Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology, (griech.) etymología, (lat.) etymologia, (esper.) etimologio
EU Europa, Europa, Europe, Europa, Europe
Indoeuropäisch, Indoeuropeo, Indo-européen, Indoeuropeo, Indo-European, (esper.) hindeuropa pralingvo

*

*
Wurzel (W3)

An vielen Stellen des Etymologie-Portals wird auf indoeuropäische Wurzeln verwiesen. Da es jedoch keine schriftlichen oder mündlichen Hinterlassenschaften der etwa -2000 anzusetzenden sprachlichen Vorläufer gibt ist man auf Konstruktionen angewiesen. Aus noch nachvollziehbaren Änderungen und heute noch gesprochenen Sprachen versucht man Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und diese wieder auf einzelne Wortgruppen herunterzubrechen. Mathematisch gesehen (und etwas vereinfacht dargestellt) ist eine indoeuropäische Urform so etwas wie der "größte gemeinsame Teiler" aller heutigen Nachkommen eines Wortstammes unter Berücksichtigung der festgestellten Gesetzmäßigkeiten der Sprachentwicklung.

Eine "Wortwurzel" (oder auch kurz "Wurzel") ist in der Sprachwissenschaft also ein Wortstamm, der in Wörtern verschiedener Sprachen zu finden ist und selbst aus diesen konkreten Wörtern abgeleitet wurde.

Ein "*" ("Asterix") vor einem Wort macht kenntlich, dass es keinen Beleg für dieses Wort gibt, sondern dass es eine hypothetische Wortform ist. Dabei muß es sich also nicht immer nur um indoeuropäische sondern es kann sich auch um gotische oder germanische Wortformen handeln. Zum Beispiel können auch Lücken in der lateinischen Sprache durch hypothetisch gebildete Wörter geschlossen werden, die dann ebenfalls mit einem vorangestellten "*" gekennzeichnet werden.

Zu unterscheiden sind dabei allerdings lateinische Neologismen, d.h. lateinische Begriffe, die ganz bewußt neu konstruiert werden, um Dinge zu bezeichen, die die Römer gar nicht kannten, wie etwa "Flugzeug", "Fernseher" oder "Psychoanalyse".

(E?)(L?) http://obta.uw.edu.pl/~draco/docs/voccomp.html
Das "Vocabula computatralia" (English to Latin computer terminology glossary) dürfte wohl überwiegend lateinische Neologismen enthalten.

A

about.com
Germanic vs Indo-European Languages?

(E4)(L4) http://ancienthistory.about.com/b/a/087786.htm?terms=indoeuropean


*ad- (W3)

Die postulierte Wurzel ide. "*ad-" = dt. "zu", "nach", "bei" brachte lat. "ad-" = dt. "zu", "hinzu", "bei", "an", "hin" hervor. Man findet lat. "ad-" als Präfix in vielen Wörtern in allen europäischen Sprachen. Bei der Bildung von Wörter zeigt "ad-" zudem eine große Anpassungsfähigkeit an den folgenden folgenden Konsonant und tritt dann auch in den Formen "ac-", "af-", "ag-", "ak-", "al-", "an-", "ap-", "ar-", "as-", "at-", auf. Beisüiele sind etwa dt. "addieren", "Advent", und viele andere.

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080525123427/http://www.bartleby.com/61/roots/IE0.html

Indo-European Roots

ENTRY: "*ad-"

DEFINITION: "to", "near", "at".

1a. "at" (1); "atone", "twit", from Old English "æt", "near", "by", "at";

1b. "ado", from Old Norse "at".

Both 1a and 1b from Germanic "*at".

2. "*ad-", "–ad"; "adjuvant", "aid", "amount", "paramount", from Latin "ad", "ad-" = engl. "to", "toward".

3. Celtic "*ad-" = "to", "at", in compound "*to-ad-ni-sed-" (see "sed-"). (Pokorny 1. ad- 3.)


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*ad-

ide. "*ad-", Proto-Indo-European root meaning "to", "near", "at".

It forms all or part of: "abate"; "ado"; "ad-"; "ad hoc"; "ad lib"; "adage"; "adagio"; "add"; "adjective"; "adore"; "adorn"; "adult"; "adverb"; "advertise"; "agree"; "aid"; "alloy"; "ally"; "amontillado"; "amount"; "assure"; "at"; "atone"; "exaggerate"; "paramount"; "rapport"; "twit".

It is the hypothetical source of / evidence for its existence is provided by: Sanskrit "adhi" = "near"; Latin "ad" = engl. "to", "toward"; Old English "æt".


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

1. "*ad-", IE 2. "ad-" = "at", "by", "to"

2. "*ad-", IE 1. "ad-" = "to fix", "put in order"


Erstellt: 2020-06

*ag-
*ages- (W3)

Das ide. "*ag-" = dt. "(mit geschwungenen Armen) treiben" ist eine sehr "agile" Wortwurzel. Zunächst wird zu dieser Verbalwurzel die Substantivwurzel ide. "*ages-" "Achsel", "Achse", "Drehpunkt (der geschwungenen Arme)", "Schulter samt den geschwungenen Armen", postuliert.

Frühe Nachkommen sind etwa griech. "áxon" = dt. "Achse" und lat. "axis" = dt. "Achse".

Die griechische Nachkommenschaft zählt zu ihren Mitgliedern auch das Verb griech. "ágein" = dt. "führen" und damit auch Zusammensetzungen wie dt. "Demagoge" ("Volksführer"), "Pädagoge" ("Knabenführer"), "Synagoge" ("Zusammenführung"), "Stratege" ("Heeresführer"). Das griech. "áxios" = dt. "wert", "würdig", bedeutet wörtlich "von angemessenem Gewicht" (durch den Achsenausschlag der Waage gemessen). Und entsprechend bedeutet das "würdige" "Axiom" auch wörtlich etwa "das Gewichtige", "das Gewogene".

Die Römer sorgten für eine große Verbreitung der Wortfamilie und so findet man zunächst lat. "agere" = dt. "treiben", "führen", "handeln" und natürlich dt. "agieren" (14. Jh.) = dt. "handeln", "tätig sein" und im weitesten Sinne "eine Rolle spielen" und damit dt. "reagieren", "redigieren".

Das Verb dt. "kaschieren" hat seine Herkunft gut versteckt. Direkt entlehnt wurde es von frz. "cacher" = dt. "verstecken". Neben der allgemeinen Bedeutung "verbergen", "tarnen" findet man dt. "kaschieren" auch im Buchwesen mit der speziellen Bedeutung "überkleben von Pappeinbänden mit Buntpapier oder bedrucktem Papier". Interessant ist nun die weiter Herleitung über galloroman. "*coacticare" = dt. "zusammendrücken" und lat. "coactare" = dt. "mit Gewalt zwingen" und - wir kommen dem Ursprung immer näher - lat. "cogere" = dt. "zusammentreiben", "zwingen" und schließlich lat. "agere" = dt. "treiben", "führen" ("agieren").

Mit lat. "exigere" = dt. "abwägen", "abmessen" und lat. "ex-actus" = dt. "genau abgewogen" trifft man auf dt. "exakt", dt. "Examen" = dt. "Prüfung" (und damit das Verb dt. "examinieren") hinter denen der "Ausschlag der Waage" zu finden ist.

Weiterhin haben wir folgende bewegende Worte erhalten: dt. "Akt", "Akten", "Aktion", "Akteur", "agil", "aktiv", "Aktivität", "aktivieren", "Reaktion", "Aktiva", "Aktie", "Aktionär", "reaktionär", "Transaktion".

Mit dem Aufkommen des Wagenbaus übertrug man den den anatomischen Drehpunkt "Achsel" auf die "Achse", das eigentlich den "Drehpunkt der Räder" bezeichnete.

Die altgerm. Bezeichnung für die "Radachse" findet man in ahd. "ahsa", mhd. "achse", ndl. "as", altengl. "eax", schwed. "axel" die alle den Bezug zur anatomischen dt. "Achsel" zeigen.

Der dt. "Acker" bezeichnete ursprünglich die "Weidefläche, auf die das Vieh getrieben wurde".

Interessant finde ich, dass auch dt. "Amt" und "Beamter" zur agilen Wortfamilie gehört. Das gall. "amb-actus" = dt. "Diener" bedeutete ursprünglich dt. "Herumgeschickter", "Getriebener".

Da die Auflistung nun doch keine erkennbare Struktur erhalten hat, seien einige weitere Familienmitglieder einfach alphabetisch aufgelistet: "Agenda", "Agent", "Agitation", "Agitator", "agitieren (zu lat. "agitare" = dt. "etwas heftig betreiben"), "Aktualität", "aktuell", "Reagenz", "Reagenzglas", "Reaktor", "Redakteur", "Redaktion".

Erstellt: 2014-04

*alare (W3)

Auf die Kurzform vorlat. "*alare" (lat. "ambulare" = dt. "herumgehen") gehen frz. "aller" und damit dt. ""Allee" und dt. "Allüren" zurück.

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20090124171646/http://bartleby.com:80/61/roots/IE15.html

...
...


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/EDEL-HP/edel.htm

Dt. "Allee", nhd., F., (16. Jh.): nhd. "Allee"; ne. "alley", "avenue";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: Anfang 16. Jh.;

Interferenz: Lw. frz. "allée";

Etymologie: s. frz. "allée", F., "Gang", "Parkweg"; vgl. frz. "aller", V., "gehen"; über eine verkürzte vulgärlat. Form "*alare" s. lat. "ambulare", V., "umhergehen", "hingehen und hergehen", "gehen", "weit reisen", "wandeln"; lat. "amb", Präp., "herum um", "ringsherum"; vgl. idg. "*ambhi", "*mbhi", "*hnbh-", "*hmbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pokorny 34 (64/64) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch.); idg. "*al-" (3), V., "umherschweifen", "irren", "irre sein" (V.), Pokorny 27 (51/51) (RB. idg. aus gr., ital., balt., toch.);

Literaturhinweise:

Sonstiges:


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master/0069

Pokorny Etymon: "*ambhi", "*mbhi" = engl. "around", "at both sides"
...
German: "Allee" = engl. "alley", "parkway", "avenue" [zu frz. "aller" = dt. "gehen", zu vlat. "*alare", zu lat. "ambulare" = dt. "umhergehen", "gehen", "spazieren"


Erstellt: 2018-10

alphadictionary.com
What is PIE? - Proto-Indo-European

Engl. "PIE" steht für engl. "Proto-Indo-European" = dt. "ProtoIndo-Europäisch".

(E?)(L?) http://www.alphadictionary.com/articles/english_grammar_style/what_is_pie.html

"PIE" is an abbreviation of "Proto-Indo-European" believed to be the ancestor of most of the languages of Europe (except for Basque, Hungarian, Finnish, and Estonian) and India (except for the Dravidian languages in the south). It probably existed around 5000 BCE, i.e. 7000 years ago. The Sanskrit Rig Vedas date back as far as 900-1500 BC so PIE must have antedated them. This language over time developed dialects, such as those between the northern and southern U.S. states. However, the people speaking these dialects migrated away from the center and the dialects became so strong that people speaking different ones eventually could not understand each other. At this point we say they were speaking different languages. Now, the people speaking these new languages developed dialects and the process continued on and on until today (and continues today).

For an idea of which languages developed this way from the original Proto-Indo-European, read "How is a Hippo like a Feather" in our library and take a look at the illustration by clicking here.


(E?)(L?) http://www.alphadictionary.com/articles/ling007.html

How is a Hippo like a Feather
...


Erstellt: 2013-09

*ambhi-
*mbhi
*ant-
*ant-bhi (W3)

Die postulierte Wurzel ide. "*ambhi" = dt. "rundherum", engl. "around", "at both sides", setzt sich eigentlich aus zwei Wurzeln zusammen.

Die Bedeutung des ersten Teils "*am" umfasst dt. "am", "um", "um ... herum", "ringsherum", "anti-", "gegen", "gegenüber", engl. "about", "around".

Der zweite Teil "*bhi" umfasst dt. "be-", "bei", "nahe", "bi-", "zwei", "an", "in", "auf", "zu", "wegen", "während", engl. "by".

Dieser kombinierten Bedeutung wird Rechnung getragen durch die weitere Rückführung auf ide "*ant-bhi" = dt. "von beiden (gegenüberliegenden) Seiten", engl. "from both sides". Hier ist die Zusammensetzung aus ide. "*ant-" = dt. "an", "anti-", "vor", "gegen", "hin", "hinan" und ide. "*bhi" direkt ersichtlich.

Die Wortfamilie, die sich aus diesen beiden Grundbedeutungen ableiten läßt, ist sehr groß.

Ein direkter Nachfahre ist griech. "amphi" = dt. "auf beiden Seiten", "ringsum", "um", "um ... herum", "rundherum", engl. "around", "about" und daqmit auch lat., dt. "ambi-" = dt. "rundherum", engl. "around", "round about".

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726192233/https://www.bartleby.com/61/roots/IE15.html

ENTRY: ide. "*ambhi"

DEFINITION: Also "*ambhi" = engl. "around". Probably derived from "*ant-bhi" = engl. "from both sides" (see "ant-").

1. Reduced form "*bhi".

1a. "by" (1); "abaft", "but", from Old English "bi", "bi", "be", "by";

1b. "be-", from Old English "be-" = engl. "on all sides", "be-", also intensive prefix;

1c. "beleaguer", from Middle Dutch "bie" = engl. "by";

1d. "bivouac", from Old High German "bi" = engl. "by", "at".

1a. - 1d.: all from Germanic "*bi", "*bi-" (intensive prefix).

2a. "Ember Day", from Old English "ymbe" = engl. "around";

2b. "ombudsman", from Old Norse "um", "umb" = engl. "about", "around";

2c. "umlaut", from Old High German "umbi" = engl. "around".

2a. - 2c.: all from Germanic "*umbi".

3a. "ambi-", from Latin "ambi-" = engl. "around", "about";

3b. "alley" (1), "alley-oop", "ambulance", "ambulate", "andante", "funambulist", "perambulate", "preamble", from Latin "amb-" = engl. "around", "about", in "ambulare" = engl. "to go about", "walk" ([vorlat.] "*alare" = engl. "to go").

4. "amphi-", from Greek "amphi" = engl. "around", "about".

5. Celtic "*ambi" = engl. "around", in compound "*amb(i)-ag-to-" (see "ag-"). (Pokorny "ambhi" 34.)


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

"*ambhi", "*mbhi" indoeuropees ("naar van aan beide zijden")


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*ambhi-

ide. "*ambhi-"

also "*ambhi-", Proto-Indo-European root meaning "around"; probably derived from "*ant-bhi" = engl. "from both sides", from root "*ant-" = engl. "front", "forehead".

It forms all or part of: "abaft"; "about"; "alley" (n.1) "open passage between buildings"; "ambagious"; "ambassador"; "ambi-"; "ambidexterity"; "ambidextrous"; "ambience"; "ambient"; "ambiguous"; "ambit"; "ambition"; "ambitious"; "amble"; "ambulance"; "ambulant"; "ambulate"; "ambulation"; "ambulatory"; "amphi-"; "amphibian"; "Amphictyonic"; "amphisbaena"; "Amphiscians"; "amphitheater"; "amphora"; "amputate"; "amputation"; "ancillary"; "andante"; "anfractuous"; "be-"; "begin"; "beleaguer"; "between"; "bivouac"; "but"; "by"; "circumambulate"; "embassy"; "ember-days"; "funambulist"; "ombudsman"; "perambulate"; "perambulation"; "preamble"; "somnambulate"; "somnambulism"; "umlaut".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "abhitah" = engl. "on both sides", "abhi" = engl. "toward", "to"; Avestan "aibi"; Greek "amphi" = engl. "round about"; Latin "ambi-" = engl. "around", "round about"; Gaulish "ambi-", Old Irish "imb-" = engl. "round about", "about"; Old Church Slavonic "oba"; Lithuanian "abu" = engl. "both"; Old English "ymbe", German "um" = engl. "around".

Words related to "*ambhi-"


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*ant-

ide. "*ant-"

Proto-Indo-European root meaning "front", "forehead", with derivatives meaning "in front of", "before"; "end". Also see "*ambhi-".

It forms all or part of: "advance"; "advantage"; "along"; "ancestor"; "ancient" (adj.); "answer"; "Antaeus"; "ante"; "ante-"; "ante meridiem"; "antecede"; "antecedent"; "antedate"; "antediluvian"; "ante-partum"; "antepenultimate"; "anterior"; "anti-"; "antic"; "anticipate"; "anticipation"; "antique"; "antler"; "avant-garde"; "elope"; "end"; "rampart"; "un-" (2) prefix of reversal; "until"; "vambrace"; "vamp" (n.1) "upper of a shoe or boot"; "vanguard".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "antah" = engl. "end", "border", "boundary"; Hittite "hanti" = engl. "opposite;" Greek "anta", "anten" = engl. "opposite", "anti" = engl. "over against", "opposite", "before"; Latin "ante" (prep., adv.) = engl. "before" ("in place or time"), "in front of", "against"; Old Lithuanian "anta" = engl. "on to"; Gothic "anda" = engl. "along"; Old English "and-" = engl. "against"; German "ent-" = engl. "along", "against".

Words related to "*ant-"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-mhd-mnd-HP/ahd+as+anfrk+mhd+mnd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-mhd-HP/ahd+mhd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as-anfrk-mnd-HP/as+anfrk+mnd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd-mnd-(mitteldeutsch)-HP/mhd+mnd-14834S-5907227Woe-sort_zgw_20140506.htm

mittelniederdt. "ambacht", "ambecht", "ammecht", "ammicht", "ammet", "ambet", "ampt", "ambt", "amt", mnd., N.:

nhdt. "Amt", "Dienstverrichtung", "angewiesene Tätigkeit nach Würde und Obrigkeit", "Amtspflicht", "priesterliche Verpflichtung", "Statthalterschaft", "Handwerk", "Beruf", "Handwerkerzunft", "Kaufleutezunft", "Verwalter der Gerichtsbarkeit", "Beamter";

Verweise: s. "arstenamt", "backamt", "barberæreamt", "barkæreamt", "bartscheræreamt", "batstoværeamt", "beckæreamt", "beredæreamt", "beredærieamt", "berkæreamt", "bischopamt", "bischopesamt", "dachamt", "drostamt", "drostenamt", "elendenamt", "erchmakæreamt", "gerweamt", "glasewrechtæreamt", "gogreveamt", "gogrevenamt", "goltsmedeamt", "gravenamt", "gropengetæreamt", "hanepspinnæreamt", "harviltæreamt", "hökæreamt", "hokeamt", "hotmakæreamt", "hotviltæreamt", "hövetamt", "hunneamt", "husamt", "kameramt", "kannengetæreamt", "kapitelamt", "kappélamt", "kappellanamt", "karitatenamt", "kemeræreamt", "kerkenamt", "kerkherenamt", "klockenamt", "knokenhouwæreamt", "kok-", "kökeamt", "kornamt", "körsenæreamt", "köstæreamt", "köstærieamt", "kramæreamt", "kremæreamt", "kruftamt", "krukenamt", "krutamt", "kümpæreamt", "kuntormakæreamt", "kutæreamt", "leddersnidæreamt", "lichtamt", "linenweværeamt", "linnenweværeamt", "loamt", "malæreamt", "marschalkamt", "marstalamt", "medeamt", "melæreamt", "memorienamt", "messetwerkeamt", "mesteramt", "mölenamt", "mostartamt", "muramt", "müsekenamt", "natelæreamt", "nieschrödæreamt", "oltschrödæreamt", "padenamt", "parreamt", "passementmakæreamt", "pastoramt", "pastoratamt", "paternosteramt", "pelsæreamt", "piselamt", "pistelemakæreamt", "pistemakæreamt", "predigæreamt", "predigeamt", "presteramt", "provincialatesamt", "püttekeramt", "püttekerenamt", "rackæreamt", "rackenamt", "rademakæreamt", "rechtamt", "rechteamt", "rechtesamt", "remæreamt", "remenslegæreamt", "remensnidæreamt", "renteamt", "repæreamt", "repslegæreamt", "richtamt", "richtæreamt", "richtesamt", "riddæreamt", "riddæresamt", "rotgetæreamt", "schenkamt", "schenkeamt", "schildæreamt", "schipamt", "schoamt", "scholamt", "schomakæreamt", "schrödæreamt", "schrotamt", "schrotwerkæreamt", "schulteamt", "schultenamt", "schulthetamt", "schulthetenamt", "sekamt", "sekenamt", "selamt", "seleamt", "selesorgæreamt", "sentamt", "slutamt", "smalamt", "smedeamt", "smekamt", "smitamt", "snidæreamt", "sniddekæreamt", "soltamt", "spanamt", "spekamt", "spikæreamt", "stallæreamt", "stolamt", "swerdesamt", "taschenmakæreamt", "tegelamt", "vischamt", "vischæreamt", "vleschamt", "vorstamt", "vörstæreamt", "vroneamt", "vronenamt", "wardeinenamt", "werkeamt", "witamt";

Hinweise: vgl. mhd. "ambahte";

Quellenangaben: Ssp (1221-1224);

Etymologie: as. "amb-ah-t"* 20, st. N. (a), "Amt", "Dienst"; germ. "*ambahta-", "*ambahtaz", "*andbahta-", "*andbahtaz", st. M. (a), "Gefolgsmann", "Diener"; kelt.-lat. "ambactus"; s. idg. "*ambhi", "*mbhi", Präp., "um", "herum", "beiderseits", Pk 34; idg. "*ag-", V., "treiben", "schwingen", "bewegen", "führen", Pk 4, EWAhd 1, 195;

Redewendungen: "ambacht" don: nhd. "Amt ausüben";

Literaturhinweise:

Sonstiges:

mittelniederdt. "ümme"* (1), "umme", "um", "umbe", mnd.?, Präp.: nhd. "um", "um ... willen", "wegen" (auf einen Zweck bezogen), "in Betreff" (auf Tausch und Preis bezogen);

Verweise: s. "dar-", "kort-";

Hinweise: s. "ümme" (2), vgl. mhd. "umbe" (2);

Quellenangaben: Ssp (1221-1224);

Etymologie: as. "umbi" (1) 90, Präp., "um", "herum", "bezüglich"; germ. "*umbi", Adv., Präp., "um"; idg. "*ambhi", "*mbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pk 34?;

Redewendungen: "ümme hant hebben": nhd. "um Hand haben", "zur Verfügung haben";

Redewendungen: "ümme minen willen": nhd. "meinetwegen";

Redewendungen: "ümme sinen": nhd. "seinetwegen" ("willen" kann auch fehlen dann steht "ümme" mit dem Genitiv allein);

Redewendungen: "ümme den hals komen": nhd. "um den Hals kommen", "umgebracht werden";

Redewendungen: "ümme nicht": nhd. "um nichts", "für nichts", "umsonst";

Literaturhinweise:

Lü 424a ("umme")


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Altgriechisch-HP/Griechisch-Internetdatei.doc

Kobler Gerhard - ~ Griechisches Wörterbuch

"amf…" ("amphí"), gr., Adv., Präp.: nhd. "auf beiden Seiten", "ringsum", "um", "um ... herum";

Verweise: s. "áchein", "achyia", "bion", "bios", "gy?eis", "gyos", "dymos", "épein", "théatron", "kranos", "kal?ptein", "k?rhnoj" (kárÐnos), kar"j (kar›s), kl©n (klan), klustoj (klystos), kranoj (kranos), kt…onhj (ktíonÐs), laf"j (laph›s), laca…nein (lachaínein), légein (légein), lektoj (lektos), log‹sqai (logÐsthai), log…a (logía), logoj (logos), lÚkh (l‹kÐ), makroj (makros), neik"j (neik›s), ne…khtoj (neíkÐtos), noe‹n (noein), p…ptein (píptein), plektoj (plektos), plhktoj (plÐktos), pl"x (pl›x), poleÚein (poleúein), pole‹n (polein), poloj (polos), rrep"j (rrep›s), stomoj (stomos);

Etymologie: idg. *ambhi, "*bhi", *h2¤bh , *h2mbhi, Präp., um herum, beiderseits, Pokorny 34

"ampheúein", gr., V.: nhd. "ringsherum verbrennen", "versengen", "braten";

Etymologie: s. "amphi", "heúein"

"amph?", gr., Adj.: nhd. "zweischneidig", "auf beiden Seiten scharf";

Etymologie: s. "amphi"; s. idg. "*äes", "*äs", Sb., "Spitze", "Ähre", Pokorny 21; vgl. idg. "*ä" (2), "*ö", "*he¨", "*ha¨", "*ho¨", Adj., Sb., "scharf", "spitz", "kantig", Stein, Pokorny 18

"amph?n", "aúph?n", "aúphen", gr., M.: nhd. "Hals";

Etymologie: s. idg. "*an?hús", Adj., eng, Pokorny 42; vgl. idg. "*an?h", "*hen?h", "*han?h", "*hem?h", Adj., V., "eng", "einengen", "schnüren", Pokorny 42

"amph?" (1), gr., Adj.: nhd. "ringsum eingefügt";

Etymologie: s. "amphi"

"amph?" (2), gr., Adj.: nhd. "doppelrudrig";

Etymologie: s. "amphi"; vgl. idg. "*erý" (1), "*rß" (3), V., Sb., "rudern", "Ruder", Pokorny 338

"amphí", gr., Adv., Präp.: nhd. "auf beiden Seiten", "ringsum", "um", "um ... herum";

Verweise: s. "áchein", "achyia", "bion", "bios", "gy?eis"), "gyos", "dymos", "épein", "théatron"), "kranos", "ktíon?", "laph?s", "l?", "polos", "rrep?s";

Etymologie: idg. "*ambhi", "*?bhi", "*h?bh", "*hmbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pokorny 34

"amphiáchein", gr., V.: nhd. "umjammern", "ringsum schreien";

Etymologie: s. "amphi"; vgl. idg. "*?g-" (2)?, V., "schreien", Pokorny 1110

"amphiachyia", gr., (Part.=)Adj.: nhd. "zusammenschreiend";

Etymologie: s. "amphiáchein"

"amphíbion", gr., N.: nhd. "Amphibie";

Etymologie: s. "amphíbios";

"amphíbios", gr., Adj.: nhd. "zwei Leben habend";

Etymologie: s. "amphi", "bíos"

"amphigy?eis", gr., Adj.: nhd. "auf beiden Seiten starkgliedrig" (Beiname des Hephaistos), "gliedergewandt";

Etymologie: s. "amphi", "gyion"

"amphígyos", gr., Adj.: nhd. "auf beiden Seiten starkgliedrig", "gliedergewandt";

Etymologie: s. "amphi", "gyion"

"amphídymos", gr., Adj.: nhd. "zweifach", "zwiefach", "doppelt";

Etymologie: s. "amphi", "d?o"

"amphiépein", gr., V.: nhd. "beschäftigt sein um", "besorgen";

Etymologie: s. "amphi", "hépein"

"amphithéatron", gr., N.: nhd. "Amphitheater";

Etymologie: s. "amphi", "théatron";

"amphíkranos", gr., Adj.: nhd. "rings mit Köpfen versehen" (Adj.);

Etymologie: s. "amphi", "kraníon"

"amphiktíon?s", gr., M. Pl.: nhd. "Herumwohnende";

Etymologie: s. "amphi", "ktízein"

"amphilaph?s", gr., Adj.: nhd. "ausgedehnt", "umfangreich", "reichlich", "umfassend", "groß";

Etymologie: s. "amphi"; vgl. idg. "*labh", V., "fassen", "greifen", "ergreifen", Pokorny 652

"amphil?), gr., F.: nhd. "Zwielicht", "Morgendämmerung";

Etymologie: s. "amphi", "L?chnos"

"amphípolos", gr., F., M.: nhd. "Dienerin", "Diener";

Etymologie: s. "amphi"; s. idg. "*kÝel" (1), "*kÝelý", "*kÝelh1", V., "drehen", "sich drehen", "sich bewegen", "wohnen", Pokorny 639; vgl. idg. "*kel" (1), "*kelý", V., Adj., "ragen", "hoch", Pokorny 544;

"amphirrep?s", gr., Adj.: nhd. "sich auf beide Seiten neigend";

Etymologie: s. "amphi", "rhop?"

"amphís", gr., Adv.: nhd. "auf beiden Seiten", "um", "ringsum";

Etymologie: s. "amphi"

"amphisbatein", gr., V.:

Verweise: s. "amphisb?tein"

"amphisb?tein", "amphisbatein", gr., V.: nhd. "nach beiden Seiten auseinandergehen", "streiten";

Etymologie: s. "amphi"; vgl. idg. "*gÝõ", "*gÝõh2-", "*gÝeh2", "*gÝem", V., "kommen", "gehen", "geboren werden", Pokorny 463

"Amphitrít?", gr., F.=PN: nhd. "Amphitrite" ("Gattin des Poseidon");

Etymologie: s. idg. "*triØýto", "*trÆto", Adj., Sb., "nass", "Meer", Pokorny 1096

"amphoreús", gr., M.: nhd. "Amphore", "Vorratsgefäß mit beidseitigen Henkeln", "Gefäß das rings umschließt";

Etymologie: vgl. idg. "*bher" (1), V., "tragen", "bringen", Pokorny 128;

"amphóteros", gr., Adj. (Komp.): nhd. "beiderseitig", "beide";

Etymologie: s. "ámphæ"

"ámphæ", gr., Adv.: nhd. "beide";

Etymologie: idg. "*ambhæu", "*ambhæ", Adj., "beide", Pokorny 34

"amphæÐs", gr., Adj.: nhd. "auf beiden Seiten mit einem Henkel versehen" (Adj.);

Etymologie: s. "amphi", "us"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERB.pdf

"bei", Präp., Adv., Präf., "bei", mhd. "bi", Adv., Präp., Präf., "bei", "an", "auf", "zu", "wegen", "während", ahd. "bi" (765), Adv., Präp., Präf., "bei", "auf", "in", "wegen", "nahe", "zu", "für", as. "bi", Adv., Präp., Präf., "bei", "be", germ. "*bi", Adv., "bei", "um", idg. "*ebhi", "*bhi", Präp., Präf., "auf", "zu", "hin", "bei"?, "*ambhi", "*mbhi", Präp., "um"?, germ. "*bi" wird im Westgermanischen unter Einwirkung des Akzentes gelängt und ändert die Bedeutung von "um" zu "bei", "an", "nahe"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERU.pdf

"um", Adv., Präp., Präf., "um", mhd. "umbe", Adv., Präp., Präf., "um", ahd. "umbi" (1. H. 8. Jh.), Adv., Präp., Präf., "um", "an", "bei", as. "um", "umbi", Adv., Präp., Präf., "um", germ. "*umbi", Adv., Präp., "um", "zu" idg. "*ambhi", "*ebhi", Präp., "um herum", "beiderseits"?


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

ide. "*ambhi", "*mbhi", "*hnbh-", "*hmbhi-", idg., Präp.: neuhdt. "um herum", "beiderseits"; engl. "around", "both";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 34 (64/64), ind., iran., arm., griech., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch.;

Hinweis: s. "*bhi"?, "*an" (4) (?), "*ambhou";

ide. "*ambhou", "*ambho", idg., Adj.: neuhdt. "beide"; engl. "both";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 34;

Hinweis: s. "*ambhi", "*bhou-";

ide. "*an" (4), "*anu", "*ano", "*no", idg., Präp.: neuhdt. "an", "hin", "hinan"; engl. "on", "to", "over there", "along";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 39 (72/72), ind., iran., arm., griech., ital., kelt.?, germ., balt., slaw.;

Hinweis: s. "*ambhi" (?);

ide. "*bhi"?, idg., Präp.: neuhdt. "um"; engl. "around";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 34;

Hinweis: s. "*ambhi"

ide. "*hmbhi-", idg., Präp.:

Verweise: s. "*ambhi"

ide. "*hnbh-", idg., Präp.:

Verweise: s. "*ambhi"

ide. "*mbhi", idg., Präp.:

Verweise: s. "*ambhi"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Latein/LateinischesWB.pdf

"a", lat., Präf.:

Etymologie: idg. "*ambhi", "*bhi", "*h2¤bh-", "*h2mbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pokorny 34

"amb", "ambi", "am", lat., Präp.: nhd. "herum um", "um herum", "herum", "ringsherum";

Verweise: s. "-axium", "-edere", "-estrÆx", "-igere", "-Ære", "-itio", "-itiæsÐ", "-itiæsus", "-itor", "-ulõre", "-urbium", "-ðrere";

Hinweis: s. "amputare";

Etymologie: idg. "*ambhi", "*bhi", "*h2¤bh-", "*h2mbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pokorny 34;

Literaturhinweise:

Walde/Hofmann 1, 36

"ambactus", lat., M.: nhd. "Hofhöriger", "Dienstmann";

Quellenangaben: Enn. (204 v.-169 v. Chr.);

Interferenz: Lw. aus dem Kelt.;

Etymologie: kelt.-lat. "ambactus"?; s. idg. "*ambhi", "*bhi", "*h2¤bh-", "*h2mbhi", Präp., "um", "herum", "beiderseits", Pokorny 34; idg. "*a•-", "*h2e•-", "*h2a•-", "*h2o•-", V., "treiben", "schwingen", "bewegen", "führen", Pokorny 4;

Literaturhinweise:

Walde/Hofmann 1, 36, Walde/Hofmann 1, 845

"ambæ", lat., Adj.: nhd. "beide";

Quellenangaben: XII tab. (um 450 v. Chr.);

Etymologie: idg. "*ambhi", "*bhi", "*h2¤bh-", "*h2mbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pokorny 34?;

Literaturhinweise:

Walde/Hofmann 1, 37, Walde/Hofmann 1, 845

"Amiternum", lat., N.=ON: nhd. "Amiternum", "Amatrice";

Etymologie: vgl. idg. "*ambhi", "*bhi", "*h2¤bh-", "*h2mbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pokorny 34?

"amphibion", lat., N.: nhd. "Amphibie";

Quellenangaben: Varro (116-27 v. Chr.);

Interferenz: Lw. gr. "amphíbion";

Etymologie: s. gr. "amphíbion", N., "Amphibie"; vgl. gr. "amphíbios", Adj., "zwei Leben habend"; gr. "amphi", Adv., Präp., "auf beiden Seiten", "ringsum", "um"; gr. "bíos", M., "Leben"; gr. "béesqai" ("béesthai"), V., "leben"; vgl. idg. "*ambhi", "*bhi", "*h2¤bh-", "*h2mbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pokorny 34; idg. "*gÝeØ-" (3), "*gÝeØý-", "*gÝiØÐ-", "*gÝØÐ-", "*gÝiØæ-", "*gÝØæ-", "*gÝÆ-", "*gÝØeh3-", V., "leben", Pokorny 467;

"amphitheatrum", lat., N.: nhd. "Amphitheater";

Quellenangaben: Plin. (23/24-79 n. Chr.);

Interferenz: Lw. gr. "amfithéatron" ("amphithéatron");

Etymologie: s. gr. "amfithéatron" ("amphithéatron"), N., "Amphitheater"; vgl. gr. "amphi", Adv., Präp., "auf beiden Seiten", "ringsum", "um"; gr. "théatron" ("théatron"), N., "Theater", "Schauspielhaus"; vgl. gr. "theõsthai", V., "schauen", "anschauen"; gr. "théa", F., "Anschauen"; vgl. idg. "*ambhi", "*bhi", "*h2¤bh-", "*h2mbhi", Präp., "um herum", "beiderseits", Pokorny 34; idg. "*dhõu-", V., "staunen", "sehen", Pokorny 243; idg. "*dheØý-", "*dhØõ", "*dhÆ-", V., "sehen", "schauen", Pokorny 243;


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

ide. "*ambhi", "*mbhi" = engl. "around", "at both sides"

ide. "*ebhi", "*obhi", "*bhi" = engl. "from", "around", "(up) to", etc.

ide. "*epi", "*opi", "*pi" = engl. "at", "near", "epi-"

ide. "*obhi-" = engl. "to", "from", "around", etc.

ide. "*opi" = engl. "at", "by"


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master/0069

Pokorny Etymon: "*ambhi", "*mbhi" = engl. "around", "at both sides"

Semantic Field(s): Circle, to Wind, Wrap

Indo-European Reflexes:
Family/Language Reflex(es) Gloss
Celtic
Old Irish: imb- about
Gaulish: amb- about
English
Old English: ba, bu both
Old English: be, bi, bi by, concerning
Old English: begen both
Old English: ymbe, ymb- at, around
Middle English: alley alley
Middle English: ambidexter double-dealer
Middle English: amblen to amble
Middle English: amis amice
Middle English: amphibena amphisbaena
Middle English: amphitheatre amphitheater
Middle English: amphora amphora
Middle English: ba, bo both
Middle English: be- be-
Middle English: bo too, as well
Middle English: both, bothe, boþ, boþe, bath, bathe, booth both
Middle English: by, bi, be, beo by
Middle English: preamble preamble
English: alley narrow backstreet
English: ambi- around, on both sides
English: ambidextrous using either hand with equal ease
English: ambient encompassing, surrounding on all sides
English: ambiguous unclear, doubtful, equivocal
English: ambivalence simultaneous attraction/repulsion
English: amble to stroll, saunter, walk slowly
English: ambsace bad luck; snake eyes (dice)
English: ambulance vehicle for treating the injured
English: ambulate to move from place to place
English: ambulatory re: walking
English: amice liturgical vestment worn about neck/shoulders under alb
English: amph-, amphi- around, on both sides
English: amphibian amphibious organism
English: amphibious adapted to both land and water
English: amphibole hornblende
English: amphibrach metrical foot: short/unstressed + long/stressed + short/unstressed syllables
English: amphimacer metrical foot: long/stressed + short/unstressed + long/stressed syllables
English: amphimixis germ cell union in sexual reproduction
English: amphioxus lancelet
English: amphisbaena serpent with head at each end able to move in either direction (classical mythology)
English: amphistylar having columns on opposite sides
English: amphitheater oval/circular space/building/arena overlooking stage/platform
English: amphithecium outer cell layer of spore-containing moss capsule
English: amphora two-handled jar/vase with narrow neck
English: amphoteric substance acting as both acid and base
English: amplexicaul with base/stipules clasping stem
English: amputate to prune, cut/lop off
English: andante moderately slow (musical direction)
English: be- [participial marker]
English: both two, one and another
English: by at, through, next/near to
English: Bywater Shire village in Tolkien: The Lord of the Rings
English: funambulist tightrope walker
English: ombudsman one who investigates complaints and mediates settlements
English: perambulate to stroll, traverse
English: preamble opening statement
English: umlaut change of vowel sound
British English: amphitheatre amphitheater
Scots English: baith both
West Germanic
Old Frisian: be, bi by
Old Frisian: bede both
Old Frisian: bethe both
Old Frisian: umbe by, about
Middle Dutch: bede both
Dutch: beide both
Dutch: bij beside
Dutch: by by
Dutch: om after
Dutch: omdat because
Dutch: voorbij past, beyond
Old Saxon: be, bi by
Old Saxon: beþia, bedea both
Old Saxon: beþie both
Old Saxon: umbi by, about
Low German: beede both
Old High German: bede, beide both
Old High German: bi, pi by, concerning
Old High German: umbi, umpi by, about
Middle High German: beide both
Middle High German: bi by
German: Allee alley, parkway, avenue [zu frz. "aller" = dt. "gehen", zu vlat. "*alare", zu lat. "ambulare" = dt. "umhergehen", "gehen", "spazieren"
German: Ambivalenz ambivalence
German: ambulant ambulatory
German: Ambulanz ambulance, acute day ward
German: Amphiteather amphitheater
German: bei by
German: beide both
German: bis until
German: um at, about, around
German: Umlaut umlaut
German: vorbei past, beyond
North Germanic
Old Norse: baðar, bæði both
Old Norse: baðir both
Icelandic: baðar both
Icelandic: baðir both
Icelandic: bæði, baði both
Icelandic: um, umb by, about
Danish: baade both
Danish: forbi past, beyond
Danish: om in, at, about; whether
Swedish: bada both
Swedish: bade both
Swedish: förbi past, beyond
Swedish: om in, at, about; if, whether
East Germanic
Gothic: bai both
Gothic: bajoþs both
Gothic: bi by, concerning
Italic
Latin: amb-, ambi- around, on both sides
Latin: ambigo, ambigere to go round/about
Latin: ambiguus ambiguous
Latin: ambo both
Latin: ambulo, ambulare, ambulatus to walk
Latin: amicio, amicire, amicui, amictus to wrap around
Latin: amictus, amictus cloak, outer garment
Latin: amictus clad, thrown around
Latin: amphisbaena amphisbaena
Latin: amphitheatrum amphitheater
Latin: amphora amphora
Latin: -bus [case ending]
Latin: funambulus one who walks on a rope
Latin: perambulo, perambulare, perambulatus to walk through
Late Latin: praeambulus walking in front of
Medieval Latin: preambulum preamble
New Latin: Amphibia (class name for) amphibians
Old French: alee path, alley
Old French: aler to go
Old French: ambes both
Old French: ambler to amble
Old French: ambsace the lowest throw at dice, something worthless or unlucky
Old French: amit, amis cloak, amice
Middle French: allée path, alley
Middle French: amit cloak, amice
Middle French: préambule preamble, foreword
French: ambulance ambulance
French: ambulant walking, able to walk
Italian: andante going, current, moderately slow
Italian: andare to go
Baltic
Old Prussian: abbai both
Lithuanian: abù both
Latvian: abi both
Slavic
Old Church Slavonic: oba, obe, obe both
Old Church Slavonic: oba both
Albanian
Albanian: mbi on, onto
Hellenic
Homeric Greek: a?µf?´te??? both, each of two
Homeric Greek: a?´µf? both
Greek: a?µf?´, a?µf- around, on both sides
Greek: amphibios amphibious, living double life
Greek: amphitheatron amphitheater
Greek: a?´µf? both
Greek: -f(?) around, on both sides
Indic
Sanskrit: abhí, abhi- to, towards, about
Sanskrit: ubhau both
Sanskrit: -bhis [case ending]
Sanskrit: -bhyas [case ending]
Sanskrit: -bhyam [case ending]
Tocharian
Tocharian B: ant-api both
Tocharian A: ampi both



Erstellt: 2018-10

angelfire.com - sanscrit
Vivekananda Centre - London
Sanscrit etymological Sources - Cognates (W3)

(E?)(L?) http://www.angelfire.com/ma/vivekananda/sanscrit.html



Publisher and Distributor: SHREE GANGA PUSTAKALAYA TRILOCHAN, VARANASI, BHARAT [INDIA]

SANSKRIT ETYMOLOGY

Notes

While browsing through Bhargava's Concise English Dictionary [Hindi-English], I could not help but notice the huge number of Hindi/Sanscrit words, linking to other languages in the Indo-European family. In many cases, these links provided the actual source, revealing Sanscrit to be the the closest offspring of the elusive pre-Sanscritic parent of our common linguistic heritage.


(E?)(L?) http://www.angelfire.com/ma/vivekananda/sanscritpromo.html

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Erstellt: 2015-07

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Bechtel, Friedrich
Die Hauptprobleme der indogermanischen Lautlehre
Ueber die Bezeichnungen der sinnlichen Wahrnehmungen in den indogermanischen Sprachen

(E?)(L?) http://www.archive.org/search.php?query=Bechtel%2C%20Friedrich

Die Hauptprobleme der indogermanischen Lautlehre seit Schleicher - Friedrich Bechtel
Book digitized by Google and uploaded to the Internet Archive by user tpb.

Ueber die Bezeichnungen der sinnlichen Wahrnehmungen in den indogermanischen Sprachen. Ein Beitrag zur Bedeutungsgeschichte - Bechtel, Friedrich, 1855-1924
Book digitized by Google from the library of Oxford University and uploaded to the Internet Archive by user tpb.


Erstellt: 2011-11

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Hoefer, Albert
Beiträge zur Etymologie und vergleichenden Grammatik der Hauptsprachen des indogermanischen Stammes

(E?)(L?) http://www.archive.org/details/beitrgezuretymo00hoefgoog

Beiträge zur Etymologie und vergleichenden Grammatik der Hauptsprachen des indogermanischen Stammes (1839)
Author: Hoefer, Albert i. e. Karl Gustav Albert, 1812-1883. [from old catalog]
Subject: Indo-European languages
Publisher: Berlin, Voss'sche buchhandlung
Year: 1839
Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT
Language: German
Digitizing sponsor: Google
Book from the collections of: New York Public Library
Collection: americana
Notes: Added t.-p.: Zur Lautlehre. Sprachwissenschaftliche Untersuchungen.
...


(E?)(L?) http://www.archive.org/details/beitrgezuretymo01hoefgoog

Beiträe zur etymologie und vergleichenden gremmatik der hauptsprachen des indogermanischen stammes (1839)
Author: Hoefer, Albert i. e. Karl Gustav Albert, 1812-1883. [from old catalog]
Subject: Indo-European languages
Publisher: Berlin, Voss'sche buchhandlung
Year: 1839
Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT
Language: German
Digitizing sponsor: Google
Book from the collections of: Harvard University
Collection: americana
Notes: Added t.-p.: Zur Lautlehre. Sprachwissenschaftliche Untersuchungen.
...


Erstellt: 2011-11

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Persson, Per
Beiträge zur indogermanischen Wortforschung

(E?)(L?) http://www.archive.org/details/beitrgezurindo01persuoft

Beiträge zur indogermanischen Wortforschung (1912)
Author: Persson, Per, 1857-1929
Volume: 1
Subject: Indo-European languages -- Etymology; Indo-European languages -- Word formation
Publisher: Uppsala A.-b. Akademiska bokhandeln i kommission; [etc.]
Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT
Language: German
Call number: AAP-9162
Digitizing sponsor: MSN
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 4
...


(E?)(L?) http://www.archive.org/details/beitrgezurindo02persuoft

Beiträge zur indogermanischen Wortforschung (1912)
Author: Persson, Per, 1857-1929
Volume: 2
Subject: Indo-European languages -- Etymology; Indo-European languages -- Word formation
Publisher: Uppsala A.-b. Akademiska bokhandeln i kommission; [etc.]
Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT
Language: German
Call number: AAP-9162
Digitizing sponsor: MSN
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 1
...


Erstellt: 2011-11

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Pokorny, Julius
Indogermanisches etymologisches Wörterbuch

(E?)(L?) https://www.archive.org/details/indogermanisches01pokouoft

Indogermanisches etymologisches Wörterbuch (1959)
Author: Pokorny, Julius, 1887-
Volume: 1
Subject: Indo-European languages -- Etymology Dictionaries
Publisher: Bern : Francke
Language: German
Call number: AAL-9478
Digitizing sponsor: Tufts University and the National Science Foundation
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 7
...


(E?)(L?) https://www.archive.org/details/indogermanisches02pokouoft

Indogermanisches etymologisches Wörterbuch (1959)
Author: Pokorny, Julius, 1887-
Volume: 2
Subject: Indo-European languages -- Etymology Dictionaries
Publisher: Bern : Francke
Language: German
Call number: AAL-9478
Digitizing sponsor: Tufts University and the National Science Foundation
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 3
...


(E?)(L?) https://www.archive.org/details/indogermanisches03pokouoft

Indogermanisches etymologisches Wörterbuch (1959)
Author: Pokorny, Julius, 1887-
Volume: 3
Subject: Indo-European languages -- Etymology Dictionaries
Publisher: Bern : Francke
Language: German
Call number: AAL-9478
Digitizing sponsor: Tufts University and the National Science Foundation
Book contributor: Robarts - University of Toronto
Collection: robarts; toronto
Scanfactors: 11
...


(E?)(L?) https://www.archive.org/details/Indogermanisches-Etymologisches-Woerterbuch

Indogermanisches-Etymologisches-Woerterbuch


(E?)(L?) https://www.archive.org/stream/Indogermanisches-Etymologisches-Woerterbuch/J._Pokorny_Indogermanisches_etymologisches_Wb#page/n9/mode/2up

Indogermanisches-Etymologisches-Woerterbuch


(E?)(L?) https://archive.org/details/Indogermanisches-Etymologisches-Woerterbuch/mode/2up

Indogermanisches-Etymologisches-Woerterbuch


Erstellt: 2011-11

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Schmidt, Johannes
Die Pluralbildungen der indogermanischen Neutra
Die verwantschaftsverhältnisse der indogermanischen sprachen
Die Wurzel AK im Indogermanischen
Zur Geschichte des indogermanischen Vocalismus

(E?)(L?) http://www.archive.org/search.php?query=Schmidt%2C%20Johannes%20AND%20mediatype%3Atexts

Die Pluralbildungen der indogermanischen Neutra - Johannes Schmidt
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Die verwantschaftsverhältnisse der indogermanischen sprachen - Schmidt, Johannes, 1843-1901

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Die Wurzel AK im Indogermanischen - Johannes Schmidt
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Zur Geschichte des indogermanischen Vocalismus - Johannes Schmidt
Book digitized by Google from the library of the University of Michigan and uploaded to the Internet Archive by user tpb.


Erstellt: 2011-11

*aug- (W3)

Die Wurzel ide. "*aug-" mit der Bedeutung dt. "erhöhen", "steigen", "steigern", "vergrößern", "wachsen" war sehr produktiv. Aus ihr erwuchsen nicht nur dt. "Auktion" sondern auch engl. "nickname". Als Varianten von ide. "*aug-" werden angeführt ide. "*eug-", "*aug-s-", ide. "*weg-", "*(a)weg-", "*weg-", "*wegs-", "*wogs-").

Als heutige Abkömmlinge findet man etwa: Weitere Familienmitglieder sind:



(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080625015439/https://www.bartleby.com/61/roots/IE28.html


(E?)(L?) http://wordinfo.info/units/index/A/page:15

Word Unit: "aug-", "auc-", "auct-", "auxano-", "auxi-", "aux-", "auxo-" (Greek > Latin: to increase, to grow; growth)

Word Unit: "augur-" (Latin: diviner, soothsayer; a member of the college of priests in Rome, who foretold the future; in ancient Rome, a priest who foretold events by interpreting omens)

Cross references of word families that are related directly, or indirectly, to: "divination", "diviner"; "seer", "soothsayer", "prophecy", "prophesy", "prophet": "auspic-"; "fa-", "fate"; "Fates" in action; "futur-"; "-mancy"; "omen"; "-phemia"; "sorc-", "sorcery"; "vati-".


Erstellt: 2014-07

B

bartleby061
The American Heritage® Dictionary of the English Language
Indo-European Roots Index
Dictionnaire des racines indo-européennes

(E1)(L1) http://web.archive.org/web/*/https://www.bartleby.com/61/8.html
Introduction to Proto-Indo-European - By Calvert Watkins

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html
The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000

à cette liste de racines correspond le nom anglais, mais aussi dans la plupart des cas le latin et le grec (regarder, par exemple, la racine "okto": le chiffre 8)

| *ag- | *agh- | *agro- | *aik- | *aim- | *ais- | *aiw- | *ak- | *akw- | *al- | *albho- | *alu- | | *an- | *angh- | *ansu- | *ant- | *apo- | *ar- | *arg- | *as- | *at- | *au- | *aus- | *awi- | *awo- | *ayer- | *ayes- | *bak- | *bel- | *bh- | *bha- | *bhad- | *bhag- | *bhardh- | *bhares- | *bhau- | *bhegw- | *bhei- | *bheid- | *bheidh- | *bhel- | *bhelgh- | *bhendh- | | *bherg- | | *bhes- | | | *bheug- | *bhghu- | *bhgo- | *bhl- | *bhleu- | *bhoso- | *bhr- | *bhreg- | *bhreu- | *bhrter- | *d- | *dail- | *daiwer- | *dakru- | *de- | *deik- | *dek- | *deks- | *del- | *dem- | *dent- | *der- | *derk- | *deru- | *deu- | *deuk- | *dgh- | *dh- | *dhegwh- | *dheigh- | *dher- | *dhers- | *dheu- | *dheub- | *dheugh- | *dhghem- | *dhghes- | *dhghyes- | *dhgw- | *dhreg- | *dhreibh- | *dhreu- | *dhs- | *dhugter- | *dhwer- | *dlegh- | *dus- | *dyeu- | *ed- | *eg- | *eghs- | *egwh- | *ei- | *eis- | *ekwo- | *em- | *en- | *epi- | *er- | *ers- | | *esu- | | *eu-dh- | *gal- | *gel- | *gem- | *gembh- | *gen- | *genu- | *ger- | *gerbh- | *geus- | *gh- | *ghabh- | *ghans- | *ghebh-el- | *ghedh- | *ghei- | | *ghend- | *gher- | *ghes- | *gheslo- | *gheu- | *ghos-ti- | *ghr- | *ghrebh- | *ghredh- | *ghrendh- | *ghri- | *ghwbh- | *ghwer- | *gleubh- | *gn- | *g-no- | *gu- | *gw- | *gwei- | *gwel- | *gwen- | *gwer- | *gwet- | *gwh- | *gwhedh- | *gwhen- | *gwher- | *gwhr- | *gwhren- | *gwou- | *i- | *k- | *kad- | *kai- | *ka-id- | *kailo- | *kaito- | *kakka- | *kan- | *kand- | *kar- | *kas- | *kat- | *kau- | *ked- | *keg- | *kei- | *kekw- | *kel- | *ken- | *kenk- | *kens- | *kent- | *kerd- | *kerp- | *kers- | *kes- | *keu- | *klei- | *kleu- | *ko- | *kob- | *kom- | *konk- | *koro- | *kost- | *kous- | *krei- | *kreu- | *kreus- | *ksun- | *ku- | *kwe | *kwei- | *kweit- | *kwen- | *kwent- | *kwenth- | *kwer- | *kwes- | *kwmi- | *kwo- | *kwon- | *kwrep- | *kwet- | *l- | *laks- | *las- | *lau- | *leb- | *leg- | *legh- | *legwh- | | *leid- | | | *leikw- | *leip- | *leis- | *leit- | *lendh- | *leu- | *leubh- | *leudh- | *leugh- | *lk- | *lno- | *ls- | *m- | *mag- | *magh- | *maghu- | | *marko- | *me- | *med- | *medhu- | *medhyo- | *meg- | *mei- | *meigh- | *meik- | *mei-no- | *mel- | *melg- | *melit- | *men- | *mendh- | *menegh- | *mer- | *merg- | *meu- | *mizdho- | *mk- | *mori- | *mregh-u- | *ms- | *mter- | *n- | *nas- | *ne | *nebh- | *ned- | *nek- | *nekw-t- | *nem- | *nept- | *ner- | *nes- | *neu- | *newo- | *n-men- | *no- | *nobh- | *nogh- | *nogw- | *nu- | *od- | | *okt | *okw- | *op- | *or- | *orbh- | *ors- | *ost- | *ous- | *owi- | *p- | *pag- | *pan- | *pant- | *papa- | *past- | *pau- | *paw- | *pei- | *peig- | *peku- | *pel- | *pen- | *pent- | | *perd- | *perkwu- | *pes- | *pet- | *peu- | *peuk- | *pezd- | *pi- | *pl- | *plat- | *plek- | *pleu- | *plk- | *pneu- | *porko- | *poti- | *pr- | *prek- | *preus- | *pter- | *r- | *rd- | *re- | | *rei- | *reidh- | *reig- | *rep- | *ret- | *reu- | *reudh- | *reug- | *reup- | *s- | *sak- | *sal- | *se- | *sed- | *segh- | *sek- | *sekw- | *sel- | *sem- | *sen- | *sengwh- | | *sep- | *sept | *ser- | *seu- | *sg- | *skand- | *skei- | *skel- | *sker- | *skeu- | *skeud- | *skrbh- | *slb- | *slei- | *sleubh- | *slg- | *smei- | *smer- | *smi- | *sn- | *sneigwh- | *sneu- | *snu- | *so- | *sol- | *sp- | *spek- | *spen- | *spend- | *sper- | *sreu- | *st- | *steg- | *stegh- | *steig- | *steigh- | *stel- | *sten- | *ster- | *sti- | *streb- | *strebh- | *streig- | *su- | *swd- | *swe- | *sweid- | *sweks | *swel- | *swen- | *swep- | *swer- | *swesor- | *swo- | *sy- | *tag- | *tauro- | *teg- | *tegu- | *tek- | *teks- | *tel- | *tem- | *ten- | *ter- | *terkw- | *ters- | *teu- | *teut- | *tkei- | *tko- | *to- | *tolkw- | *tong- | *treb- | *trep- | *treud- | *tu- | *ud- | *uks-en- | *uper | *upo | *w- | *wal- | *wap- | *we- | *webh- | *wed- | *weg- | *wegh- | *wei- | *weid- | *weik- | *weip- | *wekti- | *wekw- | *wel- | *wem- | *wen- | | *werg- | *wers- | *wes- | *wes-pero- | *wet- | *wi- | *wkt- | *wkwo- | *wp- | *w-r- | *wrd- | *w-ro- | *wr-o- | *ws | *y- | *yeg- | *yek- | *yes- | *yeu- | *yeug- | *yewes- | *yewo- | *ykw | *yr- | *yu-

*bheu- (W3)

Auf die Wurzel ide. "*bheu-" = dt. "wachsen", "gedeihen", "entstehen", "werden", "sein", "wohnen", "aufblasen", "schwellen" werden folgende Worte zurück geführt:

Erstellt: 2020-01

*bhergh- (W3)

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition.   2000.

Indo-European Roots Index


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080629202611/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE57.html

ENTRY: "*bherg-"

DEFINITION:

To "shine"; "bright", "white". Oldest form "*bhereg-", becoming "*bhereg-" in centum languages.

1. "bright", from Old English "beorht" = "bright", from Germanic "*berhtaz" = "bright".

2. "The white tree" = "the birch" (also "the ash").

a. "birch", "birk", from Old English "birc", "birce", "birch", from Germanic "*birkjn-";

b. probably suffixed zero-grade form "*bhrag-s-". "fraxinella", from Latin "fraxinus" = "ash tree".

(Pokorny "*bhereg-" 139.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080629012929/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE58.html

ENTRY: "*bhergh" (1)

DEFINITION:

To "hide", "protect". Oldest form "*bhergh-", becoming "*bhergh-" in centum languages.

1a. Germanic compound "*hals-berg-", "*hwals-berg-" (see "kwel" (1));

1b. Germanic compound "*sker-berg-" (see "*sker-" (1)).

Both a and b from Germanic "*bergan" = "to protect".

2. Zero-grade form "*bh?gh-".

2a. "bury", from Old English "byrgan" = "to bury", from Germanic "*burgjan";

2b. "burial", from Old English "byrgels" = "burial", from Germanic derivative "*burgisli-".

3a. "borrow", from Old English "borgian" = "to borrow", from Germanic "*borgen" = "to pledge", "lend", "borrow";

3b. "bargain", from Old French "bargaignier" = "to haggle", from Germanic derivative "*borganjan".

(Pokorny "*bhergh-" 145.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080627204059/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE59.html

ENTRY: "*bhergh" (2)

DEFINITION:

"High"; with derivatives referring to "hills" and "hill-forts". Oldest form "*bhergh-", becoming "*bhergh-" in centum languages.

Derivatives include "iceberg", "bourgeois", "burglar", "force", and "fortify".

1a. "barrow", from Old English "beorg" = "hill";

1b. "iceberg", from Middle Dutch "bergh" = "mountain";

1c. "inselberg", from Old High German "berg" = "mountain";

1d. Germanic compound "*harja-bergaz" (see "*koro-").

a-d all from Germanic "*bergaz" = "hill", "mountain".

2. "belfry", from Old French "berfroi" = "tower", from Germanic compound "*berg-frij-" = "high place of safety", "tower" ("*frij-" = "peace", "safety"; see "*pri-").

3. Zero-grade form "*bh?gh-".

3a. "borough", "burg", from Old English "burg", "burh", "byrig" = "(fortified) town";

3b. "burgomaster", from Middle Dutch "burch" = "town";

3c. "bourg", "bourgeois", "burgess", "burglar"; "faubourg", from Late Latin "burgus" = "fortified place", and Old French "burg" = "borough";

3d. "burgher", from Old High German "burgari" = "townsman", from Germanic compound "*burg-waron-" = "city protector" ("*waron-" = "protector"; see "*wer-" (4)).

a-d all from Germanic "*burgs" = "hill-fort".

4. Possibly suffixed zero-grade form "*bh?gh-to-" = "force", "fort", "fortalice", "forte1", "forte", "fortis", "fortissimo", "fortitude", "fortress"; "comfort", "deforce", "effort", "enforce", "fortify", "pianoforte", "reinforce", from Latin "fortis" = "strong" (but this is also possibly from "*dher-").

(Pokorny "*bheregh-" 140.)


(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?allowed_in_frame=0&search=*bhergh-

"fort" (n.)

mid-15c., "fortified place", "stronghold", from Old French "fort" = "fort", "fortress", "strong man", noun use of adjective meaning "strong", "stout", "sturdy", "hard", "severe", "difficult", "hard to understand", "dreadful", "terrible", "fortified" (10c.), from Latin "fortis" = "strong", "mighty", "firm", "steadfast", "brave", "spirited", from Old Latin "forctus", which is of unknown etymology. Possibly from PIE root "*bhergh-" (2) = "high", "elevated", with derivatives referring to hills and hill-forts (see "barrow" (n.2)). Or possibly from "*dher-" (2) "to hold firmly", "support". Figurative use of "hold the fort" attested from 1590s.

"borrow" (v.)

Old English "borgian" = "to lend", "to be surety for", from Proto-Germanic "*borg" = "pledge" (source also of Old English "borg" = "pledge", "security", "bail", "debt", Old Norse "borga" = "to become bail for", "guarantee", Middle Dutch "borghen" = "to protect", "to guarantee", Old High German "boragen" = "to beware of", German "borgen" = "to borrow", "to lend"), from PIE root "*bhergh-" (1) "to hide", "to protect" (see "bury"). Sense shifted in Old English to "borrow", apparently on the notion of collateral deposited as security for something borrowed. Related: "Borrowed", "borrowing".

"burial" (n.)

"act of burying", late 13c.; earlier "tomb" (c. 1200), false singular from Old English "byrgels" = "tomb", from "byrgan" = "to bury" + suffix "-els"; a compound also found in Old Saxon "burgisli", suggesting a Proto-Germanic "*burgisli-", from PIE root "*bhergh-" (1) = "to hide", "to protect" (see "bury"). The Germanic suffix "*-isli-" (also in Old English "hydels" = "hiding place", fætels "bag") became obsolete and was felt as a plural of the Latin-derived suffix "-al" (2) forming nouns of action from verbs ("survival", "approval", etc.).

"borough" (n.)

Old English "burg", "burh" = "a dwelling or dwellings within a fortified enclosure", from Proto-Germanic "*burgs" = "hill fort", "fortress" (source also of Old Frisian "burg" = "castle", Old Norse "borg" = "wall", "castle", Old High German "burg", "buruc" = "fortified place", "citadel", German "Burg" = "castle", Gothic "baurgs" = "city"), from PIE root "*bhergh-" (2) = "high", with derivatives referring to "hills", "hill forts", "fortified elevations" (source also of Old English "beorg" = "hill"; see "barrow" (n.2)).

In German and Old Norse, chiefly as "fortress", "castle"; in Gothic, "town", "civic community". Meaning shifted in Middle English from "fortress", to "fortified town", to simply "town" (especially one possessing municipal organization or sending representatives to Parliament). In U.S. (originally Pennsylvania, 1718) often an "incorporated town"; in Alaska, however, it is the equivalent of a "county". The Scottish form is "burgh". The Old English dative singular "byrig" survives in many place names as "-bury".

"barrow" (n.2)

"mound", "hill", "grave-mound", Old English "beorg" (West Saxon), "berg" (Anglian) = "barrow", "mountain", "hill", "mound", from Proto-Germanic "*bergaz" (source also of Old Saxon, Old Frisian, Old High German "berg" = "mountain", Old North "bjarg" = "rock"), from PIE root "*bhergh-" (2) "high", "elevated" (source also of Old Church Slavonic "bregu" = "mountain", "height"; Old Irish "brigh" = "mountain"; Welsh "bera" = "stack", "pyramid"; Sanskrit "b'rhant" = "high", "brmhati" = "strengthens", "elevates"; Avestan "brzant-" = "high", Old Persian "bard-" = "be high"; Greek "Pergamos", name of the citadel of Troy). Obsolete by c. 1400 except in place-names and southwest England dialect; revived by modern archaeology.

In place-names used of small continuously curving hills, smaller than a dun, with the summit typically occupied by a single farmstead or by a village church with the village beside the hill, and also of burial mounds. [Cambridge Dictionary of English Place-Names]

Meaning "mound erected over a grave" was in late Old English. "Barrow-wight" first recorded 1869 in Eirikr Magnusson and William Morris's translation of the Icelandic saga of Grettir the Strong.

"bury" (v.)

Old English "byrgan" = "to raise a mound", "hide", "bury", "inter", akin to "beorgan" = "to shelter", from Proto-Germanic "*burzjan-" = "protection", "shelter" (source also of Old Saxon "bergan", Dutch "bergen", Old Norse "bjarga", Swedish "berga", Old High German "bergan" = "protect", "shelter", "conceal", German "bergen", Gothic "bairgan" = "to save", "preserve"), from PIE root "*bhergh-" (1) = "to hide", "protect" (source also of Old Church Slavonic "brego" = "I preserve", "guard"). Related: "Buried"; "burying". "Burying-ground" = "cemetery" attested from 1711.

The Old English "-y-" was a short "oo" sound, like modern French "-u-". Under normal circumstances it transformed into Modern English "-i-" (in "bridge", "kiss", "listen", "sister", etc.), but in "bury" and a few other words (as in "merry", "knell") it retained a Kentish change to "e" that took place in the late Old English period. In the West Midlands, meanwhile, the Old English "-y-" sound persisted, slightly modified over time, giving the standard modern pronunciation of "blush", "much", "church".


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

ide. "*bhergh-"

idg., V.: neuhdt. bergen, verwahren, bewahren; engl. hide (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 145 (228/61), kelt.?, germ., balt., slaw.;

Hinweis: s. *bheregh-, *bher- (1) (?);

Etymologie: s. *bher- (1) (?);


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master




Erstellt: 2017-07

*bheudh (W3)

Das ide. "*bheudh" mit der Grundbedeutung dt. "aufmerksam sein", "aufmerksam machen", brachte viele Jahr später u.a. auch den dt., frz., ndl., engl. "Ombudsman", "Ombudsmann" hervor. Das altnord. "om", "um" verbindet den "Ombudsmann" mit dt. "um", "um ... herum" und macht ihn zum (wörtlich) "umfassenden Gebieter".

Auch der ältliche dt. "Pedell" war ein "Bieter" - wenn auch kein allumfassender Gebieter - er hatte Neuigkeiten und obrigkeitliche Bekanntmachungen "anzubieten". Nach dem Duden-Wörterbuch, scheint er jedoch ursprünglich ein althdt. "bitil", "butil" gewesen zu sein, der dann zu mlat. "pedellus", "bedellus" = dt. "Gerichtsdiener" latinisiert wurde und dann wieder zu spätmhd. "pedell", "bedell" und dt. "Büttel" = dt. "Hausmeister einer Schule oder Hochschule" degradiert wurde.

Der erweckte und erleuchtete "Buddha" hatte die Erleuchtungslehre im "Angebot".

Die Griechen wiederum versuchten mit geistreichen "Lehren" die Aufmerksamkeit der Schüler zu gewinnen (griech. "peuthomai" = dt. "lehren").

Richtig was zu bieten hatte dann auch das dt. "bieten" ursprünglich noch mit der Bedeutung "anbieten", "wissen lassen", "aufmerksam machen", "bekannt machen". Später nahm es auch höhere Aufgaben an und konnte zum "Bieter" oder sogar zum "Gebieter" werden. In der Negativform dt. "verbieten" konnte es die Wissensvermittlung sogar unterbinden. In der dt. "Botschaft" kann man die ursprüngliche Bedeutung "wissen lassen" allerdings noch deutlich erkennen.

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080710161811/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE61.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "*bheudh-"

DEFINITION: "To be aware", "to make aware".

Derivatives include "bid", "forbid", and Buddha. (Pokorny bheudh- 150.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*bheudh-"

DEFINITION: To be aware, to make aware.
Derivatives include "bid, forbid", and "Buddha(2)".

1a.

bid, from Old English "beodan", to proclaim;

b.

forbid, from Old English "forbeodan", to forbid;

c.

verboten, from Old High German "farbiotan", to forbid.

a. - c.: all from Germanic "*(for)beudan" ("*for", before; see per(1)).

2.

bode(1), from Old English "bodian", to announce, from "boda", messenger, from Germanic "*budon-".

3.

beadle, from Old English "bydel", herald, messenger, and Old High German "butil", herald, both from Germanic "*budilaz", herald.

4.

ombudsman, from Old Norse "bodh", command, from Germanic "*budam".

5.

Buddha(2); bodhisattva, bo tree, from Sanskrit "bodhati", he awakes, is enlightened, becomes aware, and "bodhih", perfect knowledge. (Pokorny "bheudh-" 150.)


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

"*bheudh" indoeuropees (opmerkzaam zijn en opmerkzaam maken)


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*bheudh-

"*bheudh-" - Proto-Indo-European root meaning "be aware", "make aware".

It forms all or part of: "beadle"; "bid"; "bo tree"; "bode"; "Bodhisattva"; "Buddha"; "forbid"; "foreboding"; "ombudsman"; "verboten".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "bodhati" "is awake", "is watchful", "observes", "buddhah" "awakened", "enlightened"; Old Church Slavonic "bljudo" "to observe"; Lithuanian "budeti" "to be awake"; Old Irish "buide" "contentment", "thanks"; Old English "bodian" "proclaim", "announce"; "foretell", "boda" "messenger".

Related Entries


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-mhd-mnd-HP/ahd+as+anfrk+mhd+mnd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-mhd-HP/ahd+mhd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as-anfrk-mnd-HP/as+anfrk+mnd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd-mnd-(mitteldeutsch)-HP/mhd+mnd-14834S-5907227Woe-sort_zgw_20140506.htm

"anebeden"* (1), "anbeden", mnd., st. V.: nhd. "anbieten", "anbefehlen", "entbieten";

Hinweis: vgl. mhd. "anebieten" (1);

Etymologie: s. as. "an-biod-an"* 3, st. V. (2b), "entbieten", "melden", "sagen lassen"; germ. "*anabeudan", st. V., "entbieten"; s. idg. "*bheudh-", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pk 150;

Literaturhinweise:

MndHwb 1, 75 ("anbêden"), Lü 15a ("anbêden")

"beden" (1), mnd., st. V.: nhd. "bieten", "anbieten", "darbieten", "gebieten", "befehlen", "entbieten", "laden" (V.) (2), "sich erbieten";

Verweise: s. "afbeden", "anebeden", "darbeden", "enbeden", "erbeden", "erbeden", "gebeden", "henbeden", "inbeden", "lachbeden", "lantbeden", "nabeden", "missebeden", "verbeden", "rechtbeden", "tobeden", "ümmebeden", "upbeden", "utbeden", "vörbeden", "wedderbeden";

Quellenangaben: Ssp (1221-1224);

Etymologie: as. "biod-an"* 4, st. V. (2b), "bieten"; germ. "*beudan", st. V., "bieten, gebieten", "verkünden"; idg. "*bheudh-", V., "wach sein" (V.), "wecken" (V.), "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pk 150;

Literaturhinweise:

Sonstiges:

"bode" (1), "bode", "bade", mnd., M.: nhd. "Bote", "Diener", "Gerichtsbote", "Abgesandter", "Beauftragter", "Stellvertreter", "Knecht", "Geselle", "Ratsdiener";

Verweise: s. "achtebrevesbode", "ambachtbode", "ambachtesbode", "börgærebode", "burbode", "denstbode", "gerichtebode", "gildebode", "godesbode", "hantwerkesbode", "hemmelbode", "husbode", "kamerbode", "keiserbode", "lerebode", "machtbode", "muntbode", "verbode", "postbode", "radesbode", "richtebode", "ridebode", "schedebode", "schinbode", "segebode", "sendebode", "sendelbode", "stadesbode", "statbode", "twelfbode", "underbode", "v?rbode", "vörstenbode", "vronebode", "vribode", "vrivronebode", "walbode", "werkbode", "woltbode";

Hinweis: vgl. mhd. "bote";

Quellenangaben: Ssp (1221-1224);

Etymologie: as. "bod-o" 29, sw. M. (n), "Bote", "Gesandter"; germ. "*budo-", "*budon", "*buda-", "*budan", sw. M. (n), "Bote", "Verkünder"; s. idg. "*bheudh-", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pk 150;

Redewendungen: "des ambachtes bode": nhd. "des Amtes Bote", "Amtsdiener", "gewöhnlich vom jüngsten Meister erfülltes Zunftamt";

Redewendungen: "ik hebbe di nenen boden sant": nhd. "ich habe dir keinen Boten gesandt", "ich habe dich nicht gerufen";

Literaturhinweise:

Sonstiges:

"bödel", "bodel", "böddel", "boddel", mnd., M.: nhd. "Büttel", "Gerichtsdiener", "Scharfrichter", "Henker";

Verweise: s. "aschebödel", "kulebödel", "lantbödel", "stratenbödel", "sültebödel";

Hinweis: vgl. mhd. "bütel";

Quellenangaben: Ssp (1221-1224);

Etymologie: as. "bud-il" 1, st. M. (a), "Büttel"; germ. "*budila-", "*budilaz", st. M. (a), "Büttel"; s. idg. "*bheudh-", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pk 150;

Literaturhinweise:

Sonstiges:

"bot" (1), "bot", mnd., N.: nhd. "Gebot", "Befehl", "gerichtliche Vorladung", "gebotene Zusammenkunft", "Versammlung", "Verbot", "Verordnung", "Aufgebot", "Herrschaft", "Gewalt", "Beschlagnahme", "auferlegte Leistung", "Angebot", "Erbieten", "Kaufangebot";

Verweise: s. "afbot", "anebot", "drambot", "gastebot", "gestebot", "gebot", "godesbot", "inbot", "kopmannesbot", "lantbot", "minschenbot", "molenbot", "pawesesbot", "radesbot", "rechtbot", "richtebot", "schreibot", "sendebot", "utbot", "vörbot", "vorbot", "vredebot", "vronebot", "wedderbot";

Hinweis: s. "bat" (3), "gebot", vgl. mhd. "bot";

Quellenangaben: Ssp (1221-1224);

Etymologie: as. "*bod"?, st. N. (a); germ. "*buda-", "*budam", st. N. (a), "Gebot"; s. idg. "*bheudh-", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pk 150;

Redewendungen: "to bode": nhd. "zu Gebot";

Redewendungen: "bot unde herschop hebben": nhd. "Gebot und Herrschaft haben", "obere Gewalt besitzen";

Literaturhinweise:

Sonstiges:

"gebeden" (1), mnd., st. V.: nhd. "gebieten", "sich erbieten";

Hinweis: vgl. mhd. "gebieten" (1);

Quellenangaben: Ssp (1221-1224);

Etymologie: as. "gi-biod-an" 52, st. V. (2b), "gebieten", "befehlen", "geboten sein" (V.); germ. "*gabeudan", st. V., "gebieten", "befehlen"; s. idg. "*kom", Präp., Präf., "neben", "bei", "mit", "entlang", Pk 612; s. idg. "*bheudh-", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pk 150; s. "ge", "beden" (1);

Literaturhinweise:

MndHwb 1/2, 28 ("gebêden"), Lü 110b ("gebeden")

"vörbeden"* (1), "vorbeden", "vorbeeden", "vorbeyden", "vorbeiden", "vorbiden", "verbeden", mnd., st. V.: nhd. "erbieten", "anbieten", "gebieten", "befehlen", "verbieten", "untersagen", "Gebrauch einer Sache verbieten", "von Rechts wegen verbieten", "von Gerichts (N.) (1) wegen verbieten", "von Amts wegen verbieten", "verhindern", "verhüten", "erbieten", "sich zu etwas erbieten", "sich bereit erklären", "entbieten", "laden" (V.) (2), "vorschlagen", "zitieren", "mit Beschlag belegen" (V.), "beschlagnahmen", "sperren", "verhindern", "verhüten", "aufhalten", "zurückhalten";

Übersetzungsgleichung: lat. "offerre";

Verweise: s. "rechtes-";

Hinweis: s. "erbeden" (1), vgl. mhd. "verbieten" (1);

Quellenangaben: Ssp (1221-1224) ("verbeden");

Etymologie: as. "far-biod-an"* 1, st. V. (2b), "verbieten"; germ. "*farbeudan", st. V., "verbieten"; s. idg. "*per-" (2B), "*pere-", V., "hinüberführen", "hinüberbringen", "übersetzen" (V.) (1), "durchdringen", "fliegen", Pk 816; s. idg. "*bheudh-", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pk 150;

Redewendungen: "sik vörbeden": nhd. "sich erbieten", "sich stellen", "sich bereit erklären zu", "sich zum Beweis erbieten";

Redewendungen: "sik to rechte vörbeden": nhd. "den Rechtsbeweis anbieten";

Redewendungen: "sik vörbeden dat N. N. iner schal mechtich wesen": nhd. "sich der Entscheidung des N. N. unterwerfen";

Redewendungen: "vörbodene spise": nhd. "verbotene Speise";

Redewendungen: "vörbannen unde vörbeden": nhd. "die Benutzung von etwas untersagen";

Redewendungen: "de stat vörbeden": nhd. "das Betreten der Stadt untersagen", "aus der Stadt ausweisen";

Redewendungen: "dat lant vörbeden": nhd. "das Land verbieten";

Redewendungen: "sin hus vörbeden": nhd. "sein (Poss.-Pron.) Haus verbieten", "aus seinem Haus weisen";

Redewendungen: "dat ambacht vörbeden": nhd. "den Genuss der Gilderechte entziehen";

Redewendungen: "dat werk vörbeden": nhd. "den Genuss der Gilderechte entziehen";

Redewendungen: "enen ut ... vörbeden": "jemandem die Benutzung oder das Betreten von etwas untersagen";

Redewendungen: "vörbeden unde besetten": nhd. "verbieten und besetzen", "untersagen und beschlagnahmen";

Redewendungen: "enem sin got vörbeden": nhd. "einem sein (Poss.-Pron.) Gut verbieten", "einem sein (Poss.-Pron.) Gut beschlagnahmen";

Redewendungen: "münte vörbeden": nhd. "den Gebrauch einer Geldsorte verbieten";

Redewendungen: "vörbodene münte": nhd. "unerlaubtes ungültiges Geld";

Redewendungen: "enen vörbeden van": nhd. "jemanden von etwas ausschließen";

Redewendungen: "dat got vörbede!": nhd. "dass Gott dies verhüte!";

Redewendungen: "de tranen vörbeden": nhd. "die Tränen zurückhalten";

Literaturhinweise:

MndHwb 1, 776 ("vorbêden"), Lü 491a ("vorbêden")


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Altgriechisch-HP/Griechisch-Internetdatei.doc

Kobler Gerhard - ~ Griechisches Wörterbuch

¢peuq"j (apeuth›s), gr., Adj.: nhd. ohne Kunde seiend, unerforscht, unbekannt;

Hinweis: s. peÚqesqai (peúthesthai);

Etymologie: s. ¢- (a); vgl. idg. "*bheudh", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pokorny 150

peÚqesqai (peúthesthai), gr., V.: nhd. sich erkundigen, forschen, fragen;

Hinweis: s. pund£nesqai (pynthánesthai);

Etymologie: idg. "*bheudh", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pokorny 150

peuqè (peuthæ), gr., F.: nhd. Kunde (F.);

Hinweis: s. peÚqesqai (peúthesthai);

Etymologie: s. idg. "*bheudh", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pokorny 150

peàsij (peusis), gr., F.: nhd. Frage;

Hinweis: s. peÚqesqai (peúthesthai);

Etymologie: s. idg. "*bheudh", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pokorny 150

punq£nesqai (pynthánesthai), gr., V.: nhd. sich erkundigen, forschen, fragen, erfahren (V.);

Hinweis: s. peÚqesqai (peúthesthai);

Etymologie: idg. "*bheudh", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pokorny 150

pÚstij (p‹stis), gr., F.: nhd. Fragen (N.), Nachforschen;

Hinweis: s. pund£nesqai (pynthánesthai);

Etymologie: s. idg. "*bheudh", V., "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen", Pokorny 150


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERB.pdf

"bieten", V., "bieten", "anbieten", mhd. "bieten", V., "bieten", "anbieten", "darreichen", "strecken", "gebieten", ahd. "biotan" (E. 8. Jh.), V., "bieten", "bezeichnen", "anbieten", as. "biodan", V., "bieten", germ. "*beudan", V., "bieten", "gebieten", "verkünden", idg. "*bheudh-", V., "wach sein", "wecken", "beobachten", "bewußt machen", "bewußt werden", "bewußt sein"

"Bot", N., "Gebot", "Ausspruch", mhd. "bot", N., "Gebot", "Versammlung einer Zunft", ahd. "bot" (11. Jh.), N., "Ausspruch", germ. "*buda", "*budam", N., "Gebot", zu idg. "*bheudh-", V., "wach sein", "wecken", "beobachten", "erkennen machen"

"Bote", M., "Person welche für einen anderen ohne eigene Willensbildung eine Erklärung empfängt ("Empfangsbote") oder abgibt ("Erklärungsbote")", mhd. "bote", M., "Bote", "Gesandter", "Abgesandter", "Stellvertreter", "Engel", ahd. "boto" (765), M., "Gesandter", "Engel", "Abgesandter", "Apostel", "Stellvertreter", as. "bodo", M., "Bote", germ. "*budan", "budon", M., "Bote", "Verkünder", zu germ. "*beudan", V., "bieten", "entbieten", idg. "*bheudh-", V., "wach sein", "wecken", "beobachten", "bewußt machen", "bewußt werden", "bewußt sein"


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

"*bheudh-", idg., V.: neuhdt. "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen"; engl. "awaken", "watch" (V.), "recognize";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 150 (233/66), ind., iran., griech., kelt., germ., balt., slaw., toch.;

Hinweis: s. "*bhundh-", "*bhudh-";

"*bhud"?, "*bhud-"?, idg., M.: neuhdt. "Bote"; engl. "messenger";

Rekontruktionsbasis: (Pokorny 151);

Hinweis: s. "*bheudh-";

Etymologie: s. "*bheudh-"

"*bhundh-", idg., V.: neuhdt. "wach sein" (V.), "wecken", "beobachten", "erkennen", "erkennen machen"; engl. "notice" (V.), "be awake", "awake" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 150;

Hinweis: s. "*bheudh-";

Etymologie: s. "*bheudh-"


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master/0250

Pokorny Etymon: "*bheudh-", nasalized "bhu-n-dh-" = engl. "to awaken", "be aware"

Semantic Field(s): "to Wake", "to Know"

Indo-European Reflexes:
Family/Language Reflex(es) Gloss
Celtic
Old Irish: as-boind to refuse
Old Irish: buide satisfaction
Old Irish: ro-bud warning, advice
Cornish: both will
Welsh: bodd free will
English
Old English: beodan, bead, budon, boden to bid, proclaim
Old English: bodi(g)an, bodigean to bode, proclaim
Old English: bydel, bydel beadle
Old English: for-beodan, for-biodan to forbid
Old English: on-beodan to order, proclaim
Middle English: bedel(e), bidel, budel beadle, herald, messenger
Middle English: beden to bid
Middle English: bod(i)en to bode
Middle English: forbidden to forbid
English: beadle minor parish official who ushers/preserves order
English: bid, bid, bade, bid(den) to tell, offer, command
English: bode to foretell, announce beforehand
English: Buddha enlightened being named in scriptures of Buddhism, esp. Siddartha Gautama
English: forbid, forbad(e), forbidden to prohibit, command against
English: verboten forbidden, prohibited
West Germanic
Old Frisian: biada to bid, order
Old Frisian: bodia to bode, proclaim
Dutch: beul beadle
Dutch: bieden to bid
Old Saxon: an-biodan, an-beodan to order, proclaim
Old Saxon: biodan to bid, order
Old High German: biotan to bid, order
Old High German: butil beadle, bailiff
Old High German: far-biotan to forbid
Old High German: in-biotan, in-piotan to order, proclaim
Middle High German: biuten to bid
Middle High German: bütel beadle
German: bieten to bid
German: Büttel beadle
German: verboten verboten
North Germanic
Old Norse: bjoða to bid, summon; provide
Old Icelandic: bjoða to bid, order
Icelandic: bjoða to bid, order
Icelandic: boða to bode, announce
Danish: bebude to bode
Danish: byde to bid
Swedish: bjuda to bid
Swedish: bada to bode
East Germanic
Gothic: *ana-biudan to bid, order
Gothic: biudan to bid
Italic
Medieval Latin: bedellus beadle, herald
Portuguese: bedel beadle
Spanish: bedel beadle
Old French: bedel beadle
French: bedeau beadle
Old Occitan: bedel beadle
Italian: bidello beadle
Baltic
Lithuanian: budéti to wake, be awake
Lithuanian: bùdinti to awaken
Lithuanian: bùsti to awaken
Latvian: baûslis to offer
Slavic
Old Church Slavonic: bljudo to watch, observe
Old Church Slavonic: buditi to awaken
Old Church Slavonic: b?dr? watchful
Old Church Slavonic: b?de?ti to wake, be awake
Russian: bljusti to watch
Hellenic
Greek: pe?´??µa? to perceive, examine, experience
Greek: p???a´??µa? to inquire, examine, experience
Iranian
Avestan: baodaiti to perceive
Avestan: baoðayeiti to indicate
Indic
Sanskrit: Buddha Buddha
Sanskrit: buddhá-h awakened, enlightened; understood
Sanskrit: buddhí-h reason, discernment, intelligence
Sanskrit: bodhá-h knowledge, perception
Sanskrit: bódhati to wake, awaken; notice, observe, perceive
Sanskrit: bodhi-h perfect knowledge/wisdom
Sanskrit: *bhudh, budh to understand, be awake
Tocharian
Tocharian B: paut- to honor, flatter
Tocharian A: pot- to honor, flatter



Erstellt: 2018-10

C

Centum-Sprachen
Kentum-Sprachen (W2)

(E?)(L?) http://www.weikopf.de/index.php?article_id=29


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Centum-Sprachen

Als "Centum-Sprachen" oder "Kentum-Sprachen" bezeichnet die Linguistik eine indogermanische Sprachgruppe der Jungsteinzeit. Die Wissenschafter können durch Rekonstruktion der Lautverschiebungen vor über 5.000 Jahren nachweisen, dass sich die Indoeuropäische Sprachenfamilie in zwei oder mehr Gruppen teilte, von denen die Centum-Sprachen zum westlichen Zweig zählen.

Ältere Annahmen

Früher nahm man an, dass sich das Indogermanische - noch bevor die Völker westwärts nach Europa kamen - sich zuerst in eine Centum-Sprache und eine Satem-Sprache geteilt habe. "centum" ist lateinisch und "satem" altiranisch; beide Wörter bedeuten "hundert".

Beim Proto-Indogermanischen geht man von der "k"-Aussprache aus. Irgendwann tendierten einige Indogermanische Sprachen dazu, "k"-Wörter mit einem Zischlaut zu beginnen, ähnlich dem /s/ oder /sch/. Das geschah bei den östlichen Zweigen wie dem Indoiranischen, zu dem Sanskrit und Persisch gehören. Auch bei den frühen slawischen und baltischen Sprachen sowie einigen Einzelzweigen (wie Albanisch) ereignete sich Ähnliches. Andere Zweige wie der Germanische und der Keltische "blieben" bei "K" bzw. "C" und sind "Centumsprachen".

Moderne Annahmen

Heute steht fest, dass die Unterscheidung zwischen "centum" und "satem" nur ein Beispiel von vielen für die Unterschiede zwischen den Sprachzweigen ist. Zudem ist nicht zu beweisen, ob dieser Unterschied von allen am frühesten eingetreten ist.

Was aber wichtiger ist: Man konnte feststellen, dass in den Satem-Sprachen einige Wörter existieren, die den bewussten Lautwandel nicht zeigen, sondern noch das ursprüngliche "-k-" aufweisen. Es kann sich aber auch nicht um Lehnwörter aus irgendeiner Centum-Sprache handeln.

Überdies entstammt die Unterscheidung zwischen Centum- und Satem-Sprachen einer Epoche, als die historische Sprachwissenschaft noch allzu sehr in einem sturen Denkschema mit Sprachstammbäumen, die sich ständig verästeln, gefangen war. Dagegen besteht heute Einigkeit, dass die tatsächlichen Verhältnisse viel komplexer waren und insbesondere das Stammbaummodell spätere Beeinflussungen durch Sprachkontakt ignorierte.

Da die Unterscheidung zwischen Centum- und Satemsprachen sich also als nicht so grundlegend herausgestellt hat wie man lange gemeint hatte, spielt diese Unterscheidung in der aktuellen Forschung der Indogermanistik praktisch keine Rolle mehr.

Damit läge in diesem Begriff ein weiteres Beispiel dafür vor, wie ein Forschungsergebnis zu einer gewissen Zeit über die ursprüngliche Forschergemeinde hinaus populär geworden und dies geblieben ist, während es in der eigentlichen Forschung keine Rolle mehr spielt.

In den Germanischen Sprachen, zu denen auch Deutsch zählt, fängt das Wort für "hundert" immer mit "h-" an (engl.: "hundred" usw.). Trotzdem gehören die Germanischen Sprachen zu den Centum-Sprachen. Das liegt daran, dass die "Erste Germanische Lautverschiebung" den ursprünglichen Wortanlaut "*k-" in allen Fällen zu "h-" wandelte; vgl.: Slawische Sprachen

Die slawischen Sprachen gehören zu den Satem-Sprachen. So heißt hundert etwa auf Russisch "schto", und auf Polnisch "sto".


christianlehmann
Indogermania

(E?)(L?) http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/indogermania.php

...
Die indogermanische Sprachfamilie ist eine von mehreren Hundert Sprachfamilien auf der Welt. Sie ist nach der Zahl ihrer Sprachen eine der größeren Familien und von allen am weitesten über den Globus, nämlich alle fünf Erdteile verbreitet. Sie hat nach dem Ägyptischen (über ca. 4.000 Jahre) die Sprachen mit der längsten dokumentierten Geschichte (Griechisch über 3.200 Jahre). Deshalb sind die Verwandtschaftsverhältnisse ziemlich klar und die Ursprache umfassend rekonstruierbar.

Die geographische Verbreitung der indogermanischen Sprachen ist hier zu sehen.

Die Verwandtschaftsverhältnisse der indogermanischen Sprachen lassen sich wie folgt darstellen (die Information stammt überwiegend aus Meier & Meier 1979 und Comrie (ed.) 1989):
...


Erstellt: 2011-11

christianlehmann.eu
Die indogermanische Sprachfamilie

(E?)(L?) https://www.christianlehmann.eu/ling/sprachen/indogermania/RomGesch/idg.php

Indogermanisch

1. Die indogermanische Sprachfamilie

Urindogermanisch ist die Ursprache, aus der sich alle indogermanischen Einzelsprachen entwickelt haben. Ihr Sprecher kannten die Schrift nicht; sie wurde mit den Methoden der historischen Vergleichung rekonstruiert. Sie muß zuletzt um 3.000 v.Ch. gesprochen worden sein, bevor sie sich in die einzelnen indogermanischen Sprachen, wie Urgriechisch, Uritalisch, Urkeltisch, Urgermanisch usw. aufspaltete. Folgende Karte zeigt die geographische Verbreitung:
...


Erstellt: 2019-04

civisdigitalis
Das große Rätsel der indogermanischen Sprache
neuer Disput um Alter und Herkunft

(E?)(L?) http://www.civisdigitalis.de/em/info/archive_article.asp?article=121003

Ein Kommentar zur Behauptung von Russell Gray und Quentin Atkinson, die Verbreitung der indogermanischen Sprachen habe im Zeitraum zwischen 5800 und 7800 vor Christus in anatolischen Bauerndörfern ihren Anfang genommen. Zu den indogermanischen Sprachen gehören fast alle Sprachen des modernen Europas sowie viele asiatische Sprachen zwischen der Turkei und Indien.


D

dabis
The Ergativic Stage of Early Proto-Indoeuropean

(E?)(L?) http://www.dabis.at/Anwender.htm/Alscher/contents.htm
Table of Contents:
Introduction | Syntactic structure | Origin of the verbal endings | Original system of gender and case | The phonetic law -CnT# > -Cr(T)# | Relations between Indoeuropean and Afroasiatic languages | Summary

dechile.net
Raices Indoeuropeas

(E1)(L1) http://etimologias.dechile.net/PIE/


degruyter
Indogermanische Forschungen

(E?)(L?) http://www.degruyter.de/journals/igf/
Die "Indogermanischen Forschungen" veröffentlichen Beiträge (Aufsätze und Rezensionen) hauptsächlich zur Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft, zur Sprachgeschichte, Typologie und Charakteristik der einzelnen Sprachen dieser Gruppe. Darüber hinaus werden Aufsätze aus dem Bereich der Allgemeinen Sprachwissenschaft und dem der nicht-indogermanischen Sprachen aufgenommen, sofern sie das Hauptthema der Zeitschrift methodisch und sprachgeschichtlich berühren.

*dhe- (W3)

Aus ide. "*dhe-" = dt. "setzen", "stellen", "legen", "bereiten", entwickelte sich eine grosse Wortfamilie.

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*dhe-"

DEFINITION: To "set", "put".

Contracted from "*dhee-".

Derivatives include "deed", "doom", "fashion", "defeat", "feckless", "sacrifice", "satisfy", "face", and "synthesis".

I. Basic form "*dhe-".

1. Suffixed form "*dhe-ti-", "thing laid down" or "done", "law", "deed".

"deed"; "indeed",

from Old English "dæd", "doing", "deed",

from Germanic "*dediz".

2. Suffixed form "*dhe-k-".

"theca", "tick" (3); "amphithecium", "apothecary", "apothecium", "bibliotheca", "bodega", "boutique", "cleistothecium", "endothecium", "perithecium",

from Greek "theke", "receptacle".

3. Basic form "*dhe-".

"bard" (2), "purdah",

from Old Persian "da-", to place.

4. Suffixed form "*dhe-to-", "set down", "created", in Old Iranian compound "*khvato-data-" (see "*se-", "swe-").

II. O-grade form "*dho-".

1.

"do" (1); "fordo",

from Old English "don", "to do",

from Germanic "*don".

2. Suffixed o-grade form "*dho-men-".

"abdomen",

from Latin "abdomen", "belly", "abdomen", perhaps "part placed away", "concealed part" ("ab-", "away"; see "apo").

3. Suffixed o-grade form "*dho-mo-".

a.

"doom",

from Old English "dom", "judgment" ("thing set or put down");

b.

"-dom",

from Old English "-dom", abstract suffix indicating "state", "condition", or "power";

c.

Old Norse "-domr", "condition", in compound "hordomr" (see "*ka-");

d.

"Duma", "dumka",

from Russian "Duma", "Duma",

from a Germanic source akin to Gothic "doms", "judgment";

e.

"deem",

from Old English "deman", "to judge",

from Germanic denominative "domjan".

a. - e.

all from Germanic "*domaz".

4. Suffixed o-grade form "*dho-t-" in compound "*sakro-dhot-" (see "sak-").

III. Zero-grade form "*dhe-".

1a.: Prefixed form "*kom-dhe-".

"abscond", "incondite", "recondite", "sconce" (2),

from Latin "condere", "to put together", "establish", "preserve" ("*kom", "together"; see "kom");

b. prefixed and suffixed form "*kom-dh(e)-yo-".

"condiment", "salmagundi",

from Latin "condire", "to season", "flavor";

c. compound "*kred-dhe-" (see "kerd-");

d. compound suffixed form "*gwre-dh(e)-o-" (see "*gwere-" (2)).

2. Suffixed zero-grade form "*dhe-k-".

a.

"-facient", "fact", "faction" (1), "-faction", "factitious", "factitive", "factor", "factory", "faena", "fashion", "feasible", "feat" (1), "feature", "fetish", "-fic", "-fy", "hacienda"; "affair", "affect" (1), "affect" (2), "affection", "amplify", "artifact", "artifice", "beatific", "benefaction", "benefic", "benefice", "beneficence", "benefit", "chafe", "comfit", "confect", "confetti", "counterfeit", "defeasance", "defeat", "defect", "deficient", "discomfit", "edifice", "edify", "effect", "efficacious", "efficient", "facsimile", "factotum", "feckless", "forfeit", "infect", "justify", "malefactor", "malfeasance", "manufacture", "misfeasance", "modify", "mollify", "nidify", "notify", "nullify", "officinal", "orifice", "perfect", "petrify", "pluperfect", "pontifex", "prefect", "proficient", "profit", "putrefy", "qualify", "rarefy", "rectify", "refect", "refectory", "rubefacient", "sacrifice", "satisfy", "spinifex", "suffice", "sufficient", "surfeit", "tubifex", "tumefacient", "vivify",

from Latin "facere" ("*fak-yo-"), "to do", "make", and Latin combining form "-fex" ("*-fak-s"), "maker";

b.

"façade", "face", "facet", "facial", "facies"; "deface", "efface", "surface",

from Latin derivative "facies", "shape", "face" ("form imposed on something");

c.

"office",

from Latin compound "officium" ("*opi-fici-om"), "service", "duty", "business", "performance of work" ("*opi-", "work"; see "op-");

d. further suffixed form "*dhe-k-li-". "facile", "facilitate", "faculty", "difficulty",

from Latin "facilis" (Archaic Latin "facul"), "feasible", "easy".

3. Suffixed zero-grade form "*dhe-s-" (probably identical with zero-grade of "*dhes-"). "nefarious",

from Latin "fas", "divine", "law", "right".

4.

"multifarious", "omnifarious",

from Latin "-fariam", adverbial suffix, as in "bifariam", "in two places, parts", "double",

from "*dwi-dh(e)-", "making two" ("*dwi-", "two"; see "dwo-").

5. Reduplicated form "*dhi-dhe-". "thesis", "thetic"; "anathema", "antithesis", "diathesis", "epenthesis", "epithet", "hypothecate", "hypothesis", "metathesis", "parenthesis", "prosthesis", "prothesis", "synthesis",

from Greek "tithenai", "to put", with zero-grade noun "thesis" ("*dhe-ti-"), "a placing", and verbal adjective "thetos" ("*dhe-to-"), "placed".

6. Suffixed zero-grade form "*dhe-mn".

"thematic", "theme",

from Greek "thema", "thing placed", proposition.

7. Reduplicated form "*dhe-dhe-".

"samhita", "sandhi",

from Sanskrit "dadhati", "he places" (past participle "-hita-",

from suffixed zero-grade "*dhe-to-").

8. Reduced form "*dh-" in compound "*au-dh-" (see "*au-").

(Pokorny 2. "dhe-" 235.)


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/PokornyMaster-R.html


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/R/P0376.html

"*dhe-", reduplicated "*dhe-dh(e)-" | "*dhe-", "*dhu-"


Erstellt: 2014-10

dnghu.org
Pokorny, Julius
Indo-European Etymological Dictionary
Indogermanisches Etymologisches Woerterbuch

(E?)(L?) http://dnghu.org/en/Indo-European%20etymological%20dictionary/

Indogermanisches Etymologisches Wörterbuch (The Indo-European Etymological Dictionary)

Current Version: 2.0 (1 JUN 2011)

You can read and contribute to the Reader Reviews

The Indogermanisches Etymologisches Wörterbuch (Wikipedia) by the Jewish-Czech scholar Julius Pokorny was published in 1959. The work is now slightly outdated, especially as it was conservative even at the time Pokorny wrote it, ignoring the laryngeal theory, and hardly including any Tocharian or Anatolian material. But there exists no more modern and updated etymological dictionary of the Indo-European languages, so it is still of interest to scholars.
...


(E?)(L?) http://dnghu.org/indoeuropean.html

A Proto-Indo-European Language Lexicon, and an Etymological Dictionary of Early Indo-European Languages

The database represents the updated text of J. Pokorny's “Indogermanisches Etymologisches Wörterbuch”, scanned and recognized by George Starostin (Moscow), who has also added the meanings. The database was further refurnished and corrected by A. Lubotsky. Pokorny's text is given practically unchanged (only a few obvious typos were corrected), except for some rearrangement of the material. The numbers in the lemmata are given after the root (e.g. Pokorny's 1. bher- appears as bher-1) because automatic alphabetization would otherwise too much affect the order of the lemmata.
...


Erstellt: 2014-10

E

*el (W3)

Den gefundenen Quellen nach zu urteilen, gibt es die Wurzel ide. "*el-" mehrmals. So findet man ide. "*el" in der Bedeutung dt. "Ellbogen", "Winkel", "biegen". Eine andere Bedeutung von ide. "*el-" wird als dt. "gehen" gesehen, worauf z.B. frz. "aller" = dt. "gehen" zurück geht. Und es gibt weitere Bedeutungen wie etwa dt. "modern", "faulen".

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080625012317/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE125.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I

Indo-European Roots

ENTRY: "*el-"

DEFINITION:

"Elbow", "forearm".

(Pokorny 8. "el-" 307.)


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

ide. "*el" indoeuropees (gaan) [dt. "gehen"]

ide. "*elei", "*lei", "*el" ("buigen", "vouwen")

ide. "*ol", "*el" indoeuropees ("roodglanzend")


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*el-

ide. "*el-"

Proto-Indo-European root meaning "elbow", "forearm". It forms all or part of: "elbow"; "ell" (n.1) unit of measure; "uilleann"; "ulna".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "anih" "part of the leg above the knee;" Greek olene "elbow"; Latin "ulna", Armenian "uln" "shoulder"; Lithuanian "alkune" "elbow"; Old English "eln" "forearm".


(E?)(L?) http://www.franceschini.de/wp-content/uploads/2011/12/Der-Name-Olpe-in-der-Toponomastik1.pdf

...
(*) l (*)

lett. "ala" = dt. "Höhle", "Loch", "ausgehöhltes Ufer", lit. "olà", "ole" = dt. "Höhle", "Grube", lett. "aluôt" = dt. "höhlen", anord. isl. "áll" = dt. "Wasserrinne", fär. "alur" = dt. "schmaler Wasserlauf", mnd. "hol" = dt. "Loch", "Öffnung", "Hohlraum", "tiefe Wasserstelle", "Fahrrinne", westf. "ohl" = dt. "sumpfige Niederung", lappl. "oalle" = dt. "tiefstes Teil eines Flussbettes", shetl. "ol" = dt. "Feldstreifen", "Furche im Meeresboden", norw. dial. "eil" = dt. "rinneformige Aushöhlung", nisl. "íla" = dt. "Stelle, wo das Wasser hervorsprudelt", norw. dial. "ila" = dt. "Quelle", gr. "hélos" = dt. "Sumpf", "Niederung", "Aue", gr. "haulós" = dt. "Röhre", gr. "haúlon" = dt. "Schlucht", gr. "haúlion" = dt. "Höhle", akslav. "ilo" = dt. "Schlamm", gr. "hilýs" ("Esich" [?]), "hílos" = dt. "Schlamm", gr. "hýle" = dt. "Schlamm", ahd. "oli", "olei", "ole" = dt. "Öl", slov. "ol" = dt. "Bier", finn. dial. "olu" = dt. "Bier", akslav. "olo" = dt. "ein berauschendes Getränk", idg. "*el-", "*ol-" = dt. "modern", "faulen", lat. "aula", lat. "olla" = dt. "Topf", lat. "alo" = dt. "nähren", "aufziehen", "wachsen lassen", got. "alan" = dt. "wachsen", aeng. anord. "alan" = dt. "nähren", "aufziehen", "wachsen lassen", "hervorbringen", aeng. "ellen" = dt. "Eifer", "Kraft", "Mut", "Kampf", mhd. "la" = dt. "Sumpf", "Lache", anord. "lo" = dt. "niedrige Wiesenfläche", ahd. "loh" = dt. "Loch", "Öffnung", "Höhle", aeng. "luh" = dt. "See".


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*el-" (6), "*ele-", "*lo-", idg., V.: neuhdt. "treiben", "bewegen", "sich bewegen", "gehen"; engl. "drive" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 306 (449/30), griech., kelt., germ.?;

Verweise: s. "*eleu-", "*eleudh-", "*leudh-" (2);


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd/mhd.html

mhd. "stratillate", mhd., sw. M.: nhd. "Straßenräuber";

Quellenangaben: Suol (FB "stratillate");

Etymologie: s. mlat. "stratilates", M., "Straßenräuber"; gr. "stratelátes", M., "Heerführer", "Feldherr", "Befehlshaber"; vgl. gr. "stratós", "strotós", "startós", M., "Heer", "Kriegsheer", "Schar" (F.) (1), "Volk"; gr. "elaúnein", V., "treiben", "wegtreiben", "vertreiben", "ziehen"; gr. "elan", V., "treiben", "wegtreiben"; vgl. idg. "*ster-" (5), "*stere-", "*stre-", "*sterh-", V., "breiten", "streuen", Pokorny 1029; idg. "*el-" (6), "*ele-", "*la-", V., "treiben", "bewegen", "sich bewegen", "gehen", Pokorny 306


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

Page(s) Pokorny entry See also English gloss [deutsch]
302-4 1. el-, ol-, el- IE 4. el- red, brown [rot, braun]
304-5 2. el- 2. lei- to lie, recline [liegen, lehnen]
305 3. el- : ol- to rot, be moldy [verrotten, schimmelig sein]
306 4. el-, ol- IE ul- (a noise) [(ein Geräusch)]
306 5. el-, ol- IE to destroy [zerstören]
306-7 6. el-, ele- : la-, el-eu-(dh-) IE 2. leu- dh- to go, move, drive [gehen, bewegen]
307 7. el-, ele-, with k-suffix elk-, elek- IE elk- hungry; bad? [hungrig]
307-9 8. el-, elei-, lei-, olina IE 1. lei- to bend; elbow [biegen, Ellenbogen]
309-10 el- IE line, strip [Linie, Streifen]



Erstellt: 2018-12

ethnologue.com
Ethnologue language family index
Indo-European (449)

(E?)(L?) http://www.ethnologue.com/family_index.asp


ety.nl
Woordenboek

(E?)(L?) http://www.ety.nl/

Etymologie van Nederlandse woorden in verband gebracht met moderne en antieke talen uitgaande van de Indoeuropese stam.




(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

...


Erstellt: 2014-09

*eu- (2) (W3)

Die Wurzel "*eu-" wird mehrmals mit verschiedenen Bedeutungen postuliert. Einer Wurzel "*eu-" (2) wird die Bedeutung dt. "anziehen", "sich kleiden" zugeschrieben.

(E?)(L?) https://ahdictionary.com/word/indoeurop.html

ide. "*eu-" - engk. "To dress"

"endue", "indumentum", from Latin "induere", "to don" ("ind-", variant of "in-", "in", "on"; see "en").

"exuviae", from Latin "exuere", "to doff" ("ex-", "off"; see "eghs").

"reduviid", from Latin "reduvia", "fragment" ("red-", "back", in "reverse"; see "re-").

[Pokorny 2. eu- 346.]

See also extension "wes-" (2).


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE135.html

ide. "*eu"


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080625115641/https://www.bartleby.com/61/roots/IE135.html

ENTRY: ide. "*eu-"

DEFINITION: "To dress".

1. "endue", "indument", from Latin "induere", "to don" ("ind-", variant of "in-", "in", "on"; see "en").

2. "exuviae", from Latin "exuere", "to doff" ("ex-", "off"; see "eghs").

3. "reduviid", from Latin "reduvia", "fragment" ("red-", "back", "in reverse"; see "re-").

(Pokorny 2. "eu-" 346.) See also extension "wes-" (2).


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*eu-"

DEFINITION: "To dress".

1.

endue, indument, from Latin "induere", "to don" ("ind-", variant of "in-", "in", "on"; see "en").

2.

"exuviae", from Latin "exuere", "to doff" ("ex-", "off"; see "eghs").

3.

"reduviid", from Latin "reduvia", fragment ("red-", "back", "in reverse"; see "re-"). (Pokorny 2. "eu-" 346.) See also "extension" "wes-" (2).


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*eu-" (2), idg., V.: neuhdt. "anziehen"; engl. "dress" (V.);

Rekonstruktionsbasis: Pokorny 346 (510/91), iran., arm., ital., kelt., balt., slaw., heth.;

Verweise: s. "*outla", "*outos"


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master/0529

Pokorny Etymon: 2. "eu-" "to dress", "put on"

Semantic Field(s): "to clothe", "to dress"




Erstellt: 2019-12

F

franceschini.de - KiI
Konsonanten im Indogermanischen

(E?)(L?) http://www.franceschini.de/wp-content/uploads/2012/01/Lino-Franceschini_-Entstehung-Entwicklung-und-Urbaust.-d.-menschl.-Sprache.pdf

DIE KONSONANTEN

Vergleicht man die historischen Sprachen miteinander, so ergibt sich im Indogermanischen dass:

- die Labiale b/p/f/w/v in einem gleichen Wort sich oft beliebig miteinander austauschen lassen.

- sich die Gutturale c/k/g/h/q ebenfalls beliebig ausgetauscht finden lassen:

- auch die Dentale "d" und "t" sich beliebig miteinander austauschen lassen

In Althochdeutschen Wörterbüchern kommen in beinahe jedem Wort mit Dental sowohl eine Form mit "d" als auch mit "t" gleichzeitig vor.

Ausserdem lassen sich in idg. untereinander leicht austauschen:

Es kommt ausserdem vor, dass die Labiale zu Gutturalen werden und umgekehrt:

Es kommt ebenfalls vor, dass Gutturale zu Spiranten werden und umgekehrt:

Es kommt ebenfalls vor, dass Dentale zu Spiranten werden und umgekehrt:

Dieser Wechsel findet oft auch im Lateinischen statt bei der Bildung von Substantiven aus Partizip-Perfekt-Formen von Verben mit Dentalstamm:

Es kommt ebenfalls vor, dass Labiale zu Nasalen werden können.

Dies lässt sich in einigen deutschen Dialekten beobachten mit der Gleichung "wir" = "mir" oder in ON mit "bicke" = "micke" etc.

Es kommt ebenfalls vor, dass aus Liquida "l" Dental "d" werden kann.

Beispiele dieses Phänomens findet man z.B in lat. "lacrima" = "dacruma", in südit. Dialekten ("bello" = "beddu") und in vielen alten ON.

Andere Formen entstehen durch Schwund oder Zufügen von Konsonanten:

- die Spiranten lassen sich oft am Anfang eines Wortes zufügen oder wegnehmen. Man spricht hier von "s-mobile".

- die Labiale schwinden nicht selten am Anfang eines Wortes; dieser Schwund lässt sich nicht nur im Keltischen beobachten, sondern auch in anderen Sprachen.

- die Nasale, die Liquida und die Spiranten lassen sich inmitten eines Wortes oft beliebig zufügen oder wegnehmen.

Andere Wechsel bilden sich oft durch Metathese (Umstellung).

Alle oben gezeigten Varianten sind Ergebnisse zufälliger phonetischer Möglichkeiten. Sie können sich so spontan bilden wegen ihrer Lautähnlichkeit und sind ein Produkt der menschlichen Stimmwerkzeuge.

In ihrer schriftlich überlieferten Form legen diese Schwankungen nichts anderes dar als die Unsicherheit der Schreiber, für eine gewisse Sprechweise eine präzise Schriftform zu finden.

Dieses Phänomen lässt sich beobachten auch in Ortsnamen, - die gewiss als die ältesten Zeugnisse der menschlichen Sprache gelten - während des Prozesses ihrer schriftlichen Erfassung.


Erstellt: 2017-11

friesian
Words in Indo-European Languages

(E1)(L1) http://www.friesian.com/cognates.htm

The first systematic theory of the relationships between human languages began when Sir William Jones, "Oriental Jones," proposed in 1786 that Greek and Latin, the classical languages of Europe, and Sanskrit, the classical language of India, had all descended from a common source. The similarities between the languages had already been noted in 1768 by Gaston Cœurdoux, who informed the French Academy. The evidence for this came from the structure of the languages - Sanskrit grammar has detailed similarities to Greek (and, as would later be seen, Avestan), many similarities to Latin, and none to the Middle Eastern languages, like Hebrew, Arabic, or Turkish, interposed between Europe and India - and the vocabulary of the languages. Thus, "father" in English compares to "Vater" in German, "pater" in Latin, "patêr" in Greek, "pitr." in Sanskrit, "pedar" in Persian, etc. On the other hand, "father" in Arabic is "ab," which hardly seems like any of the others. This became the theory of "Indo-European" languages, and today the hypothetical language that would be the common source for all Indo-European languages is called "Proto-Indo-European." The following table shows a genealogy for two "knowing" roots, which in modern English turn up as "know" and "wit."

Words that are related to each other by descent from a common source are called "cognates." English "wise" and Sanskrit "veda" are thus cognates. Note that descent can become confused when words are subsequently borrowed. English has borrowed "idea" and "agnostic" from Greek, "video," "visa," and "cognition" from Latin, "vista" from Spanish, etc.
...
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Erstellt: 2010-12

FU Berlin
Indogermanistik

(E?)(L?) http://www.fu-berlin.de/indogermanistik
Seminar für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft der Freien Universität Berlin
Wie sagte der urindogermanische Mensch zum http://www.fu-berlin.de/indogermanistik/hund.gif?
'*k-uâoµn'
Wie sagte der urindogermanische Mensch zur http://www.fu-berlin.de/indogermanistik/katze.gif?
'*h2uâiselh1os' = 'Vogelfänger'

(E?)(L?) http://www.fu-berlin.de/indogermanistik/IISL.htm
Indogermanistik in Europa - Links zu 60 anderen Instituten

G

*ghel- (W3)

Auf die postulierte Wurzel ide. "*ghel-", mit der Grundbedeutung dt. "glänzend", "gelblich", "grünlich", "bläulich", "schimmernd", "blank", wird eine große Wortfamilie zurück geführt.

Auf dem langen Weg in die heutigen indoeuropäischen Sprachen kam es auch zur ("Metathese" genannten) Laut-Umstellung von "gel" zu "gle". Und so findet man in der Wortfamile sowohl "gelb" und "Gold" als auch "glühen" und "Glas".

Auch das am Wortanfang stehende "g" erlebte einige Lautverschiebungen und so treffen wir auch auf engl. "yellow" = dt. "gelb", lat. "helvus" = dt. "honiggelb", spätlat. "flavus" = dt. "gelb", auf dt. "Clor" (wegen seiner grünlichen Farbe) und auf russ. "zelënyj" = dt. "grün" oder altind. "hári-" = dt. "gelb", "goldgelb", "blond", "grüngelb".

Auch lat. "columbus" = dt. "Taube" (wegen der Farbschattierungen) könnte zur Wortfamile gehören - und damit auch die ital. "colombina" (wörtlich dt. "Täubchen"), die in der italienischen Commedia dell'Arte auftretende Hauptfigur der listigen, koketten Zofe.

Die folgende Zusammenstellung stellt eine großzügige Auswahl der in den zitierten Texten in Erwägung gezogenen Verwandtschaft dar. Für eine detaillierte Betrachtung bitte die (auch teilweise ungenauen) Originaltexte heranziehen.

Auf ide. "*ghel-" werden auch zurück geführt:

(E?)(L?) https://archive.org/stream/1057917.0001.001.umich.edu#page/II/mode/2up

LATEINISCHES ETYMOLOGISCHES WÖRTERBUCH VON DR. ALOIS WALDE

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XII Zur Einführung
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Gar oft aber stehen wir heute - und in sehr vielen Fällen wohl für immer - trotz reichlicher Wortverwandtschaft innerbalb der Einzelspracbe sowie der Schwesterspracben beim Versuche, die zur Benennung führende Anschauung zu ermitteln, an dem Punkte, wo wir uns zum Verzicht auf weiteres Vordringen bequemen müssen, indem kein Vergleichungsmaterial vorliegt, das noch ältere Bedeutungsverhältnisse durcbblicken ließe. So ist lat. "heluos" "honiggelb", "isabellfarben" nicht bloß offenbar mit "helus", "holus" "Grünzeug", "Gemüse", "Kohl" verwandt, sondern auch genau identisch mit ahdt. "gelo" "gelb", lit. "zelvas" "grünlich", und endlich reiht sich eine große Anzahl außerlateinischer Wörter an, die dieselbe Lautgruppe "*ghel-" = "grün", "gelb", "grüne Kräuter" enthalten; aber was jenes "*ghel-" für eine Bedeutungsvorgeschichte hat, bleibt uns verschlossen; es ist nicht einmal ausgemacht, daß es von Anfang an eine Farbenbezeichnung gewesen sei, da vielleicht "Gras" oder dergleichen bei der Bezeichnung aller grünen Farbentöne ebenso Gevatter gestanden haben könnte, wie unsere Farbenbezeichnung "rosa" von einer bestimmten Blume genommen ist; vielleicht ist es aber auch aus einer ganz andern Anschauung erwachsen, z. B. wie unser "brennend" für "rot". Und vor demselben "Non liquet" stehn wir, wenn wir etwa nach der Bedeutungsvorgeschichte jenes "*leuq-" "leuchten" oder "*lendh-" "Einhöhlung" fragen wollten. Darüber, wie sich die ältesten von uns zu erreichenden, sich an gewisse Lautgebilde knüpfenden Bedeutungen, die wir ohnehin häufig genug

Zur Einführung XIII

nur wenig scharf zu fassen vermögen, ihrerseits entwickelt haben, breitet sich daher wohl für immer der Nebel der Urgeschichte; ausnehmen dürfen wir nur Schallnachahmungsworte. Entgeht nun auch in einer großen Zahl von Fällen jene eingangs vertretene Auffassung vom Wesen der Etymologie der erwähnten Schwierigkeit dadurch, daß sie bloß das unmittelbar einem neugebildeten Worte zugrunde liegende Stammwort, aber nicht dessen ganze Ahnenreihe aufzuweisen hat, daß sie also z. B. mit der Beziehung von "luna" auf "*leuq-" "leuchten" genug getan hat, ohne daß sie nach der Bedeutungsgeschichte dieses "*leuq-" zu fragen hatte (was sie allerdings bei der Erklärung von "luceo" nicht mehr umgehen könnte), so ist es doch angesichts der anderen Fälle, in denen nicht mehr anzugeben ist, auf Grund welches Merkmals ein Wort oder eine ganze Wortsippe zur Benennung der dadurch bezeichneten Begriffe geworden ist, ganz gerechtfertigt, wenn mit jener ursprünglichen Auffassung der Etymologie eine andere in Wettbewerb getreten ist, die ein einzelsprachliches Wort dann als erklart betrachtet, wenn sich durch verwandte Worte der Schwestersprachen der Nachweis erbringen läßt, daß es seinen Ursprung im Wortschatze der indogermanischen Grundsprache hat. Diese Auffassung, die freilich mit der erstgenannten nie die Fühlung verlieren darf, setzt sich hiermit die Feststellung der Wortverwandtschaften innerhalb unseres Sprachstammes zum Ziele.

Dabei ist es von vornherein klar, daß solche vollständige Wortgleichungen wie lat. "heluos", ahdt. "gelo", lit. "zelvas" den wertvollsten Bestand unserer etymologischen Feststellungen ausmachen. Aber sie sind in der Minderzahl; meist zeigen sich innerhalb offenbar verwandter Worte Abweichungen der Bildung, wie neben obigem idg. "*gheluos" "grün", "gelb" z. B. lit. "zeliu" "grüne", "zalias" "grün" steht. Diese Abweichungen beruhen teils im Vokale der - hier - ersten Silbe, teils in dem verschiedenen Lautbestande der folgenden Silben. Da nun die Lautgruppen, die die letzteren ausmachen, auch in

XIV Zur Einführung

anderen Worten von etymologisch ganz verschiedener Zugehörigkeit wiederkehren, offenbaren sie sich als Elemente, die dem Begriffskern der sie enthaltenden Worte fremd sind, wobei wir uns freilich darüber des Urteils enthalten müssen, ob das auch in jenen Wörtern der Fall gewesen sei, die als erste jene Elemente enthielten und moglicherweise erst das Muster für die übrigen gleichartigen Bildungen abgegeben haben. Indem wir nun diese den Begriffskern höchstens modifizierenden, nicht aber wesentlich bestimmenden Elemente als Suffixe oder - wie neuerdings auch gesagt wird - Formantien vom ganzen Wortkörper in Abzug bringen, gelangen wir dazu, den dabei übrig bleibenden, den Begriff wesentlich bestimmenden Wortteil jenen Suffixen entgegenzustellen, und bezeichnen ihn als Wurzel, als welche sich im angeführten Beispiele also idg. "*ghel-" (mit den Ablautstufen "*ghol-" usw.) ergibt. In dem überwiegenden Teile unserer etymologischen Erkenntnisse werden wir uns damit begnügen müssen, das Vorhandensein eines solchen wurzelhaften Bestandteiles in mehreren idg. Worten von suffixal verschiedener Bildung nachzuweisen. Gerade dadurch, daß die Sprechenden den wurzelhaften Wortteil als Begriffskern gegenüber den Suffixen empfanden, war auch die Möglichkeit reicher Neuschöpfung von Worten gegeben, da von demselben wurzelhaften Bestandteile aus mittels verschiedener Bildungsmittel neue Worte gebildet werden könnten, die vielfach ältere verdrängten. Es ist aber nicht uberflüssig, zu bemerken, daß das, was die Sprechenden als Wurzel, d. h. als Begriffskern, empfanden, durchaus nicht zu allen Zeiten der Sprache dasselbe gewesen zu sein braucht. Uns liegt es allerdings gewohnheitsmäßig am nächsten, die Wurzeln als einsilbig anzusetzen, was sich freilich schon auf Grund von Fällen wie griech. "???", lat. "augeo" (Wurzel "*aueg-") nicht als allgemein durchführbar herausstellt. Aber - was wichtiger ist - auch bei der Trennung von Wurzel und Suffix können wir in keinem einzelnen Falle sicher sein, ob der von uns

Zur Einführung. XV

geführte Schnitt geschichtlich berechtigt ist. Wir haben oben "*ghel-" als Wurzel angesetzt und so haben auch sicher die Indogermanen zu jener Zeit gefühlt, als schon "*gheluos-", "*ghelio-", "*gholios-" usw. nebeneinander bestanden. Wenn aber jemand die Vermutung äußern würde, daß die Indogermanen einer noch älteren Zeit nicht "*ghel-" sondern "*ghelou-" oder "*ghelouo-" als Wurzel empfunden hätten, so würde er schwerlich zu widerlegen sein. Denn es könnte tatsächlich "*ghelouos-" (woraus "*gheluos-") und "*ghelouos-" (woraus "*ghlouos-", gr. "???") der älteste Bestand, der Grundstock der Sippe gewesen sein; es ware dann weiter anzunehmen, daß die Lautgruppe "-(o)uo-" durcb Nachahmung dieses und vielleicht auch einiger anderer Muster auch in andere Farbenbezeichnungen Eingang gefunden babe, also produktiv geworden sei, womit es aber auch aufhörte, für den durch "*ghelouo-" bezeichneten Begriff "grün", gelb" charakteristisch zu sein. Damit war aber von selbst die Auffassung bloß von "*ghel-" als wurzelhaften, d. h. den Begriffskern ausmachenden Wortteiles gegeben und weiter auch die Bahn frei für Bildungen ohne dieses nun als suffixal empfundene "-ouo-", wie "*ghelos-", "*gholios-" usw. Da derartige Erwägungen in jedem einzelnen Falle als grundsätzlich möglioh anerkannt werden müssen, werden wir, um festen Boden unter den Fußen zu behalten, die Wurzeln in jener Gestalt anzusetzen bestrebt sein, in der sie sich auch den Indogermanen gegen den Ausgang der Urgemeinschaft zu - auf welche Periode wir ohnehin alle unsere sprachlichen Rückschlüsse zunächst zu projizieren haben - im Gegensatze zu den als formantisch empfundenen Elementen dargestellt haben werden; das bedeutet aber keinen grundsätzlichen Verzicht auf den Versuch, durch Berücksichtigung der Ablautsmöglichkeiten im einzelnen Falle noch ältere Gestaltungen zu erschließen. Eine davon ganz verschiedene Frage ist es, ob die von den Indogermanen der erwähnten oder einer früheren Zeit als Wurzel empfundenen Lautgruppen einmal für sich als Worte verwendet waren oder nur in Verbindung mit For-

XVI Zur Einführung

mantien. Und da verbietet nichts die Annahme, daß, um mit Brugmanns Worten zu reden, die Wurzeln in der von historischen Sprachphasen aus zu erschließenden oder in einer ahnlichen älteren Gestalt teilweise einmal "Wörter" gewesen seien, wie man ja allzeit nur Wörter, nicht Wurzeln geschaffen hat; aber im einzelnen Falle können wir die Statthaftigkeit dieser Annahme nie erweisen. Wir verzichten daher, wenn wir eine bestimmte Wurzel erschlieBen, im einzelnen Falle ausdrücklich darauf, damit gleichzeitig auszusagen, daß sie für sich, d. h. außer Verbindung mit formantischen Elementen, einst in einer viel älteren Periode der indogermanischen Grundsprache ein selbstandiges Dasein als "Urwort" geführt habe.
...

colum - coins 179

...
"columba", "columbus" "Taube", "Schlagtaube": von der dunkeln Farbe benannt (vgl. zur Bed. ab. "golabyjy", r. "golubyj" "blau", apr. "golimban" "blau" : ab. "golab" "Taube"; "palleo" : "palumbes"), indem wohl zu griech. "???" "schwarz" usw. (s. "calidus") nach Prellwitz BB, XXII, 102 f.; zum Suffix vgl. Fröhde BB, VIII, 187, Brugmann Grdr. P, 224 f.

Daß ai. "kadamba-h" "eine Gansart mit dunkelgrauen Flugeln", ab. "golob" "Taube" und gr. "???" "Taucher" fernzuhalten seien (Prellwitz a. a. 0.), ist nur für ersteres sicher; gr. "???" aber ist wohl = "columbus" obwohl ein anderes Tier bezeichnend; "golabh" (das Prellwitz mit lit. usw. "gulbe", "gulbis" "Schwan" verbindet, s. Wz. "*ghel-" unter "glaber") ist wegen der Bed. "Taube" wohl aus dem Lat. geflossen, so daß russ. "golubyj" "blau", apr. (ursprgl. slav.) "golimban" "blau", lit. "gelumbe" "blaues Tuch" (s. auch Brugmann Grdr. II., I, 386, Uhlenbeck KZ. XL, 557) erst nach dem blauen Schimmer des Taubenhalses benannt erscheinen (Thurneysen GGA. 1907, 805). "golabh" daher auch nicht urverwandt mit ags. "culufre" "Taube" (s. Charpentier KZ. XL, 434 a 3 mit Lit.); letzteres vielmehr nach Pogatscher Festschrift zum VIII. allg. deutsch. Neuphilologentage 1898, 103 ff. durch vermutlich kelt. Vermittlung ebenfalls aus mlat. "columbula", roman. "columbra" entlehnt; s. auch Liden Stud. z. ai. und vgl. Sprachgesch. 95.
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februo - feles. 279

"fecundus" "fruchtbar": s. "fe-lix" (Vanicek 194; Curtius 304).

"fel", "fellis" "Gallenblase", "Galle": ahdt, as. "galla" f., ags. "gealla" m., aisl. "gall" n. "Galle" (n-Suffix wie wohl in lat. "fel"); gr. "???", "???" "Galle" ab. "???" "???", russ. "zelch" (Curtius 203, Vanicek 92), av. "???" wenn "die Galle herausschneidend" (Bartholomae Airan. Wb- 523). Die Galle ist nach ihrer Farbe bezeichnet: ab. "???" "gelb", r. "zeltyj") lit. "geltas" "gelsvas" apr. "gelatynan", lett. "dfeltens" "gelb", russ, "zelknut" "gelb werden" usw., s. "flavus", "fulvus". Daneben mit idg. "gh" lat. "helus", "holus", "helvus", ab. "zelenz" "grün", lit. "zeliu" "grüne" usw.; auch ahdt. "gelo", ags. "geolo", aisl. "gulr" "gelb werden" "gh-" enthalten, wie auch "galla" selbst (s. auch Zupitza Gutt. 171 m. Lit.), gr. "???" und av. "zara-" oder "zar(d)-" "Galle" (Bartholomae Airan. Wb. 1690, der auch "fel" als "*feld" auffassen möchte). Trotzdem ist es kaum angängig, wegen des einzigen lat. "f-" (vgl. Osthoff MU. IV, 99, anders Stolz HG. I, 288), die nicht palatale Parallelwz. von "*ghel-" "grün", "gelb", "Galle" als "*guhel-" mit Labiovelar anzusetzen (ähnlich auch v. Planta 1, 448), denn auch die Schildkröte, gr. "???", ab. "zelzeb" ist nach Meillet Msl. XIV. 376 nach der Farbe benannt, und besser als die Annahme, daß im Griech. "???" an Stelle von "*guhelus-" getreten sei, ist die andere, daß lat. "f-" statt "h-" dialektiseh gefärbt ist (s. Ernout Él. dial. lat. 163 m. Lit.).
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298 flagrum - "flavus".

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"flavus" "goldgelb", "rotgelb", "blond": o. "Flaviies" "Flavii"; vielleicht zu ahdt. "blao" nhdt. "blau" (mhdt. "bla" auch "gelb"), ags. "blaw", aisl. "blar" "blau" mit einem Vokalverhältnis wie zwischen "ravus" : ahdt. "grao", "gnavus" : aisl. "knar" (Lottner KZ. VII, 183, Bremer PBrB. XL 285, Fick I, 498, II, 187, Walde IF. XIX, 100; ablehnend Hirt BB. XXIV, 245, Prellwitz BB. XXV, 285). Ist mir. "bla" "gelb" (Fick II, 187) germ. Lehnwort oder ablautendes "*bhlouos-" oder idg. "*bhlauos-"?

flecto - flemina. 299

Nicht wahrscheinlicher aus "*mlauos-" zu lat. "mulleus" "rötlich" usw. (s. d.; Prellwitz BB. XXV, 285). - Unwahrscheinlich auch v. Grienberger, Wiener Sitzb. CXLII, 52 (zu got. usw. "bloth" "Blut" s. "flos").

Gewöhnlich stellt man "flavus" zu Wz. "*ghel-" "gelblich", "grünlich" in lat. "fel" (s. d.), ab. "zlete" "gelb", lit. "geltas" "fahlgelb", "gelsvas" "fahl", "gele" "Waldveilchen", apr. "gelatynan" "gelb", lett. "dfeltens" ds. (dazu nach Hirt BB. XXIV, 257 auch ab. "zlena" lett. "dzilna" "Specht"), u. "felsva", wenn "holera" (s. v. Planta I, 448, Niedermann "e" und "i" 71), phryg. "???" "Gold" (Fick I, 436, BB. XXIX, 237 ; gebildet wie "???"). Daneben gleichbedeutendes idg. "*ghel-" in lat. "helvus" "gelb", "blaßgelb", "holus" "holeris" "Gemüse", "Grünkraut", ai. "hari-h" "gelb", "goldig", "grünlich", "harita-h", "harina-h" "fahl", "gelblich", "grünlich", "hiri-h" "gelb", av. "zairi-" "gelb", "zairita" "gelblich", ab. "zelene" "grün" "zelije" "Grünzeug", "Kraut", Gemüse", "zlake" "Gras", lit. "zeliu" "grüne", "zalias" "grün", "zole" "Gras", "zilti" "grau werden", lett. "felt" "grünen"; gr. "???" " Kraut", "Gras", "???" "grün", "???" "grünlich", "gelblich" (vgl. lat. "luridus" und "lutum"; das von Duvau Msl. VIII, 187 f., Ernout El. dial. lat. 168 f. behandelte adj. "florus" "flauus" dialektisch = "???" oder "???" viel eher = dem von Loth Rev. celt. XX, 346 mit "flavus" verbundenen schott. gael. "blar" "white-faced", cymr. "blawr" etwa "gris" oder "gris-pale"), "???" "grüngelb"; cjmr. "gledd" "grüner Rasen" (Fick II, 112), ahdt. "gelo" ags. "geolo" "gelb" (= "helvus"), phryg. "???" "Grünkohl"; dazu auch die Worte für "Gold": ai. "hataka-m" ab. "zlato", russ. "zoloto" got. usw. "gulth", ahdt. nhdt. "Gold" ai. "hiranya-m", av. "zaranya-" "Gold" ap. "???" "Goldstück" - Vgl. Gurtius 202, Vanicek 92, Prellwitz BB. XXII, 103 f., Zupitza Gutt. 171 usw. Das vielfach (vgl. bes. Weise BB. II, 281) zu dieser Sippe gestellte "fulvus" "rotgelb", "braungelb", "sandfarbig" verbindet Niedermann IF. XV, 120f. (m. Lit.) wahrscheinlicher mit lit. "dulsvas" "schmutzigweiß", "rauchfarben", "mausgrau".
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328 fur - furfur.

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"furca" "zweizackige Gabei", "V-formiger Stützpfahl", "gabelformiger Halsblock als Züchtigungsmittel für Sklaven und Verbrecher"; auch "enges Bergjoch": nach Prellwitz Gr. Wb. s. v. "???", Brugmann Ber. d. sächs. Ges. 1895, 36 a 1, Grdr. I, 454, 552 zu lit. "zirkles" pl. "Schere", lett. "firkles" "dfirkles" "Schafschere"; nach Niedermann IF. XV, 105 wäre "zirkles", beruhend auf "*ghr-tlo-", wesentlich identisch mit "furcula" aus welchem - dem Sprachgefühle als Deminutivura erscheinenden - Worte ein "furca" abgezogen worden sei; "*ghr-tlo-" dissimiliert aus "*ghl-tlo-" wie in anderer Weise "*ghl-to-" in got. "giltha" "Sichel" (nicht wahrscheinlich darüber Holthausen IF. XX, 317f.), das schon Uhlenbeck PBrB. XXVII, 120f, zu ai. "hala-h", "hala-m" "Pflug (auch als Waffe)", arm. "jlem" "furche", "pflüge" stellt. Man käme so auf ein idg. "*ghel-" "schneiden", von welcher Bed. freilich "furca" und "zirkles" als "Gabelung" in einem sehr wesentlichen Punkte abweichen; letztere Bed. aber zeigt mit "s"-Präfix auch gr. "???" "hölzerne Gabel als Stütze aufgerichteter Jagdnetze" (auch = "???", das aber zu "???", s. "scalpo"), das, wenn zugehörig, den Ansatz von idg. "l" als zutreffend erweisen würde.

Über abweichende Etymologien s. Niedermann a. a. 0.; auch trotz Meringer ZföG. LIV, 391 nicht als "*forica" "bohrendes Instrument" ("fuscina" ebenso aus "*forscina", was aber "*foscina" ergeben hätte) zu "forare".
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gigerium - gilvus 341

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"gilvus" "hellgelb", von Pferden: Gleichsetzung mit lit. "gelsvas" "gelblich", "fahl" (W. Meyer KZ. XXVIII, 163, Niedermann "e" und "i" 70, Brugmann Grdr. I, 766) ist schon deshalb ganz bedenklich, weil eine Wz.

342 gingiva - girgillus.

"*gel-" (mit nicht pal. "g") nicht sicher nachgewiesen ist (s. "galbus" und Prellwitz BB, XXV, 285), sondern nur "*gel-", "*ghel-" und *guhel-"; daß durch deren Vermischung auch "*gel-" entstanden sei, überzeugt nicht, da "*gel-" "glänzen", "hell sein", "*ghel-", "*guhel-" aber "grün", "gelb" bedeutete. Das seltene lat. Wort erweckt vielmehr durchaus den Eindruck eines Fremdwortes (s. auch Ernout Él. dial. lat. 169); wie "galbus" aus dem Kelt. stammt, ist auch "gilvus" als kelt. (oder sonst woher bezogenes) Lehnwort = lat. "heluus".

Es hat demnach auch die lautlich ohnehin problematische Verbindung mit ai. "gaura-h" "gelblich", "rötlich" (Gurtius 202f., Vanicek 83) zu entfallen.
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glaber - glaesum. 343

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"glaber", "glabra", "glabrum" "glatt", "unbehaart", "kahl": aus "*gladhro-", das durch Aspiratendissimulation aus "*ghladhro-" (s. Walde IF. XIX, 103): ahdt. "glat" "glänzend", "glatt", ags. "glad", aisl. "gladr" "fröhlich", "glänzend", mhdt. "glatz" nhdt. "Glatze" ("ghladhna"), ab. "gladeke" "glatt", russ. "gladkij" ds., ab. "gladiti" "glätten", poln. "gladzic" "streicheln", lit. "glodus" "glatt anliegend", "glostyty" lett. "glastit" "streicheln", lit. "galasti" "wetzen" (= "glätten"), lett. "galuds" "Wetzstein", apr. "glosto" ds. (s. auch unter "blandus"). Lit. bei Johansson PBrB. XIV, 325, Zupitza Gutt. 174, dazu Hirt Abl. 88 (Basis "*ghelodh-").

Daß die Bed. "glatt" schon idg. aus "glänzend" entwickelt sei, ist möglich; daher vielleicht nach Prellwitz Gr. Wb* s. v. "???" in den Kreis der Wz. "*ghel-" "glimmen", "blank sein" gehörig, die z. B. in ahdt. "glanz" "hell", "glänzend", nhdt. "Glanz" "glimmen", "glühen" "Glut" "gleißen" "Glast" usw., vgl. Persson Wzerw. 188, Zupitza Gutt. 174 (anders Noreen Ltl. 214), s. auch "laetus".

"glaber" trotz Vanicek 83, Curtius 178, Pick I-^, 405, Hoffmann BB. XXVI, 141 nicht zu gr. "???" "höhle aus", "???" "hohl", "gewölbt", "behauen", "geglättet", "fein".
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362 helluor - herctum.

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"helus" "Grünzeug", "Gemüse", "Kohl": beruht mit "(h)olus" ds. auf einem Paradigma "holus" (aus "helos"), "heleris" (Solmsen Stud. 15); zu Wz. "*ghel-" "grün" s. "flavus" (Gurtius 202, Vanidek 92).

"helvus" "honiggelb", "isabellfarben" (von Kühen): = lit. "zelvas" "grünlich" ahdt. "gelo" "gelb" (zum Lautl. s. Brugmann Grdr. I, 324 m. Lit., Solmsen KZ. XXXVIII, 449, Hirt IF. XXII, 67 ; lat. "el" statt zu erwartendem "ol" wohl nach Ernout Él. dial. lat. 167 durch Entlehnung der Form aus einem ländlichen Dialekte); s. "helus" "flavus". Hiervon "helvius", "helvolus" "gelblich", "blaßrot", "helvella" "kleines Küchenkraut" ; über "fulvus" s. d.
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lacuturris - laetus. 407

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"laedo", "laedere", "laesi", "laesum" "verletzen", "beschädigen": = aisl. "lesta" ("*laistan") "mißhandeln" (Noreen Ltl. 139) als idg. "*laizdo"? Oder nach Nazari Riv. di fil. XXXVII, 366 zu gr. "???" "Stein" (vgl saxum": "secare", "rupes" : "rumpo")? Dann könnte aisl. "lesta" = "*laidhedo" sein.

Weniger wahrscheinlich zu ahdt. "slizzan" mhdt. "slizen" nhdt. "schleißen", ags. as. "slitan" "zerreißen", ndl. "slijten" "abnützen", aisl. "slita" "zerreißen", ahdt. "sleizen" "schleißen" (trans.), ahdt. "sliz" "Schlitz" (Johansson PBrB. XIV, 316), Wz. "*slaid-" : "*slid-" (die im Germ. Übertritt in die "ei"-Reihe zeigen würde), vielleicht älter "*sqlaid-" : "*sqlid-" (vgl. lit. "sklaidyti" "zerstreuen", apr. "schlait", "schklait", "sclait" "sondern", "ohne", Schroder IF. XXII, 194), erweitert aus "*sqela-" "spalten" in lit. "skeliu" usw. (s. unter "clades").

"laedo" nicht zu ai. "sredhati" "geht fehl", "irrt" (Fick I, 255, Johansson a. a. 0. zweifelnd), da das ai. Wort, das trotz de Saussure Mem. 75 nichts mit gr. "???" "nichtig" zu tun hat, wohl auf eine Gdbed. "gleiten", "ausschlüpfen" weist, s. Uhlenbeck Ai. Wb. s. v. - Auch nicht nach Vanicek 342 zu ahdt. "slidic" "grausam", "böse" usw. (s. "lis").

"laena" "ein Stuck langhaariges wollenes Zeug, über dem Pallium oder der Toga getragen" : aus gr. "???" "Oberkleid" (Weise, Saalfeld).

"laetus" "fett"; "üppig", "fruchtbar", "freudig", "fröhlich", "heiter" : vielleicht aus "*ghlai-tos" (s. zum Lautl. Walde IF. XIX, 104) zu ahdt. "glizzan" "gleißen", as. "glitan" got. "glitmunjan" aisl. "glita" "glitra" "glänzen", ahdt. "glizzinon", nhdt. "glitzern"; vgl. auch mhdt. nhdt. "glimmen", mhdt. "glamme" "Glut", "glim" "Funke", ahdt. "gleimo", mhdt. "gleime", "Glühwürmchen", mhdt. "glimen" "leuchten", "glänzen", as. "glimo" "Glanz", aisl. "glja" "glanzen" (Fick IP, 84, IIP, 112, Osthoff M, U. IV, 145), wozu nach Prellwitz Wb. wohl auch gr. "???" "werde warm und weich", "prunke", "schwelge", "bin übermütig", "???" "warm", air. "gle" aus "*gleiuo-" "glänzend", "klar", lett. "glits" "glatt", "nett", "hübsch", lit. "glitus" "glatt" (= "glänzend"), und lett. "glaima" "Scherz", "Schmeichelei", "glaimut" "scherzen", "liebkosen". Die hier vorliegenden Wzformen "*ghlai-" (eventuell Tiefstufe zu "*ghaxi-") und "*ghlei-" sind Erweiterungen von "*ghel-" "glimmen", "blank sein", s. "glaber" und vgl. dort zur Bed. noch bes. ags. "glad" aisl. "gladr" "fröhlich", "glänzend".

Oder nach Osthoff PBrB. XIII, 401 ff., der unter Betonung von "laetare" "düngen", "laetamen" "Dünger" von der Bed. "fett" ausgeht, zu "laridum" (s.d.) "Speck", Wz. "*lai-" "fett"; lit. "laima" "Glücksgöttin", "laimus" "glückhaft" ist aber wegen "laimeti" "gewinnen" (Geld, einen Prozeß, eine Schlacht; s. "latro") fernzuhalten.

Abzulehnen in Verbindung mit acorn. "guilat" "hilaris", air. "feil", cymr. "gwyl", bret. "goel" "fete", air. "faelid" "freudig", "froh" (Stokes BB. XXIII; 56; vielmehr Lehnworte aus lat. "vigilia") oder mit

408 laevus - lallo.

mir, "liath", cymr. usw. "llwyd" "grau" (W. Meyer KZ. XXVIII, 174; Bed!); noch anders Vanicek 174, Fröhde KZ, XXII, 251.

"laevus" "links": gr. "???" "link" ab. "leve" "link" (Vanicek 245, Curtius 361); die vollkommene Gleichheit dieser Worte ist nicht anzuzweifeln, obwohl Berneker IF. X, 162 sie mit lett. "launus" "link", "übel" (sei "*leu-no-s"; doch wohl Erweiterung eines entlehnten slav. "leve" durch das "no"-Suffix von lit. "deszine" ab. "desene") in der Weise vereinigt, daß er "leve" auf "*leu-os" "???" auf "*leu-io-s" zurückführt und lat. "laevus" als nach "scaevus" umgewandeltes "*leuos" betrachtet (das aber durch Warren Am. Journ, Phil. XXVIII, 393 nicht genügend nachgewiesen ist).

Kaum richtig sucht man Vermittlung mit ahdt. "sleo", ags. "slaw", aisl. "sljor" "slaer", as. "sleu" "matt", "kraftlos", "stumpf", "langsam" (Kluge Qu.Fo, XXXII, 35, Brugmann Grdr. II, 127), womit Prellwitz Wb. gr. "???" "lau", "milde" (Schrader Reallex. 663 auch ai. "a-sreman-" "fehlerlos" oder "nicht ermattend") verbindet; Siebs KZ. XXXVII, 279 zieht außer grm. "*slaiua-" auch air. "cle", cymr. "cledd" "link", got, "hleiduma" ds. heran, was durch den "ei"-Vokalismus letzterer bedenklich wird; ab. "levi" (nicht "*slevi") wäre im erstern Falle eine alte, im letztern eine erst im Slav. entwickelte "s"-lose Nebenform (sehr schwierig; vgl. auch Johansson PBrB. XIV, 301). Diesen Versuchen steht auch entgegen, daß nach Ausweis der Glossen "laevi boves, qui cornibus terram spectant" und "laevi boves sunt, quorum cornua terram spectant" (nach Serv. ad Georg, III, 55) "laevus" ursprünglich "gekrümmt" bedeutet hat.

Hierher die Namen "Laeca" ("*Laivica"; Angermann Curt. Stud. V, 393; s. auch Schulze Eigennamen 33), "Laevius", "Laelius" ("Laivilios"; Solmsen Stud. 117).
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448 lura - Inscus.

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"luridus" "blaßgelb", "fahl", "leichenblaß", "luror" "Leichenblässe" : gr. "???" "grünlich", "gelblich" (phryg. "???", "???" haben aber wohl Suffix "???" wie "???"), Wz. "*ghel-" s. "flavus" (Vanicek 92, Curtius 202).

Nicht zu gr. "???" Hes., "???" "Lilie" usw., s. "letum" (Bechtel Zitterlaute 22, Stolz Hdb. 36; dagegen Hoffmann BB. XXVI, 139).
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(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE158.html

ENTRY: "*ghel-(2)"

DEFINITION: To shine; with derivatives referring to colors, bright materials, gold (probably "yellow metal"), and bile or gall. Oldest form "*ghel-", becoming "*ghel-" in centum languages.

Derivatives include "gold, arsenic, melancholy, Hare Krishna, gleam, glimpse", and "glide".

I.

Words denoting colors.

1.

Suffixed form "*ghel-wo-". yellow, from Old English "geolu", yellow, from Germanic "*gelwaz".

2.

Suffixed variant form "*ghlo-ro-". chloro-; chlorite(1), from Greek "khloros", green, greenish yellow.

3.

Suffixed variant form "*ghlo-wo-". chloasma, from Greek "khloos" ("*khlo-wo-s"), greenish color.

4.

O-grade form "*ghol-". podzol, from Russian "zola", ashes (from their color).

5.

Suffixed form "*ghel-i-". Hare Krishna, Harijan, from Sanskrit "hari-", tawny yellow.

6.

Possibly suffixed zero-grade form "*ghl-wo-" in Latin "fulvus", tawny (with dialectal "f-" as in "fel", gall): griseofulvin.

II.

Words denoting gold.

1.

Suffixed zero-grade form "*ghl-to-".

a.

gold, from Old English "gold", gold;

b.

gild(1), from Old English "gyldan", to gild, from Germanic denominative verb "*gulthjan;"

c.

guilder, gulden, from Middle Dutch "gulden", golden;

d.

gowan, from Middle English "gollan", yellow flower, possibly from a source akin to Old Norse "gullinn", golden.

a. - d.: all from Germanic "*gultham", gold.

2.

Suffixed o-grade form "*ghol-to-". zloty, from Polish "zloto", gold.

3.

Suffixed full-grade form "*ghel-no-". arsenic, from Syriac "zarnika", orpiment, from Middle Iranian "*zarnik-", from Old Iranian "*zarna-", golden.

III.

Words denoting bile.

1.

Suffixed o-grade form "*ghol-no-". gall(1), from Old English "gealla", gall, from Germanic "*gallon-", bile.

2.

Suffixed o-grade form "*ghol-a-". chole-, choler, cholera; acholia, melancholy, from Greek "khole", bile.

3.

Suffixed full-grade form "*ghel-n-". felon(2), from Latin "fel", bile.


IV.

A range of Germanic words (where no preforms are given, the words are late creations).

1.

gleam, from Old English "glæm", bright light, gleam, from Germanic "*glaimiz".

2.

glimpse, from Middle English "glimsen", to glimpse, from a source akin to Middle High German "glimsen", to gleam.

3.

glint, from Middle English "glent", a glint, and "glenten", to shine, from a source akin to Swedish dialectal "glinta", to shine.

4.

glimmer, from Middle English "glimeren", to glimmer, from a source akin to Swedish "glimra", glimmer.

5.

glitter, from Old Norse "glitra", to shine.

6.

glitz, from Old High German "glizan", to sparkle.

7.

glisten, from Old English "glisnian", to shine.

8.

glister, from Middle Dutch "glinsteren" or Middle Low German "glisteren", to shine.

9.

glass, glaze, glazier, from Old English "glæs", glass, from Germanic "*glasam", glass.

10.

glare(1), from Middle English "glaren", to glitter, stare, from a source akin to Middle Low German "glaren", to glisten, from Germanic "*glaz-".

11.

gloss(1), from a source perhaps akin to Icelandic "glossi", a spark.

12.

glance(2), from Old High German "glanz", bright.

13.

gleg, from Old Norse "glöggr", clear-sighted.

14.

glad(1), from Old English "glæd", shining, joyful, from Germanic "*gladaz".

15.

glee; gleeman, from Old English "gleo", sport, merriment, from Germanic "*gleujam".

16a.

gleed, from Old English "gled", ember;

b.

glogg, from Old Norse "glodh", ember. Both a. and b. from Germanic "*glo-di-".

17a.

glow, from Old English "glowan", to glow;

b.

glower, from Middle English "gloren", to gleam, stare, probably from a source akin to Norwegian dialectal "glora", to gleam, stare;

c.

gloat, from a source perhaps akin to Old Norse "glotta", to smile (scornfully).

a. - c.: all from Germanic "*glo-".

18.

gloaming, from Old English "glom", twilight, from Germanic "*glo-m-".

19.

Possibly distantly related to this root is Germanic "*glidan", to glide.

a.

glide, from Old English "glidan", to slip, glide;

b.

glissade, from Old French "glier", to glide;

c.

glitch, from Old High German "glitan", to glide;

d.

glede, from Old English "glida", kite ("gliding, hovering bird"), from derivative Germanic "*glidon-".

20.

glib, from a source possibly akin to Middle Low German "glibberich", slippery. (Pokorny 1. "ghel-" 429.)


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

"*ghel-" (glanzend)
- "cholè" grieks (gal)
- - "cholecystits" (galblaasontsteking)
- - "chlore" frans (chloor)
- - "cholera" latijn
- - - "colère" frans
- - - - 'krijg de klere'
- fel latijn (gal)
- "*gel-" germaans "gh" > "g"
- - "*glasa-" germaans "gh" > "g" (barnsteen)
- - - "glasa" germaans ("glas"). Toen de germanen "glas" leerden kennen van de romeinen dachten ze dat het barnsteen was en noemden ze dat als barnsteen. Barnsteen en glas waren beide uitsluitend sieraden.
- - - - "glaesum", "glesum" laat latijn, kerklatijn ("glas")
- - - - "glas"
- - "gal" nederlands
- - "geel" nederlands
- - "gold" oud nederlands (het blinkende)
- - - "goud"
- - "gloeien"



(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

ide. "*ghel-" (1), "*ghele-", "*ghle-", "*ghlo-", "*ghle-"

, idg., V., Adj.: nhd. "glänzen", "schimmern", "gelb", "grau", "grün", "blau"; ne. "shine" (V.), "yellow" (Adj.), "green" (Adj.), "grey" (Adj.), "blue" (Adj.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 429 (617/33), ind., iran., phryg./dak., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw.;

Hinweis: s. "*ghled-", "*ghlendh-", "*ghladh-", "*ghlei-", "*ghleid-", ("*ghleidh-"), "*ghleis-", "*ghleu-", "*ghlou-", "*ghleu-", "*ghloumos-", "*ghlus-";




(E1)(L1) http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/OnOn-Total.pdf

1. Iconym: "gleaming", "glimmering", "shining", "bright"

OE "geolo", "geolu", ME "yelou", "yelwe", ModE "yellow"

Motivation of formation: The expression derives, together with its cognates in other Germanic languages, from WGmc "*gelwa", IE "*ghelwo-", and ultimatively from "*ghel-", "*ghle", "*ghlo", "ghl-" "to gleam", "glimmer". As a color adjective, the latter could denote different hues, especially "yellow", "green", "gray", or "blue", a fact which can be seen in related terms such as L "helvus" "honey yellow", Greek "chlorós""pallid", "greenish-yellow", and Lith "zelvas" "green". The motivation of the expression is therefore the reference to something bright and shining, thus a salient substance in man's environment.

The term does not occur very often in Old English and Middle English texts (cf. Mead 1899, Barnickel 1975), as it is merely applied to yolk, butter, and wax, thus things that are rarely mentioned in written documents. Sometimes it is also attributed to female hair and the color of gold. It is especially employed whenever no creative use or specific shade of the concept but the basic denotation is to be expressed. The YELLOW basic color term shows relatively developed derivation and it is used with various premodifiers and determinants (e.g. ModE "lemonyellow", "red-yellow"). It is, furthermore, part of idioms and is used metaphorically (e.g. the "yellow press").


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/PokornyMaster-R.html




(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/R/P0637.html

Pokorny Etymon: 1. ghel-, and ghel-?, also as i-, u-, or n-stem; ghelu-, ghle-, ghlo-, ghlu-   'to shine, glare, glow; gold, yellow, bright color'


Semantic Field: to Shine, Glisten

Indo-European Reflexes:

Family/Language - Reflex(es) - PoS/Gram. - Gloss - Source(s)

Celtic

Old Irish:

gel adj/n white GED glan adj clean GED glass adj blue, green RPN glé adj clear RPN

English

Old English:

(g)ealla n.masc gall W7/ASD geolo/geolu adj yellow GED glæd adj glad, cheerful, bright, brilliant RPN glæm n.masc gleam, brilliant light RPN/ASD glæs n.neut glass W7/ASD gleaw adj wise, prudent, sagacious LRC gled n.fem gleed ASD glida n.masc glede: kite W7 glidan vb.str to glide, slip RPN/ASD glidder adj slippery RPN glisian vb to glitter RPN glisnian vb.wk to glisten W7/ASD glom n gloom, twilight RPN gloming/glom(m)ung n.fem gloaming, darkness W7/ASD glowan vb to glow RPN gold n.neut gold LRC gyldan vb.wk to gild W7/ASD

Middle English:

arsenik n arsenic AHD coler n choler W7 colera n bile W7 felon adj felon W7 gall n gall W7 gilden vb to gild W7 glad adj glad W7 glaren vb to glare W7 glas n glass W7 glasen vb to glaze W7 glede n glede: kite W7 gleed n gleed W7 gleem n gleam W7 gleg adj gleg W7 glenten/glinten vb to glint, dart obliquely W7 gliden vb to glide W7 glimeren vb to glimmer W7 glimsen vb to glimpse W7 glistnen vb to glisten W7 glistren vb to glister W7 gliteren vb to glitter W7 glouten vb to glout IEW glowen vb to glow W7 gold n gold W7 golden adj golden W7 gollan n daisy W7 malencolie n melancholy W7 yelow/yelwe adj yellow W7

English:

acholia n lack/deficiency of bile AHD arsenic n highly poisonous metallic element AHD chloasma n brownish skin discoloration AHD chlorine n greenish-yellow halogen gas W7 chlorite n green monoclinic mineral resembling mica AHD/W7 chlor(o)- pfx green; chlorine AHD/W7 chol(e)- pfx bile, gall AHD choler n yellow bile AHD/W7 cholera n disease marked by severe gastrointestinal distress AHD/W7 felon adj cruel, evil AHD/W7 gall n bile; rancor, bitterness AHD/W7 gild, gilt vb.wk.trans to overlay with thin gold covering AHD/W7 glabella n smooth prominence between eyebrows AHD/W7 glabrous adj smooth AHD/W7 glad adj having naturally cheerful/happy disposition AHD/W7 glance n mineral sulfide with metallic luster AHD/W7 glare vb to shine with uncomfortably harsh/brilliant light AHD/W7 glass n amorphous transparent/translucent inorganic substance AHD/W7 glaze vb to fit/furnish with glass AHD/W7 glazier n one who glazes, sets glass AHD/W7 gleam n transient appearance of subdued/partly obscured light AHD/W7 glede n gleed in Tolkien: The Hobbit, The Lord of the Rings LRC glede n kite: (European) bird of prey AHD/W7 gleed n ember, live/glowing coal AHD/W7 gleg adj quick, sharp AHD/W7 glib adj smooth, slippery AHD/W7 glide vb to move smoothly/effortlessly/continuously AHD/W7 glimmer vb.intrans to shine faintly/unsteadily AHD/W7 glimpse vb to glimmer AHD/W7 glint vb to glance off AHD/W7 glissade vb.intrans to slide down snow-covered slope without skis/other devices AHD/W7 glisten vb.intrans to reflect light with mild luster/sparkling radiance AHD/W7 glister vb.intrans to glisten AHD/W7 glitch n minor mishap/problem/malfunction AHD glitter vb.intrans to reflect light with brilliant/metallic luster AHD/W7 glitz n flashiness, ostentatious showiness AHD glitzy adj showy, flashy AHD gloaming n dusk, twilight AHD/W7 gloat vb.intrans to look/gaze admiringly/affectionately AHD/W7 glogg n mulled wine, hot alcoholic punch AHD Glóin prop.n dwarf in Tolkien: The Hobbit, The Lord of the Rings LRC gloom n darkness, dark place W7 gloss n polish, superficial luster/brightness AHD/W7 glout vb to scowl, frown IEW/W7 glow vb.intrans to shine with intense heat AHD/W7 glower vb to frown, look/stare sullenly IEW/W7 gold n malleable ductile metal used in coins/jewelry/etc. AHD/W7 Goldberry prop.n Bombadil's wife in Tolkien: The Lord of the Rings LRC golden adj re: gold W7 Goldwine prop.n 6th Rohan king in Tolkien: The Lord of the Rings LRC gowan n daisy AHD/W7 guilder n gold (florin) AHD/W7 gulden n gold W7 melancholy n abnormal state characterized by depression/irascibility AHD/W7 yellow adj of color yellow AHD/W7 zloty n unit of Polish currency AHD/W7

Scots English:

gleg adj quick of perception ASD gloming n gloaming W7 glowren vb to glower W7

W-Germanic

Old Frisian:

gled n gleed ASD glisa vb to shine, glisten ASD gold n.str.neut gold GED

Middle Dutch:

gulden adj golden W7

Dutch:

gal n.fem gall ASD glas n glass TLL goud n gold TLL gulden adj golden W7

Old Saxon:

galla n.fem gall ASD gelo adj yellow GED glau adj wise, prudent, clear-sighted ASD glidan vb to glide, slip RPN glojan vb to glow RPN gold n.str.neut gold GED

Low German:

glibberig adj slippery W7

Old High German:

galla n.fem gall ASD gelo adj yellow GED/RPN glanz adj bright W7 glas n glass, amber KDW glat/clat adj bright, shiny; smooth, slippery RPN/ASD glaw adj wise, prudent, clear-sighted ASD gleimo n gleam, brightness ASD glenzen vb to shine RPN glitan vb to glide, slip RPN glizan vb to shine AHD gluoen vb to glow RPN gluot n gleed ASD gold n.str.neut gold GED

Middle High German:

galle n.fem gall ASD glimsen vb to glimmer W7 gliten vb to glide AHD glitschen vb to glide AHD glitzen vb to shine AHD

New High German:

glatt adj smooth, slippery RPN gleiten vb to glide, to slip, to slide RPN

German:

Chlorit n chlorite W7 Galle n.fem gall ASD Glanz n glance; luster W7 Glas n glass TLL glau adj wise, prudent, clear-sighted ASD glitzern vb to glitter AHD gluth n gleed ASD Gold n.neut gold LRC

Yiddish:

glitsh n slip, lapse, glitch AHD glitshn vb to glide, slip AHD

N-Germanic

Old Norse:

fingrgull n.neut ring, lit. finger-gold GED gall n.neut gall ODE Glámr prop.n.masc Glam: ghost in Grettis saga ICE gler n glass KNW glitra vb to shine W7 glotta vb to glout, grin scornfully W7 glóa vb to glow, shine, glitter LRC Glói(nn) prop.n.masc Gloin (Voluspa dwarf) LRC glöggr adj clear-sighted W7 gull n.neut gold LRC

Old Icelandic:

glaðr adj glad, cheerful RPN glámr n.masc moon IEW/ICE glit n glitter RPN gljá vb to shine, glisten RPN glóa vb to glow, shine, glitter RPN glóð n red-hot ember(s) RPN glæa vb to glow, glisten RPN gulr adj yellow GED/RPN

Icelandic:

gall n.neut gall ASD glaðr adj glad, bright ASD gleða n glede, kite ASD gler n glass ASD glossa vb to glow W7 gloð n.fem gleed ASD glögr adj wise, prudent, clear-sighted ASD gull n gold ASD gylla vb to gild ASD

Norwegian:

glyra vb to look askance W7

Danish:

galde n.masc/fem gall ASD glad adj glad ASD glas n glass TLL gul adj yellow LRC guld n gold TLL gulerod n carrot TLL

Swedish:

galle n.masc gall ASD glas n glass TLL glinta vb to glide, slip RPN glöd n ember AHD glödga vb to mull (wine) AHD glögg n glogg AHD glänta vb to clear up W7 guld n gold TLL

E-Germanic

Gothic:

figgra-gulþ n.neut ring, lit. finger-gold GED glaggwus adj diligent ASD glitmunjan vb.wk.I to shine, glitter LRC *gulþ n.neut gold GED/RPN *gulþeins adj golden GED

Crimean Gothic:

*golþ/goltz n gold CGo/GED

Italic

Latin:

arsenicum n arsenic AHD chloritis n.fem a green stone W7 cholera n.fem bilious disease W7 fel, fellis n.neut gall GED glabellus adj hairless, shaven W7 glaber, glabra, glabrum adj hairless, shaven W7 helvus adj light bay, (honey-)yellow GED/RPN

Late Latin:

melancholia n.fem melancholy W7

Medieval Latin:

fello n.masc villain, evildoer W7

Old French:

arsenik n arsenic AHD fel n.masc act of lying, cheating W7 felon adj liar, evildoer W7 glicier vb to slide W7

Middle French:

colère n.fem anger W7 mélancolie n.fem melancholy W7

French:

glissade n.fem action of sliding W7 glisser vb to slide W7

Baltic

Lithuanian:

zãlas adj red RPN zãlias adj green GED/RPN zélti vb to become green GED zìlas adj gray RPN zlejà n twilight RPN

Slavic

Old Church Slavonic:

zelenu' adj green GED/RPN

Albanian

Albanian:

dhelpër n fox, lit. yellow one GED

Hellenic

Homeric Greek:

chólos n.masc gall; wrath, anger GED cholóô vb to anger, enrage LRC cholôtós adj angry, wrathful LRC

Greek:

arsenikon n yellow orpiment AHD melancholia n.fem melancholy W7 chleue n.fem joke W7 chlôrós adj greenish yellow GED/RPN cholera n.fem cholera, bilious disease W7 cholê n.fem gall; wrath, anger GED

Iranian

Old Iranian:

*zarna- adj golden AHD

Old Persian:

daraniya n gold GED

Middle Persian:

*zarnik n yellow orpiment AHD

Avestan:

zairina- adj green GED zairis adj yellow GED zaranya- n gold RPN

Sogdian:

zyrn n gold GED

Indic

Sanskrit:

háris adj yellow, tawny GED/RPN híranya-h n gold RPN



Erstellt: 2014-10

*glag
*glak (W3)

Die postulierte Wurzel "*glag" oder "*glak" = "Milch" hat sowohl das griech. "gála", "galaktos", "glagos" und damit die "Galaxie" = "Milchstrasse" und damit "galaktisch" (eigentlich "milchig") als auch das lat. "lac", "lactis" = "Milch", "milchiger Saft" und damit frz. "lait" und "Lactose", "Laktose" = "Milchzucker" hervorgebracht.

Weiter Abkömmlinge sind der "Lattich", engl. "lettuce" = "Kopfsalat", wegen dem milchartigen Saft, engl. "lactescent" = "milchartig", "milchig", dt. "laktierend" = "Milch absondernd", lat. "lactes" = "Milch", "Samenflüssigkeit der Fische", aber auch "Eingeweide der Tiere" (die mit einer milchartigen Fettigkeit überzogenen Dünndärme der Tiere), "Gekröse".

glunet
Birger Drake's Homepage
Food words and Indo-European roots

(E?)(L?) http://www.glunet.se/~bdrake
He's got a comparison of food words among different languages, including Indo-European roots, and more.

Grimm's law
Grimm'sche Gesetze (W2)

(E2)(L2) http://www.encyclopedia.com/html/g/grimmsla.asp's_law.htm


(E1)(L1) http://www.historychannel.com/thcsearch/thc_resourcedetail.do?encyc_id=210992


(E2)(L2) http://www.infoplease.com/ce6/society/A0821874.html


(E?)(L1) http://agora.qc.ca/mot.nsf/Dossiers/Jacob_Grimm


(E1)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Grimms_Gesetz

"Grimm's Gesetz" ist ein Prinzip der Etymologie - it is a principle of relationships in Indo-European languages, first formulated by Jakob Grimm in 1822 and a continuing subject of interest and investigation to 20th-century linguists. It shows that a process - the regular shifting of consonants in groups—took place once in the development of English and the other Low German languages and twice in German and the other High German languages. The first sound shift, affecting both English and German, was from the early phonetic positions documented in the ancient, or classical, Indo-European languages (Sanskrit, Greek, Latin) to those still evident in the Low German languages, including English; the second shift affected only the High German languages, e.g., standard German.
Grimm's law shows that


Jakob Grimm wird also die Formulierung der Gesetze der Lautverschiebung zugeschrieben. Diese Gesetzmäßigkeiten erlauben es, Entwicklungen heutiger Wörter zurück zu verfolgen um auf mögliche gemeinsame Ausgangswörter zu schliessen. Diese Gesetze bilden somit eine wesentliche Grundlage der Etymologie.
Dennoch gibt es Stimmen, die besagen, dass jegliche Aussagen, die sich nicht auf schriftliche Belege beziehen, unseriös sind. Das ist auch der (nachvollziehbare) Grund, weswegen viele Angaben zur Herkunft von Wörtern bei den Römern und den Griechen enden. Davor sind schriftliche Quellen eher selten und die Germanen hatten noch nicht flüssig schreiben gelernt.

"rasscass" bietet Biographien zu den Grimms.

Übrigens gibt es neben der wissenschaftlichen Bedeutung der "Grimm'schen Gesetze" noch einen weiteren Grund, sie im Etymologie-Portal aufzunehmen. Als Begriff, der nach einem Personennamen gebildet wurde, handelt es sich ja auch um ein Eponym (wenn auch nicht um ein sauberes wie etwa beim Verb "röntgen").

Erstellt: 2005-09

*gwem- (W3)

Auf das postulierte ide. "*gwem-" werden sowohl dt. "kommen", engl. "come" als auch lat. "venire", frz. "venir" zurückgeführt. Die Wurzel "*gwem-" entwickelte sich einerseits über "*kwem"", "*kem"" zu "*kom-", "*com-" ["g" zu "k", "w" entfallen] und andererseits über "*wem-", "*wen" zu "*ven-" ["g" entfallen, "w" zu "v", "m" zu "n"].

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/http://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*gwa-"

DEFINITION: Also "*gwem-". To go, come. Oldest form "*gwee-", colored to "*gwae-", contracted to "*gwa-".

Derivatives include "welcome", "adventure", "souvenir", "acrobat" [griech. "batein" = dt. "gehen"], and "diabetes" [griech. "diabaínein" = "hindurchgehen", "die Beine spreizen"].

1a.

come, from Old English "cuman", to come;

b.

welcome, from Old English "wilcuma", a welcome guest, and "wilcume", the greeting of welcome, from Germanic compound "*wil-kumon-", a desirable guest ("*wil-", desirable; see wel-(1)), from "*kumon-", he who comes, a guest;

c.

become, from Old English "becuman", to become, from Germanic compound "*bi-kuman", to arrive, come to be ("*bi-", intensive prefix; see ambhi).

a. - c.: all from Germanic "*kuman".

2.

Suffixed form "*gw(e)m-yo-". venire, venue; advent, adventitious, adventure, avenue, circumvent, contravene, convene, convenient, convent, conventicle, convention, coven, covenant, event, eventual, intervene, invent, inventory, misadventure, parvenu, prevenient, prevent, provenance, provenience, revenant, revenue, souvenir, subvention, supervene, from Latin "venire", to come.

3.

Suffixed zero-grade form "*gwm-yo-". base(1), basis; abasia, acrobat, adiabatic, amphisbaena, anabaena, anabasis, batophobia, diabase, diabetes, hyperbaton, katabatic, stereobate, stylobate, from Greek "bainein" = "to go", "walk", "step", with "basis" ("*gwe-ti-", suffixed zero-grade form of "*gwa-"), "a stepping", "tread", "base", "-batos" ("*gwe-to-") = "going", and "-bates" ("*gwe-ta-"), agential suffix, "one that goes or treads, one that is based".

4.

Suffixed zero-grade form "*gw(e)-u-" in compound "*pres-gwu-" (see per(1)).

5.

Basic form "*gwa-". bema, from Greek "bema" = "step", "seat", "raised platform".

6.

Reduplicated form "*gwe-gwa-". juggernaut, from Sanskrit "jagat" = "moving", "the world", originally present participle of "*jagati" (remade as "jigati") = "he goes". (Pokorny "gua-" 463.)


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*gwa-

"*gwa-", also "*gwem-", Proto-Indo-European root meaning "to go", "come".

It forms all or part of:

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "gamati" = "he goes", Avestan "jamaiti" = "goes", Tocharian "kakmu" = "come", Lithuanian "gemu", "gimti" = "to be born", Greek "bainein" = "to go", "walk", "step", Latin "venire" = "to come", Old English "cuman" = "come", "approach", German "kommen", Gothic "qiman".


(E?)(L?) https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Indo-European/g%CA%B7em-

Reconstruction:Proto-Indo-European/gwem-

Etymology

Perhaps some variation or gradation of "*gweh-" seen also on "*mendh-" - "*mehdh-", "*med-" - "*meh-"/"*mehd-".

Root: "*gwem-" (perfective) ...


(E?)(L?) https://en.wiktionary.org/wiki/Category:Terms_derived_from_the_Proto-Indo-European_root_*g%CA%B7em-

Category:Terms derived from the Proto-Indo-European root "*gwem-"




(E?)(L?) https://en.wiktionary.org/wiki/Category:English_terms_derived_from_the_Proto-Indo-European_root_*g%CA%B7em-

English terms derived from the Proto-Indo-European root "*gwem-"




Erstellt: 2022-11

H

heinrich-tischner
Heinrich Tischner
Indogermanisch

(E1)(L3) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/0/japhet.htm

Systematik der Sprachen nach Meyers Großes Taschenlexikon 21,20 f (1983)

Japhetitisch (Indogermanisch)

Arisch | Indisch | Altindisch | Vedisch | Sanskrit | Mittelindisch | Prakrit | Pali |

Neuindisch: Sindhi | Lahnda | Pandschabi | Gudscharati | Radschasthani | Pahari | Nepali | West-Hindi | Hindustani | Urdu | Ost-Hindi | Bihari | Oriia | Bengali | Konkani | Marathi | Dardisch | Kaschmiri | Zigeunerisch | Singhalesisch | Divehi | Afghon

Iranisch: Altiranisch | Awestisch | Altpersisch | Medisch | Altbaktrisch | Sarmatisch | Skythisch | Mitteliranisch | Mittelpersisch | Pehlewi | Parthisch | Neuirianisch | Persisch | Kabulisch | Tadschikisch | Afghanisch (Paschto) | Kurdisch | Belutschisch | Farsdialekte | Kaspisch-iranische Dialekte | Lurische Dialekte | Zentraliranische Dialekte | Talyschisch | Tatisch | Jaghnobisch | Pamirdialekte | Paratschi | Ormuri | Ossetisch | Kafirsprachen (Nuristani) | Kati | Prasun | Waigali | Aschkun | Armenisch | Altarmenisch | Mittelarmenisch | Neuostarmenisch | Neuwestarmenisch | Tocharisch | Osttocharisch (A) | Westtocharisch (B, kutschich) | Ägäisch | Philistäisch | Anatolisch | Hethitisch A-I | K-R | S-Z | Luwisch | Paiaisch | Lykisch | Lydisch | Karisch | Kimmerisch | Pisidisch | Sidetisch | Phrygisch | Mysisch (?) | Thrakisch | Dakisch | Makedonisch | Griechisch | Mykenisch | Altgriechisch | Ionisch-attisch | Koine | Äolisch | Arkadisch-kyprisch | Westgriechisch | Dorisch | Mittelgriechisch (byzantinisch) | Neugriechisch | Albanisch | Toskisch | Gegisch | Illyrisch | Messapisch | Venetisch | Kretisch | Italisch | Faliskisch | Marrukanisch | Marsisch | Oskisch | Paelignisch | Sabellisch | Sabinisch | Sabinisch | Umbrisch | Venetisch | Volskisch | Lateinisch | Romanisch | Dalmatisch | Französisch | | Burgundisch | Italienisch | Venezianisch | Katalanisch | Okzitanisch | Provenzalisch | Portugiesisch | Rätoromanisch | Rumänisch | Sardisch | Spanisch | Keltisch | Festlandkeltisch (Altkeltisch) | Gallisch | Galatisch | Lepontisch | Keltiberisch | Goidelisch | Altirisch | Mittelirisch | Gaelisch | Irisch | Gaelisch (Schottisch) | Manx | Britannisch | Walisisch (Cymrisch) | Altcymrisch | Mittelcymrisch | Cornisch | Altcornisch | Mittelcornisch | Bretonisch | Altbretonisch | Mittelbretonisch | Germanisch | Altgermanisch | Nordgermanisch | Urnordisch | Ostnordisch | Altschwedisch | Schwedisch | Gutnisch | Westnordisch | Altnodisch | Dänisch | Norwegisch | Isländisch | Färöisch | Westgermanisch | Englisch | Altenglisch (Angelsäschisch) | Mittelenglisch | Neuenglisch | Scots (Schottisch) | Friesisch | Altfriesisch | Nordfriesisch | Ostfriesisch (Saterländisch) | Westfriesisch | Niederdeutsch | Niederfränkisch | Altniederfränkisch | Mittelniederländisch | Flämisch | Niederländisch | Afrikaans | Niedersächsisch | Altsächsisch | Mittelniederdeutsch | Niederdeutsch (Plattdeutsch) | Niederhessisch | Hochdeutsch | | Langobardisch | | | Neuhochdeutsch | Dialekte | Jiddisch | Rotwelsch | Ostgermanisch | | Gepidisch | Burgundisch | Wandalisch | Baltisch | Altpreussisch | Litauisch | Altlitauisch | Lettisch | Slawisch | , Kirchenslawisch | Westslawisch | Kaschubisch | Polabisch | Altpolabisch | Polnisch | Altpolnisch | Slowakisch | Sorbisch | Niedersorbisch | Obersorbisch | Tschechisch | | Ostslawisch | Russisch | Altrussisch | Ukrainisch | Belorussisch (Weißrussisch) | Südslawisch | Bulgarisch | | Makedonisch | Serbisch | Altserbisch | Kroatisch | Slowenisch


heinrich-tischner
Indogermanische Verwandtschaftsbezeichnungen

(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/anlag/verz/22spra.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/7sprv/pama.htm


(E?)(L?) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/begr/v/verwandt.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-a.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-e.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-i.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-m.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-p.htm#Q


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-t.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/v/vater.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/m/mutter.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/t/tochter.htm


(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/7sprv/pama/papa.htm
Wortliste Papa

(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/7sprv/pama/mama.htm
Wortliste Mama

Historische Sprachwissenschaft (W3)

Im Jahr 1786 hielt der Brite William Jones eine Rede vor der "Asiatic Society of Bengal" in Kalkutta. Dies wird als die Geburtsstunde der "Historischen Sprachwissenschaft" angesehen. Jones hatte Gemeinsamkeiten zwischen vielen europäischen und indischen Sprachen entdeckt. In der Folge fasste man diese Sprachen zu einer grossen Sprachegruppe zusammen und nannte diese "Indoeuropäisch" (in Deutschland auch "Indogermanisch").

hjholm
A possible Homeland of the Indo-European Languages
And their Migrations in the Light of the Separation Level Recovery (SLR) Method

(E?)(L?) http://www.hjholm.de/
Mögliche Urheimat der Indogermanen

HU Berlin
Zum Ursprung der Indogermanen

(E?)(L?) http://www.geschichte.hu-berlin.de/bereiche/ufg/heft39_1.html#Ursprung
Archäologische, anthropologische und sprachwissenschaftliche Gesichtspunkte


Es wird oft davon ausgegangen, es hätte eine eng begrenzte Keimzelle, eine Urheimat der Indogermanen gegeben, aus der sich die Bevölkerung mit der rekonstruierten indogermanischen Grund- oder Gemeinsprache ausgebreitet hätte. Als Ausgangspunkt werden insbesondere Vorderasien, Kleinasien oder das nordpontische Gebiet genannt. Diese Hypothesen lassen sich weder durch das anthropologische noch durch das archäologische Material stützen. So gibt es insbesondere keine Anhaltspunkte dafür, daß im Neolithikum und Äneolithikum aus dem Territorium östlich der Weichsel Invasionen oder Infiltrationen ausgingen, die in das Siedlungsgebiet der später nachweisbaren Kelten und Germanen gelangten. An die Stelle der Migrationsmodelle wird die Konzeption eines ausgedehnten indogermanischen Sprachkontinuums gestellt, aus dem sich im Laufe der Zeit (ohne Bevölkerungsverschiebungen) die indogermanischen Einzelsprachen herauskristallisiert haben.


I

Indoeuropäisch (W3)

Ende des 18. Jh. war England dabei, Indien zu kolonisieren. Da blieb es nicht aus, dass einige Engländer sich intensiv mit den vielen (hundert) verschiedenen indischen Sprachen befassten. Dabei zeigte sich, dass es einerseits große Unterschiede zwischen den Nordindischen und den Südindischen Sprachen gab; und andererseits schienen die Nordindischen Sprachen (Hindi, Urdu, Punjabi, Bengali etc.) alle mit einer alten Sprach "Sanskrit" verwandt zu sein; diese wiederum zeigte große Ähnlichkeiten mit der englischen Sprache. Daraus schloß man auf einen gemeinsamen Ursprung von Sanskrit und Englisch.

(Das älteste Buch der Hindu-Religion, die Weden, ist in Sanskrit verfasst. Die strenggläubigen Hindus glauben, dass es eine göttliche Sprache ist und die ursprüngliche Sprache der Menschheit.)

Es stellte sich heraus, dass es viele Verbindungen zwischen Sanskrit, Griechisch, Lateinisch, Englisch und den anderen europäischen Sprachen gibt, die unmöglich rein zufälliger Natur sein können. Der erste, der diesen Zusammenhang deutlich formulierte war Sir William Jones, der seine Überlegungen am 02. Februar im Jahr 1786 der Asiatischen Gesellschaft vortrug.

Danach überließ es Jones allerdings anderen Sprachforschern das Thema zu vertiefen. Zwei deutsche Forscher nahmen die Herausforderung an, den sprachlichen Stammbaum der europäischen und der nordindischen Sprachen zu erstellen.

Friedrich von Schlegel ging dabei noch davon aus, dass die europäischen Sprachen von Sanskrit abstammten. Franz Bopp, zog nicht nur den Wortschatz sondern auch die Grammatik in seine Untersuchungen ein. Im Jahr 1816 veröffentlichte er sein Werk "On the conjugational system of the Sanskrit language, in comparison with that of the Greek, Latin, Persian, and Germanic languages".

Die heutige Forschung geht davon aus, dass sich eine Menschengruppe (dt. "Arier", engl. "Aryans", genannt oder auch dt. "Indoeuropäer", engl. "Indo-Europeans") vor einigen tausend Jahren aus den russischen Steppen in mehreren Wellen und verschiedenen Stämmen einerseits im Westen über ganz Europa und im Osten bis in die Provinz Xinjiang in China (dt. "Tocharer", engl. "Tocharians") ausbreiteten. Die mitgebrachten Sprachvarianten entwickelten sich zu den Sprachgruppen Baltisch, Keltisch, Germanisch, Griechisch, Italisch und Slawisch. Ausnahmen zu dieser These bilden die Basken (Euskadi), Finnen (Suomi), Ungarn (Magyar) und die Lappen (Sami).

Die Indoeuropäer bevölkerten etwa zu selben Zeit Griechenland, Persien und Indien. Von der Sprache der Indoeuropäer gibt es jedoch keine Zeugnisse mehr. Alle Thesen dazu sind rein hypothetisch. Um dies z.B. bei der Rückführung heutiger Sprachelemente deutlich zu machen wird der postulierte Wortstamm mit einem "*" gekennzeichnet. Selbst "die" Indoeuropäische Sprache müßte man als "*Indoeuropäisch" bezeichnen.

Erstellt: 2011-07

Indoeuropäische Sprachen
Jones, William (Sprachforscher)
Bopp, Franz (Sprachforscher)
Schleicher, August (Sprachforscher)

Im Jahr 1786 hielt der Brite William Jones eine Rede vor der "Asiatic Society of Bengal" in Kalkutta. Dies wird als die Geburtsstunde der "Historischen Sprachwissenschaft" angesehen. Jones hatte Gemeinsamkeiten zwischen vielen europäischen und indischen Sprachen entdeckt. In der Folge fasste man diese Sprachen zu einer grossen Sprachegruppe zusammen und nannte diese "Indoeuropäisch" (in Deutschland auch "Indogermanisch").

Während in Deutschland überwiegend von "indogermanisch" gesprochen wird, findet man in anderen Ländern vorwiegend die Bezeichnung "indoeuropäisch" bzw. "indoeuropean". Da die germanischen Sprachen ja nicht die einzigen westlichen Vertreter dieser grossen Sprachfamilie sind ist der räumliche Bereich "Indien-Europa" wohl eher zutreffend. Man sollte also eher von "indoeuropäisch" als von "indogermanisch" sprechen. Aber da es hier noch keine eindeutige Festlegung gibt, sei es auch dem "Etymologie-Portal" nachgesehen, wenn die Bezeichnungen "indogermanisch", abgekürzt "idg." und "indoeuropäisch", abgekürzt "ie." nebeneinander verwendet werden.

Um 1800 rückte die Ähnlichkeit indischer und europäischer Sprachen ins Bewusstsein. Wegbereiter war der englische Orientalist "William Jones" (1786) der für Sanskrit und einige europäische Sprachen eine gemeinsame Wurzel postulierte. Der Deutsche "Franz Bopp" brachte 1816 in seinem Buch "Über das Konjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache" den methodischen Beweis für die Verwandtschaft dieser Sprachen und gilt daher - zumindest im deutschen Sprachraum - als Entdecker des Indoeuropäischen - von ihm "indogermanisch" genannt.

Der deutsche Linguist "August Schleicher" erstellte einen "Stammbaum", der den Ursprung und die Verwandtschaftsstruktur der als indoeuropäisch erkannten Sprachen wiedergibt. August Schleicher war wohl auch der erste, der den Versuch unternahm, das hypothetische Protoindoeuropäische zu rekonstruieren. Er übersetzte sogar die Fabel "Das Schaf und die Pferde" in die von ihm konstruierte Sprache als "Avis akvasas ka".

Man muss sich aber darüber im klaren sein, dass solche Rekonstruktionen in der Regel zu Wortwurzeln führen, aus denen durch Erweiterung einzelsprachliche Wörter entstanden sind. Eine Grundsprache im Sinne eines kommunikativen Verständnisses ist dies nicht.

Zur Lokalisierung der ehemaligen "Indoeuropäischen Sprache", also die Heimat der "Indoeuropäer" gibt es bis heute unterschiedliche Ansichten. Es ist sogar strittig, ob eine "Urheimat" überhaupt definiert werden kann, weil schon deren Existenz nicht gesichert werden könne, geschweige denn eine auch nur mehr als vage zeitliche und räumliche Ansetzung möglich sei.

Die Unterteilung der indoeuropäischen Sprachen sieht folgende Untergruppen:

(E?)(L?) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/i/INDOEUROPÄISCH.htm


(E?)(L?) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/i/INDOGERMANISCH%20%20%20Indogermánico.htm


(E?)(L?) http://klaphil.unibas.ch/fileadmin/klaphil/user_upload/redaktion/idg/Skripten/Skript_Etymologie/Skript-Etymologie-2.4.pdf

...
2.4.2. Die Entdeckung der Sanskritgrammatik

Als Beginn der neuen Epoche in der Sprachwissenschaft können wir das Jahr 1786 ansehen. Damals am 2. Februar hielt Sir William Jones (1746-94), ein Jurist, vor der Royal Asiatick Society in Calcutta einen Vortrag, gedruckt 1788 in den Asiatic Researches, in dem er die Verwandtschaft des Sanskrit mit dem Latein, dem Griechischen und den germanischen Sprachen aufzeigte und diese Verwandtschaft - in genialer Weise, jedoch nun eben ganz im Zeichen der Zeit - als eine historisch-sprachgenetische erkannte:

“The Sanskrit language, whatever be its antiquity, is of a wonderful structure; more perfect than the Greek, more copious than the Latin, and more exquisitely refined than either, yet bearing to both of them a stronger affinity, both in the roots of verbs and in the forms of grammar, than could possibly have been produced by accident; so strong indeed, that no philologer could examine them all three, without believing them to have sprung from some common source, which, perhaps, no longer exists. There is a similar reason, though not quite so forcible, for supposing that both the Gothick and the Celtick, though blended with a very different idiom, had the same origin with the Sanskrit; and the old Persian might be added to the same family”.
...


(E1)(L1) http://en.wikipedia.org/wiki/IndoEuropean


(E1)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Indogermanen


(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Indoeurop%C3%A4ische_Sprachen


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/William_Jones_(Indologe)

Sir William Jones (* 28. September 1746 in London; † 27. April 1794 in Kalkutta) war ein britischer Indologe und Jurist. Er war seit 1783 Richter am Obersten Gericht in Kalkutta. Er ist besonders durch seine Arbeiten zur indogermanischen Sprachfamilie bekannt.
...
William Jones ist dafür bekannt, als einer der Ersten die Ähnlichkeit des Sanskrit mit dem Griechischen und dem Latein erkannt zu haben (früher als Jones erkannten dies schon mehrere europäische Forscher: Filippo Sassetti im 16. Jahrhundert, Benjamin Schulze im Jahre 1725 und Gaston-Laurent Cœurdoux im Jahre 1767). In The Sanscrit Language (1786) schlug Jones vor, dass alle drei Sprachen einen gemeinsamen Ursprung hätten und dass sie auch mit dem Gotischen und den keltischen Sprachen sowie dem Persischen verwandt seien. Dies war einer der frühen Hinweise auf die Existenz der indogermanischen Sprachfamilie und ein frühes Beispiel der Anwendung der vergleichenden Sprachwissenschaft.
...




(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Indoeuropäisch
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Indoeuropäisch" taucht in der Literatur um das Jahr 1840 auf.

Erstellt: 2011-06

Indo-European
Arier (W3)

(E?)(L?) http://www.takeourword.com/TOW183/page1.html

About 4,000 years ago a group of tribes from southern Russia expanded into Europe, the Middle East, Central Asia and Northern India, taking their language with them. The branch which settled in India called itself "arya" (Sanskrit for "noble" or "hospitable"), a name which is related to "Iran". For a while, the word "Aryan" ("Arier", "Indogermane") was used to describe this language-group but after Hitler and the Nazis distorted its meaning, linguists settled upon the term "Indo-European".


(E?)(L?) http://www.wikipedia.org/wiki/IndoEuropean
Am 16.07.2003 war jedoch noch kein Eintrag in Wikipedia zu finden.

indo-european.eu
Languages, Cultures & Peoples

(E?)(L?) https://indo-european.eu/

Forum Prehistory Atlas Haplogroup Maps Ancestry Maps Hidrotoponymy Ancestry Tools ASoSaH Books Popular




Erstellt: 2020-03

indo-european.eu - DNA
GIS maps of ancient Y-DNA, mtDNA and ADMIXTURE

(E?)(L?) https://indo-european.eu/2020/06/online-gis-maps-of-ancient-y-dna-mtdna-and-admixture/

Online GIS maps of ancient Y-DNA, mtDNA and ADMIXTURE


(E?)(L?) https://www.arcgis.com/home/webmap/viewer.html?webmap=33f63a909cab43158d8d86b7952c0ed4

Ancient Y-DNA, mtDNA, and ADMIXTURE


Erstellt: 2020-06

indo-european.info
Pokorny, Julius
Indo-European Etymological Dictionary

(E?)(L?) http://indo-european.info/pokorny-etymology-dictionary/

English = Indo-European


(E?)(L?) http://indo-european.info/pokorny-etymological-dictionary/index.htm




Erstellt: 2014-10

Indogermanisch (W3)

Im Jahr 1786 hielt der Brite William Jones eine Rede vor der "Asiatic Society of Bengal" in Kalkutta. Dies wird als die Geburtsstunde der "Historischen Sprachwissenschaft" angesehen. Jones hatte Gemeinsamkeiten zwischen vielen europäischen und indischen Sprachen entdeckt. In der Folge fasste man diese Sprachen zu einer grossen Sprachegruppe zusammen und nannte diese "Indoeuropäisch" (in Deutschland auch "Indogermanisch").

(E?)(L?) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/i/INDOEUROPÄISCH.htm


(E?)(L?) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/i/INDOGERMANISCH%20%20%20Indogermánico.htm


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Indogermanen


(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Indogermanisch
Sir William Jones (1746-1794) war britischer Richter am Gerichtshof in Kalkutta. Als virtuoser Sprachkenner (er soll Kenntnisse in 28 Sprachen gehabt haben) ging er 1786 mit der These in die Öffentlichkeit, dass zwischen Sanskrit, Latein, Gotisch und Persisch enge verwandtschaftliche Beziehungen bestehen. Diese These wird heut allgemein anerkannt. Die (reale und/oder rekonstruierte) gemeinsame Ursprache wird im deutschen Sprachraum als "Indogermanisch" bezeichnet. Diese Bezeichnung wurde von "Franz Bopp" 1816 in seinem Buch "Über das Konjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache" eingeführt.

Es gibt Vermutungen, die besagen, dass Anatolien die Heimat der frühindogermanischen Sprache ist. Dies schliesst man unter anderem aus der Tatsache, dass die rekonstruierte Sprache viele Begriffe zur Bezeichnung von Bergen, reissenden Gewässern und Flüssen enthält.

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Indogermanisch
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Indogermanisch" taucht in der Literatur um das Jahr 1840 auf.

Erstellt: 2011-06

indogermanisch.org
Pokorny, Julius
Etymologisches Wörterbuch
Indogermanisches-Etymologisches-Woerterbuch

(E?)(L?) http://indogermanisch.org/pokorny-etymologie-woerterbuch/

Deutsch = Indogermanisch

J. Pokorny Indogermanisch - etymologisches Wörterbuch v. 1.0

Diese Version des Woerterbuches ist auf Deutsch. Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen:



The database was prepared by María Teresa Batalla, and the installation by Carlos Quiles You can read more about our projects: Indo-European Language Association projects Indo-European Linguistics Blog • Indo-European Languages • J. Pokorny's Indo-European Etymological Dictionary • Modern Indo-European learning course • A Grammar of Modern Indo-European, Third Edition

Indo-European Association language dictionary (Open Translation Engine 0.9.8.8) register login


(E?)(L?) https://indogermanisch.org/pokorny-etymologisches-woerterbuch/index.htm

Indogermanisches Etymologisches Wörterbuch


Erstellt: 2014-10

Indogermanistik (W3)

(E?)(L?) http://pages.unibas.ch/klaphil/idg/texte/orchidee.html

Doch es sind nicht einmal nur finanzielle Aspekte, die sich besonders in jüngster Zeit für dieses Fach als problematisch erweisen:


infoplease
Indo-European

(E?)(L1) http://www.infoplease.com/ce6/society/A0825146.html


J

K

*kap- (W3)

Möglich, dass es sich bei ide. "*kap" um zwei verschiedene Wurzeln handelt, einmal mit der Bedeutung dt. "Kopf" und einmal mit der Bedeutung dt. "halten". Möglich ist aber auch dass beide Wortwurzeln auf eine gemeinsame übergreifende Vorstellung zurück gehen. Denkbar wäre der "Kopf, der vom Körper oben gehalten wird"; oder der knöcherne Schädel, der das Gehirn enthält", "Kopf" als dt. "Hirnschale". Darauf weist auch die ursprüngliche Bedeutung "Becher", "Trinkschale" hin, die man auch noch in engl. "cup" = dt. "Becher", "Tasse" und spätlat. "cuppa" = dt. "Becher" findet. Im dt. "kapieren" = dt. "verstehen" kann man jedenfalls sowohl die Vorstellung "etwas in den Kopf bekommen" als auch "etwas begreifen" erkennen.

Ich habe mich entschieden, den "Kopf" als "Behälter" zu interpretieren und habe alle "*kap-"-Wörter gemeinsam aufgelistet.

Zur großen Familie der "*kap-"-Wörter gehören:



(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080731120936/https://www.bartleby.com/61/roots/IE203.html

*kap-


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE203.html

*kap-


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

"*kap-" indoeuropees ("hoofd")
...
"*kap-" indo-europees ("nemen")
...


(E?)(L?) http://depot.knaw.nl/10253/1/Nww_compleet_archief.pdf

ndl. "kapseizen" "omslaan" - Papiaments kapseis ; Sranantongo kapseis.


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/idg/idg_k.html

"kap-", idg., V.: nhdt. "fassen"; ne. "grasp"


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/R/P0843.html

Note: this page is for systems/browsers lacking Unicode® support, or having less than full Unicode 2.0 font support. Versions of this page rendered in alternate character sets are available via links (see Unicode 3 and Unicode 2) in the left margin.


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/X/P0843.html

Note: this page is for systems/browsers with Unicode® support and fonts spanning the Unicode 3 character set relevant to Indo-European languages. Versions of this page rendered in alternate character sets are available via links (see Unicode 2 and ISO-8859-1) in the left margin.


Erstellt: 2015-01

*ker- (W3)

Die Wurzel ide. "*ker-" = "wachsen" hat viele unterschiedliche Nachkommen kreiert, deren Verwandschsft man kaum noch erkennen kann.

(E1)(L1) http://web.archive.org/web/*/https://www.bartleby.com/61/roots/IE223.html
Der kleine Artikel bei "Bartleby" listet einige der Nachkommen aus "Pokorny" auf. Ich habe die Liste alphabetisch sortiert und mit Übersetzungen und Anmerkungen versehen.

(Pokorny 2. "ker-" 577.)


(E1)(L1) http://web.archive.org/web/*/https://www.bartleby.com/61/roots/IE222.html
Abkömmlinge von "*ker-" (ursprünglich "*er-") = "Horn", "head":

engl. "alpenhorn" | engl. "althorn" | engl. "bicornuate" | engl. "Capricorn" | engl. "carat" | engl. "carotene" | engl. "carotid" | engl. "carrot (wegen ihres Hornähnlichen Aussehens)" | engl. "cerastes" | engl. "ceratodus" | engl. "ceratopsian" | engl. "cerebellum" | lat. "cerebrum" | engl. "cervine" | lat. "cervix" | lat. "cervus" = "Hirsch" | engl. "charivari" | engl. "cheer" | engl. "chelicera" | engl. "cladoceran" | engl. "corn" | lat. "corn" | engl. "cornea" | engl. "corneous" | engl. "corner" | engl. "cornet" | engl. "corniculate" | engl. "cornification" | engl. "cornu" | engl. "corydalis" | engl. "corynebacterium" | engl. "coryphaeus" | engl. "cranium" | engl. "flügelhorn" | engl. "hartebeest" | engl. "horn" | engl. "hornbeam" | engl. "hornblende" | engl. "hornet" | griech. "kar" | griech. "karoun" = "einen schweren Kopf haben" | griech. "karton" | griech. "keras" | engl. "keratin" | engl. "kerato-" | griech. "korudos" | griech. "korumbos" | griech. "korun" | griech. "koruph" | griech. "krnion" | engl. "lamellicorn" | engl. "longicorn" | engl. "migraine" | engl. "Monoceros" | engl. "olecranon" | engl. "reindeer (altnorw. "hreinn" = "reindeer")" | engl. "rhinoceros" | dt. "Rind (ahd. "hrind")" | engl. "rinderpest" | engl. "saveloy" = "Zervelatwurst" | engl. "serval" | engl. "sirdar" | engl. "tarboosh (von pers. "sar" = "Kopf")" | engl. "triceratops" | engl. "tricorn" | engl. "unicorn"

(E1)(L1) http://web.archive.org/web/*/https://www.bartleby.com/61/roots/IE224.html
Abkömmlinge von "*ker-" = "Hitze", "Feuer":

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=crescent
Auf dieser Seite findet man noch einige der behandelten Wörter.

(E1)(L1) http://www.xs4all.nl/~adcs/woordenweb/c/crescere.htm
Diese Niederländische Seite hat auch ein paar Abkömmling von ide. "*ker-" zusammengestellt:


- cresc - , - cret - L : crescere , cretum - groeien
Nederlands  	betekenis  		Engels  		Frans
accretie		aangroeiing		accretion  		accrétion
-  		aangroeien, toenemen  	accrue  		s'accroître
concreet		tastbaar		concrete  		concret
-		beton			concrete  		-
crescendo  	aanzwellend  		crescendo  		crescendo
-  		wassende maan  		crescent  		croissant de lune
-  		bemanning  		crew  			-
-  		afnemen  		decrease  		(diminuer)
-  		toename  		increase, increment	accroissement



koeblergerhard.de
Köbler, Gerhard
Indogermanisches Wörterbuch
Indogermanisches Rückläufiges Wörterbuch
Neuhochdeutsch-Indogermanisches Wörterbuch
Neuenglisch-Indogermanisches Wörterbuch

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/publikat.html

Publikationen (Werksverzeichnis)


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/idgwbhin.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

Das vielleicht um 2000 v. Chr. in der Mitte zwischen Indien und Europa verbreitete, nur wissenschaftlich aus jüngeren Folgesprachen (z. B. Altindisch, Altiranisch, Griechisch, Lateinisch, Germanisch, Keltisch, Baltisch, Slawisch, Albanisch usw.) rekonstruierbare, nach Indern und Germanen wissenschaftlich so genannte Indogermanische (oder Indoeuropäische) eines namentlich unbekannten und auch geschichtlich nicht näher bekannten Volkes ist die seit etwa 200 Jahren erkannte, gemeinsame Vorstufe für die mit rund 70 lebenden Sprachen am weitesten verbreitete Sprachengruppe der Erde.

3. Auflage 2006 (Times German) Außerdem wurde das Wörterbuch auf der Grundlage einer Datenbank in das für Einzelabfragen leichter und schneller nutzbare Projekt Wikiling (http://www.wikiling.de) überführt.


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/idg/idg.html

Gesamtdatei Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Gesamtdatei 4. Auflage 2013


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/idg/tg/idg_tg.html

Gesamtdatei 3. Auflage 2006


Erstellt: 2014-10

krysstal
The Indo-European Family

(E?)(L?) http://www.krysstal.com/langfams.html


(E?)(L?) http://www.krysstal.com/langfams_other.html


(E?)(L?) http://www.krysstal.com/langfams_indoeuro.html
The most widely studied family of languages and the family with the largest number of speakers. Languages include English, Spanish, Portuguese, French, Italian, Russian, Greek, Hindi, Bengali; and the classical languages of Latin, Sanskrit, and Persian.



*kwel- (W3)

Die Wurzel ide. "*kwel-" = dt. "drehen", "umdrehen", "verweilen", "wohnen" wird als Ausgangspunkt einer großen Wortfamilie postuliert. Die Familienmitglieder sind allerdings oft nur noch schwer zu erkennen. Als Abkömmlinge werden aufgeführt:

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*kwel-", "*kwele-"(1)

DEFINITION: Also "kwele-". To revolve, move around, sojourn, dwell.

Derivatives include "colony, cult, wheel, cyclone, pulley", and "bucolic".

I.

Basic form "*kwel-". colony, cult, cultivate, culture, Kultur; incult, inquiline, silvicolous, from Latin "colere", to till, cultivate, inhabit ("*kwel-o-").

II.

Suffixed form "*kwel-es-". telic, telium, telo-, telos; entelechy, talisman, teleology, teleost, teleutospore, from Greek "telos", "completion of a cycle", consummation, perfection, end, result.

III.

Suffixed reduplicated form "*kw(e)-kwl-o-", circle.

1.

wheel, from Old English "hweol", "hweogol", wheel, from Germanic "*hwewlaz".

2.

cycle, cyclo-, cycloid, cyclone, cyclosis; bicycle, encyclical, epicycle, from Greek "kuklos", circle, wheel.

3.

chakra, chukker, from Sanskrit "cakram", circle, wheel.

4.

Metathesized form "*kwe-lkw-o-". charkha, from Old Persian "*carka-".


IV.

O-grade form "*kwol-".

1.

Suffixed form "*kwol-so-", "that on which the head turns", neck.

a.

(i)

hawse, from Old Norse "hals", neck, ship's bow;

(ii)

ringhals, from Middle Dutch "hals", neck;

(iii)

habergeon, hauberk, from Old French "hauberc", hauberk, from Germanic compound "*h(w)als-berg-", "neck-protector", gorget ("*bergan", to protect; see "bhergh-" (1)).

(i)-(iii)

all from Germanic "*h(w)alsaz;"

b.

col, collar, collet, cullet; accolade, decollate(1), décolleté, machicolate, machicolation, torticollis, from Latin "collum", neck.

2.

Suffixed form "*kwol-a-". -colous; pratincole, from Latin "-cola" and "incola", inhabitant ("in-", in; see en).

3.

Suffixed form "*kwol-o-".

a.

ancillary, from Latin "anculus", "he who bustles about", servant ("an-", short for "ambi-", around, about; see ambhi);

b.

pole(1), pulley, from Greek "polos", axis of a sphere;

c.

bucolic, from Greek "boukolos", cowherd, from "-kolos", herdsman.

4.

Suffixed form "*kwol-es-" (probably a blend of o-grade "*kwol-o-" and expected e-grade "*kwel-es-"). calash, kolacky, from Slavic "kolo", "koles-", wheel.

5.

Suffixed o-grade form "*kwol-eno-" in Old Iranian compound "*vaha-carana-" (see wes-(3)).

6.

Suffixed zero-grade variant form "*kwle-i-". palimpsest, palindrome, palingenesis, palinode, from Greek "palin", again ("revolving"). (Pokorny 1. "kuel-" 639.)


Erstellt: 2014-10

L

*lehuk-
*lehugh-
-loo (W3)

(siehe auch ide. "*leuk-")

Auf den postulierten Lemmata "*lehuk-" und/oder "*leuk-") basieren viele Begriffe aus dem Bedeutungsumfeld von "hell", "glänzend", "blank", "leuchtend", "strahlend", "sehen". In dem verlinkten Artikel werden viele Beispiele aufgeführt. Hier zunächst eine kleine Liste der in DE, FR und UK heute noch anzutreffenden Abkömmlinge:

(E1)(L1) http://web.archive.org/web/20080302092255/https://www.bartleby.com/61/roots/IE285.html

Root / lemma: "*lehuk-", "*lehugh-"
Meaning: "bright", "to shine"; "to see"

Material:

Hittite: "laluk(k)es" = "hell werden", "lalukki" = "hell", "lalukkima" = "Erleuchtung", "luk(k)" = "hell werden", "tagen" (Friedrich 126, 130)

Tokharian: A, B "luk" = "light up", "be illuminated", "illuminate" (Adams 556); Tokharian: B "lyuke" = "light", "splendor" (567)

Old Indian: "rocate" = "to shine", "be bright"; "rocana" = "bright", "shining", "roka" = "light", "lustre", "roci" = "light", "beam", "ray", "roca" = "shining", "radiant", "ruca" = "bright", "radiant", "ruci" = "light", "splendour", "rukma" = "ornament of gold", "rukmant" = "possessed of brightness", "shining"; "rocas", "rocis" = "light", "lustre", "brightness"; {"ruksa" = "gleaming" = "glänzend"}

Avestan: "raoèant" = "leuchtend"; "raoèah" = "Licht", "Leuchte", "bes. des Himmels", "raoxšna" = "glänzend", "Licht"

Other Iranian: OPers "rauèah" = "Licht", "Leuchte", "bes. des Himmels"

Armenian: "lois" = "Licht", "lusin" = "Mond", "lusn" = "weisser Fleck im Auge", "luchanem" = "zünde an", "brenne", aor. "luchi"

Armenian Gen. "lusoi" = "light", "lusin" = "moon", "lusn" = "white spot in the eye", "lucanem" = "ignite", "burn", Aor. "luci" (originally sko-present);

Slavic: "*luèь", "*luèja"; "*luna"

Baltic: "*lauk-a"

Germanic: "*liux", "*laug-i", "*log-an", "*liux-r", "*liux-m-an", "*liux-s-n-a", "*liux-s-a", "*liux-ad-a", "*lux-t" etc.

Latin: "lux", "lucis" = "Licht", "Glanz"; "Tageslicht", "Augenlicht"; "Leben", "Heil", "Ruhm", "luceo", "lucere", "luxi" = "leuchten", "hell sein", "polluceo", "pollucere", "polluxi", "Polluctum" = "auf die Tafel setzen"; "lucidus", "lucida" = "lichtvoll", "hell"; "luculentus", "luculenta" = "glänzend", "stattlich", "ansehnlich", "lucor", "lucoris" = "Glanz"; "lucerna" = "Leuchte", "Lampe", "lucubrare" = "bei Licht oder Nacht arbeiten", "lumen", "luminis" = "Licht", "Lichtkörper", "Leuchte"; "Tageslicht", "Tag"; "Augenlicht", "Auge", "luna" = "Mond", "Mondgöttin", "mondförmige Figur", "lustrum", "lustri" = "das alle fünf Jahre abgehaltene Sühneopfer"; "Zeitraum von fünf Jahren"; "lustrare" = "reinigen", "sühnen", "illustris" = "hell erleuchtet", "in dia Augen fallend", "berühmt", "lucubrum" = "Dämmerung"

Other Italic: Osk "Luvkis" = "Lucetius" = "Beiname des Iuppiter", "Lucetia" = "Beiname der Iuno"; Umbr "Vuvcis" = "Lucius", "Vuciia-per" = "pro Lucia", Praenest "Losna" = "mond"

Old Indic "rocate" = "shines", "seems", Avestan "raoèant" = "luminous", Old Indic "rocayati" = "allows to shine", "lights up" = "läßt scheinen", "beleuchtet" Avestan "raoèayeiti" = "illuminates", "lights up" (= Latin "luceo");

Old Indic (Welsh "llug"), (= Old High German "loug", Old English "lieg", ags. "lieg", Old Icelandic "leygr", Slavic "luèь"), "loka" = "free (bright) room", "world" (= Latin "lucus", Old High German etc. "loh"); "roca" = "luminous" (: Lithuanian Adj. "laukas" = "outdoors", "field", "plot"), "ruca" = "bright" (: gr. "λυκόφως", "ἀμφι-λύκη", Welsh "am-lwg", Old Icelandic "log" = "flame"), "radiance" (= Old Prussian "luckis"), "rukma" = "gold", "golden jewellery", "rukmant" = "gleaming" (compare Germanic Latin "men-stem"; "rocas", "rocis", Avestan "raocah", Old Persian "rauèah" = "light", "radiance", esp. "of heaven", Avestan "raoxšna" = "gleaming" common Old Indic "gh-" > "ks-" : Old Persian "gh-" > "xš-" : New Persian "xš-" > "š-" (= Old High German "liehsen") = "light" (= Latin "luna", Middle Irish "luan", Old Prussian "lauxnos", Old Bulgarian "luna", zero grade gr. "λύχνος"; based on this -es-stem also Latin "lustrare", "lucubrare", Old English "lioxan", Lithuanian "lukestis");

gr. "λευκός" ("*λεhυκός") = "light", "gleaming", "white" ("λεῦκος", "λευκίσκος" fish names), "λοῦσσον" = "weißer Kern im Tannenholz" (: Old Bulgarian "luèa" from "*loukia"); "λύσσα" = "fury" (after the sparkling eyes); "ἀμφι-λύκη" = "twilight", "λυκό-φως", "μορμο-λύκη" = "fright image"; "λυκάβᾱς" = "Neumondstag, is unclear; (compare Leumann, Hom. Wörter 2124; after Kretschmer Gl. 22, 262 to "λύκος" = "wolf"); "λύχνος" = "light" ("*luk-s-nos", due to of -(e)s-stem); unclear is "λουνόν λαμπρόν" Hes.;

Illyrian PN "Λεύκαρος", in addition venet. (?) PN "Λευκάριστος" (Silesia);

Maybe alb. "lush" = "berserk", "carrion", "lushe" = "bitch", "berserk woman": "λύσσα" = "fury"

Latin "lux", "lucis" = "light", "brightness" (older i-stem) "luceo", "lucere", "luxi" = "to be light", "be clear", "shine", "beam", "glow", "glitter", Old Latin also "let the light shine" ("*loukeio" = Old Indic "rocayati"), "pollucere" originally "let shine" (or "see")", hence "pollucte" = "precious", "pollucibilis" = "sumptuous", "lovely", "superb", "pretty", "splendid", "polluctura" = "a sumptuous entertainment"; "luculentus" = "full of light", "bright", "splendid", "lucerna" = "a lamp", "oil-lamp" (compare Old Irish "locharn", see below); "Juppiter Lucetius" perhaps "light bringer" (Oscan; compare gall. "Mars Leucetius", Gothic "liuhaÞ"): "lucus", Old Latin Akk. "loucom" = "a sacred grove", "consecrated wood", "park surrounding a temple", actually ("wood", "forest") "clearing", "light" (compare "collucare" = "prune"; "thin out (trees)"; "clear/thin (forest)", "interlucare" = "prune trees", "let the light through"), Oscan "luvkei" "in luco" (see above Old Indic "loka"); perhaps also Umbrian "Vuvcis" = "Lucius"; lat. "lucius" = "Hecht" = "der Schillernde".

Welsh "llug" = "shimmer", "radiance", "llug" y dydd" = "daybreak" Loth RC 39, 73; gall. "*lehuxos" = "bright", "*lehuka" = "the white", s. Wartburg FEW. s. v. v.

Old Irish "luchair" = "radiance", "luaichtide" = "gleaming", "luach-te" = "white-hot", "extremely hot"; Old Irish "locharn", "luacharn" = "shiner", "lantern", "lamp", "light", Welsh "llugorn" (also "llygorn" m., Pl. "llygyrn"), Cornish "lugarn" ds., Breton "lugern" = "radiance";

gall. "Leucetius", "Loucetius" = "epithet of Mars" (compare Latin-Oscan "Lucetius"); Middle Irish "loch", "luach" = "gleaming", Old Irish "lochet" (n. nt-stem) = "lightning", out of it borrowed Welsh "lluched", Old Cornish "luhet", Breton "luc'hed-enn" = "lightning"; Middle Irish "luan" = "light", "moon", "dia luain" = "Monday" ("*lehuk-s-no": Latin "luna"); Welsh "llwg" = "gleaming", "llygo" = "einen Glanz werfen" (compare with the meaning from gr. "λεύσσω" as "in view", "visible", "apparent", "obvious" under Welsh "am-lwg", "cyf-lwg", "eg-lwg" = "in view", "visible", "apparent", "obvious"); Middle Irish "loch" = "black" ("*luko"), Welsh "llwg" = "black-yellow", zero grade "llug" = "black" ("*louko") probably originally "gleaming black";

Gothic "liuhaÞ" = "light" (: Latin "Lucetius", gall. "Leucetius"), Old High German Old Saxon "lioht" = "bright" and n. "light", Old English "leoht" ds.; Gothic "lauhatjan" = "gleam", "shine", "flash", Old High German "lougazzen" and zero grade "lohazzen" = "blaze", "burn", "be fiery", Old English "liegetu" = "lightning"; Old High German "loh" = "grow over the clearing", "section of forest which is free of trees", "low bushes", "thicket", Middle Low German "loh", "loch" = "spinney", "bush", names as "Waterloo", Old English "leah" = "open land", "meadow", Old Icelandic "lo" = "clearing", "glade" (= Old Indic "loka" etc.); Old High German "lauc", "loug", Old English "lieg", mask. i-stem "flame", "fire" (= Old Indic "roci", Slavic "luèь"), Old Icelandic "logi" = Old Frisian "loga" = "flame", Middle High German "lohe" = "flame"; Old Icelandic "ljomi", Old Saxon "liomo", Old English "leoma" = "radiance" ("*lehuk-mon"), Gothic "lauhmuni" = "lightning", "flame" ("ahu", compare English "levin" = "lightning" from "*lahuhubni");

Old Icelandic "lon" ("*lohuhno") = "still water", "logn" = "calm" (compare gr. "λευκη γαλήνη" = "shining calm");

Old Icelandic "ljori" = "Rauchloch", Norwegian "ljora" = "clear up", Middle High German "uz-lieren" ds.; due to of -es-stem Old Icelandic "lyr" ("*lehuhiz") = "Lub", "Gadus pollichius" (from the bright color of the sides and the belly of the fish), Old Icelandic "lysa" = "Merluccius vulgaris", "Whiting", Norwegian "lysing" ds., compare Swedish "löja", "löga" = "Abramis alburnus" from "*lahugion", Modern High German "Lauge" = "Cyprinus alburnus and leuciscus"); Middle High German "liehsen" = "bright" ("*lehuhsna" = Avestan "raoxšna"), Old Icelandic "ljos" = "light" ("*lehuhsa"), "lysa" = "gleam", "shine", "make bright", "define", "announce", "declare" = Old English "liexan", "lixan" = "gleam", "shine";

Lithuanian "laukas" = "outdoors", "field", "plot", "laukas" = "field" ("clearing"), see above Old Indic "loka", "roca" etc.; sloven. "luè" etc. = "light chip"; FlN Lithuanian "Laukesa;

Old Bulgarian "luèa" = "ray" ("lohukia", compare gr. "λοῦσσον"), Church Slavic also "luèь" = "ray", "light" (= Old Indic "roci"), sloven. "luè" = "light", "light shavings", Russian "luè" = "ray", "luèa" = "chip of pinewood", Czech "louè" = "pine"; Old Bulgarian "luna" = "moon" ("*lohuk-s-na", as Latin "luna" etc.);

Tocharian A B "luk" = "gleam", "shine", "brighten"; A "lok", "lokit", B "laukito" = "strange", "lauke" = "wide" (compare Lithuanian "lauk", "laukan" = "outwards", "out", "outside" from "laukas" = "field") ("*lahuke");

Hittite "luk(k)" = "gleam", "shine", "ignite", "set on fire" ("*lo-h3uukk").

Note: (common Hittite zero grade "loh3u" > "lu")

2. with the meaning "black" (from "gleaming black" or "burnt"): see above S. 688; but Latin "lucius" = "a fish" stands for "the fluorescent".

3. To "lehuk" = "gleam", "shine" corresponds "lehuk" = "see": Old Indic "lokate", "locate" = "beholds", "notices", "lokayati", "locayati" = "contemplates", "locanam" = "eye"; gr. "λεύσσω" = "see", "observe" ("*λεhύσσω"); Welsh "am-lwg", "cyf-lwg", "eg-lwg" = "in view", "visible", "apparent", "obvious", "go-lwg" = "vision", "face" (also Welsh etc. "llygad" = "eye" from "*lukato"); Lithuanian "laukiu", "laukti" = "wait", "await", "expect", "anticipate", "look forward", "hope", "hold", "tarry", "watch", "bargain", "luketi" = "await a little", Latvian "lukuot" = "look", "try", Old Prussian "laukit" = "seek"; from "see", "show": "aim", "hit", "throw" and "receive", "attain", "achieve": "luèiti se" = "meet", "happen by chance"; in Russian-Church Slavic "luèiti" = "meet somebody", etc.

4. A parallel root "lehuk" in: Old Indic "rusant" = "light", "bright", "white", Church Slavic "vъs-lysъ" = "naked", "bald", "bleak", Russian "lysyj" = "naked", "bald", "bleak"; in addition perhaps the name of "lynx", "wildcat" (development from the sparkling eyes or rather after his greyish white fur): Armenian "lusanunk", gr. "λύγξ", "λυγκός" (whence the nasalization?), Old High German "luhs", Old English "lox", next to which Old Swedish lo from "*l(a)huha" (compare perhaps German "Fuchs" = "fox": Gothic "fauho"), Lithuanian "lušis", Latvian "lusis", Old Prussian "luysis", Old Bulgarian "rysь" (with r instead of l after "rъvati" = "escape", "flee"?);

Maybe alb. mixed etymology ("ryks" + "buall") = ("cat bull"): "rëqebull", "riqebull" = "lynx", 2wildcat" the same as Romanian name for "lynx", "wildcat".

Vasmer explains Slavic "r" perhaps through Iranian borrowing; not definitely there stands the meaning "lynx", "wildcat" for that furthermore on voiced-nonaspirated final sound Middle Irish "lug", Gen. "loga"; on the other hand explains Loth RC 36, 103 Welsh "lloer", Breton "loar" = "moon" from "*lug-ra", so that one could understand "-g", "-k", "-k̂" as extensions; compare also above S. 688 gr. "λουνόν".


*lei- (W3)

Der postulierten Wurzel ide. "*lei-" (1) wird die Bedeutung dt. "wollen" zugeschrieben.

Der postulierten Wurzel ide. "*lei-" (2) wird die Bedeutung dt. "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank" zugeschrieben.

Auf ide. "*lei-" (2) werden z.B. dt. "leise", "Lizenz", "Oligarchie", zurück geführt.

Der postulierten Wurzel ide. "*lei-" (3) wird die Bedeutung dt. "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen" zugeschrieben.

Auf ide. "*lei-" (3) werden z.B. dt. "adipös", "Alliteration", "Belletrist", "leiben", "elf", "interpolieren", "leben", "Leber", "Lebkuchen", "Lehm", "Leib", "leiben", "Leibgedinge", "Leid", "leiden", "leider", "Leim", "leiten", "Letter", "Liedlohn", "Limousine", "Litanei", "literarisch", "Literat", "Literatur", "live", "Livestream", "Lotse", "Polier", "polieren", "Politur", zurück geführt.

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080629030336/https://www.bartleby.com/61/roots/IE270.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I - Indo-European Roots

ENTRY: "*lei-"

DEFINITION: Also "*slei-". "Slimy".

Derivatives include "slime", "slick", and "oblivion".

1a. "slime", from Old English "slim", "slime";

1b. "slippery", from Old English "slipor", "slippery";

1c. "slick", from Old English "*slice-", "smooth", and "-slician", "to make smooth";

1d. "lime" (3), from Old English "lim", "cement", "birdlime";

1e. "loam", from Old English "lam", "loam";

1f. "slight", from Middle English "slight", "slender", probably from a Scandinavian source akin to Old Norse "slettr", "smooth", "sleek";

1g. "slip" (1), from Middle English "slippen", "to slip", probably from a source akin to Middle Dutch and Middle Low German "slippen", "to slip", "slip away";

1h. "schlep", from Middle Low German "slepen", "to drag".

1a. - 1h.: all from Germanic "*sli-" with various extensions.

2. Suffixed form "*lei-mo-". "limacine", "limicoline", from Latin "limus", "slime".

3. Suffixed form "*lei-w-". "oblivion", "oubliette", from Latin "oblivisci", "to forget" ("to wipe", "let slip from the mind"; "ob-", "away"; see "epi").

4. Extended form "*leie-", "*sleie-", with metathesis "*lee-", "*leei-", "*slee-", "*sleei-".

4a. Zero-grade form with nasal infix "*li-n-e-". "liniment", from Latin "linere" (perfect "levi"), "to anoint";

4b. suffixed zero-grade form "*li-" ("*lie-"). "litotes", from Greek "litos", "plain", "simple";

4c. suffixed metathesized form "*lee-wo-", whence "*le-wo-". "levigate", from Latin "levis", "smooth".

(Pokorny 3. "*lei-" 662.)


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERB.pdf

dt. "bleiben", V., "bleiben", mhd. "beli ben", V., "bleiben", "verharren", "unterlassen werden", ahd. "bili ban" (790), V., "bleiben", "zurückbleiben", "aufhören", "sterben", as. "bili van", V., "bleiben", germ. "*bileiban-", V., "bleiben", zu idg. "*leip-" (1), V., "haften", "kleben bleiben", "schmieren", "beschmieren", zu idg. "*lei-" (3), V., "glätten", "schmieren", "streichen", "gleiten"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERL.pdf

dt. "leben", V., "leben", mhd. "leben", V., "leben", "erleben", ahd. "leben" (vor 790?), V., "leben", "wohnen", "überleben", as. "libbian", V., "leben", germ. "*liben", V., "leben", "übrig sein", zu idg. "*leip-" (1), V., "kleben", "beschmieren", zu idg. "*lei-" (3), V., Adj., "glätten", "streichen", "gleiten", "schleimig", "klebrig"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERL.pdf

dt. "Leib", M., "Leib", "Leben", "Person", "Körper", mhd. "lip", "lib", M., "Leben", "Leib", "Körper", ahd. "lib" (765), M., "Leben", "Lebensunterhalt", "Leib", "Lebenswandel", as. "lif", M., "Leben", "Leib", germ. "*leiba-", "*leibam-", N., "Leben", "Leib", zu idg. "*leip-" (1), V., "kleben", "beschmieren", zu idg. "*lei-" (3), V., Adj., "glätten", "streichen", "gleiten", "klebrig", "schleimig"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERL.pdf

dt. "leiten", V., "leiten", "führen", mhd. "leiten", V., "leiten", "führen", "sich richten nach", ahd. "leiten" (765), "*leiton", V., "leiten", "lenken", "führen", "geleiten", "ausführen", "hinführen", "bringen", "tragen", "heiraten", as. "ledian", V., "leiten", germ. "*laidjan-", "*leidjan-", V., "gehen machen", "leiten", "führen", kausativ zu germ. "*lei¶an-", V., "gehen", "weggehen", zu idg. "*leit-" (2), V., "gehen", "fortgehen", "sterben", zu idg. "*lei-" (3), V., Adj., "glätten", "gleiten", "streichen", "schmierig", "schleimig"?

dt. "leitend", Part. Präs., "leitend", "führend", s. "leiten"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERL.pdf

"*letzen-", V., "hemmen"?, "hindern"?‹, mhd. "letzen", V., "hemmen", "aufhalten", "hindern", ahd. "lezzen" (1. H. 8. Jh.), V., "hemmen", "aufhalten", "hindern", "verlangsamen", "beunruhigen", as. "lettian", V., "ablassen", "hemmen", germ. "*latjan", V., "laß machen", "müde machen", zu idg. "*leid-", V., "lassen", "nach lassen", zu idg. "*lei-" (3), V., "lassen", "nachlassen", s. "ver-"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/EDEL-HP/edel.htm

Etymologisches Deutsches Elementarlexikon (EDEL)

dt. "adipös", nhd., Adj., (20. Jh.): nhd. "adipös", "fett", "fettleibig", "übergewichtig"; ne. "adipose";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 20. Jh.;

Interferenz: neoklassische Bildung;

Etymologie: s. lat. "adeps", F., "Fett", "Schmalz", "Talg", "Mark" (N.), (14-37 n. Chr.); vielleicht von gr. "áleipha", N., "Fett", EWAhd 1, 149; vgl. gr. "aleífein", V., "salben", "schmieren" (V.) (1), "bestreichen"; idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges:

dt. "Alliteration, nhd., F., (18. Jh.): nhd. "Alliteration", "Stabreim"; ne. "alliteration";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 1787;

Interferenz: z. T. Lw.;

Etymologie: neoklassische Bildung, s. lat. "ad", Präp., dt. "zu", "bei", "an"; vgl. idg. "*ad-" (1), Präp., "zu", "bei", "an", Pokorny 33 (6/6) (RB. idg. aus ind., phryg./dak., ital., kelt., germ.); lat. "littera", F., "Buchstabe", "Aufgezeichnetes", "Geschriebenes", "Schriftzug"; vgl. lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "bestreichen"; lat. "linîre", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen"; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Kluge s. u. "Alliteration", EWD s. u. "Alliteration", DW2 2, 473, Duden s. u. "Alliteration";

Sonstiges: GB.: seit der mittleren Neuzeit Bezeichnung für eine Stilfigur bei der die betonten Stammsilben benachbarter Wörter den gleichen Anfangslaut haben; BM.: zu, "Buchstabe"; F.: "Alliteration, Alliterationen" + FW; Z.: Al-li-t-er-at-io-n

dt. "Belletrist", nhd., M., (18. Jh.): nhd. "Belletrist", "Autor unterhaltender Literatur"; ne. "belletrist";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Letter", "Literatur";

Quellenangaben: 1774;

Interferenz: frz. Lw.;

Etymologie: s. frz. "belles lettres", F. Pl., "schöne Literatur", "schöne Wissenschaften"; vgl. frz. "beau", "belle", Adj., "schön", "hübsch"; vgl. lat. "bellus", Adj., "hübsch", "allerliebst", "lieblich", "niedlich", (um 250-184 v. Chr.); idg. "*deu-" (2), V., Adj., "verehren", "gewähren", "ehrwürdig", "mächtig", Pokorny 218 (336/41) (RB. idg. aus ind., ital., germ.); frz. "lettre", F., "Buchstabe", "Brief"; lat. "littera", "lettera", F., "Buchstabe", "Aufgezeichnetes", "Geschriebenes", (um 235-200 v. Chr.); vgl. lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen"; idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der mittleren Neuzeit Bezeichnung für einen Verfasser oder Liebhaber schöngeistiger und unterhaltender Literatur; BM.: "schöne Literatur"; F.: "Belletrist", "Belletristen" + FW; Z.: Be-l-le-tr-ist

dt. "bleiben", nhd., st. V., (8. Jh.): nhd. "bleiben", "verbleiben", "zurückbleiben"; ne. "remain" (V.), stay (V.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 4. Viertel 8. Jh. (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "bel?ben, bl?ben, st. V., in gleichem Zustand bleiben, verharren, unterlassen (V.) werden, unterbleiben; mnd. blîven, st. V., bleiben, verbleiben; ahd. "bilîban", st. V. (1a), "bleiben", "zurückbleiben", "zurücklassen", "übrigbleiben", "aufhören", "sterben", "wegbleiben", "unterbleiben"; as. "bilîvan"*, st. V. (1a), "bleiben", "ausleihen", "unterbleiben"; anfrk. "bilîvan*, "blîvan"*, st. V. (2), "bleiben"; germ. "*bileiban", st. V., "bleiben"; s. idg. *"ebhi-"?, "*obhi-", "*bhi-", "*hmbhi-", Präp., Präf., "auf", "zu", "hin", "bei", Pokorny 287? (423/4) (RB. idg. aus ind., iran., ital.?, germ., balt.?, slaw.?); idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: "einen Ort nicht verlassen" (V.); BM.: "kleben"?; F.: "bleiben, bleibe, bleibst, bleibt, bleibest, bleibet, blieb, bliebst, blieben, bliebt, bliebest, bliebet, geblieben, geblieben, gebliebene, gebliebenes, gebliebenem, gebliebenen, gebliebener, bleibend, bleibend, bleibende, bleibendes, bleibendem, bleibenden, bleibender, bleib" + EW; Z.: b-lei-b-en

dt. "elf", nhd., Num. Kard., (8. Jh.): nhd. "elf"; ne. "eleven";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: Ende 8. Jh. (Mondseefragmente);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "einlif", "einlef", "einluf", "eilif", "eilef", "eilf", "eliuf", Num. Kard., "elf"; mnd. "elvene", Num. Kard., "elf"; mnl. "elf"; ahd. "einlif", Num. Kard., "elf"; as. "ellevan"*, "elevan"*, Num. Kard., "elf"; anfrk. -; germ. "*ainalibi", Num. Kard., "elf"; idg. "*oinos", Pron., Adj., "er", "ein", "einer", "allein", Pokorny 286; s. idg. "*e-" (3), Pron., "der", "er", Pokorny 281 (422/3) (RB. idg. aus ind., iran., arm., phryg./dak., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., heth.); idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Frühmittelalter eine schon idg. Bezeichnung einer Grundzahl; F.: "elf", "elfe" + EW; Z.: e-l-f

dt. "interpolieren, nhd., sw. V., (16. Jh.): nhd. "interpolieren", "eine Interpolation vornehmen"; ne. "interpolate";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 1597?;

Interferenz: Lw. lat. "interpolare";

Etymologie: s. lat. "interpolare", V., "aufstutzen", "zustutzen", "aufputzen", "zurichten", "entstellen", "verfälschen", "fälschen", (um 250-184 v. Chr.); vgl. lat. "inter", Präp., "zwischen", "dazwischen", "unter", "umgeben"; idg. "*enter", "*nter", Präp., "zwischen", "hinein", Pokorny 313; vgl. idg. "*en" (1), "*n", "*hin", Präp., "in", Pokorny 311 (458/39) (RB. idg. aus ind., iran., arm., phryg./dak., gr., ill., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch., heth.?); lat. "polire", V., "feilen", "glätten", "polieren", "reinigen", "abweißen"; idg. "*apo-", "*po", "*apu", "*pu", "*hepo", "*hepu", Präp., Adv., "ab", "weg", Pokorny 53 (94/94) (RB. idg. aus ind., iran., arm., phryg./dak., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., heth.?); lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "bestreichen"; lat. "linire", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen"; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: zusätzliche Werte zwischen bekannten Werten einer Funktion errechnen; BM.: "zwischen" bzw. "in", "schmieren"; F.: "interpolieren, interpoliere, interpolierst, interpoliert, interpolierest, interpolieret, interpolierte, interpoliertest, interpolierten, interpoliertet, interpoliert, interpolierte, interpoliertes, interpoliertem, interpolierten, interpolierter, interpolierend, interpolierend, interpolierende, interpolierendes, interpolierendem, interpolierenden, interpolierender, interpolier" + FW; Z.: in-ter-po-l-ier-en

dt. "leben", nhd., sw. V., (8. Jh.): nhd. "leben", "sein Leben gestalten", "wohnen"; ne. "live" (V.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 3. Viertel 8. Jh. (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "leben" (2), sw. V., "leben", "erleben"; mnd. "leven" (2), "leyven", sw. V., "leben", "am Leben sein" (V.), "erleben", "erfahren" (V.); mnl. "leven", sw. V., "leben", "sich am Leben halten", "sein Leben verbringen"; ahd. "leben" (1), "leben", sw. V. (3, 1b), "leben", "existieren", "leben von", "lebendig sein" (V.), "lebenskräftig sein" (V.), "wohnen", "sich ernähren von"; as. "libbian", sw. V. (3), "leben"; anfrk. "libben"*, "libbon", sw. V. (1), "leben"; germ. "*liben", "*libaen", sw. V., "übrig sein" (V.), "leben"; s. idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: "nicht tot sein" (V.); BM.: "schleimig" bzw. "gleiten"; F.: "leben, lebe, lebst, lebt, lebest, lebet, lebte, lebtest, lebten, lebtet, gelebt, gelebt, gelebte, gelebtes, gelebtem, gelebten, gelebter, lebend, lebend, lebende, lebendes, lebendem, lebenden, lebender, leb" + EW; Z.: le-b-en

dt. "Leber", nhd., F., (8. Jh.): nhd. "Leber", ein Organ höhrer Tiere; ne. "liver";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 3. Viertel 8. Jh. (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "lebere", "leber", st. F., sw. F., "Leber"; mhd. "leber", st. F., "Leber"; mnd. "lever" (3), "lever", "levere", "leveren", F., "Leber", "Tierleber"; mnl. "levere", "lever", "levre", F., "Leber"; ahd. "lebara", "lebera", st. F. (?), sw. F. (n), "Leber"; as. -; anfrk. -; germ. "*libaro", st. F. (?), "Leber"; s. idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Frühmittelalter Bezeichnung für das der Regelung des Stoffwechsels sowie der Entgiftung des Blutes höherer Tiere dienende Körperorgan; BM.: "Fette" bzw. "schleimig"?; F.: "Leber", "Lebern" + EW; Z.: Le-b-er

dt. "Lebkuchen", nhd., M., (13. Jh.): nhd. "Lebkuchen", ein würziges Gebäck; ne. "gingerbread";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: um 1293 (Martina);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "lebekuoche", sw. M., "Lebkuchen"; mnd. "levekoke", M.?, "Lebkuchen", "dünner Honigkuchen"; weitere Herkunft ungeklärt, vielleicht zu lat. "libum", N., "Kuchen", "Fladen", "Opfer", (204-169 v. Chr.); vgl. lat. "libare", V., "entnehmen", "wegnehmen", "entlehnen", "kosten" (V.) (2); idg. "*sleib-", "*leib-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663?, 960?; vgl. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662? (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.); Hinterglied s. nhd. "Kuchen";

Literaturhinweise:

Kluge 1. A. s. u. "Lebkuchen", Kluge s. u. "Lebkuchen", EWD s. u. "Lebkuchen", DW 12, 467, Duden s. u. "Lebkuchen"; GB.: seit dem Spätmittelalter Bezeichnung für einen mit Sirup oder Honig und vielen Gewürzen von Menschen gebackenen Kuchen; BM.: "Fladen"?; F.: "Lebkuchen", "Lebkuchens" + EW; Z.: Le-b--kuch-en

dt. "Lehm", nhd., M., (8. Jh.): nhd. "Lehm", "kalkfreier Ton" (M.) (1); ne. "loam";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Leim";

Quellenangaben: 790 (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "leim", "lein", "lem", st. M., "Leim", "Lehm", "Ton" (M.) (1); mhd. "leime", sw. M., "Leim", "Lehm", "lehmiger Grund", "Ton" (M.) (1); mnd. "lem", "leim", "lehm", "lehem", "leme", M., feuchte Erde die sich als Bindemittel eignet, "Lehm", "Harnsteinabgang" (medizinisch), "feinere bildsame Erdformen", "Ton" (M.) (1); mnl. "leem", N., "Lehm"; ahd. "leim", st. M. (a?), "Lehm", "Ton" (M.) (1), "Schlamm"; ahd. "leimo", sw. M. (n), "Leim", "Lehm", "Teig", "Ton" (M.) (1); as. "lêmo"*, sw. M. (n), "Leim", "Lehm"; anfrk. "leimo"*, "leim"*, sw. M. (n), "Leim", "Lehm"; germ. "*laima-", "*laimaz", st. M. (a), "Schlamm", "Lehm", "Leim", "Ton" (M.) (1); germ. "*laimo-", "*laimon", "*laima-", "*laiman", sw. M. (n), "Schlamm", "Lehm", "Leim", "Ton" (M.) (1); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der frühen Neuzeit Bezeichnung für eine aus Ton und Sand bestehende und schwere schmierig-klebrige und nahezu wasserundurchlässige gelblich braune Erde; BM.: klebrig; F.: "Lehm", "Lehmes", "Lehms", "Lehme", "Lehmen" + EW; Z.: Leh-m

nhd. "-lei", nhd., Suff., (13. Jh.): nhd. "-lei"; ne. ?;

Verweise: s. "allerlei";

Hinweis: -;

Quellenangaben: 13. Jh.;

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: s. mhd. "*lei-"? (2), "*ley"?, mnd., Suff., "-lei"; mnd. "*leie"? (3), "*leye"?, Suff., "lei"; mhd. "lei" (2), st. F., "Art" (F.) (1); mhd. "leie" (4), st. F., "Art" (F.) (1), "Weise" (F.) (2); mnd. "lei" (1), "leie", "leige", "ley", "leye", F., "Art" (F.) (1), "Weise" (F.) (2); afrz. "loi", F., "Art" (F.) (1), "Verhalten", "Gesetz"; lat. "lex", F., "Wortformel", "Gesetz"; vgl. lat. "legere", V., "zusammenlesen", "wählen", "lesen" (V.) (2); idg. "*leg-", V., "sammeln", "zusammenlesen", Pokorny 658 (1066/22) (RB. idg. aus gr., alb., ital., germ.);

Literaturhinweise:

Kluge s. u. "-lei", Kluge 1. A. s. u. "-lei", EWD s. u. "-lei", Duden s. u. "-lei"; GB.: seit dem Hochmittelalter Nachsilbe um unbestimmte Gattungswörter zu bilden; BM.: "zusammenlesen"; F.: "-lei", "-leis" + FW; Z.: "-lei"

dt. "Leib", nhd., M., (8. Jh.): nhd. "Leib", "Leben", "Körper", "Person"; ne. "body";

Verweise: s. "Leibchen", "Leibgedinge";

Hinweis: s. "leiben";

Quellenangaben: 765 (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "lip", "lib", st. M., "Leben", "Leib", "Körper"; mnd. "lif" (1), "lief", N., M., "Leib", "irdisches Leben", "Lebenskraft", "Lebensfähigkeit", "Lebensart", "Lebensweise"; mnl. "lijf", M., N., "Körper", "Körperhülle", "Leben"; ahd. "lib" (1), st. M. (a), st. N. (a), "Leben", "irdisches Leben", "Lebensunterhalt", "Leib", "Lebenswandel", "Lebensweise"; as. "lif", st. N. (a), "Leben"; anfrk. "lif"*, st. N. (a), "Leben"; germ. "*leiba-", "*leibaz", st. M. (a), "Leben", "Leib"; germ. "*leiba-", "leibam", st. N. (a), "Leben", "Leib"; idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Frühmittelalter Bezeichnung für die äußere Erscheinung eines Menschen; BM.: "schleimig"; F.: "Leib", "Leibes", "Leibs", "Leiber", "Leibern" + EW; Z.: Lei-b

dt. "leiben", nhd. (ält.), sw. V., (16. Jh.): nhd. "leiben", "leben"; ne. "live" (V.);

Verweise: -;

Hinweis: s. "Leib", "bleiben";

Quellenangaben: 16. Jh;

Etymologie: s. mnd. "liven" (1), V., "leiben", "leben"; vgl. mnd. "lif" (1), "lief", N., M., "Leib", "irdisches Leben", "Lebenskraft", "Lebensfähigkeit", "Lebensart", "Lebensweise"; ahd. "lib" (1), st. M. (a), st. N. (a), "Leben", "irdisches Leben", "Lebensunterhalt", "Leib", "Lebenswandel", "Lebensweise"; as. "lif", st. N. (a), "Leben"; anfrk. "lif"*, st. N. (a), "Leben"; germ. "*leiba-", "*leibaz", st. M. (a), "Leben", "Leib"; germ. "*leiba-", "leibam", st. N. (a), "Leben", "Leib"; idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: "am Leben sein" (V.); BM.: "schleimig"; F.: "leiben, leibe, leibst, leibt, leibest, leibet, leibte, leibtest, leibten, leibtet, geleibt, geleibt, leibend, leibend, leibende, leibendes, leibendem, leibenden, leibender, leib" + EW; Z.: lei-b-en

dt. "Leibgedinge", nhd., N., (12. Jh.): nhd. "Leibgedinge", "Unterhalt"; ne. "alimony";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: um 1170 (Kölner Schreinsurkunden);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: s. mhd. "lipgedinge", st. N., "Leibgeding", "Leibgedinge", "Nutzungsrecht auf Lebenszeit", "Altenteil"; vgl. mhd. l?p, l?b, st. M., "Leben", "Leib", "Körper"; ahd. "lib" (1), st. M. (a), st. N. (a), "Leben", "irdisches Leben", "Lebensunterhalt", "Leib", "Lebenswandel", "Lebensweise"; germ. "*leiba-", "*leibaz", st. M. (a), "Leben", "Leib"; germ. "*leiba-", "leibam", st. N. (a), "Leben", "Leib"; idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.); mhd. "ge-", Präf., "ge-"; ahd. "gi", Präf., "ge-"; germ. "*ga-", Partikel, Präf., "ge-", "mit-"; idg. "*kom", Adv., Präp., Präf., "neben", "bei", "mit", "entlang", Pokorny 612? (957/189) (RB. idg. aus gr., ill., alb., ital., kelt., germ., slaw., heth.); mhd. "dinc", st. N., "Ding", "Sache", "Vertrag", "Gericht" (N.) (1); ahd. "ding", st. N. (a), "Versammlung", "Kirchengemeinde", "Gemeinde", "Gericht" (N.) (1), "Gerichtstag"; "Versammlung", "Ding"; vgl. idg. "*ten-" (1), "*tend-", "*tene-", "*tenh-", V., "dehnen", "ziehen", "spannen", Pokorny 1065 (1851/28) (RB idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Kluge s. u. "Leibgedinge", DW 12, 600, Duden s. u. "Leibgedinge"; GB.: seit dem Hochmittelalter Bezeichnung für einen Unterhalt auf Lebenszeit; BM.: "auf Leben versprechen" bzw. "schleimig", "mit", "dehnen"; F.: "Leibgedinge, Leibgedinges" + EW; Z.: Lei-b--ge-din-g-e

dt. "Leid", nhd., N., (9. Jh.): nhd. "Leid", "Schmerz", "Trauer", "Kränklichkeit"; ne. "grief" (N.);

Verweise: -;

Hinweis: s. "leider";

Quellenangaben: 9. Jh. (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "leit", st. N., "Leid", "Böses", "Betrübnis", "Schmerz", "Krankheit"; mnd. "let" (2), "leit", N., "Leid", "Schmerz", "Kummer"; mnl. "leet", "leit", N., "Leid"; ahd. "leid" (2), st. N. (a), "Leid", "Unglück", "Schmerz", "Leiden", "Betrübnis", "Kummer", "Besorgnis", "Verdruss"; as. "lêth" (1), st. N. (a), "Leid", "Feindschaft", "Sünde", "Böses"; anfrk. "leith" (1), st. N. (a), "Leid"; germ. "*laiþa-", "*laiþam", st. N. (a), "Leid", "Unglück", "Schmerz", "Kummer"; s. idg. "*leit-" (1), "*hleit-", V., "verabscheuen", "freveln", Pokorny 672 (1088/44), gr., kelt., germ.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Frühmittelalter Bezeichnung für einen tiefen seelischen Schmerz; BM.: "verabscheuen"; F.: "Leid, Leides, Leids" + EW; Z.: Lei-d

dt. "leiden", nhd., st. V., (8. Jh.): nhd. "leiden", "dulden"; ne. suffer;

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 8. Jh.;

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "liden", st. V., "gehen", "vorübergehen", "etwas über sich ergehen lassen", "erleiden", "erfahren" (V.), "ertragen" (V.), "erdulden"; mnd. "liden" (2), "lieden", "lidden", "leiden", st. V., "leiden", "erdulden", "erleiden", "ausstehen", "aushalten", "sich gefallen lassen", "leiden mögen", "gestatten", "sich gedulden", "sich genügen lassen", "sich behelfen"; mnl. "liden" st. V., "erdulden", "ertragen" (V.), "leiden", "vorbeigehen"; ahd. "lidan", st. V. (1a), "fahren", "gehen", "vorbeigehen", "vorübergehen", "einhergehen", "vergehen", "hinübergehen", "hindurchgehen"; as. "lithan" st. V. (1a), "gehen", "ziehen"; anfrk. "lithan"*, "lithon"*, st. V. (3), "gehen", "ziehen", "ertragen" (V.), "auf sich nehmen"; germ. "*leiþan", "*liþan", st. V., "weggehen", "gehen", "fahren", "leiden"; idg. "*leit-" (2), V., "gehen", "fortgehen", "sterben", Pokorny 672; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: "eine Not durchmachen"; F.: "leiden, leide, leidest, leidet, litt, littest, litten, littet, gelitten, gelitten, gelittene, gelittenes, gelittenem, gelittenen, gelittener, leidend, leidend, leidende, leidendes, leidendem, leidenden, leidender, leid" + EW; Z.: lei-d-en

dt. "leider", nhd., Adv., Interj., (9. Jh.): nhd. "leider", "unglücklicherweise", "bedauerlicherweise"; ne. "unfortunately", "alas";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Leid";

Quellenangaben: 863-871 (Otfrid);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "leider", Adv., "leider"; mnd. "leder" (3), "leider", Adv. (Komp.), "leider", "schmerzlicher", "schlimmer"; mnl. "leider", Adv., "leider"; ahd. "leidor", Adv., Interj., "leider", "wehe", "ach!"; vgl. ahd. "leid" (1), Adj., "leid", "traurig", "böse", "nicht lieb", "unlieb", "lästig", "schmerzlich", "verhasst"; germ. "*laiþa-", "*laiþaz", Adj., "leid", "widerwärtig", "feindlich", "betrüblich", "unwillig", "verhasst"; s. idg. "*leit-" (1), "*hleit-", V., "verabscheuen", "freveln", Pokorny 672 (1088/44), gr., kelt., germ.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Kluge 1. A. s. u. "leider", Kluge s. u. "leider", EWD s. u. "Leid", DW 12, 673, EWAhd 5, 1135, Duden s. u. "leider"; GB.: seit dem Frühmittelalter Ausdruck des Bedauerns; BM.: "verabscheuen"; F.: "leider" + EW; Z.: lei-d-er

dt. "Leim", nhd., M., (9. Jh.): nhd. "Leim", "Kleber"; ne. "lime" (N.) (1);

Verweise: -;

Hinweis: s. "Lehm";

Quellenangaben: 2. Viertel 9. Jh. (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "lim", st. M., "Leim", "Vogelleim"; mnd. "lim", M., "Leim", weiches Bindemittel zum Zusammenfügen von Holz; mnl. "lijm", N., "Leim", "Schlamm", "Schleim"; ahd. "lim", st. M. (a), "Leim", "Pech", "Erdpech", "klebrige Streichmasse", "Vogelleim", "Tonerde", "Töpfererde"; as. "lim", st. M. (a), "Leim"; anfrk. -; germ. "*leima-", "*leimaz", "*lima-", "*limaz", st. M. (a), "Leim", "Kalk"; idg. "*loimo-", Sb., "feuchte Erde", Pokorny 662?; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Frühmittelalter Bezeichnung für einen vormenschlichen wasserlöslichen und zähflüssigen von Menschen verwendeten Klebstoff; BM.: "klebrig"; F.: "Leim, Leimes, Leims, Leime, Leimen" + EW; Z.: Lei-m

dt. "leise", nhd., Adj., (9. Jh.): nhd. "leise", "nicht laut"; ne. "quiet" (Adj.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 9. Jh. (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "lise" (1), "linse", Adj., "leise", "sanft", "langsam", "anständig", 2geräuschlos", "zart"; mnd. "lise" (1), Adj., "leise", "sanft", "sacht", "behutsam", "ruhig", "bedächtig", "bedächtlich", "vorsichtig", "zurückhaltend", mnl. "lise", Adj., "sanft", "leise"; ahd. l?so, Adv., "leise", "geräuschlos", "sanft", "mild", "bedächtig", "allmählich"; as. -; anfrk. -; s. germ. "*leisa-" (1), "*leisaz", "*leisja-", "*leisjaz", Adj., "leise", "sanft"; vgl. idg. "*leis-", "*lois-", Adj., "wenig", "lind", Pokorny 662; idg. "*lei-" (2), "*leih-", V., Adj., "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank", Pokorny 661 (1071/27) (RB. idg. aus gr., kelt., germ., balt., slaw., toch.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Frühmittelalter Bezeichnung von etwas nur schwach Hörbarem; BM.: "mager"; F.: "leis", "leise, leises, leisem, leisen, leiser, leisere, leiseres, leiserem, leiseren, leiserer, leisest, leiseste, leisestes, leisestem, leisesten, leisester" + EW; Z.: lei-s-e

dt. "leiten", nhd., sw. V., (8. Jh.): nhd. "leiten", "führen"; ne. "lead" (V.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 765 (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "leiten", sw. V., "leiten", "führen", "sich richten nach"; mnd. "leiden" (1), "leden", "leeden", sw. V., "leiten", "führen", "sicheres Geleit geben", "Leben führen", "Weg zeigen", "einführen", "verleiten"; mnl. "leiden", sw. V., "leiten", "führen", "wohin bringen"; ahd. "leiten", sw. V. (1a, 2), "leiten", "lenken", "führen", "anführen", "geleiten", "begleiten", "mit sich führen", "ausführen", "hinführen", "bringen"; as. "lithon"*, sw. V. (2), "führen", "bringen", "gehen"; anfrk. "leiden", "leidon", sw. V. (1), "leiten", "führen"; germ. "*laidjan", "*leidjan", sw. V., "gehen machen", "leiten", "führen"; idg. "*leit-" (2), V., "gehen", "fortgehen", "sterben", Pokorny 672; s. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: "verantwortlich führen"; BM.: "gehen"; F.: "leiten, leite, leitest, leitet, leitete, leitetest, leiteten, leitetet, geleitet, geleitet, geleitete, geleitetes, geleitetem, geleiteten, geleiteter, leitend, leitend, leitende, leitendes, leitendem, leitenden, leitender, leit" + EW; Z.: lei-t-en

dt. "Letter", nhd., F., (17. Jh.): nhd. "Letter", "Buchstabe"; ne. "letter";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Literatur", "Belletrist";

Quellenangaben: 17. Jh.;

Interferenz: Lw.?;

Etymologie: s. mnd. "letter" (1), F., "Letter", "Buchstabe", "Schriftzeichen"; mnd. "litter", "littere", "liter", F., "Letter", "Buchstabe", "geschriebener oder gezeichneter Einzelbuchstabe", "Inhalt des Geschriebenen"; me. "letter", "lettre", Sb., "Buchstabe"; afrz. "lettre", Sb., "Buchstabe"; lat. "littera", F., "Buchstabe", "Aufgezeichnetes", (um 235-200 v. Chr.); vgl. lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "bestreichen"; lat. "linire", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen"; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der früheren Neuzeit Bezeichnung für einen beim Drucken verwendeten Buchstaben; BM.: schmieren (V.) (1); F.: "Letter, Lettern" + FW; Z.: Le-tt-er

dt. "Liedlohn", "Lidlohn", nhd., M., (13. Jh.): "Liedlohn", "Lidlohn", "bei einem Konkurs auszuzahlender Lohn"; ne. "a wage";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: um 1300 (Stadtrecht von Freiberg);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: s. mhd. "litlon", "lidlon", st. M., st. N., "Lidlohn", "Dienstbotenlohn"; Herkunft des Vorderglieds ungeklärt, vielleicht zu mlat. "litus", "letus", "lidus", "leddus", "ledus", M., "Lite", "Abhängiger der zwischen den Freien und Unfreien steht", "Halbfreier"; lat. "laetus", M., "Höriger"; aus dem Germanischen, s. Walde/Hofmann 1, 750; oder zu ahd. "lidan", st. V. (1a), "fahren", "gehen", "vorbeigehen", "vorübergehen"; germ. "*leiþan", "*liþan", st. V., "weggehen", "gehen", "fahren", "leiden"; idg. "*leit-" (2), V., "gehen", "fortgehen", "sterben", Pokorny 672; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.), Hinterglied s. nhd. Lohn;

Literaturhinweise:

Kluge s. u. "Liedlohn", DW 12, 994; GB.: seit dem Spätmittelalter Bezeichnung für einen bei Konkurs oder Zwangsversteigerung bevorzugt von Menschen auszuzahlenden Lohn; BM.: ?, "erbeuten"; F.: "Liedlohn, Liedlohns, Liedlohnes, Lidlohn, Lidlohns, Lidlohnes" + EW; Z.: Lie-d--loh-n

dt. "Limousine", nhd., F., (20. Jh.): nhd. "Limousine", "geschlossenes Kraftfahrzeug"; ne. "limousine";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: Anfang 20. Jh.;

Interferenz: Lw. frz. "limousine";

Etymologie: s. frz. "limousine", F., "Art Mantel", "geschlossenes Fahrzeug", "eine Art Mantel"; lat. "limosus", Adj., "voll Schlamm seiend", "schlammig", (2. Hälfte 1. Jh. v. Chr.?); vgl. lat. "limus", M., "Schmiere", "dünner Schlamm", "Bodenschlamm", "Lehm", "Erde", "Kot", "Schmutz"; idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der späten Neuzeit Bezeichnung für einen vom Menschen hergestellten Personenkraftwagen mit festem Verdeck; BM.: "Schmutz" bzw. "schleimig"; F.: "Limousine, Limousinen" + FW; Z.: Li-m-ous-in-e

[Hinweis: "Limousin" war und ist die Bezeichnung einer französischen Landschaft. Zunächst wurde diese Bezeichnung als frz. "limousine" auf einen "weiten, großen Schutzmantel" übertragen, der ursprünglich besonders von den Fuhrleute in dieser französischen Landschaft getragen wurde. Um 1900 wurde diese Bezeichnung auf die neu aufkommenden Personenkraftwagen mit festem Verdeck oder Schiebedach übertragen. Damit waren auch die Autofahrer - mehr noch als die Fuhrleute - vor Wind und Nässe geschützt. Bleibt also die Frage: Wie kam die französische Landschaft zu ihrem "schmierigen" Namen?]

dt. "Litanei", nhd., F., (12. Jh.): nhd. "Litanei", großer Bittgesang der Gemeinde bei Prozessionen und in der Kirche; ne. "litany";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: nach 1150 ("Litanîe");

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: s. mhd. "letanie", F., "Litanei", "Gebet"; mnd. "letanie", "lettanie", "letenie", "lettenie", "litanie", "litanige", F., "Litanei", "Bittgesang", "Gebet"; lat. "litania", F., "öffentliches Beten", "Litanei", (um 431-486 n. Chr.); gr. "litaneía", F., "Litanei"; vgl. gr. "litaneúein", V., "flehen", "anflehen", "bitten"; vgl. idg. "*leit-", V., "streichen", "streicheln", Pokorny 664; idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Hochmittelalter Bezeichnung für ein von Menschen gesprochenes wechselndes Bittgebet und davon abgeleitet für eine langatmige Aufzählung; BM.: "bitten"; F.: "Litanei, Litaneien" + FW; Z.: Li-t-an-ei

dt. "literarisch", nhd., Adj., (16. Jh.): nhd. "literarisch", "der Literatur eigen", "zur Literatur gehörend"; ne. "literary";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Literatur", "Literat";

Quellenangaben: 16. Jh.;

Interferenz: Lw. lat. "litterarius";

Etymologie: s. lat. "litterarius" (1), Adj., "zum Lesen und Schreiben gehörig", "Lesen und Schreiben betreffend", "schriftlich", "schriftkundig", (um 250-184 v. Chr.); vgl. lat. "littera", F., "Buchstabe", "Aufgezeichnetes", "Geschriebenes", "Schriftzug"; lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen", "salben"; idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der frühen Neuzeit Bezeichnung für etwas die Literatur als Kunstgattung Betreffendes; BM.: "schmieren" (V.) (1); F.: "literarisch, literarische, literarisches, literarischem, literarischen, literarischer, literarischere, literarischeres, literarischerem, literarischeren, literarischerer, literarischst, literarischste, literarischstes, literarischstem, literarischsten, literarischster" + EW; Z.: li-t-er-ar-isch

dt. "Literat", nhd., M., (16. Jh.): nhd. "Literat", "Autor"; ne. "littérateur", "writer";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Literatur", "literarisch";

Quellenangaben: 16. Jh.;

Interferenz: Lw. mlat. "litteratus";

Etymologie: s. mlat. "litteratus", M., "Student", "Akademiker", "Geistlicher", (1198-1202); vgl. lat. "litteratus", Adj., "mit Buchstaben bezeichnet", "gebrandmarkt", "schriftkundig", (81-43 v. Chr.); lat. "littera", F., "Buchstabe", "Aufgezeichnetes", "Geschriebenes", "Schriftzug"; lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen", "salben"; idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der frühen Neuzeit Bezeichnung für einen ästhetisierenden Schriftsteller; BM.: "schmieren" (V.) (1); F.: "Literat, Literaten" + FW; Z.: Li-t-er-at

dt. "Literatur", nhd., F., (16. Jh.): nhd. "Literatur", "schriftliche Überlieferung"; ne. "literature";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Letter", "Belletrist", "literarisch", "Literat";

Quellenangaben: 16. Jh.;

Interferenz: Lw. lat. "litteratura";

Etymologie: s. lat. "litteratura", F., "Buchstabenschrift", "Schrift", "Alphabet", "Sprachkunst", (81-43 v. Chr.); vgl. lat. "littera", F., "Buchstabe", "Aufgezeichnetes", "Geschriebenes", "Schriftzug"; lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen", "salben"; idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der frühen Neuzeit Bezeichnung für von Menschen geschriebene und veröffentlichte gedruckte Seiten; BM.: "schmieren" (V.) (1); F.: "Literatur, Literaturen" + FW; Z.: Li-t-er-at

dt. "live", nhd., Adv., (20. Jh.): nhd. "live", "direkt", "gegenwärtig"; ne. "live" (Adv.);

Verweise: s. "livestream";

Hinweis: -;

Quellenangaben: 20. Jh.;

Interferenz: Lw. ne. "live";

Etymologie: s. ne. "live", Adv., "live"; vgl. ne. "life", N., "Leben"; ae. l?f, st. N. (a), "Leben", "Aufenthalt"; germ. "*leiba-", "*leibaz", st. M. (a), "Leben", "Leib"; germ. "*leiba-", "leibam", st. N. (a), "Leben", "Leib"; idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der späten Neuzeit Bezeichnung von etwas unmittelbar Geschehendem; BM.: "Leben"; F.: "live" + FW; Z.: li-v-e

dt. "Livestream", "Live-Stream", nhd., M., (21. Jh.): nhd. "Livestream", "Live-Stream", "Liveübertragung im Internet";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Streaming", "Strom";

Quellenangaben: 21. Jh.;

Interferenz: Lw. ne. "livestream";

Etymologie: s. ne. "livestream", N., "Livestream"; vgl. ne. "live", Adv., "live"; vgl. ne. "life", N., "Leben"; ae. "lif", st. N. (a), "Leben", "Aufenthalt"; germ. "*leiba-", "*leibaz", st. M. (a), "Leben", "Leib"; germ. "*leiba-", "leibam", st. N. (a), "Leben", "Leib"; idg. "*leip-" (1), V., "beschmieren", "kleben", Pokorny 670 (1085/41) (RB. idg. aus ind., iran., gr., alb., ital., germ., balt., slaw., toch., heth.); vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.); ne. "stream", N., "Strom"; ae. "stréam", st. M. (a), "Strom", "Fluss", "Strömung"; germ. "*strauma-", "*straumaz", st. M. (a), "Strom"; s. idg. "*sreumen-", Sb., "Fluss", Pokorny 1003; vgl. idg. "*sreu-", V., "fließen", Pokorny 1003 (1739/211) (RB. idg. aus ind., iran., arm., phryg./dak., gr., kelt., germ., balt., slaw.); idg. "*ser-" (1), V., "strömen", "sich bewegen", Pokorny 909 (1584/56) (RB. idg. aus ind., iran., phryg./dak., gr., ill., alb.?, ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Duden s. u. "Livestream"; GB.: seit der späten Neuzeit Bezeichnung für eine über das Internet live übertragene und herunterladbare Radiosendung oder Fernsehsendung; BM.: "Leben", "sich bewegen"; F.: "Livestream, Livestreams, Live-Stream, Live-Streams" + FW; Z.: Li-v-e-.s-t-rea-m

dt. "Lizenz", nhd., F., (15. Jh.): nhd. "Lizenz", "Erlaubnis"; ne. "licence";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: Ende 15. Jh.;

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "lizenze", st. F., "Lizenz", "Freiheit etwas zu tun", "Erlaubnis", "Gewalt"; s. lat. "licentia", F., "Freiheit", "Erlaubnis", (um 235-200 v. Chr.; vgl. lat. "licere", V., "erlaubt sein" (V.), "vergönnt sein" (V.), "freistehen"; idg. "*leik-" (1)?, V., "feilbieten", "feilschen", "handeln", Pokorny 669 (1083/39) (RB. idg. aus ital., balt.); vgl. idg. "*lei-" (2), V., Adj., "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank", Pokorny 661? (1071/27) (RB. idg. aus gr., kelt., germ., balt., slaw., toch.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Spätmittelalter Bezeichnung für eine von Menschen ausgestellte amtliche Genehmigung zur Ausübung bestimmter Arbeiten; BM.: "erlaubt sein" (V.); F.: "Lizenz, Lizenzen" + FW; Z.: Li-z-enz

dt. "Lotse", nhd., M., (17. Jh.): nhd. "Lotse", "Führer"; ne. "guide" (M.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: Mitte 17. Jh.;

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: s. gekürzt von mnd. "losman", "lotsman", "loedtzman", "lotman", M., "Lotse", "Schiffsführer für bestimmte Fahrtouren"; ne. "loadsman", M., "Steuermann"; vgl. ae "lad", st. F. (?), st. N. (a), "Reise", "Weg", "Straße", "Leitung", "Beförderung", "Wasserleitung"; germ. "*laido", st. F. (?), "Weg", "Führung", "Leitung"; s. idg. "*leit-" (2), V., "gehen", "fortgehen", "sterben", Pokorny 672; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.); ae. "mann", "man", "monn", "mon", M. (kons.), "Mensch", "Mann", "Held", "Diener"; germ. "*manna-", "*mannaz", st. M. (a), "Mann", "Mensch", "m-Rune"; germ. "*mano-", "*manon", "*mana-", "*manan", sw. M. (n), "Mann", "Mensch", "m-Rune"; idg. "*manus", "*monus", M., "Mann", "Mensch", Pokorny 700? (1155/20) (RB. idg. aus ind., iran., germ., balt.?, slaw.); vgl. idg. "*men-" (3), "*mene-", "*mna-", "*mne-", "*mneh-", V., "denken", Pokorny 726? (1213/78) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch., heth.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der früheren Neuzeit Bezeichnung für einen der Schiffe durch schwierig zu befahrende Gewässer in denen er sich genau auskennt Leitenden; BM.: "gehen", "Mann"; F.: "Lotse, Lotsen" + FW; Z.: Lo-ts-e

dt. "Oligarchie", nhd., F., (16. Jh.): nhd. "Oligarchie", "Gemeinwesen in dem einige wenige die Herrschaft ausüben"; ne. "oligarchy";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 16. Jh.;

Interferenz: Lw. gr. "oligarchía";

Etymologie: s. gr. "oligarchía", F., "Herrschaft weniger Familien", "Oligarchie"; s. "olígos", Adj., "klein", "kurz", "gering", "wenig"; idg. "*leig-" (1), "*oleig-", Adj., Sb., "dürftig", "elend", "Krankheit", Pokorny 667; vgl. idg. "*lei-" (2), "*leih-", V., Adj., "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank", Pokorny 661 (1071/27) (RB. idg. aus gr., kelt., germ., balt., slaw., toch.); gr. "árchein", V., "vorangehen", "der Erste sein" (V.); weitere Herkunft ungeklärt, s. Frisk 1, 159;

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der frühen Neuzeit Bezeichnung für eine menschliche Staatsform in der eine kleine Gruppe die politische Herrschaft ausübt; BM.: "eingehen", "vorangehen"; F.: "Oligarchie, Oligarchien" + FW; Z.: O-lig-arch-ie

dt. "Polier", nhd., M., (14. Jh.): nhd. "Polier", "Vorarbeiter"; ne. "foreman";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 14. Jh.;

Interferenz: Lw. lat. "politor";

Etymologie: s. lat. "politor", M., "Polierer", "Glätter", "Besteller", "Kultivierer", (234-149 v. Chr.); vgl. lat. "polire", V., "feilen", "glätten", "polieren", "reinigen", "abweißen"; idg. "*apo-", "*po", "*apu", "*pu", "*hepo", "*hepu", Präp., Adv., "ab", "weg", Pokorny 53 (94/94) (RB. idg. aus ind., iran., arm., phryg./dak., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., heth.?); lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "bestreichen"; lat. "linire", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen"; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Spätmittelalter Bezeichnung für einen Menschen dem vom Bauunternehmer die Verantwortung für die sachgemäße Durchführung der Bauarbeiten übertragen worden ist; BM.: "glätten" bzw. "streichen"; F.: "Polier, Poliers, Polieres, Poliere, Polieren" + FW; Z.: Po-l-ier

dt. "polieren", nhd., V., (12. Jh.): nhd. "polieren", "glatt und glänzend machen durch abreiben", "fegen", "feilen", "verschönern", "läutern"; ne. "polish" (V.);

Verweise: -;

Hinweis: s. "Politur";

Quellenangaben: 1190-1200 (Albrecht von Halberstadt);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "polieren", "palieren", sw. V., "schleifen" (V.) (1), "polieren", "schmücken", "herausputzen", "glätten", "abschleifen"; mnd. "poleren", "polleren", "polleren", "poliren", "polieren", "pollyeren", "paliren", sw. V., "polieren", "schleifen", "glätten", "durch mechanische Bearbeitung glatt und glänzend machen", "blank machen"; afrz. "polir", V., "polieren"; lat. "polire", V., "feilen", "glätten", "polieren", "reinigen", "abweißen", (um 450 v. Chr.); idg. "*apo-", "*po", "*apu", "*pu", "*hepo", "*hepu", Präp., Adv., "ab", "weg", Pokorny 53 (94/94) (RB. idg. aus ind., iran., arm., phryg./dak., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., heth.?); lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "bestreichen"; lat. "linire", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen"; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: "durch ein bestimmtes Verfahren glänzend machen"; BM.: "glätten" bzw. "streichen"; F.: "polieren, poliere, polierst, poliert, polierest, polieret, polierte, poliertest, polierten, poliertet, poliert, polierte, poliertes, poliertem, polierten, polierter, polierend, polierend, polierende, polierendes, polierendem, polierenden, polierender, polier" + FW; Z.: po-lier-en

dt. "Politur", nhd., F., (18. Jh.): nhd. "Politur", "Poliermittel"; ne. "polish" (N.);

Verweise: -;

Hinweis: s. "polieren";

Quellenangaben: Anfang 18. Jh.;

Interferenz: Lw. lat. "politura";

Etymologie: s. lat. "politura", F., "Polieren", "Glätten", "Verfeinern", (um 84-um 25 v. Chr.); vgl. lat. "polire", V., "feilen", "glätten", "polieren", "reinigen", "abweißen"; idg. "*apo-", "*po", "*apu", "*pu", "*hepo", "*hepu", Präp., Adv., "ab", "weg", Pokorny 53 (94/94) (RB. idg. aus ind., iran., arm., phryg./dak., gr., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., heth.?); lat. "linere", V., "schmieren" (V.) (1), "bestreichen"; lat. "linire", V., "schmieren" (V.) (1), "aufschmieren", "bestreichen"; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662 (1072/28) (RB. idg. aus ind., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der mittleren Neuzeit Bezeichnung für ein besonders aus Gemischen von Harzen bestehendes Mittel das von Menschen auf Holz oder Metall oder Kunststoff aufgetragen wird und einen dünnen schützenden und glänzenden Überzug hinterlässt; BM.: glätten bzw. streichen; F.: "Politur, Polituren" + FW; Z.: Po-li-t-ur


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

"*el-" (8), "*elëi-", "*lëi-" (1) / ("*el-" (8), "*elei-", "*lei-" (1)), idg., V.: neuhdt. "biegen"; engl. "bend" (V.), "elbow" (N.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 307 (451/32), ind., iran., arm., griech., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch.;

Verweise: s. "*olino", "*elek-", "*lek-" (2), "*leik-" (2), "*leim-";


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*le-" (1), idg., V.:

Verweise: s. "*lei-" (1)


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*le-" (2), idg., Sb., V.:

Verweise: s. "*lei-" (2)


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*le-" (3), idg., V.:

Verweise: s. "*lei-" (3)


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lei-" (2), idg., V., Adj.: neuhdt. "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank"; engl. "disappear";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 661 (1071/27), griech., kelt., germ., balt., slaw., toch.;

Verweise: s. "*leibho-", "*leino-", "*leiro-", "*leig-" (1), "*leik-" (1)? (?), "*loisis", "*leis-", "*leit-" (2) (?);


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lei-" (3), idg., Adj., V.: neuhdt. "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen"; engl. "slimy";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 662 (1072/28), ind., griech., ital., kelt., germ., balt., slaw.;

Verweise: s. "*leiuo-", "*loimo-", "*loisa", "*leimak-", "*slei-", "*sleib-", "*sleidh-", "*leit-", "*sleig-", "*leip-" (1), "*leibh-" (?), "*lei-" (4) (?), "*lendh-" (1);


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lëi-" (1), idg., V.:

Verweise: s. "*el-" (8)


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lëi-" (4), idg., V.: neuhdt. "gießen", "fließen", "tröpfeln"; engl. "pour" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 664 (1073/29), ind., griech., ital., kelt., germ., balt., slaw.;

Verweise: s. "*lei-" (3) (?), "*lendh-" (1), "*lindh-"?;


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lei-" (1), "*le-" (1), "*lei-", idg., V.: neuhdt. "wollen" (V.); engl. "want" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 665 (1074/30), griech., kelt.?, germ.;


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lei-" (2), "*le-" (2), idg., V., Sb.: neuhdt. "überlassen", "gewähren", "Besitz"; engl. "grant" (V.), "possession";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 665 (1075/31), ind., griech., germ., balt., slaw.;

Verweise: s. "*lei-" (3), ("*les-");

Etymologie: s. "*lei-" (3);


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lei-" (3), "*le-" (3), idg., V.: neuhdt. "lassen", "nachlassen"; engl. "leave (V.) behind";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 666 (1076/32), griech., alb., ital., germ., balt., slaw.;

Verweise: s. "*lei-" (2), "*leid-", "*leno-", ("*les-");


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lei-", idg., V.:

Verweise: s. "*lei-" (1)


(E?)(L?) http://www.namenkundliche-informationen.de/baende/download/10499/id10952/

S.399, Z.2

...
Die Hauptmasse der Namen stellen die unter 7.3 (129 .258) abgehandelten Siedlungsnamen, beginnend mit "Leipzig", das man früher als altsorbisch "*Lip'sko" rekonstruierte, womit aber die ältesten Belege, so vom Anfang des 11. Jh. bis in die zweite Hälfte des 12. Jh. "Libzi", "Libiz", "Libz", nicht in Einklang zu bringen sind, denn erst nach 1190 setzen "Lipz", "Lipzk", "Lipczk" usw. ein, alle bis 1500, als erstmals "Leipzig" erscheint, von Hans Walther sorgfältig aufgelistet und mit genauen Quellenangaben versehen.

Schon vor knapp einem Jahrzehnt äußerte Karlheinz Hengst als Erster die Meinung, daß die indogermanischen Wurzeln "*lei-"/"lëi-" "gießen", "fließen", "tröpfeln" und indogermanisch "*lei-" "schleimig", "durch Nässe glitschiger Boden" sich miteinander verknüpfen ließen, was die Grundlage für ein späteres "Libiz", "Libz" "flusswasserreiche, schlüpfrige, lehmige Gegend" als ursprünglichen Namen von "Leipzig" hätte abgeben können. Für die Zeit seit 1190/95 bliebe dann die bisherige Deutung "Lipzk" als altsorbisch "*Lip'sk", "*Lip'sko" oder "*Lip'c" bestehen. Das Deutungsproblem erörtert Karheinz Hengst selbst eingehend auf den S. 134 .140, wobei er zuerst einen Anschluß an urslawisch "*lib-" "wogen", "wanken" sowie "*lib?" "schmal", "schlank", "schwach" prüft.

Wegen fehlender sicherer slawischer Vergleichsnamen bleibt aber ein darauf beruhendes altsorbisches "*Lib-c" fraglich, weshalb ein vorausgehendes germanisches "*Libja" erwogen wird, obgleich auch hier verläßliches Vergleichsmaterial fehlt. Höchstwahrscheinlich ist auszugehen von der indogermanischen Wurzel "*lei-"/"*lëi-" "gießen", "fließen", "tröpfeln", mit Labialerweiterung "*leibh-", also von einem indogermanischen bzw. alteuropäischen Namen mit der Bedeutung "(Siedlung in) flusswasserreicher Gegend", der dann über die Germanen zu den Slawen gelangte. Letzte Sicherheit war aber trotz größter Bemühungen noch nicht zu erzielen.
...


(E?)(L?) http://www.namenkundliche-informationen.de/baende/download/10501/id10950/

S.11ff

Leipzigs Name im Lichte seiner Frühüberlieferung
...
(S.15 f)

3 Zur Interpretation der Frühbelege

(1) Bei allen Namendeutungen ist neben den rein linguistischen Anknüpfungen stets auch auf den realen Namenhintergrund zu achten, sonst bleibt Letzterer rein abstrakt (sog. Realprobe). Im Falle "Leipzig" ist auf das Umfeld der zuerst bezeugten Burg Leipzig zu achten. Da mehrere umliegende Burgen (auch Wasserburgen) früher als es selbst historisch erwähnt werden, kann die Bedeutung des Burgortes "Leipzig" um 950/1000 noch nicht allzu hoch eingeschätzt werden (Burgward, deutsche Burg seit um 980). Das mag mit an seiner verkehrsgeographisch bedingten Lage gelegen haben: ein Burghügel mit einem gewässermäßig stark durchsetzten Umfeld und zunächst auch an ihm nördlich und südlich vorbeiführenden Fernstraßen (die ältere war wohl die via regia, die durch den Brühl führte). Die nördlich der Burg (Matthäikirchhof) befindliche Zusammenführung der Hauptflüsse (Weiße Elster, Pleiße, Parthe) wird nur zu oft ein verkehrsbehinderndes Überschwemmungsgebiet gewesen sein. Darauf wird man bei der Nameninterpretation Bezug nehmen müssen. Karlheinz Hengst hat dies in seinen bisherigen Vorträgen getan, aber es nicht an die erste Stelle gerückt.

In einem Vortrag im Leipziger GWZO vor knapp zehn Jahren äußerte er die Vermutung, dass die erschlossenen ie. Wurzeln "*lei-"/"*lëi-" "gießen", "fließen", "tröpfeln" und ie. "*lei-" "schleimig", "durch Nässe glitschiger Boden" miteinaander zu verknüpfen sein könnten. Dem ist ganz offensichtlich zuzustimmen: schon Pokorny (IEWB) erkannte diesen Zusammenhang und setzte eine Wurzel "*slei-", *lei-" mit labilem s-Anlaut in der Bedeutung "schleimig", "schmierig", auch "lehmig", "klebrig" an, die auch im deutschen "Lehm" (älter "Leim") erhalten ist, wohl auch in got. "liban", dt. "leben" (eigentlich "kleben bleiben", "beharren", "leben").

Bei der Bedeutung des Lehms (Lößlehms) für das Leipziger Umland (Lehmgruben, Ziegeleien, Ziegelstreicher), auf die besonders die Archäologie jüngst hingewiesen hat, halten wir diese Verknüpfung für zutreffend und verbinden - mit Karlheinz Hengst - den Namen "Leipzig" ("Libiz", "Libz") mit der Semantik "flusswasserreiche, schlüpfrige, lehmige Gegend". (Auf diese Wurzel "*lei-"/"*lëi-" sind auch zurückzuführen lat. "libra" "Wasserwaage" und griech. "limen" "See", wohl auch "Libelle" "Raubinsekt auf Gewässern"). Auf diesen Landschaftscharakter weisen auch zahlreiche andere Siedlungsnamen hin: vgl. "Leutzsch", "Lütschena", "Schleußig", "Mockau", "Möckern", dt. "Schladebach" und weitere. Mit der Stadtgründung um 1165 durch Markgraf Otto von Meißen begannen die Gewässerregulierungen (Pleißenmühlgraben, Parthe/Gerbersiedlung, Brühl, Auenwälder usw.), wodurch die Entwicklung der Stadt bedeutend beschleunigt wurde und eine Namenneuerung (Anknüpfung an aso. "lipa" "Linde") Platz greifen konnte.

(2) Aus dem Vorkommen zweier Gewässernamen - im Polnischen "Libawa" und im Tschechischen "Libava" - erschloss Jürgen Udolph als Gewässerbezeichnung ie. "*lei-"/"*lëi-" mit labialer Wurzelerweiterung "-bh-". (Udolph 1990, 139?ff.) An den Namen eines weiteren Wasserlaufes mit wahr scheinlich voreinzelsprachlichen Namen, neben denen der (Weißen) Elster, Pleiße und Parthe, kann man im Umfeld Leipzigs allerdings kaum denken, allenfalls an eine Benennung des sicher im Altertum wasserreichen Geländes am Zusammenfluss der bereits genannten Flüsse, wo es einst oft zu Überschwemmungen gekommen sein wird. Der spät bezeugte Name der „Alten Burg“ an der Nordwestecke des ältesten Leipzig wird am ehesten eine alte verschwundene / überbaute altsorbische Wasserburg (vgl. oben 1) bezeichnet haben.
...


(S.21)

Karlheinz Hengst, Leipzig

Der Name Leipzig als Hinweis auf Gegend mit Wasserreichtum
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(S.25)

...
Zum anderen existiert eine Reihe von Bildungen bzw. Derivaten zu urslaw. "*lib??"/"*lib?j". Die Indogermanistik kennt die Wurzel ide. "*lei-" "mager", "schlank", "*leibho-" "schwach" (Pokorny 1, 661?f., Trub. 15, 74?f.). Hierzu gehören z.B. auch lit. "líebas", "láibas" "schlank", "schmächtig", "hager", "dünn" (Fraenkel 1, 329?f.). Im Baltischen tritt diese ide. Wurzel auch mit -l- sowie -s-Erweiterung auf, vgl. lit. "leilas" "(außergewöhnlich) schlank", "dünn", "biegsam", "geschmeidig", "gelenkig", aber auch lit. "lielas" "groß" und lett. "liels" "groß", und lit. "líesas" "mager", "hager", "schmächtig" (Fraenkel loc. cit.). Wahrscheinlich lässt sich für diese urslaw. Basis "*lib-" damit eine Grundbedeutung "schmal", "schlank", "schwach" ansetzen. Diese dürfte auch noch für die aso. Zeit Gültigkeit besitzen. Dazu berechtigen wohl durchaus kirchenslaw. und altruss. "libiv?" "dünn", "schlank", "schmal", russ. "libivyj" "schwach", alttschech. "libivý" "mager" (Berneker 1, 716, Vasmer REW 2, 38?f.).

...
(S. 29)
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Damit ergibt sich erneut, dass auch für das Germanische bei dem Namen "Leipzig" mit der Weiterverwendung eines noch älteren Namens zu rechnen sein wird. Als Grundlage gelangen wir wiederum (d.h. wie in meinem Vortrag am GWZO vor fast einem Jahrzehnt) zu der voreinzelsprachlichindogermanischen Wurzel "*lei-"/"*lëi-" "gießen", "fließen", "tröpfeln" (Pokorny 1, 664f. mit dem Hinweis, dass diese Wurzel vielleicht mit idg. "*lei-" "schleimig", "durch Nässe glitschiger Boden" usw. identisch ist, ebd. 1, 662 f.). In heute üblicher und damit dem Forschungsstand der Indogermanistik entsprechender Form lautet der Ansatz der Wurzel exakt idg. "* leiH-" "gießen" (LIV 405?f.). Zugleich wurde bisher auch auf Labialerweiterung der Wurzel verwiesen, so dass also durchaus hypothetisch idg. "*leibh-" Grundlage für eine germ. Weiterverwendung sein könnte. Auf dieser Basis hat auch Jürgen Udolph ausführlich weitere Namen aus Mitteleuropa einer etymologischen Klärung zugeführt (vgl. Udolph 1990, 136-141 und 1994, 231f.).

Die Bedeutung eines Namens, der auf die rekonstruierte Form von idg. "*leibh-" zurückgeht, könnte in unserem Fall etwa die ursprünglich "flusswasserreiche Gegend" gewesen sein. Was erlaubt eine solche Annahme? Zum Vergleich bietet sich an der Name "Litauen", lit. "Lietuvà", da dieser wie lit. "líeti" "gießen" zu der idg. Wurzel "*leiH-" gehört, „demnach würde "Lietuvà" eigentlich "Stromgebiet" heißen“ (Fraenkel 1, 368?f.). (7) Der gleichen Wurzel ist wohl auch zuzuordnen lett. "libis" "Livländer", woraus sich auch altruss. "lib" ["???"] als Name für das "Volk der Liven" am Baltikum erklärt (vgl. Vasmer REW 2, 39).
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(7) Nur die Annahme von Ernst Fraenkel, dass der Name Lietuvà etymologisch „wohl am ehesten mit lat. litus ,Gestade, Strand‘ zu verbinden [ist]“ (Fraenkel 1, 368), erfährt aus neuerer Sicht eine Korrektur. Der Indogermanist Harald Bichlmeier verweist darau f, dass lat. litus (ntr., s-Stamm) nach de Vaan, Etymological Dictionary of Latin, Leiden 2008, 346 inzwischen eher zu ide. *leit- ,gehen‘ (LIV 410) gestellt wird. Dabei wird für eine Bildung ide. *leit-e?/os semantisch eine Entwicklung etwa ,das Weggehen‘ bis hin zu ,Seite, Rand, Küste‘ erwogen. Brieflich am 18. Juli 2009, wofür ich H. Bichlmeier danke.

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(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

Page(s) Pokorny entry See also English gloss
661 1. "*lei-", "*lek-" IE 2. "*leik-" "to flex", "to bend"
661-62 2. "*lei-" IE 1. "*leig-" "to dissipate", "disappear"; "thin", "weak"
662-64 3. "*lei-" IE 4. "*lei-" "slimy", "to slip", "to glide"
664-65 4. "*lei-" IE 1. "*lendh-" "to pour"
665 1. "*le-", "*lei-" IE "to want", "to wish"
665 2. "*le-", "*lei-" IE 3. "*le-", "*lei-" "to grant", "to acquire possession"
666 3. "*le-", "*lei-" IE "*les" "to weaken", "to leave behind", "feeble"



Erstellt: 2019-03

*leig- (W3)

Die Wurzel ide. "*leig-" findet man mit mehreren Bedeutungsvarianten.

ide. "*leig-" (1), "*oleig" = dt. "dürftig", "elend", "Krankheit", "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank", engl. "needy", "miserable"

darauf basieren

ide. "*leig-" (2) = dt. "Gestalt", "Form", "Körper", "Leib", "Leiche", engl. "form", "appearance"; "like", "similar"

darauf basieren

ide. "*leig" (3), "*loig" = dt. "beben", "beben machen", "hüpfen", "Gesang", "Klangfolge", "Lied", "Melodie", "Musik", "Spiel", "Tanz", "Tonart", "Tonstück", "Weise", engl. "to hop", "jump", "tremble"

darauf basieren

ide. "*leig-" (4) = dt. "binden", engl. "to tie", "to bind"

darauf basieren

Das Suffix dt. "-lich" bezeichnet immer etwas, das so ähnlich ist wie das zu Grunde liegende Substantiv. Als Vorläufer und Verwandte findet man mhdt. "-lich", althdt. "-lich", got. "-leiks", engl. "-ly", schwed. "-lig". Ursprünglich handelte es sich um das selbstständige Substantiv germ. "*lika" = dt. "Leiche", "Körper", "Gestalt". In Zusammensetzungen bedeutete es demnach dt. "die Gestalt habend". Zum Suffix degradiert drückt es zunächst eine "wesensgemäße Eigenschaft" und dann "Merkmale verschiedener Art" aus.

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080804194545/https://www.bartleby.com/61/roots/IE272.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I - Indo-European Roots

ENTRY: "*leig-"

DEFINITION:

"To bind". Oldest form "*lei-", becoming "*leig-" in centum languages.

1. "leech" (2), from Middle Low German "lik", "leech line", from Germanic "*lik-".

2. Suffixed agent noun "*leig-tor-", "*lig-tor-". "lictor", from Latin "lictor", "lictor".

3. Zero-grade form "*lig-a-". "league" (1), "legato", "liable", "liaison", "liana", "lien", "ligament", "ligase", "ligate", "ligature"; "alloy", "ally", "colligate", "fur" (l), "oblige", "rally" (1), "religion", "rely", from Latin "ligare", "to bind". (Pokorny 4. "*leig-" 668.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*leig-"

DEFINITION: To bind. Oldest form "*leig-", becoming "*leig-" in centum languages.

1.

leech(2), from Middle Low German "lik", "leech line", from Germanic "*lik-".

2.

Suffixed agent noun "*leig-tor-", "*lig-tor-". lictor, from Latin "lictor", "lictor".

3.

Zero-grade form "*lig-a-". league(1), legato, liable, liaison, liana, lien, ligament, ligase, ligate, ligature; alloy, ally, colligate, furl, oblige, rally(1), religion, rely, from Latin "ligare", "to bind". (Pokorny 4. "leig-" 668.)


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*leig-

"*leig-"

Proto-Indo-European root meaning "to tie", "bind".

It forms all or part of: "alloy"; "ally"; "colligate"; "deligate"; "furl"; "league" (n.1) "alliance"; "legato"; "liable"; "liaison"; "lien"; "lictor"; "ligand"; "ligament"; "ligate"; "ligation"; "ligature"; "oblige"; "rally" (v.1) "bring together"; "religion"; "rely".

It is the hypothetical source of / evidence for its existence is provided by: Latin "ligare" "to bind"; Albanian "lidh" "I bind", and possibly Middle Low German "lik" "band", Middle High German "geleich" "joint", "limb".

Related Entries


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Altgriechisch-HP/Griechisch-Internetdatei.doc

griech. "elelízein" (2), gr., V.: nhd. "erschüttern", "in Bewegung setzen";

Etymologie: s. idg. "*leig-" (3), "*loig", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667

griech. "ligaínein", gr., V.: nhd. "laut rufen", "laut auffordern", "losstürmen";

Etymologie: s. idg. "*leig-" (3), "*loig", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667

griech. "loigós", gr., M.: nhd. "Verderben", "Unheil", "Vernichtung";

Etymologie: s. idg. "*leig-" (1), "*oleig", Adj., Sb., "dürftig", "elend", "Krankheit", Pokorny 667; vgl. idg. "*lei-" (2), V., Adj., "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank", Pokorny 661

griech. "loigæntía", gr., F.?: nhd. "Bruderschaft"?;

Etymologie: vgl. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668

griech. "olígos", gr., Adj.: nhd. "klein", "kurz", "gering", "wenig";

Etymologie: s. idg. "*leig-" (1), "*oleig", Adj., Sb., "dürftig", "elend", "Krankheit", Pokorny 667; vgl. idg. "*lei-" (2), V., Adj., "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank", Pokorny 661


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ae/ae.html

altengl. "belacan", ae., st. V. (7), red. V. (1): nhd. "einschließen";

Hinweis: vgl. got. "bilaikan"*;

Etymologie: s. germ. "*bilaikan", st. V., "umspielen"?; vgl. idg. "*ebhi"?, "*obhi", "*bhi", "*hmbhi", Präp., Präf., "auf", "zu", "hin", "bei", Pokorny 287?; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

Literaturhinweise:

altengl. "lac" (1), ae., st. N. (a), st. F. (o): nhd. "Spiel", "Kampf";

Verweise: s. "ge-", "scin-";

Hinweis: s. "lacan"; vgl. an. "leikr" (1), afries. "lêk", ahd. "leih" (1);

Etymologie: germ. "*laika-", "*laikam", st. N. (a), "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

Literaturhinweise:

altengl. "lacan", ae., st. V. (7), red. V. (1): nhd. "sich bewegen", "springen", "fließen", "schwingen", "fliegen", "spielen", "fechten", "anreizen";

Verweise: s. "be-", "for-";

Hinweis: vgl. got. "laikan"*, an. "leika" (2);

Etymologie: germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

Literaturhinweise:




(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/afries/afries.html

altfries. "lêk" 1 und häufiger, afries., Sb.: nhd. "Spiel"; ne. "game" (N.);

Verweise: s. "fiucht-";

Hinweis: vgl. an. "leikr" (1), ae. "lac" (1), ahd. "leih" (1);

Etymologie: germ. "*laika-", "*laikam", st. N. (a), "Spiel"; germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

Literaturhinweise:


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/afries/afries.html

altfries. "-lik" (3), afries., Adj., Suff.: nhd. "gleich", "-lich"; ne. "alike", "-like";

Verweise: s. "achtelik", "aftlik-"*, "alleralik", "alleramannalik", "allermannlik", "*allsulik", "*angostlik", "*berlik", "*berlik", "bidreglik", "bigripelik", "bihâglik", "bihaldelik", "bihelplik", "bikanlik", "biprovlik", "biskêthelik"*, "bitterlik", "biusterlik", "*bordlik", "*breidelik", "*breklik", "*bringelik", "*brotherlik", "dâthlik"*, "degelik", "*develik", "*digerlik", "diunkerlik", "*drachtelik", "*dreglik", "*dwalik", "dweslik", "êgenlik", "elkerlik", "ellik", "endelik", "êndrachtelik", "enstlik", "epenberlik", "epplik", "erflik", "êrlik", "êrwerdelik", "êwelik", "falskelik", "federlik", "festelik", "flasklik", "flitlik", "*forbreklik", "forbringelik", "forlik", "forwandelik", "*forwinnelik", "frâslik", "*fretholik", "frilik", "friond-*, *frolik", "frouwelik", "*fullkumelik", "gadelik", "gâlik", "*gâmelik", "gâstlik", "godlik", "*godlik", "grimmlik", "*gripelik", "grislik", "hâchlik", "hâglik", "*haldelik", "hâme, hastlik", "*helplik", "*hêrlik", "hinderlik", "hiudelik", "*hovisklik", "hrêlik", "hreplik", "*hrorlik", "inlik", "inwendelik", "jamerlik", "jechtichlik", "jeralik", "jêstlik", "*jevelik", "*jungfrouwelik", "kanlik", "keiserlik", "kening-*, kenlik", "kerstenlik", "klage-*, *kortlik", "*kostelik", "kranklik", "kreft-*, kristenlik", "*kumelik", "lâslik", "*lâvelik", "*legelik", "lêthlik", "liaf-*, *lichtelik", "likhamelik", "*liodberlik", "lustelik", "mannisklik", "mannlik", "mênlik", "mislik", "merkelik", "*metlik", "*modelik", "monathlik", "motlik", "namelik", "nâtlik", "naturlik", "nêdthreftlik", "netlik", "nethelik", "nogelik", "*nosellik", "oftalik", "ontâmlik", "orberlik", "overwaldelik", "paplik", "pauslik", "pinlik", "*provlik", "puntlik", "quadelik", "*râflik", "rastelik", "*redelik", "redelik", "*reklik", "restelik", "rethelik", "riuchtlik", "salik", "samlik", "sêrlik", "sikurlik", "sinuthlik", "siunlik", "skamelik", "skandelik", "skathelik", "*skêthelik", "*smailik", "snellik", "sonelik", "stalalik", "stedelik", "*stultlik", "sulik", "sumlik", "*sunderlik", "swerlik", "sweslik", "swetelik", "*tâmlik", "taulik", "temelik", "trâstlik", "treftlik", "triuwelik", "twifellik", "twilik", "*thanklik", "thâwlik", "thiaflik", "thiufsterlik", "thiusterlik", "threftelik", "unbigripelik", "underskêthelik", "*undevelik", "undhaldelik", "*unêwelik", "unforbreklik", "unforwinnelik", "unhovisklik", "unhrep-*, unhrorlik", "unjêstlik", "*unjevelik", "unlâvelik", "unlik", "unmannisklik", "unmetlik", "unmodelik", "unmotlik", "unnâtlik", "unnogelik", "unnosellik", "unrâflik", "unredelik", "unredelik", "unreklik", "unrethelik", "unriuchtlik", "unskêthelik", "untemelik", "untwifellik", "unthanklik", "unwerdelik", "unwislik", "unwitlik", "unwittlik", "urberlik", "urbringelik", "urgâmelik", "ursmailik", "urwaldelik", "utlik", "utwendelik", "waldelik", "*wandelik", "*wendelik", "werhaftelik", "werlik", "*werdelik", "*wigandlik", "*winnelik", "*wislik", "*witlik", "*witelik", "wittlik", "warldlik", "wrogelik", "wunderlik", "liknisse";

Hinweis: s. "thusk"; vgl. got. "*leiks", an. "likr", ae. "-lic" (3), anfrk. "lik", as. "lik" (2), ahd. "*lih" (3?);

Quellenangaben: R, E, H, B, W, S, AA 112;

Etymologie: germ. "*-lika-", "*-likaz", Adj., "gleich", "ähnlich"; idg. "*leig-" (2), "*lig-"?, Sb., Adj., "Gestalt", "ähnlich", "gleich", Pokorny 667;


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd/ahd.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-HP/altdWB(ahd+as+anfrk)51491abs20140326.htm

althdt. "gruntleihha"* 2, "gruntleicha"*, "gruntlahha"*?, ahd., st. F. (o): nhd. "Steinbeißer"; ne. "groundling";

Übersetzungsgleichung: lat. ("saxatilis") (M.) Gl;

Quellenangaben: Gl (11. Jh.);

Etymologie: s. "grunt"; s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667, EWAhd 4, 660

althdt. "*leiga-"?, ahd., F.?: nhd. "Fels"?; ne. "rock" (N.)?;

Quellenangaben: ON

althdt. "leih" (1) 22, ahd., st. M. (a, i): nhd. "Lied", "Gesang", "Melodie", "Klangfolge", "Musik", "Tonart", "Weise" (F.) (2); ne. "song", "melody", "music";

Übersetzungsgleichung: lat. ("canticum")? N, ("ludius")? Gl, "modulus" Gl, "modus" Gl, N, ("musicus") Gl, ("numerus")? Gl, "opera cantandi" (= "singan liod inti leihha") N, "tonus musicus" Gl, "versus" (M.) Gl;

Verweise: s. "harpf-", "hi-", "gihi-", "kara-", "klaf-", "rang-", "sang-", "skin-";

Quellenangaben: Gl (4. Viertel 9. Jh.), N, PN;

Etymologie: germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667, EWAhd 5, 1140;

Literaturhinweise:

Sonstiges:

althdt. "leihhen"* 1, "leichen"*, ahd., sw. V. (1a): nhd. "zucken", "wippen"; ne. "twitch" (V.), "seesaw" (V.);

Übersetzungsgleichung: lat. "vibrare" Gl;

Verweise: s. "gi-";

Hinweis: s. "leih" (1);

Quellenangaben: Gl (11. Jh.);

Etymologie: s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667, EWAhd 5, 1140;


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-HP/altdWB(ahd+as+anfrk)51491abs20140326.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/anfrk/anfrk.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as/as.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as-anfrk-mnd-HP/as+anfrk+mnd20140502.htm

as. "*lêk"?, as., st. N. (a?): nhd. "Spiel"; ne. "play" (N.);

Hinweis: vgl. ahd. "*leih-"? (st. N. a?);

Quellenangaben: PN;

Etymologie: germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

Sonstiges:


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-mhd-mnd-HP/ahd+as+anfrk+mhd+mnd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-mhd-HP/ahd+mhd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as/as.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as-anfrk-mnd-HP/as+anfrk+mnd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd-mnd-(mitteldeutsch)-HP/mhd+mnd-14834S-5907227Woe-sort_zgw_20140506.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd/mhd.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mnd/mnd.html

mnd. "allegeren", "alleren", "alleiren", mnd., sw. V.: nhd. "allegieren", "sich berufen (V.) auf", "anführen", "zitieren";

Hinweis: vgl. mhd. "allegieren";

Interferenz: Lw. lat. "alligare";

Etymologie: s. lat. "alligare", V., "anbinden", "festbinden", "verpflichten"; s. lat. "ad", Präp., dt. "zu", "bei", "an"; idg. "*ad-" (1), Präp., "zu", "bei", "an", Pokorny 3; s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 1, 56 ("allegêren")

mhd. "allieren", mhd., sw. V.: nhd. "gleichstellen";

Quellenangaben: Suol (FB "allieren");

Etymologie: s. lat. "alligare", V., "anbinden", "festbinden", "verpflichten"; vgl. lat. "ad", Präp., dt. "zu", "bei", "an"; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden"; vgl. idg. "*ad-" (1), Präp., "zu", "bei", "an", Pokorny 3; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668;

ahd. "gruntleihha"* 2, "gruntleicha"*, "gruntlahha"*?, ahd., st. F. (o): nhd. "Steinbeißer"; ne. "groundling";

Übersetzungsgleichung: lat. ("saxatilis") (M.) Gl;

Quellenangaben: Gl (11. Jh.);

Etymologie: s. "grunt"; s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667

mnd. "lechen", "leichen", mnd., sw. V.: nhd. "sein (Poss.-Pron.) Spiel mit jemanden treiben", "betrügen", "täuschen", "foppen", "necken";

Übersetzungsgleichung: lat. "sophisticare", "trufare", "vexare";

Hinweis: vgl. mhd. "leichen" (1);

Etymologie: s. mhd. "leichen", sw. V., "laichen", "hüpfen", "betrügen", "foppen", "täuschen"; ahd. "leihhen"* 1, "leichen"*, sw. V. (1a), "zucken", "wippen"; s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667; Literaturhinweise: MndHwb 2, 757 ("lêchen", "lêichen"), Lü 200a ("lêchen")

mnd. "legeren" (3), mnd., sw. V.: nhd. "legieren", "aus Metallmischung herstellen";

Quellenangaben: Zs. Lüb. Gesch. 24 3 194;

Interferenz: Lw. lat. "ligare"?;

Etymologie: s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 771 ("legêren"); Fremdwort in mnd. Form, örtlich beschränkt

mhd. "leich" (1), mhd., st. M.: nhd. "Leich", "Tonstück", "Lied", "Melodie", "Gesang";

Verweise: s. "brutleich", "eweleich", "hileich", "jamerleich", "sancleich", "weinleich", "weterleich", "wicleich";

Quellenangaben: RWchr, Pilgerf (FB leich), Chr, Kolm, Krone, KvWTroj, Nib, Roth (3. Viertel 12. Jh.), Trist;

Etymologie: ahd. "leih" (1) 22, st. M. (a, i), "Lied", "Gesang", "Melodie", "Musik"; germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

mhd. "leichen" (1), mhd., sw. V.: nhd. "laichen", "hüpfen", "aufsteigen", "gelenkig biegen", "biegen", "sein Spiel mit jemandem treiben", "sich rühren", "bewegen", "tanzen", "jubeln", "betrügen", "foppen", "necken", "täuschen";

Verweise: s. "brutleichen", "hileichen", "überleichen";

Hinweis: vgl. mnd. "lechen", "leken" (2);

Quellenangaben: "Lei", LvReg, EvSPaul, MinnerI, Seuse (FB "leichen"), BdN, Freid, Gen (1060-1080), Hätzl, HvM, KvWGS, KvWTroj, OvW, Rennaus, RWchr, Serv, Vintl;

Etymologie: ahd. "leihhen"* 1, "leichen"*, sw. V. (1a), "zucken", "wippen"; s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

ahd. "*leiga-"?, ahd., F.?: nhd. "Fels"?; ne. "rock" (N.)?;

Quellenangaben: ON

ahd. "leih" (1) 22, ahd., st. M. (a, i): nhd. "Lied", "Gesang", "Melodie", "Musik", "Tonart"; ne. "song", "melody", "music";

Übersetzungsgleichung: lat. ("canticum")? N, ("ludius")? Gl, "modulus" Gl, "modus" Gl, N, ("musicus") Gl, ("numerus")? Gl, "opera cantandi" (= "singan liod inti leihha") N, "tonus musicus" Gl, "versus" (M.) Gl;

Verweise: s. "harpfleih", "hileih", "gihileih", "karaleih", "klafleih", "rangleih", "sangleih", "skinleih";

Quellenangaben: Gl (9./10. Jh.), N, PN;

Etymologie: germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

ahd. "leihhen"* 1, "leichen"*, ahd., sw. V. (1a): nhd. "zucken", "wippen"; ne. "twitch" (V.), "seesaw" (V.);

Übersetzungsgleichung: lat. "vibrare" Gl;

Verweise: s. "gileihhen";

Hinweis: s. "leih" (1);

Quellenangaben: Gl (11. Jh.);

Etymologie: s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

mnd. "ligate", mnd., Sb.?: nhd. "ligate"?;

Quellenangaben: Lauremberg 52 (1652);

Interferenz: Lw. lat. "ligate";

Etymologie: s. lat. "ligare"?, V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 816 (ligate);

Sonstiges:

mnd. "ligatur", mnd., Sb.: nhd. "ein Leinenstoff";

Interferenz: Lw. lat. "ligatura"?;

Etymologie: s. lat. "ligatura"?, F., Band (N.), "Verband", "Bündel", "Wendung"; s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 817 (ligatûr);

Sonstiges:

mnd. "obligatie", "obligacie", mnd., sw. F.: nhd. "Schuldschein";

Interferenz: Lw. lat. "obligatio";

Etymologie: s. lat. "obligatio", F., "Binde", "Verbindlichmachung", "Verbürgung", "Verpflichtung"; s. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; s. lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; s. idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 1127 ("obligâcie");

Sonstiges:

mnd. "obligeren", mnd., sw. V.: nhd. "verpflichten";

Interferenz: Lw. lat. "obligare";

Etymologie: s. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; s. lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; s. idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668;

Literaturhinweise:

Sonstiges:

ahd. "*obliges"?, ahd., st. N. (a):

Hinweis: vgl. as. "ofliges"*;

Interferenz: Lw. lat. "obligamentum";

Etymologie: s. lat. "obligamentum", N., "Verbindlichkeit", "Verpflichtung"; vgl. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden"; vgl. idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/an/an.html

an. "leika" (2), "leik-a", an., st. V.: nhd. "spielen";

Hinweis: s. "leik-r" (1);

Etymologie: germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667; Literaturhinweise: Vr 351a

an. "leikr" (1), "leik-r", an., st. M. (a): nhd. "Spiel";

Übersetzungsgleichung: lat. "iocus";

Hinweis: s. "leik-a" (2); vgl. ae. "lac" (1), ahd. "leih" (1), afries. "lêk";

Etymologie: germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667; Literaturhinweise: Vr 351a

an. "lik" (2), an., st. N. (a): nhd. "Leik", "Einfassung des Segels";

Interferenz: Lw. mnd. "lik"?;

Etymologie: germ. "*lika-", "*likam", st. N. (a), "Band" (N.); s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: Vr 356a


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/EDEL-HP/edel.htm




(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/EDEL-HP/edel.htm

dt. "Allianz", nhd., F., (16. Jh.): nhd. "Allianz", "Bündnis", "Staatenbund"; ne. "alliance";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Mesalliance";

Quellenangaben: 1519 (Urkunde);

Interferenz: Lw. frz. "alliance";

Etymologie: s. frz. "alliance", F., "Allianz"; vgl. frz. "allier", V., "verbinden"; lat. "alligare", V., "anbinden", "binden", "festbinden"; lat. "ad", Präp., dt. "zu", "bei", "an"; vgl. idg. "*ad-" (1), Präp., "zu", "bei", "an", Pokorny 33 (6/6) (RB. idg. aus ind., phryg./dak., ital., kelt., germ.); lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", "anbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit der frühen Neuzeit Bezeichnung für ein Bündnis zwischen zwei Parteien; BM.: "zu", "binden"; F.: "Allianz", "Allianzen" + FW; Z.: Al-l-i-anz

dt. "legieren", nhd., sw. V., (17. Jh.): nhd. "legieren", "aus Metallmischung herstellen"; ne. "alloy" (V.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 17. Jh.;

Etymologie: s. mnd. "legeren" (3), sw. V., "legieren", "aus Metallmischung herstellen"; it. "legare", V., "verbinden"; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden", (81/79-52/50 v. Chr.); idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: "zu einer Mischung verbinden"; BM.: "binden"; F.: "legieren, legiere, legierst, legiert, legierest, legieret, legierte, legiertest, legierten, legiertet, legiert, legierte, legiertes, legiertem, legierten, legierter, legierend, legierend, legierende, legierendes, legierendem, legierenden, legierender, legier" + FW; Z.: leg-ier-en

dt. "Leich", nhd., M., (9. Jh.): nhd. "Leich", "eine Gedichtform"; ne. "a poetic form" (N.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 4. Viertel 9. Jh. (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "leich", st. M., "Tonstück"; ahd. "leih" (1), st. M. (a, i), "Lied", "Gesang", "Melodie", "Klangfolge", "Musik", "Tonart", "Weise" (F.) (2); as. "*lêk"?, st. N. (a?), "Spiel"; anfrk. -; germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667 (1080/36) (RB. idg. aus ind., iran., gr., kelt., germ., balt.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: GB.: seit dem Frühmittelalter Bezeichnung für eine in Gedichten abgefasste Liedform oder Spielform; BM.: "hüpfen"; F.: "Leich", "Leiches", "Leichs", "Leiche", "Leichen" + EW; Z.: "Leich"

dt. "Liaison", nhd., F., (19. Jh.): nhd. "Liaison", "Liebesbeziehung"; ne. "liaison";

Verweise: -;

Hinweis: s. "liieren";

Quellenangaben: 19. Jh.;

Interferenz: Lw. frz. "liaison";

Etymologie: s. frz. "liaison", F., "Verbindung"; lat. "ligatio", F., "Binden" (N.), (um 47 n. Chr.); vgl. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", "anbinden"; idg. "*leig-" (4), "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "Liaison", "liieren", EWD s. u. "liieren", Duden s. u. "Liaison";

Sonstiges: vgl. nnorw. "liaison", M., "Liaison"; GB.: seit der späteren Neuzeit Bezeichnung für eine engere im Gegensatz zu einer Ehe nicht gesetzlich anerkannte menschliche amouröse Verbindung; BM.: "binden"; F.: "Liaison", "Liaisonen" + FW; Z.: Liais-on

dt. "Liga", nhd., F., (15. Jh.): nhd. "Liga", "Wettkampfklasse", "Bündnis"; ne. "league";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 15. Jh.;

Interferenz: Lw. lat. "liga";

Etymologie: s. span. "liga", F., "Liga"; vgl. span. "ligar", V., "binden"; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", (81/79-52/50 v. Chr.); idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "Liga", EWD s. u. "Liga", Duden s. u. "Liga";

Sonstiges: vgl. nndl. "liga", Sb., "Liga"; frz. "ligue", F., Liga; nschw. "liga", Sb., "Liga"; nnorw. "liga", M., "Liga"; poln. "liga", F., "Liga"; lit. "lyga", F., "Liga"; GB.: seit dem Spätmittelalter Bezeichnung für ein Bündnis bzw. für eine Wettkampfklasse; BM.: "binden"; F.: "Liga", "Ligen" + FW; Z.: Lig-a

dt. "Ligatur", nhd., F., (18. Jh.): nhd. "Ligatur", "Buchstabenverbindung"; ne. "ligature" (N.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 18. Jh.;

Interferenz: Lw. lat. "ligatura";

Etymologie: s. lat. "ligatura", F., Band (N.), "Verband", "Bündel", "Wendung", (nach 220 n. Chr.); vgl. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "Ligatur", EWD s. u. "Ligatur", Duden s. u. "Ligatur";

Sonstiges: vgl. nndl. "ligatuur", Sb., "Ligatur"; frz. "ligature", F., "Ligatur"; nschw. "ligatur", Sb., "Ligatur"; nnorw. "ligatur", M., "Ligatur"; poln. "ligatura", F., "Ligatur"; GB.: seit der mittleren Neuzeit Bezeichnung für eine Verbindung zwischen zwei Buchstaben; BM.: "binden"; F.: "Ligatur", "Ligaturen" + FW; Z.: Lig-at-ur

dt. "liieren", nhd., sw. V., (18. Jh.): nhd. "liieren", "verbinden"; ne. "liaise";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Liaison";

Quellenangaben: Ende 18. Jh.;

Interferenz: Lw. frz. "lier";

Etymologie: s. frz. "lier", V., "verbinden"; vgl. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", "anbinden", "ligare"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "liieren", EWD s. u. "liieren", Duden s. u. "liieren";

Sonstiges: vgl. nndl. "liëren", V., "liieren"; nschw. "liera", V., "liieren"; GB.: "etwas verbinden"; BM.: "binden"; F.: "liieren", "liiere, liierst, liiert, liierest, liieret, liierte, liiertest, liierten, liiertet, liiert, liierte, liiertes, liiertem, liierten, liierter, liierend, liierend, liierende, liierendes, liierendem, liierenden, liierender, liier" + FW; Z.: li-ier-en

dt. "Mesalliance", nhd., F., (18. Jh.): nhd. "Mesalliance", "unebenbürtige Verbindung"; ne. "misalliance";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Allianz";

Quellenangaben: 18. Jh.;

Interferenz: Lw. frz. "mésalliance";

Etymologie: s. frz. "mésalliance", F., "Mesalliance"; vgl. frz. "més-", "mé-", Präf., "miss-", "un-"; anfrk. "mis-", Präf., "miss-", germ. "*missa-", "*missaz", "*missja-", "*missjaz", Adj., "vertauscht", "wechselseitig", "abwechselnd", "miss-"; idg. "*mitto", Adj., "einander", "wechselseitig"; s. idg. "*meit-" (2), "*meith-", V., "wechseln", "tauschen", Pokorny 715 (1189/54) (RB. idg. aus ind., iran., gr., ital., germ., balt., slaw.); vgl. idg. "*mei-" (2), "*hmei-", V., Sb., Adj., "wechseln", "tauschen", "täuschen", "ändern", "gemeinsam", "Leistung", Pokorny 710 (1176/41) (RB. idg. aus ind., iran., ital., kelt., germ., balt., slaw.); frz. "alliance", F., "Allianz"; vgl. frz. "allier", V., "verbinden"; lat. "alligare", V., "anbinden", "binden", "festbinden"; lat. "ad", Präp., dt. "zu", "bei", "an"; vgl. idg. "*ad-" (1), Präp., "zu", "bei", "an", Pokorny 33 (6/6) (RB. idg. aus ind., phryg./dak., ital., kelt., germ.); lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", "anbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "Mesalliance", Duden s. u. "Mesalliance";

Sonstiges: vgl. nndl. "mesalliance", Sb., "Mesalliance"; nschw. "mesallians", Sb., "Mesalliance"; nnorw. "mesallianse", M., "Mesalliance"; poln. "mezalians", Sb., "Mesalliance"; GB.: seit der mittleren Neuzeit Bezeichnung für eine von Menschen geschlossene nicht standesgemäße Ehe; BM.: "wechseln", "zu", "binden"; F.: "Mesalliance", "Mesalliancen" + FW; Z.: Me-s-al-li-anc-e

dt. "obligat", nhd., Adj., (16. Jh.): nhd. "obligat", "erforderlich", "verpflichtet"; ne. "obligatory";

Verweise: -;

Hinweis: s. "Obligation", "obligatorisch";

Quellenangaben: 16. Jh.;

Interferenz: Lw. lat. "obligatus";

Etymologie: s. lat. "obligatus", Adj., "verbindlich", "verpflichtend", (81-43 v. Chr.); vgl. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern", "einschränken"; lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu", "nach", "über ... hin", "um ... willen", "wegen", "entgegen"; idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323 (473/54) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., ill., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch.?, heth.?); lat. "ligaare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", "anbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "obligat", EWD s. u. "obligat", Duden s. u. "obligat";

Sonstiges: vgl. nndl. "obligaat", Adj., "obligat"; frz. "obligatoire", Adj., "obligat"; nschw. "obligat", Adj., "obligat"; nnorw. "obligat", Adj., "obligat"; GB.: seit der frühen Neuzeit Bezeichnung für etwas Erforderliches; BM.: "nahe", "binden"; F.: "obligat, obligate, obligates, obligatem, obligaten, obligater" + FW; Z.: ob-lig-at

dt. "Obligation", nhd., F., (14. Jh.): nhd. "Obligation", "Verbindlichkeit", "Verpflichtung"; ne. "obligation";

Verweise: -;

Hinweis: s. "obligat", "obligatorisch";

Quellenangaben: um 1400;

Interferenz: Lw. lat. "obligatio";

Etymologie: s. mnd. "obligatie", "obligacie", sw. F., "Schuldschein", "Schuld"; lat. "obligatio", F., "Binde", "Verbindlichmachung", "Verbürgung", "Verpflichtung", (81-43 v. Chr.); vgl. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern", "einschränken"; lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu", "nach", "über ... hin", "um ... willen", "wegen", "entgegen"; idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323 (473/54) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., ill., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch.?, heth.?); lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", "anbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "obligat", EWD s. u. "obligat", Duden s. u. "Obligation";

Sonstiges: zuerst ins Mittelniederdeutsche entlehnt, dann erneut um 1500 ins Neuhochdeutsche; vgl. nndl. "obligatie", Sb., "Obligation"; frz. "obligation", F., "Obligation"; nschw. "obligation", Sb., "Obligation"; nnorw. "obligasjon", M., "Obligation"; poln. "obligacja", F., "Obligation"; nir. "oibleagáid", F., "Obligation"; lit. "obligacija", F., "Obligatition"; GB.: seit dem Spätmittelalter Bezeichnung für eine persönliche Verbindlichkeit; BM.: "nahe", "binden"; F.: "Obligation", "Obligationen" + FW; Z.: Ob-lig-at-io-n

dt. "obligatorisch", nhd., Adj., (18. Jh.): nhd. "obligatorisch", "erforderlich", "verpflichtet"; ne. "obligatory";

Verweise: -;

Hinweis: s. "obligat", "Obligation";

Quellenangaben: 18. Jh.;

Interferenz: Lw. lat. "obligatorius";

Etymologie: s. lat. "obligatorius", Adj., "verbindend", "verbindlich", "rechtliche Verpflichtung betreffend", "Schuldverbindlichkeit erzeugend"; vgl. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern", "einschränken"; lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu", "nach", "über ... hin", "um ... willen", "wegen", "entgegen"; idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323 (473/54) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., ill., alb., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch.?, heth.?); lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", "anbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "obligat", EWD s. u. "obligat", Duden s. u. "obligatorisch";

Sonstiges: vgl. nndl. "obligatoir", Adj., "obligatorisch"; frz. "obligatoire", Adj., "obligatorisch"; nschw. "obligatorisk", Adj., "obligatorisch"; nnorw. "obligatorisk", Adj., "obligatorisch"; GB.: seit der mittleren Neuzeit Bezeichnung für etwas Erforderliches; BM.: "nahe", "binden"; F.: "obligatorisch, obligatorische, obligatorisches, obligatorischem, obligatorischen, obligatorischer" + FW; Z.: ob-lig-at-or-isch

dt. "Oligarchie", nhd., F., (16. Jh.): nhd. "Oligarchie", "Gemeinwesen in dem einige wenige die Herrschaft ausüben"; ne. "oligarchy";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 16. Jh.;

Interferenz: Lw. gr. "oligarchía";

Etymologie: s. gr. "oligarchía", F., "Herrschaft weniger Familien", "Oligarchie"; s. "olígos", Adj., "klein", "kurz", "gering", "wenig"; idg. "*leig-" (1), "*oleig-", Adj., Sb., "dürftig", "elend", "Krankheit", Pokorny 667; vgl. idg. "*lei-" (2), "*leih-", V., Adj., "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank", Pokorny 661 (1071/27) (RB. idg. aus gr., kelt., germ., balt., slaw., toch.); gr. "árchein", V., "vorangehen", "der Erste sein" (V.); weitere Herkunft ungeklärt, s. Frisk 1, 159;

Literaturhinweise: Kluge s. u. "Oligarchie", EWD s. u. "Oligarchie", Duden s. u. "Oligarchie";

Sonstiges: vgl. nndl. "oligarchie", Sb., "Oligarchie"; frz. "oligarchie", F., "Oligarchie"; nschw. "oligarki", Sb., "Oligarchie"; nnorw. "oligarki", N., "Oligarchie"; poln. "oligarchia", F., "Oligarchie"; kymr. "oligarchiaeth", F., "Oligarchie"; nir. "olagarcacht", F., "Oligarchie"; lit. "oligarchija", F., "Oligarchie"; GB.: seit der frühen Neuzeit Bezeichnung für eine menschliche Staatsform in der eine kleine Gruppe die politische Herrschaft ausübt; BM.: "eingehen", "vorangehen"; F.: "Oligarchie", "Oligarchien" +vFW; Z.: O-lig-arch-ie

dt. "Rallye", nhd., F., (20. Jh.): nhd. "Ralley", ein "Motorsport-Wettbewerb"; ne. "ralley" (N.);

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 1950-1960;

Interferenz: Lw. ne. "rally", frz. "rallye";

Etymologie: s. ne. "rally", N., "Ralley"; frz. "rallye", M., "Rallye"; vgl. frz. "rallier", V., "verstreute Truppen sammeln"; frz. "re-", Präf., "wieder"; lat. "re", Präp., "zurück", "entgegen", "rückwärts", "noch einmal"; weitere Herkunft ungeklärt?; frz. "allier", V., "vereinen"; lat. "alligare", V., "anbinden", "binden", "festbinden"; lat. "ad", Präp., dt. "zu", "bei", "an"; vgl. idg. "*ad-" (1), Präp., "zu", "bei", "an", Pokorny 33 (6/6) (RB. idg. aus ind., phryg./dak., ital., kelt., germ.); lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden", "anbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668 (1081/37) (RB. idg. aus alb., ital., germ., balt., slaw., heth.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "Rallye", EWD s. u. "Rallye", Duden s. u. "Rallye";

Sonstiges: vgl. nndl. "rally", Sb., "Rallye"; nschw. "rally", N., "Rallye"; nnorw. "rally", N., "Rallye"; ne. "rali", F., "Rallye"; lit. "ralis", M., "Rallye"; GB.: seit der späten Neuzeit Bezeichnung für einen mit serienmäßig hergestellten durchgeführten Motorsport-Wettbewerb; BM.: "zurück", "vereinigen"; F.: "Rallye", "Rallyes" + FW; Z.: Ra-l-ly-e


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ/germ.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ+got/germ+got17742abs20140325.htm

germ. "*laika-", "*laikam", germ., st. N. (a): nhd. "Spiel"; ne. "play" (N.);

Rekontruktionsbasis: ae., afries.;

Hinweis: s. "*laika-" (M.), "*laikan";

Etymologie: s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

germ. "*laikan", germ., st. V.: nhd. "springen", "spielen"; ne. "jump" (V.), "play" (V.);

Rekontruktionsbasis: got., an., ae., ahd.;

Verweise: s. "*bi-";

Etymologie: idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

germ. "*laiki-", "*laikiz", germ., st. M. (i): nhd. "Tanz", "Spiel"; ne. "dance" (N.), "play" (N.);

Rekontruktionsbasis: an., afries., as., ahd.;

Hinweis: s. "*laika-";

Etymologie: s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

"*lik-", germ., V.: nhd. "binden"; ne. "bind" (V.);

Hinweis: s. "*lika-" (2);

Etymologie: s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: Falk/Torp 366

"*lika-" (2), "*likam", germ., st. N. (a): nhd. "Band" (N.); ne. "band";

Rekontruktionsbasis: an., mnd.;

Etymologie: s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668;


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ+got/germ+got17742abs20140325.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/got/got.html

"bilaikan"* 6, "bi-laik-an"*, got., red. V. (1): nhd. "verspotten"; ne. "poke fun at", "mock" (V.);

Übersetzungsgleichung: gr. "?µpa??e??", "µ??t???e??";

Übersetzungsentsprechung: lat. "illudere", "irridere";

Quellenangaben: Bi (340-380);

Etymologie: s. germ. "*bilaikan", st. V., "umspielen"?; vgl. idg. "*ebhi"?, "*obhi", "*bhi", "*hmbhi", Präp., Präf., "auf", "zu", "hin", "bei", Pokorny 287?; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667; B.: 3. Pers. Sg. Präs. Pass. "bilaikada" Luk 18,32 CA; Gal 6,7 A B; "bilaikan" Luk 14,29 CA; 3. Pers. Pl. Präs. "bilaikand" Mrk 10,34 CA; "bilaikandans" Mrk 15,31 CA; "bilailaikun" Mrk 15,20 CA

germ. "*laika-", *laikaz, germ., st. M. (a): nhd. "Tanz", "Spiel"; ne. "dance" (N.), "play" (N.);

Rekontruktionsbasis: got., an., afries., as., ahd.;

Hinweis: s. "*laika-" (N.), "*laikan";

Quellenangaben: PN (5. Jh.?);

Etymologie: s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

"*laika-", "*laikam", germ., st. N. (a): nhd. "Spiel"; ne. "play" (N.);

Rekontruktionsbasis: ae., afries.;

Hinweis: s. "*laika-" (M.), "*laikan";

Etymologie: s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

"laikan"* 3, "laik-an"*, got., red. V. (1): nhd. "hüpfen", "springen"; ne. frolic (V.), "romp" (V.), "jump for joy", "hop" (V.) (1);

Übersetzungsgleichung: gr. "s???t??";

Übersetzungsentsprechung: lat. "exsultare";

Verweise: s. "bi-";

Quellenangaben: Bi (340-380);

Interferenz: ? Lbd. gr. "s???t??";

Etymologie: germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667, Lehmann L7; B.: 2. Pers. Pl. Imp. "laikid" Luk 6,23 CA; 3. Pers. Sg. Prät. "lailaik" Luk 1,41 CA; Luk 1,44 CA; Literaturhinweise: Streitberg, Gotisches Elementarbuch 211,1, Krause, Handbuch des Gotischen 235,I

"laiks"* 1, "laik-s"*, got., st. M. (i): nhd. "Tanz"; ne. "frolic" (N.), "dancing" (N.), "romp" (N.), "dance" (N.);

Übersetzungsgleichung: gr. "???";

Übersetzungsentsprechung: lat. "chorus";

Quellenangaben: Bi (340-380);

Interferenz: Lbd. gr. "???";

Etymologie: germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667; B.: Akk. Pl. "laikins" Luk 15,25 CA; Literaturhinweise: Krause, Handbuch des Gotischen 131,1

"*lik-", germ., V.: nhd. "binden"; ne. "bind" (V.);

Hinweis: s. "*lika-" (2);

Etymologie: s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: Falk/Torp 366


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*lei-" (2), idg., V., Adj.: neuhdt. "eingehen", "abnehmen", "schwinden", "mager", "schlank"; engl. "disappear";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 661 (1071/27), griech., kelt., germ., balt., slaw., toch.;

Verweise: s. "*leibho-", "*leino-", "*leiro-", "*leig-" (1), "*leik-" (1)? (?), "*loisis", "*leis-", "*leit-" (2) (?);

ide. "*leig-", idg., V.:

Verweise: s. "*sleig-"

ide. "*leig-" (1), "*oleig-", idg., Adj., Sb.: neuhdt. "dürftig", "elend", "Krankheit"; engl. "needy", "miserable", "illness";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 667 (1078/34), arm., griech., alb., kelt., balt.;

Verweise: s. "*leik-", "*lei-" (2);

Etymologie: s. "*lei-" (2)

ide. "*leig-" (3), "*loig-", idg., V.: neuhdt. "hüpfen", "beben", "beben machen"; engl. "hop" (V.), "tremble" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 667 (1080/36), ind., iran., griech., kelt., germ., balt.;

ide. "*leig-" (4), idg., V.: neuhdt. "binden"; engl. "tie" (V.), "bind";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 668 (1081/37), alb., ital., germ., balt., slaw., heth.;

ide. "*leig-", idg., V.:

Verweise: s. "*leig-" (4)

ide. "*leig-" (2), "lig"?, "*lig-"?, idg., Sb., Adj.: neuhdt. "Gestalt", "ähnlich", "gleich"; engl. "form" (N.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 667 (1079/35), germ., balt.;

ide. "*leik-", "*oleik-", idg., Adj., Sb.: neuhdt. "dürftig", "elend", "Krankheit"; engl. "needy", "miserable", "illness";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 667;

Verweise: s. "*leig-" (1);

Etymologie: s. "*leig-" (1)

ide. "*lig"?, "*lig-"?, idg., Sb., Adj.:

Verweise: s. "*leig-" (2)

ide. "*loig-", idg., V.:

Verweise: s. "*leig-" (3)

ide. "*oleig-", idg., Adj., Sb.:

Verweise: s. "*leig-" (1)


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Latein/LateinischesWB.pdf

lat. "ligare", lat., V.: nhd. "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden";

Verweise: s. "alligare", "circumligare", "colligare", "deligare", "illigare", "interligare", "obligare", "praeligare", "religare", "subligare";

Quellenangaben: Catull. (81/79-52/50 v. Chr.), Varro (116-27 v. Chr.);

Etymologie: idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: Walde/Hofmann 1, 800, Kluge s. u. "legieren", "Liga", "liieren", Kytzler/Redemund 408, 414

lat. "ligo", lat., M.: nhd. "Hacke", "Ackerbau";

Quellenangaben: Cato (234-149 v. Chr.);

Etymologie: s. idg. "*sleig-", "*leig-", V., "schlagen", "hacken", Pokorny 961

Literaturhinweise: Walde/Hofmann 1, 800


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd/mhd.html

mhd. "leich" (1), mhd., st. M.: nhd. "Leich", "Tonstück", "Lied", "Melodie", "Gesang";

Verweise: s. "brutleich", "eweleich", "hileich", "jamerleich", "sancleich", "weinleich", "weterleich", "wicleich";

Quellenangaben: RWchr, Pilgerf (FB "leich"), Chr, Kolm, Krone, KvWTroj, Nib, Roth (3. Viertel 12. Jh.), Trist;

Etymologie: ahd. "leih" (1) 22, st. M. (a, i), "Lied", "Gesang", "Melodie", "Musik"; germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667; Literaturhinweise: Lexer 124a ("leich"), Hennig ("leich")

mhd. "leichen" (1), mhd., sw. V.: nhd. "laichen", "hüpfen", "aufsteigen", "gelenkig biegen", "biegen", "sein Spiel mit jemandem treiben", "sich rühren", "bewegen", "tanzen", "jubeln", "betrügen", "foppen", "necken", "täuschen";

Verweise: s. "brutleichen", "hileichen", "überleichen";

Hinweis: vgl. mnd. "lechen", "leken" (2);

Quellenangaben: "Lei", LvReg, EvSPaul, MinnerI, Seuse (FB "leichen"), BdN, Freid, Gen (1060-1080), Hätzl, HvM, KvWGS, KvWTroj, OvW, Rennaus, RWchr, Serv, Vintl;

Etymologie: ahd. "leihhen"* 1, "leichen"*, sw. V. (1a), "zucken", "wippen"; s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd-mnd-(mitteldeutsch)-HP/mhd+mnd-14834S-5907227Woe-sort_zgw_20140506.htm

mhd. "allieren", mhd., sw. V.: nhd. "gleichstellen";

Quellenangaben: Suol (FB "allieren");

Etymologie: s. lat. "alligare", V., "anbinden", "festbinden", "verpflichten"; vgl. lat. "ad", Präp., dt. "zu", "bei", "an"; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden"; vgl. idg. "*ad-" (1), Präp., "zu", "bei", "an", Pokorny 3; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: Lexer 3c ("allieren"), FB 10b ("allieren")

mnd. "lechen", "leichen", mnd., sw. V.: nhd. "sein (Poss.-Pron.) Spiel mit jemanden treiben", "betrügen", "täuschen", "foppen", "necken";

Übersetzungsgleichung: lat. "sophisticare", "trufare", "vexare";

Hinweis: vgl. mhd. "leichen" (1);

Etymologie: s. mhd. "leichen", sw. V., "laichen", "hüpfen", "betrügen", "foppen", "täuschen"; ahd. "leihhen"* 1, "leichen"*, sw. V. (1a), "zucken", "wippen"; s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667; Literaturhinweise: MndHwb 2, 757 ("lêchen", "lêichen"), Lü 200a ("lêchen")

mnd. "legeren" (3), mnd., sw. V.: nhd. "legieren", "aus Metallmischung herstellen";

Quellenangaben: Zs. Lüb. Gesch. 24 3 194;

Interferenz: Lw. lat. "ligare"?;

Etymologie: s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 771 ("legêren"); Fremdwort in mnd. Form, örtlich beschränkt

mhd. "leich" (1), mhd., st. M.: nhd. "Leich", "Tonstück", "Lied", "Melodie", "Gesang";

Verweise: s. "brutleich", "eweleich", "hileich", "jamerleich", "sancleich", "weinleich", "weterleich", "wicleich";

Quellenangaben: RWchr, Pilgerf (FB "leich"), Chr, Kolm, Krone, KvWTroj, Nib, Roth (3. Viertel 12. Jh.), Trist;

Etymologie: ahd. "leih" (1) 22, st. M. (a, i), "Lied", "Gesang", "Melodie", "Musik"; germ. "*laika-", "*laikaz", st. M. (a), "Tanz", "Spiel"; germ. "*laiki-", "*laikiz", st. M. (i), "Tanz", "Spiel"; s. idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

mhd. "leichen" (1), mhd., sw. V.: nhd. "laichen", "hüpfen", "aufsteigen", "gelenkig biegen", "biegen", "sein Spiel mit jemandem treiben", "sich rühren", "bewegen", "tanzen", "jubeln", "betrügen", "foppen", "necken", "täuschen";

Verweise: s. "brutleichen", "hileichen", "überleichen";

Hinweis: vgl. mnd. "lechen", "leken" (2);

Quellenangaben: "Lei", LvReg, EvSPaul, MinnerI, Seuse (FB "leichen"), BdN, Freid, Gen (1060-1080), Hätzl, HvM, KvWGS, KvWTroj, OvW, Rennaus, RWchr, Serv, Vintl;

Etymologie: ahd. "leihhen"* 1, "leichen"*, sw. V. (1a), "zucken", "wippen"; s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

mnd. "ligatur", mnd., Sb.: nhd. "ein Leinenstoff";

Interferenz: Lw. lat. "ligatura"?;

Etymologie: s. lat. "ligatura"?, F., "Band" (N.), "Verband", "Bündel", "Wendung"; s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 817 ("ligatûr");

Sonstiges: Fremdwort in mnd. Form, jünger

mnd. "obligatie", "obligacie", mnd., sw. F.: nhd. "Schuldschein", "Schuld";

Interferenz: Lw. lat. "obligatio";

Etymologie: s. lat. "obligatio", F., "Binde", "Verbindlichmachung", "Verbürgung", "Verpflichtung"; s. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; s. lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; s. idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 1127 ("obligâcie");

Sonstiges: Fremdwort in mnd. Form

mnd. "obligeren", mnd., sw. V.: nhd. "verpflichten";

Interferenz: Lw. lat. "obligare";

Etymologie: s. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; s. lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; s. idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 1127 ("obligêren");

Sonstiges: Fremdwort in mnd. Form, auch reflexiv


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mnd/mnd.html

mittelniederdt. "allegeren", "alleren", "alleiren", mnd., sw. V.: nhd. "allegieren", "sich berufen (V.) auf", "anführen", "zitieren";

Hinweis: vgl. mhd. "allegieren";

Interferenz: Lw. lat. "alligare";

Etymologie: s. lat. "alligare", V., "anbinden", "festbinden", "verpflichten"; vgl. lat. "ad", Präp., dt. "zu", "bei", "an"; idg. "*ad-" (1), Präp., "zu", "bei", "an", Pokorny 3; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668;

mnd. "ferlen", "verlen", mnd., sw. V.: nhd. "zusammenrollen", "zusammenbinden";

Übersetzungsgleichung: frz. "ferler";

Etymologie: s. frz. "ferler", V., "zusammenrollen", "zusammenbauen"; vgl. lat. "firmus", Adj., "stark", "fest", "kräftig", "derb"; vgl. idg. "*dher-" (2), "*dhere-", V., "halten", "festhalten", "stützen", Pokorny 252; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "verbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668;

Redewendungen: "dat segel ferlen": nhd. "das Segel beschlagen" (V.), "das Segel an die Raa (Segelstange) zusammenschnüren"; Literaturhinweise: MndHwb 1, 703 ("ferlen"), Lü 476a ("verlen");

Sonstiges: Fremdwort in mnd. Form

mnd. "lechen", "leichen", mnd., sw. V.: nhd. "sein Spiel mit jemanden treiben", "betrügen", "täuschen", "foppen", "necken";

Übersetzungsgleichung: lat. "sophisticare", "trufare", "vexare";

Hinweis: vgl. mhd. "leichen" (1);

Etymologie: s. mhd. "leichen", sw. V., "laichen", "hüpfen", "betrügen", "foppen", "täuschen"; ahd. "leihhen"* 1, "leichen"*, sw. V. (1a), "zucken", "wippen"; s. germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

mnd. "legeren" (3), mnd., sw. V.: nhd. "legieren", "aus Metallmischung herstellen";

Quellenangaben: Zs. Lüb. Gesch. 24 3 194;

Interferenz: Lw. lat. "ligare"?;

Etymologie: s. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668;

mnd. "leken"? (2), "leiken", "leiken", mnd., sw. V.: nhd. "hüpfen", "springen";

Hinweis: s. "lekelen"; vgl. mhd. "leichen" (1), "lachen" (3);

Quellenangaben: SL;

Etymologie: germ. "*laikan", st. V., "springen", "spielen"; idg. "*leig-" (3), "*loig-", V., "hüpfen", "beben", "beben machen", Pokorny 667;

mnd. "ligatur", mnd., Sb.: nhd. "ein Leinenstoff";

Interferenz: Lw. lat. "ligatura"?;

Etymologie: s. lat. "ligatura"?, F., "Band" (N.), "Verband", "Bündel", "Wendung"; vgl. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 817 ("ligatûr");

Sonstiges: Fremdwort in mnd. Form, jünger

mnd. "obligatie", "obligacie", mnd., sw. F.: nhd. "Schuldschein", "Schuld";

Interferenz: Lw. lat. "obligatio";

Etymologie: s. lat. "obligatio", F., "Binde", "Verbindlichmachung", "Verbürgung", "Verpflichtung"; vgl. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; vgl. lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668;

mnd. "obligeren", mnd., sw. V.: nhd. "verpflichten";

Interferenz: Lw. lat. "obligare";

Etymologie: s. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; vgl. lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; s. idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden", "festbinden"; s. idg. "*leig-" (4), V., "binden", Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 1127 ("obligêren");

Sonstiges: Fremdwort in mnd. Form, auch reflexiv


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

Page(s) Pokorny entry See also English gloss
661-62 4. *lei- IE 1. *leig- "to dissipate", "disappear"; "thin", "weak"
667 1. *leig-, and *leik-, better *oleig-, *oleik- IE 1. *leik- "needy", "miserable"
667 2. *leig-, *lig- IE "form", "appearance"; "like", "similar"
667-68 3. *leig-, *loig- IE "to hop", "jump", "tremble"
668 4. *leig-, *leig- IE "to tie", "bind", "ligate"



Erstellt: 2019-02

*leigh- (W3)

Auf das ide. "*leigh-" = dt. "lecken" werden Worte zurück geführt wie etwa dt. "lecken", engl. "lick", griech. ""leikhein", frz. "lécher" = dt. "lecken", engl. "lecher" = dt. "Wüstling", "Lustmolch", "anilingus" (zu lat. "anus" = dt. "After" und lat. "lingere" = dt. "lecken"), "cunnilingus" (zu lat. "cunnus" = dt. "weibliche Scham"), lat. "lingere", ital. "leccatura" = dt. "Lecken", "Ablecken", "Schmeichelei", "Affektiertheit", ital. "leccata" = dt. "Lecken", ital. "leccato" = dt. "affektiert", "geschniegelt", ital. "lecchino" = dt. "Kriecher", ital. "leccornia" = dt. "Leckerbissen", "Delikatesse", engl. "lecherous" = dt. "geil", "lüstern".

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080624220958/https://www.bartleby.com/61/roots/IE273.html

ENTRY: "*leigh-"

DEFINITION:

"To lick". Oldest form "*leigh-", becoming "*leigh-" in centum languages.

1. "electuary", "lekvar", "lichen", from Greek "leikhein", "to lick".

2. Zero-grade form "*ligh-".

a. "lick", from Old English "liccian", "to lick";

b. "lecher", from Old French "lechier", "to live in debauchery".

Both a and b from Germanic "*likkon".

3. Nasalized zero-grade form "*li-n-gh-". "anilingus", "cunnilingus", from Latin "lingere", "to lick". (Pokorny *leigh-" 668.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*leigh-"

DEFINITION: To lick. Oldest form "*leigh-", becoming "*leigh-" in centum languages.

1.

electuary, lekvar, lichen, from Greek "leikhein", to lick.

2.

Zero-grade form "*ligh-".

a.

lick, from Old English "liccian", to lick;

b.

lecher, from Old French "lechier", to live in debauchery. Both a. and b. from Germanic "*likkon".

3.

Nasalized zero-grade form "*li-n-gh-".

anilingus, cunnilingus, from Latin "lingere", to lick. (Pokorny "leigh-" 668.)


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*leigh-

ode. "*leigh-"

Proto-Indo-European root meaning "to lick". It forms all or part of: "cunnilingus"; "lecher"; "lichen"; "lick".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "ledhi" = "he licks", Armenian "lizum" = "I lick", Greek "leikhein" = "to lick", Latin "lingere" = "to lick", Old Irish "ligim" = "I lick", Welsh "llwy" = "spoon", Old English "liccian" "to lick".

Related Entries: "cunnilingus", "lecher", "lichen", "lick"


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*leig-", idg., V.:

Verweise: s. "*sleig-"

ide. "*leig-" (1), "*oleig-", idg., Adj., Sb.: nhd. "dürftig", "elend", "Krankheit"; ne. "needy", "miserable", "illness";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 667 (1078/34), arm., gr., alb., kelt., balt.;

Verweise: s. "*leik-", "*lei-" (2);

Etymologie: s. "*lei-" (2)

ide. "*leig-" (3), "*loig-", idg., V.: nhd. "hüpfen", "beben", "beben machen"; ne. "hop" (V.), "tremble" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 667 (1080/36), ind., iran., gr., kelt., germ., balt.;

ide. "*leig-" (4), idg., V.: nhd. "binden"; ne. "tie" (V.), "bind";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 668 (1081/37), alb., ital., germ., balt., slaw., heth.;

ide. "*leig-", idg., V.:

Verweise: s. "*leig-" (4)

ide. "*leig-" (2), "lig"?, "*lig-"?, idg., Sb., Adj.: nhd. "Gestalt", "ähnlich", "gleich"; ne. "form" (N.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 667 (1079/35), germ., balt.;

ide. "leigh-", "*sleigh-", idg., V.: neuhdt. "lecken" (V.) (1); engl. "lick" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 668 (1082/38), ind., iran., arm., griech., ital., kelt., germ., balt., slaw.;

ide. "*leik-", "*oleik-", idg., Adj., Sb.: nhd. "dürftig", "elend", "Krankheit"; ne. "needy", "miserable", "illness";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 667;

Verweise: s. "*leig-" (1);

Etymologie: s. "*leig-" (1)

ide. "*loig-", idg., V.:

Verweise: s. "*leig-" (3)

ide. "*oleig-", idg., Adj., Sb.:

Verweise: s. "*leig-" (1)


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Altgriechisch-HP/Griechisch-Internetdatei.doc

altengl. "liccian", ae., sw. V. (2): nhd. "lecken" (V.) (1);

Übersetzungsgleichung: lat. "lingere" Gl;

Quellenangaben: Gl;

Etymologie: germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); s. idg. "*leigh-, "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;

Literaturhinweise:


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd/ahd.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-HP/altdWB(ahd+as+anfrk)51491abs20140326.htm

althdt. "leccator"* 1, lat.-ahd.?, M.: nhd. "Schlemmer", "Wüstling"; ne. "glutton";

Übersetzungsgleichung: ahd. "lekkari" Gl;

Quellenangaben: Gl (12. Jh.);

Etymologie: s. germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", *sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668

althdt. "lekkon"* 10, "leckon"*, ahd., sw. V. (2): nhd. "lecken" (V.) (1), "belecken", "mit der Zunge berühren", "ablecken", "mit der Zunge über etwas gleiten", "mit der Zunge aufnehmen"; ne. "lick" (V.);

Übersetzungsgleichung: lat. "lambere" Gl, N, "lingere" Gl, N, NGl, T;

Verweise: s. "gi-";

Hinweis: vgl. anfrk. "lekkon"*, "likkon"*, as. "likkon"*;

Quellenangaben: Gl (Ende 8. Jh.), N, NGl, T;

Etymologie: germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668, EWAhd 5, 1161; Literaturhinweise:

Sonstiges:

althdt. "obliges"* 2?, "obaliges"*, ahd., st. N. (a): nhd. "gesegnetes Brot", "Geschenk", "Abgabe", "Steuer" (F.); ne. "due" (N.), "consecrated bread";

Übersetzungsgleichung: lat. "eulogia" Gl, "xenium" Gl;

Hinweis: vgl. as. "ofliges"*;

Quellenangaben: Gl (9. Jh.);

Interferenz: Lw. lat. "obligamentum"?, lat. "eulogia"?;

Etymologie: entweder von lat. "obligamentum", N., "Verbindlichkeit", "Verpflichtung"; vgl. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden"; vgl. idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; idg. "*leig-" (4), "*leigh-", V., "binden", Pokorny 668; oder von lat. "eulogia", F., "Geschenk", "Gabe", "Weihegabe", "Segensgabe"; gr. "eulogía", F., "Segen", "Segnen"; vgl. gr. "eu", Adv., "gut", "wohl"; idg. "*esus-", "*su-", Adj., "gut", "tüchtig", Pokorny 342; gr. "lógos", M., "Sprechen", "Rede", "Rechenschaft"; idg. "*legh-", V., "sammeln", "zusammenlesen", Pokorny 658;

Literaturhinweise:


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-HP/altdWB(ahd+as+anfrk)51491abs20140326.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/anfrk/anfrk.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as/as.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as-anfrk-mnd-HP/as+anfrk+mnd20140502.htm

anfrk. "lekkon"* 1, "leckon", "lek-k-on"*, "lec-k-on"*, anfrk., sw. V. (2): nhd. "lecken" (V.) (1); ne. "lick" (V.);

Übersetzungsgleichung: lat. "lingere" MNPs;

Hinweis: vgl. as. "likkon"*, ahd. "lekkon"*;

Quellenangaben: MNPs (9. Jh.);

Etymologie: germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668; B.: MNPs (Inf.) "leccon sulun lingent" 71, 9 Berlin;

Sonstiges: Quak setzt "leckon" an

as. "likkon"* 1, "lik-k-on"*, as., sw. V. (2): nhd. "lecken" (V.) (1); ne. "lick" (V.);

Übersetzungsgleichung: lat. "lingere" H;

Hinweis: vgl. ahd. "lekkon" (sw. V. 2); vgl. anfrk. "lekkon", "likkon"*;

Quellenangaben: H (830);

Etymologie: germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;

Sonstiges:

as. "ofliges"* 2, "of-liges"*, as., st. N. (a): nhd. "Obliegenheit", "Abgabe"; ne. "due" (N.);

Hinweis: s. "ofeleie"*; vgl. ahd. "*obliges"? (st. N. a);

Quellenangaben: FM (1100);

Interferenz: Lw. lat. "obligamentum";

Etymologie: s. lat. "obligamentum", N., "Verbindlichkeit", "Verpflichtung"; vgl. lat. "obligare", V., "anbinden", "befestigen", "binden", "verhindern"; lat. "ob", Präp., "vor", "über", "hin", "gegen ... hin", "nach ... zu"; lat. "ligare", V., "binden", "zusammenbinden", "anbinden"; vgl. idg. "*epi", "*opi", "*pi", Präp., "nahe", "auf", "hinter", Pokorny 323; idg. "*leig-" (4), "*leigh-", V., "binden", Pokorny 668; B.: FM Nom. Pl. "ofligeso" Wa 30, 31 = SAAT 40, 31, Wa 30, 36 = SAAT 40, 36


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-as-anfrk-mhd-mnd-HP/ahd+as+anfrk+mhd+mnd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd-mhd-HP/ahd+mhd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as/as.html
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as-anfrk-mnd-HP/as+anfrk+mnd20140502.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd-mnd-(mitteldeutsch)-HP/mhd+mnd-14834S-5907227Woe-sort_zgw_20140506.htm
(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd/mhd.html

lat.-ahd. "leccator"* 1, lat.-ahd.?, M.: nhd. "Schlemmer", "Wüstling"; ne. "glutton";

Übersetzungsgleichung: ahd. "lekkari" Gl;

Quellenangaben: Gl (12. Jh.);

Etymologie: s. germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668

mhd. "lecken" (1), mhd., sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1), "belecken", "ablecken", "auflecken", "duften";

Übersetzungsgleichung: lat. "lingere" PsM;

Verweise: s. "abe-"*, "abe-", "ane-", "be-", "ge-", "in-", "uf-", "uz-";

Hinweis: vgl. mnd. "licken" (1);

Quellenangaben: LAlex, PsM, RWchr5, ErzIII, Enik, HvBurg, Apk, EvB, Minneb, EvA, SAlex, KvMSph, WernhMl (FB "lecken"), BdN, Elis, Glaub (1140-1160), KvWTroj, Renner, Ring, Wartb;

Etymologie: s. ahd. "lekkon"* 10, "leckon"*, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1), "belecken"; germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;

ahd. "lekkon"* 10, "leckon"*, ahd., sw. V. (2): nhd. "lecken" (V.) (1), "belecken"; ne. "lick" (V.);

Übersetzungsgleichung: lat. "lambere" Gl, N, "lingere" Gl, N, NGl, T;

Verweise: s. "gilekkon";

Hinweis: vgl. anfrk. "lekkon"*, "likkon"*, as. "likkon"*;

Quellenangaben: Gl (Ende 8. Jh.), N, NGl, T;

Etymologie: germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;

Sonstiges: Tglr Rb = großes Reichenauer Bibel-Glossar (Karlsruhe, Badische Landesbibliothek Aug. IC = XCIX) (Ende 8. Jh.)

mnd. "licken" (1), "lecken", mnd., sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1), "ablecken", "mit der Zunge reinigen", "auflecken", "schlürfen";

Übersetzungsgleichung: lat. "lambere", "lingere";

Verweise: s. "tellerlicken", "underlicken", "vörlicken";

Hinweis: vgl. mhd. "lecken" (1);

Etymologie: s. as. "lik-k-on"* 1, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1); germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pk 668;

Redewendungen: "licken" gan: nhd. "lecken gehen", "schmeicheln", "schmarotzen"; Literaturhinweise: MndHwb 2, 822 ("licken"), Lü 205b ("licken");

Sonstiges: "lecken" örtlich beschränkt

mnd. "lilleken", mnd., V.: nhd. "schlürfen", "saugen";

Quellenangaben: SL, Nic. Gryse (um 1600);

Etymologie: s. ahd. "lekkon"?, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1), "belecken"; s. germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); s. idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 824 ("lilleken"), Lü 207a ("lillen");

Sonstiges: jünger, örtlich beschränkt


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/EDEL-HP/edel.htm

dt. "Latwerge", nhd. (ält.), F., (12. Jh.): nhd. "Latwerge", "Arznei in Breiform"; ne. "electuary";

Verweise: -;

Hinweis: -;

Quellenangaben: 12. Jh.;

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "latwarje", "latewaria", "latwarje", "latwerge", sw. F., st. F., "Dicksaft", "durch Einkochen dicker Saft", "Latwerge"; mnd. "lacwerie", "lacwerge", "lactwarige", "laquarie", "lackquarde", "latwerg", "leckerwarte", N., "Latwerge", "breiige Arzneimischung", "Dicksaft"; ital. "lattovaro", "lattuario", F., "Latwerge"; afrz. "lectuaire", F., "Latwerge"; lat. "electuarium", N., "Latwerge", (5. Jh. n. Chr.); gr. "ekleiktón", N., "Arznei die man aufleckt", "Medizin die man im Mund zergehen lässt"; vgl. gr. "ex", Präp., "aus", "hinaus", "seit"; idg. "*eghs", "*eghz", Präp., "aus", Pokorny 292 (432/13) (RB. idg. aus arm.?, gr., ital., kelt., balt., slaw.); gr. "leíchein", V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668 (1082/38) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise:

Sonstiges: vgl. frz. "electuaire", M., "Latwerge"; nschw. "latverg", Sb., "Latwerge"; nir. "liochtuaire", M., "Latwerge"; GB.: seit dem Hochmittelalter Bezeichnung für ein von Menschen breiig zubereitetes Arzneimittel; BM.: aus, "lecken" (V.) (1); F.: "Latwerge", "Latwergen" + FW; Z.: Lat-werg-e

dt. "lecken" (1), nhd., sw. V., (8. Jh.): nhd. "lecken" (V.) (1), "schlecken"; ne. "lick" (V.);

Verweise: -;

Hinweis: s. "lecker", "schlecken";

Quellenangaben: Ende 8. Jh. (Glosse);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: s. mhd. "lecken", sw. V., "lecken" (V.) (1), "belecken", "duften"; mnd. "licken" (1), "lecken", sw. V., "lecken" (V.) (1), "ablecken", "mit der Zunge reinigen", "auflecken", "schlürfen"; mnl. "lecken", "licken", sw. V., "lecken" (V.) (1); ahd. "lekkon"*, "leckon"*, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1), "belecken", "mit der Zunge berühren", "ablecken", "mit der Zunge über etwas gleiten"; as. "likkon"*, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1); anfrk. "lekkon"*, "leckon"*, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1); germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668 (1082/38) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise: Kluge 1. A. s. u. "lecken" 1, Kluge s. u. "lecken" 1, EWD s. u. "lecken" 2, DW 12, 477, EWAhd 5, 1161, Falk/Torp 367, Duden s. u. "lecken", Bluhme s. u. "lecken";

Sonstiges: vgl. afries. -; saterl. "likje", V., "lecken" (V.) (1); ae. "liccian", sw. V. (2), "lecken" (V.) (1); an. -; got. -; nndl. "likken", V., "lecken" (V.) (1); ai. "rédhi", "lédhi", V., "lecken" (V.) (1); gr. "leíchein", V., "lecken" (V.) (1); lat. "lingere", V., "lecken" (V.) (1), "belecken"; air. "lígim", V., "lecken" (V.) (1); lit. "liežti", V., "lecken" (V.) (1); ksl. "lizat", V., "lecken"; GB.: "mit der Zunge über etwas streichen"; BM.: ?; F.: "lecken", "lecke, leckst, leckt, leckest, lecket, leckte, lecktest, leckten, lecktet, geleckt, geleckt, geleckte, gelecktes, gelecktem, geleckten, geleckter, leckend, leckend, leckende, leckendes, leckendem, leckenden, leckender", "leck" + EW; Z.: leck-en

dt. "lecker", nhd., Adj., (14. Jh.): nhd. "lecker", "köstlich", "gut schmeckend"; ne. "delicious";

Verweise: -;

Hinweis: s. "lecken" (1);

Quellenangaben: 1338 (Hiob);

Interferenz: Lw. -;

Etymologie: mhd. "lecker" (1), Adj., "lecker", "köstlich", "feinschmeckend"; mnd. "lecker" (1), Adj., "lecker", "üppig", "gut lebend", "verwöhnt", "verzärtelt", "schmackhaft"; vgl. mhd. "lëcken", sw. V., "lecken" (V.) (1), "belecken", "duften"; mnd. "licken" (1), "lecken", sw. V., "lecken" (V.) (1), "ablecken", "mit der Zunge reinigen", "auflecken", "schlürfen"; ahd. "lekkon"*, "leckon"*, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1), "belecken", "mit der Zunge berühren", "ablecken", "mit der Zunge über etwas gleiten"; as. "likkon"*, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1); germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668 (1082/38) (RB. idg. aus ind., iran., arm., gr., ital., kelt., germ., balt., slaw.);

Literaturhinweise: Kluge s. u. "lecker", EWD s. u. "lecken" 2, DW 12, 483, Duden s. u. "lecker";

Sonstiges: vgl. nndl. "lekker", Adj., "lecker"; nschw. "läcker", Adj., "lecker"; nnorw. "lekker", Adj., "lecker"; GB.: seit dem Spätmittelalter Bezeichnung von etwas köstlich Schmeckendem; BM.: "lecken" (V.) (1); F.: "lecker, leckere, leckeres, leckerem, leckeren, leckerer, leckerere, leckereres, leckererem, leckereren, leckererer, leckerst, leckerste, leckerstes, leckerstem, leckersten, leckerster" + EW; Z.: leck-er


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ/germ.html

germ. "*laigon", germ.?, sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1); ne. "lick";

Rekontruktionsbasis: got.;

Etymologie: idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668; *laika-, *laikaz, germ., st. M. (a): nhd. Tanz, Spiel; ne. dance (N.), play (N.);

Rekontruktionsbasis: got., an., afries., as., ahd.;

Hinweis: s. *laika- (N.), *laikan;

Quellenangaben: PN (5. Jh.?);

Etymologie: s. idg. *leig- (3), *loig-, V., hüpfen, beben, beben machen, Pokorny 667;

germ. "*likkon", germ., sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1); ne. "lick" (V.);

Rekontruktionsbasis: ae., anfrk., as., ahd.;

Etymologie: s. idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ+got/germ+got17742abs20140325.htm

germ. "*laigon", germ.?, sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1); ne. "lick";

Rekontruktionsbasis: got.;

Etymologie: idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;

got. "*laigon", "*laig-on", got., sw. V. (2): nhd. "lecken" (V.) (1); ne. "lick" (V.);

Verweise: s. "bi-";

Etymologie: germ. "*laigon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668

germ. "*likkon", germ., sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1); ne. "lick" (V.);

Rekontruktionsbasis: ae., anfrk., as., ahd.;

Etymologie: s. idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/got/got.html

got. "laigon"***, "laig-on"***, got., sw. V. (2): nhd. "lecken" (V.) (1); ne. "lick" (V.);

Verweise: s. "bi-";

Etymologie: germ. "*laigon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd/mhd.html

mhd. "lecken" (1), mhd., sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1), "belecken", "ablecken", "auflecken", "duften";

Übersetzungsgleichung: lat. "lingere" PsM;

Verweise: s. "abe-"*, "abe-", "ane-", "be-", "ge-", "in-", "uf-", "uz-";

Hinweis: vgl. mnd. "licken" (1);

Quellenangaben: LAlex, PsM, RWchr5, ErzIII, Enik, HvBurg, Apk, EvB, Minneb, EvA, SAlex, KvMSph, WernhMl (FB lecken), BdN, Elis, Glaub (1140-1160), KvWTroj, Renner, Ring, Wartb;

Etymologie: s. ahd. "lekkon"* 10, "leckon"*, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1), "belecken"; germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd-mnd-(mitteldeutsch)-HP/mhd+mnd-14834S-5907227Woe-sort_zgw_20140506.htm

mhd. "lecken" (1), mhd., sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1), "belecken", "ablecken", "auflecken", "duften";

Übersetzungsgleichung: lat. "lingere" PsM;

Verweise: s. "abe-"*, "abe-", "ane-", "be-", "ge-", "in-", "uf-", "uz-";

Hinweis: vgl. mnd. "licken" (1);

Quellenangaben: LAlex, PsM, RWchr5, ErzIII, Enik, HvBurg, Apk, EvB, Minneb, EvA, SAlex, KvMSph, WernhMl (FB lecken), BdN, Elis, Glaub (1140-1160), KvWTroj, Renner, Ring, Wartb;

Etymologie: s. ahd. "lekkon"* 10, "leckon"*, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1), "belecken"; germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;

mnd. "licken" (1), "lecken", mnd., sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1), "ablecken", "mit der Zunge reinigen", "auflecken", "schlürfen";

Übersetzungsgleichung: lat. "lambere", "lingere";

Verweise: s. "tellerlecken", "underlecken", "vörlecken";

Hinweis: vgl. mhd. "lecken" (1);

Etymologie: s. as. "lik-k-on"* 1, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1); germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pk 668;

Redewendungen: "licken gan": nhd. "lecken gehen", "schmeicheln", "schmarotzen"; Literaturhinweise: MndHwb 2, 822 ("licken"), Lü 205b ("licken");

Sonstiges: "lecken" örtlich beschränkt

mnd. "lilleken", mnd., V.: nhd. "schlürfen", "saugen";

Quellenangaben: SL, Nic. Gryse (um 1600);

Etymologie: s. ahd. "lekkon"?, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1), "belecken"; s. germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); s. idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 824 ("lilleken"), Lü 207a ("lillen");

Sonstiges: jünger, örtlich beschränkt


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mnd/mnd.html

mnd. "*lactuarium"?, "*lactuarium"?, mnd., N.: nhd. "Latwerge", "breiige Arzneimischung", "Dicksaft";

Verweise: s. "queden-", "rosen-";

Interferenz: Lw. lat. "electuarium";

Etymologie: s. lat. "electuarium", N., "Latwerge"; gr. "ekleiktón", N., "Arznei die man aufleckt", "Medizin die man im Mund zergehen lässt"; vgl. gr. "ex", Präp., "aus", "hinaus", "seit"; idg. "*eghs", "*eghz", Präp., "aus", Pokorny 292; gr. "leíchein", V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668

mnd. "lacwerie", "lacwerge", "lactwarige", "laquarie", "lackquarde", "latwerg", "leckerwarte", mnd., N.: nhd. "Latwerge", "breiige Arzneimischung", "Dicksaft";

Übersetzungsgleichung: lat. "electuarium";

Hinweis: vgl. mhd. "latwarje";

Interferenz: Lw. lat. "electuarium";

Etymologie: vgl. mhd. "latwarje", sw. F., st. F., "Dicksaft", "Latwerge"; s. ital. "lattovaro", "lattuario", F., "Latwerge"; afrz. "lectuaire", F., "Latwerge"; lat. "electuarium", N., "Latwerge"; gr. "ekleiktón", N., "Arznei die man aufleckt", "Medizin die man im Mund zergehen lässt"; vgl. gr. "ex", Präp., "aus", "hinaus", "seit"; idg. "*eghs", "*eghz", Präp., "aus", Pokorny 292; gr. "leíchein", V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;

Weiterleben: s. nhd. (ält.) "Latwerge", F., "Latwerge", "Arznei in Breiform", DW 12, 281?;

Literaturhinweise:

Sonstiges: Fremdwort in mnd. Form

mnd. "licken" (1), "lecken", mnd., sw. V.: nhd. "lecken" (V.) (1), "ablecken", "mit der Zunge reinigen", "auflecken", "schlürfen";

Übersetzungsgleichung: lat. "lambere", "lingere";

Verweise: s. "tellerlicken", "underlicken", "utlicken", "vörlicken";

Hinweis: vgl. mhd. "lecken" (1);

Etymologie: s. as. "likkon"* 1, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1); germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668;

Sonstiges: lecken örtlich beschränkt

mnd. "lilleken", mnd., V.: nhd. "schlürfen", "saugen";

Quellenangaben: SL, Nic. Gryse (um 1600);

Etymologie: s. ahd. "lekkon"?, sw. V. (2), "lecken" (V.) (1), "belecken"; s. germ. "*likkon", sw. V., "lecken" (V.) (1); s. idg. "*leigh-", "*sleigh-", V., "lecken" (V.) (1), Pokorny 668; Literaturhinweise: MndHwb 2, 824 ("lilleken"), Lü 207a ("lillen");

Sonstiges: jünger, örtlich beschränkt


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

Page(s) Pokorny entry See also English gloss
668 *leigh-, *sleigh- IE "to lick"



Erstellt: 2019-02

*leuk- (W3)

(siehe auch ide. "*lehuk-" und ide. "*lehugh-")

Die postulierte Wurzel ide. "*leuk-" = dt. "Licht", "leuchten", "weiß", "glänzend", brachte griech. "leukós" = dt. "hell", "glänzend", "weiß" hervor, das in vielen Wortbildungen die Eigenschaft dt. "weiß", "glänzend" beisteuert, so etwa in dt. "Leukozyt" = dt. "weißes Blutkörperchen", dt. "Leukämie" = wörtlich dt. "Weißblütigkeit" (mit griech. "haima" = dt. "Blut").

Der Name des Anfang des -5. Jh. lebenden Philosophen "Leukipp von Milet", griech. "leúkippos", setzt sich zusammen aus griech. "Leukós" = dt. "hell", "weiß" und griech. "hippos" = dt. "Pferd" (vgl. "Philipp(os)" = dt. "Pferdefreund") und bedeutet dt. "mit weißen Rosen fahrend".

"Seleukos I. Nikator" heißt wörtlich dt. "der strahlend leuchtende Sieger", mit griech. "sélas", "selas" = dt. "Glanz", griech. "leukós", "leukos" = dt. "glänzend", "hell", "weiß" und griech. "nikân", "nikan" = dt. "siegen".

Auf den postulierten Lemmata "*lehuk-" und/oder "*leuk-" basieren viele Begriffe aus dem Bedeutungsumfeld von "hell", "glänzend", "blank", "leuchtend", "strahlend", "sehen". In dem verlinkten Artikel werden viele Beispiele aufgeführt. Hier zunächst eine kleine Liste der in DE, FR und UK heute noch anzutreffenden Abkömmlinge:



Aus einer E-Mail:


...
Pas loin d'ici en Rhénanie-Palatinat, il y a un petit ruisseau qui prend sa source près de la villa romaine de Borg (récemment réconstruite par le Gouvernement régional de la Sarre) qui s'appelle "Leukbach", le "ruisseau blanc" (--> "Leukozyten"). "Loetsch les Bains" (--> "Loetschberg-Tunnel") en Suisse s'appelle "Leukerbad" en Suisse allemanique. En Latin "blanc" s'appelle "albus".
...


(E?)(L?) http://listserv.linguistlist.org/pipermail/ads-l/2016-January/140648.html

engl. "leukemia" (OED 1855)

1850 _London Journal of Medicine_ July 698 (JSTOR) The propriety of calling this splenic disease "Leukaemia", may be questioned.

Fred Shapiro


(E?)(L?) https://ahdictionary.com/word/indoeurop.html

ide. "*leuk-" - "Light", "brightness"

Derivatives include "light" (1), "illuminate", "lunatic", "lucid", and "lynx".

Basic form "*leuk-".

Suffixed form "*leuk-to-".

"light" (1), from Old English "leoht", "liht", "light";

"lightning", from Old English "lihtan", "to shine", from Germanic "*leuht-jan", "to make light".

Both a and b from Germanic "*leuhtam".

Basic form "*leuk-". "luculent", "lux"; "Lucifer", "luciferin", from Latin "lux", "light".

Suffixed form "*leuk-smen-". "limbers", "limn", "lumen", "luminary", "luminous"; "illuminate", "phillumenist", from Latin "lumen", "light", "opening".

Suffixed form "*leuk-sna-". "Luna", "lunar", "lunate", "lunatic", "lune", "lunula"; "mezzaluna", "sublunary", from Latin "luna", "moon".

Suffixed form "*leuk-stro-".

"luster", "lustrum", from Latin "lustrum", "purification";

"illustrate", from Latin "lustrare", "to purify", "illuminate".

Suffixed form "*leuko-dhro-". "lucubrate"; "elucubration", from Latin "lucubrare", "to work by lamplight".

Suffixed form "*leuk-o-". "leuko-"; "melaleuca", from Greek "leukos", "clear", "white".

Suffixed form "*leuk-os", "*leuk-es-". "risk", perhaps ultimately from Old Iranian "raucah-", "day" (Old Persian "raucah-").

O-grade form "*louk-".

Suffixed form "*louk-o-".

"lea", from Old English "leah", "meadow" ("place where light shines"), from Germanic "*lauhaz";

"levin", from Middle English "levin", "lightning", from Germanic "*lauh-ubni-".

Suffixed (iterative) form "*louk-eyo-". "lucent", "lucid"; "elucidate", "noctiluca", "pellucid", "relucent", "translucent", from Latin "lucere", "to shine".

Zero-grade form "*luk-".

Suffixed form "*luk-sno-". "link" (2), "lychnis", from Greek "lukhnos", "lamp".

Attributed by some to this root (but more likely of obscure origin) is Greek "lunx", "lynx" (as if from its shining eyes) "lynx", "ounce" (2).

[Pokorny "leuk-" 687.]


(E1)(L1) http://web.archive.org/web/20080302092255/https://www.bartleby.com/61/roots/IE285.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I - Indo-European Roots

ENTRY: "*leuk-"

DEFINITION: "Light", "brightness".

Derivatives include "light" (1), "illuminate", "lunatic", "lucid", and "lynx".

I. Basic form "*leuk-".

1. Suffixed form "*leuk-to-".

1a. "light" (1), from Old English "leoht", "liht", engl. "light";

1b. engl. "lightning", from Old English "lihtan", engl. "to shine", from Germanic "*leuht-jan", engl. "to make light".

Both 1a and 1b from Germanic "*leuhtam".

2. Basic form "*leuk-". "Lucina", "luculent", "lux"; "Lucifer", "luciferin", from Latin "lux", engl. "light".

3. Suffixed form "*leuk-smen-". "limbers", "limn", "lumen", "luminary", "luminous"; "illuminate", "phillumenist", from Latin "lumen", engl. "light", "opening".

4. Suffixed form "*leuk-sna-". "Luna", "lunar", "lunate", "lunatic", "lune", "lunula"; "mezzaluna", "sublunary", from Latin "luna", engl. "moon".

5. Suffixed form "*leuk-stro-".

5a. "luster", "lustrum", from Latin "lustrum", engl. "purification";

5b. "illustrate", from Latin "lustrare", engl. "to purify", "illuminate".

6. Suffixed form "*leuko-dhro-". "lucubrate"; "elucubration", from Latin "lucubrare", engl. "to work by lamplight".

7. Suffixed form "*leuk-o-". "leuko-", from Greek "leukos", engl. "clear", "white".

II. O-grade form "*louk-".

1. Suffixed form "*louk-o-".

1a. "lea", from Old English "leah", engl. "meadow" ("place where light shines"), from Germanic "*lauhaz";

1b. "levin", from Middle English "levin", engl. "lightning", from Germanic "*lauh-ubni-".

2. Suffixed (iterative) form "*louk-eyo-". "lucent", "lucid"; "elucidate", "noctiluca", "pellucid", "relucent", "translucent", from Latin "lucere", engl. "to shine".

III. Zero-grade form "*luk-".

1. Suffixed form "*luk-sno-". engl. "link" (2), "lychnis", from Greek "lukhnos", engl. "lamp".

2. Attributed by some to this root (but more likely of obscure origin) is Greek "lunx", engl. "lynx" (as if from its shining eyes): "lynx", "ounce" (2).

(Pokorny leuk- 687.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*leuk-"

DEFINITION: Light, brightness.

Derivatives include "light(1), illuminate, lunatic, lucid", and "lynx".

I. Basic form "*leuk-".

1. Suffixed form "*leuk-to-".

1a. light(1), from Old English "leoht", "liht", light;

1b. lightning, from Old English "lihtan", to shine, from Germanic "*leuht-jan", to make light. Both a. and b. from Germanic "*leuhtam".

2. Basic form "*leuk-". Lucina, luculent, lux; Lucifer, luciferin, from Latin "lux", light.

3. Suffixed form "*leuk-smen-". limbers, limn, lumen, luminary, luminous; illuminate, phillumenist, from Latin "lumen", light, opening.

4. Suffixed form "*leuk-sna-". Luna, lunar, lunate, lunatic, lune, lunula; mezzaluna, sublunary, from Latin "luna", moon.

5. Suffixed form "*leuk-stro-".

5a. luster, lustrum, from Latin "lustrum", purification;

5b. illustrate, from Latin "lustrare", to purify, illuminate.

6. Suffixed form "*leuko-dhro-". lucubrate; elucubration, from Latin "lucubrare", to work by lamplight.

7. Suffixed form "*leuk-o-". leuko-, from Greek "leukos", clear, white.

II. O-grade form "*louk-".

1. Suffixed form "*louk-o-".

1a. lea, from Old English "leah", meadow ("place where light shines"), from Germanic "*lauhaz;"

1b. levin, from Middle English "levin", lightning, from Germanic "*lauh-ubni-".

2. Suffixed (iterative) form "*louk-eyo-". lucent, lucid; elucidate, noctiluca, pellucid, relucent, translucent, from Latin "lucere", to shine.

III. Zero-grade form "*luk-".

1. Suffixed form "*luk-sno-". link(2), lychnis, from Greek "lukhnos", lamp.

2. Attributed by some to this root (but more likely of obscure origin) is Greek "lunx", lynx (as if from its shining eyes): lynx, ounce(2). (Pokorny "leuk-" 687.)


(E?)(L?) https://www.atlasobscura.com/places/leuk-charnel-house

Leuk, Switzerland
Leuk Charnel House
For centuries no one knew there were hundreds of bones and precious artwork hidden beneath this Swiss church.


(E?)(L?) https://www.atlasobscura.com/places/bhutanese-bridge-over-the-illgraben

Leuk, Switzerland
Bhutanese Bridge over the Illgraben
A symbol of friendship between the mountainous regions of Switzerland and Bhutan.

In 2002 the United Nations declared the “International Year of Mountains” in order to promote solidarity between the mountainous regions of the world and raise awareness for their sustainable development. From this, the idea to build the Bhutanese Bride over the Illgraben creek in the Wallis region of the Swiss Alps was born — a symbol of the “bridge” between different cultures.
...


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

*leuk- indoeuropees (ndl. "glans")
  • - "roc-ayati" sanskriet (ndl. "hij verlicht")
  • - "leukos" grieks (ndl. "wit")
  • - "light" engels
  • - "licht" nederlands en duits
  • - - "leukemie" en "leucoplast"
  • - "loh" oudnederlands 850 (ndl. "klein bosje", "moerassige beboste streek")
  • - - "Hengelo" + "hangi"*
  • - "loh" oud hoogduits (ndl. "bossage of moerassige wei")
  • - "lo" oudnoors
  • - - "Oslo" + "os" = "???"
  • - "ley" engels (ndl. "(open plaats in) bos")
  • - - "Ashley" + "ash" = "es" plaatsnaam (ndl. "open plaats in essenbos")
  • - "lucus" latijn (ndl. "open gehakte plaats in woud", "heilig domein")
  • - "lux", "lucis" latijn (ndl. "licht")
  • - - "lucerna" latijn (ndl. "lamp")
  • - - - "luzerno" frovencaals (ndl. "glimwormpje")
  • - - - - "luzerne" nederlands (ndl. "rupsklaver", "voeder-") De zaadjes zijn glanzend
  • - - "lucifer" kerklatijn + "ferre" = "dragen" (ndl. "lichtbrenger")
  • - - "lucidus" latijn (ndl. "helder")
  • - - - "lucide" (ndl. "helder")
  • - "leuk-strare" latijn
  • - - "lustrare"
  • - - - "illustrare" (ndl. "verlichten", "aanschouwelijk maken")
  • - - - - "illustratie"
  • - "leuk(-sna)" latijn
  • - - "luna" (ndl. "maan")
  • - "louc-men" latijn
  • - - "lumen" latijn (ndl. "licht")
  • - - - "lumineus"
  • - "lokah" sanskriet (ndl. "vrije ruimte")
  • - "laukas" litouws (ndl. "open veld")
  • - "loka" oudindisch



(E?)(L?) http://www.g-buschbacher.de/Weltgeschichte/Geburtstage/22_Jun.htm

1950

Der Bremer Automobilhersteller Borgward brachte ein Automodell heraus, das sich weite Teile der Bevölkerung leisten konnten: den Lloyd 300. Das Auto war preiswert in der Anschaffung und kostete nur 6 DM Steuer und 160 DM Versicherung im Jahr. Insgesamt wurden rund 18.500 Fahrzeuge hergestellt. Zu Beginn der Bauzeit kostete die Limousine 3.334 DM. Das entspricht einem heutigen Preis von 7.900 Euro. Im Volksmund wurde der Wagen "Leukoplastbomber" genannt, weil seine Karosserie mit Kunstleder bespannt war. Hinten angeschlagene Türen ermöglichten einen verhältnismäßig bequemen Ein- und Ausstieg. Schiebefenster, die im Gegensatz zu Kurbelfenstern keinen Mechanismus in den Türen brauchen, kamen der Innenbreite des sehr schmalen Wagens zugute. Die Motorhaube der ersten Ausführung war ungewöhnlich klein und wurde Ende 1951 durch eine breitere ersetzt. Der Kofferraum ließ sich nur von innen nutzen. (Bild: Spurzem)


(E?)(L?) http://www.g-buschbacher.de/A_ha/Technik.htm

"Leukoplastbomber"

Am 22. Juni 1950 brachte der Bremer Automobilhersteller Borgward ein Automodell heraus, das sich weite Teile der Bevölkerung leisten konnten: Den Loyd 300. Das Auto war preiswert in der Anschaffung und kostete nur 6 DM Steuer und 160 DM Versicherung im Jahr. Im Volksmund wurde der Wagen "Leukoplastbomber" genannt, weil seine Karosserie mit Kunstleder bespannt war.


(E?)(L?) http://www.geol-info.at/getymol.htm

"Leuko-" / "Leuz-" zu griech. "leukòs", "leukos" = dt. "weiß"


(E?)(L?) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=racines

"*LEUK-", frz. "lumière", "clarté"


(E?)(L?) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=luciole

Les grandes familles de mots

« Lucifer est dans la lune »

La famille LUCIOLE

Patriarche indoeuropéen : *LEUK-, « lumière, clarté »

Les branches

1. Les grands ancêtres latins de cette famille sont
  • - le nom "lux", "lucis", frz. "lumière du jour", et le verbe "luceo", "lucere", frz. "briller". La plupart des mots en "-luc-" en sont issus : frz. "lucide", "lucidité", "lucidement", "luciole", "lucite", "élucider", "élucidation", "élucubration", "élucubrer", "translucide", "Luc", "Lucie", "Lucien", "Lucifer", "luciférien"
  • - le nom "lumen", "luminis", frz. "lumière", "moyen d’éclairage". La plupart des mots en "-lum-" en sont issus : frz. "lumière", "lumignon", "luminaire", "luminescence", "luminescent", "lumineux", "lumineusement", "luminosité", "allumage", "allumer", "allumette", "allumeur", "enluminer", "enlumineur", "enluminure", "illumination", "illuminé", "illuminer", "rallumer"
  • - le nom "luna", frz. "lune". La plupart des mots en "-lun-" en sont issus : frz. "lune", "lunaire", "lunaison", "lunatique", "lundi", "luné", "lunetier", "lunette", "lunetterie", "lunule", "alunir", "sublunaire"
  • - le verbe "lustro", "lustrare", frz. "éclairer", "illuminer". Presque tous les mots en "-lustr-" en sont issus : frz. "lustre", "lustrage", "lustrer", "lustrine", "illustrateur", "illustration", "illustré", "illustre", "illustrer", "illustrissime"
2. Le verbe latin "lucere" s’est beaucoup transformé au fil des siècles, au point d’aboutir au verbe français "luire", qui est devenu à son tour la tête d’une petite série de dérivés : frz. "lueur", "luisant", "reluire", "reluisant"

3. La branche grecque est dérivée de l’adjectif "leukos", frz. "blanc". En sont issus tous les mots en "-leuc-" : frz. "leucémie", "leucémique", "leucocyte", "leucome", "leucorrhée"

4. C’est encore une fois grâce à un emprunt à l’anglais que le français compte dans son lexique au moins un mot d’origine germanique. Il s’agit en l’occurrence de sunlight, littéralement "lumière du soleil", composé de "sun", frz. "soleil" et de "light", frz. "lumière". Ce dernier est issu du germanique occidental "*leukhtam", qui a aussi donné l’allemand "Licht".

L’invité masqué

Dans "-luc-" il a remplacé le "c" par un "z" : "luzerne" est un emprunt au provençal "luzerno", même sens, emploi métaphorique, en raison de l’aspect brillant des graines de la plante, de "luzerno", frz. "ver luisant" [dt. "Glühwürmchen"], issu de l’ancien provençal "luzerna", frz. "lampe", du latin frz. "lucernafrz. ".

Curiosités

1. "Alicante" – "Alacant" en catalan valencien – fut fondée en -324 par les Grecs qui lui donnèrent le nom d’"Akra Leukê" ("Pic Blanc"). En -201 elle fut prise par les Romains qui, conservant ainsi la racine "*LEUK-", changèrent son nom pour "Lucentum". Le véritable emplacement de "Lucentum" a été discuté, la ville ayant été soit abandonnée par la population soit absorbée par la nouvelle Medinat "al-laqant", fondée par les Arabes à l’endroit aujourd’hui connu comme "La Vilavella" (frz. "vieille ville"). "Alicante" fut sous domination arabe du VIIIe au XIIIe s.

2. "élucubrations" vient du bas latin "elucubratio", frz. "travail fait de nuit", formé sur le supin du latin classique "elucubrare", frz. "travailler en veillant" ; "travailler avec soin à qqch", de "lucubrare", frz. "travailler à la lueur de la lampe", dérivé de "lucubrum", frz. "petite lumière". Ce mot a fini par prendre le sens de frz. "théorie laborieusement édifiée", "obscure ou peu sensée".

3. "Lucifer" signifie littéralement frz. "le porte-lumière". Dans la tradition chrétienne, c’est le beau nom de Satan, le prince des démons déchu du Ciel. Dérivé : "luciférien".

Pour la terminaison "-fer", qui est sans rapport avec celle de "enfer", voir famille "FERTILE".

4. La "Lune" : cet astre aux effets redoutés par les Anciens était plus souvent nommée par eux par des épithètes définissant une de ses forces internes, telles que "Selênê", frz. "la lumineuse" en grec, et "Luna" (id.) en latin, que par son nom tabou, "Mênê" (cf. anglais "moon", "Monday", "month"). La durée du mois lunaire – ou "lunaison" – est d’environ vingt-neuf jours et demi ; c’est sur cette unité de mesure du temps que repose le calendrier musulman. On rattache généralement "???" à la racine "*ME-", frz. "mesurer" dont relèvent "mois", "mesure", "menstrues", "mètre", etc.

5. Citation latine : "Fiat lux !" frz. "Que la lumière soit !", littéralement frz. "soit faite", "devienne", texte latin de la Bible, Genèse. C’est l’ordre donné par Dieu pour faire apparaître la lumière lors de la création du monde. La phrase complète est : "fiat lux, et lux fit", frz. "Que la lumière soit ! Et la lumière fut."

Homonymes et faux frères

1. Il y a "lustre" et "lustre"!

Ce mot a deux significations si distantes l’une de l’autre que les dictionnaires traitent légitimement la question par l’homonymie, en considérant qu’il y a
  • - un "lustre" qui, avec ses dérivés frz. "lustrer", "illustrer", etc., a bien quelque chose à voir avec la netteté ou la lumière, et
  • - un autre "lustre", d’emploi plus rare, qui signifie frz. "période de cinq ans", parce qu’il est issu du latin "lustrum" qui désignait une frz. "cérémonie de purification accomplie tous les cinq ans". [1]
2. Il y a "luxe" et "luxer" mais ils sont sans rapport avec le latin "lux".
  • - "luxe" est un emprunt au latin "luxus", frz. "excès", "débauche", "splendeur", "faste".
  • - "luxer" est un emprunt au latin "luxare", frz. "déboîter", "disloquer", "démettre".
3. "lucarne" est issu de l’ancien bas francique "*lukinna", frz. "ouverture pratiquée dans le toit d’une maison", dérivé de "*luk", même sens, que l’on suppose d’après le néerlandais "luik", frz. "trappe", "contrevent", "volet"; l’allemand "Luke" a le même sens. "Lucanne" encore attesté jusqu’au milieu du XVe s. a été évincé par la forme altérée "lucarne" due à un croisement avec les représentants français du latin "lucerna", frz. "lampe".

4. Le nom de la ville de "Luxor" vient de l’arabe "al-'oqsor", frz. "les palais", pluriel de "al-qasr", lui-même issu du latin "castrum", frz. "retranchement", "lieu fortifié", plus employé au pluriel, "castra", avec le sens de frz. "camp militaire". C’est à ce mot latin que l’espagnol doit donc à la fois son "castillo" et son "alcazar", et le français son "château".

Dans d’autres langues indoeuropéennes
  • esp. "elucubrar", "ilustrar", "leucemia", "lucerna", "luciérnaga", "lucir", "lumbre", "lumbrera", "luminoso", "luna", "lunes", "lustrar", "lustre", "lustro", "luz"
  • port. "elucidar", "elucubrar", "iluminar", "ilustrar", "lua", "lume", "luneta", "luz"
  • it. "alluminare", "illustre", "lucciola", "luce", "lucere", "lucido", "lucignolo", "lume", "luna", "lunedi"
  • angl. "illuminate", "illustrate", "illustrious", "light", "lighten", "lightning", "lucid", "luminous", "lunatic"
  • all. "Illumination", "illuminieren", "illustrieren", "Leuchte", "leuchten", "Licht", "lichten", "Lichtung"
  • rus. "???"
Notes

[1] Il y a peut-être une possibilité de relier sémantiquement ces deux homonymes si l’on prend en compte le fait que "lustrum", le rite de purification expiatoire, consistait à promener des torches autour de l’objet à purifier ou à l’asperger de soufre ou d’eau. Le sens métaphorique a retenu les deux idées : 1. frz. "faire le tour de qqch (de façon cyclique)", et 2. frz. "asperger", "projeter qqch sur qqch", et notamment frz. "de la lumière".


(E?)(L?) https://www.reta-vortaro.de/revo/

esper. "leukemio"

Malsano kancereca, karakterizata de troa formigo de nefunkciaj leukocitoj kaj anemio: krom HIV, la malsanulo montris ankau leukemion (gravan sangan malsanon) [1]; infanoj estas pli sentivaj ol plenkreskuloj rilate al la evoluo de proksimume 25 % de la tumortipoj, inkluzive de leukemio, tiroida, cerba kaj mama kancero [2].

tradukoj
  • anglaj ~o : "leukemia".
  • francaj ~o : "leucémie", "leucose".
  • germanaj ~o : "Blutkrebs", "Leukämie", "Weißblütigkeit" [ark].
  • hispanaj ~o : "leucemia".
  • hungaraj ~o : "leukémia", "fehérvéruség".
  • indoneziaj ~o : "kanker darah", "leukemia".
  • nederlandaj ~o : "bloedkanker", "leukemie", "leukose".
  • portugalaj ~o : "leucemia".


esper. "leukocito"

blanka sangocelo Blanka globeto de la sango au de la puso: el la sango, oni elprenas la blankajn celojn (leukocitojn) [1]; simile al amebo movigas la leukocitoj kaj aliaj celoj de la homo [2]; fakuloj diris, ke tiu medikamento ... havas bonan efikon por kuraci foj-refojan infektadon de la spira kanalo, diversajn tumorojn, neregeneran anemion, malpliigon de leukocitoj [3].

tradukoj
  • anglaj ~o: "leukocyte", "white blood corpuscle", "white blood cell".
  • francaj ~o: "globule blanc", "leucocyte".
  • germanaj ~o: "weißes Blutkörperchen", "Leukozyt" [fak].
  • hispanaj ~o: "leucocito".
  • hungaraj ~o: "fehérvérsejt", "leukocita".
  • italaj ~o: "globulo bianco", "leucocita".
  • nederlandaj ~o: "wit bloedlichaampje".
  • polaj ~o: "leukocyt", "biala krwinka".
  • portugalaj ~o: "leucócito", "glóbulo branco".
leukojo
leukomaino
leukomo


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master/1197

*leuk-

Pokorny Etymon: "*leuk-" = engl. "to light", "shine"; "see"

Semantic Field(s): "to Light", "Kindle", "to Shine", "Glisten", "to See"

Indo-European Reflexes:
Family/Language Reflex(es) PoS/Gram. Gloss Source(s)
Celtic
Old Irish: lochet n light(n)ing LRC
luchair n radiance LRC
English
Old English: leah n.masc lea W7/ASD
leht adj light, clear ASD
leoht adj light, clear ASD
liht adj light, clear ASD
leoht n.neut light W7/ASD
liht n.neut light W7/ASD
leohtan vb.wk to light, shine ASD
leoma n.masc ray, gleam; radiance GED
lox n.masc lynx W7/ASD
Lucifer prop.n Lucifer: the Devil symbolized by the morning star (Venus) W7
Middle English: levene n levin GED
leye n lea W7
light n light W7
lightning n lightning W7
Lucifer prop.n Lucifer: the Devil symbolized by the morning star (Venus) W7
luculent adj luculent W7
luminarye n luminary W7
luminen vb to illuminate (a manuscript) W7
limnen vb to illuminate (a manuscript) W7
luminous adj luminous W7
luna n luna W7
lunatik n lunatic W7
lustre n luster W7
once n ounce W7
English: elucidate vb to clarify via explanation AHD/W7
elucubration n night study AHD
illuminate vb.trans to supply/brighten with light AHD/W7
illustrate vb to enlighten AHD/W7
lea n pasture, grassland AHD/W7
levin n lightning GED
light vb.wk to brighten, illuminate W7
lit vb.wk to brighten, illuminate W7
light adj bright, shining, luminous LRC
light n brightness, illumination, that which makes vision possible AHD/W7
lightning n flash of light from atmospheric electric discharge AHD/W7
limbers n.pl gutters/conduits that provide passage for water to pump well AHD/W7
Limlight prop.n Rohan border river in Tolkien: The Lord of the Rings LRC
limn vb.trans to draw AHD/W7
link n torch used to light one's way through streets AHD/W7
lucent adj luminous, glowing with light AHD/W7
lucid adj luminous, suffused with light AHD/W7
Lucifer prop.n morning star symbolic of an angel (Satan) before his fall AHD/W7
lucifer n friction match W7
luciferin n pigment in luminescent organism providing nearly-heatless light AHD/W7
Lucina prop.n Juno, as goddess of childbirth (Roman mythology) LRC
lucubrate vb to write in scholarly fashion AHD
luculent adj lucid, clear in thought/expression AHD/W7
lumen n cavity of tubular organ (e.g. blood vessel) AHD/W7
luminary n someone notable in a chosen field AHD/W7
luminous adj shining, emitting light AHD/W7
Luna prop.n Moon goddess (Roman mythology) AHD
luna n silver W7
lunar adj re: moon AHD/W7
lunate adj crescent-shaped AHD/W7
lunatic adj insane, affected by lunacy AHD/W7
lune n crescent-shaped portion of plane/sphere AHD
lunula n small crescent-shaped marking/structure AHD
luster n lustrum AHD/W7
luster n sheen, glow of reflected light AHD/W7
lustrum n purification of Roman people after 5-year census AHD/W7
lux n unit of illumination AHD/W7
lychnis n herb with terminal cymes of mostly red/white flowers AHD/W7
lynx n wildcat with long legs/short stubby tail/often tufted ears AHD/W7
mezzaluna n crescent-shaped knife with 2 handles AHD
noctiluca n marine bioluminescent flagellates AHD/W7
ounce n snow leopard AHD/W7
pellucid adj admitting maximum light passage without diffusion/distortion AHD/W7
phillumenist n one who collects matchbooks/matchboxes AHD
relucent adj shining, reflecting light AHD/W7
sublunary adj terrestrial: situated beneath moon AHD/W7
translucent adj luminous, shining/glowing through AHD/W7
twilight n light refracted/reflected by atmosphere while sun is down AHD
West Germanic
Old Frisian: liacht adj/n light ASD
Dutch: licht n light LRC
lucifer n lucifer TLL
Old Saxon: lioht adj/n light ASD
liomo n.masc ray, gleam; radiance GED
Old High German: lioht adj/n light, candle W7/ASD
Old High German: lieht adj/n light, candle W7/ASD
loh n thicket W7
luchs n lynx ASD
lohs n lynx ASD
German: Licht n.neut light ASD
licht adj light ASD
Luchs n lynx ASD
North Germanic
Old Norse: ljós n.neut light, lantern LRC
logi n.masc flame LRC
Old Icelandic: ljomi n.masc ray, gleam; radiance GED
Icelandic: ljós n light ASD
ljóss adj light ASD
Danish: lyn n light TLL
lys n light LRC
Swedish: ljus n light LRC
East Germanic
Gothic: *lauhmuni n.fem lightning GED
liuhaþ n light ASD
liohaþ n light ASD
Italic
Latin: illumino vb to enlighten, illuminate W7
Latin: illuminare vb to enlighten, illuminate W7
Latin: illuminavi vb to enlighten, illuminate W7
Latin: illuminatus vb to enlighten, illuminate W7
illustro vb to glorify, make bright W7
illustrare vb to glorify, make bright W7
illustravi vb to glorify, make bright W7
illustratus vb to glorify, make bright W7
luceo vb to shine W7
lucere vb to shine W7
lucidus adj lucid W7
Lucifer n lit. Light Bringer: Venus, the morning star W7
lucifer adj light-bearing W7
Lucina n.fem Juno, as goddess of childbirth (Roman mythology) W7
luculentus adj luminous, brillant W7
lucus n.masc grove W7
lumen n.neut light GED
luminis n.neut light GED
lumino vb to light up W7
luminare vb to light up W7
luminosus adj luminous W7
Luna prop.n.fem Luna LRC
luna n.fem moon W7
lunaris adj lunar W7
luno vb to bend like crescent W7
lunare vb to bend like crescent W7
lunavi vb to bend like crescent W7
lunatus vb to bend like crescent W7
lustro vb to brighten, purify W7
lustrare vb to brighten, purify W7
lustrum n.neut period of 5 years W7
lux n.fem light LRC
lucis n.fem light LRC
lychnis n.fem red flower W7
lychnus n.masc lamp W7
lynx n.fem lynx W7
lyncis n.fem lynx W7
noctiluca n.fem something shining by night W7
reluceo vb to shine back W7
relucere vb to shine back W7
transluceo vb to shine through W7
translucere vb to shine through W7
Late Latin: elucido vb to elucidate W7
elucidare vb to elucidate W7
elucidavi vb to elucidate W7
elucidatus vb to elucidate W7
luminaria n.neut.pl lamps, luminary W7
lunaticus adj lunatic W7
sublunaris adj sublunary W7
Medieval Latin: linchinus n.masc candle W7
luna n.fem moon, luna W7
New Latin: lychnis n.fem (genus name) W7
noctiluca n.fem (genus name for) marine flagellates W7
Old French: lonce n.fem ounce W7
lumière n.fem light, opening W7
lunatique adj lunatic W7
Middle French: enluminer vb to decorate with enluminures W7
luminaire n.masc lamp W7
French: lumière n.fem light W7
lune n moon TLL
Old Italian: lustrare vb to brighten W7
lustro n.masc glow of reflected light W7
Baltic
Old Prussian: luckis n block of wood LRC
Lithuanian: láukas adj having a blaze (re: horse) LRC
lau~kas n.masc field LRC
Slavic
Old Church Slavonic: luca n gleam, ray of light LRC
luc n gleam, ray of light LRC
Hellenic
Homeric Greek: ?e???´? adj white; light, bright, clear LS
Greek: ?e??a?´?? vb to make/be(come) white LS
??´??? n.masc lamp LS
Anatolian
Hittite: lukk- vb to light, ignite LRC
Armenian
Classical Armenian: loys n light LRC
lucanem vb to light, ignite, burn LRC
Iranian
Old Persian: raucah n day LRC
Avestan: raocah- adj bright LRC
Indic
Sanskrit: rócate vb to shine LRC
Tocharian
Tocharian: luk- n gleam LRC



Erstellt: 2019-03

lexilogos.com
Dictionnaire Étymologie
Racines indo-européennes & sémitiques

(E?)(L?) https://www.lexilogos.com/etymologie.htm


(E?)(L?) https://www.lexilogos.com/indo_europeen_dictionnaire.htm


linguist
Ueberblick über die Geschichte der deutschen Sprache
Indogermanische Sprachen

(E?)(L1) http://www.linguist.de/Deutsch/gdsmain.html
Jan Wohlgemuth: Geschichte der deutschen Sprache
Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache

linguistlist
The Indo-European Mailing List

(E?)(L?) http://listserv.linguistlist.org/


linguistik-online - PI
Lühr, Rosemarie
Partikeln in indogermanischen Sprachen

(E?)(L?) https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/408/646

Lühr, Rosemarie (Jena)

1 Einleitung

In den altindogermanischen Sprachen existieren Partikeln, die nahezu zu allen Wortarten treten. Es gibt jedoch eine Teilklasse, bei der a priori keine Partikel zu erwarten ist. Es handelt sich um Personalpronomina in Subjektsfunktion. Denn da die altindogermanischen Sprachen Subjekts-pro-drop-Sprachen sind, wird ein einfaches Pronomen als Subjekt nur gesetzt, wenn es besonders hervorgehoben ist. D. h., eine Verstärkung ist hier eigentlich unnötig. Im Normalfall hat die Distribution von Nullpronomen und Subjektspronomen mit der informationsstrukturellen Funktion von Personalpronomina zu tun: Geht man von der Sprechsituation aus, so sind einerseits Sprecher und Adressat vorhersagbare Referenten und damit informationsstrukturelle Topiks. Zur Artikulation ist dann wenig Aufwand notwendig, weshalb unter "topic-anaphoricity" Nullform oder Enklise "natürlich" sind (Haiman 1985; Bresnan 1998; Lühr 2006). Andererseits können Personalpronomina im Falle einer "shifting reference" (Bresnan 2001, 2001a; Lühr 2006, 2007) wie rahmenbildende Elemente fungieren und einen Wechsel des Standpunkts2 oder Kontrasttopiks anzeigen (vgl. Jacobs 2001).

In Subjekts-pro-drop-Sprachen ist also eine weitere Hervorhebung des Subjektspronomens der 1. und 2. Person durch eine Partikel überflüssig. Kommen aber bei Personalpronomina dennoch Partikeln vor, bieten sie interessante Einblicke in die Kombinatorik von Partikeln. Ein solcher Fall ist das Latein: In der altlateinischen Komödie erscheint neben Nullpronomen und einfachem Personalpronomen3 als Subjekt auch ein durch ein Enklitikum, hier einen Intensivierer, verstärktes Pronomen. Man hat so einen dreigliedrigen Satz von Pronominalformen:
...


Erstellt: 2014-12

M

mamalisa.com
Indo-European Language Family Tree

(E?)(L?) http://www.mamalisa.com/blog/indo-european-language-family-tree/

Here’s a beautiful chart that illustrates the relationships between many Western languages. It was created by Minna Sundberg. You can see a larger version here and you can buy it here.


Erstellt: 2014-12

*man- (W3)

Die postulierte Wurzel ide. "*man" brachte viele Söhne zur Welt, wie dt. "Mann", engl. "man" und viele weitere in europäischen Sprachen.

ugrisch "*mance" = dt. "Mensch", "Mann", "Geschlecht"

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080624213322/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE295.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "man-" (1)

DEFINITION:

Also "mon-". "Man".

1. Extended forms "*manu-", "*manw-".

1a. "man"; "leman", "Norman" (1), from Old English "man", "mann" (plural "menn"), "man";

1b. "fugleman", "landsman" (2), from Old High German "man", "man";

1c. "manikin", "mannequin", from Middle Dutch "man", "man";

1d. "yeoman", from Old Frisian "man", "man";

1e. "Norman" (1), "ombudsman", from Old Norse "madhr", "mannr", "man";

1f. "Alemanni", possibly from Germanic "*Ala-manniz", tribal name ("all men": "*ala-", "all"; see "al-" (3)).

a–f all from Germanic "*manna-" (plural "*manniz");

1g. "Manu", from Sanskrit "manu", "man", from Indo-Iranian "*manu-".

2. "mensch", from Old High German "mennisco", "human", from Germanic adjective "*manniska-", "human", from "*manna-" (see 1).

3. "muzhik", from Russian "muzh", "man", "male", from Slavic suffixed form "*mon-gyo-". (Pokorny "manu-s" 700.)

ENTRY: "man-" (2)

DEFINITION: "Hand".

Derivatives include "manacle", "maneuver", and "manure".

1a. "manacle", "manage", "manège", "manner", "manual", "manubrium", "manus"; "amanuensis", "maintain", "maneuver", "manicotti", "manicure", "manifest", "mansuetude", "manufacture", "manumit", "manure", "manuscript", "mastiff", "mortmain", "quadrumanous", from Latin "manus", "hand";

1b. "maniple", "manipulation", from Latin "manipulus", "handful" ("-pulus", perhaps "-ful"; see "pel-" (1)).

2. Suffixed form "*man-ko-", "maimed in the hand". "manqué", from Latin "mancus", "maimed", "defective".

3. "emancipate", from Latin compound "manceps", "he who takes by the hand", "purchaser" ("-ceps", agential suffix, "taker"; see "kap-").

4. "mandamus", "mandate", "Maundy Thursday"; "command", "commando", "commend", "countermand", "demand", "recommend", "remand", from Latin compound "mandre", "to put into someone's hand", "entrust", "order" ("-dere", "to put"; see "dhe-"). (Pokorny "mer" 740.)


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*man-

ide. "*man-" (1)

Proto-Indo-European root meaning "man".

It forms all or part of: "alderman"; "Alemanni"; "fugleman"; "Herman"; "hetman"; "landsman"; "leman"; "man"; "manikin"; "mannequin"; "mannish"; "mensch"; "Norman"; "ombudsman"; "yeoman".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "manuh", Avestan "manu-", Old Church Slavonic "mozi", Russian "muzh" "man", "male"; Old English "man", "mann" "human being", "person"; "brave man", "hero"; "servant", "vassal".

Words related to "*man-"




ide. "*man-" (2)

Proto-Indo-European root meaning "hand".

It forms all or part of: "amanuensis"; "command"; "commando"; "commend"; "countermand"; "demand"; "Edmund"; "emancipate"; "legerdemain"; "maintain"; "manacle"; "manage"; "manciple"; "mandamus"; "mandate"; "manege"; "maneuver"; "manicure"; "manifest"; "manipulation"; "manner"; "manque"; "mansuetude"; "manual"; "manubrium"; "manufacture"; "manumission"; "manumit"; "manure"; "manuscript"; "mastiff"; "Maundy Thursday"; "mortmain"; "Raymond"; "recommend"; "remand"; "Sigismund".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Hittite "maniiahh-" "to distribute", "entrust;" Greek "mane" "hand", Latin "manus" "hand", "strength", "power over"; "armed force"; "handwriting", "mandare" "to order", "commit to one's charge", literally "to give into one's hand"; Old Norse "mund" "hand", Old English "mund" "hand", "protection", "guardian", German "Vormund" "guardian"; Old Irish "muin" "protection", "patronage".

(E?)(L?) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=main

Les grandes familles de mots

« Le manège du manchot »

La famille MAIN

Patriarche indoeuropéen : "*MAN-", « main »

Les branches

1. Rappelons tout d’abord le petit groupe de mots français qui se reconnaissent au radical "main-" :

"main", "maintenant", "maintenir", "maintien", "mainmise", "mainlevée", "mainmorte"

2. L’un des ancêtres de cette famille est le verbe latin "mandare", « mettre en main, confier, donner une mission ». En sont issus les mots qui contiennent le radical "-mand-" :

"mandat", "commande", "demande", "redemander", "recommandation", "commandant", "commandement", "commando", "décommander", "recommandable", ...

3. Un autre ancêtre est l’adjectif latin "mancus", « infirme de la main, manchot ». En sont issus les mots qui contiennent les radicaux "-manch-" ou "-manqu-" :

(un et une) "manche", "manchot", "manchette", "manquant", "manquer", "manque", "manquement", "immanquablement"

4. Mais l’ancêtre principal est bien évidemment le nom latin "manus", « main », conservé dans la locution latine encore bien vivante en français "manu militari". En sont issus un assez grand nombre de mots (mais pas tous, il y a des faux frères) qui contiennent le radical "-man-" suivi d’une voyelle :

"manière", "manuel" (n. et adj.), "manuscrit", "manœuvre" (un et une), "manette", "manier", "manège", "manifester", "manigance", "manipuler", "manivelle", "manucure", "manufacture", "manutention", "remanier", ...

5. Les seuls cousins germains de la famille sont des prénoms : les "Raymond", "Edmond", et autres "Osmond" ou "Sigismond" ; ils descendent du germanique reconstitué "*mundo-", « main, protection ».

Il n’y a pas de branche grecque. "Main" se dit "kheir" en grec. C’est sur ce mot qu’ont été formés les mots savants "chirurgien", "chiropracteur" et "chiromancienne".

Les invités masqués

1. Il était déjà un peu masqué en latin : "émanciper", emprunt au latin classique juridique "emancipare", « libérer de l’autorité paternelle », formé de "ex-" et "mancipare", « vendre ». Ce verbe, qui vient de "mancipium", « droit de propriété, propriété », est composé de "manus" et de "capere", « prendre ». (Pour "capere", voir la famille "CAPTER".) Dérivé : "émancipation".

2. Dans "-man-", il a remplacé le "a" par un "e", et il est bien le seul : "menotte". Sans rapport avec le verbe "mener", c’est un diminutif de "main" datant du XVe s. Il a remplacé un ancien "manete". L’actuel "manette" (branche 4) est un dérivé savant assez récent (1803).

3. Il est méconnaissable : "mâtin" (Voir Curiosités).

Curiosités

1. "maintenant" est issu du latin "manu tenendo", « pendant que l’on tient ou que l’on a quelque chose dans sa main ». De là l’expression a développé une idée de rapidité du geste, de promptitude, qui a abouti au sens de « aussitôt ». (Pour "-tenant", voir la famille "TENIR").

2. "manquer" : emprunt de la Renaissance à l’italien "mancare", « faire défaut », qui a tous les sens du français, de sorte qu’il est difficile de dire si "manquer" les lui a repris ou s’il y a eu évolution autonome à l’intérieur du français. Le verbe "mancare" est dérivé de "manco", « absent, perdu, privé d’un bien matériel ou moral » issu du latin "mancus", « manchot, estropié », et, au figuré, « défectueux, incomplet ».

Le verbe "manquer" n’a que partiellement supplanté les doublets "faillir" - "falloir" issus du latin "fallere", p.p. "falsus", « tromper, échapper à », et dont voici quelques-uns des nombreux et fréquents dérivés : "il faut", "faute", "fautif", "défaillir", "défaut", "faillible", "infaillible", "faillite", "faille", "faux", "fausser", "faussaire", "falsifier", "fallacieux", ...

3. "mâtin" est issu d’un latin populaire "*mansuetinus", (ou "*masuetinus", de "manus", « main », et "suetus" [1], « habitué »), « apprivoisé, habitué à la (caresse de la) main », dérivé du latin "mansuetus" de même sens (d’où fr. "mansuétude") qui avait donné l’ancien fr. "mansuet", « doux, bienveillant », et en particulier « apprivoisé, dompté, docile ». Une forme contractée "mastinus" est relevée au IXe s. Le mot est passé en français pour désigner un « gros et puissant chien de garde ».

D’où le verbe "mâtiner", qui, attesté en 1175 sous la forme "mastiner", a eu le sens de « maltraiter, traiter de chien, réprimander » (Montaigne), encore vivant dans les dialectes. Mais c’est le sens de « couvrir la femelle », en parlant d’un "mâtin" – ou de tout autre chien d’une race différente de celle de la chienne – qui s’est maintenu avec un développement figuré, « abâtardir », d’où "mâtiné", « mêlé, hybride », généralement construit avec la préposition "de", par ex. Parler un catalan mâtiné de castillan.

Homonymes et faux frères

1. Il y a "main" et "maint" !

"maint" est de la même origine germanique que l’anglais "many".

2. Il y a "manuel" et "Manuel" !

"Manuel", et son diminutif "Manolo", est l’équivalent espagnol du prénom français "Emmanuel", lequel est un prénom d’origine hébraïque qui signifie « Dieu est avec nous ».

3. Il y a "mâtin" et "matin" !

"matin" est issu du latin "matutinum (tempus)", « le temps de la journée avant midi », dérivé de "Matuta", nom d’une déesse italique identifiée avec l’Aurore. Dérivés : "matinée", "matinal", "matutinal".

4. "demain" vient de la locution latine "de mane", « le matin, de bonne heure », "mane" étant le neutre de l’adjectif "manis", « bon », dont le pluriel "manes" signifie « les âmes des morts, les mânes ». (Cf. l’espagnol "mañana", de même origine, qui signifie à la fois "demain" et "matin".)

5. "manoir" et "permanent" sont issus du latin "manere", « demeurer, séjourner », ancêtre d’une famille qui aussi donné "mas", "maison", "manant" et "ménage".

6. "monde" est issu du latin "mundus", « monde, univers », mot d’origine obscure qui ne semble pas avoir de rapport avec le germanique "*mundo-" ; selon certains étymologistes, son origine serait à chercher dans le nom d’une déesse étrusque, "Muntukh" ou "Muntu". Dérivés : "mondain", "mondanité", "mondial", "mondialement", "mondialisation".

7. "quémander" est dérivé de l'ancien français "caïmant", « mendiant » attesté depuis la fin du XIVe s, d'origine inconnue.

Dans d’autres langues indoeuropéennes

esp. "demanda", "emancipar", "manada", "mancebo", "manco", "mandar", "manejar", "manera", "manga", "maniobrar", "manipular", "mano", "manojo", "manopla", "mantener", "Raimundo", "recomendar"

port. "demandar", "emancipar", "manada", "manco", "manga", "manter", "mâo"

it. "mancia", "mandare", "maneggiare", "manica", "maniera", "mano", "manuale"

angl. "command", "commend", "demand", "Edmund", "emancipate", "maintain", "manage", "manifest", "manicure", "manipulate", "manner", "manual", "manufacture", "manuscript", "Maundy", "Osmund"

all. "Kommandantur", "kommandieren", "Manier", "Manuskript", "Sigismund", "Vormund"

rus. "???", ...

Notes :

[1] "suetus" descend de la racine indoeuropéenne "*SE-", "*SWE-", « propre à une personne ou à un groupe », ancêtre d’une famille française où l’on trouve aussi "soi", "se", "son", "sien", "sœur", "cousin", "coutume", "costume", "désuet", ...

"Les grandes familles de mots" par Jean-Claude Rolland


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master/1224

ide. "*manu-s" or "monu-s"

Pokorny Etymon: "manu-s", or "monu-s" "man", "human being"

Semantic Field(s): "Man", "Human Being"

Indo-European Reflexes:
Family/Language Reflex(es) Gloss
English
Old English: monn, man man, person; (name for) M-rune
Old English: mon(n)-cynn, man(n)-cynn mankind
Old English: wif-man(n), wif-men woman, lit. wife-man
Old English: wim-man(n), wim-men woman, lit. wife-man
Middle English: lefman, leman leman, lit. lief-man
Middle English: man man
Middle English: mankunde, mankyn(de) mankind
Middle English: Norman Viking, lit. north-man
Middle English: woman, women woman
Middle English: yoman yeoman
English: Barliman Bree innkeeper in Tolkien: The Lord of the Rings
English: fugleman trained soldier posted as model for men at drill
English: Holman hobbit name in Tolkien: The Lord of the Rings
English: leman lover, sweetheart
English: man, men adult male human being
English: manikin mannequin
English: mankind human race, all human beings
English: mannequin lay figure for artist/tailor/dressmaker
English: Mansbane a.k.a. Felarof in Tolkien: The Lord of the Rings
English: Manu progenitor of human race (Hinduism)
English: mensch, mensh one having admirable characteristics
English: merman, mermen fabled marine creature: fish-tailed man
English: muzhik Russian peasant
English: Norman man from Normandy (esp. ca. 1066)
English: ombudsman one who investigates complaints and mediates settlements
English: Púkel-men Wose-like statues in Tolkien: The Lord of the Rings
English: Sandyman hobbit surname in Tolkien: The Lord of the Rings
English: Saruman treacherous white wizard in Tolkien: The Lord of the Rings
English: westmansweed pipe-weed in Tolkien: The Lord of the Rings
English: woman, women adult female human being
English: Woodmen Mirkwood dwellers in Tolkien: The Lord of the Rings
English: yeoman, yeomen officer/attendant in royal/noble household
British English: charwoman woman hired to clean house/office
West Germanic
Middle Dutch: man man
Middle Dutch: mannekijn little man
Dutch: bemanning crew
Dutch: man man, husband
Dutch: mannekijn little man
Dutch: mins man
Old Saxon: man-kunni mankind
Old High German: man man
Old High German: man-chunni mankind
Old High German: mennisco human being
Middle High German: mensch human being
German: Flügelmann fugleman
German: Mann man
German: Mannschaft crew
German: Mensch man, person, human being
Yiddish: Mensch mensch, human being
North Germanic
Runic: *mannaz man; (name for) M-rune
Old Norse: maðr man, person; husband; henchman
Old Norse: Norþmaðr Norseman
Old Icelandic: mann-kyn mankind
Danish: mand man, husband
Danish: mandskab crew
Danish: menneske man
Swedish: man man
Swedish: människa man
East Germanic
Gothic: manna man
Italic
Old French: Normant Norman, from Normandy
French: mannequin model, dress stand
Slavic
Russian: muzh man, male
Indic
Sanskrit: manuh man



Erstellt: 2018-10

Methoden indogermanischer Sprachforschung

Dass Sprachforscher durchaus zu sehr differenzierten Untersuchungen greifen müssen zeigt sich an folgendem Beispiel. Die Rekonstruktion der indogermanischen Wortwurzeln lieferte keine Bezeichnungen für "Eisen" und "Bronze", wohl aber für "Pferd" und "Rad". Was kann man daraus schliessen? Die Schlussfolgerung besagt, dass die Ausbreitung des Indogermanischen nach der Domestizierung von Pferden und der Erfindung des Rades stattfand, aber vor der Bronzezeit. "Pferd" und "Rad" wurden mitgenommen. "Bronze" und "Eisen" wurden erst später weitestgehend unabhängig voneinander mit einer Bezeichnung versehen.

N

O

P

*ped- (W3)

Ide. "*ped-", "*pod-" = dt. "Fuß", "gehen", "fallen", hat eine große Verwandtschaft. Es gehört zu den Wortwurzeln die mich begeistern. Ob es nun wirklich "die" Indoeuropäer gab, wie sie vor 8000 Jahren sprachen und woher sie kamen - all das mag vielleicht nie wirklich geklärt werden können. Aber das Modell "Indoeuropäisch" ist durchaus brauchbar und führt immer wieder zur Entdeckung interessanter Wortverwandtschaften.

So sieht man etwa dt. "Fuß", span. "pie", frz. "pied", it. "piede", engl. "foot" ihre Verwandtschaft deutlich an. Abgeleitete Bezeichnungen wie dt. "Pediküre", das auf frz. "pédicure" und damit auf lat. "pes", Gen. "pedis" = dt. "Fuß" und lat. "cura" = dt. "Sorge", "Pflege" zurück geht und die Lehnübersetzung dt. "Fußpflege" können ihre Herkunft ebenfalls nicht verleugnen. Auch dem engl. "pedestrian" sieht man seine Herkunft an. Aber zur großen Verwandtschaft gehören auch dt. "Pejoration" ("Verschlechterung", "Bedeutungsverschlechterung") und dt. "Pessimismus" (zu lat. "pessimus" = dt. "schlechtest", "sehr schlecht").

Die folgende Liste gibt eine Vorstellung der großen Wortfamilie:





(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE379.html


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

"*ped", "*pod" indoeuropees ("voet")


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/idg/idg_p.html
In "Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014" findet man zwei Wurzel ide. "*ped-". Einmal mit der Bedeutung dt. "fassen" und einmal mit der Bedeutung dt. "Fuß", "gehen". Möglicherweise besteht ein tiefer Zusammenhang zwischen beiden "*ped-"-Wurzeln. Vor 8.000 Jahren konnte man eine neue Umgebung nur durch "gehen" "erfassen" (also "erfußen"). Die alten Römer maßen Entfernungen mit "Tausend Doppelschritten", in "Meilen". Im Englischen findet man noch die Maßeinheit engl. "foot" = "0,3048 m". Später maß man den Raum mit "Tagesritten", also in Strecken, die ein Pferd an einem Tag zurück legen konnte. Und das Universum wird in "Lichtjahren" vermessen also mit Entfernungen, die Licht in einem Jahr "durchschreiten" kann.

Und die lateinische Fessel war im Original eine "Fußfessel".

(E?)(L?) http://www.takeourword.com/Issue093.html#Spotlight

The ancient (and still hypothetical) *Indo-European language had (it is thought) the word "*ped", "foot" and from this evolved Greek "pous", Latin "pes", Sanskrit "pada", German "fus", Old English "fot", and Modern English "foot".

One of the joys of etymology is tracing the strange paths that words take before taking their modern form. In the case of "*ped", it entered English many times over giving us several words besides "foot". Other survivors from Old English are "fetch", "fetlock" and "fetter". Old French had the word "paunier", "a foot soldier" which became English "pioneer" (the first to set foot in a new land), "pawn" and (via a slightly different route) "peon". "Pedal" (Latin "pedalis", "of the foot") was a direct borrowing and "pedestrian" was one of many Latinate words concocted by scholars in the 17th and 18th centuries.

Another learned borrowing is "expedite". It comes from Latin, "expedire" meaning "to free from a snare", but its literal meaning is "to remove a foot". Its modern English meaning suggests speeding things up by removing "impediments". Yes, as you might have guessed, to be "impeded" is literally to be "in-foot-ed". "Impedare" was Latin for "to fetter".

The Latin verb "peccare" (originally "pedcare") literally meant "to stumble" but later came to meaning "to sin". From this meaning we derive "impeccable" and "peccadillo".

When England began to colonize India in the 18th century, our language picked up an Indo-European word distantly related to "foot", and that was "pajama". An Urdu word, "pajama" was originally Persian for "leg covering".

Notice that the initial letter of the word for "foot" is "p" in some languages and "f" in others. These consonants have shifted during their history so the resemblance is not always obvious. Fortunately, the Indo-European consonant shifts have been found to follow predictable patterns. Once we are told that "pf" and "ff" in German often represent "p" and "pp" in English, we may easily expand our German vocabulary. We see "pfeffer" and understand "pepper". With the additional knowledge that a German "z" is an English "t" we may surmise that "pflanz" means "plant". Similar mutations have been mapped across all the Indo-European family and a table of all of them can be found on our theory pages.
...


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/X/P1458.html


Erstellt: 2014-10

*pekw- (W3)

Die postulierte Wurzel ide. "*pekw-" mit der Bedeutung dt. "kochen", "backen", "braten", "reifen", "reif werden lassen", "reif werden" hat eine große Wortfamilie hervorgebracht. Dazu gehören:

Die folgenden Worte scheinen ebenfalls zu dieser Wortfamilie zu gehören. Allerdings gibt es Zweifel daran, dass dies wirklich der Fall ist. So wird für engl. "cake", frz. "quiche", engl. "cookie", eventuell auch frz. "cocagne", dt. "Kuchen" eine Wurzel ide. "*kakâ-" in Erwägung gezogen, worauf auch skand. "kaka" und "kage" zurück geführt wird. Dabei wird eine lautmalerische Entstehung vermutet.

(E?)(L?) https://ahdictionary.com/word/indoeurop.html

"*pekw-" - "To cook", "ripen".

Assimilated form (in Italic and Celtic) "*kwekw-" "cook", "cuisine", "kitchen", "quittor"; "apricot", "biscotto", "biscuit", "charcuterie", "concoct", "decoct", "precocious", "ricotta", "sancocho", "terra cotta", from Latin "coquere", "to cook";

"culinary", "kiln", from Latin "culina", "kitchen", deformed from "coquina".

"pepo"; "pumpkin", from Greek "pepon", "ripe".

"peptic", "peptize"; "drupe", "eupeptic", "pepsin", "peptone", from Greek "peptein", "to cook", "ripen", "digest" (> "peptos", "cooked").

"dyspepsia", from Greek "-pepsia", "digestion".

"pukka"; "pakora", from Sanskrit "pakva-", "ripe".

"ceviche"; "escabeche", from Old Iranian "*-paka"-, "cooked" (Avestan "-paka-").

[Pokorny peku?- 798.]


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080725202019/https://www.bartleby.com/61/roots/IE384.html

ENTRY: "pekw-"

DEFINITION: "To cook", "ripen".

1. Assimilated form (in Italic and Celtic) "*kwekw-".

1.a. "cook", "cuisine", "kitchen", "quittor"; "apricot", "biscotto", "biscuit", "charcuterie", "concoct", "decoct", "precocious", "ricotta", "terra cotta", from Latin "coquere", "to cook";

1.b. "culinary", "kiln", from Latin "culna", "kitchen", deformed from "coquna".

2. "pepo"; "pumpkin", from Greek "pepn", "ripe".

3. "peptic", "peptize"; "drupe", "eupeptic", "pepsin", "peptone", from Greek "peptein", "to cook", "ripen", "digest" (> "peptos", "cooked").

4. "dyspepsia", from Greek "-pepsi", "digestion".

5. "pukka", from Sanskrit "pakva-", "ripe".

(Pokorny pek- 798.)


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*pekw-

ide. "*pekw-"

Proto-Indo-European root meaning "to cook", "ripen".

It forms all or part of: "apricot"; "biscuit"; "charcuterie"; "concoct"; "concoction"; "cook"; "cuisine"; "culinary"; "decoct"; "decoction"; "drupe"; "dyspepsia"; "dyspeptic"; "eupeptic"; "kiln"; "kitchen"; "peptic"; "peptide"; "peptone"; "precocious"; "pumpkin"; "ricotta"; "terra-cotta".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "pakvah" "cooked", "ripe"; Avestan "-paka-" "cooked"; Greek "peptein" "to cook", "ripen", "digest", "pepon" "ripe"; Latin "coquere" "to cook", "prepare food", "ripen", "digest", "turn over in the mind", Oscan "popina" "kitchen"; Lithuanian "kepti" "to bake", "roast"; Old Church Slavonic "pecenu" "roasted"; Welsh "poeth" "cooked", "baked", "hot".

Words related to "*pekw-"


(E?)(L?) http://www.geocities.ws/protoillyrian/the_whole_dang_file.zip

Root / lemma: "pekw-" ("*kwekwho")

Meaning: "to cook"

German meaning: "kochen"

Grammatical information: participle "pekw-to-" "cooked", "boiled" / Partiz. "pekw-to-" "gekocht"

Material: Old Indian "pacati", av. "pacaiti" "kocht", "bäckt", "brät" (= lat. "coquo", cymr. "pobi", alb. "pjek", abg. "peko", compare also lit. "kepu"); Fut. "paksyati": gr. "peko"); common Old Indian "-gwh-" > "-ks-" : Gr. "-gwh-" > "-kwh-" : "-kwh-" > "-ps-" phonetic mutation

Supin. "paktum" = lat. "coctum", Old Church Slavic "pešt?"; participle "pakta-" (= gr. "peptos" (?), lat. "coctus", cymr. "poeth"), Old Indian "pacyate" "reift", "pakva-" "cooked", "boiled", dt. "gekocht", "reif", "pakti-" f. "das Kochen", "gekochtes Gericht" (= gr. "pephis" (?), lat. "cocti-o", abg. "pešt?", Old Prussian "pectis"), "paktar-" "the Kochende" (= lat. "coctor", fem. gr. "peptria" (?) "paka-" m. "das Kochen", "Backen", "Reifen", av. "nasu-paka-" "Leichen(teile) cooking", "kochend", "verbrennend"; arm. probably "hac" "bread", dt. "Brot", as "*pokw-ti-"; gr. "pesso" (?), att. "pepo" (?) "cook", "koche", "verdauen" ("*pekwio"), to-present "pepto"; "pephis" (?) f. "Kochen"; "pepon", "peponos" (?) "reif" (f. "pepeira" after "pion": "pieira" (?)), "popanon" (?) "pastry", "cake", dt. "Gebäck", "Kuchen"; umgestelltes "*kwopos" in "arto-popos" (?) (besides "arto-popos" (?)) "Brotbäcker"; alb. "pjek" "I bake", dt. "ich backe"; lat. "coquo", "coquere" "cook" (ital. kelt. Assim. from "*pekwo" to "*kwekwo"), "coquus" "Koch" (: "arto-popos"), "coquina" "Küche", as osk.-umbr. Lw. "popina"; cymr. "pobi" ("o" from "e"), corn. "pobas", bret. "pibi" "backen", bret. "pobet" "gebacken", cymr. "poeth" ("*kwekw-tos") "hot", bret. "poaz" "cooked", "boiled", mcymr. "poburies" "Bäckerin", corn. "peber", bret. "pober" "Bäcker"; common celt.-illyr. "kw-" > "p-" phonetic mutation.

air. "cuchtar" "Küche" from lat. "coctura" ds.; ags. "a-figen" "roasted"; lit. (reconverted) "kepu", "kepti", lett. "cepu", "cept" "backen", "fry", "ceplis" "oven"; without rearrangement Old Prussian "pectis" "Ofenschaufel" = Old Church Slavic "pešt?" "oven", dt. "Ofen", "Höhle"; lit. "pektas" "roasted", Old Church Slavic "*peko", "*pešti" "backen" in serb. "pecem", "peci" ds., etc.; Old Church Slavic "pek?" "heat", "pot?" "Schweiß" ("*pokto-"), "pešt?" "oven", dt. "Ofen", "peštera" "cave", "oven", dt. "Höhle", "Ofen" etc.;

toch. AB "päk-" "zum Reifen bringen", "kochen", "cook", participle Pass. "pepaksu"; A "pukäl", B "pikul" "year", dt. "Jahr" (= "ripeness", dt. "Reife"). common Old Indian "-gwh-" > "-ks-" : Toch. "-gwh-" > "-ks-" phonetic mutation

References: WP. II 17 f., WH. I 270 f., Trautmann 211 f.

Page(s): 798


(E?)(L?) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=racines

"*PEKw-" "cuire", "mûrir"


(E1)(L1) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=cuisine

Les grandes familles de mots

La famille CUISINE

Patriarche indoeuropéen : "*PEKw-" [1], "cuire", "mûrir"

Les branches

1. Le grand ancêtre latin de la famille est le verbe "coquere", "cuire" qui avait sa propre série de dérivés: "coctio", "cuisson", "coquina", "cuisine", "coquus", "cuisinier", "praecox", "précoce", "qui mûrit vite", etc. En sont issus un petit groupe de mots qui contiennent le radical "-coc-" (ou "-coq-"):

"coction", "concocter", "décoction", "cocotte" (ustensile de cuisine), "précoce", "précocité", "coq" (chef cuisinier sur un bateau, par le néerlandais "kok")

2. On aura deviné que le verbe français "cuire" descend du latin "coquere" après avoir subi un certain nombre de déformations au cours des siècles. Il est à son tour le chef de toute une famille reconnaissable au radical "-cui-":

"cuisine", "cuisiner", "cuisinier", "cuisinière", "cuisson", "cuite", "cuisant", "cuistot", "cuistance", "cuistre", "cuistrerie", "autocuiseur", "biscuit", "biscuiterie", "recuire", ...

3. La famille a aussi une branche grecque – plus proche de l’indoeuropéen par son initiale – dont les principaux représentants sont les mots "pepsis", "cuisson", "digestion", "peptikos", "apte à digérer", et "pessein", "faire cuire", "digérer". Leur descendance française se reconnaît au radical "-peps-" ou "-pept-":

"peptique", "peptone", "pepsine", "apepsie", "dyspepsie", "bradypepsie" (voir "Annexe")

4. Y a-t-il une branche germanique de cette famille? On a longtemps pensé que "cake" et "quiche", l’anglicisme "cookie", et peut-être aussi cocagne, descendaient également du latin "coquere" via l’allemand, ou que l’allemand "Kuchen", "gâteau", avait un ancêtre germanique apparenté à "*PEKw-". On en est maintenant beaucoup moins sûr, sachant que "*kakâ-", le probable ancêtre germanique de ces mots et auquel on remonte par les scandinaves "kaka" et "kage", ne peut pas, d’après les lois de la phonétique historique, dériver de "*PEKw-".

Les invités masqués

1. Il a trop voyagé pour être encore reconnaissable: "abricot", emprunt indirect (XVIe s.) à l’arabe "al-barquq", lui-même emprunté au grec "praikokion". (Voir Curiosités.)

2. Son air d’être la sœur de "biscuit", "cuit deux fois", permet de la reconnaître assez facilement: "biscotte", emprunt à l’italien "biscotto", même sens que "biscuit". (Pour l’élément "bis-", voir la famille "DEUX").

3. Il cache le "i" de "-cui-" (branche 2): "charcutier", d’abord "chaircuttier" puis "charcuytier", est dérivé, avec le suffixe caractéristique des noms de métiers, de "chair" ("de porc", "veau", "gibier") "cuite". Dérivés: "charcuterie", "charcuter", "charcutaille". (Pour "char-" et "chair", voir Homonymes 1).

4. Il conserve le "c" initial, mais pour le reste ...: "culinaire" est emprunté (1546, Rabelais) au latin "culinarius", "qui a rapport à la cuisine", dérivé de "culina", "cuisine", synonyme de "coquina" (branche 1). (Voir Curiosités).

5. Il conserve le son "k" initial, mais pour le reste ...: "queux": via les formes intermédiaires "cous" et "queu", est issu du latin "coquus", "cuisinier". C’est donc un doublet de "coq" (branche 1). Le mot s’emploie par plaisanterie dans l’expression "maître queux". À part ce cas, face au succès de "cuisinier", et probablement aussi à cause de la concurrence de leurs très usuels homonymes, "coq" et "queux" sont quasiment inusités. Il semble que "gueux" ne soit qu'une variante de "queux".

Curiosités

1. Le "précoce" "abricot": une série de mots apparentés dans les langues romanes atteste l’histoire compliquée de ce terme, reflet de celle du fruit qu’il désigne. Originaire de Chine, l’"abricot" a commencé sa carrière méditerranéenne en Syrie. Les Grecs l’avaient appelé "arméniakon", "fruit d’Arménie", parce que l’Arménie était sa provenance immédiate. Pour les Latins, la "pruna armeniaca" se nommait aussi "praecoquum", "le fruit précoce", mot passé en grec tardif sous la forme "praikokion". C’est ce dernier mot grec – adopté par les Arabes, qui cultivèrent le fruit mieux que d’autres –, et c’est le mot arabe "al barquq" – où "al" est l’article et où "barquq" représente le grec "praikokion" –, qui fut adopté dans la péninsule ibérique, puis plus au Nord, et notamment en France. En Egypte le mot "barquq" désigne actuellement "la prune" alors que "l’abricot" y est appelé "meshmesh".

2. "cuistre": du latin "cocistro", "esclave chargé de goûter les mets", via plusieurs formes intermédiaires ("quistrun", "quistron", "coistron", "coistre", "quistre", "marmiton", "valet de cuisine"). Le mot s’est appliqué au valet, au subalterne dans un collège, puis à l’écolier qui porte le manteau et le bonnet, et au cuisinier des étudiants. C’est vers 1670 qu’il a commencé à désigner un homme pédant, ridicule et vaniteux de son savoir. Dérivé: "cuistrerie".

3. "culinaire": de "culina", synonyme de "coquina", lequel aurait été déformé sous l’influence de "culus", "cul", les latrines étant, à Rome, souvent attenantes à la "cuisine", et "culina" est attesté pour "latrines". Il s’agirait donc à l’origine d’un terme péjoratif basé sur un jeu de mots typiquement rabelaisien!

Homonymes et faux frères

1. Il y a "cuire" et "cuir" !

Le nom "cuir" est issu du latin "corium", "peau de l’animal", "peau de l’homme", "enveloppe", "peau des arbres et des fruits", "peau sur un liquide". Le mot se rattache, comme "chair" vu plus haut, à la racine indoeuropéenne "*(S)KER-", "couper", "séparer", "partager", la peau étant ce que l’on peut détacher du reste. Dérivés: "cuirasse", "cuirassier", "cuirasser", "cuirassé", "coriace", "curée", "excorier", "excoriation".

2. Il y a "coq" et "coq"! Et il y a "cocotte" et "cocotte"!

Le "coq", la "coqueluche" et le "coquelicot": le "coq" qui fait la cuisine sur un bateau et le "coq" qui règne sur le poulailler n’ont sémantiquement rien à voir l’un avec l’autre bien qu’il leur arrive de se rencontrer dans certaines circonstances autour d’une "cocotte"! Le nom du "coquelicot", fleur rouge des champs ressemblant à une crête de coq, est issu de "coquerico", ancienne forme de "cocorico", onomatopée désignant le cri du coq et le coq lui-même, et dont la première syllabe pourrait bien être à l’origine du nom de l’animal. Autres dérivés: "cocarde", "coquet", et aussi "cocotte", comme synonyme affectueux de poule, dans les deux sens du mot. Une "cocotte" peut donc faire "cuire" une "cocotte" dans sa "cocotte" ...

Quant à la "coqueluche" – le mot est d’origine obscure –, avant d’être une maladie bien connue, elle a d’abord été une sorte de capuchon. Il semble que l’expression “Marie est la coqueluche de Pierre” (= "Marie est aimée passionnément par Pierre") vienne de ce premier sens par un emploi métaphorique comparable à celui qui se trouve dans les expressions plus ou moins encore usuelles et où les actants sont inversés, “Pierre est coiffé de Marie”, “Pierre est toqué de Marie”, “Pierre a le béguin pour Marie”.

3. Il y a "queux" et "queue"!

"queue" est issu du latin "coda" ou "cauda", "prolongement du corps d’un animal", mot populaire d’origine inconnue. Dérivé: "coda" (terme de musique).

4. "biscoteau" ou "biscoto", sans rapport avec "biscotte", est un synonyme familier de "biceps". (Voir famille "CAPITAL").

5. "coquin": l’état actuel des connaissances ne permet de faire dériver ce mot, comme cela a été proposé, ni du français "coq" (l’animal) ni du latin "coquinus", mot dont on n’a qu’une seule attestation isolée avec un sens péjoratif chez Plaute.

6. Enfin ne sont de la famille ni "coque", ni "coquille", ni "coccinelle", ni "cocon", ni "cocu", ni "cuisse", ni "cuivre".

Dans d’autres langues indoeuropéennes

esp. "albaricoque", "bizcocho", "cocer", "cocina", "cocinero", "culinario", "pepino", "pepsina", "precoz"

port. "albricoque", "biscoito", "cozer", "culinário", "pepsina", "precoce"

it. "biscotto", "cucina", "cuocere", "cuoco", "precoce"

angl. "apricot", "biscuit", "concoct", "cook", "dyspepsia", "kitchen", "peptic", "precocious", "pumpkin"

all. "Aprikose", "Biskuit", "Koch", "kochen", "Kochung", "kulinarisch"

Note:

1- Les dialectes celtiques et italiques ont une forme "*KwEKw-" où le "P" initial de la racine indoeuropéenne est devenu "Kw" par assimilation.


(E?)(L?) http://static.scribd.com/docs/km058hvpku1jx.pdf

...
Indo-European had a verb "to cook" ("*pekw-", also having the notion "to ripen"). Other household activities included "spinning" ("*(s)n-"), "weaving" ("*webh-"), and "sewing" ("*sy-"). The verb "*wes-" (2) ("WEAR") is ancient and everywhere attested.
...


Erstellt: 2019-07

*pele (W3)

Das ide. "*pele", "*ple", "*pla" ist die Wurzel für viele Abkömmlinge:

(E?)(L?) http://www.rki.de/GESUND/MBL/TOXOPLAS.HTM


(E1)(L1) http://web.archive.org/web/*/https://www.bartleby.com/61/roots/IE391.html


*pele- (W3)

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*pele-(2)"

DEFINITION: "Flat"; "to spread". Oldest form "*pele-;" variant "*plee-", colored to "*plae-", contracted to "*pla-".

Derivatives include "field", "planet", "plasma", "plastic", and "polka".

1. Suffixed form "*pel(e)-tu-".

"field", from Old English "feld", "open field", from Germanic "*felthuz", "flat land".

2. Suffixed form "*pel(e)-t-es-" (by-form of "*pel(e)-tu-").

a. "feldspar", from Old High German "feld", "field";

b. "veldt", from Middle Dutch "veld", "velt", "field". Both a. and b. from Germanic "*feltha-", "flat land".

3. Variant form "*pla-".

a. Suffixed form "*pla-ru-".

"floor", from Old English "flor", "floor", from Germanic "*floruz", "floor";

b. suffixed form "*pla-no-".

"llano", "piano"(2), "plain", "planarian", "plane"(1), "plane"(2), "plane"(3), "planish",

"plano-",

"planula"; "esplanade", "explain", "pianoforte",

from Latin "planus", "flat", "level", "even", "plain", "clear".

4. Suffixed zero-grade form "*ple-ma-".

"palm"(1), "palm"(2), "palmary",

from Latin "palma" ("*palama"), "palm of the hand".

5. Possibly extended variant form "*plan-".

a.

"planet"; "aplanatic", from Greek "planasthai", "to wander" ("to spread out");

b. perhaps Germanic "*flan-".

"flâneur", from French "flâner", "to walk the streets idly", from a source akin to Old Norse "flana", "to wander aimlessly".

6. Suffixed zero-grade form "*ple-dh-".

"-plasia", "plasma", "-plast", "plaster", "plastic", "plastid", "-plasty"; "dysplasia",

"metaplasm",

"toxoplasma", from Greek "plassein" ("*plath-yein"), "to mold", "spread out".

7. O-grade form "*pole-".

a. "polynya", from Russian "polyi", "open";

b.

"Polack", "polka",

from Slavic "polje", "broad flat land", "field". (Pokorny "pele-" 805.) See also extensions "plak-"(1) and

"plat-".


Erstellt: 2014-10

*per- (W3)

Die Wurzel ide. "*per-" hat eine große Bedeutungsvariante. Im Kern geht es dabei um die Bedeutung dt. "hinüberführen", "hinüberbringen", "übersetzen".

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE395.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "*per-" (1)

DEFINITION:

Base of prepositions and preverbs with the basic meanings of "forward", "through", and a wide range of extended senses such as "in front of", "before", "early", "first", "chief", "toward", "against", "near", "at", "around".

Derivatives include "far", "paradise", "afford", "first", "protein", "veneer", "probe", "privy", "pristine", and "priest".

I. Basic form "*per-" and extended form "*peri".

1a. "turnverein", from Middle High German "vereinen", "to unite", from Old High German "far-";

1b. "veer" (2), from Middle Dutch "vieren", "to let out", "slacken";

1c. Germanic compound "*fer-getan" (see "ghend-");

1d. "frump", from Middle Dutch "verrompelen", "to wrinkle".

1a–1d all from Germanic "*fer-", "*far-", used chiefly as an intensive prefix denoting destruction, reversal, or completion.

2. Suffixed (comparative) form "*per-ero-", "farther away". "far", from Old English "feor", "feorr", "far", from Germanic "*ferera", "*ferra".

3. "per", "per-"; "paramount", "paramour", "parget", "parterre", "parvenu", from Latin "per", "through", "for", "by".

4. "peri-"; "perissodactyl", from Greek "peri", "around", "near", "beyond".

5a. "palanquin", "puggree", from Sanskrit "pari-", "couch";

5b. "paradise", from Avestan "pairi-", "around";

5c. "bard" (2), "purdah", from Old Persian "pari", "around", "over";

5d. Old Iranian compound "*pari-varaka-" (see "wer-" (4)).

a–d all from Indo-Iranian "*pari-", "around".

6. "perestroika", from Old Russian "pere-", "around", "again", from Slavic "*per-".

II. Zero-grade form "*pi-".

1a. "for", from Old English "for", "before", "instead of", "on account of";

1b. "for-", from Old English "for-", prefix denoting destruction, pejoration, exclusion, or completion.

Both a and b from Germanic "*fur", "before", "in".

2. Extended form "*pit-". "forth"; "afford", from Old English "forth", from Germanic "*furth-", "forward".

3. Suffixed (comparative) form "*pi-tero-". "further", from Old English "furthra", "furthor", "farther away", from Germanic "*furthera-".

4a. Compound "*pi-st-i-" or "*por-st-i-", with o-grade form "*por-" (see "sta-");

4b. "porrect", from Latin "por-", "forth", "forward".

Both a and b from Latin "por-" from "*pi-".

5. Suffixed form "*pi-sod" "parget", from Latin "porro", "forward".

III. Extended zero-grade form "*pie-".

1. Suffixed (superlative) form "*pie-mo-".

1a. "former" (2), from Old English "forma", "first", from Germanic "*fruma-", "*furma-";

1b. "foremost", from Old English "formest", "first", from Germanic "*frumista-", "*furmista-";

1c. Latin compound "prandium", "first meal", "late breakfast", "lunch" (probably from "*pram-d-ium" from "*piem-(e)d-yo-"; second element "*-ed-", "*-d-", "to eat"; see "ed-").

2. Suffixed (superlative) form "*pie-isto-" "first", from Old English "fyrst", "fyrest", "first", from Germanic "*furista-", "foremost".

3. Suffixed form "*pie-wo-".

3a. "prow", from Greek "proira", "forward part of a ship", from analogically suffixed form "*prow-arya";

3b. "protein", "protist", "proto-", "proton", from Greek "protos", "first", "foremost", from suffixed (superlative) form "*prow-ato-".

Both a and b from Greek "*prowo-", "first", "foremost".

4. Suffixed form "*pie-i". "arpent", from Latin "arepennis", "half-acre" (second element obscure), from Gaulish "ari" (combining form "are-"), "before", from Celtic "*pari", "*ari", "*are".

IV. Extended form "*piea".

1a. "fore", "fore-"; "forefather", from Old English "fore", "for", "before";

1b. "vorlage", from Old High German "fora", "before";

1c. "before", from Old English "beforan", "before", from Germanic prefixed and suffixed form "*bi-fora-na", "in the front" ("*bi-", "at", "by"; see "ambhi").

1a–1c all from Germanic "*fura", "before".

2. "para-" (1); "palfrey", from Greek "para", "beside", "alongside of", "beyond".

3. "Purana", from Sanskrit "pura", "before".

V. Extended form "*pro".

1a. "frae", "fro"; "froward", from Old Norse "fra", "from", from Germanic "*fra", "forward", "away from";

1b. Germanic "*fra-, "completely", in compounds (see "ed-", "aik-").

2. Suffixed form "*pro-mo-".

2a. "frame", "from", from Old English "fram", "forward", "from", from Germanic "*fram", "from";

2b. "furnish", "furniture", "veneer", from Old French "fournir", "furnir", "to supply", "provide", from Germanic derivative verb "*frumjan", "to further", from Germanic "*frum", "forward";

2c. "pram" 2, from Czech "prám", "raft".

3. Suffixed form "*pro-wo-".

3a. (i) "Frau", "Fräulein", from Old High German "frouwa", "lady";

3a. (ii) "Freyja", from Old Norse "freyja", "lady".

Both (i) and (ii) from Germanic "*frowo-", "lady", lengthened-grade feminine of "*frawan-"; "lord";

3b. "Frey", from Old Norse "Freyr", from Germanic "*frawa-", alteration of "*frawan-". "lord";

3c. form "*pro-wo-", independently created in Slavic. "naprapathy", from Old Church Slavonic "prav", "true".

4. "pride", "pro" (1), "pro-" (1), "prodigality", "proud", "prowess"; "improve", "purchase", from Latin "pro", "pro-", "before", "for", "instead of".

5. Suffixed form "*pro-no-". "prone", from Latin "pronus", "leaning forward".

6. Possible suffixed form "*pro-ko-". "reciprocal", from Latin compound "reciprocus", "alternating", "backward and forward" ("*re-ko-", "backward"; see "re-").

7. Suffixed adverb "*pro-kwe".

7a. "approach", "rapprochement", "reproach", from Latin "prope", "near";

7b. suffixed form "*prokw-inkwo-". "propinquity", from Latin "propinquus", "near";

7c. suffixed (superlative) form "*prokw-isamo-". "proximate"; "approximate", from Latin "proximus", "nearest".

8. Compound "*pro-bhw-o-", "growing well or straightforward" ("*bhw-o-", "to grow"; see "bheu-"). "probable", "probe", "probity", "proof", "prove"; "approve", "improbity", "reprove", from Latin "probus", "upright", "good", "virtuous".

9. "pro-" (2), from Greek "pro", "before", "in front", "forward".

10. Suffixed (comparative) form "*pro-tero-". "hysteron proteron", "Proterozoic", from Greek "proteros", "before", "former".

11. "Prakrit", from Sanskrit "pra-", "before", "forth".

12. Celtic "*ro-", intensive prefix. "galore", from Old Irish "roar", "enough", from Celtic compound "*ro-wero-", "sufficiency" ("*-wero-", see "were-o-").

VI. Extended forms "*prai-", "*prei-".

1a. "pre-"; "preterit", from Latin "prae", "before";

1b. compound "*prai-ghes-to-" (see "ghes-").

2. Suffixed (comparative) form "*prei-yos-". "prior" (2), from Latin "prior", "former", "higher", "superior".

3. Suffixed form "*prei-wo-".

3a. "private", "privilege", "privity", "privy"; "deprive", from Latin "privus", "single", "alone" (- "standing in front", "isolated from others");

3b. "proper", "property"; "appropriate", "expropriate", "proprioception", "proprioceptor", "proprium", from Latin "proprius", "one's own", "particular" (- "pro privo", "in particular", from the ablative of "privus", "single"; "pro", "for"; see V. 4.).

4. Extended form "*preis-".

4a. Suffixed (superlative) form "*preis-mo-".

4a (i) "premier", "primal", "primary", "primate", "prime", "primitive", "primo", "primus"; "imprimis", "primavera1", "primeval", "primipara", "primogenitor", "primogeniture", "primordial", from Latin "primus" (- "*prismus"; ablative plural "primis"), "first", "foremost";

4a (ii) "prince", "principal", "principle", from Latin compound "prnceps", "he who takes first place", "leader", "chief", "emperor" ("-ceps", "-taker"; see "kap-");

4b. suffixed form "*preis-tano-". "pristine", from Latin "pristinus", "former", "earlier", "original".

VII. Extended form "*pres-" in compound "*pres-gwu-", "going before" ("*gw-u-", "going"; see "gw-"). "presbyter", "Prester John", "priest"; "presbyopia", from Greek "presbus", "old", "old man", "elder".

VIII. Extended form "*proti". "pros-", from Greek "pros", "against", "toward", "near", "at".

(Pokorny 2. A. per 810.) Other possibly related forms are grouped under "per-" (2), "per-" (3), "per-" (4), and "per-" (5).


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE396.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "*per-" (2)

DEFINITION:

"To lead", "pass over". A verbal root belonging to the group of "per" (1).

Derivatives include "fjord", "welfare", "emporium", "opportune", "important", and "sport".

I. Full-grade form "*per-".

1. Suffixed form "*per-tu-". "firth", "fjord", from Old Norse "fjördhr", "an inlet", "estuary", from Germanic "*ferthuz", "place for crossing over", "ford".

2. Suffixed form "*per-ona-". "peroneal", from Greek "perone", "pin of a brooch", "buckle" (- "that which pierces through").

3. Suffixed form "*per-yo-". "diapir", from Greek "peirein", "to pierce".

4. Suffixed form "*per-tra-". "petro-", "petrous", "pier"; "parsley", "petrify", "petroleum", "saltpeter", from Greek "petra", "cliff", "rock" (dissimilated from "*pertra-"), with possible earlier meaning "bedrock" (- "what one comes through to").

5. Suffixed form "*per-wi", "*per-wn-", "bedrock", "a coming through", "what one comes through to", and derived adjective "*per-wn-to-", "rocky". "Parvati", from Sanskrit "parvatah", "mountain".

II. O-grade form "*por-".

1a. (i) "fare"; "warfare", "wayfarer", "wayfaring", "welfare", from Old English "faran", "to go on a journey", "get along";

1a. (ii) "fieldfare", from Old English "feldeware", possibly altered by folk etymology in Old English from an earlier "*feldefare", from "*fare", "a goer", from "faran" (see (i) above);

1b. "gaberdine", from Old High German "faran", "to go", "travel";

1c. "fartlek", from Old Norse "fara", "to go", "move".

a–c all from Germanic "*faran", "to go".

2. Suffixed form "*por-o-", "passage", "journey". "pore" (2); "aporia", "emporium", "poromeric", from Greek "poros", "journey", "passage".

3. Suffixed (causative) form "*por-eyo-", "to cause to go", "lead", "conduct".

3a. "ferry", from Old English "ferian", "to transport", from Germanic "*farjan", "to ferry";

3b. "guar", from Sanskrit "parayati", "palayati", "he leads across", "brings to safety".

4. Lengthened-grade form "*por-".

4a. "fere", from Old English "fera", "gefera", "fellow-traveler", "companion" ("ge-", "together", "with"; see "kom"), from Germanic suffixed form "*for-ja-";

4b. "führer", from Old High German "fuoren", "to lead", from Germanic suffixed (causative) form "*for-jan".

5. Possibly suffixed form "*por-no-", "feather", "wing" (- "that which carries a bird in flight").

5a. "fern", from Old English "fearn", "fern" ("having feathery fronds"), from Germanic "*farno", "feather", "leaf";

5b. "pan" (2), from Sanskrit "param", "leaf", "feather".

III. Zero-grade form "*pi-".

1. Suffixed form "*pi-tu-", "passage".

1a. "ford", from Old English "ford", "shallow place where one may cross a river", from Germanic "*furdu-";

1b. "port" (1); "importune", "opportune", "passport", from Latin "portus", "harbor" (- "passage").

2. Suffixed form "*pi-ta-". "porch", "port" (3), "portal", "portcullis", "porter" (2), "portico", "portière", "portulaca", "purslane", from Latin "porta", "gate".

3. Suffixed (denominative) form "*pi-to-". "port" (5), "portable", "portage", "portamento", "portative", "porter" (1); "comport", "deport", "export", "import", "important", "portfolio", "purport", "rapport", "report", "sport", "support", "transport", from Latin "portare", "to carry". (Pokorny 2. B. per 816.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE397.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "*per-" (3)

DEFINITION:

"To try", "risk" (- "to lead over", "press forward"). A verbal root belonging to the group of "per-" (1).

1. Lengthened grade "*per-". "fear", from Old English "f?r", "danger", "sudden calamity", from Germanic "*feraz", "danger".

2. Suffixed form "*peri-tlo-". "parlous", "peril", from Latin "periclum", "periculum", "trial", "danger".

3. Suffixed form "*per-yo-". "experience", "experiment", "expert", from Latin "experiri", "to try", "learn by trying" ("ex-", "from"; see "eghs").

4. Suffixed form "*per-ya". "pirate"; "empiric", from Greek "peira", "trial", "attempt". (Pokorny 2. E. "per" 818.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE398.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "*per-" (4)

DEFINITION:

"To strike". A verbal root possibly belonging to the group of "per-" (1). Extended forms "*prem-", "*pres-". "pregnant" (2), "press" (1), "pressure", "print"; "appressed", "après", "compress", "depress", "espresso", "express", "impress" (1), "imprimatur", "imprint", "oppress", "repress", "reprimand", "reprisal", "reprise", "suppress", from Latin "premere" (past participle "pressus"), "to press". (Pokorny 3. "per-" 818.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/roots/IE399.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "*per-" (5)

DEFINITION:

"To traffic in", "sell" (- "to hand over", "distribute"). A verbal root belonging to the group of "per" (1). Base of two distinct extended roots.

I. Root form "*pret-".

1. "interpret", from Latin compound "inter-pres" (stem "inter-pret-"), "go-between", "negotiator" ("inter-", "between"; see "en").

2. Suffixed form "*pret-yo-". "praise", "precious", "price"; "appraise", "appreciate", "depreciate", from Latin "pretium", "price".

II. Variant root form "*pero-". Suffixed form "*per-n-o-", "*pr-n-o-", with o-grade "*pore-na-", "*por-na-". "pornography", from Greek "porne", "prostitute", from "pernanai", "to sell". (In Pokorny 2. C. "per" 817.)


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

"*per" indoeuropees (oversteken ["tauschen", "überqueren", "gehen über", "fahren über"], doorreizen ["durchreisen"], beproeven ["versuchen", "ausprobieren", "erproben", "prüfen", "heimsuchen"])


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*per-

"*per-" (1)

Proto-Indo-European root forming prepositions, etc., meaning "forward", and, by extension, "in front of", "before", "first", "chief", "toward", "near", "against", etc.

It forms all or part of: "afford"; "approach"; "appropriate"; "approve"; "approximate"; "barbican"; "before"; "deprive"; "expropriate"; "far"; "first"; "for"; "for-"; "fore"; "fore-"; "forefather"; "foremost"; "former" (adj.); "forth"; "frame"; "frau"; "fret"; "Freya"; "fro"; "froward"; "from"; "furnish"; "furniture"; "further"; "galore"; "hysteron-proteron"; "impervious"; "improbity"; "impromptu"; "improve"; "palfrey"; "par" (prep.);

"para-" (1) "alongside", "beyond"; "altered"; "contrary"; "irregular", "abnormal";

paradise"; "pardon"; "paramount"; "paramour"; "parvenu"; "pellucid"; "per"; "per-"; "percent"; "percussion"; "perennial"; "perestroika"; "perfect"; "perfidy"; "perform"; "perfume"; "perfunctory"; "perhaps"; "peri-"; "perish"; "perjury"; "permanent"; "permeate"; "permit"; "pernicious"; "perpendicular"; "perpetual"; "perplex"; "persecute"; "persevere"; "perspective"; "perspire"; "persuasion"; "pertain"; "peruse"; "pervade"; "pervert"; "pierce"; "portray"; "postprandial"; "prae-"; "Prakrit"; "pre-"; "premier"; "presbyter"; "Presbyterian"; "preterite"; "pride"; "priest"; "primal"; "primary"; "primate"; "primavera"; "prime"; "primeval"; "primitive"; "primo"; "primogenitor"; "primogeniture"; "primordial"; "primus"; "prince"; "principal"; "principle"; "prior"; "pristine"; "private"; "privilege"; "privy";

"pro" (n.2) "a consideration or argument in favor";

"pro-"; "probably"; "probe"; "probity"; "problem"; "proceed"; "proclaim"; "prodigal"; "produce"; "profane"; "profess"; "profile"; "profit"; "profound"; "profuse"; "project"; "promise"; "prompt"; "prone"; "proof"; "proper"; "property"; "propinquity"; "prophet"; "prose"; "prostate"; "prosthesis"; "protagonist"; "Protean"; "protect"; "protein"; "Proterozoic"; "protest"; "proto-"; "protocol"; "proton"; "protoplasm"; "Protozoa"; "proud"; "prove"; "proverb"; "provide"; "provoke"; "prow"; "prowess"; "proximate"; "Purana"; "purchase"; "purdah"; "reciprocal"; "rapprochement"; "reproach"; "reprove"; "veneer".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Old Irish "air-", Gothic "fair-", German "ver-", Old English "fer-", intensive prefixes.


"*per-" (2)

Proto-Indo-European root meaning "to lead", "pass over". A verbal root associated with "*per-" (1), which forms prepositions and preverbs with the basic meaning "forward", "through"; "in front of", "before", etc.

It forms all or part of: "aporia"; "asportation"; "comport"; "deport"; "disport"; "emporium"; "Euphrates"; "export"; "fare"; "farewell"; "fartlek"; "Ferdinand"; "fere"; "fern"; "ferry"; "firth"; "fjord"; "ford"; "Fuhrer"; "gaberdine"; "import"; "important"; "importune"; "opportune"; "opportunity"; "passport"; "porch";

"pore" (n.) "minute opening";

"port" (n.1) "harbor";

"port" (n.2) "gateway", "entrance";

"port" (n.3) "bearing", "mien";

"port" (v.) "to carry";

"portable"; "portage"; "portal"; "portcullis";

"porter" (n.1) "person who carries";

"porter" (n.2) "doorkeeper", "janitor";

"portfolio"; "portico"; "portiere"; "purport"; "rapport"; "report"; "sport"; "support"; "transport"; "warfare"; "wayfarer"; "welfare".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "parayati" "carries over"; Greek "poros" "journey", "passage", "way", Sanskrit "peirein" "to pierce", "pass through", "run through"; Latin "portare" "to carry", Latin "porta" "gate", "door", Latin "portus" "port", "harbor", originally "entrance", "passage", Latin "peritus" "experienced"; Avestan "peretush" "passage", "ford", "bridge"; Armenian "hordan" "go forward"; Old Welsh "rit", Welsh "rhyd" "ford"; Old Church Slavonic "pariti" "to fly"; Old English "faran" "to go", "journey", Old Norse "fjörðr" "inlet", "estuary".

"*per-" (3)

Proto-Indo-European root meaning "to try", "risk", an extended sense from root "*per-" (1) "forward", via the notion of "to lead across", "press forward".

It forms all or part of: "empiric"; "empirical"; "experience"; "experiment"; "expert"; "fear"; "parlous"; "peril"; "perilous"; "pirate".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Latin "experiri" "to try", Latin "periculum" "trial", "risk", "danger"; Greek "peria" "trial", "attempt", "experience", Greek "empeiros" "experienced"; Old Irish "aire" "vigilance"; Old English "fær" "calamity", "sudden danger", "peril", "sudden attack", German "Gefahr" "danger", Gothic "ferja" "watcher".

"*per-" (4)

Proto-Indo-European root meaning "to strike", an extended sense from root "*per-" (1) "forward", "through".

It forms all or part of: "compress"; "depress"; "espresso"; "express";

"impress" (v.1) "have a strong effect on the mind or heart";

"imprimatur"; "imprint"; "oppress"; "oppression";

"pregnant" (adj.2) "convincing", "weighty", "pithy";

"press" (v.1) "push against";

"pressure"; "print"; "repress"; "reprimand"; "suppress".

"*per-" (5)

Proto-Indo-European root meaning "to traffic in", "to sell", an extended sense from root "*per-" (1) "forward", "through" via the notion of "to hand over" or "distribute".

It forms all or part of: "appraise"; "appreciate"; "depreciate"; "interpret"; "praise"; "precious"; "price"; "pornography".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "aprata" "without recompense", "gratuitously"; Greek "porne" "prostitute", originally "bought", "purchased", Greek "pernanai" "to sell"; Latin "pretium" "reward", "prize", "value", "worth"; Lithuanian "perku" "I buy".

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(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/per-

"per-"

word-forming element meaning "through", "throughout"; "thoroughly"; "entirely", "utterly", from Latin preposition "per" (see "per" (prep.)).

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(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/per

"per" (prep.)

1580s (earlier in various Latin and French phrases), from Latin "per" "through", "during", "by means of", "on account of", "as in", from PIE root "*per-" (1) "forward", hence "through", "in front of", "before", "first", "chief", "toward", "near", "around", "against".

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| *per- | per- | par | par excellence | paradise | paramount | passe-partout | per annum | per capita | per diem | perceive | percent | peregrinate | peregrination | peregrine | peremptory | perfect | perfervid | perfuse | perhaps | periwinkle | perjury | permutation | permute | pernicious | perpendicular | perquisite | persevere | persuasion | pertinacity | pertussis | peruse | pervert


(E?)(L?) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=port

Les grandes familles de mots par Jean-Claude Rolland

La famille "PORT"

Patriarche indoeuropéen : "*PER-", "*PER-T-", "traverser"; "risque", "épreuve"

Les branches

1. Les principaux ancêtres latins de cette famille sont le verbe "portare", « porter », et les noms "porta", « ouverture, porte de ville », et "portus", « passage, entrée d’un port, port ». En sont issus presque tous les mots français qui contiennent le radical "-port-" :

"port", "portable", "portail", "portatif", "portée", "porter", "porteur", "portier", "portière", "portillon", "portique", "portuaire", "Porto", "Portugal", ...

"aéroport", "apport", "colporter", "comportement", "comporter", "déportation", "emporter", "exporter", "important", "importer", "importun", "opportun", "opportuniste", "passeport", "rapport", "remporter", "report", "reportage", "reporter" (n.m.), "reporter" (v.), "sport", "support", "supporter" (n.m.), "supporter" (v.), "transport", ...

2. Un autre ancêtre latin de cette famille est le verbe "experiri", « essayer », participe passé "expertus", « éprouvé, qui a fait ses preuves ». En sont issus quelques mots français qui contiennent le radical "-per-" :

"expérience", "expérimenté", "expert", "péril", "périlleux", "péricliter", "impéritie", ...

3. Il y a aussi une branche grecque dans la famille, représentée d’une part par le radical "-peir-" tel qu’on le trouve dans "peira", « épreuve, tentative, expérience, essai », "peiran", « essayer, entreprendre », "empeira", « expérience », et d’autre part le nom "poros", « conduit, passage ». En sont issus quelques mots français qui contiennent les radicaux "-pir-" ou "-pore-" :

"pirate", "piratage", "pirater", "piraterie", "empirique", "empirisme", ...

"pore", "poreux", "porosité", "aporie"

L’invité masqué

Dans "port-", il cache son "t" : "porche", du latin "porticus". C’est donc un doublet de "portique". (Aucun rapport avec "porc" et "porcher" qui viennent du latin "porcus", « porc ».)

Curiosités

1. "sport" est un emprunt (1828) à l’anglais "sport" (XVe s.), d’abord « divertissement », puis, au pluriel (XVIe s.) s’appliquant à des activités corporelles effectuées par plaisir, souvent dans un esprit de compétition. L’anglais vient d’une aphérèse de "disport", « passe-temps, récréation, jeu » (XIVe s.), lui-même emprunté à l’ancien français "desport" (XIIe s.), variante de "deport", « divertissement », déverbal de l’ancien français "se desporter", « s’amuser, se divertir ». Ce dernier mot a suivi de ce côté-ci de la Manche une tout autre et moins réjouissante évolution, puisqu’il a abouti aux tristement célèbres "déporter" et "déportation".

2. Il y a d’autres mots que certains étymologistes rattachent à cette famille, notamment l’"Euphrates", « (le fleuve) bon à traverser » ou des descendants de la branche germanique comme "fjord", "Oxford", "ferry", les prénoms "Fernand" et "Ferdinand", ou encore le "Führer" de sinistre mémoire.

Faux frères

1. "empire" et "empirer" sont sans rapport avec "empirique". Pour le premier, voir la famille "PART", et pour le deuxième, voir la famille "PÉTITION".

2. "portion" et "proportion", du latin "portio", génitif "portionis", ne seraient liés ni à "port" ni même à "part", comme on l’a longtemps pensé, mais aux doublets "raison" et "ration" issus du latin "ratio", génitif "rationis".

3. "percer" : issu d’un latin populaire "*pertusiare", “faire un trou, perforer”, dérivé de "pertusum", supin du verbe classique "pertundere", même sens.

4. "repère" et "repaire" : "repaire", dérivé de l’ancien français "repairier", “rentrer chez soi”, du latin "repatriare" (fr. "rapatrier"), a d’abord signifié “retour chez soi”, puis “habitation”, puis “retraite de bêtes sauvages”, et enfin “retraite de malfaiteurs”. Quant à "repère", à l’origine simple variante orthographique de "repaire", il avait pris au XVIe s. le sens de “retour à un certain point”. Il signifie maintenant “marque, jalon” et s’emploie surtout dans le nom composé "point de repère". Dérivé : "repérer".

5. Pour d’autres mots en "-per-", voir la famille "PART".

Dans d’autres langues indoeuropéennes

esp. "aportar", "empírico", "emporio", "experiencia", "fiordo", "oportuno", "peligro", "periclitar", "perito", "pirata", "porche", "poro", "portal", "puerta", "puerto"

port. "aportar", "empírico", "empório", "experiência", "oportuno", "perícia", "periclitar", "perigo", "pirata", "poro", "porta", "porto", "reportar", "transportar"

it. "opportuno", "pericolo", "periglio", "perito", "perizia", "pirata", "porta", "porto", "portone", "portiera", "rapporto", "sperimento"

angl. "emporium", "export", "fare", "fear", "ferry", "firth", "fjord", "ford", "importunate", "Oxford", "porch", "pore", "port", "portal", "report", "sport", "support"

all. "fahren", "Fahrt", "Fährte", "Fuhre", "führen", "Führer", "Furt", "Gefahr", "gefährden", "Pforte", "Portal", "Portier"

rus. "???", ...


Erstellt: 2018-12

*pere- (W3)

Die Wurzel ide. "*pere" hat eine große Bedeutungsvariante. Im Kern geht es dabei um die Bedeutung dt. "hinüberführen", "hinüberbringen", "übersetzen".

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080624094416/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE401.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "*pere-" (1)

DEFINITION:

"To produce", "procure". Oldest form "*pere-"; possibly related to "*pere-" (2). See also "*per-" (5) II.

Derivatives include "parade", "parry", "emperor", "parachute", "sever", and "parent".

I. Zero-grade form "*pie-" (becoming "*par-" in Latin).

Ia. Suffixed form "*par-a". "parade", "pare", "parlay", "parry", "parure"; "apparatus", "apparel", "comprador", "disparate", "emperor", "imperative", "imperator", "imperial", "parachute", "parasol", "prepare", "rampart", "repair" (1), "separate", "sever", "several", from Latin "parare", "to try to get", "prepare", "equip";

Ib. suffixed form "*par-yo-". "–para", "parity" (2), "–parous", "parturient", "postpartum", "repertory", "viper", from Latin "parere", "parire", "to get", "beget", "give birth";

Ic. "parallel" suffixed (participial) form "*par-ent-". "parent", from Latin "parens", "parent";

Id. suffixed form "*par-o-", "producing":

Id.(i) "juniper", from Latin "iuniperus", "juniper", perhaps from compound "*yoini-paros", "producing juniper berries" ("*yoini-", "juniper berry");

Id.(ii) compound "*pau-paros" (see "*pau-");

Id.(iii) Italic compound "*wiwo-paros" (see "*gwei-");

Ie. suffixed form "*par-ika-". "Parcae", from Latin "Parcae", "the Fates" (who assign one's destiny).

II. Suffixed o-grade form "*poro-si-", "*por-si-". "heifer", from Old English "heahfore", "calf", a compound (with obscure first element) of "fearr", "calf", from Germanic "*farzi-". (Pokorny 2. D. "*per-" 818.)


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080625052844/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE402.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I: Indo-European Roots

ENTRY: "*pere-" (2)

DEFINITION:

"To grant", "allot" (reciprocally, to get in return). Oldest form "*pere-". Possibly related to "*pere-" (1). See also "*per-" (5)

II. Zero-grade form "*pie-" (becoming "*par-" in Latin). IIa. Suffixed form "*par-ti-". "parcel", "parcener", "parse", "part", "particle", "partisan", "partita", "party"; "bipartite", "compart", "impart", "participate", "repartee", from Latin "pars" (stem "part-"), "a share", "part";

IIb. possibly suffixed form "*par-tion-". "portion", "proportion", from Latin "portio", "a part" (first attested in the phrase "pro portione", "in proportion", "according to each part", perhaps assimilated from "*pro partione");

IIc. perhaps Latin "par", "equal": "pair", "par", "parity" (1), "peer" (2); "compare", "imparity", "nonpareil", "pari-mutuel". (Pokorny 2. C. "*per-" 817.)


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*pere-

ide. "*pere-" (1)

"*pere-", Proto-Indo-European root meaning "to produce", "procure" and yielding and derived words in diverse senses; possibly related to "*pere-" (2) "to grant", "allot".

It forms all or part of: "ante-partum"; "apparatus"; "apparel"; "biparous"; "disparate"; "emperor"; "empire"; "heifer"; "imperative"; "imperator"; "imperial"; "juniper"; "multiparous"; "nulliparous"; "oviparous";

ide. "*para-" (2) "defense", "protection against"; "that which protects from"; "Parabellum"; "parachute"; "parade"; "parados"; "parapet"; "parasol"; "pare"; "parent"; "-parous"; "parry"; "parturient"; "poor"; "post-partum"; "preparation"; "prepare"; "primipara"; "puerperal"; "rampart"; "repair" (v.1) "to mend", "put back in order"; "repertory"; "separate"; "sever"; "several"; "spar" (v.); "viper"; "vituperation"; "viviparous".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "prthukah" "child", "calf", "young of an animal"; Greek "poris" "calf", "bull"; Latin "parare" "make ready", "prepare", "parire" "produce", "bring forth", "give birth to"; Czech "spratek" "brat", "urchin", "premature calf"; Lithuanian "periu", "pereti" "to brood"; Old High German "farro", German "Farre" "bullock", Old English "fearr" "bull".

ide. "*pere-" (2)

ide. "*pere-", Proto-Indo-European root meaning "to grant", "allot" (and reciprocally, "to get in return"); possibly related to "*pere-" (1) "to produce", "procure".

It forms all or part of: "apart"; "apartment"; "bipartient"; "bipartisan"; "bipartite"; "compartment"; "depart"; "department"; "ex parte"; "impart"; "jeopardy"; "multipartite"; "parcel"; "parse"; "part"; "partial"; "participate"; "participation"; "particle"; "particular"; "particulate"; "partisan"; "partition"; "partitive"; "partner"; "party"; "portion"; "proportion"; "quadripartite"; "repartee"; "tripartite".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by: Sanskrit "purtam" "reward"; Hittite "parshiya-" "fraction", "part"; Greek "peprotai" "it has been granted"; Latin "partem" (nominative "pars") "a part", "piece", "portio" "share", "portion".


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

"*pere-", idg., V.:

Verweise: s. "*per-" (2B)

"*pere-", idg., V.:

Verweise: s. "*per-" (1)

"*pere-", idg., V.:

Verweise: s. "*per"- (2C)




(E?)(L?) http://www.takeourword.com/TOW182/page2.html

...
"Separate" the verb comes from Latin "separat-", the past participle of "separare", which is formed from the prefix "se-" "without", "apart" and "parare" "make ready". The sense is "prepare something by parting it from something else" - pretty much what we mean by the verb "to pare". We first encounter "separate" in written English in the early 15th century. The Indo-European root of "parare" is "*pere-" "to produce", "procure", which also gave us the words "parade", "parlay", "parry", "apparel", disparate", "parachute", "parasol", "pare", and "prepare".

The Indo-European root of the prefix "se-" is "se-", "swe-" "pronoun of the third person", and the etymological sense in the Latin "se-" is "on one's own" and therefore "apart" from everyone else. Some derivatives of that root are "self", "gossip", "suicide", "secede", "seclude", "secret", "segregate", and "sever".

"Apart", on the other hand, comes from a different source. English borrowed it from French "à part" where "à" means "to" and "part" means "place", "side", so that "apart" is etymologically "to the side". It dates from the late 14th century in English. Calvert Watkins, who put together the American Heritage Dictionary of Indo-European Roots, believes that "part" comes from a similar yet different Indo-European root than "parare "(though he does note that the two roots may be related to one another). He feels it comes from "*pere-" (2) "to grant", "allot".

Perhaps in a very broad sense you can think of "separate" and "apart" as related, ...
...


(E?)(L?) http://www.takeourword.com/TOW183/page4.html
Der span. "parasol" = dt. "Sonnenschirm", "Sonnenblende" ist nicht "für die Sonne" sondern "gegen die Sonne".


Your last issue of "Words to the Wise" listed "parasol" as coming from the Indo-European root "*pere-" "to produce", "procure". I once had a Mexican-born Spanish teacher who accredited "parasol" to a more modern Spanish construction: "para" meaning "for" and "sol" meaning "sun", or "for the sun". Much like the Spanish word for "umbrella", "paraguas" is "for the waters", more specifically, "rain". Perhaps he was just full of nationalistic hot air?

He may have simply assumed that "parasol" was formed on the same basis as "paraguas"; unfortunately, his assumption was not correct (though it is understandable!). It actually comes ultimately from Italian "para sole", where "para" comes from "parare" "to ward" or "defend", "to cover from", "to shield", "to shroud", "to shelter". "Sole" is, of course, the same as Spanish "sol": "sun".


Erstellt: 2018-12

PIE - Proto-Indo-European
Protagonist, Protokoll, Protoplasma, Prototyp (W1)

Die Abkürzung "PIE" steht für engl. "Proto-Indo-European".

Der Präfix "Proto-" stammt übrigens ab vom griech. "protos" = "erster", "vorderster", "wichtigster" und wird in Zusammensetzungen in der Bedeutung "Ur-" verwandt. Zu finden ist es auch in "Protagonist" = "Erster im Wettkampf", "Protoplasma" = "Urgebilde", "Prototyp" = "Erstprägung".

Die Wortgeschichte zum Zusammenhang zwischen dem schwergewichtigen Nilpferd und einer Feder ist wirklich faszinierend.
Das Nilpferd heisst in der Fachsprache und im Englischen "Hippopotamus", griech. "hippo" = "Pferd" und "pot" = "fly", "flow" also zusammen "Flusspferd" das ide. "*pot" steckt aber auch in engl. "feather" bzw. "Feder" (und "fliegen").
Aber dennoch dürfte dem Flusspferd das Fliegen recht schwer fallen.
Etwas genauer finden Sie es unter dem angegebenen Link erklärt. (englisch)

"PIE" is an abbreviation of "Proto-Indo-European" believed to be the ancestor of most of the languages of Europe (except for Basque, Hungarian, Finnish, and Estonian) and India (except for the Dravidian languages in the south). It probably existed around 5,000 years ago. The Sanskrit Rig Vedas date back as far as 900-1500 BC so PIE must have antedated them. This language over time developed dialects, such as those between the northern and southern U.S. states. However, the people speaking these dialects migrated away from the center and the dialects became so strong that people speaking different ones eventually could not understand each other. At this point we say they were speaking different languages. Now, the people speaking these new languages developed dialects and the process continued on and on until today (and continues today). For an idea of which languages developed this way from the original Proto-Indo-European, read "How is a Hippo like a Feather" in our library.

Erstellt: 2002-12

(E1)(L1) http://www.alphadictionary.com/articles/ling007.html

...
About 5,000 years ago people along the Dnepr River in what is now the Ukraine, spoke a language from which virtually all the languages of present-day Europe and India developed. Linguists call it "Proto-Indo-European" or simply "PIE" - and, boy, is it a linguistic dessert!
...


(E1)(L?) https://www.yourdictionary.com/library/ling007.html
For a larger slice of PIE, read "How is a Hippo like a Feather?" in our library.

(E?)(L?) http://www.hyperkommunikation.ch/seminare/wissensmanagement/protokoll.htm
"Protokoll" = "Davorgeklebtes"
Und selbst in der eher umgangssprachlichen Anwendung im Sinne von "Strafzettel", kommt das zwischen Scheibenwischer und Windschutzscheibe geklemmte Protokoll seiner Herkunft recht nahe.

Dann steht "Protokoll" auch für die Beschreibung des Aspekts eines Prozesses, der durch ein "Protokoll" geregelt ist (präskriptiv).

projetbabel.org
Frise simplifiée l'indo-européen au haut-allemand

(E?)(L?) http://www.projetbabel.org/francique/frise.htm


Erstellt: 2010-10

projetbabel.org
Les grandes familles de mots
Index par racines indo-européennes

(E?)(L?) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=racines




Erstellt: 2016-02

Q

questia
The History of the English Language
Chapter I: The Indo-European Family

(E?)(L?) http://www.questia.com/


(E?)(L?) http://www.questia.com/PM.qst?a=o&d=24969974


R

randomhouse
Indo-European

(E?)(L?) http://www.randomhouse.com/wotd/?date=20000126

Stan Goldstein wrote:

The term "Indo-European" indicates, I believe, the source for all the European languages spoken today. It seems a far reach to me that the Germanic and Romance languages derive from Iranian and Indian. Could you clarify the term?

Gladly. I don't have the space to go into great detail, but I'll try to cover the basics.
...


Erstellt: 2010-09

*reg- (W3)

Auf die Wurzel ide. "*reg-" werden mehrere Wortfamilien zurück geführt. Grob sind dies die Beutungsfamilien 1) "färben", 2) "sehen", 3) "regnen" und 4) "richten", "lenken", "führen".

Für ide. "*reg-" wird die Bedeutung dt. "gerade", "richten", "lenken", "recken", "strecken", "Richtung", "Linie", postuliert. Die Wortfamilie die darauf bezogen wird ist immens. Man findet die Wurzel heute als "-rec-", "-rech-", "-reg-", "-reich-", "-rek-", "-ri-", "-ric-", "-rich-", "-rig-", "-rix-", "-rog-", "-roi-", "-roy-", und vielen weiteren Präfixen, Infixen und Suffixen, denen man die Herkunft teilweise nicht mehr ansieht. Umgekehrt gibt es natürlich auch einige Wörter, die den Eindruck erwecken, zur Wortfamilie zu gehören, aber letztlich eine andere Herkunft haben.

Zur Familie um ide. "*reg-" gehören u.a.:



Als sogenannte "falsche Freunde" (die scheinbar, aber nicht wirklich auf ide. "*reg-" basieren) entpuppen sich z.B.:



(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html
(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080614050044/http://www.bartleby.com:80/61/roots/IE427.html

ENTRY: "*reg-"

DEFINITION: "To move in a straight line", with derivatives meaning "to direct in a straight line", "lead", "rule". Oldest form "*ereg-".

Derivatives include "right", "realm", "anorexia", "rich", "rule", "interrogate", and "reckless".

I. Basic form "*reg-".

1. Suffixed form "*reg-to-". "right", from Old English "riht" = "right", "just", "correct", "straight", from Germanic "*rehtaz".

2.

"realm", "rectitude", "recto", "rector", "rectum", "rectus", "regent", "regime", "regimen", "regiment", "region"; "address", "adroit", "alert", "correct", "direct", "erect", "incorrigible", "porrect", "rectangle", "rectify", "rectilinear", "resurge", "Risorgimento", "sord", "source", "surge", from Latin "regere" = "to lead straight", "guide", "rule" (past participle "rectus", hence adjective "rectus" = "right", "straight").

3.

"anorectic", "anorexia", from Greek "oregein" = "to stretch out", "reach out for" (with "o-" from oldest root form "*ereg-").

II. Lengthened-grade form "*reg-", Indo-European word for a "tribal king".

1a.: "bishopric", "eldritch", from Old English "rice" = "realm";

b.

"Riksmål", from Old Norse "riki" = "realm";

c.

"Reich"; "Reichsmark", from Old High German "richi" = "realm";

d.

"rich", from Old English "rice" = "strong", "powerful", and Old French "riche" = "wealthy".

a. - d.: all from Germanic "*rikja-", from Celtic suffixed form "*rig-yo-".

2.

"real" (2), "regal", "regulus", "reign", "rial" (1), "riyal", "royal"; "regicide", "regius professor", "vicereine", "viceroy", from Latin "rex" = "king" (royal and priestly title).

3. Suffixed form "*reg-en-". "raj", "rajah", "rani", "rye" (2); "maharajah", "maharani", from Sanskrit "raja", "rajan-" = "king", rajah (feminine "rajñi" = "queen", "rani"), and "rajati" = "he rules".

III. Suffixed lengthened-grade form "*reg-ola-". "rail" (1), "reglet", "regular", "regulate", "rule", from Latin "regula" = "straight piece of wood", "rod".


IV. O-grade form "*rog-".

1.

"rake" (1), from Old English "raca", "racu" = "rake" (implement with straight pieces of wood), from Germanic "*rako".

2.

"rack" (1), from Middle Dutch "rec" = "framework", from Germanic "*rak-".

3. Possibly Germanic "*rankaz" (with nasal infix). "rank" (2), from Old English "ranc" = "straight", "strong", hence "haughty", "overbearing".

4.

"reckon", from Old English "gerecenian" = "to arrange in order", "recount" ("ge-", collective prefix; see "kom"), from Germanic "*rakinaz" = "ready", "straightforward".

5. Suffixed form "*rog-a-". "rogation", "rogatory"; "abrogate", "arrogate", "corvée", "derogate", "interrogate", "prerogative", "prorogue", "subrogate", "supererogate", from Latin "rogare" = "to ask" ("stretch out the hand").

6. Suffixed form "*rog-o-". "ergo", from Latin "ergo" = "therefore", "in consequence of", perhaps contracted from a Latin phrase "*e rogo" = "from the direction of" ("e" = "ex", "out of"; see "eghs"), from a possible Latin noun "*rogus" = "extension", "direction".


V. Lengthened o-grade form "*rog-".

1.

"reck", from Old English "recan", "reccan" = "to pay attention to", "take care" (formally influenced by Old English "reccan" = "to extend", "stretch out", from Germanic "*rakjan"), from Germanic "*rokjan".

2.

"reckless", from Old English "receleas" = "careless" ("-leas" = "lacking"; see "leu-"), from Germanic "rokja-".

VI. Suffixed zero-grade form "*rg-yo-". "raita", from Sanskrit "rjyati" = "he stretches out".

(Pokorny 1. "reg-" 854.)


(E?)(L?) http://www.ety.nl/etywrdfam.html

"*reg" indoeuropees (ndl. "in rechte lijn begewegn") [(dt. "in einer geraden Linie anordnen")]


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/*reg-

"*reg-"

Proto-Indo-European root meaning "move in a straight line", with derivatives meaning "to direct in a straight line", thus "to lead", "rule".

It forms all or part of: "abrogate", "address", "adroit", "Alaric", "alert", "anorectic", "anorexia", "arrogant", "arrogate", "bishopric", "correct", "corvee", "derecho", "derogate", "derogatory", "Dietrich", "direct", "dress", "eldritch", "erect", "ergo", "Eric", "Frederick", "Henry", "incorrigible", "interregnum", "interrogate", "maharajah", "Maratha", "prerogative", "prorogue", "rack" (n.1) "frame with bars"; "rail" (n.1) "horizontal bar passing from one post or support to another"; "Raj", "rajah", "rake" (n.1) "toothed tool for drawing or scraping things together"; "rake" (n.2) "debauchee"; "idle, dissolute person"; "rakish"; "rank" (adj.) "corrupt", "loathsome", "foul"; "real" (n.) "small Spanish silver coin"; "realm", "reck", "reckless", "reckon", "rectangle", "rectify", "rectilinear", "rectitude", "recto", "recto-", "rector", "rectum", "regal", "regent", "regicide", "regime", "regimen", "regiment", "region", "regular", "regulate", "Regulus", "Reich", "reign", "resurgent", "rex", "rich", "right", "Risorgimento", "rogation", "royal", "rule", "sord", "source", "subrogate", "subrogation", "surge", "surrogate", "viceroy".

It is the hypothetical source of/evidence for its existence is provided by:

Sanskrit "raj-" = "a king", "a leader", "rjyati" = "he stretches himself", "riag" = "torture" (by racking); Avestan "razeyeiti" = "directs", "raštva-" = "directed", "arranged", "straight"; Persian "rahst" = "right", "correct"; Latin "regere" = "to rule", "direct", "lead", "govern", "rex" (genitive regis) = "king", "rectus" = "right", "correct"; Greek "oregein" = "to reach", "extend"; Old Irish "ri", Gaelic "righ" = "a king", Gaulish "-rix" = "a king" (in personal names, such as "Vircingetorix"), Old Irish "rigim" = "to stretch out"; Gothic "reiks" = "a leader," "raihts" = "straight", "right"; Lithuanian "raižytis" = "to stretch oneself"; Old English "rice" = "kingdom", "-ric" = "king", "rice" = "rich", "powerful", "riht" = "correct"; Gothic "raihts", Old High German "recht", Old Swedish "reht", Old Norse "rettr" = "correct".

Related Entries




(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ/germ.html

germ. "*reg-", germ., V.: nhd. "ordnen", "bestimmen"; ne. "reign" (V.);

Hinweis: s. "*rehsni-";

Etymologie: idg. "*rek-" (2), V., "anordnen", Pokorny 863;

Literaturhinweise:

Falk/Torp 335


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*reg-" (1), idg., V.: neuhdt. "färben"?; engl. "dye" (V.)?;

Rekontruktionsbasis: Pokorny 854 (1486/9), ind., griech.;

Hinweis: s. "*sreg-"?;

ide. "*reg-" (2), idg., V.: neuhdt. "sehen"?; engl. "see" (V.)?;

Rekontruktionsbasis: Pokorny 854 (1487/10), alb., balt.

ide. "*reg-" (2), "*rek-", idg., Adj., V., Sb.: neuhdt. "feucht", "wässern", "Regen"; engl. "damp" (Adj.), "rain" (N.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 857 (1489/12), alb., ital., germ., balt.;

ide. "*reg-" (1), idg., Adj., V., Sb.: neuhdt. "gerade" (Adj.) (2), "richten", "lenken", "recken", "strecken", "Richtung", "Linie"; engl. "straight" (Adj.), "direct" (V.), "direction";

Rekontruktionsbasis: Pokorny 854 (1488/11), ind., iran., arm., phryg./dak., griech., ill., ital., kelt., germ., balt., slaw., toch.;

Hinweis: s. "*regto-", "*rogi-", "*rógos", "*rogós", "*regs", "*regeni", "*regio-", "*regiom", ("*reig-");


(E?)(L?) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=roi

Les grandes familles de mots

« La riche escorte du Roi Henri »

La famille "ROI"

Patriarche indoeuropéen : "*REG-", "roi", "mouvement en ligne droite"

Les branches

1. Les principaux ancêtres latins de la famille sont le nom "rex", gén. "regis", "roi", et le verbe "regere", "diriger". En sont issus un grand nombre de mots qui contiennent ce radical "-reg-":

"régence", "régicide", "régime", "régiment", "Régine", "région", "régisseur", "réglage", "règle", "règlement", "régler", "règne", "régner", "régulariser", "régularité", "régulier", ...

2. Dans les dérivés latins préfixés de "regere", par exemple "corrigere", "redresser", "réformer", on voit que le radical "-reg-" se transforme en "-rig-". En sont issus la plupart des mots qui contiennent le radical "-rig-".

"corriger", "diriger", "ériger", "incorrigible", ...

3. Le participe passé de "regere" et de ses dérivés est en "-rectus". En sont issus tous les mots qui contiennent le radical "-rect-":

"correct", "direct", "rectangle", "recteur", "rectifier", "recto", ...

4. Le mot latin "directus" a beaucoup évolué au fil des siècles. Il en est venu à se prononcer et à s’écrire "droit" et à donner naissance au verbe "dresser". Ces deux mots sont comme les deux parents d’une petite sous-famille :

"adresse", "adresser", "adroit", "dressage", "droit", "droiture", "endroit", "maladresse", "maladroit", "redressement", "redresser", ...

5. Cette famille comporte une branche germanique, et notamment l’adjectif "*riks", "puissant", dont les descendants français s’écrivent "-ric-" ou "-rich-":

"enrichir" (s’), "Éric", "Frédéric", "Richard", "riche", "richesse", ...

6. On aura compris que les mots français "roi" (jadis "roy") et "reine", bien que très déformés par rapport à leurs étymons latins respectifs "rex" et "regina", sont parmi les plus éminents représentants de cette famille :

"roi", "roitelet", "royal", "royalement", "royaume", "royauté", "royaliste", "royalties", ...

Les invités masqués

1. Il dissimule son "-c" final (branche 5), mais il reste reconnaissable, "Henri", surtout si l’on sait que son équivalent allemand est "Heinrich".

2. Ils ne sont vraiment plus reconnaissables : "alerte", "escorte", "rail", "rigole", "rillettes", "bariolé", et "sourdre", pourtant tous de la famille, ont subi de telles transformations au fil des siècles qu’ils méritent d’être versés au nombre des Curiosités.
...
Curiosités
...
Homonymes et faux frères
...
Dans d’autres langues indoeuropéennes ...


(E?)(L?) http://www.takeourword.com/TOW186/page2.html#rail

[Question] ...
...
The phrase ["skinny as a rail" = engl. "dürr wie eine Stange / Zaunlatte"] refers to the fence kind of "rail", not the bird. The wooden "rail" came to English via Old French "reille", which derived ultimately from Latin "regula" "straight stick", "bar", "rod", etc. It dates from the early 14th century in English. Some cognate words are "right" ("just", "correct", "straight"), "rectify" ("straighten"), and "erect" ("straight upright"). The Indo-European root from which these words derive is "*reg-" "to move in a straight line". "Thin as a rail" (the original form; "skinny" was substituted later) appears in 1872 in a work of Mark Twain.

"Rail" the bird comes from French "râle", which was Old French "raale", and beyond that no one knows quite where the word came from. The German ["Ralle" = dt. "die Schnarrende", nach dem Ruf des Vogels] and Latin forms apparently both came from the French. The English form first turns up in the middle of the 15th century in a cookbook!


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

Page(s) - Pokorny entry - See also - English gloss


(E?)(L?) https://www.yourdictionary.com/eldritch

engl. "eldritch" = engl. "weird", "eerie", dt. "unheimlich", "schauerlich", zu Early Modern English "elrich", probably from Middle English "elf", "elve" = dt. "Elfe" + "rice" = engl. "realm" [dt. "Königreich"]: see "-ric"

engl. "eldritch" = engl. "strange", "unearthly"; "eerie". - Perhaps Middle English "elriche" Old English "el-" = engl. "strange", "other"; see "al-" (1) in Indo-European roots. Old English "rice" = engl. "realm"; see "reg-" in Indo-European roots.

From Middle English "eldrich", from earlier "elrich", equivalent to Old English "el-" ("foreign", "strange", "uncanny") (see "else") + "rice" ("realm", "kingdom") (see "rich"); hence "of a strange country", "pertaining to the Otherworld"; compare Old English "ellende" "in a foreign land", "exiled" (compare German "Elend" "penury", "distress" and Dutch "ellende" "misery"), Runic Norse "alja-markir" "foreigner".


Erstellt: 2019-01

reichert-verlag
Zeitschrift für indogermanische und allgemeine Sprachwissenschaft

(E?)(L?) http://www.reichert-verlag.de/sprachwissenschaft.htm
Sprachwissenschaft Zeitschrift: Kratylos Kritisches Berichts- und Rezensionsorgan für indogermanische und allgemeine Sprachwissenschaft. Im Auftrage der Indogermanischen Gesellschaft herausgegeben von Klaus Strunk, ab 1983 von Rüdiger Schmitt.

rhetorik-netz
Der indogermanische Sprachbaum

(E1)(L1) http://www.rhetorik-netz.de/
Handbuch der Rhetorik von © Holger Münzer
Thema der ersten Kapitel.

roell-verlag
Sprachwissenschaft

(E?)(L?) http://www.roell-verlag.de/seiten/untergruppen/sprache01.html
Verlag Röll
.. namhafte Indogermanisten aktuelle Probleme der vergleichenden Sprach- und Kulturwissenschaften sowie der Translatologie von der Romania bis Japan. Ein Schwergewicht liegt auf dem iranischen und indischen Raum.


Saussure, Ferdinand de

Der Schweizer Ferdinand de Saussure (26.11.1857-???) war Sprachwissenschaftler und Indogermanist.

S

scribd.com
Watkins, Calvert
Indo-European and the Indo-Europeans

(E?)(L?) http://static.scribd.com/docs/km058hvpku1jx.pdf

The Comparative Method

Indo-European is the name given for geographic reasons to the large and well-defined linguistic family that includes most of the languages of Europe, past and present, as well as those found in a vast area extending across Iran and Afghanistan to the northern half of the Indian subcontinent. In modern times the family has spread by colonization throughout the Western Hemisphere.

A curious byproduct of the age of colonialism and mercantilism was the introduction of Sanskrit in the 18th century to European intellectuals and scholars long familiar with Latin and Greek and with the European languages of culture — Romance, Germanic, and Slavic. The comparison of the classical language of India with the two classical languages of Europe revolutionized the perception of linguistic relationships.
...


Erstellt: 2017-01

sedona
Peoples of Nuristân

(E?)(L?) http://users.sedona.net/~strand/

The region called Nuristân is one in a chain of ethnic refuge areas that line the mountains of the Indian Plate collision zone from Afghânistân to Southeast Asia. Nuristân lies in the Hindu Kush mountains of northeastern Afghânistân, spanning the basins of the Alingâr, Pech, Landai Sin, and Kunar rivers. It is the homeland of a unique group of Indo-European-speaking tribal peoples, now called Nuristânis, who fled and resisted Islâm as it spread eastward. In 1895-96 the Nuristânis were finally conquered by the Afghân armies of Âmir Abdur Rahmân Khân, and the people were obliged to abandon their ancient religious beliefs in favor of Islâm.


(E?)(L?) http://users.sedona.net/~strand/IndoAryan/IndoAryas.html

Indo-Aryan-Speaking Peoples

Southern Neighbors: | Pashai-Speaking Peoples | Enclaves in the Pech and Lower Kunar Valleys | The Gahwâr | Neighbors in Chitral: | The Kh´ow | khow'ar, The Language of the Kh´ow | The Sound System of Khow'ar | The Grammar of Khow'ar | Khow'ar Lexicon (5 July 2004; partially edited, 400K file) | An Anectdote in Khow'ar | The Kal'aSa | Shin Enclaves in Chitral and Kunar | The Açhar'îta of Ashret | Genealogy of the Açhar'îta | açharêtâ', The Language the Açhar'îta of Ashret | The Sound System of Açharêtâ' | The Grammar of Açharêtâ' | The Cognitive Geometry of Nominal Relationships | Açharêtâ' Lexicon* | An Account of Açhar'îta History in Açharêtâ' | The Dåmiâ | Neighboring Ethnic Refuge Areas: the Kohistâns of Dir, Swat, and the Indus: | The Garvi Speakers of Dir and Swat Kohistan | The Torwali of Swat Kohistan | The Ushuju Speakers of Swat Kohistan | The People of Duber and Kandia in Indus Kohistân | The People of Patan in Indus Kohistân | The People of Bhatera in Indus Kohistân | bhaT'e sa zib, The Language the People of BhaTera | The Sound System of BhaT'e sa zib | BhaT'e sa zib Lexicon* | The People of Koli in Indus Kohistân | The Shin People of Indus Kohistân


(E?)(L?) http://users.sedona.net/~strand/Phonology/IIFproc.html
Phonology: Phonological Processes on the Indo-Iranian Frontier

*sent- ("gehen")
*sento- ("gehen") (W3)

ide. "*sent-" ("gehen"), "*sento" = dt. "gehen", "senden"

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080708223102/http://bartleby.com/61/roots/IE456.html

The American Heritage® Dictionary of the English Language: Fourth Edition. 2000.

Appendix I

Indo-European Roots

ENTRY: "*sent-" ("gehen")

DEFINITION:

"To head for", "go".

1. "widdershins", from Old High German "sin", "sind" = "direction", from Germanic form "*sinthaz".

2. Suffixed (causative) o-grade form "*sont-eyo-" = "send" (1), from Old English "sendan" = "to send", from Germanic "*sandjan" = "to cause to go".

3. Suffixed o-grade form "*sont-o-" = "godsend", from Old English "sand" = "message", "messenger", from Germanic "*sandaz" = "that which is sent".

4. Perhaps suffixed form "*sent-yo-" = "scent", "sense", "sensillium", "sentence", "sentient", "sentiment", "sentinel"; "assent", "consent", "dissent", "presentiment", "resent", from Latin "sentre" = "to feel" (- "to go mentally").

(Pokorny "sent-" 908.)



ENTRY: "*sent-"

DEFINITION: "To head for", "go".

1. "widdershins", from Old High German "sin", "sind" = "direction", from Germanic form "*sinthaz".

2. Suffixed (causative) o-grade form "*sont-eyo-". "send" (1), from Old English "sendan" = "to send", from Germanic "*sandjan" = "to cause to go".

3. Suffixed o-grade form "*sont-o-". "godsend", from Old English "sand" = "message", "messenger", from Germanic "*sandaz" = "that which is sent".

4. Perhaps suffixed form "*sent-yo-". "scent", "sense", "sensillium", "entence", "sentient", "sentiment", "sentinel"; "assent", "consent", "dissent", "presentiment", "resent", from Latin "sentire" = "to feel" ("to go mentally").

(Pokorny "sent-" 908.)


(E?)(L?) https://ahdictionary.com/word/indoeurop.html

"*sent-" = "To head for", "go".

"widdershins", from Old High German "sin", "sind" = "direction", from Germanic form "*sinthaz".

Suffixed (causative) o-grade form "*sont-eyo-". "send1", from Old English "sendan" = "to send", from Germanic "*sandjan" = "to cause to go".

Suffixed o-grade form "*sont-o-". "godsend", from Old English "sand" = "message", "messenger", from Germanic "*sandaz", "that which is sent".

Perhaps suffixed form "*sent-yo-". "scent", "sense", "sensillum", "sentence", "sentient", "sentiment", "sentinel"; "assent", "consent", "dissent", "presentiment", "resent", "sensu lato", "sensu stricto", from Latin "sentire" = "to feel" (- "to go mentally").

[Pokorny sent- 908.]


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/send

engl. "send" (v.)

Old English "sendan" = "send", "send forth"; "throw", "impel", from Proto-Germanic "*sond-" (source also of Old Saxon "sendian", Old Norse and Old Frisian "senda", Middle Low German and Middle Dutch "senden", Dutch "zenden", German "senden", Gothic "sandjan"), causative form of base "*sinþan", denoting "go", "journey" (source of Old English "sið" = "way", "journey", Old Norse "sinn", Gothic "sinþs" = "going", "walk", "time"), from PIE root "*sent-" = "to head for", "go" (source also of Lithuanian "siusti" = "send"; see "sense" (n.)).

Also used in Old English of divine ordinance (as in "godsend", from Old English "sand" = "messenger", "message", from Proto-Germanic "*sandaz" = "that which is sent"). Slang sense of "to transport with emotion", "delight" is recorded from 1932, in American English jazz slang.

Related Entries


(E?)(L?) https://www.etymonline.com/word/sense

engl. "sense" (n.)

c. 1400, "faculty of perception", also "meaning", "import", "interpretation" (especially of Holy Scripture), from Old French "sens" = "one of the five senses"; "meaning"; "wit", "understanding" (12c.) and directly from Latin "sensus" = "perception", "feeling", "undertaking", "meaning", from "sentire" = "perceive", "feel", "know", probably a figurative use of a literally meaning "to find one's way", or "to go mentally", from PIE root "*sent-" = "to go" (source also of Old High German "sinnan" = "to go", "travel", "strive after", "have in mind", "perceive", German "Sinn" = "sense", "mind", Old English "sið" = "way", "journey", Old Irish "set", Welsh "hynt" = "way"). Application to any one of the external or outward senses (touch, sight, hearing, etc.) in English first recorded 1520s.

A certain negro tribe has a special word for "see"; but only one general word for "hear", "touch", "smell", and "taste". It matters little through which sense I realize that in the dark I have blundered into a pig-sty. In French "sentir" means "to smell", "to touch", and "to feel", all together. [Erich M. von Hornbostel, "Die Einheit der Sinne" ("The Unity of the Senses"), 1927]

Meaning "that which is wise" is from c. 1600. Meaning "capacity for perception and appreciation" is from c. 1600 (as in "sense of humor", attested by 1783, "sense of shame", 1640s).

engl. "sense" (v.)

"to perceive by the senses", 1590s, from "sense" (n.). Meaning "be conscious inwardly of (one's state or condition)" is from 1680s. Meaning "perceive (a fact or situation) not by direct perception" is from 1872. Related: "Sensed"; "sensing".

Words related to sense


(E?)(L?) https://indogermanisch.org/pokorny-etymologisches-woerterbuch/index.htm

ide. "*sent-"

English meaning: "to take a direction", "go"; "to feel"

German meaning: "eine Richtung nehmen", "gehen" und im geistigen Sinne "empfinden", "wahrnehmen"

Derivatives: "*-sento-" = "Gehen", "Reisen"; "Weg"

Material

A. im geistigen Sinne: lat. "sentio", "sentire", "sentsi", "sentsum" = "fühlen", "empfinden", "wahrnehmen", "sensus" = "Gefühl", "Sinn", "Gesinnung"; "Meinung", "sententia" ("*sentientia") = "Meinung" usw.; ahd. "sin", "sinnnes" = "Sinn" ("*sent-no-"), "sinnan" = "trachten", "begehren", nhd. "sinnen"; lit. "sintéti" = "denken"; aksl. "sešt" = "klug".

B. im eigentlichen Sinne: av. "hant-" (Präs. "hi-šasat~", Fut. "ni-šasya") = "gelangen", "gelangen lassen"; arm. "entac" = "Weg", "Gang", "entanam" = "gehe", "reise", "eile";

air. "set" = "Weg", cymr. "hynt" ds., mbret. nbret. "hent" ds. (= germ. "*sinþa-"), "abret". Gl. "do-guo-hintiliat" = "inceduus", acorn. "cam-hinsic" Gl. "iniustus" ("cam-" = "krumm"), "eun-hinsic" Gl. "justus" ("eun-" = "gerecht"); davon air. "setig" = "Frau" ("Weggenossin", i-Fem. eines Adj. "*setach"); cymr. "carrynt" (zu "carr" = "Wagen") "Weg", "Reise", "epynt" (zu "eb-", "*ekuo-") "Pferde-Weg", "dyffrynt" = "Tal" (zu "dwfr" = "Wasser"); aus "*sentio-": mcymr. "hennydd" = "Gefährte", bret. "hantez" = "Nachbar", corn. "hynsads".;

got. "sinþs" m. = "Mal", aisl. "sinn" n. = "Mal", "sinni" n. = "Gang", "Reise" (und als Nachkomme eines "*gasinþja-" auch "Gefolge", "Unterstützung"), ags. "sið" m. = "Fahrt", "Reise", "Weg", "Mal", as. "sið" = "Weg", "Richtung", ahd. "sind" = "Gang", "Weg", "Reise", "Fahrt"; got. "ga-sinþa" = "Reisegefährte", aisl. "sinni" ds., ags. "gesiþ", as. "gisið", ahd. "gisind" = "Gefährte", wozu n. ags. "gesið" = "Begleitung", as. "gesithi", mnd. "gesinde", "sinde" = "Gesinde", ahd. "gisindi" = "Reisegefolge", "kriegerisches Gefolge", nhd. "Gesinde", aisl. "sinni" n. = "Gefolge"; ahd. "sinnan" (s. oben) auch "gehen", "reisen", "wandern", "kommen"; Kaus. got. "sandjan", aisl. "senda", ags. "sendan", ahd. "senten" = "senden" (aisl. "senda" auch "opfern"); "*senþon" Denom. von "*senþa-" (s. oben) in aisl. "sinna" = "reisen", "sich worum kümmern", "beachten", as. "siðon" = "gehen", "ziehen", "wandern", ags. "siðian" ds., ahd. "sindon" ds.;

lit. "siunciù" ("*suntiù" ass. zu "*siuntiù"), "siusti", lett. "sùtu", "sùtît" = "senden", "schicken" (balt. "un" Red.-St. "on" neben der Vollstufe von got. "sandjan").

References: WP. II 496 f., Trautmann 292.


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

ide. "*sent-" ("gehen"), idg., V.: neuhdt. "gehen", "empfinden", "wahrnehmen"; engl. "go" (V.), "take (V.) a direction", "go" (V.);

Rekonstruktionsbasis: Pokorny 908 (1581/53), iran., arm., ital., kelt., germ., balt., slaw.;

Hinweis: s. "*sento-";

"*sento-", idg., Sb.: neuhdt. "Gehen", "Reisen" (N.), "Weg"; engl. "going" (N.);

Rekonstruktionsbasis: Pokorny 908;

Hinweis: s. "*sent-" ("gehen");

Etymologie: s. "*sent-" ("gehen")




(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ+got/germ+got17742abs20140325.htm

germ. "*sent-", germ.?, V.: nhd. "streben", "sinnen"; ne. "strive" (V.);

Hinweis: s. "*senþa-";

Etymologie: s. idg. "*sent-", V., "gehen", "empfinden", "wahrnehmen", Pokorny 908


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master/1696

Pokorny Etymon: "*sent-" = engl. "to send", "go", "choose direction"; "to sense"

Semantic Field(s): "to Go", "to Sense", Perceive; "Sense"

Indo-European Reflexes

Family/Language Reflex(es) PoS/Gram. Gloss Source(s)
Celtic
Old Irish: set n road, path W7
English
Old English: sendan, sende, sened vb.wk.I to send LRC
sið n.masc road, voyage, journey LRC
Middle English: asenten, assenten vb to assent W7/CDC
consenten vb to consent W7
dissenten vb to dissent W7
senden vb to send W7
senten vb to scent W7
sentence n sentence W7
English: assent vb.intrans to agree, concur AHD/W7
consent vb.intrans to accord in opinion/sentiment AHD/W7
dissent vb.intrans to withhold assent AHD/W7
godsend n needed thing, desirable event AHD/W7
presentiment n premonition, feeling that something will/is about to happen AHD/W7
resent vb.trans to feel/express/exhibit indignant displeasure at AHD/W7
scent vb to smell, sense with olfactory organs AHD/W7
send, sent vb.wk to cause to go AHD/W7
sense n import, signification, meaning intended/conveyed AHD/W7
sense vb.trans to perceive, be(come) aware of W7
sentence n opinion AHD/W7
sentient adj responsive to/conscious of sense impressions AHD/W7
sentiment n predilection, thought/judgment/attitude prompted by feeling AHD/W7
sentinel n sentry, one who guards/watches AHD/W7
widdershins adv counterclockwise, in wrong/contrary/left-handed direction AHD/W7
West Germanic
Old Frisian: senda vb to send ASD
sinna vb to think, ponder RPN
Old Saxon: sendian vb to send ASD
sið n.masc way, journey; time ASD
sið-worig adj lit. travel-weary ASD
Middle Low German: weddersinnes adv widdershins W7
Old High German: sendan, sentan vb to send W7/ASD
sin n sense, mind RPN
sind n.masc way, path; place, office ASD
German: Gesandte n.masc envoy, minister, ambassador LRC
senden vb to send LRC
Sinn n.masc sense, mind, thought RPN
North Germanic
Old Norse: senda, sendad vb to send LRC
sinn n.neut time, occasion LRC
Danish: sind, sinds n time(s) ASD
East Germanic
Gothic: sandjan vb to send ASD
sinþ, sinþs n time, occasion ASD
Italic
Latin: adsentio, adsentire vb to assent CDC/ELD
assentio, assentire vb to assent W7
assentor, assentari vb.dep to approve, give assent W7
consentio, consentire vb to agree, consent W7
dissentio, dissentire vb to disagree, dissent W7
praesentio, praesentire vb to feel/perceive beforehand W7
sensa, sensorum n.neut.pl ideas, perceptions LRC
sensus, sensus n.masc sense, feeling, perception RPN
sentens, sententis vb.ptc thinking, believing W7
sententia, sententiae n.fem sentence: feeling, opinion, conversation LRC
sentiens, sentientis adj/vb.ptc feeling, sensing W7
sentio, sentire, sensi, sensum vb to feel, think, sense RPN
Medieval Latin: sentimentum n.neut sentiment, predilection W7
Old French: asenter, assenter vb to assent W7/CDC
ressentir vb to feel, resent, be emotionally sensitive to W7
sentence n.fem sentence, decision of judge, punishment for crime W7
sentir vb to sense, feel W7
Middle French: pressentiment n.masc presentiment W7
pressentir vb to have a presentiment W7
sens n.masc sense, feeling, sensation, perception W7
sentinelle n.fem guard W7
sentir vb to sense, feel, smell W7
French: assentir vb to assent CDC
pressentiment n.masc presentiment, premonition W7
ressentir vb to be emotionally sensible W7
sentiment n.masc sentiment W7
Old Italian: sentina n.fem vigilance W7
sentinella n.fem guard W7
sentire vb to sense W7



Erstellt: 2020-02

shetter
Language Miniatures
Indo-European

(E?)(L1) http://mypage.iu.edu/~shetter/miniatures/isolates.htm

No. 150 Orphans with no Families

Languages missing genetic relationships

You probably grew up with family members around you, closely related and more distant. With an analogy borrowed from our human family relationships, we say that most of the languages of the world are also related to each other in "families".

Some idea of what the main language families of the world look like were offered in "Miniatur e No. 38". The idea of language families has come up several other times, in "Miniatures 104, 119 and 129".

But in human society we occasionally meet someone who does not seem to have any family members. Without pressing the analogy any farther, we can ask the simple question: are there languages that somehow escape the grouping into families, that do not seem to be related to any other?

Back at the dawn of recording of language 5,000 years ago, the very first language we find in cuneiform texts from about 3100 B.C. has never been shown to be related to any other language ancient or modern. "Sumerian" was the language of high culture in Mesopotamia for a thousand years until it was replaced by "Akkadian". Sumerian died out as a spoken language about 2000 B.C. but was studied in the school system for another 2000 years.

Probably the most mysterious of the ancient languages is "Etruscan". Its origins and linguistic affiliation are still subjects of debate. It was spoken in Italy from about 700 B.C. until about 100 A.D., but though it continued to be studied by priests and scholars, it was no longer a living language at the time of Imperial Rome. Though many have tried, there seems to be no way to show conclusively that it is related to any other language in the world. Perhaps it was one of the Mediterranean languages that Indo-European speakers encountered on their arrival in Southern Europe (2000-3000 B.C.) And which over the millennia were completely replaced.

There are others long extinct, but they are languages that only historical linguists have even heard of. The most obvious question at this point is: Are there any languages around today that seem to have no relationship to any other language?

There are, and they are known as "linguistic isolates". The most famous of these by far is "Basque" (native name "Euskara") spoken by some 580,000 people mostly in Spain. It has never been shown to belong to any existing language family, though some have suggested that there is some connection to the Iberian languages of antiquity that the Romans encountered on the Iberian peninsula.

"Burushaski" is spoken by some 60,000 people in Pakistan and parts of India. It has not been definitely placed in any family, though there are said to be some affinities with Indo-European - perhaps the result of early contacts.

"Ainu", spoken on Hokkaido, the northernmost island of Japan, was recently down to a handful of speakers and is probably extinct by now. The Ainu people have long been recognized as genetically and culturally distinct from the Japanese.

Two languages spoken in Eastern Siberia are neither related to each other or to any other languages." Yukaghir" was recently down to less than 100 speakers, so it is also on the road to extinction." Gilyak" is spoken by some 400 people, mostly older ones, while the younger prefer to speak Russian.

How about our own continent? A number of languages that were spoken in North America at the time of the arrival of Europeans have become extinct. There are at least four well-attested languages that have never been related to any other, and that became extinct in the 19th century. Of the many Native American languages still spoken in North America today, grouped into a number of families, three well-studied ones have not been shown to belong to any family.

"Kutenai" is spoken in the Northwest, mainly British Columbia and some in the U.S. But it is the all too familiar story again: the 100 speakers are all getting along in years and the young people are speaking only English.

The picture is brighter when we come to two that are part of the pueblo culture in the Southwest, mainly central New Mexico. "Keres" is spoken by about 8,000. In some pueblos, use of the language by all generations is vigorous, while in others the younger generation more and more prefers English. "Zuni" is spoken by around 6,500 including children, so it is vigorously alive in the community.

Many of the hundreds of languages in Central and South America are still poorly understood. Particularly in the latter, a number of languages in the Amazon region - too numerous to list here - have not been assigned to any family, so they too are tentatively considered isolates.

Does this sound like a lot of "orphans"? If we look all around the world we find fewer than 50 languages that don't appear to be related to any family. The astonishing thing is not that there are so many but so few: if less than 1% of the world's languages still escapes grouping into families, the achievement of classifying the other 99% is pretty impressive. And if we could just look farther back in time, we could probably take up even that 1% in our families and the "superfamilies" that were talked about in "Miniature No. 38".


(E?)(L1) http://mypage.iu.edu/~shetter/miniatures/IEorigin.htm

129. Our Indo-European Ancestors

The peoples who migrated from somewhere else (1 Feb 04)

A few months ago many newspapers were running a story with headlines like "Theory links western roots to the plow". They were reporting the theory that speakers of the "Primitive Indo-European" language had migrated to Europe a few millennia B.C. following the development of agriculture. The papers were referring to an article that had just appeared in the journal "Nature" (27 November 2003).

That article had the title 'Language-tree divergence times support the Anatolian theory of Indo-European origin'. That's rather a mouthful, so let's take it apart and see what its authors meant by it.

"INDO-EUROPEAN". This is the name for the large family of languages covering most of modern Europe on eastward to the Middle East and India (see "Miniature No. 38"). When we speak of a 'family of languages' we are implying that at some time in the past they diverged - very likely over millennia - from what was once a single language.

"LANGUAGE-TREE". This refers to a 'tree-diagram' showing how a single language became many. If you look again at the Indo-European tree linked to in that same "Miniature", you'll see plainly that branches grow off from the main trunk at different times over many centuries.

"DIVERGENCE". This is the word for that 'growing off' from the main stock: a dialect will diverge from the 'parent' language, very likely as a result of migration or some geographical feature that creates a break in contact between speakers. Languages that fall out of contact with each other diverge more and more over the centuries, until they lose all intelligibility to each other.

"DIVERGENCE TIMES". A few decades ago there was an exciting new development in historical linguistics termed "glottochronology". It is a long-accepted idea that closely related languages share vocabulary words, called "cognates", showing that they are descended from a common ancestor. The proposal at that time was that the more cognates two languages have, the more recently the two languages split apart. So theoretically, assuming that languages replace words in their core vocabulary at a constant rate, it ought to be possible to measure at what point in the past a given two languages had split apart by observing the rate at which their historically-related vocabularies diverged. Investigators worked with a carefully-chosen list of pronouns, numerals, body parts, weather and nature phenomena and so on, words that were relatively resistant to borrowing.

For instance, a thousand years ago the English word "hund" (modern "hound") was the general term for the animal we call "dog" today. Since German still has "Hund" and Dutch "hond", here is one example where English has diverged in its core vocabulary. There are other examples of divergence over the centuries since English 'split off' from (moved out of communication with) its sister Germanic languages.

So the percentage of cognate words that two languages had in common was held to be a direct indication of how many centuries or millennia ago they had diverged.

But it soon became apparent that languages do not change at a constant rate, and that it is often impossible to tell whether, when two languages have a similar word, they have both inherited it from a common ancestor of whether one has simply borrowed it from the other. For reasons like these, glottochronology fell into disfavor and is seldom heard about today.

"ANATOLIAN THEORY". It is well established beyond any serious doubt that a population already settled in Europe was inundated a number of millennia ago (estimates vary widely) by Indo-European speakers. Historical linguists long debated where these peoples migrated from, and although there have been many proposals throughout the 19th and 20th centuries, there is still no general agreement. In recent times this debate has boiled down to two proposals: the "Kurgan" theory and the "Anatolian" theory.

The Kurgan people, who spoke an Indo-European language, lived in a region that is now "Ukrainia" and southern "Russia", north of the Black Sea and between the Dnieper River and the Ural Mountains (you might want to get out your atlas to see where all this is). Somewhere about 3000 to 5000 B.C. Kurgan horsemen supposedly began invading from the east, and eventually Indo-European speaking peoples covered Europe.

On the other hand, if it was from Anatolia that Indo-European people migrated westward and northward, that would mean that they once lived in the region of Asia Minor that we now call "Turkey". They presumably began migrating by 8000 B.C., perhaps even earlier, taking the newly-developed agricultural techniques with them.

Anatolia, incidentally, was the homeland of the IE-speaking Hittites (see "Miniature No. 104").

"ORIGIN". The "Nature" article speaks of 'Indo-European origin', and the newspaper reports seem to have seized on this word to imply that our ancestral Indo-European language was somehow 'invented' or came into being in Anatolia. But the writers of the article nowhere imply this, but merely try to identify the area from which Indo-European speakers migrated westward. We don't know, and will probably never know, where Indo-European evolved as a distinct language out of the one(s) carried out of Africa many millennia previous to this.

The article in "Nature" finds a solution to the 'origin' question by using some new mathematical tools designed to reconstruct trees of life based on similarities in their DNA (though since DNA itself does not change at a constant rate, the investigators had to assess many possibilities). They then applied the tools to languages, based on similarities in their vocabularies. Linguists are still in the beginning stages of assessing this combination of linguistics with genetics. In their somewhat dramatized summarizing, those newspaper reports could have been a little misleading, but what they are reporting is still dramatic enough.


(E?)(L1) http://mypage.iu.edu/~shetter/miniatures/hittite.htm
No. 104 A Far Removed Relative

The Indo-European family tree revisited

This time our brief spotlight is on a language that seems to have disappeared from the face of the earth something like two and a half millennia ago. "So why should that be of any interest to me?", you'll quite reasonably ask. Read on and see - a language you probably never heard of may have connections to you today you couldn't have suspected.

First a few words of historical orientation. Back nearly 4000 years ago, Mesopotamia was dominated by the "Babylonians". Around 1800 B.C., a people called the "Hittites" swept in and conquered everybody, establishing their capital they called "Hattusas" and proceeding to found an empire that eventually stretched over most of what is present-day Turkey, Syria, Palestine and Iraq. It lasted six centuries until it was destroyed just after 1200 B.C. by the "Assyrians". You've heard of the ancient Egyptians and Assyrian-Babylonians, but did you realize that after them the extensive Hittite empire was the third most important in the ancient Near East?

After this the Hittites quickly disappear from history as a dominant empire. There are a number of references to them in several of the early books of the Old Testament (In Numbers and I Kings they are identified as inhabitants of the land of Canaan, King Solomon took Hittite women as wives, ...). Ancient Egyptian records also show many references to their Hittite neighbors.

In fact they faded so completely from memory that it wasn't until the middle of the 19th century that archeologists located and excavated the ruins of Hattusas, near Boghazky in central Turkey. There they succeeded in recovering - in addition to many kinds of artifacts of immense cultural value - some 10,000 clay tablets. They were written in the "cuneiform" syllabary (wedges pressed into wet clay) that was used first by the "Sumerians" as much as 5000 years ago. Some of the cuneiform tablets were in Akkadian, an ancient language already familiar to specialists, but most were in an unknown language. It is at this point that our linguistic story begins.

We now shift to the opening years of the preceding century, just about 100 years ago. It was then that after decades of work, linguists finished the difficult task of deciphering the "Hittite" language. This established beyond question what has been suspected since the 1870s or so: unlike all the other languages of the ancient Near East, "Hittite was somehow related to our own "Indo-European" languages" (for language families, see "Miniature No. 38"). Since then, whole generations of scholars have devoted careers to studying the language and trying to establish its Indo-European connections. The many good correspondences they turned up put the language completely beyond any suspicion that similar words could be only coincidences or borrowings. It is now firmly established that Hittite is genetically related to the Indo-European family of languages.

Of course it's not as if you could find anything remotely familiar in looking at a text in Hittite. Here's a little sample of what you find. Each syllable divided by hyphens is a separate cuneiform symbol, and you can see at a glance that the cuneiform syllabary (which was invented for Sumerian, a totally different language) was anything but an efficient way of spelling Hittite. In the second column is a spelling of the best guess as to what the word probably sounded like.

TRANSCRIPTION PROBABLE of CUNEIFORM PRONUNCIATION "
hu-u-wa-an-te-s	hwantes
pa-ah-hu-wa-ar 	pahwar
me-ik-ki-is 	mekis
te-ik-ku-us-sa-mi tekusami "


You see the difficulty - it's a bit as if we tried to spell the one-syllable English "quaint" as something like "ku-u-wa-a-in-tu". Now here are a few Hittite words with an equivalent word in Latin or Greek - especially where they're part of a familiar English word - and where possible an English word.

HITTITE 	OTHER INDO-EUROPEAN


"genu" Lat. "genu", E. "knee" "newet" E. "new" "stanta" E. "stand" "mekis" 'large' Gk. "megas", cf. our borrowed "mega"- "wes" E. "we" "hwantes" Lat. "ventus", E. "wind" "sekweni" 'we know' Ger. "sehen", E. "see "septamiya" '7th' Lat. "septimus", cf. our borrowed "September" "hweszi" 'lives' Ger. "Wesen", E. "was" "pahwar" 'fire' Gk. "pyr", cf. our borrowed "pyro"-; E. "fire" "akwanzi" 'drink' Lat. "aqua" "yukan" E. "yoke" "malai" 'grind' E. "meal" "adanzi" 'they eat' Lat. "edo", E. "eat" "watar" E. "water"; Gk. "hydor", borrowed in E. "hydro"-


This last one was the most astonishing of them all. A language, spoken in a remote place, that hardly even looks Indo-European until you look really hard. And lo and behold, here's a word that must have sounded very close to our modern English word 4000 years later!

So the ancient language Hittite is related to Indo-European, and therefore to our modern English. But this was qualified above with the word 'somehow'. Because there's still no general agreement just what the nature of this relationship is. The many convincing correspondences notwithstanding, much of Hittite looks remote from anything we find in the Indo-European languages. So it looks as if the group of languages called "Anatolian" that evolved into Hittite - and several minor ones - separated off from what evolved into Indo-European (which then evolved on into the many languages familiar to us today) at a very early time, probably a couple of millennia B.C. "Far-removed" indeed.


(E?)(L1) http://mypage.iu.edu/~shetter/miniatures/welsh.htm
No. 64 Appearances can be Deceiving

Why we call two languages 'related'



Daeth y nifer mwyaf erioed o s'r o Gymru ynghyd ym Mae Caerdydd ar gyfer Lleisiau Cenedl, cyngerdd mawreddog yn rhad ac am ddim a gynhaliwyd i ddathlu agoriad brenhinol Cynulliad Cenedlaethol Cymru.

Did someone drop a Scrabble box, scoop up the pieces and arrange them in lines? This 'sentence' looks so alien to our eyes that we might wonder whether it is even a real language at all. But it is much closer to home than it looks. The language is "Welsh", and so, belonging to the Indo-European language family, it is a 'cousin' of English. The Welsh text above means:

The largest ever gathering of Welsh entertainers descended on Cardiff Bay for Voices of a Nation, a spectacular free gala concert to mark the royal opening of the National Assembly for Wales.

Welsh has an alien appearance, partly for the simple reason that the letters "w" and "y" are used to represent vowels (but we use the second of them in this way too: "by", "gym"). Welsh "cwm" 'valley' is pronounced something like "coom". Even knowing this much already makes it seem less remote.

But Welsh still manages to look very unfamiliar. Why? because we don't see even a trace of any familiar-looking word in the above. Languages like Spanish or Danish might look or sound unintelligible to us, but we can at least recognize a vaguely familiar-looking word here and there.

But we said above that Welsh and English are both Indo-European - meaning that millennia ago both evolved from one single language - and therefore 'related'. So naturally you want to ask "How do we know?" In other words, if the languages don't look as if they have anything in common, what does provide evidence that they're related? The answer is: similar-looking words in both languages that share the same or a similar meaning. Such words are termed "cognates". 'Similar looking' means that we can hardly expect them to be exactly the same, because a couple thousand years of sound changes since the languages went out of contact with each other have kept them drifting farther and farther apart. (The fact that today Welsh and English are spoken right next to each other in the British Isles is a much more recent historical accident, bringing them back into contact after many centuries of isolation from each other).

That single sentence above is far too short to do us any good. What we need to do is hunt all through the language for cognates. But we need to know where to look. We can't simply cast about for any similar-looking word (such as "computer" or "television"), which for all we know may have been borrowed only last year. We pay attention to the basic vocabulary, words that are the least likely to have been lost, replaced or borrowed over the millennia that the languages have been separated. Predictable components of any human culture such as body parts, the lowest numbers, names of some animals and plants, climate.

It turns out that undertaking this for Welsh is quite a challenge, because even among these basic words there simply aren't many obvious cognates, and - thanks to centuries of sound changes - those that the languages do have in common often don't look very similar. But we can see a few things right away. Look how similar a handful of these basic words look:

"un" 'one' "mi" 'I, me' "brawd, brodyr" 'brother(s)'

"dau" 'two' "ti" 'you' "rhudd" 'red'

"tri" 'three' "na" 'not' "haearn" 'iron'

Finding cognates is seldom even as straightforward as this. Often a word in which we suspect some similarity to an English word will have not the exact same meaning but rather a related one. So

"march" 'steed' is related to English 'mare'

"to" 'roof' 'thatch'

"modryb" 'aunt' 'mother'

Sometimes a Welsh word will resemble a word in another Indo-European language more than it does English. Look at how much more similar some Welsh words are to Latin:

"Welsh Latin"

"dant" 'tooth' "dentes"

"pysgodyn" 'fish' "pisces"

"nos" 'night' "nox"

"cant" 'hundred' "centum"

"tarw" 'ox' "taurus"

When we set about looking for cognates in any two languages - especially two that are spoken cheek-by-jowl with each other - the major job is always distinguishing true cognates (words both inherited from the parent language) from more recent "borrowings". Here are some words that are not cognates at all but terms describing modern life that the Welsh have borrowed from their English-speaking neighbors in quite recent times:

"bws" 'bus' "sgriw" 'screw'

"credyd" 'credit' "tr=EAn" 'train'

"pensiwn" 'pension' "tsips" 'chips'

The task of establishing relationships between any two languages calls for almost unending patience, but it can also hardly be carried out without intimate knowledge of the millennia of successive sound changes that have taken place in both languages. Would you have suspected that Welsh "dant" and English "tooth", or Welsh "cant" and English "hundred", are cognates? But they indisputably are, although centuries of sound changes have pushed them very far apart.

Working out the family relationships of all the Indo-European languages was one of the major intellectual achievements of the 19th century. While the general lines are long since well established, some of the details are still being debated. For real clarity about historical relationships, most other language families in the world (see "Miniature No. 38") are still awaiting as intense a scrutiny as this.


(E?)(L1) http://mypage.iu.edu/~shetter/miniatures/family.htm
No. 38 Siblings, Cousins, Ancestors ...

Language families and the mists of time

You hear from time to time that languages are 'closely related' (English and Dutch), 'distantly related' (English and Armenian), or 'unrelated' (English and Chinese). Let's look at what we mean when we say that languages are 'related'. Have you seen one of those tree diagrams of the European language family that English is a member of?

Remember those outermost branches, and look at the words for 'ten' in a few neighboring twigs:

English "ten"

Dutch "tien"

German "zehn"

Danish, Norw. "ti"

Swedish "tio"

These words look so much alike that, when we see the same matches in hundreds of other words, we conclude that at some time in the past, say a couple thousand years ago, the words that sound different today all had the same form (in German, the sound "t" in most words became "ts", which they spell 'z'). So in these languages, all the similarities like this amount to evidence that they must be closely related, the `sister' languages of the "Germanic" branch.

If we now look at a few neighbors on another branch, we find

French "dix"

Spanish "diez"

Portuguese "dez"

Italian "dieci"

which, taken with thousands of other words that show similar resemblances to each other, looks again as if these languages are closely related. They're grouped together as the "Romance" branch.

There are many similarities between the Germanic and Romance branches, which suggests that at some time in the even more remote past - another couple of thousand years back - these languages too were joined as a single language. Notice that by now we're back something like 4000 years ago.

Comparing languages spoken throughout Europe and on into India in this way, we come up with other branches of related languages such as "Slavic" (Russian "desyat", Polish "dziesiec"), "Celtic" (Gaelic "deich", Welsh "deg"), "Indic" (Hindi/Urdu "das"), and five more branches. It is this patient tracing back of divergences that makes possible the usual assumption that all these related branches must have been a single "Indo-European" parent language - the entire tree - something like 6000 years ago.

Going on by this painstaking method, it is possible to group all the world's five or six thousand languages into something like 100 large and small "language families".

Two of the Indo-European family's closest neighbors, families that can be grouped by the same method of comparisons, are "Afro-Asiatic", where we find the Semitic languages (Arabic and Hebrew), and "Uralic-Altaic" to the former of which Finnish and Hungarian belong. There has long been speculation that one or both of these neighboring families is somehow related to our Indo-European, but attempts to support this by evidence have never gained wide acceptance. There is just so much difference that nobody can tell what is a true common trait and what is a coincidence. An occasional similarity doesn't count - it could be produced by chance. Only groups of things all showing the same change demonstrate anything.

The reason for this immovable horizon is the unalterable reality of "language change". The sounds, grammar and meanings in all languages are always slowly changing. Consider the "sounds". Many of our spellings give evidence of sounds that have changed: in "knee" and "light", the "k" and the "gh" show that there were once consonants there we no longer pronounce. And "meanings" are constantly drifting away from what they once were: did you know that to our ancestors, the word "silly" meant 'happy'?

Change happens at a constant enough rate that we can claim AMOUNT OF DIVERGENCE - LENGTH OF TIME. Over time, languages out of contact will drift farther and farther apart in their sounds, meanings and grammar, until after 2000 years or so it becomes pretty hard to guess what is related to what. Time acts like the wind continually rearranging sand dunes. It is usually agreed that the ultimate horizon is somewhere between 5,000 and 10,000 years. After this much time, languages have changed so much that they just have nothing in common any more.

Attempts to relate these language families farther back in time have to operate in a thick mist. Drawing on archaeological knowledge of the distant past, some claim that at the end of the Ice Age about 15,000 years ago, there was a "Superfamily" which included at least the present-day language families "Indo-European", "Korean-Japanese", "Uralic-Altaic", "Eskimo-Aleut", and probably "Afro-Asiatic".

You can read a good summary of this in "World linguistic diversity", "Scientific American" (January 1994). The third strong support for the claims comes from increasingly sophisticated knowledge of human genetics, which tends to bear it out: "Genes, people and language", "Scientific American" (November 1991).

Those who propose this `super-family' call it "Eurasiatic", and think of a group of people who migrated in various directions from the Fertile Crescent (parts of present-day Turkey and Iraq). A similar proposal, with somewhat different groupings of families, is sometimes called "Nostratic". There are a number of claims that all the languages in the world fall into no more than about 12 Superfamilies.

It would be nice if we could trace these few Superfamilies back to a single "matriarchal" language spoken by the people who migrated out of Africa 100,000 or more years ago (see "Miniature No. 5"), but because of the constant erasing-modifying effect of language change, we know that this can never get beyond speculation.


*sleig- (W3)

Die Wurzel ide. "*sleig-" hat die Bedeutung dt. "glätten", "gleiten", "schleimig", "streichen".

Es wird aber auch ein ide. "*sleig-", "*leig-",mit der Bedeutung dt. "schlagen", "hacken" aufgeführt.

Darauf werden zurück geführt "schlecht", "schleichen", "schlicht", "schlichten", "Blindschleiche", "Schleicher", "Schlich", "Schleichweg", "Schlick"

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ae/ae.html

altengl. "slician", ae., sw. V.: nhd. "glätten";

Etymologie: germ. "*sleikan", st. V., "schleichen"; idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; oder zu idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Literaturhinweise:

Hh 298

altengl. "*sliht" (1), ae., Adj.: nhd. "eben" (Adj.);

Hinweis: s. "eorþslihtes", "slician"; vgl. got. "slaíhts*", an. "slettr", as. "sliht", ahd. "sleht", afries. "sliucht";

Etymologie: germ. "*slihta-", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "eben" (Adj.), "glatt"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Literaturhinweise:

Hh 299


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/afries/afries.html

altfries. "slikk" 1 und häufiger, afries., N.?: nhd. "Schlick"; ne. mud (N.);

Quellenangaben: GF;

Etymologie: s. germ. "*sleikan", st. V., "schleichen"; idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Literaturhinweise:

Hh 152b

altfries. "sliucht" 3, afries., Adj.: nhd. "schlicht", "einfach"; ne. "plain" (Adj.);

Hinweis: s. "sliuchtes"; vgl. got. "slaíhts"*, an. "slettr", ae. "*sliht", as. "sliht", ahd. "sleht";

Quellenangaben: Jur, Schw;

Etymologie: germ. "*slihta-", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "eben" (Adj.), "glatt"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: nfries. "sljuecht", Adj., "schlicht", "einfach";

Weiterleben: saterl. "sljucht", Adj., "schlicht", "einfach";

Literaturhinweise:

Hh 100a, Hh 174, Rh 1037


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/ahd/ahd.html

althdt. "sleht" 54, "sliht"*, ahd., Adj.: nhd. "glatt", "eben", "einfach", "schlicht", "freundlich", "ruhig", "sanft", "gütig", "ausgeglichen", "schmeichelnd", "einschmeichelnd"; ne. "smooth" (Adj.), "plain" (Adj.), "simple" (Adj.), "calm" (Adj.);

Übersetzungsgleichung: lat. "blandimentum" (= "sleht" subst.) B, "blandus" MH, ("clades")? Gl, ("decoratus") Gl, "de simplicitate providentiae" (= "deru gotes slehtun providentiae") N, "dulcis" Gl, "facilis" N, "lenis" B, Gl, N, "levigatus" Gl, "levis" Gl, "limpidatus" Gl, "limpidissimus" Gl, "limpidus" Gl, "placitus" Gl, "planus" (Adj.) Gl, N, T, ("polymitus") Gl, ("praedicativus") N, "purus" Gl, "secundum litteram" (= "nah slehten worten") N, "severus" Gl, "simplex" N, "stratus" N, "tranquillus" Gl;

Verweise: s. "bi-";

Hinweis: s. "*slehti" (2); vgl. as. "sliht";

Quellenangaben: B, GB, Gl (765), MH, N, NGl, O, OT, T;

Interferenz: lat. "beeinflusst"?;

Etymologie: germ. "*slihta-", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "eben" (Adj.), "glatt"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: mhd. "sleht", Adj., "eben", "gerad", "platt"; nhd. "schlicht", Adj., Adv., "schlicht", "einfach", "kunstlos", "bloß", DW 15, 665; nhd. "schlecht", Adj., "schlecht", DW 15, 519;

Literaturhinweise:

Sonstiges:

althdt. "slehtida" 2, ahd., st. F. (o): nhd. "Milde", "Güte", "Glätte", "Fläche", "Oberfläche", "Ebene"; ne. "mildness", "smoothness", "plane" (N.);

Übersetzungsgleichung: lat. "blandimentum" B, "planities" Gl;

Verweise: s. "ubar-";

Quellenangaben: B, GB, Gl (Ende 8. Jh.);

Interferenz: Lüt. lat. "blandimentum"?, "planities"?;

Etymologie: germ. "*slihtiþo", "*slihteþo", st. F. (o), "Fläche", "Ebene"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900; s. ahd. "sleht";

Literaturhinweise:

Sonstiges:

altsächs. "*slêko"?, "*s-lê-k-o"?, as., sw. M. (n):

Verweise: s. "blind-"*;

Hinweis: vgl. ahd. "slehho" (sw. M. n);

Etymologie: germ. "*sleikan", st. V., "schleichen"; idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen"," Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900

althdt. "slihhan"* 18, "slichan"*, ahd., st. V. (1a): nhd. "schleichen", "kriechen", "gleiten", "kribbeln", "umschlängeln", "sich unbemerkt ausbreiten", "scharren", "kratzen"; ne. "slink", crawl (V.), "creep" (V.);

Übersetzungsgleichung: lat. ("accedere") O, ("currere")? Gl, "elabi" Gl, "labi" Gl, "obrepere" Gl, "perlabi" Gl, "procedere" Gl, "repere" Gl, "reptare" Gl, "serpere" Gl, "scalpere" Gl, "trahere" Gl, ("volvere")? Gl;

Verweise: s. "firslihhan", "furislihhan", "gislihhan", "inslihhan", "intslihhan", "nidarslihhan", "untarslihhan", "uzslihhan", "zuoslihhan";

Quellenangaben: Gl (Anfang 9. Jh.), O, PN;

Etymologie: germ. "*sleikan", st. V., "schleichen"; idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: mhd. "slichen", st. V., "schleichen"; nhd. "schleichen", st. V., "schleichen", DW 15, 561;

Literaturhinweise:

Sonstiges:

althdt. "slihten" 46, ahd., sw. V. (1a): nhd. "schlichten", "glätten", "feilen", "einer Sache den letzten Schliff geben", "schleifen" (V.) (1), "ebnen", "verkleinern", "besänftigen", "schmeicheln", "jemandem schmeicheln", "beruhigen"; ne. "smooth" (V.), "flatter";

Übersetzungsgleichung: lat. "adulatio" (= "slihten" subst.) N, "delinire" Gl, ("docere")? Gl, "dolare" Gl, "elimare" Gl, "expolire" Gl, "fovere" Gl, "lenocinari" Gl, "levigare" (V.) (1) Gl, "limare" Gl, "lustrare" Gl, ("manus") N, ("minuere") Gl, "mulcere" Gl, "mulcere" (= "slihtento minnon") Gl, "ornare" Gl, "palpare" Gl, ("pectere") Gl, "permulcere" Gl, "polire" Gl, "radere" Gl, "scalpere" Gl, ("sedare")? Gl;

Verweise: s. "bislihten", "*gaganislihten", "gislihten", "giunslihten", "ingaganislihten", "unslihten", "zisamanegislihten";

Hinweis: s. "ungislihtit"*; vgl. as. "slihtian"*;

Quellenangaben: Gl (765), N, WH;

Interferenz: Lbd. lat. "fovere"?, "lenocinari"?;

Etymologie: germ. "*slihtjan", sw. V., "glätten", "ebnen"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900; s. ahd. "sleht";

Weiterleben: mhd. "slihten", sw. V., "schlichten", "glätten"; nhd. "schlichten", sw. V., "schlichten", "gerade machen", "durch Bearbeitung glätten", DW 15, 668;

Redewendungen: "slihtento", (Part. Präs.=)Adv.: nhd. "streichelnd", "schmeichelnd"; ne. "caressingly", "flatteringly";

Übersetzungsgleichung: lat. "mulcere" (= "slihtento minnon") Gl, "blandiri" Gl;

Literaturhinweise:

Sonstiges:

altsächs. "sliht" 1, "sli-ht", as., Adj.: nhd. "geschmückt", "verziert"; ne. "plain" (Adj.), "neat" (Adj.), "decorated" (Adj.);

Übersetzungsgleichung: lat. "decoratus" GlP;

Hinweis: vgl. ahd. "sleht";

Quellenangaben: GlP (1000);

Etymologie: germ. "*slihta-", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "eben" (Adj.), glatt; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: mnd. "slicht", Adj., "frei", "offen", "kahl", "schlicht"; B.: GlP Nom. Sg. "sliht decorata" ("lunica") Wa 73, 4b = SAGA 120, 4b = Gl 1, 318, 38

althdt. "slihti" 17, ahd., st. F. (i): nhd. "Schlichtheit", "Einfachheit", "Sanftheit", "Fläche", "Gegend", "Vollendung", "Gleichmäßigkeit", "Oberfläche", "Altarplatte"; ne. "plainness", "mildness";

Übersetzungsgleichung: lat. "ad extremum manum" (= "zi dero jungistun slihti") N, "aequor" Gl, ("ara")? Gl, "id locorum" (= "dar in dero slihti") N, "in vias planas" (= "in skoneru slihti") O, "planum" (N.) O, N, "simplicitas" N, "superficies" Gl, N;

Verweise: s. "ebanslihti", "feldslihti", "obaslihti", "ubarslihti", "weraltslihti";

Quellenangaben: Gl, N, O (863-871);

Etymologie: germ. "*slihti-", "*slihtin", sw. F. (n), "Fläche", "Glattheit"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900; s. ahd. "sleht";

Weiterleben: mhd. "slihte", st. F., "Schlichtheit", "Einfachheit"; nhd. (ält.) "Schlichte", F., "Schlichte", "Ebenheit", "Aufrichtigkeit", DW 15, 667;

Literaturhinweise:


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Altgriechisch-HP/Griechisch-Internetdatei.doc

Kobler Gerhard - ~ Griechisches Wörterbuch

griech. "l…gdhn" ("lígdÐn"), gr., Adj.: nhd. "ritzend", "streifend", "Oberfläche streifend";

Etymologie: s. idg. "*sleig", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662

griech. "l…gda" ("lígda"), gr., Sb.: nhd. "Reibstein", "Mörser";

Etymologie: s. idg. "*sleig", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662

griech. "l…gdoj" ("lígdos"), gr., M.: nhd. "Reibstein", "Mörser";

Etymologie: s. idg. "*sleig", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*lei-" (3), Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/an/an.html

altnord. "sletta" (1), "sletta", an., sw. F. (n): nhd. "Ebene";

Hinweis: s. "slettr";

Etymologie: germ. "*slihto-", "*slihton", sw. F. (n), "Glätte", "Ebene"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Literaturhinweise:

Vr 515a

altnord. "sletta" (2), "sletta", an., sw. V. (2): nhd. "schlichten", "glätten";

Hinweis: s. "slettr";

Etymologie: germ. "*slihtjan", sw. V., "glätten", "ebnen"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Literaturhinweise:

Vr 515b

altnord. "slettr", "slettr", an., Adj.: nhd. "eben", "glatt", "flach", "sanft";

Hinweis: s. "sletta" (1), "sletta" (2), "slikr" (1), "lim"; vgl. got. "slaíhts"*, ae. "*sliht", as. "sliht", ahd. "sleht", afaries. "sliucht";

Etymologie: germ. "*slihta-", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "eben" (Adj.), glatt; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Literaturhinweise:

Vr 515b

altnord. "slikisteinn", "slikisteinn", an., st. M. (a): nhd. "Schleifstein";

Hinweis: s. "slikr" (1);

Etymologie: s. germ. "*sleikjan", sw. V., "glätten"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900; s. an. stei-n-n;

Literaturhinweise:

Vr 515b


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/as/as.html

altsächs. "slêko"?, as., sw. M. (n):

Verweise: s. "blind-"*;

Hinweis: vgl. ahd. "slehho" (sw. M. n);

Etymologie: germ. "*sleikan", st. V., "schleichen"; idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900

altsächs. "sliht" 1, as., Adj.: nhd. "geschmückt", "verziert"; ne. "plain" (Adj.), "neat" (Adj.), "decorated" (Adj.);

Übersetzungsgleichung: lat. "decoratus" GlP;

Hinweis: vgl. ahd. "sleht";

Quellenangaben: GlP (1000);

Etymologie: germ. "*slihta-", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "eben" (Adj.), "glatt"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: mnd. "slicht", Adj., "frei", "offen", "kahl", "schlicht"; B.: GlP Nom. Sg. "sliht decorata" ("lunica") Wa 73, 4b = SAGA 120, 4b = Gl 1, 318, 38


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERS.pdf

mhdt. "schlecht", Adj., mhd. "sleht", Adj., "eben", "gerade", "platt", ahd. "sleht" (765), "sliht", Adj., "glatt", "eben", "einfach", "schlicht", "freundlich", "gütig", as. "sliht", Adj. "geschmückt", germ. "*slihta", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "glatt", to-Partizip zu idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", zu idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Bedeutungsentwicklung "einfach", "minderwertig"

mhdt. "schlicht", Adj., "schlicht", "einfach", "kunstlos", "bloß" (17. Jh.), (daneben schlecht, Adj., "["einfach",] "schlecht",) mhd. "sleht", Adj., "in gerader Fläche oder Linie", "eben", "gerade", "glatt", "schlicht", "einfach", ahd. "sleht" (765), "sliht", Adj., "glatt", "eben", "einfach", "schlicht", "freundlich", "ruhig", as. "sliht", Adj., "geschmückt", germ. "*slihta", "*slihtaz", Adj. "glatt", "eben", zu idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", zu idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen"

mhdt. "schlichten", V., "schlichten", "gerade machen", "durch Bearbeitung glätten", mhd. "slihten", V., "schlichten", "glätten", ahd. "slihten" (765), V., "glätten", "feilen", "schmeicheln", "beruhigen", zu germ. "*slihta", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "glatt", zu idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", zu idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/germ/germ.html

germ. "*slaika-", "*slaikaz", germ.?, Adj.: nhd. "glatt", "eben"; ne. "smooth";

Rekontruktionsbasis: mnl., nnd.;

Hinweis: s. "*sleikan";

Etymologie: s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; oder zu "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: mnl. "sleec", "sleic", Adj., "glatt", "eben";

Weiterleben: nnd. (dial) "schleek", Adj., "glatt", "gestrichen voll";

Literaturhinweise:

Heidermanns 504

germ. "*slaikjan", germ.?, sw. V.: nhd. "schlecken", "lecken" (V.) (1); ne. "lick" (V.);

Rekontruktionsbasis: ahd.;

Hinweis: s. "*sleikan";

Etymologie: idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; oder zu "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: s. ahd. "insleihhen"* 1, "insleichen"*, sw. V. (1a), "hineinbringen", "einführen", "einschmuggeln";

Literaturhinweise:

Seebold 428

germ. "*sleikan", germ., st. V.: nhd. "schleichen"; ne. "creep" (V.), "crawl" (V.);

Rekontruktionsbasis: ae., "afries"., mnd., ahd.;

Etymologie: idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; oder zu "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: ae. "slician", sw. V., "glätten";

Weiterleben: s. afries. "slikk" 1?, N.?, "Schlick";

Weiterleben: mnd. "sliken", st. V., "schleichen", "leise gehen";

Weiterleben: ahd. "slihhan"* 18, "slichan"*, st. V. (1a), "schleichen", "kriechen", "gleiten", "kribbeln", "umschlängeln", "sich unbemerkt ausbreiten", "scharren", "kratzen"; mhd. "slichen", st. V., "schleichen"; nhd. "schleichen", st. V., "schleichen", DW 15, 561;

Literaturhinweise:

Seebold 428

germ. "*sleikjan", germ.?, sw. V.: nhd. "glätten"; ne. "smooth" (V.);

Rekontruktionsbasis: an.;

Etymologie: s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: s. an. "slikisteinn", st. M. (a), "Schleifstein"

germ. "*slihti-", "*slihtin", germ.?, sw. F. (n): nhd. "Fläche", "Glattheit"; ne. "surface", "plain" (N.), "smoothness";

Rekontruktionsbasis: ahd.;

Hinweis: s. "*slihta-";

Etymologie: s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900; s. "sleht";

Weiterleben: ahd. "slihti" 17, st. F. (i)," Schlichtheit", "Einfachheit", "Sanftheit", "Fläche"; mhd. "slihte", st. F., "Schlichtheit", "Einfachheit"; nhd. (ält.) "Schlichte", F., "Schlichte", "Ebenheit", "Aufrichtigkeit", DW 15, 667;

Literaturhinweise:

Heidermanns 512

germ. "*slihtjan, germ., sw. V.: nhd. "glätten", "ebnen"; ne. "smoothen";

Rekontruktionsbasis: an., ahd.;

Hinweis: s. "*slihta-";

Etymologie: s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: an. "sletta" (2), sw. V. (2), "schlichten", "glätten";

Weiterleben: ahd. "slihten" 45?, sw. V. (1a), "schlichten", "glätten", "feilen", "schleifen", "ebnen"; mhd. "slihten", sw. V., "schlichten", "glätten"; nhd. "schlichten", sw. V., "schlichten", "gerade machen", "durch Bearbeitung glätten", DW 15, 668;

Literaturhinweise:

Heidermanns 512

germ. "*slihto-", "*slihton", germ.?, sw. F. (n): nhd. "Glätte", "Ebene"; ne. "smoothness", "plain" (N.);

Rekontruktionsbasis: an.;

Hinweis: s. "*slihta-";

Etymologie: s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: an. "sletta" (1), sw. F. (n), "Ebene";

Literaturhinweise:

Heidermanns 512


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mhd/mhd.html

mhdt. "sleht" (1), "sliht", mhd., Adj.: nhd. "eben" (Adj.), "gerade" (Adj.) (2), "in gerader Fläche seiend", "in gerader Linie seiend", "platt", "nicht voll", "leer", "einfältig", "dumm", "aufrichtig", "schlicht", "einfach", "ungekünstelt", "gewöhnlich", "nicht kraus", "nicht wirr", "klar", "richtig", "geschlichtet", "bequem und leicht", "zuverlässig", "recht", "rechtsgültig", "rechtmäßig", "glatt";

Verweise: s. "bisleht", "ebensleht", "unsleht";

Hinweis: vgl. mnd. "slicht" (1);

Quellenangaben: Kchr (um 1150), Mar, Lucid, Ren, RWchr, ErzIII, LvReg, Enik, Brun, Jüngl, GTroj, Märt, Kreuzf, HvBurg, HvNst, WvÖst, Ot, EckhII, Hawich, Minneb, Tauler, Seuse, KvMSph, Sph (FB "sleht"), Märt (FB "sliht"), Dietr, ErnstD, KvWSilv, KvWTroj, Loheng, Renner, Roth, SchwSp, UvLFrd, Urk;

Etymologie: ahd. "sleht" 54, "sliht"*, Adj., "glatt", "eben", "einfach", "schlicht"; germ. "*slihta-", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "eben" (Adj.), "glatt"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: nhd. "schlicht", Adj., "schlicht", "einfach", "kunstlos", bloß, DW 15, 665; nhd. "schlecht", Adj., "schlecht";

Redewendungen: "sleht machen": nhd. "schlichten";

Redewendungen: "diu gerihte sleht machen": nhd. "Recht sprechen";

Redewendungen: "zwischen den beinen sleht machen": nhd. "entmannen", "kastrieren";

Literaturhinweise:

mhdt. "slichen" (1), mhd., st. V.: nhd. "schleichen", "einherschleichen", "gehen", "einhergehen", "dahingleiten", "heranschleichen", "schweifen", "sich schleichen zu", "herschleichen hinter", "kriechen auf", "hervorkommen", "sich schleichen aus", "abschweifen von", "sich wegschleichen von", "sich anschleichen", "sich begeben" (V.), "gehen zu", "sich schleichen in", "sich schleichen hinter", "schreiten über", "eindringen in", "dringen in", "schleichen zu", "reichen bis zu", "vorbeigehen an", "leise gleitend gehen", "feierlich schreiten";

Verweise: s. "abeslichen", "aneslichen", "beslichen", "bislichen", "entslichen", "erslichen", "heruzslichen", "hinslichen"*, "hinderslichen", "miteslichen", "überslichen", "ufslichen", "umbeslichen", "underslichen", "uzslichen", "voreslichen"*, "vürderslichen", "widerslichen", "winkelslichen", "zerslichen", "zesameneslichen", "zuoslichen";

Hinweis: vgl. mnd. "sliken" (1);

Quellenangaben: Mar (1172-1190), Eilh, Ren, RWchr, ErzIII, LvReg, Enik, HTrist, GTroj, HBir, HvBurg, HvNst, Apk, Ot, HvBer, Tauler, Seuse, Teichn (FB "slichen"), ErnstD, KvWSilv, KvWTroj, Minneb, StrDan, UvLFrd, WälGa;

Etymologie: ahd. "slihhan"* 18, "slichan"*, st. V. (1a), "schleichen", "kriechen", "kribbeln"; germ. "*sleikan", st. V., "schleichen"; idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: nhd. "schleichen", st. V., "schleichen", DW 15, 561;

Literaturhinweise:

mhdt. "slihte", "slehte", mhd., st. F.: nhd. "Schlichtheit", "Einfachheit", "Gerade" (F.) (1), "gerader Weg", "gerade Richtung", "Geradheit", "Ebenmäßigkeit", "Genauigkeit", "Gerechtigkeit", "Ebene", "glatte Fläche", "Glätte", "Ebenheit", "Aufrichtigkeit", "Recht und Billigkeit";

Quellenangaben: RWchr, LvReg, Enik, SGPr, GTroj, Märt, SHort, HvNst, WvÖst, Ot, BDan, KvHelmsd, MinnerI (FB "slihte"), Helbl, HvM, JTit, Karlmeinet, KvWTroj, MarHimmelf, Martina, OvW, PassI/II, Renner, RvEGer, RWh, Wh (um 1210);

Etymologie: ahd. "slihti" 17, st. F. (i), "Schlichtheit", "Einfachheit", "Sanftheit", "Fläche"; germ. "*slihti-", "*slihtin", sw. F. (n), "Fläche", "Glattheit"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: nhd. (ält.) "Schlichte", F., "Schlichte", "Ebenheit", "Aufrichtigkeit", DW 15, 667;

Redewendungen: "die slihte": nhd. "geradewegs", "sofort", "der Länge nach";

Literaturhinweise:

mhdt. "slihten" (1), "slehten", mhd., sw. V.: nhd. "schlichten", "gerade machen", "in Ordnung bringen", "zuwege bringen", "ebenen", "glätten", "dem Erdboden gleich machen", "schleifen" (V.) (1), "schärfen", "Recht erteilen", "entscheiden", "ausgleichen", "beilegen", "versöhnen", "beruhigen", "richten", "begradigen", "errichten";

Übersetzungsgleichung: lat. "expolire" PsM, planare PsM;

Verweise: s. "beslihten", "entslihten", "überslihten", "ufslihten", "zerslihten", "zuoslihten"*;

Hinweis: vgl. mnd. "slichten" (1), "sligen";

Quellenangaben: Will (1060-1065), Mar, PsM, RAlex, RWchr, ErzIII, LvReg, Enik, Brun, GTroj, Märt, Kreuzf, HvNst, Apk, Ot, Hawich, MinnerII, Tauler, SAlex, Cranc (FB slihten), Albert, BdN, Berth, En, Erinn (nach 1160), Flore, Frl, Hadam, Krone, KvWTroj, Mai, MarGr, OvW, PassI/II, PleierMel, Renner, RvEBarl, RWh, RvEGer, Trist, Wig, Urk;

Etymologie: ahd. "slihten" 44?, sw. V. (1a), "schlichten", "glätten", "feilen"; germ. "*slihtjan", sw. V., "glätten", "ebnen"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: nhd. "schlichten", sw. V., "schlichten", "gerade machen", "durch Bearbeitung glätten", DW 15, 668;

Literaturhinweise:


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/mnd/mnd.html

mnd. "*sleken"?, "*sleiken"?, mnd., sw. V.: nhd. "schleichen";

Verweise: s. "besleken";

Hinweis: s. "sliken" (1); vgl. mhd. "sleichen" (1);

Etymologie: s. mhd. "sleichen", sw. V., "schleichen"; s. ahd. "slihhan", st. V., "schleichen", "kriechen"; germ. "*sleikan", st. V., "schleichen"; idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: s. nhd. "schleichen", st. V., "schleichen", DW 15, 561?

mnd. "slicht" (1), "slecht", "slich", mnd., Adj.: nhd. "schlicht", "flach", "frei", "offen", "kahl", "eben", "von gleicher Höhe seiend", "von gleicher Länge seiend", "von gleichem Maß seiend", "von gleicher Farbe seiend", "einfärbig", "glatt", "gleitend", "weich", "behauen" (Adj.), "geglättet", "poliert", "geschliffen", "gerade", "schlank", "dünn", "glatt herabhängend", "schlaff", "leer", "mit glatter Außenseite versehen" (Adj.), "frei von Verzierung seiend", "einfach", "gewöhnlich", "kunstlos", "ungeschmückt", "klar", "deutlich", "ehrlich", "gerecht", "bürgerlich", "bäuerlich", "eingeschränkt", "anspruchslos", "gewöhnlich", "durchschnittlich", "bloß", "rein", "ohne besondere Bedingung bestehend", "ohne besondere Umstände bestehend", "geordnet", "fertig", "geregelt", "verglichen", "ausgeglichen", "ins Reine gebracht", "quitt", "mild", "sanft", "arm", "armselig", "heruntergekommen", "bescheiden" (Adj.), "von einfacher Lebensführung seiend", "unauffällig", "einfach von Verstand", "voll Einfalt seiend", "unschuldig", "ungelehrt", "beschränkt", "unwissend", "töricht", "einfältig", "schlecht" (Bedeutung örtlich beschränkt), "niederträchtig" (Bedeutung örtlich beschränkt);

Verweise: s. "unsleken;

Hinweis: s. "slich"; vgl. mhd. "sleht" (1);

Etymologie: s. ahd. "sleht" 54, "sliht"*, Adj., "glatt", "eben", "einfach", "schlicht"; germ. "*slihta-", "*slihtaz", Adj., "schlicht", "eben" (Adj.), "glatt"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: s. nhd. "schlicht", Adj., "schlicht", "einfach", "kunstlos", "bloß", DW 15, 665?;

Weiterleben: s. nhd. "schlecht", Adj., "schlecht", DW 15, 519?;

Redewendungen: "slichte lude": nhd. "Leute von niedriger Geburt";

Redewendungen: "slicht maken": nhd. "dem Erdboden gleich machen", "einebnen", "schleifen", "glatt machen", "straffen", "in Ordnung bringen", "fertig bekommen";

Redewendungen: "slicht unde recht": nhd. "geringwertig", "untauglich", "ungeeignet";

Redewendungen: "slicht berat": nhd. "erste Frist bis zum nächsten Rechtstag";

Redewendungen: "slichte klage": nhd. "einfache Klage", "nur auf Zeugen gestützte Klage";

Redewendungen: "slichte sülfwolt": nhd. "Handeln ohne Vorsatz";

Literaturhinweise:

Sonstiges: "slecht" örtlich beschränkt

mnd. "slichten" (1), "slechten", mnd., sw. V.: nhd. "schlichten", "schlicht machen", "ebnen", "flach machen", "zuschütten", "dem Erdboden gleichmachen", "schleifen", "glätten", "glänzend machen", "hobeln", "behauen" (V.), "glatt schlagen", "putzen", "klären", "ins Reine bringen", "ausgleichen", "regeln", "ordnen", "mildern", "lindern", "sich losmachen von", "sich trennen von";

Verweise: s. "entslichten", "erveslichten", "vörslichten";

Hinweis: s. "slicht" (1); vgl. mhd. "slihten" (1);

Etymologie: s. ahd. "slihten" 46?, sw. V. (1a), "schlichten", "glätten", "feilen", "einer Sache den letzten Schliff geben", "schleifen", "ebnen", "verkleinern", "besänftigen", "schmeicheln", "beruhigen"; germ. "*slihtjan", sw. V., "glätten", "ebnen"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900 s. "slicht" (1);

Weiterleben: s. nhd. "schlichten", sw. V., "schlichten", "gerade machen", "durch Bearbeitung glätten", DW 15, 668?;

Literaturhinweise:

mnd. "sligen", "slien", mnd., st. V.: nhd. "schlichten", "rechtlich entscheiden";

Hinweis: vgl. mhd. "slihten" (1);

Etymologie: vgl. mhd. "slihten", sw. V., "schlichten"; ahd. "slihten" 44?, sw. V. (1a), "schlichten", "glätten", "feilen"; germ. "*slihtjan", sw. V., "glätten", "ebnen"; s. idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; vgl. idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Literaturhinweise:

mnd. "sliken" (1), mnd., st. V.: nhd. "schleichen", "leise gehen", "sich heimlich begeben" (V.), "auflauern", "nachschleichen", "herumschleichen", "durch List gewinnen" (Bedeutung örtlich beschränkt);

Verweise: s. "afsliken", "besliken", "entsliken", "ersliken", "insliken", "nasliken", "undersliken", "utsliken";

Hinweis: s. "sleken", "sl?pen"; vgl. mhd. "slichen" (1);

Etymologie: s. mhd. "slichen", st. V., "schleichen", "gehen"; ahd. "slihhan"* 18, "slichan"*, st. V. (1a), "schleichen", "kriechen", "kribbeln"; germ. "*sleikan", st. V., "schleichen"; idg. "*sleig-", Adj., V., "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 663; s. idg. "*lei-" (3), "*slei-", Adj., V., "schleimig", "klebrig", "gleiten", "glätten", "streichen", Pokorny 662; idg. "*sel-" (5), V., "schleichen", "kriechen", Pokorny 900;

Weiterleben: s. nhd. "schleichen", st. V., "schleichen", DW 15, 561?;

Redewendungen: "sik sliken" (Redewendung örtlich beschränkt): nhd. "sich schleichen", "träge werden", "erschlaffen";

Literaturhinweise:

Sonstiges: langes "ö", Prät. "slek", "sleken", Part. Prät. "sleken", "gesleken"


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

ide. "leigh-", "*sleigh-", idg., V.: neuhdt. "lecken" (V.) (1); engl. "lick" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 668 (1082/38), ind., iran., arm., griech., ital., kelt., germ., balt., slaw.;


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/idg/4A/idg.html

Köbler, Gerhard, Indogermanisches Wörterbuch, (5. Auflage) 2014

ide. "*sleig-", idg., Adj., V.: neuhdt. "schleimig", "gleiten", "glätten", "streichen"; engl. "slimy", "slide" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 663;

Hinweis: s. "*slindh-", "*lei-" (3), "*slei-";

Etymologie: s. "*lei-" (3);

ide. "*sleig-", "*leig-", idg., V.: neuhdt. "schlagen", "hacken"; engl. "hit" (V.), "hack" (V.);

Rekontruktionsbasis: Pokorny 961 (1654/126), ital., kelt., germ.;

ide. "*sleigh-", idg., V.:

Verweise: s. "*leigh-"


(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/Latein/LateinischesWB.pdf

lat. "ligo", lat., M.: nhd. "Hacke", "Ackerbau";

Quellenangaben: Cato (234-149 v. Chr.);

Etymologie: s. idg. "*sleig-", "*leig-", V., "schlagen", "hacken", Pokorny 961


(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

961 "*sleig-", *leig- "to hack", "to hit"



Erstellt: 2019-03

spektrum.de
Die Wiege des Indoeuropäischen

(E?)(L?) http://www.spektrum.de/magazin/indoeuropaeisch-kam-aus-dem-osten/1359258

Die indoeuropäische Ursprache könnte laut neuen DNA-Studien aus der pontisch-kaspischen Steppe stammen. Von dort strömten in der Kupfer- und frühen Bronzezeit viele Menschen nach Mitteleuropa.

John Novembre


Erstellt: 2016-11

spektrum.de
Indoeuropäisch kommt aus der Steppe

(E?)(L?) http://www.spektrum.de/news/indoeuropaeisch-kommt-aus-der-steppe/1335235

Einst kamen Migrantenwellen von Süden und Osten, überschwemmten den Kontinent und brachten Kultur und eine neue Sprache mit: die ersten Indoeuropäer. Von wo aber kamen sie?

von Jan Osterkamp


Erstellt: 2016-11

spektrum.de
Indoeuropäer mischten sich unter nordostasiatische Nomaden

(E?)(L?) http://www.spektrum.de/news/indoeuropaeer-mischten-sich-unter-nordostasiatische-nomaden/1020847

Aus welchen Ethnien sich frühe zentralasiatische Nomadenverbände, wie die Xiongnu, genau zusammensetzten, ist in der Fachwelt immer noch umstritten. Aus Erbgutanalysen am Skelett eines vor 2000 Jahren in der heutigen Mongolei bestatteten Mannes schließen Forscher jetzt: Offenbar zählten auch Menschen indoeuropäischer Abstammung zur Oberschicht der Reiternomaden an der Grenze zu China.
...


Erstellt: 2016-11

spektrum.de
Indoeuropäische Sprachen stammen aus Anatolien

(E?)(L?) http://www.spektrum.de/news/indoeuropaeische-sprachen-stammen-aus-anatolien/1160357

von Jan Dönges

Seit Jahrzehnten debattieren Sprachforscher über das Ursprungsgebiet der indoeuropäischen Sprachfamilie. Die eine Fraktion verlegt es in die Steppen nördlich von Kaspischem und Schwarzen Meer - expandierende Kriegervölker sollen von hier aus ihr Idiom verbreitet haben. Die anderen sehen die frühen indoeuropäischen Sprachen in einer Art Gesamtpaket mit den ersten Ackerbau- und Viehzuchttechniken, die sich von Anatolien aus verbreiteten.

Ein Forscherteam um Quentin Atkinson von der University of Auckland in Neuseeland meint nun, deutliche Hinweise auf Szenario 2 - den Auszug aus Anatolien - gefunden zu haben. Und zwar mit Hilfe eines Verfahrens, mit dem Seuchenexperten sonst Virusepidemien analysieren.

Mit ihm wollen Mediziner eigentlich aus dem Erbgut verwandter Virusstämme und deren Verbreitungsgebiet auf den Ausgangspunkt einer Epidemie zurückrechnen. Dabei machen sie sich zu Nutze, dass sich im Lauf der Zeit immer mehr Zufallsmutationen im Erbgut der Viren ansammeln und der Grad ihrer Ähnlichkeit immer mehr sinkt.
...


Erstellt: 2016-11

spektrum.de
Rätselhafte Heimat unserer Urahnen

(E?)(L?) http://www.spektrum.de/news/raetselhafte-heimat-unserer-urahnen/1029769

Seit 200 Jahren steht fest: Wir Europäer sind Verwandte der Inder. Wo die ersten Ahnen von uns Indogermanen lebten, bleibt allerdings bis heute unklar: Weder Sprachgeschichte noch Genanalysen liefern allseits akzeptierte Antworten.

Peggy Freede

Am Anfang der "Indogermanen" stand die Sprachwissenschaft: Bereits im Jahr 1808 hatte der deutsche Philosoph Friedrich Schlegel auffällige Gemeinsamkeiten zwischen Vokabular und Grammatik der altindischen Sprache Sanskrit und dem Griechischen, Lateinischen und Deutschen festgestellt. Für ihn galt Sanskrit als Ursprache, aus der sich alle anderen Sprachen ableiten. Kurze Zeit später sprang dem Philosophen der Sprachwissenschaftler und Indologe Sir William Jones bei: Auch er erkannte eine Verwandtschaft von Sanskrit und den klassischen Sprachen Europas. Anders als Schlegel ging Jones davon aus, dass die Wurzeln dieser Sprachen in einer gemeinsamen Ursprache liegen, die heute nicht mehr existiert. Damit wurde er zu einem wichtigen Wegbereiter einer neuen Disziplin: der "Indogermanistik". Und nebenbei stehen beide am Anfang eines Streits, der immer noch nicht entschieden ist.
...


Erstellt: 2016-11

spektrum.de
Wie kamen die indogermanischen Sprachen nach Europa?

(E?)(L?) http://www.spektrum.de/magazin/sprache-computerlinguistik-wie-kamen-die-indogermanischen-sprachen-nach-europa/1306330

Paläogenetik und computergestützte Linguistik liefern neue Indizien zum Verlauf der Sprachausbreitung. Doch das Rätsel ist noch keineswegs gelöst.

Ruth Berger


Erstellt: 2016-11

spiegel
Paul, Hermann
Prinzipien der Sprachgeschichte
Kritik der Analyse indogermanischer Grundformen 350.

(E?)(L?) https://www.projekt-gutenberg.org/


(E1)(L1) http://gutenberg.spiegel.de/paulh/prinzip/paulka19.htm


(E1)(L1) http://gutenberg.spiegel.de/paulh/prinzip/Druckversion_paulka19.htm


T

takeourword.com
English ancestry

(E?)(L?) http://www.takeourword.com/Issue092.html

...
Sanskrit is an ancient language of India. It is the language of the Vedas, the oldest books of the Hindu religion. Pious Hindus believe it to be the language spoken by the gods and the original language of mankind. They may also tell you that it is closely related to German.

At the end of the 18th century, England was busy colonizing India and English scholars were busy learning the hundreds of Indian languages and their dialects. Pretty soon, it was obvious that the languages of southern India differed greatly from those of northern India. Also, the northern Indian languages (Hindi, Urdu, Punjabi, Bengali etc.) all seemed to be derived from an ancient language called Sanskrit. Scholars soon noticed that Sanskrit bore a strong resemblance to European languages and postulated a common ancestor.

"The Sanskrit language is more perfect than the Greek, more copious than the Latin and more exquisitely refined than either, yet bearing to both of them a stronger affinity than could possibly have been produced by accident. So strong, indeed, that no philosopher could examine them all three, without believing them to have sprung from some common source which, perhaps, no longer exists."

- Sir William Jones, address to the Asiatick Society in Calcutta, Feb. 2nd, 1786

After making this deduction Jones rested on his laurels and left to others the task of drawing the family tree of languages which included both European and North Indian languages. Two early workers in this field happened to be German, so when they studied Sanskrit they found lots of cognates (related words) in their native tongue. Hence the Indian misunderstanding about Sanskrit and German.

Friedrich von Schlegel proposed that the European languages descend from Sanskrit. It turns out that they don't. His was the first attempt at the family tree, though, and his ideas gained popular acceptance. So, ultimately, we have Schlegel to blame for the myth that English derives from Sanskrit. It took the genius of Franz Bopp to get to the truth of the matter by analyzing languages' grammars, rather than their vocabularies. He published "On the conjugational system of the Sanskrit language, in comparison with that of the Greek, Latin, Persian, and Germanic languages" in 1816. (He was 25 years old at the time and we hate him, hate him, hate him!)

With the exception of the Basques (Euskadi), Finns (Suomi), Hungarians (Magyar) and Lapps (Sami), the Europeans are descendants of a group of people (sometimes called Aryans or Indo-Europeans) who inhabited the Russian steppes a few thousand years B.C. These people entered Europe in waves of tribal bands with related languages. These successive invasions gave us the modern language groups Baltic, Celtic, Germanic, Greek, Italic, and Slavic. English belongs to the Germanic group.

One bands of Indo-European people migrated east to what is now the Xinjiang province of China. These people, the Tocharians, prospered along the Silk Route and then, about a thousand years ago, they disappeared as the Takla Makan (Turkish: "you go in, you don't come out") desert swallowed their towns. About the same time that the first Indo-European speakers were settling Greece, other Indo-European speakers were settling Persia and India.

The suggested ancestral language predates writing, so all statements about it are hypothetical. It is customary to use an asterisk to remind readers of this. The ancestor language is therefore called "*Indo-European" or "*Proto-Indo-European" and when citing a (hypothetical) word from this (hypothetical) language one writes it "*skep". Oh, in case you were wondering, "*skep" is supposed to have meant "cut", "hack" or "scrape" in *Indo-European. The words "shape", "landscape", "shaft", "shabby", "scab", "shave", "scabies", "scabrous", "scapula", "ax", "hatchet", "[nut]hatch", "comma", "sarcoptic" [mange], "syncope", "kopeck" have been traced back to this (hypothetical) word, as have many others in other European languages. There is a mountain of such evidence suggesting that "*skep" was a real word, but just to remind you that no one has ever conversed with a native *Indo-European speaker, the "asterisk" stays.

Sanskrit, rather than being an ancestor of English, is more like an uncle. Its father was English's grandfather. Another widely held misconception is that English comes from Latin. Well, the Romans did occupy parts of Britain for a few hundred years and Latin contributed several words to the local language, but that language was Welsh, not English.

The earliest speakers of English were invaders coming from several Germanic tribes, mainly Angles, Saxons and Jutes. They were the Anglo-Saxons and they spoke a language which scholars used to call Anglo-Saxon. The scholars have now decided that calling it Anglo-Saxon was a bad idea and can't for the life of them remember why they called it that in the first place. They now insist that the language be called Old English. [Anyone foolish enough to think that Shakespeare wrote in Old English has to stay after class. You know who you are.]

There are a few English words which do come from Sanskrit but these are mostly loan-words from the period when India was under British rule. Examples are "opal" from "utpala" "beyond compare" and "jungle" from "jangala" "desert". Sanskrit words which have taken a longer route to English are "mandarin" and "shaman". Like "joss-stick", "mandarin" is a word which we associate with China but which really has more to do with Portugal. It was the Portuguese who first used "mandarim" to translate the Chinese word "kwan". They had heard the word used by Malays who had borrowed it from the Sanskrit word "mantrin" "counsel". The "man-" in "mandarin" comes from a Sanskrit root meaning "mind" or "to think". Thus "mandarin" is related to "mental".
...


(E?)(L?) http://www.takeourword.com/Issue093.html

English ancestry part II

...
To show the relationships within our language group, here are two very familiar words in various Indo-European languages.

English - 		"father" - 	"mother"
Ancient Greek - 		"pateras" - 	"meter"
Latin - 			"pater" - 	"mater"
French - 		"père" - 	"mère"
Italian - 		"padre" - 	"madre"
Romanian - 		"tata" - 	"mama"
Irish - 			"athir" - 	"mathir"
Welsh - 			"tad" - 	"mam"
Gothic - 		"atta" or "fadar" - 	"aithei"
Old Norse - 		"fathir" - 	"mothir"
Danish - 		"fader" - 	"moder"
Old English - 		"fæder" - 	"modor"
Dutch - 			"vader" - 	"moeder"
Old High German - 		"fater" - 	"muotar"
Sanskrit - 		"pitar" - 	"matar"
Avestan (ancient Persian) - 	"pitar" - 	"matar"


One language which, though Indo-European, does not follow this pattern is Georgian. In Georgian, "mama" means "father". The first sound most babies make is "ma... ma...", of course, and this becomes the word for "mother" in most languages.




Erstellt: 2011-06

takeourword.com
Indo-European consonants

(E?)(L?) http://www.takeourword.com/theory.html#Indo-European consonants

...
Indo-European consonants

The table below shows the major Indo-European languages with some of their consonants. As you can see, the consonants are not arranged alphabetically but, rather, in groups of similar sounds. For instance, the 'stops' are all sounds which are produced with a little explosion of air, such as p, t and k. If the vocal chords vibrate when a 'stop' is articulated then it is said to be 'voiced' (e.g. b, d and g). If a 'stop' is followed by an extra puff of air it is said to be 'aspirate' (as the th in pot-hook and the dh in mud-hole).

We may here discern the evolution of this family of languages over time from the (theoretical) prehistoric Indo-European through ancient Greek and Latin to modern German. Modern English is not included as it is actually a mixture of Old English (also known as Anglo-Saxon) and Old French which makes it, technically, a creole.

To illustrate one way in which this table may be used, let us consider septa, the Latin word for seven. It uses the continuant: s, an unvoiced stop: p and a voiced stop: t. If we check the same columns for Greek we find that the only difference is that the s changes to an h and, hepta is indeed the Greek word for seven. Again, the Latin word pater becomes the English father and the Latin frater becomes brother. Note that differences in vowels (such as the o in brother) are not predicted by this table.
...


Erstellt: 2011-06

theguardian.com
A language family tree - in pictures

(E?)(L?) https://www.theguardian.com/education/gallery/2015/jan/23/a-language-family-tree-in-pictures

Minna Sundberg’s illustration maps the relationships between Indo-European and Uralic languages. The creator of the webcomic Stand Still. Stay Silent, put the illustration together to show why some of the characters in her comic were able to understand each other despite speaking different languages. She wanted to show how closely related Swedish, Danish, Norwegian, Icelandic were to each other, and how Finnish came from distinct linguistic roots.


Erstellt: 2016-11

U

*ues- (W3)

Auf die Wurzel ide. "*ues-" werden folgende Worte zurück geführt:

Erstellt: 2020-01

Uni Basel
Indogermanistische Bibliothek

(E?)(L?) http://klaphil.unibas.ch/fachbereiche/idg/

Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft

Sie finden hier Angaben zum Studium der Historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft (mit Vorlesungsskripten), zu ihrem hiesigen Profil und ihrer Vernetzung, zur aktuellen Forschung, zur Geschichte des Faches in Basel, sowie viele Texte zum Lesen.

Seitdem das Studienfach 'Vergleichende indogermanische Sprachwissenschaft' 1983 abgeschafft wurde, kann Indogermanistik in Basel nicht mehr als Fach studiert werden. Die Indogermanistische Bibliothek und ihr Dozent dienen zur Zeit - unter anderem - der Klassischen Philologie als Unterstützung in sprachwissenschaftlicher Hinsicht mit einem möglichst reichhaltigen Programm.

Was ist historisch-vergleichende Sprachwissenschaft?

Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen oder Indogermanistik ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft. Sie ist erst ca. 200jährig, und nicht älter ist ihre Methodik und die Entdeckung ihres Gegenstandes.

Dieser neue Gegenstand sind die sog. indogermanischen Sprachen, und zwar eben nicht nur in ihrer individuellen Existenz (in dieser Hinsicht waren viele von ihnen schon lange bekannt), sondern vor allem in ihrer Gesamtheit als Familie genetisch verwandter, historisch auf eine gemeinsame Grundsprache zurückgehender Sprachen.

Die Methodik beruht auf der Erkenntnis, dass sich Sprachen nicht einfach entwickeln (das war ebenfalls schon bekannt), sondern sich regelhaft entwickeln. Dies erlaubt es, Sprachen in ihre nicht bezeugte Vergangenheit hinein zu verfolgen, d.h. zu rekonstruieren, insbesondere durch historischen Sprachvergleich innerhalb einer Sprachfamilie.




(E?)(L?) http://klaphil.unibas.ch/fachbereiche/idg/texte/
Ausgewählte Vorträge, Aufsätze und Forschungsdebatten zur Lektüre (pdf): Noch mehr Lektüre (pdf):

Uni Chicago
Hittite
Chicago Hittite Dictionary

(E?)(L?) http://ochre.lib.uchicago.edu/eCHD/

The “Chicago Hittite Dictionary Project” is a research and publication project of the University of Chicago’s Oriental Institute. The Hittite language is the earliest preserved member of the Indo-European family of languages. It was written on clay tablets in central Asia Minor (modern Turkey) over a 500-year timespan, from about 1650 to 1180 b.c. Over the past century, archaeologists have unearthed tens of thousands of Hittite tablets.

The Chicago Hittite Dictionary Project began in 1975 in answer to a recognized need for a Hittite-English lexical tool—a concordance for lexicographical research for all parts of the corpus of Hittite texts. Several volumes of the multivolume dictionary have now been published and many more are in preparation. The “Electronic Chicago Hittite Dictionary” (eCHD) is a vehicle for disseminating the contents of the dictionary in an electronic form suitable for advanced philological research.


Uni Erfurt
Indogermanische Rekonstruktion
Wort-Rekonstruktion
Sternchen
*

In der Etymologie werden immer wieder Bezüge zu indogermanischen Wörtern hergestellt. Auch im Etymologie-Portal sind diese häufig zu finden. Um Missverständnisse zu vermeiden, muss auch einmal darauf hingewiesen werden, dass es sich hierbei immer um konstruierte also um vermutete Wortwurzeln handelt. Auch aus anderen Bereichen (z.B. Gotisch) werden gelegentlich konstruierte Wortwurzeln angegeben. Diese sind in der Regel mit einem vorangestellten "Sternchen" ("*") gekennzeichnet.

Der 9-seitige Beitrag von Prof. Dr. Christian Lehmann von der Universität Leipzig bietet eine gute Einführung in das Therma. Da es immer wieder Versuche gibt, alle Begriffe auf eine umfassende Ursprache zurückzuführen, ist der Hinweis erlaubt, dass sich die Seriosität der Bildung einer Wortwurzel umgekehrt proportional zur vergangenen Zeit verhält.

(E1)(L1) http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/index.html


(E?)(L?) http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/rekonstruktion.php

...
Allgemeine Prinzipien

Eine sprachliche Einheit zu rekonstruieren heißt, eine Hypothese darüber aufzustellen, wie sie war vor der Zeit, da historische Belege darüber vorliegen. Die Datenbasis einer Rekonstruktion sind stets diejenigen historisch dokumentierten Fälle, welche dem gesuchten Rekonstrukt zeitlich am nächsten kommen, d.h. normalerweise die ältesten Dokumente. Zur Rekonstruktion gehört notwendigerweise auch eine Hypothese darüber, wie die historisch belegten sprachlichen Einheiten aus dem Rekonstrukt entstanden sind.

Somit zerfällt die vollständige Geschichte einer Sprache ("Geschichte" im Sinne einer Disziplin, nicht im Sinne eines Aspekts des Objekts) in zwei Hauptphasen:

1) ihre Vorgeschichte, die methodisch auf historischem Vergleich und diachroner Interpretation der festgestellten Verhältnisse beruht,
2) ihre Geschichte i.e.S., d.i. ihre dokumentierte Geschichte, die einfach eine (zusammenfassende und interpretierende) Beschreibung der Chronologie vorliegender Daten ist.
...

Ein rekonstruiertes Wort


wird mit "Sternchen" ("*") versehen, um diesen ihren methodologischen Status als nicht historisch belegte Form zu bezeichnen.


...

Fazit
Zusammenfassend kann man sagen, daß die Rekonstruktion in einer Stufenfolge abläuft:

Man wählt von den dokumentierten Stadien einer Sprache das älteste und zieht die jüngeren nur zur Vervollständigung der Daten heran.
Man analysiert die auf diesem Stadium bestehende Variation, indem man die Methoden der inneren Rekonstruktion darauf anwendet.
Die so rekonstruierte älteste erreichbare Vorform der gegebenen Sprache wird nun in den historischen Vergleich mit verwandten Sprachen einbezogen, und so wird deren gemeinsame Ursprache rekonstruiert.

Diese Stufenfolge läßt sich iterieren. Hat man z.B. auf diese Weise durch Vergleich der germanischen Sprachen das Urgermanische rekonstruiert, und ebenso durch Vergleich der keltischen Sprachen das Urkeltische und ebenso bei den anderen indogermanischen Zweigen, so kann man durch Vergleich von Urgermanisch mit Urkeltisch usw. das Urindogermanische rekonstruieren. Und weiter kann man mit denselben Methoden Urindogermanisch mit Ursemitisch und Uraltaisch vergleichen und daraus Nostratisch rekonstruieren. Wenn Rekonstruktionen nicht auf historischen Daten, sondern auf Rekonstrukten basieren, potenziert sich freilich der jeder Rekonstruktion anhaftende Unsicherheitsfaktor. Deswegen hören vorsichtige Wissenschaftler spätestens beim Urindogermanischen auf.


Erstellt: 2005-05

Uni Erfurt
Ursprachen

(E?)(L?) http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/Ursprache.html

...
Beispiele für Ursprachen sind "Urgermanisch", "Urromanisch", "Urindogermanisch" oder "(Ur-)Nostratisch". Dabei weist das Präfix "Ur-" (engl. "Proto-") auf den prähistorischen Status der Sprache hin. Auch die Ursprache der Menschheit ist im Prinzip eine Ursprache wie die genannten; allerdings wird sie mit anderen Methoden rekonstruiert (s. den betreffenden Abschnitt).
...


Uni Erfurt
Wozu noch Indogermanistik?

(E?)(L?) http://www2.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/index.htm

Publikationen: ASSidUE - Arbeitspapiere des Seminars für Sprachwissenschaft der Universität Erfurt


(E?)(L?) http://www2.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/ASSidUE/ASSidUE19.pdf

ASSIDUE - Arbeitspapiere des Seminars für Sprachwissenschaft der Universität Erfurt - Nr. 19
Wozu noch Indogermanistik?
Beitrag zur Podiumsdiskussion auf der XI. Fachtagung der Indogermanischen Gesellschaft, 17.-23.9.2000 in Halle
Christian Lehmann
September 2000
ISSN 1612-0612
Erfurt Seminar für Sprachwissenschaft der Universität
...
1. Ausgangssituation

Ein akademisches Fach hypostasiert sich leicht zu einem Gegenstand mit einer objektiven Existenz, die Menschen nur hinnehmen können. In Wahrheit ist ein Fach natürlich bloß eine Form sozialer Aktivität, die mit bestimmten Methoden ein bestimmtes Ziel verfolgt. Als solche ist es durch seinen historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang bedingt. Sowohl die Ziele als auch die Methoden können aktuell sein oder obsolet werden. Tätigkeiten, die ehemals durch ihr Ziel motiviert waren, können rituell werden und somit leerlaufen, auch nachdem das Ziel bedeutungslos geworden ist. Jede bewußte Tätigkeit schließt deshalb ein Element der Kontrolle ein, wo die Tätigen sich vergewissern, was ehemals die Ziele gewesen sind, wie diese unter neuen historischen und gesellschaftlichen Bedingungen zu verändern sind und wie mithin die Methoden anzupassen sind, mit denen die Ziele erreicht werden sollen. Im äußersten Falle stellt man fest, daß die Ziele nicht mehr relevant sind und daß es deshalb sinnvoll ist, die Tätigkeit einzustellen. Z.B. verfolgt heute keine Wissenschaft mehr das Ziel, den Einfluß des Laufs der Gestirne auf das menschliche Schicksal zu erforschen. Die Tätigen stellen diese kritische Überprüfung gelegentlich unter dem Druck von außen kommenden Zweifels an, grundsätzlich jedoch aus reflektiertem Interesse an der Sache.

Die Indogermanistik entstand vor 200 Jahren in einem sozialgeschichtlichen Kontext, für den die folgenden Züge charakteristisch sind: Unter solchen Rahmenbedingungen bildete sich die Indogermanistik heraus als eine Wissenschaft, die sich auf diejenigen Sprachen und Kulturen konzentriert, welche mit denen der klassischen Antike genetisch verwandt sind, und bestrebt ist, von diesen die gemeinsame Ursprache zu rekonstruieren.
...


Uni Frankfurt
TITUS
Thesaurus Indogermanischer Text- und Sprachmaterialien

(E?)(L?) http://titus.uni-frankfurt.de/

INDEX

TITUS Suchmaschine




(E?)(L?) http://titus.fkidg1.uni-frankfurt.de/personal/jg/pdf/jg1999f.pdf

Jost Gippert: Hippologica caucasica II1

Die Beschäftigung mit sog. "Urheimaten", d.h. dem Verbreitungsraum der Sprecher rekonstruierbarer Grundsprachen, ist in in jüngeren Jahren wieder zu einem vieldiskutierten Arbeitsgebiet der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft geworden, wobei von den Werken T. GAMKRELIDZEs ganz wesentliche Impulse ausgingen. Für die aufgrund des verfügbaren Materials am besten erschließbare prähistorische Grundsprache, das Urindogermanische, zielen seine Untersuchungen auf den Nachweis ab, daß ihr Verbreitungsgebiet in der Nähe der Urheimat der Kartveler gelegen habe.
...


(E?)(L?) http://titus.fkidg1.uni-frankfurt.de/didact/karten/euro/europam.htm

Sprachenkarte: Europäische Sprachen / Languages of Europe




(E?)(L?) http://titus.uni-frankfurt.de/didact/bibliojt.htm

Basisbibliographie zu den indogermanischen Sprachen von Johann Tischler
Index Indogermanisch:

Anatolisch: Hethitisch | Karisch | Lydisch | Lykisch | Luwisch | Palaisch | Tocharisch: Tocharisch A | Tocharisch B | Indo-Iranisch: | Indisch: | Altindisch: Vedisch | Klassisches Sanskrit | Mittelindisch: Pali | Prakrit | Neuindisch: Bangani | Bengali | Gujarati | Hindi | Marathi | Urdu | Iranisch: | Altiranisch: Altpersisch | Avestisch | Skythisch | Mitteliranisch: Mittelpersisch | Parthisch | Sogdisch | Neuiranisch : Neupersisch | Armenisch | Albanisch | Griechisch: Mykenisch | Makedonisch | Neugriechisch | Kyprisch (nicht indogermanisch) | Italisch: | Faliskisch | Latein | Romanisch: | Französisch | Italienisch | Portugiesisch | Provenzalisch | Räto-Romanisch | Rumänisch | Spanisch | Messapisch | Oskisch-Umbrisch | Oskisch | Umbrisch | Pikenisch: | Nordpikenisch (nicht indogermanisch) | Südpikenisch | Keltisch: | Inselkeltisch: | Britannisch: | Altbretonisch | Neukymrisch | Goidelisch: | Altirisch | Neuirisch | Festlandkeltisch: | Gallisch | Keltiberisch | Lepontisch | Piktisch | Germanisch: | Nordgermanisch: | Neudänisch | Neuschwedisch | Neunorwegisch | Ostgermanisch : Gotisch | Westgermanisch: | Altenglisch | Altfriesisch | | Altniederfränkisch | Altsächsisch | Afrikaans | Holländisch | Baltisch: | Altpreußisch | Lettisch | Litauisch | Slavisch: | Südslavisch: | Altkirchenslavisch | Neubulgarisch | Neuslowenisch | Serbokroatisch | Westslavisch: | Neutschechisch | Neupolnisch | Rest- und Trümmersprachen: | Phrygisch | Dakisch | Illyrisch | Ligurisch | "Nordwestblock" | Thrakisch | Venetisch


(E1)(L?) http://titus.uni-frankfurt.de/personal/jg/jgpubl.htm

Jost Gippert: Vergleichende Sprachwissenschaft, Universität Frankfurt - Sprachwissenschaftliche Publikationen / Linguistic* Publications
mit vielen Links zu sprachwissenschftlichen Untersuchungen des Indogermanischen und anderer alter Sprachen
Ausgezeichnet, aber nur für Hartgesottene Etymologen


(E?)(L?) http://titus.fkidg1.uni-frankfurt.de/ppt/tuebingn/tuebin01-dateien/texte.htm




(E?)(L?) http://titus.uni-frankfurt.de/indexd.htm?/lexica/lexica.htm


Erstellt: 2014-06

Uni Freiburg (CH) i.Ü.
Indogermanistik

(E?)(L?) http://www.unifr.ch/scant/indogermanistik/idg-bienvenue.htm
Vergleichende Sprachwissenschaft und Indogermanistik / Linguistique comparée et langues indo-européennes
Was ist Indogermanistik?
Vor gut 200 Jahren hat die Wissenschaft die Entdeckung gemacht, dass die meisten Sprachen Europas sowie Sanskrit, Persisch und andere asiatische Sprachen miteinander genetisch verwandt sein, d.h. aus einer - nicht bezeugten - gemeinsamen Grundsprache stammen müssen. (Diese wird "Urindogermanisch", "Proto-Indoeuropäisch" u.ä. genannt, und ihre Sprechergemeinschaft dürfte sich etwa um 4000-3000 v. Chr. in Einzelgruppen aufgelöst haben.) Aus dieser Erkenntnis haben sich vielerlei verschiedene, unter sich aber eng verbundene Forschungsschwerpunkte ergeben: ...

Uni Freiburg (DE)
Indogermanistik

(E?)(L?) http://www.indogermanistik.uni-freiburg.de/


Uni Freiburg
LIVonline
Lexikon der Indogermanischen Verben online

(E?)(L?) http://www.liv.uni-freiburg.de/

Hier soll eine elektronische, interaktive Neuauflage des Lexikons der indogermanischen Verben entstehen. Ein entsprechendes Projekt ist in Planung.
Kleinere Addenda und Corrigenda sind jetzt schon abrufbar und werden weiter ergänzt.
Für Fragen kontaktieren Sie bitte Martin Kümmel!


(E?)(L?) http://www.liv.uni-freiburg.de/liv2add.html

Addenda und Corrigenda zu LIV²

Die wichtigsten Ergänzungen und Korrekturen, die bei Vorarbeiten für ein geplantes Online-Lexikon der Indogermanischen Verben anfallen, sollen der Fachwelt nicht vorenthalten werden und werden daher hier schon mitgeteilt. Fragen und Hinweise bitte an Martin Kümmel.

Letzte Änderung: 07.07.2011 11:27

Für die korrekte Anzeige muss wahrscheinlich die Zeichencodierung Westlich (ISO 8859-1) eingestellt und ein Unicode-Font mit den entsprechenden Sonderzeichen installiert sein, am besten Charis SIL.

Übersicht | Neue Literatur | *b?- | *b?ag- | 1.*b?eh2- | *b?end- | *b?er- | *b?erH- | Neu: ?*b?ers- ‘eilen?’ | *b?eru?- | *b?es- | 2.*b?eu?g- | *b?led- | *b?reg- | Neu: *b?reHg- ‘stinken, furzen’ | Neu: *b?rei?g- ‘braten, rösten’ IEW 137 | *b?reu?s- | *b?u?eh2- | *d | ?2.*déh1- | *deh2i?- | *deh2u?- | *deh3- | *deh3u?- | Neu: ?2.*dei?h1- ‘schlagen, zerstören’1 | *dei?h2- | 1.*dei?k?- | *dek?s- | Neu: *del(H)- ‘ziehen, anziehen’ | *delg??- | Neu: 2. ?*delh1- ‘verlängern’ IEW 194-6 | 1.*demh2- | 2.*demh2- | *der- | *derb?- | *derk?- | *deu?h2- | *deu?k- | *dreg?- | *drep- | *dreu?H- | Neu *du?eh2- ‘entfernen, abtrennen’ | *d? | *d?alh1- ->*d?elh1- | *d?eg??- | *d?ei?g??- | Neu: *d?eng?- ‚sich erheben, wachsen‘ IEW 250 | *d?er- - | Neu: ?*d?erh2- ‘zerbrechen’1 | Neu: ?*d?leg?- ‚berechtigt/verpflichtet sein‘ | Neu: ?*d?u?eg-/*d?u?eg?- ‘flattern’ | *g?- | Neu: *g?emH- ‘zahlen, vergelten’1 | *g?enh1- | *g??- | 1.*g??er- -> *g?er- | Neu: ?*ges- ‚aufwerfen‘ | *g?- | *g?eh2- | *g?g??er- | *H- | *Hi?ag?- -> *h1i?ag?-1 ‚opfern, verehren‘1a | *Hi?eu?d?- | *Hmelk?- | *Hned?- | *h1- | *h1ep- | *h1er- | *h1eu?s- | *h1ger- | *h1rem- | *h2- | Neu: ?*h2eu?d?- ‚gewähren, verleihen‘1 IEW 76 | *h2eu?g- | *h2g?er- | *h2leh1- | Neu: *h2lei?t- ‚Leid zufügen?‘1 IEW 672 | *h2mei?g?- | *h2merg?- | Neu: ?*h2rei?H- ‚zählen, rechnen‘ | *h2res- | Neu: *h2reu?- ‘scheinen, wärmen’1 | *h2seu?s- | *h3- | Neu: ?*h3b?el- ‚vermehren, vergrößern‘ | Neu: ?*h3b?elh1- ‘in Schuld geraten, verpflichtet werden‘ | 1.*h3ed- | *h3elh1- | ?2.*h3ep- ‚wünschen, wählen‘ | *h3er- | Neu: ?*h3erb?- ‚die Seite wechseln‘ | *lemH- -> *h3lemH- ‚sich mühen; brechen‘ | *h3mei?g??- | *i?- | *i?eb?- -> *h3i?eb?-0 ‘eingehen, eindringen; begatten’1 | *i?em- | *i?et- | *i?eu?g- | *k?- | Neu: ?*k?at- ‚zerreißen, zerschlagen‘ | *k?eHs- | *k?eh2d- ‚verletzen, beschädigen‘ | *k?eh2u?- ‚anzünden, verbrennen‘ IEW 595 | 2.*k?ei?- ‚fallen‘ | *k?ep- | *k?erh3- ‘sättige, füttern’1 | *k?leu?- | *k?leu?s- | Neu: *k?reh1- ‘wachsen’1 IEW 577 | *k- | *kel- -> 1.*kelh1-1 | *kelH- -> *kelh3- ‘(sich) erheben’1 | *kelh1- > 2. *kelh1-/*k?elh1- | *kreh2- | *k?- | 3.*k?ei?- | *k?ei?t- | *k?elh1- | *k?els- -> *k?les-?0 | *k?er- | *k?i?eh1- | *l- | *leg?- | *leh1g??- | ?2.*leh2- ‘gießen’ entfällt, s. *leh3u?- | Neu: *leh3u?- ‘gießen, waschen’1 | *lei?k?- | *lei?p- | ?*lembH- | *lemb?- | *lemH- siehe *h3lemH- | *leu?b?- | *leu?h3- ‘waschen’ siehe *leh3u?- (s. d.) | *m- | 1.*mei?- -> *Hmei?- | 2.*mei?- -> h2mei?- | *melh1-1 ‚Sorge bereiten‘ IEW 718 | 1.*men- | *n- | Neu: ?*neHd-1 ‘binden’ IEW 758f. | *nei?g?- | *nei?k- | 1.*nem- -> *nemh1- | *neu?- | *p- | ?*peHs- | *peh2(i?)- -> *peh2- | *peh3(i?)- | *peh3lH- entfällt, siehe *h3elh1- | *pei?k?- | Neu: ?*pei?k(?)- ‘kneifen, drücken’ | 1.*pek?- | ?2.*pek?- | Neu: ?2.*pel-1 ‘schlagen’ | *pelh2- | *perh3- | ?*perk?-1 ‘reinigen’ | Neu: *pers-1 ‘brechen’ | Neu: *pes- ‘reiben’ | Neu: *pet- ‘fliegen, stürzen, fallen’1 IEW 825-6 | *peth1-, 2.*peth2- entfallen, s. *pet- | Neu: ?*peuk?- ‘stechen’1 IEW 828 | *pi?eh2- | *r- | 1.*reb?- | ?*reh1t- | *(h1)rei?k?- | *renH- ‚laufen, rennen‘1 | *ret- -> *reth2- | 2.*reu?d?- | *s | *sed- | *seg- | Neu: *seg??- ‚ertragen‘1 | 1.*sek?- | *selk- | *sep- | 1.*sel- | 3.*sel- | *sh2ei?- | 1.*(s)ker- | Neu: *sleHd?- ‘schlagen’1 | *sleh1b- -> *(s)leb- ‘schlaff werden’1 IEW 656 | *sreb?- | *(s)reg- | *sreu?- | *steu?p- | *su?eh2d- | *su?enh2- | 1.*su?er- | 2.*su?er- | *t- | *tei?h1- -> *ti?eh1- | *temH- | *terh1- | *terh2- | *trem- | 1./2.*trep- | *tu?enk- -> *tu?eng?- ‚bedrängen’1 IEW 1099-1100 | *t?- | *t?eng?- -> *teng?- | *u?- | *u?ed?- | ?*u?ed?h1- -> 2.*u?ed?-? | *u?enH- -> *h1u?enH-? | *u?erg?- | *u?erH- | *u?reh1- | ?*u?reh2- à ?*u?erh2-1 ‘ziehen, reißen’ | ?*u?reh3d- ‚nagen, wühlen‘1


Erstellt: 2011-07

Uni Halle
Institut für Indogermanistik, Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft (IIAAS)

(E?)(L?) http://www.indogerm.uni-halle.de/


(E?)(L?) http://www.indogerm.uni-halle.de/indogermanistik/idgges.htm
Institut für Indogermanistik, Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft (IIAAS)

Indogermanische Gesellschaft
Society of Indo-European Studies
Société des Études Indo-Européennes
Die Indogermanische Gesellschaft ist ein Verein zur Förderung des Studiums der indogermanischen Sprachwissenschaft.

Uni Laval
La famille indo-européenne

(E?)(L?) http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/monde/familles.htm


(E?)(L?) http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/monde/famindeur.htm

Indo-iranien
Indien: sanskrit†, hindi, ourdou, bengali, marathi, bihari, goudjarati, pendjabi, oriya, radjashatni, népali, assamais, bundeli, sindhi, konkani, pahari, singhalais, santali, tsigane, etc.
Iranien: avestique†, persan (farsi/dari/tadjik), afghan (pashtou), kurde, baloutchi, hazara, aïmak, ossète, talysh, tat, etc.

Grec
grec ancien†, grec moderne

Italique (ou langues romanes)
osque†, ombrien†, vénète†, messapien†, rhétique†, latin
Langues romanes: italien, français, espagnol, catalan, portugais, galicien, mirandais, occitan, franco-provençal, sarde, roumain, romanche, ladin, frioulan, dalmate†, sicilien, etc.

Celtique
gaulois†
breton, gallois, cornique†
irlandais, écossais, mannois†

Germanique
gothique†
danois, suédois, norvégien (bokmål et nynorsk), islandais, féroïen
anglais, frison, allemand, néerlandais, afrikaans

Balte
vieux prussien†, lituanien, letton

Slave
polonais, tchèque, slovaque, sorabe
serbo-croate, slovène, bulgare, macédonien
russe, biélorusse, ukrainien (et ruthène)

Arménien (isolat)
arménien de l'Ouest, arménien du Nord, arménien de l'Est

Albanais (isolat)
albanais (tosque et guègue)

Isolats divers
hittite†, tokharien†, lykien†, lydien†, louvite†, phrygien†, thrace†, etc.


Erstellt: 2012-07

Uni Leiden
Indo-European linguistics

(E?)(L?) http://iiasnt.leidenuniv.nl/pie/bibliography/arm-bibl.html
A bibliography of Indo-European linguistics, bases on the version by Johann Tischler

Uni Montreal
Liens à divers sites en cyber-espace sur l'indo-européen et les Indo-européens
Indoeuropäische Links

(E?)(L?) http://www.mapageweb.umontreal.ca/tuitekj/ANT6600Liens.html
Eine grosse Sammlung von Links zu Seiten, die sich mit Indo-Europäischen Themen beschäftigen.

Uni München
Indogermanistische Werkstatt

(E?)(L?) http://www.sprachwiss.uni-muenchen.de/nnaw/
Neue Nachrichten von alten Wörtern - Etymologische Streiflichter aus der indogermanistischen Werkstatt

Uni Pennsylvenia
Dating Indo-European

(E?)(L?) http://itre.cis.upenn.edu/~myl/languagelog/archives/000208.html


Uni Texas
Early Indo-European Online

(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/eieol

Introduction to the Language Lessons

Jonathan Slocum and Winfred P. Lehmann

Recent advances in determining the origin of western civilization and the settlement of Europe are based especially on findings in genetics, archeology and linguistics. The papers on the topic given at a conference that brought together eminent specialists in these fields under organization of the Banco Popolare di Milano have been published in Italian under the title Le radici prime dell'Europa. Gli intrecci genetici, linguistici, storici, edited by Gianluca Bocchi and Mauro Ceruti (Milan: Bruno Mondadori, 2001). While these three sciences all provide information on the settlement, only through linguistics can the people involved be identified. Yet linguistics dealing with the early period is least advanced of the three. Moreover, grammars published as introductions to the early languages are produced on the pattern of those designed for instruction of secondary school students of years past, who were expected to take eight years of Latin, six of Greek, and then proceed to the study of Sanskrit and other less widely studied languages like Old Slavic, Armenian, and Avestan. Under curricula of today, few scholars find such a course of study acceptable.
...


Erstellt: 2016-11

Uni Texas - LRC
Linguistics Research Center - LRC
Pokorny, Julius - Indo-European Lexicon

(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/

The Linguistics Research Center (LRC), founded in 1961 at the University of Texas, is an organized research unit in the College of Liberal Arts.

This site contains thousands of web pages, most of them devoted to ancient Indo-European languages and cultures. (For novices, all Indo-European languages are descended from a common ancestral tongue called Proto-Indo-European, spoken about 5,000 years ago before the invention of writing. This language as such died out, leaving ten or more dialects that eventually evolved into the many Indo-European languages of recorded history and the present, for example Sanskrit, Greek, Latin, Russian, and English. For notes on the emergence in the late 18th century of the field of study that led to these and other discoveries, see: What is Historical Linguistics?) This site is organized more or less as our projects are organized:


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/books/

Hot-links below and in the left margin lead to online volumes by Winfred P. Lehmann and others that have been digitized and formatted for web presentation. We list the books here, for quick reference, but it may help to read the following Textual Conventions and Unicode sections before viewing any of these books.

Lehmann Books: Other Books:


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/eieol/

Early Indo-European Online

Introduction to the Language Lessons

Jonathan Slocum and Winfred P. Lehmann




(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/iedocctr/

Indo-European Documentation Center


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/

Indo-European Lexicon

PIE Etyma and IE Reflexes

Jonathan Slocum




(E?)(L?) https://lrc.la.utexas.edu/lex/master

Indo-European Lexicon

Note: this page is for systems/browsers lacking Unicode® support, or having less than full Unicode 2.0 font support. Versions of this page rendered in alternate character sets are available via links (see Unicode 3 and Unicode 2) in the left margin.

Pokorny Master PIE Etyma




(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ielex/PokornyMaster-X.html

Note: this page is for systems/browsers with Unicode® support and fonts spanning the Unicode 3 character set relevant to Indo-European languages. Versions of this page rendered in alternate character sets are available via links (see Unicode 2 and ISO-8859-1) in the left margin.


(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/general/IE.html

Indo-European Languages

Evolution and Locale Maps

Jonathan Slocum




(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/ietexts/

Early Indo-European Texts




(E?)(L?) http://www.utexas.edu/cola/centers/lrc/sitemap.html

Linguistics Research Center

SiteMap

The Linguistics Research Center (LRC) website, with thousands of pages, is too large for every page to be included in a single sitemap. This page presents an overview of the major areas of the website, with up to two levels of further detail. Generally speaking, selecting a link here will lead to a page that organizes and introduces lower-level content.

Welcome to the Linguistics Research Center (home page) About the Linguistics Research Center 4. LRC Publications ?Jonathan Slocum (publications) 5. LRC Texts ?Indo-European Languages and Historical Linguistics (books online) 6. LRC Projects ?Indo-European Languages and Historical Linguistics (books online) 7. History of the LRC ?Machine Translation at Texas 8. LRC Sponsors
9. LRC Associates ?Non-staff website contributors Indo-European Languages and Historical Linguistics (books online) Early Indo-European Online (language lessons) Indo-European Documentation Center (culture, languages, etc.) Indo-European Lexicon (PIE etyma and IE reflexes) Indo-European Languages: Evolution and Locale Maps (historical sketches with links to online maps showing homeland areas) Indo-European Texts (almost all with English translations) Publication Indices (mostly to articles about Indo-European)
1. General Linguistics Indices ?Tables of Contents (see page above) 2. Journal of Indo-European Studies Indices ?Tables of Contents (see page above) 3.Winfred P. Lehmann's Publications


Erstellt: 2014-10

Uni Tübingen
Sprachen-Suchmaschine
Indo-European

(E6)(L?) http://www.sfs.uni-tuebingen.de/linguist/forms/langs/find-a-language-or-family.html


Uni Wien
Sprachfamilien
Linksammlung zu 'Sprache'
Indogermanisch

(E?)(L?) http://www.unet.univie.ac.at/%7Ea9509553/


Uni Wien
Indogermanische Theorien
Das Indogermanische ist um 2000 oder noch länger v. Chr. anzusetzen

(E?)(L?) http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm


(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20050404064959/http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm
Zu den Indogermanen bzw. deren Urheimat gibt es verschiedenste Theorien. Meist wird angenommen, dass ihre Heimat in den Steppen Asiens lag. Rückschlüsse auf die Örtlichkeit des vielleicht sogar imaginären Urvolks beziehen sich nur auf die konstruierten indoeuropäischen Wörter. Daraus ergibt sich ein bestimmtes Kontingent an Werkzeugen etc., das die Lebenssituation erahnen lässt. So kannten die Indogermanen Ausdrücke für: Viehzucht, Pferd (als Reittier), Großfamilie; [jedoch kein Wort für Baum]. Heute wird manchmal vermutet, die Indogermanen wären aus Litauen. Auch der Ursprungstheorie des Indogermanischen als Ursprache stehen viele Forschermeinungen entgegen. Möglicherweise gab es nur einen Sprachbund von verschiedenen Dialekten/Sprachen. Ein Indiz, welches diese These bestärkt, ist das Hethitische. Diese Sprache scheint wesentlich älter zu sein als die übrigen vom Indogermanischen abstammenden Sprachen. Es ist eher dem Indogermanischen als gleichwertig anzusehen. (Diese Überlegungen begründen sich im komplexen Vokalsystem des Hetitischen.)

Außerdem gab es vermutlich bereits im 2. Jt. v. Chr. alteuropäische Sprachformen, z. Bsp. im italienischen Raum. Ob bzw. wie zu dieser Zeit die Sprachen einander beeinflussten, kann auf Grund mangelnder Zeugnisse nicht erschlossen werden.

Die Etymologie von 'Wein' scheint auf den ersten Blick klar zu sein: Aus lat. vinum und ahd. win lässt sich auf ide. "*nei" schließen, was der Wurzel für 'drehen' entspricht; die Weinranke dreht sich um einen Stamm o. Ä. als Erklärung. Doch diese Erklärung ist falsch, denn in Europa gab es zu dieser Zeit gar keinen Wein. Der Ursprung des Wortes muss in einer anderen Sprache (weil in einem anderen Gebiet) liegen. Da zu dieser Zeit der Weinbau wahrscheinlich im südlichen Kaukasus und in den Mittelmeerländern betrieben worden ist, bietet sich ein georgisches Wort als Erklärung der Etymologie von Wein an: georg. gwino wird als Fremdwort übernommen. Doch auch diese Theorie ist nicht gesichert.

Was ist ein Substrat?

Vor dem Indogermanischen dürfte es in Europa eine andere Sprache gegeben haben. Beim Kontakt mit dem Indogermanischen sind diese Sprachen größtenteils verdrängt worden. Nur geringe Teile dieser Substrat-Sprachen scheinen in die Superstrat-Sprache Indogermanisch Eingang gefunden zu haben. Vermutlich waren diese Sprachen: Ligurisch, Etruskisch usf. Ob das tatsächlich so stimmt, ist völlig unklar und sehr umstritten.

In naher Zukunft wird im Internet eine Liste mit den wichtigsten Beispielen abrufbar sein. (Link suchen ???)

Hier werden daher nur einige Wörter aufgezählt: Gämse, Lawine, Brente (= ein Gefäß zum Milchtransport, verwendet in den Alpen; eines der am wenigsten umstrittenen Substrate), Senner und Sennerin, Spanferkel, Fön. Die Quintessenz der Beispiele ist: (1) Substrate sind Wörter, die sich nicht ohne Probleme auf indoeuropäische Wurzeln zurückführen lassen, weshalb man ihre Herkunft anderwertig zu erklären versucht. (2) Im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende haben sich verschiedenste Sprachschichten überlagert (Keltisch, Etruskisch, Urgermanisch etc.).

Die Substratwörter lassen sich verschiedenen, abgegrenzten Lebensbereichen zuordnen. Es sind dies Bezeichnungen für Tiere und Pflanzen, Termini der alpinen Wirtschaft, der Seefahrt usf. Doch auch manche Ortsnamen sind offenbar unter Substrat-Einfluss entstanden. Bsp.: Tauern, Zirl und Tirol (selbe Etymologie; Unterschied nur dadurch, dass Zirl von der zweiten Lautverschiebung verändert worden ist.)

Die Substratforschung ist wissenschaftlich nur wenig angesehen. Die Gründe dafür sind vor dem Zweiten Weltkrieg zu suchen: Substratforscher waren zumeist jüdischer Abstammung und mussten zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft den deutschsprachigen Raum verlassen. Nach dem Krieg hat sich die Substratforschung nicht wieder erholt.

Momentan erlebt diese Disziplin wieder einen gewissen Aufschwung, u. a. durch den Münchner Sprachwissenschaftler Vennemann. Er versucht, Substrate auf Kontakte mit dem Baskischen (die isolierte Sprache Europas, die keine Ähnlichkeiten zu irgendwelchen anderen Sprachen aufweist) zurückzuführen. Seine Artikel finden sich meistens in der von ihm mitherausgegebenen Zs. Sprachwissenschaft.

Ein weiterer, bereits verstorbener Wissenschaftler, der sich intensiver mit Substratforschung beschäftigt hat, war Hans Kuhn. Er vermutete, dass sprachliche Reste einer indoeuropäischen Sprache, die in NW-Deutschland (Westfalen) anzusiedeln wäre, als Substrate die heutigen europäischen Sprachen beeinflusst hätten. Diese Einflüsse sollten gewisse Ungereimtheiten der Sprachgeschichte erklären helfen. Beispielsweise dürfte es im Indoeuropäischen kaum Wörter mit b- als anlautendem Konsonanten gegeben haben. Also dürfte es also im Germanischen keine oder nur wenige Wörter mit p- im Anlaut geben. Dem ist aber nicht so (Pflug, Pflicht, pflegen, ne. play). Diese Wörter stammen daher mit großer Sicherheit nicht aus dem Germanischen. Ebensowenig dürften sie dem Keltischen entlehnt sein, da im Keltischen das p- ohnehin komplett verschwunden ist. Weitere Beispiele: siehe Internet; lat. palma 'flache Hand', mne. pors 'Gargelstrauch', ndd. prüsten, furzen < purten, Penis < pesel, Fut < put, paderborn < Pader (Fluss Po), Federsee (in Schwaben). Diese Auffassung wird gerne als NW-Block bezeichnet und von einigen Sprachwissenschaftlern strikt abgelehnt.

usal
Cantera Glera, Alberto
Die Behandlung der indogermanischen Lautfolge *(C)RHC- im Iranischen

(E?)(L?) http://gredos.usal.es/jspui/handle/10366/55659

Cantera Glera, A.(2001). Die Behandlung der indogermanischen Lautfolge *(C)RHC- im Iranischen. "Münchener Studien zur Sprachwissenschaft", 61, 1-27.


(E?)(L?) http://gredos.usal.es/jspui/bitstream/10366/55659/1/DFCI_behandlung.pdf


Erstellt: 2011-11

utsa.edu - PIEL
Proto Indo European Language
Proto-Indo-European demonstration and exploration website

(E?)(L?) http://colfa.utsa.edu/drinka/pie/



There's something similar about all these numbers-but what could explain the resemblance, in such geographically distant languages? Is it just coincidence? Something in our genes? Something we got from aliens? Or is it possible that all these languages came from the same source?

Learn how to be a "language detective"! You'll get to discover first hand how linguists, anthropologists, and archeologists work together to reconstruct our ancient linguistic ancestor, Proto-Indo-European. You'll have a chance to do some real "reconstruction" yourself at a computer lab at UTSA; you'll work on real data with professors from UTSA and UT-Austin, and have lots of other "hands-on" cultural experiences. Come and learn where our language came from, and how much of the ancient past still exists in our language today!


(E?)(L?) http://colfa.utsa.edu/drinka/pie/pie.html

Are modern languages descended from a common ancestor?

Common features, especially common words, shared by many of the languages used in Europe, India, and Asia, led scholars to believe that these languages may have developed from the same source.

That source language was never written down and is now extinct, but it has a name: it is called the "Proto Indo-European" language ("PIE"), and the family of languages believed to have developed from it is called "Indo-European" ("IE").

Follow the links below to examine some of the evidence for the past existence of the Proto Indo-European language, based on common words in the languages found in and around Europe and India.

What do you think?

RELATED WORDS | FAMILIES | SKY | COUNTING | PLANTS | ANIMALS | RELATED LANGUAGES | GREEK | LATIN | SANSKRIT | OLD ENGLISH | RUSSIAN | GERMAN | SPANISH | FRENCH | OTHER LANG | GRIMM'S LAW | LINKS & BOOKS


Erstellt: 2017-01

V

W

weikopf
Indoeuropäisch

(E?)(L?) http://www.weikopf.de/index.php?article_id=25


(E?)(L?) http://www.weikopf.de/index.php?article_id=24

Indoeuropäisch (auch indogermanisch genannt) ist der Name einer Sprachfamilie, die sich zunächst über Europa und weite Teile Südasiens ausbreitete und deren Abkömmlinge heute aufgrund des Kolonialismus auf der ganzen Welt zu finden sind.

Die indoeuropäischen Sprachen werden (vor allem wegen der weltweiten Bedeutung des Englischen) von mehr als zwei Milliarden Menschen gesprochen und bilden damit die am weitesten verbreitete Sprachfamilie der Welt.

Die (meist als proto-indoeuropäisch bezeichnete) Elternsprache wurde vermutlich vor dem Jahr 3000 vor Chr. gesprochen und hat sich im Lauf des 4. bis 2. Jahrtausends schrittweise in verschiedene Sprachen aufgespalten. Dieser Prozeß war jedenfalls zu der Zeit, aus der die frühesten schriftlichen Dokumente der griechischen, anatolischen und indo-iranischen Sprachen stammen, im wesentlichen schon abgeschlossen, also spätestens zwischen 2000 und 1000 v. Chr.

...

Als man jedoch im Rahmen der Kolonisierung Indiens durch die Engländer feststellte, daß auch viele Dialekte Indiens und vor allem die "heilige Sprache" Sanskrit ganz frappierenden Ähnlichkeit mit vielen europäischen Sprachen aufwies, begann man mit gezielten Forschungen.

Die Erkenntnis und die Nachweise, daß diese äußerst unterschiedlichen Sprachen Mitglieder einer einzigen Familie sind, wurden im Wesentlichen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gesammelt. Der umfangreiche Bestand an Literatur in Sanskrit und Altgriechisch (den damals ältesten Schriftzeugnisse einer indogermanischen Sprache) zeigt typische Züge der grundlegenden indogermanischen Formen auf und beweist eine gemeinsame Ursprache.

...

Heute ist bewiesen, daß Griechisch, Hethitisch und Sanskrit bereits um 2000 v.Chr. als eigenständige Sprachen existierten. Die Merkmale, durch die sie sich unterscheiden, deuten jedoch darauf hin, daß ungefähr 1000 Jahre vorher, also um 3000 v.Chr., noch eine einheitliche Ursprache existiert haben muß.

Zu den heutigen Erkenntnissen hinsichtlich der Entwicklung und des Charakters des Indogermanischen gelangte man schließlich, als die Entzifferung der hethitischen Texte gelang (die erst 1915 als indogermanisch identifiziert wurden) und durch die Entdeckung des Tocharischen, einer Sprache, die im Mittelalter im chinesischen Teil Turkestans gesprochen und 1908 als indogermanisch identifiziert wurde.

Entwicklung der Indogermanischen Sprachen

Die Weiterentwicklung der indogermanischen Sprachen ist ganz allgemein und bis in die jüngste Zeit (praktisch bis in die Gegenwart) vor allem von einem ständigen Verfall der Flexion gekennzeichnet.

...

Generell gilt: Moderne Wörter der indogermanischen Sprachen sind deshalb meist wesentlich kürzer als ihre Vorfahren in der Ursprache. Sie haben insbesondere den größten Teil der (teilweise sehr umfangreichen) Endungen verloren. Zum Ausgleich haben zahlreiche Sprachen neue Formen (insbesondere Hilfsverben, wie sein und haben) und grammatikalische Unterscheidungsmerkmale (insbesondere Präpositionen)


weikopf
Indoeuropäische Sprachfamilie

(E?)(L?) http://www.weikopf.de/index.php?article_id=25

Indoeuropäische Sprachen: Die Sprachen unserer Sprachfamilie Von Europa bis Indien!

Übersicht


Erstellt: 2011-06

wellness-gesund
Entstehung und Entwicklung der deutschen Sprache
1. Indogermanische Wurzeln

(E?)(L?) http://www.wellness-gesund.info/Artikel/6583.html


wellness-gesund
Entstehung und Entwicklung der deutschen Sprache

(E?)(L?) http://www.wellness-gesund.info/Artikel/6583.html


*wer-(2) (W3)

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/20080726143746/https://www.bartleby.com/61/IEroots.html

ENTRY: "*wer-"(2)

DEFINITION: Conventional base of various Indo-European roots; to turn, bend.

Derivatives include "stalwart", "weird", "vertebra", "wrath", "wrong", "wrestle", "briar(1)", "rhapsody", and "worm".

I. Root "*wert-", to turn, wind.

1. Germanic "*werth-".

1. a. (i)

-ward, from Old English "-weard", "toward" ("turned toward");

1. a. (ii)

inward, from Old English "inweard", "inward", from Germanic "*inwarth", "inward" ("*in", in; see en). Both (i) and (ii) from Germanic variant "*warth;"

1. b.

perhaps Germanic derivative "*werthaz", "toward, opposite", hence "equivalent, worth". worth(1); stalwart, from Old English "weorth", "worth", valuable, and derivative noun "weorth", "wierth", value.

2.

worth(2), from Old English "weorthan", to befall, from Germanic "*werthan", to become ("to turn into").

3. Zero-grade form "*wrt-". weird, from Old English "wyrd", fate, destiny ("that which befalls one"), from Germanic "*wurthi-".

4.

versatile, verse(1), version, versus, vertebra, vertex, vertigo, vortex; adverse, anniversary, avert, bouleversement, controversy, converse(1), convert, dextrorse, divert, evert, extrorse, extroversion, extrovert, introrse, introvert, invert, malversation, obvert, peevish, pervert, prose, retrorse, revert, sinistrorse, subvert, tergiversate, transverse, universe, from Latin "vertere", to turn, with its frequentative "versare", to turn, and passive "versari", to stay, behave ("to move around a place, frequent").

5.

verst, from Russian "versta", line, from Balto-Slavic "*wirsta-", a turn, bend.

II. Root "*wreit-", to turn.

II. a.

wreath, from Old English "writha", band ("that which is wound around");

II. b.

writhe, from Old English "writhan", to twist, torture;

II. c.

wrath, wroth, from Old English "wrath", angry ("tormented, twisted").

II. a. - II. c.: all from Germanic "*writh-", "*wraith-".

III. Root "*wergh-", to turn.

III. 1.

worry, from Old English "wyrgan", to strangle, from Germanic "*wurgjan".

III. 2. Nasalized variant "*wrengh-".

III. 2. a.

wring, from Old English "wringan", to twist, from Germanic "*wreng-;"

III. 2. b. (i)

wrong, from Middle English "wrong", wrong, from a Scandinavian source akin to Old Norse "*vrangr", "rangr", curved, crooked, wrong;

III. 2. b. (ii)

wrangle, from Middle English "wranglen", to wrangle, from a Low German source akin to "wrangeln", to wrestle. Both (i) and (ii) from Germanic "*wrang-".


IV. Root "*werg-", to turn.

IV. 1. Nasalized variant form "*wreng-".

IV. 1. a.

wrench, from Old English "wrencan", to twist;

IV. 1. b.

wrinkle, from Old English "gewrinclian", to wind ("ge-", collective prefix; see kom). Both a. and b. from Germanic "*wrankjan".

IV. 2.

verge(2); converge, diverge, from Latin "vergere", to turn, tend toward.


V. Root "*wreik-", to turn.

V. 1a.: wry, from Old English "wrigian", to turn, bend, go;

V. b.

wriggle, from Middle Low German "wriggeln", to wriggle. Both a. and b. from Germanic "*wrig-".

V. 2a.

wrist, from Old English "wrist", wrist;

V. 2b.

gaiter, from Old French "guietre", gaiter, from Frankish "*wrist-". Both a. and b. from Germanic "*wristiz", from "*wrihst-".

V. 3.

wrest, wrestle, from Old English "wræstan", to twist, from secondary Germanic derivative "*wraistjan".

V. 4.

Possibly o-grade form "*wroik-". briar(1), brusque, from Late Latin "brucus", heather, from Gaulish "*bruko-".

VI.

ribald, from Old French "riber", to be wanton, from Germanic root "*wrib-".

VII. Root "*werb-", also "*werbh-", to turn, bend.

VII. 1.

warp, from Old English "weorpan", to throw away, from Germanic "*werp-", "*warp-", "to fling by turning the arm".

VII. 2.

reverberate, from Latin "verber", whip, rod.

VII. 3.

verbena, vervain, from Latin "verbena", sacred foliage.

VII. 4. Zero-grade form "*wrb-".

rhabdomancy, rhabdovirus, from Greek "rhabdos", rod.

VII. 5. Nasalized variant form "*wrembh-". rhombus, from Greek "rhombos", magic wheel, rhombus.

VIII. Root "*werp-", to turn, wind.

VIII. 1. Metathesized form "*wrep-".

wrap, from Middle English "wrappen", to wrap, from a source akin to Danish dialectal "vravle", to wind, from Germanic "*wrap-".

VIII. 2. Zero-grade form "*wrp-".

raphe, rhaphide; rhapsody, staphylorrhaphy, tenorrhaphy, from Greek "rhaptein", to sew.

IX. Root "*wrmi-", worm; rhyme word to kwrmi-.

IX. 1.

worm, from Old English "wyrm", worm, from Germanic "*wurmiz".

IX. 2.

vermeil, vermi-, vermicelli, vermicular, vermin, from Latin "vermis", worm. (Pokorny 3. "uer-" 1152.)


(E?)(L?) http://projetbabel.org/mots/index.php?p=racines




Erstellt: 2014-10

wikipedia.org
Indogermanisches etymologisches Wörterbuch

(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Indogermanisches_etymologisches_W%C3%B6rterbuch

The "Indogermanisches etymologisches Wörterbuch" ("IEW"; "Indo-European Etymological Dictionary") was published in 1959 by the Austrian-German comparative linguist and Celtic languages expert Julius Pokorny. It is an updated and slimmed-down reworking of the three-volume "Vergleichendes Wörterbuch der indogermanischen Sprachen" (1927-1932, by Alois Walde and Julius Pokorny).

Both of these works aim to provide an overview of the lexical knowledge of the Proto-Indo-European language accumulated through the early 20th century. The IEW is now slightly outdated, especially as it was conservative even when it was written, ignoring the laryngeal theory, and hardly including any Anatolian material, but it remains without any single replacement and thus remains an important tool of reference.
...


Erstellt: 2014-10

wissenschaft-online
Sprachstammbaum im Computer

(E?)(L?) http://www.wissenschaft-online.de/abo/spektrum/archiv/7007

Russel Gray und Quentin Atkinson von der Universität Auckland (Neuseeland) benutzten Computermodelle aus der Evolutionsbiologie, um 87 Sprachen miteinander zu vergleichen und ihre gemeinsamen Ursprünge zu ergründen. Das Ergebnis: Proto-Indoeuropäisch entstand im Zeitraum vor 9800 bis 7800 Jahren im Gebiet der heutigen Türkei und breitete sich ab etwa 6000 v. Chr. - offenbar zusammen mit dem Ackerbau - über Europa und Südasien aus. Auf dem Weg nach Westen und Osten fächerte es sich dabei sukzessive in die einzelnen indoeuropäischen Sprachen auf. So spaltete sich schon vor 8700 Jahren das einst in der Türkei gesprochene Hethitisch ab. Vor 7300 Jahren folgten Griechisch und Armenisch, vor 6900 Jahren Albanisch sowie Persisch und Sanskrit. Noch einmal 400 Jahre später verselbstständigten sich die slawischen Sprachen, und erst vor 5500 Jahren trennten sich schließlich der germanische und der romanische Zweig. (Nature, Bd. 426, S. 435)


world-english
Indo-European Language Database

(E?)(L1) http://www.world-english.org/languages.htm
This page contains sites dealing with the Romance languages (French, Italian, Romanian etc.), and Polish; but will eventually build up into a huge database of indo-european language links.
Die Linkliste ist nach folgenden Überschriften gegliedert. Sie ist sehr umfangreich. Allerdings steht wohl nicht "das indogermanische" im Mittelpunkt, sondern einfach die Sprachen, die man zu den indogermanischen Zählt.

X

Y

youtube.com - SotIELiE
Spread of the Indo-European Languages in Eurasia

(E?)(L?) https://www.youtube.com/watch?v=sMdhcpjNHLk

Spread of the Indo-European Languages in Eurasia, Proto-IndoEuropean, Anatolian, Tocharian, Germanic, Celtic, Italic, Slavic, Baltic, Iranian, Indo-Aryan, Greek, Armenian, Thracian, Illyrian, Phrygian, Paeonian, Liburnian, Cimmerian, Nuristani


Erstellt: 2023-11

youtube.com - TSotIE
The Spread of the Indo-Europeans

(E?)(L?) https://www.youtube.com/watch?v=aQ283N_ZdKY

From 4000 BCE, a group of people today known as the Indo-Europeans began to spread from the western Steppes, and dominated everything from Gaul to India by 500 BCE.


Erstellt: 2023-11

Z

zeit.de
Wie Gene die Lippen spitzen

(E?)(L?) http://www.zeit.de/archiv/2001/51/200151_sprachgen.xml?page=all

...
Erst im Verlauf der letzten 6000 Jahre, so meinen die Experten, haben sich aus dem indoeuropäischen Idiom die meisten heutigen europäischen Sprachen entwickelt - aber nicht alle. Vor allem die Basken widersetzen sich dem Versuch der Vereinnahmung auch in linguistischer Hinsicht. Ihre Sprache gilt inzwischen als wohl letzte Spur der Sprache der Cro-Magnon-Menschen, jener ersten Einwanderer, die vor rund 40 000 Jahren Westeuropa besetzten. Genetische Befunde stützen diese Sonderstellung der Basken ebenso wie die Theorie der Sprachentwicklung, meint der Populationsgenetiker Cavalli-Sforza: "Beim Vergleich des genetischen Stammbaums der Menschheit mit dem linguistischen gibt es eindrucksvolle Übereinstimmungen", sagt er, "die Geschichte von Genen und Sprachen verläuft im Wesentlichen parallel." Am weitesten trieb der kalifornische Sprachforscher Joseph Greenberg die linguistischen Vaterschaftstests: Mit statistischen Verfahren hat er die Sprachen der Welt in nur etwa zwanzig Familien gruppiert und versucht nun mit seiner Kollegin Merritt Ruhlen, der "Protosprache" auf die Spur zu kommen - sie soll vor 60 000 bis 100 000 Jahren gesprochen worden sein. Sogar ein Wort aus der grauen Vorzeit will Ruhlen entdeckt haben: Tik bedeutete eins, wurde im Protoindoeuropäischen zu deik (zeigen) und dann zum lateinischen Finger: digitus.
...


Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology, (griech.) etymología, (lat.) etymologia, (esper.) etimologio
EU Europa, Europa, Europe, Europa, Europe
Indoeuropäisch, Indoeuropeo, Indo-européen, Indoeuropeo, Indo-European, (esper.) hindeuropa pralingvo

A

Abel, Carl
Einleitung in ein ägyptisch-semitisch-indoeuropäisches Wurzelwörterbuch

Gebundene Ausgabe - 120 Seiten - M. Sändig
Erscheinungsdatum: 1969
ISBN: B0000BNN14

Leipzig, Wilhelm Friedrich, 1886. X, 393, 120 S. Gr.-8vo. OHLn.
Enthält: Vergleichende Lexikographie u. Vergleichende Grammatik / über Wurzeldeterminative u. Pluriliteren / über Ägyptischen Laut- u. Wurzelwandel (darin auch: Hieroglyphisch u. Koptisch in der Etymologie) / Ägyptisch-Semitisch-Indoeuropäische Sprachverwandtschaft. Mit Indices.

B

Brugmann, Karl
Zeitschrift für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft

(E?)(L?) http://www.periodicals.com/stock_g/i/ttl03982.html
(founded by Karl Brugmann & Wilhelm Streitberg)
Vols. 1-108. Berlin, 1892-2003. With gen. index for vols. 1-50. Mostly reprint. Bound set ISSN 0019-7262

Hrsg. von K. Brugmann und W. Streitberg
Bde. 1-15 (von 59) in 16 Bdn. u. Heften
Straßburg, Trübner 1892-1903/04
Mit 1 farbigen Karte, 2 Tafeln und Textabb. Abweichend gebunden (4 Hln., 12 Interims- und OU.; diese mit Lagerspuren)
Indogermanische Forschungen.

Der Begründer der Zeitschrift, K. Brugmann (1849-1919), war einer der führenden Junggrammatiker. - Die Beiträge zur Etymologie, Morphologie und Phonetik der indoeuropäischen Sprachen stammen von O. Behaghel, K. Brugmann, M. Chadwick, J. Heinsius, H. Hirt, M.H. Jellinek, F. de Saussure, L. Sütterlin, J. Wackernagel u.a. - Die Karte zeigt das Gebiet der Zakonen, die Tafeln zeigen Inschriften-Funde. - Beiliegt (bzw. beigebunden): Anzeiger für indogermanische Sprach- und Altertumskunde. Hrsg. von W. Streitberg. Bde. 1-15 (von 43). Ebenda 1892-1903/04. - Nr. 1-9 in 3 Hln., Nr. 10-15 den "Forschungen" beigebunden. - Mit Rezensionen zu Neuerscheinungen auf dem Gebiet der gesamten Philologie.

(E?)(L?) http://www.degruyter.de/rs/384_390_DEU_h.htm

Indogermanische Forschungen
Zeitschrift für Indogermanistik und allgemeine Sprachwissenschaft
Begründet von Karl Brugmann und Wilhelm Streitberg
Herausgegeben von Wolfgang P. Schmid und Eckhard Eggers
ISSN 0019-7262
ISSN (Internet) 1613-0405
Die Indogermanischen Forschungen veröffentlichen Beiträge (Aufsätze und Rezensionen) hauptsächlich zur Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft, zur Sprachgeschichte, Typologie und Charakteristik der einzelnen Sprachen dieser Gruppe. Darüber hinaus werden Aufsätze aus dem Bereich der Allgemeinen Sprachwissenschaft und dem der nicht-indogermanischen Sprachen aufgenommen, sofern sie das Hauptthema der Zeitschrift methodisch und sprachgeschichtlich berühren.


Brunner, Linus
Die gemeinsamen Wurzeln des semitischen und indogermanischen Wortschatzes

Bern, Francke, 1969

Buck, Carl Darling (Author)
A Dictionary of Selected Synonyms in the Principal Indo-European Languages
A Contribution to the History of Ideas

Paperback: 416 pages
Publisher: University Of Chicago Press (June 15, 1988)
Language: English


Product Description
Originally published in 1949 and appearing now for the first time in a paperbound edition, Buck's Dictionary remains an indispensable tool for diachronic analysis of the Indo-European languages. Arranged according to the meaning of words, the work contains more than 1,000 groupings of synonyms from the principal Indo-European languages. Buck first tabulates the words describing a particular concept and then discusses their etymological and semantic history, tracing changes in meaning of the root words as well as presenting cases indicating which of the older forms have been replaced by expressions of colloquial or foreign origin.


C

Cohen, Yoram (Autor)
Taboos and Prohibitions in Hittite Society
A Study of the Hittite Expression ,natta ªra' (‚not permitted‘)

Taschenbuch: 198 Seiten
Verlag: Universitätsverlag Winter (4. Januar 2002)
Sprache: Englisch

Erstellt: 2012-06

D

Delamarre, Xavier
Le vocabulaire indo-européen
Lexique étymologique thématique

(E?)(L?) http://www.decitre.fr/livres/le-vocabulaire-indo-europeen-9782720010286.html

étymologique thématique
Date de parution : 01/01/84
Editeur : Maisonneuve (Adrien)
ISBN : 2-7200-1028-6
EAN : 9782720010286
Présentation : Broché
Poids : 0,5 Kg


Erstellt: 2014-06

Dexter, Mariam Robbins
The Kurgan Culture and the Indo-Europeanization of Europe

Selected Articles Form 1952 to 1993
von Mariam Robbins Dexter (Herausgeber), Karlene Jones-Bley (Herausgeber)
Sprache: Englisch
Taschenbuch - Amer School of Classical
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 1997
ISBN: 0941694569

E

Eichberg, Ludwig Waldemar
Etymologien vorindogermanischer Wörter aus orientalischen Sprachen

Freiburg i.Br.-Merzhausen, Selbstverl., 1959, 2. Ausg.

F

Fortson, Benjamin W.
(Benjamin W. Fortson, IV)
Indo-European Language and Culture: An Introduction
2nd Edition

(E?)(L?) http://eu.wiley.com/WileyCDA/WileyTitle/productCd-1405188960.html

This revised and expanded edition provides a comprehensive overview of comparative Indo-European linguistics and the branches of the Indo-European language family, covering both linguistic and cultural material. Now offering even greater coverage than the first edition, it is the definitive introduction to the field. Updated, corrected, and expanded edition, containing new illustrations of selected texts and inscriptions, and text samples with translations and etymological commentary.

Table of Contents

Benjamin W. Fortson IV is Assistant Professor of Greek and Latin Language, Literature, and Historical Linguistics in the Department of Classical Studies at the University of Michigan.


Erstellt: 2017-05

G

Greenberg, Joseph Harold
Greenberg, Joseph (Autor)
Indo-European and Its Closest Relatives
The Eurasiatic Language Family
volume 2, Lexicon

Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
Verlag: Stanford Univ Pr; Auflage: Updated. (Juli 2002)
Sprache: Englisch


Kurzbeschreibung
The basic thesis of this two-volume work is that the well-known and extensively studied Indo-European family of languages is but a branch of a much larger Eurasiatic family that extends from Europe across northern Asia to North America.


H

Haarmann, Harald - ASI
Auf den Spuren der Indoeuropäer
Von den neolithischen Steppennomaden bis zu den frühen Hochkulturen

(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Haarmann-Spuren-Indoeuropaeer/productview.aspx?product=15996491

2016. 368 S.: mit 26 Karten und 24 Abbildungen. Gebunden
ISBN 978-3-406-68824-9
Das Werk ist Teil der Reihe: (C.H.Beck Paperback; 6229)
Erschienen: 10.02.2016, sofort lieferbar!

Seit mehr als 3000 Jahren werden von Indien über Persien bis nach Europa indoeuropäische Sprachen gesprochen. Wo liegen die Ursprünge dieser Sprachfamilie? Wie und wann sind die unterschiedlichen Sprachzweige entstanden? Der renommierte Indogermanist Harald Haarmann schildert anschaulich, was wir heute über die Entstehung der indoeuropäischen Sprachen und Kulturen und ihre frühen Verbreitungswege wissen. Dabei gelingt es ihm eindrucksvoll, linguistische Befunde mit archäologischen Erkenntnissen und neuesten humangenetischen und klimageschichtlichen Forschungen in Beziehung zu setzen. Über sprachliche Verwandtschaften hinaus zeigt er, welche Wirtschaftsweisen, Gesellschaftsformen und religiösen Vorstellungen die frühen Sprecher indoeuropäischer Sprachen vom östlichen Mittelmeer bis zum Indus gemeinsam hatten. Besondere Beachtung finden dabei die Verschmelzungsprozesse mit vorindoeuropäischen Sprachen und Zivilisationen. So entsteht ein faszinierendes Panorama der frühen „indoeuropäischen Globalisierung“ vom Ende der letzten Eiszeit bis zu den frühen Hochkulturen in Griechenland, Kleinasien, Persien und Indien.


(E?)(L?) http://www.chbeck.de/fachbuch/zusatzinfos/Inhaltsverzeichnis_9783406688249.pdf

Inhalt


(E?)(L?) http://www.humanitas-book.de/websale7/?shopid=humanitas&asubshopid=01-aa&act=product&prod_index=6109789

Seit mehr als 3.000 Jahren werden von Indien über Persien bis nach Europa indoeuropäische Sprachen gesprochen. Doch wo liegen die Ursprünge dieser Sprachfamilie, wie und wann sind die verschiedenen Sprachzweige entstanden? Linguistische Befunde, archäologische Entdeckungen sowie neueste humangenetische und klimageschichtliche Forschungen haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, diese Rätsel zu lösen. Der renommierte Indogermanist Harald Haarmann schildert hier, was wir heute über die Entstehung der indoeuropäischen Sprachen und Kulturen sowie ihre Verbreitungswege wissen. 2016. 368 S., 24 Abb. u. 26 Karten, Lit., Reg., geb. Beck.


(E?)(L?) http://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-auf-den-spuren-der-indoeuropaeer/1412315

Rezension | 02.06.2016
Vom Schwarzen Meer aus um die Welt
von Frank Ufen

Harald Haarmann: Auf den Spuren der Indoeuropäer
Verlag: C.H.Beck, München 2016
ISBN: 9783406688249

"*haewis" - "*kaulós" - "*kéres" - "*seh" - "*melh" - "*h,meh": Das sind sechs erschlossene Wörter der proto-indoeuropäischen (oder proto-indogermanischen) Sprache. Obwohl diese Begriffe tausende Jahre alt sind, ist es nicht sonderlich schwer zu erraten, in welche deutschen sie sich schließlich verwandelt haben: "Hafer" - "Kohl" - "Hirse" - "säen" - "mahlen" - "mähen".

Die Sprachen, die zur weitverzweigten indoeuropäischen Familie gehören, haben sich über sämtliche Kontinente verbreitet. Mittlerweile sprechen zwei Drittel der Weltbevölkerung eine indoeuropäische Sprache, sei es Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch oder Hindi; sei es Prasun, das in Afghanistan gesprochen wird, oder Veddah, das auf Sri Lanka in Gebrauch ist.

Von allen Sprachfamilien ist die indoeuropäische die am intensivsten und am längsten untersuchte. Mit ihrer Erforschung im frühen 19. Jahrhundert begann schließlich die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft überhaupt. Trotzdem war noch bis vor kurzem unklar, wo, wann und von wem das Indoeuropäische begründet worden ist. Inzwischen weiß man erheblich mehr, wie der Linguist und Historiker Harald Haarmann in diesem Buch detailliert aufzeigt.
...


Erstellt: 2016-06

Haarmann, Harald - Ind
Die Indoeuropäer
Herkunft, Sprachen, Kulturen

(E?)(L?) http://www.chbeck.de/Haarmann-Indoeuropaeer/productview.aspx?product=32201

2., durchgesehene Auflage 2012. 128 S.: mit 18 Abbildungen und 4 Karten. Paperback
ISBN 978-3-406-60682-3

Harald Haarmann beschreibt anschaulich, was wir über die Ursprache der Indoeuropäer und ihre Urheimat in der südrussischen Steppe wissen, und erklärt, wie die berittenen Steppennomaden ab dem 4. Jahrtausend v.Chr. nach Westen und Osten gewandert sind. Allmählich vermischten sie sich mit anderen Kulturen und wurden schließlich in Persien, Indien, Westeuropa und andernorts sesshaft. Nicht nur die Sprachen der Indoeuropäer legen Zeugnis von dieser Entwicklung ab, sondern auch ihre Mythen sowie archäologische Funde.




(E?)(L?) http://www.humanitas-book.de/

Auf der Suche nach unseren (sprachlichen) Wurzeln! Harald Haarmann beschreibt anschaulich und auf dem neuesten Forschungsstand, was wir über die Ursprache der Indoeuropäer und ihre Urheimat in der südrussischen Steppe wissen. Ein äußerst lesenswertes Buch über die Hintergründe der indoeuropäischen Sprach- und Kulturverwandtschaft.

2010. 124 S., 18 s/w-Abb., Lit., Reg., kart. Beck.


Erstellt: 2013-11

Heidermanns, Frank (Autor)
Bibliographie zur indogermanischen Wortforschung
3 Bde. m. CD-ROM
Word Formation, Etymology, Onomasiology, and Loanword Strata of the Ancient and ... in Systematic Publications After 1800

Gebundene Ausgabe: 1520 Seiten
Verlag: Niemeyer, Tübingen; Auflage: 1., Aufl. (1. August 2005)
Sprache: Englisch


Kurzbeschreibung
Die systematische Bibliographie präsentiert die übergreifende Literatur zu Wortbildung, Etymologie, Semasiologie, Onomasiologie und Lehnwortschichten in größtmöglicher Vollständigkeit. Gegenstand sind sämtliche indogermanischen Sprachen aus Vergangenheit und Gegenwart; angesprochen ist nicht allein die Indogermanistik, sondern in gleicher Weise Klassische Philologie, Germanistik, Anglistik, Romanistik, Slawistik und Indologie. Mehrere Register erschließen das umfangreiche Material. - Die beigefügte CD-ROM enthält im Interesse komfortabler Recherche eine text- und seitenidentische, komplett verlinkte PDF-Datei.


Erstellt: 2011-07

Heidermanns, Frank
Bibliographie zur indogermanischen Wortforschung
Wortbildung, Etymologie, Onomasiologie und Lehnwortschichten der alten und modernen indogermanischen Sprachen in systematischen Publikationen ab 1800

3 Bde. m. CD-ROM
Sprache: Englisch
Broschiert - 1520 Seiten - Niemeyer, Tübingen
Erscheinungsdatum: September 2005

(E?)(L?) http://www.niemeyer.de/mcgi/shop/produkt2.cgi?aref=4265

Die systematische Bibliographie präsentiert die übergreifende Literatur zu Wortbildung, Etymologie, Semasiologie, Onomasiologie und Lehnwortschichten in größtmöglicher Vollständigkeit. Gegenstand sind sämtliche indogermanischen Sprachen aus Vergangenheit und Gegenwart; angesprochen ist nicht allein die Indogermanistik, sondern in gleicher Weise Klassische Philologie, Germanistik, Anglistik, Romanistik, Slawistik und Indologie. Mehrere Register erschließen das umfangreiche Material. - Die beigefügte CD-ROM enthält im Interesse komfortabler Recherche eine text- und seitenidentische, komplett verlinkte PDF-Datei.


(E?)(L?) http://www.weltbild.de/artikel.php?artikelnummer=4371506


Heiermeier, Anne
Indogermanische Etymologien des Keltischen

Unbekannter Einband - 182 Seiten - Würzburg, Institut f. Keltologie u. Irlandkunde an d. Universität
Erscheinungsdatum: 1956
ISBN: B0000BJ7NQ

Herbermann, Clemens-Peter
Etymologie und Wortgeschichte
Die Indogermanische Sippe Des Verbums Strotzen

Etymologie und Wortgeschichte. Die indogermanische Sippe des Verbums "strotzen"
von Clemens P Herbermann, Josef Kunz (Herausgeber), Erich Ruprecht (Herausgeber), Ludwig E Schmitt (Herausgeber)
Sprache: Deutsch
Taschenbuch - 236 Seiten - Elwert, N. G., Universitätsbuchhandlung und Verlag Braun-Elwert GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum: 1974

Hirt, Hermann Alfred (Autor)
Indogermanische Grammatik: Volume 1
(Cambridge Library Collection - Linguistics)

Taschenbuch: 388 Seiten
Verlag: Cambridge University Press (26. November 2009)
Sprache: Deutsch




Über das Produkt
The distinguished German philologist Hermann Hirt (1865-1936) wrote this seven-volume grammar soon after the discovery of Tocharian and the decipherment of Hittite. Volume 1 (1927) introduces the Indo-European language family, considers etymology and semantic shift, and provides a detailed analysis of the Indo-European consonant system.

Kurzbeschreibung
Hermann Alfred Hirt (1865-1936) taught Greek, Latin and early Germanic languages at Leipzig University from 1892 to 1912 before moving to the chair of Sanskrit and comparative linguistics at Giessen. Born around the time when Bopp and Schleicher were publishing their ground-breaking work on Indo-European, and a young man when Brugmann published his monumental comparative grammar (all available in this series), Hirt began this seven-volume grammar in the 1920s soon after the exciting discovery of Tocharian and the decipherment of Hittite. The project arose out of his extensive research on the historical phonology of Indo-European vowels, which led him to consider much wider issues. Volume 1 (1927) introduces the Indo-European language family, its origins and subgroups, discusses etymology, roots and semantic shift, and analyses the Indo-European consonant system.


Erstellt: 2012-04

Hübschmann, Heinrich
Das indogermanische Vocalsystem

I: Die schwere Vocalreihe des Sanskrit.
II: Die Vocalreihen der indogermanischen Ursprache
Taschenbuch
ISBN: 9060232127

Hummel, G.
Unregelmäßigkeiten im labialen Auslaut indogermanischer Wurzelansätze
Magisterarbeit Göttingen 1982



Erstellt: 2013-04

I

J

K

Kausen, Ernst - DiS
Die indogermanischen Sprachen
von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart

(E?)(L?) https://buske.de/die-indogermanischen-sprachen-9668.html

2012. XXXVI, 739 Seiten + vier 4-fbg. Tafeln.
978-3-87548-612-4. Gebunden
EUR 68,00

Die etwa 300 indogermanischen Sprachen, die heute weltweit von mehr als drei Milliarden Menschen gesprochen werden, bilden die größte Sprachfamilie der Welt. Das Buch ermöglicht einen anschaulichen und übersichtlichen Zugang zu Historie und Gegenwart der indogermanischen Sprachen und ist als umfassendes Sachbuch und aktuelles Nachschlagewerk sowohl für Studenten und Fachwissenschaftler linguistischer Disziplinen als auch für sprachinteressierte Laien konzipiert.

Nach einer Einführung in die vergleichende Sprachwissenschaft und einem Überblick über die wesentlichen Merkmale der rekonstruierten Protosprache folgen zwölf umfassende Kapitel, die den einzelnen Zweigen des Indogermanischen gewidmet sind. Dazu gehören zum Beispiel die germanischen, keltischen, romanischen, baltischen, slawischen, iranischen und indoarischen Sprachen, aber auch Einzelsprachen wie Albanisch, Griechisch und Armenisch. Alle Kapitel beinhalten Angaben zur historischen Entwicklung und zur soziolinguistischen Situation der Einzelsprachen, zur Gliederung des Sprachzweiges, zur Geschichte der Migrationen in die heutigen Verbreitungsgebiete sowie eine Darstellung des sprachlichen Erbes aus dem Urindogermanischen. Mehr als zwanzig Kurzgrammatiken ausgewählter Einzelsprachen sowie eine vollständige Klassifikation aller indogermanischen Sprachen runden die Kapitel ab.

Im Anhang finden sich als Handreichung für den Leser ein Glossar linguistischer Begriffe, eine umfassende Bibliographie, ein ausführliches Sach- und Personenregister sowie ein vollständiger Index aller behandelten Sprachen und Sprachgruppen. Farbige Karten zeigen die Verbreitungsgebiete der indogermanischen Spracheinheiten in Europa und Asien.


(E?)(L?) http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-sozusagen.shtml

Postfaktisches und Systematisches - 16.12.2016

Was macht ein Wort zum "Wort des Jahres"? "Postfaktisch" hat es 2016 geschafft. Warum? Das erklären die Juroren und Linguisten Renate Freudenberg-Findeisen und Peter Schlobinski.

Voll faszinierender Fakten hingegen ist unser Hörbuch-Tipp für Sprach-Besessene: "Ernst Kausen erzählt die Sprachen der Welt".

Audio abspielen | Audio runterladen | [Audio]-Infos


(E?)(L?) http://www.dctp.tv/filme/schatzkiste-sprache-newsstories21022017/

In seiner Reihe »News & Stories« und unter dem Titel »Schatzkiste Sprache« spricht Alexander Kluge mit Ernst Kausen über Sprachen und Sprachfamilien der Welt.

Kluges Fragen bringen Kausens schier unerschöpfliche Kenntnis einer Vielzahl sprachlicher Besonderheiten und Zusammenhänge zum Vorschein.

Auf dctp.tv sehen (45 Minuten; Erstausstrahlung war am 22. Februar 2017 auf SAT1).


Erstellt: 2017-04

Köbler, Gerhard
Indogermanisch-Neuhochdeutsches Wörterbuch und
Neuhochdeutsch-Indogermanisches Wörterbuch

Taschenbuch - Arbeiten zur Rechts- und Sprachwissenschaft Verlag GmbH

L

Lehmann, Winfred P.
Theoretical Bases of Indo-European Linguistics

Sprache: Englisch
Broschiert - 340 Seiten - Routledge
Erscheinungsdatum: Juni 2005
ISBN: 0415138507


This book presents, for the first time in English, a complete crititcal survey of the theory and methodology of Indo-European linguistics, from its origins two centuries ago to the present day. Professor Lehmann surveys the current status of Indo-European linguistics by making hitherto unknown material accessible and by reexamining outlines of the theories underlying other, now outdated, handbooks. Latest advances in the field are also examined, notably by Soviet scholars in the area of typology, which have improved not only our understanding of Proto-Indo-European speakers and their background, but have imporant implications for further studies in the field. He also provides a succinct account of the phonology, morphology and syntax of Pre- and Proto-Indo-European. This unique analysis shows the development of various problems and approaches in historical perspective as well as applying and exploring current linguistic findings and theory in the area.


M

Machovec, Milan
Heimat Indoeuropa
Das Leben unserer Vorfahren aufgrund eines Vergleichs einzelner Sprachen

von Milan Machovec, Gerhard Loettel (Herausgeber), Wilhelm Zauner (Herausgeber)
Taschenbuch - Wagner, Helmut, Dr.
ISBN: 3950089195
Linz, Wagner, 2002

Mallory, J. P.
In Search of the Indo-Europeans
Language, Archaeology and Myth

Sprache: Englisch
Taschenbuch - 288 Seiten - Thames & Hudson
Erscheinungsdatum: 1. April 1991
Auflage: Reprint
ISBN: 0500276161


This is a good, thorough introduction to a complex and difficult subject matter. Dr. Mallory has assembled material from linguistics, archeology, and historical accounts to document the many aspects and issues in this hotly-contested area. While readers searching to fuel political programs will find little fodder here, serious students can trust both the majority of the details and the major conclusions of the author. He also follows the professional custom of summarizing major alternative interpretations when discussing issues still in dispute within the field.


Mann, Stuart E.
An Indo-European Comparative Dictionary

(E?)(L?) https://buske.de/catalog/product/view/id/5189/s/an-indo-european-comparative-dictionary/

2014. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Auflage von 1984/87. XIV, 842 Seiten.
978-3-87118-550-2. Gebunden

Dieses Wörterbuch umfasst diejenigen Wörter aus allen lebenden und toten Sprachen der indoeuropäischen Sprachfamilie, die einen vermeintlich gleichen Ursprung haben, und führt sie auf eine prototypische Form zurück.

Der Lexikograph Stuart E. Mann rekonstruiert damit den Zustand, den eine mögliche indoeuropäische Ursprungssprache gehabt haben könnte, bevor sie im Laufe der Geschichte zu dem heute vorhandenen Sprachenkomplex ausdifferenziert wurde.


Erstellt: 2016-01

Meier-Brügger, Michael
Indo-European Linguistics

(E?)(L?) https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/48873?rskey=JgsLwF&result=4

Reihe:De Gruyter Textbook




Erstellt: 2016-11

Meier-Brügger, Michael
Indogermanische Sprachwissenschaft

(E?)(L?) https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/128728?rskey=bguQ2d&result=6

Taschenbuch: 450 Seiten
Verlag: Gruyter; Auflage: 9., drurchges. u. erg. Aufl. (1. Oktober 2010)
Sprache: Deutsch



Mit der 8., überarbeiteten Auflage des Studienbuchs "Indogermanische Sprachwissenschaft" liegt nun eine verbesserte Fassung vor. Dieses Studienbuch ist als Einführung konzipiert. Es stellt verständlich und informativ die Probleme und Themen der Indogermanischen Sprachwissenschaft aus heutiger Sicht dar. Die Forschung von 1945 bis heute wurde umfassend eingearbeitet. Nicht nur die Laut- und Formenlehre, sondern auch Syntax und Wortschatz werden ausführlich dargestellt.

Unter Mitarb. v. Fritz, Matthias / Mayrhofer, Manfred
9. durchges. u. erg. Auflage | 2010 | Broschur | Euro [D] 29,95 / für USA, Kanada, Mexiko US$ 42,-.
Reihe: De Gruyter Studium

Das Studienbuch informiert über die Themenbereiche und Probleme der Indogermanischen Sprachwissenschaft. Die Ergebnisse der Forschung seit 1945 sind berücksichtigt. Neben der Laut- und Formenlehre behandelt der Band auch Syntax und Wortschatz. Einleitend enthält er eine Geschichte der Indogermanistik und eine Darstellung der Sprachzweige. Der Großteil der Beispiele stammt aus dem Lateinischen, Altgriechischen und Altindischen.


Erstellt: 2010-11

N

O

P

Pokorny, Julius
Indogermanisches etymologisches Wörterbuch

Sondereinband - 1648 Seiten - Francke, Tübingen
Erscheinungsdatum: Januar 2002
Auflage: 5., unveränd. Aufl.
Band 1: Text / Band 2: Vorrede des Verfassers, Register, Abkürzungsverzeichnis.

(E?)(L?) http://www.weltbild.de/artikel.php?artikelnummer=2770799


(E?)(L?) http://www.deutsche-biographie.de/sfz96659.html

Pokorny, Julius


(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/


(E?)(L?) http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D44309.php

Pokorny, Julius


Pokorny, Julius (Hg.)
Alois Walde
Vergleichendes Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen

Gebundene Ausgabe
Verlag: de Gruyter; Auflage: (Nachdr. d. Ausg. 1927 /1932) (1973)
Berlin
de Gruyter, Nachdr.

Q

R

Renfrew, Colin
Archaeology and Language
The Puzzle of Indo-European Origins

Sprache: Englisch
Taschenbuch - 368 Seiten - Cambridge University Press
Erscheinungsdatum: 1. März 1990
Auflage: Reprint
ISBN: 0521386756

Sprache: Englisch
Taschenbuch - 288 Seiten - Pimlico
Erscheinungsdatum: 6. August 1998
ISBN: 0712666125

Rix, Helmut
Kümmel, Martin
Zehnder, Thomas
Lipp, Reiner
Schirmer, Brigitte
LIV - Lexikon der indogermanischen Verben
Die Wurzeln und ihre Primärstammbildungen

Sondereinband - Reichert
Erscheinungsdatum: 2001, 17,0 x 24,0 cm, 832 S., Leinen
ISBN: 9783895002199

(E?)(L?) https://reichert-verlag.de/fachgebiete/sprachwissenschaft/sprachwissenschaft_allgemeine_und_vergleichende_sprachwissenschaft/9783895002199_lexikon_der_indogermanischen_verben-detail

Das „LIV“ versteht sich zunächst einmal als Zwischenbilanz. Es listet die verbalen Wurzeln auf, die nach bewährtem Verfahren für das Urindogermanische rekonstruiert werden können, und versucht, deren Bedeutung zu bestimmen (wo nötig, unter Heranziehung nominaler Ableitungen). Es führt dann zu jeder dieser Wurzeln die für das Urindogermanische rekonstruierbaren verbalen Primärstämme auf; das traditionelle Modell von Präsens,- Aorist- und Perfektstamm ist dabei um die Kategorien Kausativ - Iterativ, Desiderativ, Intensivum, Fientiv und Essiv erweitert. Schließlich korreliert es die Rekonstrukte mit den primären Verben und Verbalstämmen, die ihnen in den einzelnen indogermanischen Sprachen etymologisch entsprechen und auf denen natürlich die Rekonstruktion aufbaut.

Ein rückläufiger Index der urindogermanischen Verbalwurzeln - ein Novum! - für jede verbale Primärstammbildung des Urindogermanischen, ein Index der Wurzeln, für die diese Bildung rekonstruierbar ist, und ein Register der im Text aufgeführten einzelsprachlichen Verben und Formen schließen das Material auf.

Ein reicher Anmerkungsapparat informiert über Detailprobleme, auch philologischer Art, und über die einschlägige Sekundärliteratur.

Da auf Semantik und Morphologie des Verbums konzentriert, ist das „LIV“ kein etymologisches Wörterbuch; die nominale Derivation ist grundsätzlich nicht einbezogen. Erstmalig ist in einem Werk dieser Breite und Materialfülle konsequent die Laryngaltheorie berücksichtigt, und zwar in der von M. Mayrhofer in der „Indogermanischen Grammatik“ (Bd. I/2) vorgelegten Form.

Das „LIV“ kann aber auch als Basis für weitere Forschung dienen. Die Anordnung des Stoffes ermöglicht es, Verbbedeutungen und Primärstammbildungen in den indogermanischen Sprachen historisch zu beurteilen, d.h. einerseits Bewahrung von Altem, andererseits semantische Veränderungen und morphologische Um- oder Neubildungen festzustellen; einiges dazu ist in den Anmerkungen zu den einzelnen Lemmata des Buches schon angedeutet.

Der morphologische Index stellt das - jederzeit korrigierbare - Material für Untersuchungen zu Geschichte und Vorgeschichte der verbalen Primärstammbildungen des Indogermanischen zur Verfügung, etwa zum Problem eines Aktionsartsystems im Vorurindogermanischen.

Die Lemmata laden zu einer präziseren oder korrekteren Bestimmung von Wurzelbedeutungen ein oder auch zu Wortfelduntersuchungen, die Aufschluss darüber geben können, wie die Sprecher der ältesten uns erreichbaren Phase unserer indogermanischen Sprachen bestimmte materielle, aktionale oder geistige Bereiche ihres Lebens in einem Netz konkreter Sachverhalte gesehen haben.


Erstellt: 2019-06

S

Schmoeckel, Reinhard
Die Indoeuropäer
Aufbruch aus der Vorgeschichte

Broschiert: 575 Seiten
Verlag: Lübbe; Auflage: 4., Aufl. (Mai 1999)
Sprache: Deutsch


Ganze Bibliotheken füllen die Bücher zur Geschichte der Griechen und Römer, Völker, die oft und gerne als Wiege unserer Zivilisation bezeichnet werden. Doch was geschah eigentlich in Europa, bevor die Griechen ihre Tempel bauten und ihre Epen dichteten? Wer waren die Menschen, die dafür gesorgt haben, daß man von Indien bis hin zu den äußersten Gestaden Westeuropas Sprachen spricht, die denselben geheimnisvollen Ursprung haben? Dr. Reinhard Schmoekel machte sich auf die Suche nach unseren sagenumwobenen Ahnen. "Sehr anschaulich und mit verblüffender Quellenkenntnis" (Rheinische Post) vereint er die Ergebnisse der zahlreichen Wissenschaften, die sich mit Teilaspekten der indoeuropäischen Vergangenheit beschäftigt haben, zu einem spannenden Bericht über Völker, die zu Unrecht häufig übersehen wurden.

"Spannender als mancher Abenteuerroman" Fuldaer Zeitung
...
Dennoch weiß man heute schon sehr viel über sie. Man muß es nur wagen, das in Tausenden von dicken wissenschaftlichen Büchern verstreute Wissen allgemein verständlich zu erzählen.
..
Aus dem Inhalt: Das Volk, das aus der Steppe kam - 4500 - 2000 v. Chr. : Das Kurgan-Volk aus Südrußland; Rolle der Indogermanistik (Sprachforschung) u.a. - Die Streitwagenherren - 2000 - 1200 v. Chr. : Hethiter, Inder, Mykenische Kultur - Räuber, Heroen, Könige - 1300 - 500 v. Chr. : Illyrer, Seevölker, Frühgriechen, Phryger, Lydier, Armenier. - Die Reiter aus dem Osten - 800 v. Chr .- 500 n. Chr. : Kimmerier, Skythen, Sarmaten, Meder, Perser u.a. - Aufbruch in Mitteleuropa - 2000 v. Chr. - 400 n. Chr. : Bronzezeit und Früheisenzeit in Europa, Kelten, Römer, Germanen. - Die Nachzügler - 500 - 1400 n. Chr. - Slawen, Balten.


(E?)(L?) http://www.rhenania-buchversand.de/appDE/nav_product.php?product=927745

Ursprünglich in den Steppen des südlichen Innerasiens beheimatet, begann sich ein Hirten- und Bauernvolk schon vor sechstausend Jahren in immer neuen Auswanderungswellen über ganz Europa und große Teile Asiens auszubreiten. Griechen, Römer, Germanen, Slawen, Kelten, Perser und die frühen arischen Eroberer Indiens - sie alle sind Abkömmlinge des gleichen mysteriösen Hirtenvolkes. So sind heute fast alle Europäer deren biologische und geistige Erben. Reinhard Schmoeckel gelingt es, die Entstehung einer vielfältigen indoeuropäischen Kultur und den wirkmächtigen Aufbruch der sich daraus entwickelnden Völker aus der Vorgeschichte anschaulich zu beschreiben. Eine faszinierende Entdeckungsreise auf den Spuren unserer Vorfahren.


spektrum.de
Spektrum der Wissenschaft Ausgabe Mai 2002
Ursprache der Alteuropäer

(E?)(L?) http://www.spektrum.de/
Der Artikel "Ursprache der Alteuropäer" (in "Spektrum der Wissenschaft", Ausgabe Mai 2002) untersucht die Einflüsse des Baskischen auf die europäische Sprachlandschaft:

"In vielen europäischen Fluss- und Ortsnamen stecken mit dem Baskischen verwandte Wörter. Die Namen wurden bald nach der letzten Eiszeit vergeben. In ganz Europa sind die Menschen noch mit den Basken, einem vorindogermanischen Volk, eng verwandt. In den folgenden Beiträgen berichten Linguisten und Genetiker über Befunde zu dieser Theorie."

Von Elisabeth Hamel und Theo Vennemann

Steever, Sanford
The Indo-European Languages (Routledge Language Family Descriptions)

Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe - 552 Seiten - Routledge,an imprint of Taylor & Francis Books Ltd
Erscheinungsdatum: 4. April 1996
ISBN: 041506449X

T

U

V

W

Walde, Alois
Vergleichendes Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen

von Alois Walde, Julius Pokorny (Herausgeber)
Gebundene Ausgabe - de Gruyter

Watkins, Calvert
The American Heritage Dictionary of Indo-European Roots

Sprache: Englisch
Broschiert - 192 Seiten - Houghton Mifflin Company
Erscheinungsdatum: 1. September 2000
Auflage: 2nd
ISBN: 0618082506

Das auf Julius Pokorny basierende Werk von Calvert Watkins wird gelegentlich auch als Standardwerk zum Thema "indogermanische Wurzeln" bezeichnet.

Watkins, Calvert
Indogermanische Grammatik

Bd. 3. Formenlehre / Von Calvert Watkins
T. 1. Geschichte der indogermanischen Verbalflexion
von Calvert Watkins, Jerzy Kurylowicz Unbekannter Einband - 248 Seiten - C. Winter
Erscheinungsdatum: 1969
ISBN: B0000BRQ6O

X

Y

Z

Zehetmayr, Sebastian
Verbal-Bedeutung der Zahlwörter

als Beitrag zur Beleuchtung des ursprünglichen Verhältnisses der indogermanischen Sprachen zum semitischen Sprachstamme
Sprache: Deutsch
Taschenbuch - 33 Seiten - Damböck, M
Erscheinungsdatum: 20. November 2005
Auflage: Aufl. (Reprint d. Ausg. Leipzig 1854)
ISBN: 3900589364