellem Sehen, Betrachten, zu tun hat, dann begreifen wir schnell, dass das Wort Arthroskopie das Besichtigen eines Gelenkes mit optischen Instrumenten heißen muss.
Oder schauen wir die im ersten Beispiel erwähnte Endung -om an und setzen ein anderes Wort davor: Karzinom - Krebsgeschwulst (bösartig), Lipom - Fettgeschwulst (gutartig).
Vorsilben
a- an- ab- un-, nicht, weg, frei von, das Fehlen von (eine Verneinung)
Ein bekanntes Beispiel ist sicher der Analphabet, ein des Lesens und Schreibens Unkundiger.
In der Medizin gebraucht man das Wort afebril = fieberfrei.
Manchen ist vielleicht das Wort Analgesie = Aufheben der Schmerzempfindlichkeit = Schmerzlinderung/-freiheit ein Begriff.
Ebenso gebräuchlich ist das Wort Abusus, das wörtlich weg vom normalen Gebrauch, sinngemäß natürlich einen Missbrauch von Sachen bedeutet: Alkoholabusus, Medikamentenabusus etc.
anti-, contra gegen
Diese Vorsilbe ist häufig bei politischen Formulierungen anzutreffen; denken Sie an Antirassismus, Antifaschismus.
Unsere terminologischen Beispiele sind: Antitoxine = Gegengifte
(Toxin = Gift) oder eine
Antikoagulation = Gegen die Blutgerinnung
(Koagulum = Blutgerinnsel).
Hier ist es interessant zu wissen, dass die griechische Vorsilbe
anti- auf Lateinisch (c) kontra- = gegen heißt.
Wir kennen alle das berühmte Pro und Kontra, das Für und
Gegen, Kontrazeption gegen die Empfängnis, also Empfängnisverhütung
oder Kontraindikation = die Gegenanzeige (Indikation
= Anzeige).
Ein Medikament, eine Therapie, darf bei bestimmten Situationen nicht angewendet werden, also ist es kontraindiziert.
Bei Magenblutungen sind kortisonhaltige Medikamente kontraindiziert, hingegen kann eine Operation bei starken Magenblutungen dringend indiziert sein.
auto- selbst
Diese Vorsilbe gebrauchen wir in unserer Sprache täglich, wissen
aber kaum, dass unser geliebtes Auto in der medizinischen
Terminologie eine Vorsilbe darstellt und selbst bedeutet,
das ganze Wort sich korrekterweise Automobil nennt und
wörtlich selbst bewegend (Mobilität = Beweglichkeit) heißt.
Ein anderes Beispiel ist die Autoaggression = Handlungen
oder körpereigene Stoffe, die gegen den eigenen Körper gerichtet
sind. Bekannt ist auch das Wort Automatismen = Bewegungen
(schlucken, nicken etc.), über die der Mensch die
Kontrolle verloren hat, die von selbst kommen.
brady- langsam
Brady(c)kardie heißt demzufolge verlangsamte Herztätigkeit
(Kard(ia) = 1. Herz, 2. Magenmund),
Bradypnoe = verlangsamte Atmung, (-pnoe = hauchen, atmen).
(vergl. tachy-).
de- von, weg, herab
Dekompressiv = druckentlastend, degenerativ stammt von
Degeneration und heißt wörtlich "von der Art weg", Entartung,
dass eine vollwertige Substanz von einer minderwertigen
ersetzt wird.
dia- durch, hindurch, auseinander, zwischen (griechisch)
(Wortelemente können mehrere Bedeutungen haben.)
Diarrhoe = Durchfall (rhoe ist eine Endung und bedeutet immer
fließen, Fluss). Diabetes = durchgehen lassen (wörtlich),
medizinisch: die Zuckerkrankheit. Der exakte Krankheitsbegriff
heißt Diabetes mellitus, wörtlich übersetzt: das Durchgehen
oder Durchgehen lassen von Honig (Zuckerausscheidung im
Harn). Ein schönes Beispiel von möglicher Differenz zwischen
wortwörtlicher Übersetzung und Bedeutung eines Ausdrukkes.
dis- auseinander, zwischen, hinweg
Dis- mit i darf nicht verwechselt werden mit dem obgenannten
dys-. Dislokalisation = Lageveränderung, wird meist im Zusammenhang
mit Knochenbrüchen gebraucht und bedeutet,
dass zwei Bruchteile verschoben sind.
Dissemination = Aussaat (von Krankheitserregern).
dys- Störung eines Zustandes, schlecht etc .
Dieses dys- können wir vor sehr viele Wörter setzen, immer
dann, wenn ein Organ eine nicht ganz spezifische Störung
hat. Eine Atemstörung, wenn wir beim oben erwähnten Beispiel
bleiben wollen, heißt dann Dyspnoe. (Den Begriff für
"keine Atmung" erhalten Sie, indem Sie die verneinende Vorsilbe
a- vor -pnoe setzen: Apnoe).
ex-, extra- aus, heraus, außerhalb
Extraktion kennen wir z. B. aus der Zahnheilkunde, man extrahiert,
zieht den Zahn heraus. Ein Embryo kann extrauterin,
außerhalb der Gebärmutter, wachsen; dies wäre dann z. B.
die Eileiterschwangerschaft oder genauer die extrauterine
Gravidität (Graviditas = Schwangerschaft).
hetero- verschieden
Hetero ist das Gegenteil von homo. Heterogen = verschiedenartig,
anders (etwas Entgegengesetztes),
heteromorph = von anderer Gestalt, anderem Aussehen, z. B
eine Zelle kann heteromorph sein (vergl. iso-).
homo- gleich (griechisch)
Das wohl im Volk bekannteste Wortbeispiel ist die Homo-
sexualität, die Gleichgeschlechtlichkeit, oder homogen =
gleichartig
hyper- über, zu viel
hypo- unter, zu wenig
Zwei in der Medizin häufig anzutreffende Vorsilben, welche
ähnlich klingen, die aber keinesfalls verwechselt werden dürfen.
Beim hyperglykämischen Koma muss man dem Patienten
Insulin verabreichen, weil er zu viel Zucker im Blut hat, im
hypoglykämischen Koma rettet man ihn mit Zucker und könnte
ihn mit Insulin umbringen.
Hypertonie = zu hoher Blutdruck, Hypotonie logischerweise
zu niedriger Blutdruck.
in- hinein
Als Beispiel diene die beim Abszess (Eiteransammlung) häufig
notwendige Inzision ((c)zision = schneiden), das Hineinschneiden
resp. Eröffnen der Haut, damit der Eiter nach außen
fließen kann und nicht z. B. weiter ins Gewebe oder gar
ins Gelenk dringt.
Sie können sich jetzt leicht den Ausdruck für das Herausschneiden
ableiten. Nehmen Sie obige Vorsilbe ex- und fügen
Sie -zision an: Exzision = Herausschneiden, das Verb heißt
exzidieren. Wenn man etwas umschneidet heißt es Zirkumzision.
Infarkt kennt jeder Laie, insbesondere den Herzinfarkt. Selten
weiß aber jemand, was In-farkt wortwörtlich heißt, nämlich
hineingestopft. Sinngemäß eine Nichtdurchblutung von bestimmten
Bezirken der Herzkranzgefäße, meist wegen eines
Blutgerinnsels, das "hineingestopft" ist.
inter- zwischen
Intervall = Zwischenzeit. Koliken zeichnen sich meistens
durch krampfartige Schmerzen aus, die kommen und gehen,
dazwischen sind schmerzfreie Intervalle.
Intercostalraum als zweites Beispiel bedeutet eine anatomische
Lagebezeichnung und heißt Zwischenrippenraum (Costa
= Rippe, Küste).
intra- innerhalb
Intra können Sie mit den gleichen Wortelementen wie extra
anwenden. Intraabdominal (Abdomen = Bauch) also innerhalb
des Bauchraumes. Intravenös heißt somit innerhalb der
Vene, des Gefäßes.
iso- gleich (lateinisch)
isochrom bedeutet gleichfarbig, isoton heißt von gleicher
Spannung (Tonus = Spannung) (vergl. hetero).
makro- groß
Man gebraucht diese Vorsilbe in dem Sinn, dass etwas so groß
ist, dass es mit bloßem Auge sichtbar ist. Makrohämaturie,
ein schönes Beispiel eines aus verschiedenen Elementen zusammengesetzten
Wortes, heißt mit dem Auge sichtbares Blut
im Urin.
Makroskopisch = mit dem Auge sichtbar.
mega- groß
Diese Vorsilbe ist bei den Jugendlichen sehr verbreitet. Sie
nennen ihre Stars Megastars. Ob alle wissen, was mega genau
heißt, sei dahingestellt.
Bekannt ist auch das Megaphon (großer Ton).
In der Medizin resp. in der Hämatologie (Lehre vom Blut) kennt
man den Megalozyt, die abnorm große Blutzelle, in der Psy-
chiatrie die Megalomanie, den Größenwahn.
mikro- klein
Mikroskopisch bedeutet dann, im Gegensatz zu makroskopisch,
nicht mit bloßem Auge sichtbar.
Mikrobiologie ist die Lehre von den Kleinstlebewesen.
Von Mikromeli spricht man bei abnorm kleinen Gliedmaßen.
mono- einzeln, alleine
Allen bekannt ist die Monogamie, die Einehe. (Das Gegenteil
von Einehe ist dementsprechend die Polygamie; s. a. poly =
viel, mehrere). Monokular = ein Auge betreffend (Okular =
mit dem Auge, fürs Auge). Der Begriff wird z. B. beim Monokelhämatom
= Bluterguss um ein Auge verwendet.
neo- neu
Auch bei dieser Vorsilbe kommen dem Laien eher politisch
gebrauchte Wörter in den Sinn wie z. B. Neonazi.
Ein medizinisches Beispiel ist das Neoplasma = Neubildung
von Gewebe (meist als Geschwulst, Tumor).
ortho- gerade
Sie kennen alle die Orthographie, das gerade Schreiben resp.
die Rechtschreibung.
Orthostatisch heißt aufrecht stehend. Das Wort Orthopädie
setzt sich aus den Teilen ortho- und pedes (= Fuß) zusammen
und heißt deshalb wörtlich übersetzt: gerader Fuß, was für
dieses Spezialfach der Medizin logischer erscheint.
para- neben, beiderseits, bei, hin, außer, gegen
Diese Vorsilbe zeichnet sich durch vielerlei Bedeutungen aus.
Wir kennen da Beispiele in nichtmedizinischem Zusammenhang,
wie paradox = widersinnig. Parallel = nebeneinander,
können zwei Straßen verlaufen.
In der Medizin gibt es auch etliche Beispiele:
Paraplegie = beidseitige Lähmung gleicher Extremitäten
(z. B. beide Beine).
Paravenös = neben der Vene (umgangssprachlich im Krankenhaus
oft nur "para" genannt), d. h. wenn ein Medikament
oder eine Infusion unbeabsichtigt neben die Vene gelangen.
per- durch (lateinisch)
Perforation = Durchbruch, ein Blinddarm oder ein Magen kann
perforieren, durchbrechen.
Percutan = durch die Haut (Cutis = Haut). Eine Salbe wirkt
z. B. percutan.
post- nach (örtlich und zeitlich)
Postoperativ ist etwas, das nach der Operation geschehen ist.
Postmortal = nach dem Tode, posttraumatisch (Trauma =
Verletzung) = nach der Verletzung aufgetreten.
prae- oder prä- vor (lateinisch)
Präcoma = Vorstufe zu einer Bewusstlosigkeit.
Präputium = Vorhaut des männlichen Gliedes.
pro- vor (griechisch)
Das lateinische pro haben wir bereits durchgenommen in pro
und kontra. Interessant ist, dass im Griechischen pro nicht
"für" heißt sondern vor. Prognose = Vorhersage. Prophylaxe
= Vorbeugung (die Prävention wäre dann lateinisch die Vorbeugung).
steno- eng
Alle jene, welche je stenographiert haben, wissen um diese
Kurz- oder richtiger Engschrift. Weniger bekannt ist die Tatsache,
dass diese Vorsilbe in der Medizin vergleichsweise sehr
häufig gebraucht wird.
Z. B. eine Stenose = Verengung kann an vielen Orten vorkommen.
Die Harnröhre, der Darm, die Gefäße können
stenosiert, also verengt sein, oder man kann eine Stenokardie
haben, eine Verengung der Herzkranzgefäße, die auch Angina
pectoris genannt wird.
sub- unter
Subc(k)utan = unter der Haut. Z. B. Insulin spritzt man in
aller Regel subcutan, also unter die Haut.
Subdural = unter der Hirnhaut.
supra- über, oberhalb von
Supraclavikulär ist eine Lagebezeichnung und heißt oberhalb
des Schlüsselbeins (Clavicula = Schlüsselbein). Der Nervus
supraorbitalis ist ein Nerv, der oberhalb des Auges liegt (Orbita
= Augenhöhle).
syn-, sym- zusammen
Syndrom = Gruppe von Krankheitszeichen, Symptomenkomplex
Wenn z. B. mehrere charakteristische Zeichen eines Krankheitsbildes
vorhanden sind, spricht man von einem Syndrom.
Ein einzelnes Krankheitszeichen nennt man Symptom.
Symbiose = Zusammenleben, bedeutet ein Zusammenleben
zweier Lebewesen zum gegenseitigen Nutzen.
tachy- schnell
Wahrscheinlich kennen Sie den Tachometer, den Geschwindigkeitsmesser
(meter = messen). Falls Ihr Herz zu schnell
schlägt oder Sie außer Atem sind, haben Sie eine Tachykardie
oder eine Tachypnoe. Vor kard oder pnoe wird statt brady (s.
o.) die konträre Vorsilbe gesetzt‚ (vergl. brady-).
ultra- darüber hinaus, jenseits
im Sinne von nicht mehr wahrnehmbar.
Das Wort Ultraschall kennen viele Menschen. Ultraschall bedeutet
einen Schall auf einer für uns nicht mehr hörbaren
Frequenz, der jedoch im Körper eine Erschütterung erzeugt.
Ultraviolett ist eine Farbe jenseits unserer Sichtbarkeit.
Endungen, Wortstämme
Wir haben die wichtigsten Vorsilben beendet und wollen uns
nun die Bedeutung einiger Wortstämme und Endungen oder
Nachsilben, terminologisch Suffixe genannt, aneignen. Im Folgenden
einige Beispiele für die Verwendung medizinisch gebräuchlicher
Endungen
-aemie Blut, im Blut
Anaemie = Blutarmut (die Vorsilbe A(n)- kennen Sie bereits).
Uraemie = wörtlich: Harn im Blut. Als Uraemie bezeichnet
man die kontinuierliche Vergiftung des Blutes durch harnpflichtige
Stoffe, welche nicht mehr durch die Nieren ausgeschieden
werden können. Bei nicht mehr funktionstüchtigen,
also kranken Nieren sieht man dieses schwere Krankheitsbild.
Heute ist es mit der sog. Hämodialyse (Blutwäsche) möglich,
den betroffenen Patienten am Leben zu erhalten.
Viele Urämiker warten jahrelang mit Hilfe der Hämodialyse
auf eine transplantierfähige Niere.
-algie/-algesie Schmerz
Hyperalgesie = starke Schmerzempfindlichkeit.
Neuralgie = Nervenschmerz.
Auf jeder Arzneimittelpackung mit dem Inhalt eines Schmerzmittels
steht: Analgetikum (Vorsilbe: A(n)- = kein, nicht), ergo
gegen Schmerzen.
-card, -kard Herz
Myokard = Herzmuskel (Myo = Muskel) oder nochmals die
Bradykardie. Die Übersetzung dieses Wortes ist sicher nicht
notwendig. Oder?
-graphie Schrift, Aufzeichnung
Die Sonographie heißt wörtlich übersetzt, den Ton, Klang
aufzeichnen. In der Medizin bezeichnet sie das Ultraschallverfahren,
mittels dessen durch Schallwellen die inneren
Körperstrukturen auf einem Bildschirm sichtbar gemacht und
als Bilder ausgedruckt werden können. Elektrokardiographie,
kurz EKG = die elektrische Aufzeichnung der Herzströme.
Übrigens: Die -graphie bedeutet die eigentliche Aufzeichnung,
das -gramm ist die gemachte Aufzeichnung, das, was
man quasi in der Hand hält.
-itis Entzündung
Diese Endung ist beim Laien wohl die bekannteste und bedeutet
immer eine Entzündung. Wir können alle Organe oder
Körperstrukturen aufzählen und ein -itis hinten anstellen.
Z. B. Gastritis = Magenschleimhautentzündung, Zystitis =
Blasenentzündung, Hepatitis = Leberentzündung usw.
Keine Regel ohne Ausnahme: die Lungenentzündung nennt
man jedoch Pneumonie. Aber die Brustfellentzündung (Brustfell
= Pleura) heißt wiederum Pleuritis.
-logie Lehre
Diese bekannte Endung können Sie selber hinter jede Fachrichtung
setzen: Kardiologie = die Lehre vom Herzen,
Psychologie = die Lehre von den normalen seelisch-geistigen
Funktionsabläufen etc.
-lyse Auflösung, Lösung
Hämolyse = Auflösung der roten Blutkörperchen. Diesen
Ausdruck gebraucht man oftmals im Blutlabor. Die roten Blutkörperchen
können bei unsachgemäßer Behandlung platzen und
auslaufen. Eine Hämolyse kann aber ebenso durch Gifte, Erkrankungen
oder falsche Blutübertragung ausgelöst werden.
-manie Trieb, Wahn(sinn), Sucht
Megalomanie = Größenwahn; Kleptomanie bedeutet Stehltrieb.
-meter, -metrie Messung, Maß
Photometrie = Messung durch Photozellen. Bestimmte Blutwerte
werden im Labor durch solche Messungen bestimmt.
Thermometer = Fiebermesser.
-om Geschwulst
Hämatom = Bluterguss (siehe Beispiele Vorsilben).
Zur Erinnerung: -om sagt nicht aus, ob eine Geschwulst gutartig
oder bösartig ist. Ein Myom ist eine gutartige Muskelgeschwulst,
ein Karzinom ist eine bösartige Geschwulst (Krebs).
-ose Veränderung eines Organs, oft degenerativ
Stenose = Verengung, Sklerose = Verhärtung. Diese zwei Beispiele
sind an sich Endsilben. Das heißt, vor diese setzen wir
ein Wort. Arteriosklerose = Gefäßverkalkung oder Ureterstenose
= Verengung des Harnleiters.
-penie Mangel an, Armut, zu wenig
Leukopenie = zu wenig weiße Blutkörperchen. Eine Leukopenie
ist wegen der dadurch fehlenden Infektionsabwehr gefürchtet.
Eine Thrombopenie = zu wenig Blutplättchen kann ebenfalls
kritisch werden, da das Blut nicht mehr gut gerinnt.
-philie Neigung, Liebe zu
Hämophilie = Bluterkrankheit (Neigung, Liebe zum Bluten).
Ein Begriff, den man ebenfalls nicht wörtlich übersetzen kann.
Diese Krankheit hat mit fehlenden Gerinnungsstoffen im Blut
zu tun, weswegen die Betroffenen eine längere Blutungszeit
insbesondere bei Verletzungen aufweisen und die Gefahr von
inneren Blutungen groß ist.
Pädophilie nennt man Unzucht mit Kindern, eine krankhafte
sexuelle Neigung Erwachsener zu Kindern.
-plasie Bilden (Vermehrung der Zellen)
Hyperplasie nennt man eine Vergrößerung eines Organs.
-plegie Lähmung
Die Hemiplegie, die halbseitige Lähmung haben wir bei den
Vorsilben schon gehört. Von der Paraplegie, der beidseitigen
Lähmung, z. B. bei einer Querschnittsläsion des Rückenmarks,
haben wir ebenfalls gesprochen.
-rhagie Zerreißen
Hämorrhagie = Blutung, Zerreißblutung. Es gibt z. B. den
hämorrhagischen Schock, eine schwere Kreislaufstörung
durch eine Blutung, im Gegensatz zum septischen oder allergischen
Schock, bei denen die Kreislaufstörung durch eine
Entzündung oder eine allergische Reaktion ausgelöst wird.
Die Rhagade ist dagegen nur ein kleiner, schmerzhafter
Hautriss, oft am Mundwinkel oder After gelegen.
Regel: Wenn ein mit einem Vokal endender Wortteil von einem
solchen gefolgt wird, der mit rh- beginnt, wird das "r"
verdoppelt (Diarrhoe).
-rhoe Fließen
Gonorrhoe heißt wörtlich, das Fließen von Gonokokken (Gonokokken
= Bakterienart). Es bedeutet in Deutsch die Geschlechtskrankheit
Tripper. Diarrhoe kennen Sie bereits.
-skopie sehen, betrachten
Eine Gastroskopie = instrumentelles Betrachten der Magenschleimhaut.
Eine Rektoskopie bedeutet Betrachten des
Mastdarmes mit einem röhrenförmigen Instrument.
-tomie Schnitt, schneiden
Tracheotomie ist der Luftröhrenschnitt, mit dem man im Notfall
Leben retten kann.
Eine Episiotomie = Scheidendammschnitt. Dieser Schnitt wird
oft während einer Geburt notwendig, damit kein Dammriss
entstehen kann.
-trophie Ernährung, Ernährungszustand
Atrophie heißt Schwund, Schrumpfung von Muskeln, Geweben
u. /o. Zellen als Folge von Ernährungsstörungen. Wenn
z. B. ein Knochenbruch mit einem Gips fixiert wird, der wochenlang
den Muskel "lahmlegt", entwickelt dieser Patient
bestimmt an dieser Stelle eine Muskelatrophie. Eine Ernährungsstörung
würde dann Dystrophie heißen. Erinnern Sie sich
an das Dys?
-urie Harnausscheidung
Hämaturie = Blut im Harn. Wissen Sie noch, was umgekehrt
Harn im Blut heißt? Richtig: Urämie.
Wenn Sie die verneinende Vorsilbe A(n)- vor die Endung stellen,
gibt es eine Anurie und bedeutet keine Harnausscheidung;
ein ebenfalls häufiges Krankheitsbild.
Ausdrücke aus der Anatomie
Nachdem wir uns mit den Vor- und Nachsilben resp. deren
Bedeutungen auseinander gesetzt haben, möchten wir Sie mit
einer Auswahl von Fachausdrücken bekannt machen, welche
unsere Organe und Körperteile, die Anatomie, bezeichnen.
Interessant ist festzustellen, dass ein Organ anders heißen
kann als die Erkrankung desselben, wobei sich die Unterschiede
meist durch die abwechselnde Verwendung der griechischen
und lateinischen Begriffe ergeben. (Beispiel: Die Harnblase
heißt lateinisch Vesica, die Entzündung der Blase jedoch (griechisch)
Cystitis. Dasselbe gilt für den Magen: lateinisch =
venter, z. B. Ulcus ventriculi = Magengeschwür, die Magenschleimhautentzündung
= Gastritis leitet sich jedoch vom
griechischen Begriff für Magen = gaster ab.)
Digitus Finger
Duodenum Zwölffingerdarm
Embryo Leibesfrucht bis dritter
Monat
Epiglottis Kehldeckel
Femur Oberschenkel
Fetus Leibesfrucht vom
dritten Monat an
Fibula Wadenbein
Gaster Magen
Genu Knie
Gingiva Zahnfleisch
Glossa Zunge
Glutaeus Gesäßmuskel
Hepar Leber
Humerus Oberarmknochen
Intestinum Darm, Eingeweide
(vom Magenausgang
bis Rectum)
Iris Regenbogenhaut
Kardia 1. Herz
2. Mageneingang
Labium Lippe
Labyrinth Innenohr (Schnecke
und Bogengänge)
Larynx Kehlkopf
Lien oder
Splen Milz
Lingua Zunge
Malleolus Fußknöchel
Mamma Brustdrüse
Mamilla Brustwarze
Mandibula Unterkiefer
Maxilla Oberkiefer
Manus Hand
Meninx,
Meningen (pl.) Hirnhaut
Molar Backenzahn
Nephros o.
Ren Niere
Nervus Nerv
Oesophagus Speiseröhre
Opticus Sehnerv
Orbita Augenhöhle
Os, Ossa Knochen
Ovarium Eierstock
Pankreas Bauchspeicheldrüse
Patella Kniescheibe
Pericard Herzbeutel
Periost Knochenhaut
Peritoneum Bauchfell
Pharynx Rachen
Pilus Haar
Pleura Brustfell
Prostata Vorsteherdrüse
Pulmo Lunge
Radius Speiche
Rectum Mastdarm
Retina Netzhaut
Sacrum Kreuzbein
Salpinx Eileiter
Scapula Schulterblatt
Scrotum Hodensack
Soma Körper
Stoma, Os Mund
Tendo Sehne
Testis Hoden
Thorax Brustkorb
Thyreoidea Schilddrüse
Tibia Schienbein
Tonsilla Mandel (Hals)
Trachea Luftröhre
Ulna Elle
Umbo Nabel
Ureter Harnleiter
Urethra Harnröhre
Uterus Gebärmutter
Vagina Scheide
Ventrikel
(Ventriculus) V. cordis: große
Herzkammer,
V. cerebri: Hirnkammer
Vesica Harnblase
Farbbezeichnungen
Einerseits kennen wir Farben, für die weder im Griechischen noch im Lateinischen
ein Wort existiert. Andererseits gibt es für gewisse Farben sowohl griechische als
auch lateinische Wörter.
Bestimmt kommen Ihnen gewisse Farbbezeichnungen, insbesondere als Vorsilbe,
vertraut vor. Wie z. B.: Leukozyten = weiße Blutkörperchen, oder Candidiasis =
weißer Pilz, oder der Fluor albus = der Weißfluss. Bekannt und gefürchtet ist auch
das Melanom, der schwarze, sehr bösartige Hautkrebs. Livide Lippen kann ein Schockpatient
bekommen. Zyanotisch wird jemand, der im höchsten Grade Atemnot hat.
Oder Rubeolen sind Röteln, Erythrozyten heißen die roten Blutkörperchen. Bei der
Farbe grau = polios wird das Erkennen des Farbzusammenhanges schwieriger. Wir
kennen alle die Polio-Impfung gegen die Kinderlähmung. Was hat dies wohl mit
grau zu tun? Poliomyelitis, die Erkrankung an Kinderlähmung, heißt eben wörtlich
"Entzündung der grauen Rückenmarksubstanz".
deutsch lateinisch griechisch
weiß albus, candidus leukos
schwarz niger melanos
grau griseus polios
blaugrün lividus -
blau caerul(e)us zyaneos
grün viridis -
gelb flavus xanthos
rot ruber erythros, pophyra
rosa roseus rhodeo
Orientierungsbezeichnungen in der
medizinischen Fachsprache
Die Medianebene oder Symmetrieebene
Die Medianebene zerlegt den Körper in eine
rechte und eine linke Hälfte:
dexter = rechts
sinister = links
medial = gegen die Mitte
lateral = seitlich
Die Frontalebene
Ebene parallel zur Stirn
kranial = kopfwärts
kaudal = fußwärts
Bei Extremitäten (Gliedmaßen) kann man die
Lage mit folgenden zwei Begriffen besser orten:
proximal = näher dem Rumpf
distal = vom Rumpf weiter entfernt
Die Sagittalebene
Die Sagittalebene zerlegt den Körper in eine
vordere (ventrale, bauchseitige) und eine hintere
(dorsale, rückenseitige) Hälfte
dorsal = rückenseitig
ventral = bauchseitig
kranial
kaudal
proximal
distal
medial
lateral
ventral
oder
anterior
dorsal
oder
posterior
Klinische Terminologie
Nach der Erläuterung von Vor- und Nachsilben, der Erklärung
von einigen Wortstämmen, der Übersetzung der Namen verschiedener
Fachgebiete, der Farb- und Lagebezeichnungen und
einer Auswahl von Ausdrücken aus der Anatomie folgt nun
die klinische Terminologie. Es werden einige der in der Medizin
gebräuchlichen Fachausdrücke und Krankheitsbilder erklärt.
Dabei werden viele der Ihnen bereits bekannten Vorsilben,
Wortstämme und Endungen verwendet. Außerdem gibt
es eine Reihe von Krankheiten, welche nach deren Entdeckern
benannt sind. Bei solchen Eigennamen wird jeweils das Wort
Morbus = Krankheit vorangestellt. Als Beispiel: Morbus Basedow
(Herr Dr. Basedow hat dieses Krankheitsbild erstmals
beschrieben und seither wird eine Form der Schilddrüsenüberfunktion
mit den typischen Symptomen: Schilddrüsenvergrößerung
(Struma), schnellem Herzschlag (Tachycardie)
und hervorquellenden Augen (Exophthalmus) Morbus Basedow
genannt.
Wissen Sie, wie allgemein die Überfunktion der Schilddrüse
heißt?
Genau, es ist die Hyperthyreose (hyper = über, zuviel,
Thyreoidea = Schilddrüse, ose = Veränderung eines Organs.)
Wir beginnen nun alphabetisch, können allerdings nur eine
Auswahl der Fachausdrücke aufführen.
Es würde diesen Rahmen sprengen, wenn wir die Symptomatik
und die Behandlung der einzelnen Krankheiten besprechen
würden.
Abnorm vom Normalen abweichend
Wird in der Medizin häufig und vielfältig verwendet.
Z. B. abnorme Blutung, abnorme Entwicklung, abnorme Reaktion
etc.
Abort (wörtlich: Abgehen, Zugrundegehen) Fehlgeburt
innerhalb der ersten 28 Schwangerschaftswochen. Durch Adjektive
kann man die verschiedenen Arten des Abortes näher
beschreiben: febriler Abort (mit Fieber), septischer Abort (infektiöser)
etc.
Abszess lokale Eiteransammlung
in einer durch Entzündung entstandenen allseitig abgeschlossenen
Höhle
Addison englischer Arzt
Nach ihm ist ein Krankheitsbild mit Unterfunktion der Nebennierenrinde
(Morbus Addison) benannt, auch bekannt unter
dem Namen Bronzehautkrankheit.
Adenom Drüsengeschwulst
Z. B. das Schilddrüsenadenom oder das Prostataadenom. Die
meisten Adenome sind gutartig (benigne), seltener bösartig
(malinge).
Adhäsion Verklebung, Verwachsung
meist von bauchfellüberzogenen Eingeweiden untereinander,
mit der Beckenwand o. ä., nach Operationen oder Entzündungen.
Adipositas Fettleibigkeit, Übergewicht, Fettsucht
Adnexitis Entzündung der Eileiter und Eierstöcke
wörtlich übersetzt heißt es: Entzündung eines Anhängsels.
Im medizinischen Sprachgebrauch wird es für die Entzündung
der Gebärmutteranhängsel, der Eileiter und Eierstöcke, verwendet.
Aerophagie Luftschlucken
Angewohnheit nervöser Menschen, kann Magen- und Herzbeschwerden
verursachen.
Akne Hautveränderungen durch Pickel
Durch vermehrte Talgproduktion und verstopfte Talgdrüsengänge
kommt es zu Zersetzungsprozessen mit Bildung von
Komedonen. Diese können sich sekundär entzünden und dann
zu Eiterungen, Hautknötchen und Narben führen. Die häufigste
Form ist die Akne vulgaris (vulgaris = alltäglich).
alimentär durch die Nahrung hervorgerufen
Z. B. alimentäre Diarrhoe, alimentärer Ausschlag etc.
Amnesie Erinnerungsverlust
Oft nach Schädelverletzungen auftretend.
Amputation Entfernen von Gliedmaßen, Körperteilen
Anamnese Krankheitsvorgeschichte
Diese teilt man ein in: (PA) persönliche und (FA) familiäre
Anamnese.
Androgene Stoffe, die männliche Geschlechtsmerkmale fördern
(Andros = Mann)
Aneurysma Ausstülpung, Erweiterung einer Arterienwand
Gehäuft vorkommend bei der Aorta und der Hirnarterien. Das
erweiterte Blutgefäß kann platzen und zum Sekundentod
(Aortenaneurysma) oder zu Gehirnblutungen (Hirngefäßaneurysma)
führen.
Angina Entzündliche Schwellung des Rachens
inklusive der Mandeln (Tonsillen) und ihrer Umgebung. Angina
stammt von dem Wort: angere = verengen ab.
Anorexia/-ie Appetitlosigkeit
Kann bei verschiedenen Krankheiten als Symptom vorkommen.
Meist hört man den Ausdruck im Zusammenhang mit
der Magersucht, welche exakt Anorexia nervosa heißt.
Apoplexie Gehirnschlag, Schlaganfall
Auch apoplektischer Insult genannt, kann durch eine Blutung
oder durch eine Verengung der Hirngefäße (durch Blutgerinnsel
oder Verkalkung) zustande kommen. Eine Apoplexie ist in jedem
Falle eine Kreislaufstörung in einer Gehirnregion.
Arthritis Gelenkentzündung
Gelenkentzündungen können sowohl durch Keime ausgelöst
werden, als auch nach Unfällen/Operationen, als Begleiterkrankung
oder im Rahmen einer nicht-infektiösen Erkrankung
entstehen.
Arthrose degenerative Gelenkserkrankung
mit Zerstörung der Knorpelschicht, Abnützung eines Gelenkes.
Asthenie Schwäche, Kraftlosigkeit
Durch entsprechende Vorsilben kann man bestimmte Asthenien
spezifizieren: Neurasthenie = Nervenschwäche, Legasthenie
= Lese- u. Rechtschreibschwäche etc.
Aszites Bauchwassersucht
Ansammlung von Flüssigkeit in der freien Bauchhöhle. Ein
Aszites kann bei verschiedenen Grundkrankheiten vorkommen,
vor allem bei Leber-, Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen,
aber auch bei Störungen des Darms. Oft ist eine Punktion, ein
Ablassen, von mehreren Litern Flüssigkeit notwendig.
Atherom Balggeschwulst, Grützbeutel
Entfernt man ein Atherom chirurgisch, kann man in der Regel
die ganze Zyste herausschälen. Im Inneren der Zyste befindet
sich ein gelber Talgbrei, den die alten Griechen athere = Grützbeutel
(Mehlbrei) nannten.
Atrophie Abnahme, Schwund
Organschwund, Abnahme der Zahl oder der Größe der Zellen.
Autopsie Eröffnung, Sezierung einer Leiche
zur Feststellung der Todesursache (Obduktion heißt ebenfalls
Leichenöffnung).
Babinski krankhafter Reflex der Großzehe
Benannt nach einem französischen Arzt. Zeichen für eine
Nervenschädigung.
Billroth Wiener Chirurg
der zwei Methoden zur operativen Teilentfernung des Magens
entwickelt hat, die noch heute angewendet werden.
Magenresektion = teilweise Entfernung des Magens. Man
nennt diese zwei Operationen Billroth 1 und Billroth 2.
bougieren Erweiterung von verengten Hohlräumen
unter Verwendung von stabförmigen Instrumenten mit steigendem
Durchmesser, z. B. bei der Harnröhre.
Bronchialkarzinom Bronchialkrebs
Von den Bronchien (Luftwegen) ausgehende bösartige Geschwulst
der Lunge, der eigentliche Lungenkrebs.
Bronchiektasen Erweiterungen der Bronchialäste
die nicht mehr rückbildungsfähig sind. Kann angeboren oder
durch Krankheiten erworben sein.
Bursitis Schleimbeutelentzündung
Häufig an Ellbogen und Knie. Meist durch Druck resp. Überbeanspruchung
hervorgerufen. Früher nannte man die Bursitis
am Knie auch: Pastorenknie oder Dienstmädchenkrankheit.
Carcinom bösartige Geschwulst, Krebs
Cholangitis Entzündung der Gallenwege
Cholelithiasis Gallensteinleiden
Häufigste Erkrankung der Gallenblase und Gallengänge.
Commotio Erschütterung
Damit ist meistens die Gehirnerschütterung gemeint, exakter
wäre dann der Ausdruck Commotio cerebri. (Sie wissen,
dass man auch Kommotio zerebri schreiben kann.)
C(K)onjunctivitis Bindehautentzündung des Auges
Häufigste Augenkrankheit, welche durch chemisch-physik.
Reize, allergische und infektiöse Ursachen entstehen kann.
Debilität Geistesschwachheit
im Sinne einer verminderten Intelligenz (leichter Grad).
Dec(k)ubitus Druckbrand
Wundliegen, das "Sichdurchliegen" bei Kranken und älteren
Menschen - generell durch Druck auslösbare Hautschädigung
(z. B. enger Gips, Pessar etc.). Führt häufig zu einem Geschwür.
Delir veränderte Bewusstseinslage mit Halluzinationen (v. a. Bewegung kleiner Figuren), ängstlicher Unruhe und Verwirrtheit verbunden mit körperlichen Symptomen wie Zittern, Schweißausbrüchen und Blutdruckschwankungen.
Diabetes mellitus Zuckerkrankheit
Wörtlich übersetzt heißt es: Durchgehen von Honig. Die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig oder kein Insulinhormon, um Glucose (Zucker) aus dem Blut in die Zellen zu transportieren.
diffus ausgebreitet, ungeordnet
z. B. diffuser Schatten auf der Lunge.
Dilatation Erweiterung von Hohlräumen/-organen
z. B. der Herzkranzgefäße, des Harnleiters etc.
Diskusprolaps Bandscheibenvorfall
Dislokation Lageveränderung, Verschiebung
Disposition Veranlagung
Bereitschaft, eine bestimmte Krankheit zu bekommen.
Distorsion Verstauchung eines Gelenkes
Divertikel Ausstülpungen an den Wänden eines Hohlorganes
Meist im Darm, seltener in der Speiseröhre.
Drainage Ableitung von Wundflüssigkeit
Meist wird der Begriff für Kunststoffschläuche verwendet, die
in Wunden u./o. Operationsgebiete eingelegt werden.
Dyspepsie Verdauungsstörung
Überbegriff ohne Spezifizierung der Erkrankung. Am häufigsten
wird die Dyspepsie durch Magen-Darm-Entzündungen
(Infektionen) ausgelöst.
Embolie Gefäßverstopfung durch verschlepptes Material
Am häufigsten findet ein embolischer Verschluss durch Blutgerinnsel
statt, aber es gibt auch: Fett-, Fruchtwasser-, Luftembolien
u. a.
Emesis Erbrechen
Emphysem Aufblähung durch Gase oder durch Luft
von bereits luftgefüllten Geweben (z. B. Lungenemphysem)
oder normalerweise luftfreien Geweben (z. B. Hautemphysem).
Enteritis Dünndarmentzündung
Enuresis Einnässen
Enuresis nocturna = Bettnässen
Epidemie Seuche
Erythem Entzündliche Rötung der Haut
bedingt durch eine verstärkte Durchblutung der Haut
Exanthem Ausschlag
auf größere Körperpartien ausgebreitet
Exitus Tod
Exitus letalis: tödlicher Ausgang einer Krankheit. Wörtlich
übersetzt heißt Exitus: Ausgang.
Exostose gutartiger Knochenauswuchs
auf der Knochenoberfläche
Extraktion Herausziehen
z. B. eines Zahnes
fakultativ freiwillig
Febris Fieber
38° - 38,5°C = mäßiges Fieber,
39° - 40°C = hohes Fieber
Fertilität Fruchtbarkeit
Fibrom gutartige Geschwulst aus Bindegewebe
Fissur Spalt, Einriss, Schrunde
Schmerzhafter Einriss der Haut, besonders häufig am Mundwinkel
oder dem After (Analfissur).
Fistel röhrenförmiger Gang,
der sowohl zwischen Organen und Körperhöhlen liegen als
sich auch nach außen öffnen kann.
Flatus Blähung, Wind
Foetor übler Geruch
Foetor ex ore = übler Mundgeruch
Fraktur Knochenbruch
fulminant schneller, plötzlicher Verlauf eines Geschehens
Furunkel eitrige Entzündung
eines Haarbalges und seiner Talgdrüse
Gangrän Brand
Zersetzung von abgestorbenen Gewebsteilen durch die Einwirkung
der Außenwelt. Trockener Brand = Mumifikation, Vertrocknung;
feuchter Brand = Zersetzung durch Fäulnisbak-
terien.
Gastritits Entzündung der Magenschleimhaut
Gastroenteritis Magen-Darmentzündung
Brechdurchfall, der durch infizierte Lebensmittel hervorgerufen
wird.
generalisiert verbreitet
z. B. verbreitete Infektion auf alle Organe
Genese Entstehung, Abstammung
z. B. Pathogenese = Entstehung der Krankheit
Glaukom Grüner Star
Drucksteigerung im Auge durch Zirkulationsstörungen der
Flüssigkeit im Augeninneren. Kann zur Erblindung führen.
Gonorrhoe Tripper
Wörtlich übersetzt: Fließen von Gonokokken. Durch Gonokokken
hervorgerufene, häufigste Geschlechtskrankheit.
Gravidität Schwangerschaft
habituell gewohnheitsmäßig, öfter auftretend
z. B. habituelle Schulterluxation
Hämatom Bluterguss
Hämaturie Blut im Urin
Hämodialyse Blutwäsche, künstliche Niere
Verfahren zum Entfernen der Substanzen (harnpflichtige Stoffe)
aus dem Blut (bei Nierenisuffizienz), die normalerweise
von gesunden Nieren ausgeschieden werden, oder die aufgrund
von Vergiftungen schnell aus dem Blut entfernt werden
müssen.
Hämophilie Bluterkrankheit
Fehlen eines Blutgerinnungsfaktors. Verursacht kaum stillbare
Blutungen, besonders in Gelenkshöhlen. Erbkrankheit.
Hämorrhoiden erweiterte Venen im Analbereich
Als Komplikation können Blutungen und Thrombosen auftreten.
Hallux valgus Abknickung der Großzehe nach lateral
Die große Zehe ist im Grundgelenk zur Seite der kleinen Zehe
abgeknickt. Tritt immer bei Spreizfüßen auf, ansonsten oft
durch Tragen enger, spitzer Schuhe.
Hemiplegie Halbseitenlähmung
Hepatitis Leberentzündung
Es gibt davon verschiedene Arten, die häufigsten sind: A, B
und C.
Hepatomegalie Vergrößerung der Leber
Hernie Weichteilbruch
Es handelt sich um das Vortreten, Ausstülpen eines Ein-
geweides aus der üblichen Lage. Am häufigsten im Bauchraum
mit Austreten des Darms in Bruchhöhlen (z. B. Leistenhernie,
Nabelhernie, Zwerchfellhernie = Hiatushernie). Gibt
es aber auch als Diskushernie = Bandscheibenvorfall oder
Hernie cerebri = Hirnvorfall (angeborene Missbildung).
Herpes simplex Virusinfektion der Haut
mit Bildung von Bläschen (sog. Fieberbläschen) vor allem an
den Lippen.
Herpes zoster Gürtelrose, Virusinfektion
wird durch das Windpockenvirus ausgelöst, das eine Entzündung
der Nervenknoten hervorruft und zu Hautbläschen und
oft sehr schmerzhaften Nervenentzündungen führt.
Hydrozephalus Wasserkopf
Hyperglykämie zu hoher Blutzuckerspiegel
z. B. bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Hyperplasie Vergrößerung eines Organs
durch Vergrößerung der Einzelzellen sowie durch Zunahme
der Gesamtzahl der Zellen.
Hypertonie erhöhter Blutdruck
Ab welchem Blutdruck ein Mensch unter ‚Hypertonie' leidet,
hängt vom Alter des Betreffenden ab. Die Normalwerte für
ältere Menschen sind höher als bei jüngeren.
Im Alter von 20 - 50 J. werden dauerhafte Blutdrucksteigerungen
über 140/80 (160/80) als Hypertonus (Hypertonie)
bezeichnet.
Hypertrophie Vergrößerung eines Organs
lediglich durch Vergrößerung der Einzelzellen
Hysterektomie operative Entfernung der Gebärmutter
Vom griechischen Wort hystera = Gebärmutter wurde das Wort
Hysterie abgeleitet, da früher angenommen wurde, dass dieser
Gemütszustand mit einer Gebärmuttererkrankung in Zusammenhang
steht (also nur bei Frauen auftreten kann).
iatrogen vom Arzt verursacht
iatrogener Schaden durch z. B. Fehlbehandlung
Ikterus Gelbsucht
durch Übertritt von Gallenbestandteilen ins Blut und dann in
die Haut. Die Gelbsucht alleine stellt noch keine eigentliche
Diagnose dar, ist mehr ein Symptom. Die Ursache muss geklärt
werden (Gelbsucht durch Hepatitis etc.).
Ileus Darmverschluss
kann z. B. nach Bauchoperationen, aber auch spontan auftreten
und stellt in jedem Falle einen lebensgefährlichen Notfall
dar.
immunisieren unempfänglich machen
Kommt von dem Wort immun = unempfänglich. Es gibt zwei
Arten zu immunisieren, d. h. eine Immunantwort vom Körper zu
erhalten, um einen Schutz gegen Ansteckungen zu erreichen:
1. aktiv: Der Körper bildet selbst Abwehrstoffe, wie z. B. durch
Impfen.
2. passiv: Abwehrstoffe werden zugeführt, z. B. durch Gabe
von Serum.
Indikation Heilanzeige
Zwingender Grund zur Anwendung einer bestimmten Maßnahme
bei einer Erkrankung.
infantil kindlich
Beschreibt entweder eine Störung bei Kindern oder das Stehenbleiben
eines Organs, einer Funktion auf kindlicher Entwicklungsstufe.
Infarkt Absterben eines Gewebes durch arteriellen Verschluss
infolge von Sauerstoffmangel, resp. mangels Durchblutung
Influenza Grippe
Infusion Gabe von Flüssigkeit in die Vene
selten auch unter die Haut oder in Knochen
Inkubationszeit Zeitraum
zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch einer Krankheit
Insemination künstliche Befruchtung
Wörtlich übersetzt bedeutet Insemination Besamung, von
semen = Samen.
Insuffizienz ungenügende Leistung eines Organs
in dessen Funktion, z. B. Herzinsuffizienz
Insulin Hormon der Bauchspeicheldrüse
das für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist
Intoxikation Vergiftung
Intubation Einführen eines Schlauches in die Luftröhre
zur Beatmung (z. B. Intubationsnarkose)
irreversibel nicht mehr rückbildungsfähig
Ischämie Blutleere eines Organs
Kachexie Kräfteverfall, Auszehrung
Kaverne krankhafter Hohlraum, bes. in der Lunge
bei Bronchiektasen oder durch entzündliche Einschmelzung
des Gewebes, meist bei Tuberkuloseerkrankung, verursacht.
Koagulum Blutgerinnsel
bestehend aus Fibrin und Erythrozyten
Kolik krampfartige Leibschmerzen
Krampfartiges, sehr schmerzhaftes Zusammenziehen eines
Hohlorgans, z. B. Darm-, Gallen-, Nierenkolik. Meist verbunden
mit Schweißausbruch, Übelkeit, Erbrechen und gelegentlich
Kollaps.
Kollaps Zusammenbruch, Zusammensinken
Bedeutet meist einen Schwächeanfall infolge eines Kreislaufversagens,
wird aber auch für einen Lungenkollaps verwendet,
wenn die Lungenbläschen z. B. durch Verletzungen des
Brustkorbs zusammensinken.
kontagiös ansteckend
Kontusion Quetschung
Konzeption Empfängnis
Befruchtung, die Vereinigung von Ei und Samenzelle. Das Verhindern
der Befruchtung nennt man Antikonzeption.
Kryptorchismus Zurückbleiben der Hoden
in der Bauchhöhle oder im Leistenkanal (krypto = versteckt)
Kyphose Buckel
Abweichung der Wirbelsäule nach hinten
Läsion Verletzung, Störung
Laparoskopie Bauchspiegelung
Mittels eines in die Bauchhöhle eingeführten Endoskops werden
die Bauchorgane betrachtet.
Laryngitis Kehlkopfentzündung
latent verborgen, versteckt
Eine Anlage oder Erkrankung, die im Körper vorhanden ist,
aber nicht ausbricht, ohne Symptome bleibt.
letal tödlich
z. B. letaler Ausgang einer Krankheit, letale Dosis eines Giftes
Leukozytose erhöhte Zahl der weißen Blutkörperchen
z. B. bei Infektionen
Ligatur Unter- oder Abbindung eines Gefäßes
Lipämie erhöhte Fettwerte im Blut
Lipom Fettgewebsgeschwulst (gutartig)
Lumbago Hexenschuss
Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Meist
sind degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke
u./o. Bandscheiben oder Muskelverspannungen die Ursache.
Luxation Verrenkung, Ausrenkung
z. B. Luxation des Schultergelenks meist mit Zerreißung des
Kapsel-Bandapparates
Malignität Bösartigkeit
Ein Tumor kann benigne (gutartig) oder maligne (bösartig)
sein.
Meningitis Hirnhautentzündung
Meteorismus vermehrte Luft-, Gasansammlung im Darm
gelelegentlich auch in der freien Bauchhöhle. Kann verschiedene
Ursachen haben, z. B. Darmverschluss, Verdauungsstörungen,
Typhus, Bauchfellentzündung u. a.
Metrorrhagie Blutung außerhalb der Menstruation
Mobilität Beweglichkeit
Gebräuchlich ist auch das Wort Mobilisation, d. h. in Bewegung
bringen. Ein Mensch nach einer Erkrankung, oder ein
Gelenk, eine Extremität nach einer Operation oder Gipsbehandlung
wird mobilisiert.
Morbilli Masern
Myalgie Muskelschmerz
Mykose Pilzinfektion
von Haut und Schleimhäuten
Myokarditis Herzmuskelentzündung
Eine Myokarditis kann sowohl im Rahmen einer Vergiftung
(selten) als auch einer Entzündung entstehen. Bei Infektionskrankheiten
ist es eine gefürchtete Komplikation.
Myom Muskelgeschwulst
in aller Regel in der Gebärmutter (benigne)
Naevus Muttermal
Nausea Übelkeit
Nephrektomie Entfernung der Niere
Da es viele Erkrankungen der Niere gibt, existieren auch viele
Begriffe mit dem Wortstamm Nephro (= Niere). Z. B. Nephritis,
Nephrolithiasis, Nephrose, Nephrosklerose u. a.
Neuralgie Nervenschmerz
Ebenfalls sind etliche medizinische Begriffe mit dem griechischen
Wort neuro(n) = Nerv bekannt, wie: Neuritis, Neurom,
Neurasthenie etc.
Obstipation Verstopfung
Ödem Wasseransammlung im Gewebe
Orchitis Entzündung eines oder beider Hoden
Osteomyelitis Knochenmarkentzündung
Bakterielle Entzündung meist in den langen Röhrenknochen
durch Verschleppung von Eitererregern (bes. Staphylokokken)
im Blut.
Osteosynthese operative Knochenbruchbehandlung,
bei der die Bruchstücke mittels Schrauben, Platten usw. vereinigt
werden.
Ostitis Knochenentzündung
Otitis Ohrenentzündung
Otosklerose Verhärtung des Innenohrs
mit der Folge einer Schwerhörigkeit. Erbkrankheit, Beginn
20. - 40. Lebensjahr.
Palpation Abtasten
Untersuchung von dicht unter der Körperoberfläche liegenden
inneren Organen durch Betasten. Das Adjektiv von Palpation
heißt palpabel = tastbar.
Panaritium eitrige Fingerentzündung
vom Nagelbett ausgehend, Erreger sind meist Staphylokokken,
kann zu Abszessen und Handvereiterungen führen. Gelegentlich
auch für die Entzündung der Zehen gebräuchlich.
Pankreatitis Bauchspeicheldrüsenentzündung
In den meisten Fällen durch erhöhten Alkoholkonsum ausgelöst,
aber auch durch Gallensteine u. a. Verschiedene Schweregrade
bekannt, im schlechtesten Fall sehr schwerer Krankheitsverlauf
mit ca. 10 - 20 % Sterberate.
Paralyse Bewegungslähmung
Parodontitis Zahnfleischentzündung
Parotitis Ohrspeicheldrüsenentzündung
Die Parotitis epidemica heißt Mumps und wird vom Mumpsvirus
übertragen, umgangssprachlich: Ziegenpeter, Sauschädelkrankheit.
Perforation Durchbruch
Z. B. bei einem Magengeschwür kann die Magenwand perforieren.
Periostitis Knochenhautentzündung
Peritonitis Bauchfellentzündung
Die Bauchfellentzündung wird meist durch Darmbakterien hervorgerufen
und ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Wichtige,
diagnostische Zeichen sind Bauchschmerzen mit einem
"brettharten" Bauch.
Perkussion Beklopfen der Körperoberfläche
um durch die Deutung der verschiedenen Klopftöne die darunter
liegenden Organe zu untersuchen (bes. Größe und Luftgehalt).
Placebo Scheinmedikament
"Medikament" ohne Wirkstoff
Pleuritis Brustfellentzündung
Pneumonie Lungenentzündung
Pneumothorax Luft im Brustfellraum
durch Platzen eines Lungenbläschens oder durch eine Verletzung
des Brustkorbs von außen. Das Eindringen von Luft zwischen
Brustfell und Lunge bedingt ein Zusammenfallen der
Lunge und führt zu Atemnot.
Polyp gestielte Schleimhautgeschwulst
Proktitis Entzündung des Mastdarmes
Pruritus Hautjucken
Psoriasis Schuppenflechte
Pyelonephritis Nierenbeckenentzündung
Radiusfraktur Knochenbruch der Speiche
Die Speiche ist einer der beiden Knochen des Unterarms, sie
liegt auf der Daumenseite (der andere heißt Ulna = Elle und
liegt auf der Seite des kleinen Fingers).
Reanimation Wiederbelebung bei Herz- oder Atemstillstand
regressiv rückbildend, rückschreitend
rekonvaleszent genesend
Reposition Zurückbringen in eine normale Lage
Wiedereinrichten von Knochenbrüchen, ausgerenkten Gelenken
und Hernien.
Resektion Zurückschneiden
Entfernen von kranken Organteilen, z. B. Magen-oder Darmresektion.
Resistenz Widerstandsfähigkeit
Resorption Aufnahme von Stoffen in die Blutbahn
aus einem umgebenden Gewebe. Z. B. aus dem Darm oder
aus dem Unterhautzellgewebe nach einer Injektion.
Retention Zurückhaltung
z. B. Harnretention
Retinitis Entzündung der Netzhaut des Auges
Rezidiv Rückfall
(rezidivierend = rückfällig) z. B. Tumorrezidiv etc.
Rhinitis Nasenschleimhautentzündung
Schnupfen, Katarrh
Rubeolen Röteln
Ruptur Riss
z. B. Gefäßruptur
Salpingitis Eileiterentzündung
Sectio Schnitt
Wird in der Kurzform häufig für den Kaiserschnitt verwendet.
Die korrekte Übersetzung heißt: Sectio caesarea.
Sedativum Beruhigungsmittel
sedativ = beruhigend
sekundär in zweiter Linie
Z. B. Sekundärheilung, d. h., dass eine Wunde nicht sofort verheilt,
sondern aufgrund einer Wundinfektion oder Wundheilungsstörung
verzögert heilt, häufig mit einem optisch
schlechteren Ergebnis.
senil greisenhaft, altersschwach
Sepsis Blutvergiftung
Sinusitis Entzündung einer Nasennebenhöhle
S. frontalis = Stirnhöhlenentzündung,
S. maxillaris = Kieferhöhlenentzündung.
In der Neurologie wird damit auch die Entzündung der großen,
venösen Hirngefäße bezeichnet.
Skabies Krätze
Hautinfektion durch Krätzmilben
Skoliose seitliche Verbiegung der Wirbelsäule
Somnolenz krankhafte Schläfrigkeit, Benommenheit
Soor Pilzbelag
vorwiegend der Mundschleimhaut
Spasmus Krampfzustand von Muskeln
Spondylitis Wirbelentzündung
Eine bekannte Form der Spondylitis ist die S. ankylosans, der
Morbus Bechterew.
Spondylose Wirbelabnützung
An den Wirbelkörpern entstehen Randzacken, die zu einer knöchernen
Verbindung der Wirbelkörper führen, meist verändert
sich auch die Bandscheibe.
spontan ohne äußeren Antrieb
z. B. Spontangeburt
Status Zustand
der oft länger anhält, wie z. B. beim Status asthmaticus, einem
lang anhaltenden, schweren Asthmaanfall.
Stenose Verengung, Enge
angeboren oder erworben, wird meist für verengte Körperkanäle
verwendet, wie z. B. Harnleiterstenose.
Strabismus Schielen
Abweichung der Augenachsen von der Normalstellung
Striktur Hochgradige Verengung
eines Körperkanals (z. B. Harnröhre), (stringere = schnüren)
Struma Kropf
Vergrößerung der Schilddrüse
Stupor Erstarrung
völlige körperliche und geistige Regungslosigkeit
Suizid Selbstmord
suspekt verdächtig
Synkope plötzliche Ohnmacht
meist kurzdauernd
Tendinitis Sehnenentzündung
Tendovaginitis Sehnenscheidenentzündung
Tetraparese
(Tetraplegie) Lähmung an allen vier Gliedmaßen
Therapie Behandlung
Thrombophlebitis Venenentzündung mit Thrombosebildung
Tonsillitis Halsmandelentzündung
Die Halsmandeln heißen Tonsillen und dementsprechend die
operative Entfernung derselben Tonsillektomie.
Tracheotomie Luftröhrenschnitt
Meist als Notfallmaßnahme bei Behinderung der Atmung, aber
auch auf Intensivstationen, wenn eine längere Beatmung eines
Patienten/einer Patientin notwendig wird.
Transsudate Ergüsse in Körperhöhlen
nicht entzündliche
Ulcus Geschwür
Für viele Menschen ist die Definition eines Geschwürs unklar,
selbst in Publikationen wird gelegentlich vom Krebsgeschwür
geschrieben, obwohl es sich um eine Geschwulst handelt. Das
Geschwür ist das Gegenteil einer Geschwulst. Das Geschwür
(Ulcus) ist ein Gewebsdefekt, ein Substanzverlust der Haut oder Schleimhaut, also eine Art Wunde. Unbehandelt kann
ein Geschwür zu einer Perforation, einem Loch, führen (z. B.
Magenperforation durch ein Magengeschwür). Die Geschwulst
(Tumor) entspricht einer Zunahme an Zellmasse, Gewebsvolumen.
Aber: In seltenen Fällen kann ein Geschwür entarten
und zu einer malignen Geschwulst werden, ebenso kann
eine Geschwulst ulzerieren, d. h. im Inneren ein Geschwür
bekommen.
Urämie Harnvergiftung des Organismus
durch Nierenversagen
Urtikaria Nesselfieber
stark juckende Quaddeln, meist im Rahmen einer allergischen
Reaktion, aber auch durch Hautbeanspruchungen (Druck,
scheuern etc.) oder Berührungen (z. B. Qualle, Brennnessel).
Varizellen Windpocken
Varizen Krampfadern
Vasektomie Durchschneidung des Samenleiters
zur Sterilisation des Mannes
Verruca Warze
Gutartige, durch ein Virus hervorgerufene Hauterkrankung.
Ansteckend.
Volvulus Darmverschlingung
häufig bei Babys und Kindern, führt zum Ileus.
zirkulär kreisförmig
Zystitis Entzündung der Harnblase
Medizinische Fachgebiete und Berufe
Bei den Bezeichnungen der Fachgebiete trifft man häufig auf die Endung -logie, die von dem griechischen Wort ‚logos' abgeleitet wurde und Lehre, Wissenschaft bedeutet. Für den Menschen, der diese Tätigkeit ausübt, den Kundigen, Forscher oder Wissenschaftler wird die Endung -loge gebraucht. Diese Endungen sind auch außerhalb der Medizin gebräuchlich, z. B. die Philologie - der Philologe oder die Zoologie - der Zoologe. Aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. So heißt die Lehre von den Erkrankungen der Kinder: Pädiatrie und der/die entsprechende Arzt/Ärztin: Pädiater/Pädiaterin.
Medizinische Fachgebiete und Berufe
Fachgebiet deutsch Arzt/Ärztin
Algesiologie Schmerztherapie Algesiologe, -login
Anästhesiologie
Anästhesie
Betäubungslehre, Narkose Anästhesiologe, -login,
Anästhesist, -sistin
Angiologie Lehre der Blutgefäße Angiologe, -login
Balneologie Bäderkunde Balneologe, -login
Chiropraktik Methode, durch gezielte Griffe
Verschiebungen speziell an der
Wirbelsäule zu richten
Chiropraktiker, -praktikerin
Dermatologie Lehre von der Haut Dermatologe, -login
Endokrinologie Lehre der inneren Drüsen und Hormone Endokrinologe, -login
Gastro-Enterologie Lehre der Magen- Darmerkrankungen Gastro-Enterologe, -login
Genetik Erbkunde Genetiker, -in
Geriatrie Lehre der Krankheiten im Alter Geriater, -in
Gerontologie Lehre und Forschung über das Altern Gerontologe, -login
Hämatologie Lehre von den Blutkrankheiten Hämatologe, -login
Histologie Gewebelehre Histologe, -login
Kardiologie Lehre von den Herzerkrankungen Kardiologe, -login
Neonatologie Neugeborenenlehre Neonatologe, -login
Nephrologie Nierenheilkunde Nephrologe, -login
Onkologie Lehre der Krebserkrankungen Onkologe, -login
Ophthalmologie Augenheilkunde Ophthalmologe, -login
Orthopädie Lehre der Erkrankungen des
Bewegungsapparates
Orthopäde, -pädin
Oto-Rhino-Laryngologie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
(wörtl.: Ohr-Nasen-Halskunde)
Der Fachausdruck wird kaum
gebraucht. Meist: HNO-Arzt,
-Ärztin
Pädiatrie Kinderheilkunde Pädiater, -in
Pathologie Lehre von den Krankheiten; Untersuchung
d. Leichen zum Feststellen der
Todesursache
Pathologe, -login
Phlebologie Venenlehre Phlebologe, -login
Physiologie Lehre von den normalen Vorgängen im
Körper
Physiologe, -login
Pneumologie Lungenheilkunde Pneumologe, -login
Proktologie Lehre der Erkrankungen des Mastdarms Proktologe, -login
Radiologie Strahlenlehre, Röntgen Radiologe, -login
Urologie Lehre der Erkrankungen der Harnorgane Urologe, -login
Venerologie Lehre von den Geschlechtskrankheiten Venerologe, -login
va-sprach
Proserpina - Latein Service
(E?)(L?) http://www.lateinservice.de/referate/inhalt/proserpinaref.htm
Tourenbeschreibungen (gpsies)
gpsies
Tourenbeschreibungen
(E?)(L?) http://www.gpsies.com/
to run the (whole) gamut (of something)
to run the (whole) gamut (of something) (W3)
Engl. "gamut" setzt sich zusammen aus "gamma", der ersten Note, und "ut", der letzten Note der Notenskala von Guido d'Arezzo. Damit bedeutet "gamut" etwa "von A bis Z". Und wie "von alpha bis ommega" bezeichnet auch "gamut" "die ganze Bandbreite". Und engl. "to run the gamut" bedeutet "das gesamte Spektrum durchlaufen".
(E?)(L?) http://www.business-english.de/daily_mail_result.html?day=2009-11-16