Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
EI Alles ist im Eimer
Etymologische Verwandtschaften, Bekanntschaften und Assoziationen
-fahr-

A

B

C

D

E

F

Fahrstuhl (W3)

Die Bezeichnung dt. "Fahrstuhl" stammt aus dem Bergbau. Die Leitern in den Schächten zwischen den Sohlen bezeichnete man als "Fahrten". Als die leitern durch mechanische Aufzügen ersetzt wurden, die einem Stuhl ähnelten, kam es zur Bezeichnung "Fahrstuhl".

Andere Bezeichnungen für den "Fahrstuhl" sind "Aufzug", "Lift", engl./amerik. "elevator".

Bei Adelung ist zu lesen:


Der "Fahrsessel", des -s, plur. ut nom. sing. oder der "Fahrstuhl", des -es, plur. die -stühle.

1) Ein Stuhl mit Rädern, auf welchem man sich gleichsam fahren kann.

2) Ein Stuhl, auf welchem man aus einer Etage in die andere durch die geöffnete Decke fahren kann, ohne die Treppe steigen zu dürfen.

Der "Fahrsteiger", des -s, plur. ut nom. sing. in den Mansfeldischen Bergwerken, ein Steiger, welcher die Aufsicht über den Grubenbau führet, weil er vornehmlich die Zechen befahren muß; zum Unterschiede von dem Poch- oder Wäschsteiger u. s. f.

Der "Fahrstuhl", S. "Fahrsessel".


(E?)(L?) https://www.arte.tv/de/videos/086469-000-A/new-york-helden-aus-glas-und-stahl/

New York – Helden aus Glas und Stahl

Stadt Land Kunst

13 Min., Verfügbar vom 07/12/2018 bis 07/12/2020

In Manhattan richten unzählige Wolkenkratzer ihren Blick aufs Meer hinaus. Sie sind die stummen Zeugen eines besonderen Kapitels in der amerikanischen Geschichte: Ab dem 19. Jahrhundert, mit dem Aufkommen von Stahlträgern und der Erfindung des Fahrstuhls, sprossen diese Symbole des emporstrebenden Kapitalismus aus dem Boden und wurden zum Wahrzeichen von New York.


(E?)(L?) https://www.br.de/mediathek/podcast/das-kalenderblatt/anfang-vom-ende-des-fahrstuhlfuehrers-11-09-1908/46222

Das Kalenderblatt

Anfang vom Ende des Fahrstuhlführers (11.09.1908)

Fahrstuhlführer - sogar zum Aufzugfahren brauchte man einst beherzte Profis, bis die Reise nach oben plötzlich ohne Liftboy auskam. Mit dem 11. September 1908 fand ihn sogar die deutsche Bau-Polizeiverordnung überflüssig.

Autor: Michael Reitz


(E?)(L?) https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/der-fahrstuhl-wegbereiter-der-wolkenkratzer-1/1292630

radioWissen

Der Fahrstuhl - Wegbereiter der Wolkenkratzer

Aufzüge gab es schon im alten Ägypten, doch der große Durchbruch für den Lift kam erst im 19.Jahrhundert - vor allem mit der Absturzsicherung von Elisha Graves Otis. Jetzt war der Weg frei zum Wolkenkratzer.


(E?)(L?) https://www.br.de/mediathek/podcast/was-heute-geschah/der-film-fahrstuhl-zum-schafott-kommt-in-die-kinos/56435

Was heute geschah

Der Film "Fahrstuhl zum Schafott" kommt in die Kinos

29.01.1958: Der Film "Fahrstuhl zum Schafott" mit Jeanne Moreau und Maurice Ronet in den Hauptrollen kommt in die Kinos. Die Filmmusik dazu stammt von Miles Davis.


(E?)(L?) https://www.businessinsider.de/wissenschaft/kann-man-einen-fahrstuhlabsturz-durch-springen-ueberleben-2019-2/

Wissen zum Wochenende: Kann man einen Fahrstuhlabsturz durch Springen überleben?
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(E?)(L?) https://www.cosmiq.de/qa/show/2997204/Warum-heisst-der-Fahrstuhl-Fahrstuhl-wenn-man-aber-doch-drin-steht-und-nicht-sitzt/

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Wie der "Fahrstuhl" zu seinem Namen gekommen ist

Im 17. Jahrhundert wurden im Bergbau die abgebauten Rohstoffe wie Erz & co noch schlicht mit Körben an Seilen über jede einzelne Höhenstufe nach oben gezogen. Man sprach hier von einem "Aufzug". In den Anfägen des Bergbaus musste man die einzelnen Ebenen über einen sogenannten "Steigbaum" erklettern. Bereits im Mittelalter gab es Leitern in den Schächten zwischen den Sohlen (im Bergbau ein Höhenniveau / Plateau) – diese bezeichnete man als "Fahrten". Das altdeutsche Ursprungswort "fahran" ist dabei ein Begriff für jede Art der Fortbewegung. Und auch heute "fährt" man im Bergbau selbst wenn man sich zu Fuß bewegt.

Mit der Entwicklung von mechanischen Aufzügen wurden dann auch die Bergleute entlang der "Fahrten" nach oben bzw. unten gefahren. In einem Gefährt, das einem Stuhl ähnelt. Man sprach von einem "Fahrstuhl".
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(E?)(L?) https://www.deutschlandfunk.de/kalenderblatt.870.de.html?cal:month=11&cal:year=2015&drbm:date=2015-11-23

Sendung vom 23.11.2015

Louis Malle und seine Frau Candice Bergen bei den Filmfestspielen in Cannes. (picture-alliance / dpa/Patrick Billard)

Filmregisseur Louis Malle

"Ich mag feste Vorstellungen über den Haufen werfen"

Zu seinen bekanntesten Werken gehört sein Debüt-Film "Fahrstuhl zum Schafott". Immer wieder hat sich Louis Malle in seinen Filmen mit Außenseitern, mit den uns so vermeintlich Fremden, mit "den anderen" beschäftigt. Heute vor 20 Jahren ist der französische Filmregisseur in Los Angeles gestorben.

Von Katja Nicodemus


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/439761/

Deutschlandfunk / Kalenderblatt - 23.11.2005

Ein Handwerker des Kinos

Durch sein Regiedebüt "Fahrstuhl zum Schafott" wurde Louis Malle bekannt.

Ein Handwerker des Kinos

Der französische Regisseur Louis Malle starb vor 10 Jahren

Von Katja Nicodemus

"Was würden Sie tun, wenn man Ihnen eine Million Francs gäbe?", wurde er einst gefragt. Regisseur Louis Malle antwortete, er müsse darüber nicht nachdenken, er habe die Million - jetzt und jeder Zeit. Malle stammte aus einer sehr reichen Familie französischer Zuckerfabrikanten. Das Etikett "reicher Sohn" machte ihn nicht nur zum Außenseiter, sondern war auch das Leitmotiv seiner Regisseurkarriere. Es lautete: kein Ausruhen auf dem Erreichten.
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(E?)(L?) http://ljb.de/wp/?p=26

"Fahrstuhlgang": Bleibt niemals stecken


(E?)(L?) http://www.matheraetsel.de/zahlentheorie.html
(E?)(L?) http://www.matheraetsel.de/archiv/Zahlentheorie/Fahrstuhl/fahrstuhl1.pdf

Raumschiffflug im Fahrstuhlschacht

Die mathematische Knobelei des Monats Januar 2000

Preisrätsel aus Spektrum der Wissenschaft

Der berühmt-berüchtigte Jahrtausendfehler schlägt manchmal genau dort zu, wo niemand damit gerechnet hat. Und so manche notdürftige Reparatur macht die mißliche Lage auch nicht angenehmer. Dann muß man sich halt zu helfen wissen - oder jemanden dabei haben, der den Überblick behält.

Das Rätsel
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(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

"Fahrstuhl", "Fahrsessel".

1. Ein Stuhl mit Rollen, um sich entweder damit selbst zu fahren, oder durch einen Bedienten in Zimmern, Gallerien, oder auf Sälen bequem herum fahren zu laßen.

Einen solchen Stuhl, für Podagristen, oder andere schwache Personen, auf welchem sie sich selbst, vermöge des daran angebrachten mechanischen Kunstgriffs fahren können, hat der Königl. Polnische und Churfürstl. Sächsische Modellmeister, Hr. Andr. Gärtner, erfunden. Siehe Fig. 599, 600 und 601.
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2. Ein Stuhl, auf welchem man aus einer Etage in die andere durch die geöffnete Decke fahren kann, ohne die gewöhnliche Treppe steigen zu dürfen. Dergleichen Fahrstühle, worauf ein Mensch über und unter sich, und also aus einem Zimmer oder Stockwerk in das andere gelangen kann, sind nicht bloß zur Curiosität, sondern hauptsächlich zur Bequemlichkeit solcher Personen, welche wegen ungesunder Gliedmaßen nicht die Treppen steigen können, erfunden worden, und schon vor langer Zeit und an vielen Orten bekannt gewesen. Ihre Erfindung wird dem ehemahligen berühmten Prof. der Mathematik zu Jena, Erhard Weigel, zugeschrieben, welcher diese Maschine zu seiner Zeit an verschiedenen Orten ins Werk gerichtet hat, wovon aber keine besondere Beschreibung vorhanden ist, außer was Sturm, in seinem Prodromo Architecturae Goldmannianae, Tab. VII, erwähnet. Es besteht nähmlich diese Maschine aus einem Stuhl, welcher gemeiniglich also eingerichtet ist, daß er vermittelst eines Gegengewichts in einem etwa nur 3 Fuß weiten Einschnitt in der Mauer beweglich ist, und da man sich entweder selbst auf und nieder ziehet, oder durch Andere ziehen läßt.
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Der "Fahrstuhl" der Schieferdecker, dessen sich dieselben beym Ausbessern eines Daches einer Thurm=Spitze bedienen, Fig. 611, c d, ist von Eichenholz, etwa 4 Fuß lang, und halb so breit.
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(E?)(L?) https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_geflügelter_Worte/F#Fahrstuhl_zum_Schafott

"Fahrstuhl zum Schafott" (französisch: "Ascenseur pour l’échafaud") ist ein französischer Kriminalfilm von Louis Malle aus dem Jahr 1958.

Der ehemalige Offizier Julien Tavernier dringt mit Hilfe eines Wurfankers und eines Seils in das Büro seines Chefs ein und tötet ihn kaltblütig. Dann arrangiert er die Tat als Selbstmord. Als er mit dem Auto wegfahren will, entdeckt er, dass ihm ein Fehler unterlaufen ist, denn an der Fassade des Firmengebäudes baumelt noch das Seil. Er eilt in das Gebäude zurück und fährt mit dem Aufzug nach oben. In diesem Augenblick schaltet der Hausmeister aber den Strom ab und schließt das Gebäude von außen. Tavernier steckt fest.


(E?)(L?) http://woerterbuchnetz.de/DWB/

"Fahrstuhl", m. wie "Fahrsessel". Auch der schwebende Sitz des Dachdeckers am Thurm heiszt so.


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Fahrstuhl
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Fahrstuhl" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2019-12

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