Neue Artikel im Etymologie-Portal 2006




Neue Begriffe im Etymologie-Portal
2005-12-25 - 2006-01-01

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Für die Schweizer Version der Fernsehsendung "Genial daneben", die Sie vielleicht von Sat.1 Deutschland her kennen, recherchiere/prüfe ich zur Zeit die von Zuschauern eingesandten Fragen auf ihre Richtigkeit.
Bei einzelnen Begriffen ist das meistens kein Problem. Schwieriger wird es bei Redewendungen und der Frage nach der Herkunft der Redewendung.
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... hätte ich da folgende Redewendungen, bei denen ich keine Ahnung habe, woher sie stammen: 1. Warum sagt man, wenn jemand gestorben ist, er "habe den Schirm zugemacht"?
2. Warum sagt man, wenn jemand gestorben ist, er "habe ins Gras gebissen"?
3. Woher stammt die Redewendung "aus dem Nähkästchen plaudern"?
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir helfen können ...
André Epprecht

Neue Begriffe im Etymologie-Portal
2006-01-01 - 2005-01-08



Neue Begriffe im Etymologie-Portal
2006-01-08 - 2006-01-15



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2006-01-15 - 2005-01-22



Neue Begriffe im Etymologie-Portal
2006-01-22 - 2006-01-29

Alraune, Alb, Alberich, Albtraum, Alptraum, raunen, Rune (W2)

(E2)(L1) http://www.blueprints.de/wortschatz/


(E2)(L1) http://www.botanikus.de/Gift/alraune.html
Die "Alraune" ("Mandragora") ist eine Wurzel von menschenähnlicher Gestalt, die zu zauberischen Zwecken verwendet wurde. Der Mandragora-Glaube ist orientalischen Ursprungs und auf verschiedenen Wegen, besonders durch die gelehrt-magische Literatur, nach Mitteleuropa gelangt.
Schon im klassischen Altertum wurde das Nachtschattengewächs "Mandragora" zum Liebeszauber und als Betäubungsmittel benutzt.
(© blueprints Team)

Genau ist es nicht mehr nachzuvollziehen, aber es geht vermutlich zurück auf "Alb-raunen".
Der "Alb" entstammt der Familie der "Elfen" mit "Alberich" als "Elfenkönig". Er setzte sich nachts auf die Brust des Schlafenden und verursachte ihm "Albträume" bzw. "Alpträume".
Das "leise Sprechen" nennt man auch heute noch gelegentlich "raunen". Dieses geht weiter zurück auf die "Rune", ahd. "runa" = "Geheimnis", "(heimliches) Geflüster". Davon erhielten die "geheimnisvollen Zeichen der Germanen die Bezeichnung "Runen" bzw. "Runenschrift".
Und irgendwie mengte der Volksglaube das "menschenähnliche Aussehen" der Wurzel mit dem Murmeln von mystischer Handlungen zu "Alraune".

Erstellt: 2006-01

Blume
etwas durch die Blume sagen, Floskel (W3)

Der Ausdruck für eine "verhüllte Andeutung" wurde von zwei Voraussetzungen begünstigt. Einmal hatten in früheren Zeiten (und wohl auch heute noch) Blumen eine bestimmte Bedeutung, so dass man ganz real "Blumen sprechen lassen" konnte/kann. Zum anderen wurde eine üppige Sprache in der Rhetorik schon recht früh als "Flosculus" = "Blümchen" (eingedeutscht "Floskel") bezeichnet. Und so kann man eben auch in übertragenem Sinne "etwas durch die Blume sagen".

Erstellt: 2006-01

about.com
Plant Names - Flowering Parts

(E?)(L?) http://ancienthistory.about.com/library/bl/bl_florus_names.htm

Flower Name Meanings
Florus, Flora, Florum
The following words are used in plant names to describe the flowering section of plants. The ending of most of these words and the beginning of a few others derive from the past participle (florus, flora, florum) of the Latin verb to flower, floreo.
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In den lat. Bezeichnungen beziehen sich die Adjektive auf die Substantive. Bei männlichen Pflanzennamen endet die Bezeichnung auf "-us" ("Asparagus" = "Spargel"), bei weiblichen Pflanzennamen endet die Bezeichnung (normalerweise) auf "-a", das Neutrum endet auf "-um" ("Lilium" = "lily" = "Lilie", "Lilium longiflorum" = "Lilie mit langen Blüten").

Aber wie sollte es anders sein? - Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen.

Es folgt eine Liste mit Beispielen lateinischer Pflanzennamen und der englischen Bedeutung.

Erstellt: 2006-01

Buchtipp

Die Buchempfehlung für heute ist:

Düll, Ruprecht
Kutzelnigg, Herfried
Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter
Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands

Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 577 Seiten - Quelle & Meyer
Erscheinungsdatum: April 2005
Auflage: 6., vollst. neu bearb. Aufl.
ISBN: 3494013977


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Kenntnisse über Systematik, Namen, Vorkommen, Blüten und Früchte werden ebenso vermittelt wie Informationen zu Inhaltsstoffen und verwendbarkeit der Pflanzen in Küche und Garten.
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Zu über 450 Arten (weitere ca. 500 Arten werden kürzer charakterisiert) liefert es dem Leser ausführliche Informationen über Vorkommen, Blüten, Früchte, Verwendung und Ökologie. Ersteres beinhaltet dabei nicht nur Standort und ggfls. Ursprung der Pflanzen, sondern auch oft lesenswerte Hintergründe über die Etymologie der deutschen und/oder lateinischen Namen und dem zugrundeliegenden mythologischen oder antiken Ursprung, was einen für mich persönlich besonderen Reiz des Buches ausmacht.
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Erstellt: 2006-01

Neue Begriffe im Etymologie-Portal
2006-01-29 - 2005-02-05

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2006-02-05 - 2006-02-12

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2006-02-12 - 2005-02-19

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2006-02-19 - 2006-02-26

Wortgeschichten

(E1)(L1) http://www.etymologie.info/
Als Wortgeschichten habe ich mir heute "amanonder" und "sotsëura" vorgenommen. Dabei handelt es sich um zwei Wörter aus dem umfangreichen Durcheinander von Sprachen und Dialekten im und um den Alpenraum. In diesem Fall handelt es sich um dolomitenladinische Wörter. Die Beispiele stammen aus dem online zugänglichen PDF-Dokument von Joachim Grzega, das ebenfalls zusammen mit dem "Etymologischen Wörterbuch des Dolomitenladinischen" von Johannes Kramer vorgestellt wird.

amanonder, manonder (W3)

(E1)(L1) http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/MEWD.pdf
Dieses Wort aus dem "Grödnischen Teil" erinnert doch sehr stark an "umeinander". Und so bedeutet es auch "herum", "umher".

Im Fassanischen und im Buchensteiner Teil heißt es dagegen nur noch "manonder".

Erstellt: 2006-02

sotsëura, sotissura (W2)

(E1)(L1) http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/MEWD.pdf
Ladinisch ("Grödnisch") "sotsëura" = "Unordnung" setzt sich zusammen aus "sot" = "tief", "unter" (lat. "subtum") und "sëura" = "über" (lat. "supra").

Eine andere Variante lautet gad. "sotissura" = "Durcheinander".

Die deutsche Entsprechung lautet natürlich "drunter und drüber". (Während die "direkte Übersetzung von "sotsëura" nur "(d)runter(d)rüber" lautet.)

Erstellt: 2006-02

ku-eichstaett
Grzega, Joachim
Materialien zu einem Etymologischen Wörterbuch des Dolomitenladinischen (MEWD)

(E1)(L1) http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/MEWD.pdf
317-seitiges Wörterbuch im PDF-Format.

"Ladinisch" ist die Sprache der "Ladiner" einer rätoromanischen Volksgruppe in Südtirol.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

Die Entstehungsgeschichte des vorliegenden Werkes beginnt mit der Veröffentlichung des letzten Bandes von Johannes Kramers EWD, in dem dieser Folgendes mitteilt: "entsprechend dem französischen und spanischen Sonderteil bei Diez sollte auch im EWD jeweils ein Sonderteil die Wörter erfassen, die es im Abteital nicht gibt. Aus einem praktisch-organisatorischen und einem in der Entwicklung des wissenschaftlichen Umfeldes liegenden Grundes kommt dieser Plan nicht wie vorgesehen zur Ausführung" (EWD VIII: 7).
Der buchensteinische Sonderteil soll von EWD-Mitarbeiterin Ruth Boketta-Homge in Angriff genommen worden und so gut wie fertig gewesen sein. Die vorläufige Version aus Verweisen und etymologischen Artikeln soll - im EWD-Layout - 500 Seiten umfasst haben. Dies hätte mit Kramers Worten den letzten EWD-Band "zu einem Monstrum von zwischen 1500 und 2000 Seiten anschwellen lassen, die Horrorvorstellung jedes Lexikographen. Hier drängte es sich einfach aus praktischen Gründen auf, die Notbremse zu ziehen, und diese Entscheidung wurde durch ein nochmaliges Überdenken des wissenschaftlichen Umfeldes erleichtert" (EWD VIII: 8). So sei das Buchensteinische ohnehin schon gut durch zwei Arbeiten etymologisiert; gemeint sind wohl Tagliavinis Arbeit von 1934 und Pallabazzers Arbeit von 1980 (zusätzlich sollte noch 1986 genannt werden).
Das Grödnische sei fast ebenso gut durch Lardschneiders etymologische Anmerkungen bearbeitet. Für das Ennebergische verweist Kramer auf die Arbeit von Kuen (1980-1981).
Lediglich für das Fassanische stellt Kramer fest, dass es "für dessen Etymologie [...] heute noch [...] traurig aussieht" (EWD VIII: 8). Für das Fassanische sollten aber die wertvollen etymologischen Angaben in Elwerts (1943) Monographie sowie Hubschmids (1950) Diskussion einiger dieser Vorschläge nicht ungenannt bleiben.
Da offensichtlich nicht einmal der schon weit gediehene buchensteinische EWD-Sonderteil publiziert werden soll, wuchs in mir die Idee, eine Sammlung des Sonderwortschatzes ggf. mit etymologischen Hinweisen auf der Grundlage des jeweils wichtigsten Wörterbuches für die Talvarietäten erstellen.
Daraus entstand das Projekt für die vorliegenden "Materialien für ein etymologischen Wörterbuch des Dolomitenladinischen" ("MEWD"), das ich sodann bei der Luigi-Heilmann-Stiftung im Rahmen eines Forschungswettbewerbes als Vorschlag einreichte.
...


Dieses umfangreiche Online-Dokument bezieht sich also auf das als Buchausgabe erschienene Werk "Etymologisches Wörterbuch des Dolomitenladinischen" ("EWD") von "Johannes Kramer". Joachim Grzega hat hierzu weitere Wort-Beispiele gesammelt und auch durch zusätzliche etymologische Anmerkungen ergänzt.

Folgende Wörter werden in dem Wörterbuch (als eigenes Stichwort) aufgeführt.
(Neben den hier übernommenen Stichwörtern findet man auch noch einige Ableitungen erwähnt und erklärt.)

Einige Beispiele aus diesem Dokument finden Sie auch auf dieser Seite in etwas freien Zitaten.
Einige Begriffe erinnern sogar an saarländische Ausdrücke, wie etwa der "sudler".

Erstellt: 2006-02

Buchtipp

Die Buchempfehlung für heute ist:

Kramer, Johannes
Etymologisches Wörterbuch des Dolomitenladinischen (EWD)

von Johannes Kramer (Herausgeber)
Gebundene Ausgabe - 3472 Seiten - H. Buske, Hamburg
Erscheinungsdatum: Mai 1998
ISBN: 3871189995

Erstellt: 2006-02



(E?)(L?) http://fr.wikipedia.org/wiki/Errare_humanum_est,_perseverare_diabolicum
Humanum fuit errare, diabolicum est per animositatem in errore manere.
(Aurelius Augustinus, 353-430 n. Chr., Bischof von Hippo in Nordafrika) Sermons (164, 14)
Menschlich ist es zu irren, teuflisch ist es, leidenschaftlich im Irrtum zu verharren.

Hallo!
Auf der Seite, auf der ich gelandet bin, wird die Frage nach der Herkunft von "obergärig" gestellt (interessanterweise wird sie bei Erwähnung von "untergärig" nicht gestellt). Beide Begriffe beziehen sich darauf, wo sich die Bierhefe bei der Gärung befindet, also ob sie absinkt oder schwimmt.
Ist übrigens leicht zu googeln.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang

Zum Namen Malorny,bitte etwas Näheres.

Suche Familiennamen deutscher / deutschsprachiger Herkunft, so wie niederl., spanischer Herkunft, zwischen 1775 - 1850 -1935
Die Namen stammen von Grabinschriften in Penang, W. Malaysia. Mit freundlichen Grüßen
Scheibner-J.I.

Leider kann ich diesen Namen z.Z. aus Zeitgründen nicht nachgehen. Aber vielleicht hat ein Besucher einen Hinweis.

2006-03-09 - Deutschland Deine Namen (ZDF-Show mit Jürgen Udolph) (E?)(L?) http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/bahnwelt/kundenmagazin/leute/wissenschaft/juergen__udolph.html


(E?)(L?) http://www.doppelpunkt.de/templates/dynamo.php?p=events%7Cid%7C94879%7Ctemplate%7C0


Neue Begriffe im Etymologie-Portal
2006-02-26 - 2005-03-05

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2006-03-05 - 2006-03-12



Hallo, im Etymologie-Lexikon, Begriff "Denim": auf deutsch heißt das Zeug "Köper", nicht "Körper" (z.B. dict.leo.org).
mit freundlichen Grüßen, Bernd Schulze

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2006-03-12 - 2005-03-19



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2006-03-19 - 2006-03-26

Wortgeschichten

(E1)(L1) http://www.etymologie.info/
Als Wortgeschichten habe ich mir heute "Lombard..." und "Lombardsbrücke" vorgenommen. Weitere Wortgeschichten aus und zur Lombardei finden Sie auf der Seite "IT Regionen - Lombardia". Dazu gehören z.B.: "Abrogans", "Arianismus", "duke", "Ganza", "get cold feet", "kalte Füsse bekommen", "Aver freddo ai piedi", "Grappa", "Kauderwelsch", "Mailand", "Marron", "Pippinische Schenkung", "Thurn und Taxis" und "zafie".

Lombard... (W1)

(E?)(L1) http://www.bartleby.com/65/lo/Lombards.html
Die Nachfahren der "Langobarden", die norditalienischen "Lombarden" hatten schon früh den Sinn für Geldgeschäfte entwickelt. Sie handelten europaweit mit Geld, das sie gegen Zins ausliehen. Seit dem 13. Jh. wurde der Begriff "Lombarden" allerdings bereits allgemein für "Kaufleute" (aus der Lombardei, aber auch allgemein aus Italien) benutzt.

An ihre große Zeit im Geldgeschäft erinnern aber immer noch viele Begriffe wie "Lombardkredit", "Lombard rate", "Lombardsatz", "Lombarddarlehen", "lombardfähig", "Lombardfenster", "Lombardgeschäft", "lombardieren", "Lombardierung", "Lombardkasse", "Lombardkredit", "Lombardliste", "Lombardsatz" = "Lombard rate", "Lombard Street" = "Strasse der Langbärte", die Strasse des Geldmarkts in London, "Lombardzinsfuß".

Der "Kredit gegen Verpfändung", der "Lombard" entstand in Frankreich als Verkürzung von frz. "Maison de Lombard" = "Leihhaus". Dort hatten im 13.-15. Jh. Kaufleute aus der Lombardei eine entsprechende Marktlücke entdeckt und zu einem Geschäft ausgebaut.
In Folge wurde "Lombarde" zum Inbegriff für "Geldwechsler" und "Lombardgeschäft" zum Begriff für "Kreditgeschäfte", "Lombardkredit" für "Kredit gegen Verpfändung" und "Lombardsatz" zur Bezeichnung für den "Zinsfuß für Lombardgeschäfte, der von der Notenbank festgesetzt wird".

Erstellt: 2006-03

Lombardsbrücke - Pfandhaus Lombard in Hamburg (W3)

(E?)(L1) http://www.abendblatt.de/daten/2002/06/25/39631.html

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"Lombardsbrücke" - Die Bezeichnung der Brücke, die (in Hamburg) Binnen- und Außenalster teilt, geht auf ein Leihhaus zurück, in dem man gegen Hinterlegung eines Pfandes Geld pumpen konnte. Für dieses Pfandhaus, das 1651 auf der Bastion Diderus der Brücken-Festungsanlage errichtet worden war, verwendete man die italienische Bezeichnung "Lombard".
"Lombarden" waren im Mittelalter Kaufleute aus Italien, die derartige Geldgeschäfte vornehmen durften. Der Name wurde auf die Brücke übertragen.
...


Ironie der Geschichte ist, dass die Langobarden ja schon einmal an der Unterelbe siedelten. Dann zogen sie der Sonne entgegen und siedelten sich schließlich in Norditalien an um dann als Finanzfachleute wieder nach Norden zu gehen.

Erstellt: 2006-03

Langobarden, Bardowick (W3)

(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Langobarden


(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Völkerwanderung

Etwa zur gleichen Zeit wie die Goten wanderten die Langobarden von der Unterelbe nach Mähren (heute Tschechien) und Pannonien (heute östl. Österreich.
...
568 fielen die Langobarden von Pannonien aus unter König Alboin in Norditalien ein und errichteten das "Langobardenreich", das bis zur Eroberung durch Karl den Großen bestand. Erst die neu entstandenen Staatswesen der Franken, Langobarden und Angelsachsen hatten Bestand und stabilisierten die Verhältnisse in Mitteleuropa wieder.


Erstellt: 2006-03

Buchtipp

Leider habe ich keine zum Thema passende Buchempfehlung gefunden, aber ein kleines Buch zu deutschen Redensarten ist ja auch nicht verkehrt.

Berger, Franz Severin
Heiliger Bimbam & Teufels Küche
Alltägliche Redensarten und ihre Herkunft

von Franz S. Berger, Elisabeth Tschachler-Roth, Elisabeth Tschachler- Roth
Gebundene Ausgabe - 316 Seiten - Area
Erscheinungsdatum: September 2005
ISBN: 3899964993

Erstellt: 2006-03



Auf meiner Suche nach einem Rezept für eine Feuerzangenbowle fand ich den Hinweis, dass dieses Getränk vor über 200 Jahren schon als "Krambamboli" bekannt war. Aber anscheinend hat eine Webseite von der anderen kopiert und ich konnte nicht herausfinden, ob diese Feststellung stimmt.
Könnt ihr bitte helfen?
Mit freundlichen Grüssen
Britta

Neue Begriffe im Etymologie-Portal
2006-03-26 - 2005-04-02



... bin zufällig auf Ihre Seite gestoßen und wollte folgenden Beitrag weitergeben:
"Trikont" bedeutet meines Wissens nicht der "3. Kontinent", sondern die "drei Kontinente Südamerika, Afrika und Asien". Es ist ein Begriff, der von Ethnologen und anderen Menschen, die sich für eine Verbesserung der Lebensumstände in diesen Kontinenten einsetzen, eingeführt wurde, um von dem wertenden Begriff "3. Welt" wegzukommen.
Herzliche Grüße, Samira Goth, Ethnologin M.A.
  • von Ulrich Lenk
    ... wo alles über Fußball spricht, darf www.etymologie.de nicht schweigen ;-)
    hier das Ergebnis meiner Recherchen:
    "Fuß": Herkunft aus ide. "*pèd" = "Fuß", griech. "podós" = "Fuß" (vgl. auch: "Podium"(!)), lat. "pedis" (auch: "Pedal"(!))
    "Ball": (siehe http://www.etymologie.info/) der ahd. "bal" war einfach ein "geschwollener Gegenstand"; Erst mit dem Aufkommen neuer Materialien, die ein längerfristiges Einschliessen von Luft ermöglichten nahm es die heutige Bedeutung von "Fussball" oder "Luftballon" an.
    Die ursprüngliche Bedeutung ist noch in "Handballen" oder in "eine Faust ballen" zu erkennen."
    Ergänzung:
    Zu dieser vielfach weitergebildeten Wurzel gehören die Wörter "bald" , "Balg" (eigentlich: abgezogene Haut, die durch Füllung prall wird).
    Zum Wortstamm aus dem außergermanischen Bereich gehört auch griechisch "Phallos" = männl. Glied.

    Zur Erheiterung noch ein kleiner Exkurs ins italienische:
    Da die eleganten Italiener ja nicht ganz ohne Chancen in die WM-Endrunde gehen (wie gesehen bei der deutschen 1 : 4 - Blamage in Florenz) hier noch ein kleiner Ausflug in die Etymologie des italienischen Begriffs für Fußball:
    "il calcio" (Italienisch: der Fußball)
    etymologisch bietet sich folgende Lösung an:
    "calcio" mag aus heutiger Sicht ein Homonym sein: [1] "Fußtritt", "Huftritt" und ....[3] "Kalzium" (und nicht zu vergessen: "Fußball"). Wobei allerdings die Herkunft aus lateinisch "calx" = "Ferse" und "calx" = "Kalk" mit etwas Phantasie schon auf eine gemeinsame Herkunft schließen lässt ...
    Es gibt eine etymologische Ableitung aus dem lat. "calcem" = "Spielstein", "Kalkstein", das verwandt sein kann mit dem griechischen "chálix" = "kleiner Stein", "Kies", "Kalkstein".

    Man beachte in diesem Zusammenhang die zu lat. calx gehörende Verkleinerungsform "calculus" = "Steinchen", "Spielstein", "Rechenstein", der Ausgangspunkt zu unseren täglich gebrauchten Wörtern "kalkulieren", "Kalkül", "Kalkuklation", ...." (!).
    Gewagte Ableitung: Vielleicht wurden die ersten ordentlichen Spielsteine aus relativ gediegenen Fersenknochen geschnitzt?
    "calcio" Substantiv, m, ein Homonym mit den Bedeutungen: [1] "Tritt mit dem Fuß", [2] "Fußball", [3] das Element "Kalzium", auch: Gewehrkolben "calcio |il| (del fucile)"
    Herkunft: [1,2] Von lateinisch "calx" = "Ferse". [3] Von lateinisch "calx" = "Kalk".
    Abgeleitete Begriffe: [1] "calcio d'angolo", "calcio d'inizio", "calcio di punizione", "calcio di rigore", "calcio di rinvio".
    Übersetzungen [1] "Fußtritt", "Huftritt", [2] "Fußball", [3] "Kalzium".
    Fußball im Italien der Renaissance:
    Bevor wir nun in die Gegenwart gelangen, blicken wir noch kurz nach Florenz, eine Stadt, die zur Zeit der Medici im 16. Jahrhundert seine Hochblüte erlebte. Dort pflegte man eine Art Fußball zu spielen, die anfangs nur durch den Adel ausgetragen wurde, siehe

    http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/spm/24232.html

    Die Spieler kleideten sich mit prächtig ausgearbeiteten Roben und bewegten sich darin geradezu majestätisch. Das Spielfeld, auf dem man die "Calcio" genannte Sportart trieb, maß 80 mal 120 Ellen und war mit einem zwei Meter hohen Zaun umgeben. Es standen sich zwei Mannschaften gegenüber. Jeder Spieler hatte auf einer speziellen Position zu spielen. Eine Mannschaft bestand aus 27 Feldspielern und einem Torwart. Nur er durfte den Ball in die Hand nehmen, allen anderen war dies untersagt, sie durften den Ball lediglich mit der Faust schlagen oder mit dem Fuß kicken. Ein Schiedsrichter überwachte das Spiel und ermittelte anhand der Tore und der Anzahl der Strafpunkte das Ergebnis.

    Doch blieb Calcio nicht auf Florenz beschränkt und auch nicht auf den Adel. Dadurch verlor das Spiel seine vornehme Spielweise und wurde zum Massenspektakel.
    Literatur und Bildnachweis
    Bredekamp, Horst:Florentiner Fußball: Die Renaissance der Spiele. Wagenbach Verlag, 2001.
    Bredekamp, Horst:Florentiner Fußball oder die Renaissance der Spiele. Calcio als Fest der Medici. Campus Verlag, Frankfurt a.M., 1993.
    freundliche Grüße
    Ulrich


  • My German is sehr elementar. I am unable to have this site translated to English.
    I am trying to determine the origin of my name and your website came up with my Google search. Can you help me or guide me to a source who can offer me advice?
    Thank you, Joe Daues, St. Charles, Missouri, USA
  • Super Site, das möchte ich unterstützen.
    Definition von einer anderen Site:
    Klappsmühle
    Einen "Klaps" haben: nicht recht bei Verstand sein; "Klaps" bezeichnet einen leichten Schlag an den Kopf, wodurch das Gehirn zu Schaden gekommen ist. Das Irrenhaus nennt man "Klapsmühle", wobei "Mühle" auf die intensive Behandlung des Geisteskranken und auf Ausdrücke wie "durchgedreht" usw. anspielt.
    Quelle: Röhrich, Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten.
    Gruß, F.S.

  • Neue Begriffe im Etymologie-Portal
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    Gründonnerstag
    greinen, kreinen (W1)

    Das Fest hat seinen Namen nicht nach der Farbe "Grün", sondern nach dem alten Wort "greinen", es hieß also eigentlich "Greindonnerstag". "Greinen" bedeutet so viel wie "jammern" oder "klagen" und bezieht sich auf die alte Sitte, an diesem Tag fällige Pachtzinsen und Abgaben einzutreiben, was gewiss Grund für allerlei Klage war.

    (E2)(L1) http://www.osterseiten.de/brauchtum/gruendonnerstag/home.html

    ...
    Der Name "Grün"-Donnerstag kann von "gronan", "weinen" ("greinen") abgeleitet werden. Damit waren wohl die Tränen der Büßer gemeint, die in der alten Kirche an diesem Tag nach beendeter Buße wieder in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen wurden.
    ...


    (E2)(L1) http://www.feste-der-religionen.de/feste/gruendonnerstag.html


    (E2)(L1) http://www.festjahr.de/festtage/gruendonnerstag.html


    (E2)(L1) http://www.garten-literatur.de/Kalender/ostern/gruendon.htm
    Hier findet man eine abweichende Herleitung:


    ...
    Gründonnerstag kommt von lateinisch "dies viridium" (= "grüner Tag"); "Grünes" Essen ist nach altem Brauch am heutigen Tage - meist mit neunerlei Kräutern üblich (man kennt den Ausruf: "Ach du grüne Neune"). Die Suppen aus siebenerlei, neunerlei oder gar zwölferlei Kräutern sollten Gesundheit für das ganze Jahr bringen. In Österreich werden auf den Wochenmärkten folgende Zutaten für die "Neun-Kräuter-Suppe" oder "Gründonnerstagssuppe" angeboten: Schafgarbe, Gundermann, Löwenzahn, Brennessel, Sauerampfer, Spitzwegerich, Veilchenblüten, Huflattichknospen und Gänseblümchenrosetten; aber Borretsch, Kerbel, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch, Zitronenmelisse kommen auch in Frage.



    (E2)(L1) http://www.kath.de/Kirchenjahr/gruendonnerstag.php
    Eine weitere Herleitung:


    ...
    Möglicherweise kommt Gründonnerstag auch tatsächlich von "Grün", weil im Mittelalter an diesem Tag "grüne Meßgewänder" getragen wurden.



    (E2)(L1) http://kirchen-abc.de/abc.nordelbien/abc.lexikon/abc.132/nordelbien.html


    (E1)(L1) http://www.theology.de/gruendonnerstag.htm
    Auf dieser Seite findet man noch einmal einige Thesen zusammengefasst:


    ...
    Die verschiedenen Deutungen des deutschen Namens (die lateinischen Bezeichnungen sind sehr vielfältig) befriedigen nicht (etwa vom Gebrauch "grüner Paramente", von "Grinen" [ahd.] = "Klagen", vom Essen "grüner Kräuter" sowie von der nicht sicher erklärten lateinischen Bezeichnung "dies viridium"). Ob sich das Klagen dabei auf die Fastenzeit mit dem Leiden, auf die darauffolgende Nacht, die Jesus in Todesangst verbrachte oder das Weinen auf die bevorstehende Kreuzigung Jesu bezieht ist nicht geklärt.

    Auch das Erwachen der Natur in dieser Jahreszeit, das "Grünwerden der Pflanzen" verbindet uns mit dem Gründonnerstag und dem Osterfest. Darüber hinaus gibt es die Verbindungen zum Osterhasen, Osterlamm, Osterfeuer, Osterblumen, usw., die alle mit dem Erwachen und der Hoffnung im Zusammenhang stehen.

    Unabhängig vom christlichen Glauben wird die Farbe "Grün" als Zeichen / Farbe der Hoffnung verstanden. Vom "grün" abgeleitet ist es heute in vielen christlichen Familien an Gründonnerstag üblich, grünes Gemüse zu essen, z.B. Spinat oder Brunnenkresse.
    ...


    Der "Gründonnerstag" ist nicht grün. Die Silbe "grün" geht auf "greinen" ("weinen") zurück.
    An diesem Tag wurden die Sünder (und Büßer) wieder in die Kirchengemeinschaft aufgenommen, wobei sie Tränen der Reue und Freude weinten.

    "greinen" - existiert ein Zusammenhang mit frz. "craindre" = "sich fürchten"?

    (E2)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Gründonnerstag


    Fazit: Man weiß es nicht genau.

    Erstellt: 2006-04

    Kar-, care, karg (W3)

    (E1)(L1) http://www.duden.de/service/newsletterarchiv/2004/040402.html

    ...
    "Kar-" ... ist als selbstständiges Wort in spätmittelhochdeutscher Zeit untergegangen. Das mittelhochdeutsche "kar" leitet sich ab vom althd. "chara", was so viel bedeutet wie "Wehklage", "Trauer". Dem entspricht auch das gotische "kara" sowie das englische "care" (= "Kummer", "Sorge"). Das heutige Adjektiv "karg" leitet sich ebenfalls vom althochdeutschen Substantiv ab. In alten Sprachzuständen hatte es allerdings nicht die heutige Bedeutung, sondern wurde im Sinne von "traurig", "bekümmert", "besorgt" verwendet. Es ist also eine "Klagewoche" und "Trauerwoche", die für gläubige Christinnen und Christen am Sonntag vor Ostern beginnt.
    ...


    Erstellt: 2006-04

    Karfreitag, Guter Freitag, Good Friday, Stiller Freitag, Weißer Freitag, Langer Freitag, Hoher Freitag (W3)


    Der Karfreitag (althochdeutsch "kara" = "Klage", "Kummer", "Trauer"), auch "Stiller Freitag" oder "Hoher Freitag", ist der Freitag vor Ostern. Die Bezeichnung "Guter Freitag" kommt aus dem Englischen von "Good Friday".
    Er folgt auf den "Gründonnerstag" und geht dem "Karsamstag" voraus. Der Karfreitag ist der höchste Feiertag der protestantischen Christen. Er ist unter Einbeziehung des Gründonnerstagabends der erste Tag der österlichen Dreitagefeier (Triduum paschale). An diesem Tag wird der Kreuzigung Jesu Christi gedacht. Im Jahre 2006 fällt der Karfreitag auf den 14. April.
    ...


    (E?)(L?) http://www.festjahr.de/festtage/karwoche.html

    ...
    Mhd. "kar", ahd. "chara" = "Wehklage", "Trauer" (vgl. got. "kara" = "Sorge", engl. "care" = "Kummer", "Sorge") ist als eigenständiges Wort in spätmittelalterlicher Zeit untergegangen. Das Adjektiv "karg" ist von dem Substantiv "kar" abgeleitet.



    (E?)(L?) http://www.festjahr.de/woche/freitag.html

    ...
    Von allen Freitagen des Jahres hat der "Karfreitag" die größte Bedeutung; als Todestag Christi gedenkt er Leid und Tod des Gottessohnes und Erlösers, wobei dem Todesgedächtnis das Wissen um den Beginn der Erlösung anhaftet.
    Der Karfreitag heißt auch "stiller Freitag", weil an ihm Lustbarkeiten und Feiern verboten waren, "weißer Freitag", wohl weil bei den im Mittelalter üblichen Bußprozessionen die öffentlichen Büßer in weißen oder weißgrauen Bußgewändern mitgingen.
    Die Bezeichnung "langer Freitag" nimmt Bezug auf das mit dem 4. Jahrhundert an Karfreitag übliche strenge Fasten, das den Karfreitag länger erscheinen ließ, als die übrigen Freitage.



    (E2)(L1) http://www.german-easter-holiday.com/ostern-osterfest/karwoche/karfreitag/


    (E3)(L1) http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Karwoche-Karfreitag.html


    (E3)(L3) http://www.kirchen-abc.de/abc.nordelbien/abc.lexikon/abc.134/nordelbien.html


    (E3)(L1) http://www.onlinekunst.de/ostern/karfreitag.html


    (E3)(L3) http://www.osterseiten.de/brauchtum/karfreitag/home.html


    (E3)(L3) http://www.ref.ch/kirche/karfreitag.html


    (E?)(L?) http://www.sermon-online.de/search.pl?d1=Karfreitag&lang=de&searchstring=Karfreitag


    (E3)(L2) http://www.theology.de/karfreitag.htm


    (E2)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag


    (E?)(L2) http://www.derweg.org/feste/ostern/ostern.html


    (E?)(L?) http://www.feiertagskalender.ch/feiertag.php?geo=0&jahr=2006&ft_id=17&look=liste&klasse=5&hl=de


    (E?)(L2) http://www.feste-der-religionen.de/feste/karfreitag.html


    (E?)(L2) http://www.garten-literatur.de/Kalender/ostern/karfr.htm


    (E?)(L2) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
    Der "Karfreitag" (0,000367404) gehört zu den 30.000 häufigsten Wörtern im Deutschen.

    (E?)(L1) http://www.kath.de/Kirchenjahr/karfreitag.php


    (E?)(L1) http://www.klosterkirche.de/zeiten/hl-woche/karfreitag.php


    (E?)(L3) http://www.physiologus.de/karfreit.htm


    (E?)(L1) http://www.religioeses-brauchtum.de/


    Erstellt: 2006-04

    Ostern (W2)

    "Ostern" geht zurück auf mhd. "osteren", althd. Wort "ostarun" = "Morgenröte". Es war Brauch, in der Osternacht bis zum Morgen wach zu bleiben und bei Tagesanbruch an der Auferstehungsfeier in der Kirche teil zu nehmen.

    "Ostern" leitet sich von dem Begriff "Ostara" (= "Osten"), "Eostre" oder "Eoastrae" ab, dem angelsächsischen Namen der teutonischen "Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit", der Braut des jungen Maigrafen (Freyr - Freyja). Zum Fest der Göttin "Ostara" wurde die frische, grünende Erde und die Liebe (Morgenröte) gefeiert. Die Tage sind länger als die Nächte und der Frühling hat sich gegenüber dem Winter durchgesetzt.

    Der Name der germanischen Frühlingsgöttin "Eostrae" ist verwandt mit altindisch "usra", griech. "eos", lat. "aurora" = "Morgenröte" - "Ostern" war also ein Fest des zunehmenden Lichts im Frühling.

    (E?)(L1) http://www.aphorismen.de/
    Rubrik Aphorismen mit dem Thema Ostern

    (E?)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_6585.html


    (E?)(L?) http://www.christianitytoday.com/holidays/easter/#easter
    Easter

    (E?)(L?) http://www.daskirchenjahr.de/osternmenu.php
    Osternacht | Ostersonntag | Ostermontag | Quasimodogeniti | Miserikordias Domini | Jubilate | Kantate | Rogate | Christi Himmelfahrt | Exaudi

    (E?)(L?) http://home.datacomm.ch/broec/hasentoeter/hasentoeter.htm


    (E1)(L2) http://www.derweg.org/feste/ostern/rundumostern.html

    ...
    Bisher waren sich die meisten Wissenschaftler einig: Das Wort "Ostern" kommt von einer germanischen Göttin "Ostara", oder aber man verbindet es mit dem Wort "Osten". Es hat aber nie eine Göttin "Ostara" gegeben und auch die andere Lösung ist wenig wahrscheinlich.

    Jetzt gibt es aber eine neue Deutung. Der Sprachwissenschaftler Jürgen Udolph hat die nordgermanischen Sprachen untersucht. Sie kennen eine Wortfamilie, die sprachlich zu Ostern passt: "ausa" = "(Wasser) schöpfen", "(be)gießen".

    Das Wort "Ostern" bezieht sich daher eher auf die Taufe, das zentrale Ereignis des christlichen Festes in den ersten Jahrhunderten. Früher fanden die meisten Taufen in der Osternacht statt.
    ...


    (E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/anlag/verz/22spra.htm


    (E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/i-p/ostern.htm


    (E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/9sp-ecke/artikel/2004/04-04-06.htm


    (E1)(L1) http://www.duden.de/service/newsletterarchiv/2001/010406.html
    06.04.2001 ... Herkunft des Wortes "Ostern".

    (E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1165665,00.html

    Ostern - la madrugada o la diosa

    En alemán, la etimología de "Ostern" ya no es tan simple. Si para algunos proviene de la palabra germánica "ostarum", lo que significa "aurora", para "otros" proviene de "Ostara", una diosa germánica de la primavera, cuyo culto se habría mezclado con las Pascuas al ser introducido el cristianismo. Los que se inclinan por la primera opción explican el término con la celebración del día del inicio de la primavera, cuya aurora se esperaba. Según esta tradición, una muchacha debía recoger agua de un arroyo, fuente o río cercano entre la media noche del sábado y la aurora del domingo. La llamada agua de Ostern debía ser llevada en silencio hasta la casa, y ser guardada todo el año. Sus poderes eran muchos: desde curar dolencias oculares hasta procurar lozanía y juventud. Ése es el motivo por el cual, en ciertos pueblos alemanes, aún se adorna la fuente al amanecer del domingo.


    (E?)(L?) http://www.feiertagsseiten.de/
    Osterbinsen | Osterbrot | Osterbrezel | Osterbrot | Osterbrunnen | Osterdatum berechnen | Osterfahne | Osterfeuer, Osterlicht | Osterfladen | Ostergrüße | Osterinseln | Osterkerze | Osterkringel | Osterlamm | Osterlamm (Rezept) | Osterlamm (Das Original Backrezept) | Osterlämmchen (Backrezept) | Ostermette | Ostermontag | Osternachtliturgie | Osternacht | Osternachtsfeier | Osterräder, Osterräderlauf | Osterreiten, Osterreiterprozessionen | Osterrezepte | Ostersonntag | Osterspiele | Osterwasser | Osterzopf (Rezept)Osterzopf (Rezept)

    (E?)(L2) http://www.feste-der-religionen.de/feste/ostern.html

    ...
    Das Osterfest wurde 325 auf dem Konzil von Nizäa eingerichtet, wo auch der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond als Termin bestimmt wurde. Über Herkunft und Geschichte des Osterfestes sowie des Wortes "Ostern" gibt es unterschiedliche Theorien. Nach christlicher Lehre leitet sich das Wort "Ostern" von "Osten" ab, der Himmelsrichtung, aus der man die Rückkehr Jesus' erwartete.

    Andere leiten das Wort und das Fest von der angelsächsischen Fruchtbarkeitsgöttin "Eostre" bzw. der gemanischen Liebesgöttin "Ostara" ab. Das zugehörige Tier dieser Göttin - der man u.a. Eier opferte - war der Hase, eines der Fruchtbarkeitssymbole schlechthin.

    Alexander Hislop, der den Ursprung des Festes in der babylonisch-assyrischen Kultur sieht, drückt sich in seinem Buch The Two Babylons wie folgt aus:

    Was bedeutet der Ausdruck "Ostern" überhaupt? Er ist kein christlicher Name. Man erkennt seinen chaldäischen Ursprung auf den ersten Blick. "Ostern" ist nichts anderes als "Astarte", einer der Titel der Beltis, der Himmelskönigin, deren Name ..., den Layard auf assyrischen Denkmälern fand, ... Ischtar [ist]...Das ist die Geschichte des Osterfestes.



    (E1)(L1) http://www.festjahr.de/festtage/ostern.html
    Sonntag nach 1. Frühlings-Vollmond | Ostermontag | Osterfestkreis


    ...
    Das Wort "Ostern" existiert in verschiedenen Schreibweisen: "Astern", "Austern" (Österreich), "Oistern", "Oustern". Vom Hebräischen abgeleitet ist "Pascha", "Passah", "Pessach" (bonum, carnosum, communicans, domini, magnum, major, majus), "Paschen", "paeschen", "paischen", "Paschalia", "Paschetag", "Pâques communians" (commenians), "dies paschalis" ("pasche", "paschatis", "paschatos"), "festum paschale", "Agnus paschalis". Es gibt "dominica pasche" ("paschalis", in ressurectione, resurrectionis domini) und "dies sanctus" (sacratissimus, resurrectionis) sowie resurrectio domini. Der "Ostermontag" heißt in Schwaben "Ostergutentag". Die Woche nach Ostern wird bezeichnet als "Ausgehende Osterwoche", "ferie paschales", hebdomada resurrectionis (sancte pasche, paschalis), "Pascheweke". Vom nachfolgenden "Weißen Sonntag" her haben sich die Bezeichnungen "Albaria", "Alba paschalis" (paschalis) gebildet.

    Bis um die Mitte dieses Jahrhunderts war die Auffassung verbreitet, das Wort "Ostern" leite sich von einer germanischen Frühlingsgöttin "Ostara" ab. Inzwischen ist wissenschaftlich geklärt, dass die "Ostara" unbewiesen ist; sie ist durch Rückschluss entstanden, indem angenommen wurde, "Ostern" müsse sich auf eine solche Gestalt zurückführen lassen. Der wohl älteste literarische Beleg für das Wort "Ostern" findet sich bei Beda Venerabilis 738 mit "Eostro". Das Wort bedeutet "Morgenröte" und ist von dem Wortstamm "ausos" abgeleitet, der im Griechischen zu "eos", "Sonne", und im Lateinischen zu "aurora", "Morgenröte", geführt hat. Im Althochdeutschen bildete sich "Eostro" zu "ôstarum" und im Altenglischen zu "eastron". Der kirchenlateinische Begriff "Pascha" oder "Passah" wurde seit jeher mit "Ostern" gleichgesetzt. Warum die Bezeichnung für die "Morgenröte" zum Synonym für "Passah" werden konnte, läßt sich an den Canones Hippolyti zeigen, wo es heißt: "Nemo igitur illa nocte dormiat usque ad auroram" - Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben bis zur "Morgenröte". Der nächtliche Gottesdienst hat die Bezeichnung "Mette" erhalten, also "Ostermette".
    ...


    (E?)(L?) http://www.garten-literatur.de/Kalender/ostern/osterso.htm
    Bauernregeln zu Ostern

    (E?)(L?) http://www.garten-literatur.de/Kalender/ostern/ostern_kalender.htm


    (E2)(L1) http://www.garten-literatur.de/Kalender/ostern/gruendon.htm


    (E?)(L?) http://www.gerhard-gall.de/Ostern3.htm
    Der Kalender - Ostern in Javascript berechnet und eine kleine Einführung von Gerhard Gall.

    (E?)(L?) http://www.german-easter-holiday.com/ostern-osterfest/


    (E?)(L?) http://www.german-easter-holiday.com/ostern-osterfest/osterfest/
    Christliches Osterfest in Deutschland. Über Religion, Bräuche und Literatur von Rita Hermann.


    ...
    "Ostern" leitet sich von dem Begriff "Ostara" ("Osten"), "Eostre" oder "Eoastrae" ab, dem angelsächsischen Namen der teutonischen "Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit", der Braut des jungen Maigrafen (Freyr - Freyja).
    ...


    (E?)(L?) http://www.goblack.de/desy/sc12chip/uebung/bios_dos/datum/ostern.html
    OSTERN.CPP die Osterformel in C++, bearbeitet von D. Schwarzer.

    (E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Ostern.html


    (E?)(L?) http://www.herger.net/staroffice/sbinteam/examples/easter.htm
    Ostern berechnen eine Osterformel ins Netz gestellt von Michael Herger.

    (E?)(L?) http://www.holidays.net/easter/


    (E?)(L?) http://www.holidays.net/easter/eggs.htm


    (E?)(L1) http://www.icondatenbank.com/
    Feiertage Feste (95): Geburtstag, Ostern, Verschiedenes ...

    (E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
    "Ostern" gehört zu den 30.000 häufigsten Wörtern (Ostern 0,00109589).

    (E?)(L?) http://www.internet-maerchen.de/maerchen/peterchen10.htm
    Das Osternest - Peterchens Mondfahrt - Gerdt von Bassewitz

    (E?)(L1) http://www.kalenderlexikon.de/anzeigen.php?Eintrag=Ostern


    (E2)(L2) http://www.kath.de/Kirchenjahr/ostern_wortbedeutung.php
    Ostertermin | Ostern-ewiges Leben | Ostern-Wortbedeutung | Osterwasser | Osterkerze | Ostermontag | Osterritt


    ...
    Als Deutschland seine Wurzeln im Germanischen suchte, glaubte man, den Ursprung des Wortes "Ostern" bei einer germanischen Gottheit gefunden zu haben. Inzwischen ist deutlich, daß eine Gottheit "Eosturmonath" oder "Ostera" nie verehrt wurde. Allerdings kommt Ostern vom germanischen "ausa", das im Nordgermanischen "schöpfen", "gießen" heißt. Die Namensnennung wurde als "vatni ausa" bezeichnet, d.h. "mit Wasser begießen". Die Pluralform des Wortes Ostern erklärt sich aus dem dreimaligen Begießen des Täuflings.
    ...


    (E?)(L?) http://www.kirchen-abc.de/abc.nordelbien/abc.lexikon/abc.139/nordelbien.html
    Osterkreis | Ostern | Ostertermin

    (E?)(L?) http://www.kr8.de/ostern.htm
    Datum des Osterfestes von Dietrich Kracht

    (E?)(L?) http://krapfen.org/ostern/
    Die Gauß'sche Osterregel ausführlich erklärt von Stefan Gerth.

    (E3)(L2) http://www.les-identitaires.com/aff_doc.php?id=798&idrub=7

    Les œufs peints, une tradition millénaire
    ...
    Les druides attribuaient des qualités merveilleuses à l’oeuf de serpent (pierre en forme d’oeuf) et teignaient les œufs en rouge en l’honneur du soleil. Dans les rituels païens anglo-saxons, on offrait des oeufs colorés à la déesse de la fécondité "Eostre" (ou "Ostara" pour les germains). De ce divin nom viendrait l’origine d’"Ostern" et d’"Easter", équivalent respectivement allemand et anglais de "Pâques" (qui signifie "passage" selon l’étymologie juive).
    ...


    (E?)(L?) http://home.nikocity.de/geelhaar/spielwiese/ostern/ostern.html
    Gauss'sche Formel zur Berechnung des Osterdatums - Javascript-Programmierung: Angelika Geelhaar.

    (E3)(L1) http://www.onlinekunst.de/ostern/karfreitag.html


    (E?)(L?) http://www.ostern-mit-dem-osterhasen.de/
    Ostern | Der Osterhase | Ostereier | Osterbräuche | Ostergeschichten | Ostergedichte | Osterbasteln | Ostermotive | Osterkarten | Ostergrüße | Ostersprüche | Osterspiele | Osterrezepte | Ostergeschenke | Osterdekoration

    (E?)(L?) http://www.osterseite.de/
    Osterseiten | Osterrezepte | Osterbasteleien | Eier färben | Eier verstecken | Osterbitte | Osterbräuche | Osterspiele | Ostergeschichten | Hasenwitze | berühmte Hasen | Johannes20 | Osterpostkarten

    (E?)(L?) http://www.ostern-online.de/


    (E?)(L?) http://www.queisser-net.de/Computer/ostern
    Script zur Berechung des Ostersonntags in Python von Sebastian Queisser.

    (E?)(L?) http://www.ratgeber-ostern.de/


    (E?)(L?) http://www.romankoch.ch/capslock/ostern.htm
    Osterformel in Javascript und Visual Basic von Roman Koch.

    (E?)(L?) http://www.serve.com/jb/ostern.htm
    Die Berechnung des Oster-Datums in der Programmiersprache Pascal von Jörg Buchwitz.

    (E?)(L?) http://www.w-akten.de/themaderwoche/ostern.phtml


    (E?)(L1) http://www.wasistwas.de/
    Ein Hase zu Ostern? | Was hat Himmelfahrt mit Ostern zu tun?

    (E?)(L?) http://www.kirchenweb.at/osterhase/ostern/osterhasen.htm

    Wie heißt der Osterhase in anderen Ländern und Sprachen. Global Osterhasen-Übersetzung europäisch amerikanisch lateinamerikanisch afrikanisch...

    Der (Oster)hase in anderen Ländern heißt...


    (E6)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern


    (E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-k-o.htm


    (E6)(L?) http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=234


    Erstellt: 2006-04

    Buchtipp

    Die Buchempfehlung für heute ist:

    Becker-Huberti, Manfred
    Lexikon der Bräuche und Feste

    Über 3.000 Stichwörter mit Infos, Tipps und Hintergründen für das ganze Jahr
    480S., Herder
    Sprache: Deutsch
    Gebundene Ausgabe - 480 Seiten - Herder, Freiburg
    Erscheinungsdatum: August 2000
    Auflage: 3., Aufl.
    ISBN: 3451273179


    Warum bemalen wir zu Ostern Eier und verstecken sie? Woher stammt der Gartenzwerg? Warum müssen alle Kerzen auf dem Geburtstagskuchen auf einmal ausgeblasen werden? Seit wann gibt es das Christkind? Warum ist 13 eine Unglückszahl? Und warum bringt der Schornsteinfeger Glück? Was ist die Schlamperwoche, was ein Gähnmaul, was das Neujährchen? All diese und noch viel mehr Fragen beantwortet das Lexikon der Bräuche und Feste von Manfred Becker-Huberti, der hier alles zusammengetragen hat, was es zum Brauchtum im deutschen Sprachgebiet zu wissen gibt.
    Durch zahlreiche Abbildungen, ein umfängliches Literaturverzeichnis und einen Jahreskalender der Fest- und Gedenktage ergänzt, geben die über 3.000 Artikel umfassende Auskunft über die religiösen und profanen Bräuche im Jahreskreis - von A wie Abblümeln bis Z wie Zwölf Zwiebelschalen. --Christoph Nettersheim

    Umschlagtext
    Rasche, gründliche und manchmal überraschende Auskünfte zu den Festen und Bräuchen des Jahres. Wer weiß schon, dass der Osterhase eigentlich ein Lamm hätte sein sollen? Woher kommt eigentlich der Nikolaus, und ist er auch der Weihnachtsmann? Warum müssen beim Geburtstag alle Kerzen auf einmal ausgeblasen werden?


    Erstellt: 2006-04

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-04-30 - 2006-05-07

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-05-07 - 2006-05-14



    Es wurde ein neuer Eintrag im Forum Forum von http://www.etymologie.info geposted.
    Betreff: Kriemhild/Griemhild/Gudrun/Kudrun + Brünhild/Brynhild
    Inhalt: hallo erst mal ich befasse mich gerade mit dem Nibelungenstoff und der Edda und bin über verschiedene Namen der weiblichen Hauptfiguren gestollpert... Mich würde interessieren woher die Namen abgeleitet wurden, und was sie bedeuten, denn ich habe keine Ahnung von Etymologie weil ich zu wenig sprachkenntnisse hab.würde mich freuen wenn mir jemand helfen könnte.
    mit besten Grüssen Daniel
    Der Eintrag stammt von: Daniel Billing

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-05-14 - 2006-05-21



    Ich weiß nicht, warum die Schapp-Seide so heißt, wie sie heißt. Darum hoffe ich, dass Sie mir vielleicht helfen können...?
    Mit gespannten und freundlichen Grüßen, Charlotte Salow

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-05-21 - 2006-05-28

    Katalog
    catalogue
    catalogo (W3)

    (E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/Loeffler1956.pdf
    Die 160-seitige - interessante - Abhandlung im PDF-Format "Einführung in die Katalogkunde" von "Karl Löffler" enthält auch die Antwort auf die Frage: Woher stammt das Wort "Katalog"?


    "Katalog", international im Gebrauch, im Französischen und Englischen "catalogue", im Italienischen "catalogo", im Deutschen früherer Zeiten oft gleich den ähnlichen Bildungen wie z.B. "Philologe" behandelt, so das man "den und die Katalogen" bildete (wie übrigens noch Goethe sagte), stammt aus dem Griechischen: "katalogos" von "katalego" = "ich zähle auf"; also eine "Aufzählung", eine "Liste", ein "Verzeichnis" und zwar eines, bei dem stillschweigend vorausgesetzt wird, daß es in einer bestimmten Ordnung, planmäßig und sorgfaltig angelegt ist.

    Im alten Griechenland gab es alle möglichen Kataloge. Wohl der bekannteste ist der "Schiffskatalog", "ein Abschnitt aus dem 2. Buch der Ilias"; dann der "Katalog", "die nach dem Dienstalter aufgestellte Liste der zum Wehrdienst verpflichteten Manner in Athen", ferner der "Katalog von Hesiod", nämlich eine "Liste der Frauen der Sage mit ihren Geschichten".

    Weiterhin sprachen die Griechen von einem "Katalog der Weltwunder", "Katalog der größten Ströme", "Katalog der höchsten Berge", "Katalog der berühmtesten Künstler" usw., von einem "Katalog der Sieger in den Kampfspielen", "Katalog der szenischen Aufführungen" und dgl. Für den "Bücherkatalog" in unserem Sinn benutzen die Griechen in alter Zeit das Wort noch nicht, wenn ihnen auch natürlich die Sache nicht unbekannt war.


    Erstellt: 2006-05

    Pinakes des Kallimachos
    Pinakothek (W3)

    (E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/Loeffler1956.pdf
    Die "Pinakothek" ist eine Gemäldesammlung. Die Bezeichnung geht zurück auf lat. "pinacotheca", griech. "pinakotheke" = "Aufbewahrungsort von Weihgeschenktafeln".


    Am Eingang zur Geschichte des Katalogwesens stehen die "Pinakes des Kallimachos", die ins 3. Jahrhundert vor Christus zurückführen und die in merkwürdiger Weise bereits alle die wichtigsten Probleme bergen, die uns heute noch im Bibliothek- und Katalogwesen bewegen. Gewiß erzählen vereinzelte Nachrichten schon von Büchereien aus noch früheren Zeiten; sowohl von privaten wie von staatlichen Sammlungen. Bei den Ausgrabungen der Hethibarhauptstadt in Boghazköi wurde auch ein Archiv von Tontafeln mit einem Verfasserkatalog gefunden. Von der Bibliothek des Königs Assurbanipal in Ninive aus dem 7. vorchristlichen Jahrhundert, dem ersten Höhepunkt der Bibliotheksund Kataloggeschichte, ist sogar ein ansehnlicher Teil im Britischen Museum heute noch vorhanden. Aber diese Tontafeln sind doch von unseren Büchern und schließlich auch von den Rollenbüchern der Antike so stark verschieden, daß Fragen, die uns heute beschäftigen, an ihnen sich schwer veranschaulichen lassen. Und die Nachrichten über die Privatbüchereien der Antike sind auch nur magere Einzelzeugnisse.

    Demgegenüber bietet die Bibliothek von Alexandria, und zwar die größere im Königspalast, neben der noch die kleinere im Serapeum bestand, das Beispiel einer Riesensammlung, die mit ihren 400.000 bis 500.000 Rollen - von anderer Seite wird sogar die Zahl 700.000 genannt - in der ganzen Antike und auch noch das ganze Mittelalter über, nicht bloß nicht übertroffen, sondern auch nie mehr erreicht wurde und erst in der neueren Zeit übertrumpft werden konnte. Übrigens ist bei den großen Zahlen, die für die Bestände angegeben werden, zu berücksichtigen, daß sie nicht ebenso viele verschiedene Werke, sondern nur so viele Rollen bedeuten, die oft gleichen Inhalt hatten, dann also Dubletten darstellten. Ursprünglich Privatbibliothek der Ptolemäer, der größten Bibliophilen des Altertums, wurde sie später auch den Gelehrten des Museums zur Verfügung gestellt. Freilich ist auch diese Sammlung längst verschwunden; aber ein bedeutsames Werk, das von ihr zeugt und das auf ihr aufgebaut ist, hat immer wieder von sich reden gemacht, eben die genannten "Pinakes des Kallimachos".

    "pinas" ist eine "Tafel", eine "Holztafel", auf der Aufzeichnungen angebracht werden konnen. An den Buchergestellen, Kasten oder Schranken (scrinia) der Alexandrinischen Bibliothek, in denen die Rollen in Futteralen aufbewahrt wurden, vielleicht auch an den Wanden der Magazine, waren solche Tafeln angebracht, auf denen die im Gestell enthaltenen Rollen aufgezahlt standen. Darauf geht das grose Werk des Kallimachos zuruck: "Listen der in jedem Bildungsgebiet Hervorragenden und ihrer Schriften in 120 Buchern".

    In diesem Werk des Kallimachos, das 120 Bucher umfast, sehen die einen den altesten grosen Bibliothekskatalog, die andern die alteste grose Bibliographie, wieder andere das alteste Literaturhandbuch. "Kallimachos von Kyrene", etwa 310-240, der so an der Spitze der Kataloggeschichte steht, war ein angesehener Dichter. Er war früh an den Hof von Alexandria gekommen und hatte sich, ein Könner der Form und Meister der Sprache, als Vertreter der lyrisch-epischen Dichtung einen Namen gemacht. Spater verließ er das Reich der Dichtung, um in das der Wissenschaft uberzugehen.
    ...
    Als Grundlage fur sein Werk nahm Kallimachos jedenfalls die Ansätze zu einem Katalog der Bibliothek, eben die "Pinakes" der schon nach Gruppen aufgestellten Bestände. Die Ordnung der alexandrinischen Sammlung durch Zenodotos war vorausgegangen; man hatte die einzelnen Rollen bestimmt, ebenso die Teile der Sammelrollen, hatte das Normalexemplar festgestellt und das ganze Material nach dieser großen Hauptsichtung in Gruppen geordnet. Aber erst "Kallimachos" hat den Gesamtbestand zu einem grosen Werk zusammengearbeitet, das aber wohl in seinem Sinn weniger ein Gesamtkatalog der Bibliothek sein sollte; denn er hat ja für jedes einzelne Werk nicht alle vorhandenen Rollen genau verzeichnet, sondern hat nur sein Normalexemplar behandelt. So schuf er auf Grund der Bibliothek von Alexandria, die damals am ehesten den Anspruch auf Vollständigkeit der Literatur der Zeit, vor allem der griechischen Kulturwelt, erheben konnte und ja auch bewußt nach einer solchen Vollständigkeit strebte, eher eine Bibliographie, und zwar schon damals etwas, was wir heute etwa "bibliographie raisonnee" heißen. Vielleicht sind aber auch, die "Pinakes" im Sinn von "Kallimachos" noch mehr als literarhistorisches Werk anzusehen. Es ist nicht ohne Reiz feststellen, daß schon in der Erörterung uber diesen Archetypus unseres Faches die beiden Gesichtspunkte der Bibliographie und des Kataloges zusammentreffen, sowohl wenn wir die Art der Entstehung des Werkes, wie wenn wir seinen Zweck ins Auge fassen. Leider können wir uns von den "Pinakes des Kallimachos" kein vollstandiges und kein unangefochtenes Bild machen, da sie nicht erhalten sind. Wir bleiben auf Spuren angewiesen, die wir von ihnen in Abschriften späterer Handschriften finden, sowie auf die da und dort in der antiken Literatur zerstreuten Zeugnisse. Nach dem Gesamtbild, das viele seither dem Werk gewidmete Untersuchungen im großen ganzen mit genügender Klarheit ergeben, ist es wahrscheinlich, daß Kallimachos seinen Stoff in zweimal 6 Gruppen eingeteilt hat.
    Die eine Gruppe, die "Dichter", hatte die Abteilungen "Epiker", "Elegiker", "Jambiker", "Meliker" (= "Lyriker"), "Tragiker" und "Komiker".
    Die Gruppe der "Prosa" bestand aus "Historikern", "Rednern", "Philosophen", "Arzten", "Nomographen" ("geometrisch Mathematik") und "Varii auctores"; vielleicht hatte diese Gruppe auch noch einige weitere Abteilungen.
    Kallimachos bildete also seine Gruppen nach den Literaturgattungen, die er mit der Sache und nicht mit den Personen bezeichnet.
    ...


    Anmerkung: Vermutlich geht "pinas" weiter zurück auf lat. "pinus" = "Fichte".

    Erstellt: 2006-05

    ü (W3)

    (E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/Loeffler1956.pdf

    ...
    Weiter sagt man, die Umsetzung von "ü" in "ue" sei willkürlich. Dem könnte der Hinweis auf die schriftgeschichtliche Entwicklung entgegengestellt werden, wonach "ü" aus übergeschriebenem "e" entstanden ist, also "ue" gewissermaßen eine Wiederherstellung bildet. Jedenfalls kann man nicht ohne weiteres sagen, das Einsetzen von "e" sei eine Willkür.
    ...


    Erstellt: 2006-05

    HU Berlin
    Löffler, Karl
    Einführung in die Katalogkunde

    (E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/Loeffler1956.pdf
    In der 160-seitige Abhandlung im PDF-Format "Einführung in die Katalogkunde" von "Karl Löffler" aus dem Jahr 1935 / 1956 werden viele Probleme der Katalogisierung von Bibliotheksbeständen behandelt. Daß die Probleme nach wie vor aktuell sind, erfahre ich immer wieder, wenn es darum geht, im Etymologie-Portal behandelte Wörter alphabetisch "richtig" einzuordnen.

    Wie soll ich z.B. diesen Artikel alphabetisch einordnen? Ich habe mich für drei Verweise in der alphabetischen Navigation entschieden: Den Artikel selbst habe ich auf der Seite "DE Bibliotheken" untergebracht da es um die Katalogisierung von Bibliotheksbeständen geht.

    Wenn Sie sich also auch schon geärgert haben, daß Sie Begriffe im Etymologie-Portal nicht an dem von Ihnen erwarteten Platz gefunden haben, lesen Sie doch einmal diesen Artikel und schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen und Vorschläge.

    Interessieren würde mich Löfflers Einschätzung der Problematik, der sich heutige Internet-Suchmaschinen gegenüber sehen. Jeder Surfer erwartet ja zu seinen zwei Suchbegriffen die wirklich relevanten Seiten an erster Stelle der Trefferliste.

    Neben dem interessanten Überblick zur Systematischen Ordnung von Wissensträgern findet man auch kurze etymologische / wortgeschichtliche Hinweise zu "Dewey Decimal Classification", "Katalog", "Pinakes", und dem Zeichen "ü".

    Da Löfflers Katalogkunde nicht allzu viele etymologische Hinweise bietet, gibt es heute einen zusätzlichen Bonus-Link zu englischen Begriffen, die ihren Ursprung in Norwegen ider Island haben.

    Erstellt: 2006-05

    Buchtipp

    Die Buchempfehlung für heute ist:

    Seibicke, Wilfried
    Historisches Deutsches Vornamenbuch, Bd.1, A-E

    Sprache: Deutsch
    Sondereinband - 712 Seiten - Gruyter
    Erscheinungsdatum: 1996
    ISBN: 311014445X

    Seit November 2002 steht auch der vierte Band dieses Mammutwerkes zur Verfügung. Die etwa 2.700 Seiten bieten eine umfassende Übersicht der deutschen Vornamen von "A bis Z" seit 1400. Leider habe ich die 4 Bände noch nicht selbst begutachten können, aber der Verlag Gruyter bürgt für Qualität und auch die - wieso englischsprachigen (?) - Synopsen ("Synopse" = "Zusammenschau" von lat. "synopsis" = "Entwurf", "Verzeichnis", von griech. "sýnopsis" = "Übersicht", "Überblick") lassen nur Bestes erwarten.
    Falls ich je wieder Platz im Bücherregal haben sollte, kämen diese Werke sicherlich in die engere Wahl.

    Erstellt: 2006-05

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-05-28 - 2006-06-04



    mit großem Interesse habe ich Ihre Website verfolgt. Leider konnte ich den Begriff "Allegation" nicht finden. Im Rahmen meiner Diplomarbeit bin ich auf der Suche nach der Herkunft des Wortes: "Allegation".

    Es wird in Württemberg seit 1840 für den Nachweis von Veränderungen an Flurstücken im sog. "Primärkataster" (Katasterbuch) verwendet.
    Können Sie mir weiterhelfen? Danke!

    MfG Yvonne Schoch

    ... Ich habe da mal eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Und zwar kenne ich die Wortherkunft von "Umwelt" nicht. Die Wortherkunft steht leider auch nicht in meinem Etymologierbuch - und im Internet habe ich bis jetzt auch vergebens gesucht. Nun habe ich die Hoffnung, das Sie mir helfen können und werden.
    Vielen lieben Dank - Jessica von Loh

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-06-04 - 2006-06-11

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-06-11 - 2006-06-18

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-06-18 - 2006-06-25



    Zur Information: Eben erscheint beim Buske-Verlag die 3. völlig neu bearbeitete Auflage meines deutsch-bretonischen/bret.-deutschen Wörterbuches.
    Gérard Cornillet

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-06-25 - 2006-07-02



    Welche Bedeutung / Herkunft hat das deutsche Wort "Gamm" ("Gamme") als Flurname / Stadtteilname z. B. in Hamburg: "Altengamme" / "Neuengamme", oder in "Boizenburg" / E. : "Gamm"
    Söncke Schacht

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-07-02 - 2006-07-09


    Schwerpunkt dieser Woche:
    der String "gamm".

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-07-09 - 2006-07-16


    Diese Woche geht es um die Frage von Jürgen Kiefner nach dem Begriff "Freund" und einige Begriffe und Links auf den Seiten "UK Spiele" und "ES Linguistik"

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-07-16 - 2006-07-23

    (E1)(L1) http://www.etymologie.info/

    Diese Woche geht es um die Frage von Angelika Dehrmann nach der Herkunft des Begriffs "Lavante". Daraus ergaben sich weitere Artikel die sich um den String "lavant" drehen.


    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-07-23 - 2006-07-30


    Diese Woche steht "DE Grammatik" im Mittelpunkt. Auch da gibt es einige interessante Wortgeschichten. Zum Beispiel daß das "-t" der Verben in der zweiten Person Singular ein vereinnahmtes "du" ist. Oder daß sich "neben" aus "in einer Ebene" entwickelt hat.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-07-30 - 2006-07-06


    Diese Woche:
    - Tom Rother: ... woher stammt das Wort "endgradig"
    - Jürgen Burberg im Etymologie-Forum: Woher stammt das Wort "Gott"?
    - Auch "andere" Suchmaschinen finden "Etymologie" und "Etymology".
    - Aufnahme der seit April aufgelaufenen Begriffe der "Sites" "alphadictionary", "owad", "reference.com" und "wordsmith.org".
    - Als Besonderheit: Auf "www.fiket.de" stellt Thomas Marquart jede Woche ein schwedisches Wort vor.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-08-06 - 2006-07-13


    Diese Woche:
    "Benedict" in allen Variationen. (1. Teil - 2. Teil folgt nächste Woche.)
    Als mir vor ein paar Tagen eine kleine Broschure aus unserem letzten Frankreich-Urlaub in die Hände fiel, ahnte ich noch nicht, was das für Folgen haben sollte. Es war eine Broschüre zu dem französischen Likör aus Fécamp - mit dem Markennamen "Bénédictine". Natürlich gibt es dazu eine Geschichte. Aber auf der Suche nach weiteren Hinweisen bin ich auf viele weitere "Benediktiner" gestoßen. Zunächst auf viele Namen, die mit lat. "Benedictus" zusammenhängen, der kürzeste dürfte "Ben" sein, der u.a. auch eine Abkürzung von "Benedict" sein kann. Aber auch das verballhornte dt. "benedeien" oder "engl. "benison" oder die engl. "eggs Benedict" hängen irgendwie mit "Benedictus" zusammen.

    Und dann gab es noch eine Fülle indirekter Funde, da viele Forscher, Weltreisende oder auch Mathematiker "Benedict" oder "Benedikt" hießen und in der einen oder anderen Form auch neue Begriffe einführten.

    Diese Woche gibt es den ersten Teil der "Benediktiner". Der Rest folgt in der nächsten Woche.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-08-13 - 2006-07-20


    Diese Woche:
    - "Benediktiner" (Teil 2)
    - Literaturempfehlungen
    - weitere Etymologie-Such-Links

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-08-20 - 2006-07-27


    Diese Woche:
    gibt es kein Schwerpunktthema. Bei Aufräumarbeiten kamen einige Links und Buchempfehlungen zu Tage.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-08-27 - 2006-09-03


    Diese Woche:
    - Aufräumarbeiten zu den Buchempfehlungen
    - Das Wort des Monats September

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-09-03 - 2006-09-10


    Diese Woche:
    gibt es nicht allzu viele Neueinträge.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-09-10 - 2006-09-17


    Diese Woche:
    geht es etwas "quer durch den Garten". Als Schwerpunkt könnten die Links und Literaturempfehlungen zu "UK Diktionaries" durchgehen.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-09-17 - 2006-09-24


    Diese Woche:
    gibt es die Schwerpunkte:
    - Links und Literatur auf der Seite "FR Linguistik"
    - Namen, Links und Literatur auf der Seite "DE Namen"

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal 2006-09-24 - 2006-10-01


    Diese Woche: stehen Wörter Links und Literaturempfehlungen der Seiten "US Dialekt" und Links zum "Getty Thesaurus of Geographic Names (TGN)" im Mittelpunkt. Ausserdem ist das "Wort des Monats Oktober" von Prof. Christoph Gutknecht eingetroffen.


    Diese Woche:
    gibt es neue Wörter, Links und Literaturempfehlungen auf den Seiten "Begriffe aus indianischen Sprachen", "Sprachen der Welt", "EU Dialekt", "EU Tiere", "DD Namen", "DE Städte", "DE Astronomie", "DE Bibliothek", "DE Chemie", "DE Namen", UK Chemie", "UK Ismen/Anglizismen", "US Militarismen" und "US Wörterbücher/-verzeichnisse".
    Außerdem bin ich dem Namen "Naumann" nachgegangen und habe dabei einige interessante Begriffe, Links und Literaturempfehlungen gefunden.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-10-08 - 2006-10-15


    Diese Woche:
    gibt es neue Wörter, Links und Literaturempfehlungen auf den Seiten "CA Namen" und "DE Sachsen-Anhalt".

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-10-15 - 2006-10-22


    Diese Woche:
    gibt es neue Wörter, Links und Literaturempfehlungen auf den Seiten "Welt Kultur", "DE Feuer", "UK Schottland" und "US Wörter des Tages". Besonders interessant finde ich die Geschichte von "Mall" = "Einkaufszentrum".

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-10-22 - 2006-10-29


    Diese Woche:
    liegt der Schwerpunkt auf australischen Literaturempfehlungen zu verschiedenen Themen. Außerdem fragte Herr Konrad Multmeier nach der Herkunft des Wortes "Tandem" (Fahrrad). Interessant ist auch, dass engl. "Butterfly" und dt. "Schmetterling" gar nicht weit auseinander liegen.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-10-29 - 2006-11-05


    Diese Woche:
    gab es neue Einträge vor Allem auf der Seite "DE Bayern". Außerdem ging das "Wort des Monats" für November online.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-11-05 - 2006-11-12


    Diese Woche:
    Gibt es Begriffe, Links und Literaturempfehlungen aus verschiedenen Bereichen. Diese Woche habe ich mir auch erlaubt zwei neue Wortbildungen vorzuschlagen: "Kiribatisierung" und "Tuvaluation".

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-11-12 - 2006-11-19


    Diese Woche:
    gibt es neben einigen anderen Beiträgen noch einige Nachträge zur Seite "DE Bayern". Am besten gefiel mir diese Woche das bair. "trawe", das über frz. "travailler" auf lat. "tripalium" zurückgeht, einem "Dreipfahl" zu Folterzwecken (was natürlich weniger schön war).

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-11-19 - 2006-11-26


    Diese Woche:
    steht der lothringische Ort "Bitche" oder dt. "Bitsch" (auf der Seite "FR Lorraine") im Mittelpunkt, der entweder auf "Sumpfwasser" oder auf den Namen "Burkhard" zurück gehen soll. Auf jeden Fall gibt es viele Familiennamen, die auf "Burkhard" zurück gehen.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-11-26 - 2006-12-03


    Diese Woche:
    gibt es das Wort des Monats Dezember und Links auf der Seite "US Diktionäre".

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-12-03 - 2006-12-10


    Diese Woche:
    geht es um einige Online-Nachschlagewerke und um chemische Begriffe.
    Bei "fair" und "fairy" könnte es sein, dass ich etwas über das "angemessene" Ziel hinausgeraten bin.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-12-10 - 2006-12-17


    Diese Woche:
    geht es um Begriffe, Links und Bücher auf der Seite "DE Literatur".

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-12-17 - 2006-12-24


    Diese Woche:
    Gibt es wieder Beiträge zu unterschiedlichen Themen.

    Neue Begriffe im Etymologie-Portal
    2006-12-24 - 2006-12-31


    Diese Woche:

    stehen die Seiten "FR Champagne-Ardenne"und "DE Trinken" im Vordergrund.

            .oooO
            (   )      Oooo.
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    🀅 🀆 🀇 🀈 🀉
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    🀏 🀐 🀑 🀒 🀓
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    🀱 🀲 🀳 🀴 🀵 🀶 🀷
    🀸 🀹 🀺 🀻 🀼 🀽 🀾
    🀿 🁀 🁁 🁂 🁃 🁄 🁅
    🁆 🁇 🁈 🁉 🁊 🁋 🁌
    🁍 🁎 🁏 🁐 🁑 🁒 🁓
    🁔 🁕 🁖 🁗 🁘 🁙 🁚
    🁛 🁜 🁝 🁞 🁟 🁠 🁡

    🁣 🁤 🁥 🁦 🁧 🁨 🁩
    🁪 🁫 🁬 🁭 🁮 🁯 🁰
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    🁿 🂀 🂁 🂂 🂃 🂄 🂅
    🂆 🂇 🂈 🂉 🂊 🂋 🂌
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    🂨 🂩 🂪 🂫 🂬 🂭 🂮
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    🂸 🂹 🂺 🂻 🂼 🂽 🂾
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    🃈 🃉 🃊 🃋 🃌 🃍 🃎
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    🃘 🃙 🃚 🃛 🃜 🃝 🃞





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